News des Tages : Verspäteter Fluggast springt über Airport-Zaun und löst Alarm aus

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Zypern: Verspäteter Fluggast springt über Zaun (14.16 Uhr)
  • Zwei Menschen in Salisbury in Klinik: Terrorabwehr ermittelt (13.45 Uhr)
  • Deutschland schiebt 69 Afghanen ab (10.57 Uhr)
  • Malta setzt “Sea-Watch”-Flugzeug fest (10.40 Uhr)
  • Mord an Sänger vor 45 Jahren: Militärs in Chile verurteilt  (8.55 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im Ticker:

+++ 16.50 Uhr: Marktexperten: Verbraucher sollten Lebensversicherung verkaufen statt kündigen +++

Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr laut aktuellen Zahlen der Versicherungsbranche Lebensversicherungen im Wert von knapp 12,7 Milliarden Euro gekündigt – laut Marktexperten ein teurer Fehler. “Die Deutschen lassen jährlich mehr als 100 Millionen Euro liegen, weil sie ihre Lebensversicherungen kündigen, anstatt sie auf dem Zweitmarkt zu verkaufen”, erklärte der Geschäftsführer des Versicherungsvermittlers Policen Direkt, Max Ahlers.

Ein Verkauf bringe drei bis fünf Prozent mehr ein; “abhängig von der Laufzeit kann das mehrere hundert oder sogar tausende Euro ausmachen”. Der Verkauf der Lebensversicherung hat laut Ahlers gegenüber der Kündigung drei Vorteile: Er lohne sich finanziell, der Kunde erhalte sein Geld in der Regel schneller als bei Kündigung und Widerruf und zudem bleibe ihm nach dem Verkauf zusätzlich ein Rest-Todesfallschutz. “Das ist bei Kündigung und Widerruf nicht der Fall”, erklärte Ahlers. 

+++ 16.19 Uhr: Maas: Keine Herausforderung ohne Europa zu meistern +++

Asylstreit: Schlagabtausch im Bundestag 8.55Bundesaußenminister Heiko Maas hat im Bundestag dafür geworben, die Europäische Union außenpolitisch handlungsfähiger zu machen. Die Stärkung Europas müsse die Antwort auf nationale Alleingänge sein, sagte der SPD-Politiker in der Haushaltsdebatte im Bundestag. “Wir werden ohne unsere Partner, vor allen Dingen in Europa, keine einzige Herausforderung, vor der wir stehen, in den Griff bekommen.” Um außenpolitische Entscheidungen in der EU zu erleichtern, plädierte der Außenminister erneut für eine Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips. An die Adresse der EU-kritischen AfD sagte Maas: “So wie die Welt jetzt aufgestellt ist, hat das deutsche Interesse einen Namen, und das ist Europa.”

+++ 15.56 Uhr: Brandanschlag auf Auto von AfD-Bundestagsabgeordneten +++

Nach einem Brandanschlag auf das Auto des AfD-Bundestagsabgeordneten Wilhelm von Gottberg im ostniedersächsischen Schnega ermittelt der Staatsschutz. Ein Familienmitglied hatte nach Angaben einer Polizeisprecherin das an mehreren Reifen gelegte Feuer am Montagmorgen gegen 2.45 Uhr bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Der Schaden an dem auf
dem Grundstück des Politikers geparkten Wagens blieb demnach begrenzt auf einige hundert Euro. Auf der Onlineplattform “Indymedia” bekannte sich eine Gruppierung zu dem Anschlag. Von Gottberg wird dort unter anderem als “Holocaustleugner” beschimpft. Zuerst hatte die “Elbe-Jeetzel-Zeitung” über den Fall berichtet.

+++ 15.30 Uhr: Merkel: Asylbewerber bleiben höchstens zwei Tage in Transitzentren +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat betont, dass Asylbewerber maximal zwei Tage unter Aufsicht der Polizei in den geplanten Transitzentren an der Grenze zu Österreich bleiben sollen. “Man muss mit 48 Stunden hinkommen, das sagt das Grundgesetz”, sagte Merkel in der ARD-Sendung “Farbe bekennen”. Nach dieser Zeitspanne müssten die Schutzsuchendenden in normale Einrichtungen gebracht werden. 

Wie sehen die Ausreisezentren aus 13.28Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will an den Grenzübergängen zu Österreich alle Asylbewerber aufhalten, die schon in einem anderen EU-Staat registriert worden sind. Sie sollen nach seinen Vorstellungen so lange in den Transitzentren an der Grenze bleiben, bis klar ist, welcher Staat nach den sogenannten Dublin-Regeln für ihren Asylantrag zuständig ist.

Mit der Begrenzung auf zwei Tage könnten Merkel und Seehofer versuchen, der SPD eine Brücke zu bauen. Sie hat den Transitzentren bislang nicht zugestimmt und betont, sie werde keine ”geschlossenen Lager” akzeptieren. 

+++ 15.11 Uhr: Fall Susanna – Verdächtiger muss wegