News des Tages: Studentin geht mit irrtümlich erhaltener Riesensumme auf Einkaufstour

Das Wichtigste im Kurz-Überblick:

  • Kremlkritischer Journalist in Kiew erschossen (21.58 Uhr)
  • Geld irrtümlich erhalten: Studentin geht shoppen (20.13 Uhr)
  • Unwetter Raum Wuppertal: Zugverkehr gestoppt (17.26 Uhr)
  • Spezialeinheit fasst Tatverdächtigen von Salzgitter (14.50 Uhr)
  • Entschädigung : Kohl-Witwe geht leer aus  (12.29 Uhr)
  • Vier Menschen bei Schießerei in Lüttich getötet (11.59 Uhr)
  • Schlagerstar Jürgen Marcus stirbt mit 69 Jahren (9.15 Uhr)

Die News des Tages:    

+++ 23.24 Uhr: 8000 Starbucks-Cafés nach Affäre um Afroamerikaner kurzzeitig geschlossen +++

Nach dem Skandal um die Festnahme von zwei Afroamerikanern hat die Café-Kette Starbucks rund 8000 Filialen in den USA für einige Stunden geschlossen, damit die Mitarbeiter an einem Anti-Rassismus-Training teilnehmen konnten. Betroffen von der Maßnahme waren firmeneigene Cafés. Filialen, die von Lizenzpartnern betrieben werden, konnten laut dem Unternehmen geöffnet bleiben.

In einem Starbucks-Laden in Philadelphia waren im April zwei Schwarze festgenommen worden. Die beiden hatten in dem Café auf einen Freund gewartet, ohne zunächst etwas zu konsumieren. Einer der beiden wollte die Toilette benutzen, was ihm aber nicht erlaubt wurde. Als sich die Männer daraufhin weigerten, das Café zu verlassen, rief der Manager die Polizei. Kunden filmten die Festnahme. Die Videos wurden im Netz Millionen Mal angesehen und der Fall sorgte international für Schlagzeilen.

+++ 23.19 Uhr: Apple bringt HomePod-Lautsprecher am 18. Juni nach Deutschland +++

Apple wird den Verkauf seines vernetzten Lautsprechers HomePod in Deutschland am 18. Juni starten. Damit erfüllt der Konzern gerade noch die Ankündigung, das Gerät im “Frühjahr” nach Deutschland zu bringen – zumindest, wenn man vom kalendarischen Frühling ausgeht, der mit der Sommersonnenwende am 21. Juni endet. Zusammen mit Deutschland kommt der HomePod auch in Frankreich und Kanada auf den Markt.

Im Geschäft mit smarten Lautsprechern mit digitalen Assistenten an Bord führt mit Abstand der Vorreiter Amazon. Google und Apple sind auf Aufholjagd. Apple hatte den HomePod mit seiner Assistenzsoftware Siri erstmals im Juni 2017 vorgestellt und wollte ihn ursprünglich noch bis Ende 2017 herausbringen. Doch die Entwicklung dauerte länger und das Gerät kam in den USA erst im Februar in den Handel.

+++ 21.58 Uhr: Kremlkritischer russischer Journalist in Kiew erschossen +++

Der regierungskritische russische Journalist und Kriegsreporter Arkadi Babtschenko ist in Kiew erschossen worden. Das bestätigte am Abend eine Sprecherin der ukrainischen Polizei. Seine Frau habe ihn mit Schussverletzungen im Rücken gefunden. Babtschenko (41) hatte Russland Anfang 2017 verlassen, weil sich Drohungen gegen ihn und seine Familie häuften. In Kiew arbeitete er unter anderem für den krimtatarischen TV-Sender ATR. “Arkadi ist im Krankenwagen gestorben”, teilte der Sender auf Facebook mit. Babtschenko hatte in den 90er-Jahren als junger russischer Soldat im Tschetschenien-Krieg gedient. Er machte sich literarisch einen ersten Namen mit der Schilderung der Brutalitäten in der russischen Armee wie im Kampf gegen die Rebellen.

In der ukrainischen Hauptstadt ist es der dritte aufsehenerregende Mord an einem Journalisten in vier Jahren. 2016 tötete eine Autobombe den russischen Journalisten Pawel Scheremet, ebenfalls einen Kritiker der Moskauer Führung. 2015 wurde der ukrainische Journalist Oleg Busina ermordet. Die Fälle sind ungeklärt.

+++ 21.44 Uhr: Seehofer entschuldigt sich für Bremer Asylaffäre +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich für die Vorgänge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Bremen entschuldigt. Es handele sich um einen “handfesten und schlimmen Skandal”, sagte der CSU-Politiker nach über fünfstündigen Beratungen des Bundestags-Innenausschusses am Abend in Berlin. Dafür wolle er sich “namens der Bundesregierung” bei der Bevölkerung entschuldigen. Seehofer kündigte an, befristete Stellen beim Bundesamt zu entfristen. Er verwies dabei auf Arbeitsverhältnisse, die nicht mehr erneut befristet verlängert werden könnten. Es könne nicht angehen, diese Mitarbeiter durch neue zu ersetzen.

Im April war bekannt geworden, dass die Bremer Bamf-Außenstelle zwischen 2013 und 2016 in mindestens 1200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben soll. Bamf-Präsidentin Jutta Cordt, die ebenfalls vor dem Ausschuss aussagte, kündigte erneut eine Überprüfung aller seit dem Jahr 2000 in Bremen erteilten positiven Bescheide an.Politiker fordern Aufklärung in Bamf-Affäre 18.57

+++ 21.02 Uhr: Schon wieder Hitzerekord für das laufende Jahr +++

So heiß wie heute war es in Deutschland in diesem Jahr noch nie: Im niedersächsischen Lingen wurde mit 34,2 Grad die bisher höchste Temperatur für 2018 erreicht, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach sagte. Ebenfalls sehr heiß war es in Genthin (Sachsen-Anhalt) mit 33,7 Grad. Die Hitze wurde von teils heftigen Unwettern begleitet.

Bei der Rekordtemperatur in Lingen handele sich jedoch nicht um einen Allzeit-Höchstwert. 2015 waren in Kitzingen (Bayern) im Juli 40,3 Grad gemessen worden. Der höchste Mai-Wert wurde 2005 in Sinsheim (Baden-Württemberg) mit 35 Grad erfasst.

+++ 20.56 Uhr: Dock kein Amtsenthebungsverfahren gegen Italiens Präsidenten +++

Chaos in Italien – wie geht es weiter_11.40Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung in Italien ist von einem Amtsenthebungsverfahren gegen Staatspräsident Sergio Mattarella abgerückt. Dies sei “nicht mehr auf dem Tisch”, sagte Parteichef Luigi Di Maio am Abend nach Angaben italienischer Nachrichtenagenturen. Grund dafür sei, dass der Vorsitzende der rechtspopulistischen Lega sich dem Vorhaben nicht anschließen wolle und eine Mehrheit im Parlament dazu nötig sei. Die Fünf-Sterne-Bewegung wollte das Verfahren gegen den Präsidenten anstrengen, weil der den gewünschten euro-kritischen Finanzminister der Populisten-Allianz nicht abgesegnet hatte. Daraufhin war das geplante Regierungsbündnis geplatzt.

+++ 20.13 Uhr: Studentin in Südafrika geht mit irrtümlich erhaltenem Geld auf Einkaufstour +++

In Südafrika ist eine Studentin der Walter-Sisulu-Universität in der südöstlichen Stadt Mthatha festgenommen worden, die irrtümlich ein Stipendium von 14 Millionen Rand (rund 960.000 Euro) erhalten hatte und mit einem Teil des Geldes auf Einkaufstour gegangen war. Die 28-jährige Sibongile Mani wurde nach Polizeiangaben wegen Diebstahls in der Stadt East London festgenommen. Vor knapp einem Jahr war das Geld auf ihrem Konto  eingegangen. Eigentlich hätte sie nur 1400 Rand (rund 96 Euro) aus einem staatlichen Förderprogramm für arme Studenten erhalten sollen. Doch die für die Überweisung zuständige Firma hängte versehentlich vier weitere Nullen an den Betrag.

Anstatt den Irrtum zu melden, ging Mani mit dem Geld einkaufen. Sie leistete sich Luxusklamotten und ein Smartphone und organisierte eine Party – für all das gab sie mehrere zehntausend Euro aus. Nach drei Monaten entdeckten die Behörden den Irrtum und zogen das restliche Geld ein. Am Dienstag stellte sich die Studentin schließlich der Polizei. Nach kurzer Zeit kam sie wieder auf freien Fuß, muss sich im Juli aber erneut einer Anhörung stellen.

+++ 20.07 Uhr: Ungarn will Hilfe für illegale Flüchtlinge kriminalisieren +++

Die rechtsnationale ungarische Regierung will Menschen, die illegal ins Land gekommenen Flüchtlingen helfen, künftig strafrechtlich verfolgen. Ein Gesetzesentwurf, den Innenminister Sandor Pinter heute im Parlament einbrachte, sieht für Mitarbeiter und Aktivisten von Organisationen, die Menschen helfen, die irregulär ins Land gekommen und nicht asylberechtigt sind, Arrest und sogar Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr vor. Unter Strafe gestellt werden demnach auch der Druck und die Verbreitung von Flugblättern, die Asylsuchenden mit für sie wichtigen Informationen versehen. “Zum Schutze Ungarns ist ein Aktionsplan nötig, diesen stellt das “STOP Soros Gesetzespaket” dar”, heißt es in der Begründung zum Gesetzesentwurf.

Die Bezeichnung “STOP Soros” bezieht sich auf den US-Milliardär George Soros, der zahlreiche Zivilorganisationen unterstützt. Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban unterstellt ihm, Europa mit muslimischen Migranten überschwemmen zu wollen. Der Gesetzesentwurf könnte noch vor dem Sommer vom Parlament gebilligt werden.

+++ 19.35 Uhr: Dach an Uni Wuppertal bei Unwetter eingestürzt +++

Bei einem heftigen Unwetter in Wuppertal ist das Dach eines Universitätsgebäudes eingestürzt. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen keine, wie die Uni nach dem Unwetter am Nachmittag auf ihrer Webseite mitteilte. Demnach stürzten an einem Unigebäude etwa 30 bis 50 Quadratmeter des Daches ein. Zudem stünden der Keller sowie Teile des Erdgeschosses mindestens zweier Gebäude unter Wasser. “Nach ersten Einschätzungen ist der Ausmaß des Schadens erheblich”, erklärte Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch.

In der Wuppertaler Innenstadt knickte nach heftigen Regenfällen auch das Dach einer Tankstelle weg und beschädigte mehrere Autos. Unter dem Dach hätten insgesamt 14 Fahrzeuge geparkt, erklärte die Polizei. “Es ist eine unfassbare Situation gewesen”, sagte eine Sprecherin. Ein Fahrer habe sein Auto noch rechtzeitig verlassen können, bevor das Dach auf seinen Wagen gestürzt sei. Er wurde leicht verletzt. Wassermassen drangen auch in ein Wuppertaler Einkaufszentrum ein. In das Tiefgeschoss sei am Nachmittag Wasser gelaufen, sagte ein Polizeisprecher.Unwetter NRW Dienstag 19.22

+++ 19.29 Uhr: Zehn Menschen in Mosambik enthauptet +++

Bei einem Angriff im Norden Mosambiks haben Unbekannte nach Polizeiangaben zehn Menschen enthauptet, darunter auch mindestens zwei Jugendliche. Örtliche Regierungsvertreter gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass es sich um die Tat einer islamistischen Terrorgruppe handelte. Polizeisprecher Inácio Dina sagte, der Angriff im Bezirk Palma in der Provinz Cabo Delgado sei eine “verzweifelte Machtdemonstration einer geschwächten Gruppe”.

Im Oktober sollen bei einer ähnlichen Attacke 20 Polizisten getötet worden seien. Seither habe es rund 300 Festnahmen gegeben, sagte Dina. Es wird angenommen, dass eine örtliche Gruppe radikaler Islamisten, über die bisher nur wenig bekannt ist, dahinter steckt. Der mehrheitlich christliche Staat an der Südostküste Afrikas war zuvor nicht von islamistischen Anschläge getroffen worden.

+++ 19.09 Uhr: Klose kritisiert Wagner-Rücktritt: Gomez-Aus 2014 viel bitterer +++

Miroslav Klose hat Sandro Wagners Nationalmannschaftsrücktritt nach dessen Nichtnominierung für die WM in Russland kritisiert. “Es ist schwer, so eine Entscheidung zu akzeptieren. Aber ich kann sagen: Ich bin vom Typ her ganz anders”, sagte der ehemalige Weltklassestürmer der “Sport Bild”. Klose, der Löw im DFB-Stab als Stürmertrainer unterstützt, erinnerte an das WM-Aus für Mario Gomez 2014. “Wie bitter war es für Mario Gomez, 2014 nicht dabei zu sein? Und dann holte Deutschland auch noch den Titel! Das war brutal, und dennoch hat er kein Wort über seine Nichtnominierung verloren.” Wagner sei nur kurz bei der Nationalmannschaft dabei gewesen, “nicht über zehn Jahre”, und habe mal drei Tore gegen San Marino gemacht und im Confed Cup im Vorjahr auch nicht immer gespielt. “Ich weiß nicht, ob er falsch beraten wurde, das Ganze nur eine Trotzreaktion war. An seiner Stelle hätte ich die Sache erst einmal sacken lassen und dann gehandelt”, sagte Klose.

+++ 18.21 Uhr: Mutmaßlicher Sexualmord an Neunjährigem erschüttert Frankreich +++

Frankreich wird von einem mutmaßlichen Sexualmord an einem Neunjährigen erschüttert. Die Leiche des Jungen wurde im Garten eines verlassenen Hauses in der nordfranzösischen Gemeinde Hérie-la-Viéville nahe der belgischen Grenze gefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sein nackter Körper wies demnach “Spuren einer Vergewaltigung” auf. Die Polizei nahm einen 27-Jährigen fest. Er sei in Gesellschaft des toten Jungen und eines weiteren Jugendlichen gesehen worden, hieß es von den Ermittlern. Der Mann ist nicht als Sexualstraftäter bekannt. Die Polizei erhofft sich weitere Erkenntnisse durch die Autopsie des toten Jungen.

+++ 18.05 Uhr: US-Behörden genehmigen Bayer Übernahme von Monsanto mit Auflagen +++

Die US-Kartellbehörden haben die Übernahme des Saatgut- und Agrarchemie-Herstellers Monsanto durch Bayer unter strengen Auflagen genehmigt. Dies teilte das US-Justizministerium in Washington mit. Allerdings zahlt der Leverkusener Konzern einen hohen Preis – die Zustimmung gab es nur unter der Bedingung, dass milliardenschwere Geschäftsanteile veräußert werden.

Die Leverkusener wollen durch den rund 54,1 Milliarden Euro teuren Zukauf zum weltweit führenden Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln aufsteigen. Es handelt sich um die bisher größte Übernahme durch einen deutschen Konzern im Ausland. Die US-Behörden hatten starke Vorbehalte und stuften die Transaktion wegen zu hoher Marktmacht eigentlich als illegal ein. Um dennoch eine Genehmigung zu erhalten, musste Bayer laut dem Justizministerium dem größten jemals bei einer Übernahme in den USA vereinbarten Kompromiss zustimmen. Insgesamt müsse sich Bayer von Geschäftsteilen im Wert von rund neun Milliarden Dollar – darunter fast das gesamte eigene Saatgutgeschäft – trennen, damit bei der Fusion mit Monsanto keine Nachteile für Wettbewerber und Verbraucher entstünden. Ein Sprecher des Ministeriums bezeichnete die Einigung als “historischen Vergleich”.

+++ 17.51 Uhr: Attentäter von Lüttich wollte offenbar belgischem Staat schaden +++

Der mutmaßliche Terrorist von Lüttich hatte es nach Angaben von Ermittlern darauf abgesehen, dem belgischen Staat zu schaden. Der Mann habe keinen Amoklauf begehen wollen, “sondern Polizisten treffen wollen, also die Institution, den belgischen Staat”, sagte der Chef der Lütticher Polizei, Christian Beaupère, am Abend. Der Name des Täters habe wegen seiner Kontakte zu Islamisten auf einer Überwachungsliste der Polizei gestanden, verlautete zudem aus Ermittlerkreisen. Es werde vermutet, dass er sich im Gefängnis radikalisiert habe.

Der mutmaßliche Terrorist hatte heute in Lüttich (Liège) zwei Polizistinnen und einen Mann in einem Auto erschossen, bevor er selbst von Sicherheitskräften getötet wurde. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.Terrorverdacht nach tödlichen Schüssen in Lüttich_16.40

+++ 17.44 Uhr: Ruanda verteidigt teures Sponsoring für FC Arsenal +++

Das ostafrikanische Ruanda, ein großer Empfänger von Entwicklungshilfe, hat einen kostspieligen Werbevertrag mit dem FC Arsenal gegen Kritik verteidigt. Geberländer hätten keinen Grund sich zu beschweren, da das Sponsoring durch selbst generierte Einnahmen der Tourismusbranche gezahlt werde, hieß es aus dem Außenministerium. Das Logo “Visit Rwanda” (Besuchen sie Ruanda) auf dem linken Trikotärmel der Arsenalspieler soll mehr Touristen anlocken und Ruanda dabei helfen, von Entwicklungshilfe unabhängig zu werden. Tourismus ist für Ruanda eine der wichtigsten Devisenquellen, vor allem die Gebühren für Besuche bei den Berggorillas. Doch Ruanda – 1994 Schauplatz eines brutalen Völkermordes – gehört trotz großen Wirtschaftswachstums weiter zu dem ärmsten Ländern der Welt.

Ruandas mit harter Hand regierender Präsident Paul Kagame gilt als großer Arsenal-Fan. Das Land soll für den dreijährigen Deal Berichten zufolge 30 Millionen Pfund (34 Millionen Euro) gezahlt haben. Das ist viel Geld in einem Land, wo das jährliche Pro-Kopf-Einkommen laut Weltbank bei rund 700 Dollar liegt (Deutschland: 42.000 Dollar).

+++ 17.26 Uhr: Bahn stellt im Raum Wuppertal nach Unwetter den Zugverkehr ein +++

Wegen eines Unwetters hat die Deutsche Bahn am Dienstagabend in der Region Wuppertal ihren Zugverkehr eingestellt. Teilweise seien Gleise vom Regen überspült worden. “Die Züge stehen alle am Bahnsteig”, sagte ein Sprecher in Düsseldorf. Maßnahmen für Ersatzverkehr seien in die Wege geleitet worden. Die Bahn riet Fahrgästen, sich mit der Bahn-App über die Lage zu informieren. Auch in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens war der Bahnverkehr beeinträchtigt. Es gebe es witterungsbedingte Verspätungen in den Regionen Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Aachen und Euskirchen.Hitze und Unwettergefahr

+++ 17.09 Uhr: Florida statt Karibik: Touristen erhalten Entschädigung +++

Kreuzfahrt-Ranking 20.10Wegen einer kurzfristig geplatzten Karibik-Kreuzfahrt erhält ein Ehepaar eine Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe. Die betroffenen Touristen hatten erst drei Tage vorher erfahren, dass auf dem Schiff gar keine Kabine für sie gebucht war. Sie planten ihren Urlaub um und machten eine Mietwagen-Rundreise durch Florida. Der Senat hob das Urteil des Berufungsgerichts auf und stellte das Urteil des Landgerichts wieder her. Demnach erhält das Paar gut 3685 Euro Entschädigung. (Az. X ZR 94/17).

+++ 17.05 Uhr: Wolkenbruch in Solingen – Gedenkakt zu Brandanschlag abgebrochen +++

28-Gedenken an die Opfer des Brandanschlages von Solingen vor 25 Jahren-5790593131001Der Gedenkakt zum 25. Jahrestag des Brandanschlags in Solingen ist am Dienstag wegen eines Unwetters abgebrochen worden. Ein Wolkenbruch war während der Veranstaltung über den Platz der Feier niedergegangen. Hunderte Teilnehmer hatten zunächst Schutz unter den Bäumen gesucht. Sie waren danach aber von den Veranstaltern in deutscher und türkischer Sprache zum Verlassen des Ortes aufgefordert worden.

In der Nacht des 29. Mai 1993 hatten vier rechtsradikale Männer das Haus der türkischstämmigen Familie Genc in Solingen angezündet. Fünf Frauen und Mädchen starben.

+++ 16.57 Uhr: Forscher schätzen Zahl der Toten durch Hurrikan “Maria” in Puerto Rico auf 4645 +++

Die Zahl der infolge des Hurrikans “Maria” in Puerto Rico im vergangenen Jahr ums Leben gekommenen Menschen soll laut einer unabhängigen Untersuchung um ein Vielfaches höher liegen als bislang offiziell bekanntgegeben. Eine am Dienstag in dem US-Wissenschaftsmagazin “New England Journal of Medicine” veröffentlichte Studie schätzt die Zahl der Todesopfer auf 4645. Die bislang von den US-Behörden veröffentlichte Bilanz geht dagegen von lediglich 64 Todesopfern aus.

Donald Trump in Puerto Rico_13.30Die enorme Diskrepanz der Zahlen resultiert unter anderem aus der aufwändigen Untersuchungsmethode, die von den Forschern der Harvard-Universität angewendet worden war. Die Forscherteams reisten dem Bericht zufolge im Januar und Februar durch das US-Territorium und besuchten 3299 Haushalte, um nach dem Folgen des Sturms zu fragen.

Dabei dokumentierten sie nach eigenen Angaben unter anderem die verheerenden Folgen des weitgehenden Kollapses der Gesundheitsversorgung nach dem Wirbelsturm, der die Karibikinsel im September heimgesucht hatte. Rund ein Drittel der von den Befragten genannten Todesfälle seien “durch den verspäteten oder verhinderten Zugang zu medizinischer Untersuchung” verursacht worden, heißt es in dem Bericht.

+++ 16.55 Uhr: Trump setzt Pläne von Strafzöllen gegen China fort +++

28-Trump – US-Team in Nordkorea zur Gipfel-Vorbereitung eingetroffen-5790379140001US-Präsident Donald Trump setzt seine Pläne milliardenschwerer Strafzölle gegen China ungeachtet jüngster Berichte über eine Annäherung beider Länder fort. Das Weiße Haus erklärte am Dienstag, am 15. Juni werde eine Liste chinesischer Produkte veröffentlicht, die mit Zöllen im Gegenwert von insgesamt 50 Milliarden US-Dollar belegt werden sollten. “Kurz danach” sollten zusätzlich Zölle in Höhe von 25 Milliarden verhängt werden. 

+++ 16.39 Uhr: Innenministerium rechtfertigt in Asylaffäre Aktenvernichtung +++

Das Bundesinnenministerium hat im Zuge der Bremer Asylaffäre die Löschung von Daten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gerechtfertigt. Bei der von der einstigen Interimsleiterin der Bremer Bamf-Außenstelle beanstandeten Tilgung von Daten handele es sich um eine “regelkonforme Maßnahme”, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Antwort des Ministeriums auf Fragen der Grünen im Bundestag. Es seien keine “Unregelmäßigkeiten” ersichtlich.

Facebook Live Im TollhausDen Angaben zufolge hat die Ex-Interimsleiterin der Bremer Außenstelle, Josefa S., in ihrem Bericht zu den Vorgängen in Bremen den Vorwurf erhoben, in der Bamf-Zentrale seien komplette Akten nachträglich vernichtet worden, “um Beweismittel zu vertuschen”, wie in der Ministeriumsantwort zitiert wird. Das Ministerium verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass aufgrund datenschutzechtlicher Vorgaben Löschungen regelmäßig notwendig seien. Das Bamf überprüfe derzeit aber noch einmal alle Löschungen.

+++ 15.54 Uhr: Schwedische Regierung will Kinderehen nicht mehr anerkennen +++

Schweden will Im Ausland geschlossene Kinderehen künftig nicht mehr anerkennen. “Die Botschaft der Regierung ist deutlich: In Schweden sollen Kinder Kinder sein dürfen”, erklärte die Regierung aus Sozialdemokraten und Grünen am Dienstag. Es dürfe keine Gesetzeslücken mehr geben, durch die Kinder in Schweden auf Umwegen doch verheiratet sein könnten.

In dem skandinavischen Land dürfen Kinder schon lange nicht mehr verheiratet werden. Doch bislang konnten im Ausland geschlossene Kinderehen anerkannt werden. Sie galten dann auch in Schweden.

In Deutschland hatte der Bundesrat im Juli 2017 einen Gesetzentwurf gebilligt, wonach das Mindestalter für Trauungen bei 18 Jahren liegt. Alle Ehen von Personen unter 16 Jahren sollen grundsätzlich nichtig sein. Ehen sollen durch Gerichte aufgehoben werden, wenn einer der Partner zum Zeitpunkt der Eheschließung zwischen 16 und 18 Jahren alt war. Diese Regelungen gelten auch für im Ausland geschlossene Ehen.

Heute muss ich mich verlieben_14.00

+++ 15.53 Uhr: Israelische Armee stoppt Protestflotte +++

Die israelische Marine hat ein palästinensisches Schiff einer Protestflotte gestoppt, die ein Zeichen gegen die israelische Seeblockade des Gazastreifens setzen wollte. “Israelische Soldaten haben es eingekreist und (das Schiff) aufgebracht”, sagte einer der Organisatoren der Protestaktion, Salah Abdul Atti, der Nachrichtenagentur AFP am Dienstagnachmittag. Der Kontakt zu dem Boot sei verloren gegangen.

+++ 15.50 Uhr: Polizei findet 50 Schusswaffen bei Reichsbürger in thüringischem Sondershausen +++

Bei einem sogenannten Reichsbürger aus dem Raum Sondershausen hat die Thüringer Polizei knapp 50 Waffen beschlagnahmt. Zudem fanden die Beamten am Montag große Mengen Munition, wie das Landeskriminalamt in Erfurt am Dienstag mitteilte. Hintergrund der Durchsuchung des Wohnhauses war ein Verdacht wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz.

Reichsbürger Taten 18.45Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht an und gehen davon aus, dass das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 noch existiert. Einige Anhänger vertreten rechtsextremistische Positionen.

+++ 15.48 Uhr: Olaf Scholz will Kampf gegen Steuerbetrug vorantreiben +++

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will den Kampf gegen Steueroasen und Steuerbetrug vorantreiben. “Wir müssen den Unternehmen und den Bürgern, die zuverlässig ihre Steuern zahlen, zeigen, dass Globalisierung kein Freibrief dafür ist, sich den Pflichten des Gemeinwesens zu entziehen”, sagte Scholz am Dienstag bei einem Kongress in Berlin.

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+++ 15.02 Uhr: Klinikmitarbeiter soll Jungen in Heilbronn sexuell missbraucht haben +++

Ein Mitarbeiter eines Klinikums im baden-württembergischen Heilbronn soll einen Jungen im Grundschulalter sexuell missbraucht haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten, befand sich der Junge in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai allein in einem Krankenhauszimmer, als der Bedienstete ihn “im Genitalbereich unsittlich berührt” haben soll. Als das Kind sich wehrte, ließ der Mann demnach von ihm ab.

Gegen den 33-jährigen Verdächtigen wird nun wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Ihm wurde inzwischen gekündigt.

+++ 14.50 Uhr: Spezialeinheiten fassen Tatverdächtigen von Salzgitter +++

Spezialeinheiten der Polizei haben den Todesschützen von Salzgitter festgenommen. Er wurde gefasst, als er seine Wohnung im nordrhein-westfälischen Westerkappeln betreten wollte, wie die Polizei in Münster mitteilte. Demnach leistete der Tatverdächtige keinen Widerstand.

Salzgitter Frau tot Ex festgenommen 18.50Der 38-Jährige soll am Montagabend eine 32-Jährige auf offener Straße erschossen haben. Eine 30-jährige Begleiterin der Frau wurde mit einer Schusswunde ins Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsuchung des Mietwagens des Tatverdächtigen fanden die Beamten die Tatwaffe und beschlagnahmten sie.

+++ 14.38 Uhr: Kleinkind übersteht Sturz aus neun Metern Höhe leicht verletzt +++

Schutzengel für einen Dreijährigen: Der Junge hat in München einen Sturz aus neun Metern Höhe leicht verletzt überstanden. Das Kleinkind war am Montag durch eine offen stehende Tür aus der Wohnung auf den Balkon gelangt und dort über abgestellte Gegenstände auf die Betonbrüstung geklettert, wie die Polizei mitteilte. Der Junge fiel in die Tiefe, landete auf dem Rasen und erlitt Prellungen und Abschürfungen. Die 27-jährige Mutter hatte die Wohnung zuvor verlassen, um ihre fünfjährige Tochter in den Kindergarten zu bringen und den Hund auszuführen. Ihren noch schlafenden Sohn ließ sie in der Wohnung zurück.

+++ 13.59 Uhr: Ehefrau aus verletzter “Mannesehre” ermordet – Lebenslange Haft +++

Ein Deutsch-Iraker, der seine Frau aus vermeintlich verletzter “Mannesehre” erstochen hatte, ist in Aachen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Mann tötete die von ihm getrennte Frau mit mehr als 100 Hieb- und Stichverletzungen. Angesichts des “Tatbildes” sei eine Strafaussetzung nach 15 Jahren unangemessen, befanden die Richter am Aachener Landgericht und stellten die besondere Schwere der Schuld fest. Die Verteidigung hatte 13 Jahre Haft wegen Totschlags gefordert.

Nachdem die von ihm getrennt lebende Frau einen Neuanfang abgelehnt hatte, fuhr der Mann Anfang Dezember in der Absicht nach Aachen, seine Frau zu töten, wie die Richter feststellten. In seiner Selbstgerechtigkeit habe er die “Mannesehre” wieder herstellen wollen. Seine drei, zehn und elf Jahre alten Kinder, die ihm die Haustür öffneten, schickte er weg. Als seine Frau ihm nicht aufmachte, verschaffte er sich mit Gewalt Zutritt zu der Wohnung. Er schlug die wehrlose Frau und stach laut Gericht mit dem Küchenmesser auf sie ein.

+++ 13.49 Uhr: Libysche Konfliktparteien einigen sich auf Wahlen im Dezember +++

Bei einer Friedenskonferenz in Paris haben sich die Konfliktparteien Libyens auf Wahlen im Dezember verständigt. Ziel seien Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 10. Dezember, hieß es in einer Erklärung der Teilnehmer. Bei dem Treffen unter UN-Schirmherrschaft kamen unter anderen der libysche Regierungschef Fajes al-Sarradsch und sein Rivale Chalifa Haftar zusammen.

+++ 13.47 Uhr: Türkischer Außenminister: Keine ausgrenzenden Botschaften +++

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat 25 Jahre nach dem ausländerfeindlichen Brandanschlag von Solingen dazu aufgerufen, weiter an der Integration zu arbeiten. Zugleich wandte er sich bei einer Gedenkveranstaltung in der Staatskanzlei in Düsseldorf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Politik rief Cavusoglu auf, “ausgrenzende Botschaften” zu unterlassen.

Einziger Grund seiner Teilnahme an der Gedenkveranstaltung sei es, eine gemeinsame Botschaft des Zusammenhaltes auszusenden, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, sagte der türkische Außenminister nach einer Übersetzung des Senders “Phoenix”. Er wies zudem auf die “Mordserie” der rechten Terrorgruppe NSU hin und sprach sich dafür aus, dass die Hintergründe insgesamt ausgeleuchtet werden.

In der Nacht des 29. Mai 1993 hatten vier rechtsradikale Männer das Haus der türkischstämmigen Familie Genc in Nordrhein-Westfalen angezündet. Fünf Frauen und Mädchen starben. In Solingen erwartete die Stadt am Nachmittag (16.00 Uhr) mehrere Tausend Teilnehmer zur Gedenkfeier am zentralen Mahnmal vor einer Schule.

+++ 13.45 Uhr: Belgischer Königspalast: “Unsere Gedanken sind bei den Opfern” +++

Die königliche Familie Belgiens hat den Angehörigen des tödlichen Angriffs auf Polizisten ihr Mitgefühl ausgedrückt.
“Unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser schrecklichen Tat. Mut an ihre Angehörigen”, schrieb der königliche Palast im Kurznachrichtendienst Twitter. Premierminister Charles Michel sprach von “feiger und blinder Gewalt”: “All unsere Unterstützung für die Opfer und ihre Angehörigen.” König Philippe und Michel wollten am Mittag nach Lüttich kommen und sich ein Bild der Lage machen.

Ein mutmaßlicher Terrorist hatte in Lüttich (Liège) nach offiziellen Angaben zwei Polizisten und einen Mann in einem Auto erschossen, bevor er selbst von Sicherheitskräften getötet wurde. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

29-Tote bei Geiselnahme in Belgien-5790827663001

+++ 13.24 Uhr: EuGH: Handschellen bei jedem Verlassen der Zelle unzulässige Strafe +++

Moldau muss einem Häftling, der monatelang bei jedem Verlassen seiner Zelle Handschellen tragen musste, rund 5000 Euro Entschädigung zahlen. Das urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Beschwerdenummer 14466/12). Der Mann sei mit einem etwa fünf Monate währenden Handschellen-Zwang bestraft worden, obwohl es keine Hinweise darauf gegeben habe, dass er eine Gefahr darstelle.

Damit habe Moldau gegen das Verbot der erniedrigenden Behandlung verstoßen, urteilten die Richter. Die Strafmaßnahme war verhängt worden, weil in der Zelle des zu lebenslanger Haft verurteilten Mannes ein Handy gefunden worden war. Innerhalb von drei Monaten können Moldau sowie der Beschwerdeführer gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen.

+++ 13.15 Uhr: In Frankreich geflohener Radikalisierter in Spanien gefasst +++

Rund zwei Wochen nach seiner Flucht in Frankreich ist ein mutmaßlich radikalisierter Häftling in Spanien gefasst worden. Die örtliche Polizei bestätigte die Festnahme zweier Männer in San Sebastián im Baskenland. Einer davon sei der flüchtige Gefängnisinsasse.

Dem Mann war Mitte Mai in der bretonischen Hafenstadt Brest bei einem Transport ins Krankenhaus eine spektakuläre Flucht gelungen. Der Anfang-20-Jährige steht nach damaligen Angaben der örtlichen Staatsanwaltschaft auf einer Behördenliste mutmaßlich radikalisierter Gefährder. In Medienberichten hatte es damals geheißen, er sei bislang aber nicht wegen terroristischer Taten verurteilt worden.

+++ 12.53 Uhr: Ermittler: Geiselnahme in Belgien hat womöglich Terror-Hintergrund +++

Die belgische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall einer Geiselnahme im belgischen Lüttich mit vier Toten übernommen. Das bestätigte ein Sprecher der Behörde am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 12.51 Uhr: EU-Parlament verabschiedet neue Vorschriften gegen Lohndumping bei Entsendung +++

Das Europaparlament hat mit großer Mehrheit neue Vorschriften gegen Lohndumping bei entsandten Arbeitnehmern verabschiedet. Die neue Entsenderichtlinie soll sicherstellen, dass ins Ausland entsandte Arbeitnehmer ab Mitte 2020 den gleichen Lohn erhalten wie ihre einheimischen Kollegen. Außerdem profitieren sie von Tarifverträgen und haben Anspruch auf Zuschüsse für Reise, Unterkunft und Verpflegung.

+++ 12.49 Uhr: Nach Geiselnahme in Belgien: Terrorwarnstufe wird nicht erhöht +++

Nach der tödlichen Geiselnahme im belgischen Lüttich bleibt die Terrorwarnstufe in dem Land auf Stufe zwei. Dies habe ein Sprecher des nationalen Krisenzentrums gesagt, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. “Im Moment ändert sich nichts.”

Bei der Geiselnahme waren am Vormittag vier Menschen getötet worden, darunter zwei Polizisten und ein Beifahrer eines Autos, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die lokale Polizei berichtete. Eine Spezialeinheit erschoss den mutmaßlichen Täter laut belgischem Fernsehsender RTBF. Ob es einen terroristischen Hintergrund gebe, sei noch unklar, sagte ein Sprecher des Krisenzentrums der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 12.41 Uhr: Belgischer Regierungschef: Umstände der Geiselnahme in Lüttich unklar +++

Nach den tödlichen Schüssen auf belgische Polizisten in Lüttich (Liège) sind die Umstände nach Angaben von Ministerpräsident Charles Michel vorerst unklar. Es handele sich um einen ernsten Zwischenfall, sagte der Regierungschef dem Sender RTL Info. Er beobachte gemeinsam mit dem Innenminister die Lage. Bei einer Geiselnahme in Lüttich waren am Vormittag vier Menschen getötet worden, darunter zwei Polizisten.

+++ 12.38 Uhr: Scheuer mahnt Autohersteller: Software-Updates bis Jahresende +++

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mahnt die Autoindustrie zur Einhaltung von Zusagen bei der Nachrüstung von Dieselfahrzeugen für bessere Luft in Städten. “Bis Ende 2018 müssen die Updates für die 5,3 Millionen Diesel-Fahrzeuge in Deutschland abgeschlossen sein”, sagte Scheuer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Es bleibt dabei: Das Wort der Hersteller gilt. Nur so bekommen wir die Diskussion um den Diesel beendet. Das sollte jedem in dieser Diskussion klar sein. Es geht um die Wiederherstellung von Vertrauen in Wort und Tat.”

Scheuer sagte, das Ministerium habe den Automobilherstellern schon vor einigen Wochen eine Abfrage zugestellt, wie ihr konkreter Zeitplan für die Software-Updates aussieht. “Ich verlange von den Herstellern klipp und klar: Sie müssen bis 1. September die Software-Entwicklung für die Updates abgeschlossen haben, damit daraufhin das Kraftfahrtbundesamt alle Updates prüfen und freigeben kann, denn nur so können wir das Ziel bis Ende des Jahres erreichen. Dafür sind die Hersteller verantwortlich.”28-Verkehrsminister lässt Mercedes-Dieselrückruf weiter prüfen-5790479115001

+++ 12.33 Uhr: Zehn Verletzte durch schlechten Scherz mit Bombendrohung +++

Wegen eines schlechten Scherzes sind in einer indonesischen Passagiermaschine mindestens zehn Menschen verletzt worden. Die Leute versuchten nach Polizeiangaben auf dem Flughafen der Stadt Pontianak, schnellstmöglich aus dem Flugzeug zu kommen, nachdem ein anderer Passagier behauptet hatte, im Gepäck eine Bombe versteckt zu haben. Mehrere von ihnen fielen dabei aus der Maschine und verletzten sich schwer. Bei einer Kontrolle wurde kein Sprengsatz entdeckt. Dem Mann, einem Studenten, droht nun bis zu einem Jahr Haft.

+++ 12.29 Uhr: Maike Kohl-Richter geht leer aus: Entschädigung nicht vererbbar +++

Maike Kohl-Richter WochitMaike Kohl-Richter hat keinen Anspruch auf eine von Altkanzler Helmut Kohl erstrittene Rekord-Entschädigung in Höhe von einer Million Euro. Das entschied am Dienstag das Oberlandesgericht Köln. Der Anspruch auf Geldentschädigung sei nicht vererbbar, erläuterte die Vorsitzende Richterin Margarete Reske. Schließlich gehe es darum, dem Geschädigten Genugtuung zu verschaffen, und das sei nur möglich, solange er noch lebe. Kohl war im vergangenen Jahr gestorben. Das Urteil des Oberlandesgerichts ist allerdings noch nicht rechtskräftig – die Witwe und Alleinerbin Maike Kohl-Richter (54) kann dagegen in Revision gehen.

Helmut Kohl (1930-2017) hatte die Entschädigung kurz vor seinem Tod vom Landgericht Köln zugesprochen bekommen, weil in dem Buch “Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle” unautorisierte Zitate von ihm veröffentlicht worden waren.

+++ 12.08 Uhr: Israelische Angriffe auf Ziele im Gazastreifen +++

Die israelische Armee hat am Dienstag nach eigenen Angaben Ziele im Gazastreifen angegriffen. Mindestens drei Stellungen der im Gazastreifen regierenden radikalislamischen Hamas und dem verbündeten Islamischen Dschihad seien getroffen worden, berichteten Augenzeugen. Vom Gazastreifen aus waren zuvor nach Angaben der israelischen Armee Dutzende Mörsergranaten auf den Süden Israels abgefeuert worden.

+++ 11.59 Uhr: Vier Menschen bei Schießerei in Lüttich getötet +++

Bei einer Geiselnahme im belgischen Lüttich sind vier Menschen getötet worden. Unter ihnen seien zwei Polizisten und ein Beifahrer eines Autos, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die lokale Polizei. Eine Spezialeinheit erschoss den mutmaßlichen Täter laut belgischem Fernsehsender RTBF. Zu seinem Motiv wurde zunächst nichts bekannt.

Gegen 10.30 Uhr seien in der Innenstadt von Lüttich Schüsse gefallen, berichtete Belga. Der Schütze sei anschließend geflohen und habe in einer Schule eine Putzfrau als Geisel genommen. Eine Spezialeinheit habe den Mann nach kurzer Zeit niedergeschossen. Die Schüler des Lütticher Gymnasiums seien in Sicherheit, sagte der Bürgermeister von Lüttich, Willy Demeyer, laut Belga. Zwei weitere Polizisten seien verletzt worden, berichtete Belga. Der belgische Innenminister Jan Jambon schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter, das nationale Krisenzentrum prüfe die Situation. 

Ein Video, offenbar von einem Anwohner angenommen, zeigt die Evakuierung des Gebiets.

+++ 11.44 Uhr: US-Firma stellt Suche nach Air-Malaysia-Flug MH370 ein +++

Vier Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden des Flugs MH370 von Kuala Lumpur nach Peking soll in den kommenden Tagen eine private Suche nach dem verschollenen Flugzeug eingestellt werden. Die “laufende Suche nach dem Wrack” werde “bald” beendet, erklärte die US-Firma Ocean Infinity am Dienstag in einer Mitteilung. Ein genaues Datum wurde nicht genannt.

MH370 WP Rätsel gelöst 22hDie Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines war am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord plötzlich von den Radarschirmen verschwunden. Experten vermuten, dass die Maschine vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte. Bei einer Unterwassersuche in einem 120.000 Quadratkilometer großen Gebiet wurde keine Spur des Wracks gefunden.

+++11.29 Uhr: Zwei Polizisten im belgischen Lüttich erschossen +++

Ein bewaffneter Mann hat am Dienstag im belgischen Lüttich zwei Polizisten erschossen. Das gab die belgische Staatsanwaltschaft bekannt. Nach ihren Angaben wurde der Angreifer bei dem Schusswechsel “neutralisiert”, er soll getötet worden sein. Laut belgischen Medien soll der Mann auch eine Frau als Geisel genommen haben.

Zwei weitere Polizisten seien verletzt worden, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Gegen 10.30 Uhr seien in der Innenstadt von Lüttich Schüsse gefallen. Anschließend sei der Mann geflohen und habe in einer Schule eine Putzfrau als Geisel genommen. Kurz darauf beendete die Polizei die Geiselnahme. Zum Motiv des Täters wurde zunächst nichts bekannt.

+++ 11.18 Uhr: Tesla-Chef: Model 3 kommt im ersten Halbjahr 2019 nach Europa +++

Teslas Elektroauto Model 3 soll nach Angaben von Firmenchef Elon Musk im ersten Halbjahr 2019 auch in Europa ausgeliefert werden. Auch Fahrer in Asien sollen dann das Model 3 bekommen, schrieb Musk in einer Antwort auf eine Frage bei Twitter. Eine Version mit Rechtslenker etwa für Großbritannien oder Japan solle zur Jahresmitte 2019 fertig sein. Tesla kündigte den Beginn der Auslieferungen in Europa bisher nur allgemein für 2019 an.

+++ 11.17 Uhr: EuGH: Auflagen für rituelles Schlachten sind zulässig +++

Auflagen für das rituelle Schlachten ohne Betäubung sind aus Sicht des Europäischen Gerichtshofs kein Verstoß gegen die Religionsfreiheit. Der EuGH bestätigte am Dienstag eine Vorschrift in Belgien, wonach Tiere auch während des islamischen Opferfests und nach den Riten der Religion nur in zugelassenen Schlachthöfen getötet werden dürfen. (Rechtssache C-426/16).

Rituelles Schlachten ohne Betäubung wird nach Religionsvorschriften sowohl im Islam als auch im Judentum praktiziert. Tierschützer kritisieren dies. Juden und Muslime sehen es indes als wichtigen Teil ihrer Religion.

Der EuGH stellt dazu klar, dass zwar grundsätzlich nach EU-Recht Tiere vor dem Schlachten betäubt werden müssen. Im Sinne der Religionsfreiheit sind jedoch Ausnahmen zulässig. Voraussetzung sei, dass die nationalen Behörden Schlachthöfen eine Zulassung erteile. Dafür müssten technische Anforderungen der Behörden erfüllt werden.

+++ 11.11 Uhr: Mindestens 46 Tote nach Unwettern in Indien +++

Bei Unwettern in Indien sind mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche weitere verletzt worden. Die meisten der Todesopfer waren von Blitzschlägen getroffen oder unter den Trümmern einstürzender Gebäude begraben worden, wie der Katastrophenschutz des Bundesstaates Bihar sowie örtliche Medien berichteten. Demnach starben 19 Menschen allein in Bihar, 12 im Nachbarstaat Jharkhand, und im nördlichen Uttar Pradesh wurden 15 Menschen Opfer der heftigen Stürme und Gewitter.

+++ 11.11 Uhr: Asche aus Grab von Mutter gestohlen – Sohn fassungslos +++

Nach einem schauderhaften Diebstahl auf einem Aachener Friedhof ermittelt die Polizei. Unbekannte haben aus einem Grab die Urne samt Asche einer vor Jahren gestorbenen Frau gestohlen. Nach Polizeiangaben entdeckte deren Sohn bei einem Besuch, dass mit dem Urnengrab etwas nicht stimmte. Die Schrauben an der Grabkammer waren gelöst, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Der Mann ging zur Friedhofsverwaltung. Zusammen öffneten sie die Grabkammer: Sie war leer. Die Urne mit der Asche der Mutter war gestohlen. 

+++ 10.36 Uhr: Razzien nach G20-Krawallen: Festnahme in der Schweiz +++

Knapp elf Monate nach den G20-Krawallen in Hamburg ist in der Schweiz ein 27 Jahre alter Mann festgenommen worden. Die Festnahme sei auf Anfrage der Hamburger Sonderkommission “Schwarzer Block” erfolgt, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Aargau. Die Wohnung des Mannes in Bremgarten – rund 25 Kilometer westlich von Zürich – sei durchsucht worden, ebenso ein alternatives Kulturzentrum. Ob dabei belastendes Material sichergestellt wurde, konnte der Sprecher nicht sagen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen Schweizer.  

+++ 10.31 Uhr: Rocket Internet startet mit schwarzen Zahlen in das neue Jahr +++

Die Start-up-Schmiede Rocket Internet ist mit schwarzen Zahlen in das neue Jahr gestartet. Die Beteiligungsgesellschaft der Brüder Samwer konnte im ersten Quartal einen Konzerngewinn von 75 Millionen Euro einstreichen, wie das Unternehmen in Berlin bekanntgab. 2017 war dagegen ein verlustreiches Jahr für das Unternehmen gewesen, das seit März im MDax notiert ist. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte Rocket Internet noch einen Fehlbetrag in Höhe von 86 Millionen Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz kletterte nun im Jahresvergleich von 9 auf 10 Millionen Euro. Auch die Beteiligungen HelloFresh, Global Fashion Group, Jumia, Westwing und Home24 erzielten weiteres Umsatzwachstum – die Mehrzahl der Unternehmen arbeitet aber noch nicht profitabel. Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer zeigte sich jedoch zufrieden: “Unsere ausgewählten Unternehmen haben im ersten Quartal 2018 weitere Fortschritte in Richtung Profitabilität gemacht und sind nachhaltig gewachsen”, sagte er laut der Mitteilung.

+++ 9.56 Uhr: Zwei Männer in Berlin antisemitisch beschimpft und bedroht +++

Ein Unbekannter hat in Berlin-Neukölln zwei Männer antisemitisch und rassistisch beleidigt. Er bedrohte sie am Montagabend zudem mit einem spitzen Gegenstand, wie die Polizei mitteilte. Die Männer im Alter von 31 und 33 Jahren saßen nach eigenen Angaben vor einem Haus, als der Unbekannte zu ihnen kam und sie beschimpfte. Die Männer forderten ihn auf, die Beleidigungen zu unterlassen. Daraufhin habe der Unbekannte sein T-Shirt hochgezogen und einen messerähnlichen Gegenstand hervorgeholt. Als weitere Beschimpfungen folgten, entfernten sich die Männer. Der Unbekannte ging ihnen noch kurz hinterher, bevor er verschwand. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ 9.15 Uhr: Schlagerstar Jürgen Marcus ist tot +++

Schlagersänger Jürgen Marcus ist totSchlagersänger Jürgen Marcus (“Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben”) ist tot. Er starb Mitte Mai im Alter von 69 Jahren in München, wie sein Manager und Lebensgefährte Nikolaus Fischer erst jetzt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. “Schweren Herzens gebe ich bekannt, dass Jürgen Marcus den Kampf gegen die chronische Lungenkrankheit COPD verloren hat”. Er sei in der gemeinsamen Wohnung gestorben. Marcus litt seit 2002 an der Krankheit. Deshalb beendete er auch seine Karriere. Er wäre am 6. Juni 70 Jahre alt geworden. Der Durchbruch gelang Marcus 1972 mit “Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben”. 1976 ging er beim Eurovision Song Contest für Luxemburg an den Start. Mit dem französischen Song “Chansons pour ceux qui s’aiment” holte er Rang 14. Weitere bekannte Hits sind “Ein Festival der Liebe”, “Auf dem Bahnhof der vielen Geleise” und “Ein Lied zieht hinaus in die Welt”.

+++ 8.14 Uhr: Ausgebüxtes Känguru wieder zurückgekehrt +++

Ein in Magdeburg ausgebüxtes Känguru ist wieder zurückgekehrt. Das Tier namens Jimmy war in der Nacht zu Sonntag vom Gelände eines Reiterhofs abgehauen. Es sollte mit Hilfe der Tierrettung eingefangen werden, war aber schneller und entkam über ein Feld. Dort hatte sich seine Spur verloren. Ein Zeuge habe nun das Känguru zurückhüpfen sehen, teilte die Polizei in Magdeburg mit. Der Halter wurde geweckt und konnte Jimmy wieder in seinem Käfig einsperren.

++++ 8.04 Uhr: Schockbilder schrecken laut Studie junge Nichtraucher ab +++

Schockbilder auf Zigarettenschachteln verstärken bei jungen Nichtrauchern negative Haltungen zum Rauchen. Auf rauchende Schüler wirken sie deutlich weniger emotional. Dies ergab eine Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung für die Krankenkasse DAK. Befragt wurden gut 6900 Schüler aus 408 fünften bis zehnten Klassen an 44 Schulen in sechs Ländern. 80 Prozent sagten, sie hätten noch nie geraucht.

+++ 7.39 Uhr: G20-Randale: Razzien in vier europäischen Ländern laufen seit dem Morgen +++

Bei ihrer Suche nach Verdächtigen im Zusammenhang mit den schweren G20-Ausschreitungen in Hamburg hat die Polizei in vier europäischen Ländern Wohnungen und linke Szenetreffs durchsucht. Mit der Maßnahme erhofft sich die Polizei vor allem neue Erkenntnisse zu den Krawallen an der Elbchaussee. Dort hatte am frühen Morgen des 7. Juli 2017 eine Gruppe von ca. 220 vermummten Personen schwere Zerstörungen angerichtet. Grundlage für die Durchsuchungen sind laut Soko-Leiter Jan Hieber die Auswertung von Videomaterial, dass die mehrere Verdächtigen mit den Ausschreitungen der Elbchaussee in Verbindung bringt. Zudem ist es den Ermittlern nach eigener Aussage gelungen, durch Auswertung von DNA-Spuren Tatverdächtigen ihre Beteiligung an den Krawallen nachzuweisen.

Neue Öffentlichkeitsfahndung nach G20 15.56

+++ 6.51 Uhr: Nordkorea schickt laut Bericht Ex-Geheimdienstchef in die USA +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un schickt Medienberichten zufolge den früheren Geheimdienstchef Kim Yong Chol in die USA, um einen Gipfel beider Länder vorzubereiten. Der hohe Parteifunktionär Kim Yong Chol sei in Peking eingetroffen, wo er einen Flug nach New York gebucht habe, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Informanten. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt die Vorbereitungen zu einem Gipfel mit Kim Jong Un nach seiner abrupten Absage am Donnerstag wieder auf den Weg gebracht. Bei dem Gipfel soll es um eine Lösung des Konflikts um das Atomprogramm Nordkoreas gehen. 

+++ 6.37 Uhr: Zwei Tote nach Sturm “Alberto” in den USA +++

Durch den Sturm “Alberto” sind in den USA zwei Journalisten ums Leben gekommen. Ein Moderator und ein Fotograf des lokalen Nachrichtensenders WYFF News 4 seien am Montag in Tryon im Bundesstaat North Carolina von einem auf ihr Auto stürzenden Baum getötet worden – Minuten, nachdem sie den örtlichen Feuerwehrchef interviewt hätten, teilte der Sender mit. Feuerwehrchef Goeffrey Tennant bestätigte die Todesfälle wenig später bei einer Pressekonferenz.

+++ 6.33 Uhr: Militante Palästinenser in Gaza schießen mehrere Raketen auf Israel +++

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben am Dienstag mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Dies bestätigte ein israelischer Militärsprecher in Tel Aviv. In mehreren Ortschaften an der Grenze zu dem Palästinensergebiet heulten am Morgen Warnsirenen. Es war das erste Mal seit Beginn der Proteste entlang der Gaza-Grenze am 30. März, dass Raketen auf Israel abgefeuert wurden. Nach palästinensischen Berichten griffen israelische Kampfflugzeuge nach den Raketenangriffen verschiedene Ziele im Gazatreifen an. In dem Palästinensergebiet waren laute Explosionen zu hören. Der Armeesprecher konnte sich dazu zunächst nicht äußern.

+++ 6.04 Uhr: Verbraucher beschweren sich über Probleme mit Kontonummer Iban +++

Bei der Wettbewerbszentrale gehen unvermindert Beschwerden über Probleme mit der internationalen Kontonummer Iban ein. Seit der Einrichtung der Sepa-Beschwerdestelle Ende Mai 2017 beklagten sich Verbraucher inzwischen 280 Mal. Der Grund: Sie konnten eine ausländische Bankverbindung bei bestimmten Unternehmen nicht für Zahlungen in Deutschland nutzen – obwohl dies im Zahlungsverkehrsraum Sepa (“Single Euro Payments Area”) ausdrücklich möglich sein soll. “Die Mehrzahl der Unternehmer hat zwar die rechtlichen Vorgaben umgesetzt, es gehen aber immer noch Beschwerden bei uns ein”, bilanzierte Rechtsanwalt Peter Breun-Goerke zum Jahrestag.

+++ 5.04 Uhr: Umfrage: Polen und Deutsche kennen sich nur schlecht +++

Polen und Deutsche sind zwar geografisch Nachbarn, kennen sich einer Umfrage zufolge gegenseitig aber nur schlecht. 66 Prozent der Deutschen und 70 Prozent in Polen haben seit 1989 ihr Nachbarland noch nie besucht. Während immerhin 56 Prozent der Polen Sympathie für die Deutschen empfinden, sind es umgekehrt nur 29 Prozent. Das geht aus dem “Deutsch-Polnischen Barometer 2018″ hervor, das mehrere Institutionen beider Länder veröffentlichten.

+++ 4.07 Uhr: Gericht will Hintergründe zu tödlicher Hunde-Attacke klären +++

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Angriff eines Hundes auf eine Frau in Stetten am kalten Markt auf der Schwäbischen Alb stehen die Besitzer des Tieres vor Gericht. Das Amtsgericht Sigmaringen muss ab 9 Uhr klären, ob sich die 44-jährige Frau und ihr 48-jähriger getrennt lebender Ehemann der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht haben. Für den Prozess in Sigmaringen wurden zunächst vier Verhandlungstage bis 10. Juli angesetzt. Eine 72-Jährige wurde am Abend des 30. Mai 2017 unvermittelt auf einem Fußweg von einem Hund der Rasse Kangal angefallen und mehrfach in Kopf und Hals gebissen. Ein Notarzt konnte ihr nicht mehr helfen. Das Tier wurde von der Polizei erschossen. Der Hund hatte sich losgerissen – die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Halsband zu schwach war und das Grundstück nicht für die Haltung eines Kangal geeignet war. 

Kangal-Prozess_9.10

+++ 0.41 Uhr: Trump und Abe fordern in Telefonat vollständige Abrüstung Nordkoreas +++

US-Präsident Donald Trump und Japans Regierungschef Shinzo Abe haben in einem Telefonat die Notwendigkeit zur vollständigen Abrüstung Nordkoreas betont. “Der Präsident und der Ministerpräsident haben ihre gemeinsame Haltung zu der Notwendigkeit betont, dass die Atom-, Chemie- und biologischen Waffen sowie das Raketenprogramm Nordkoreas vollständig und dauerhaft unbrauchbar gemacht werden müssen”, teilte das Weiße Haus nach einem Telefonat Trumps und Abes mit. Beide wollen demnach noch vor dem geplanten Gipfeltreffen Trumps mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un persönlich zusammenkommen.

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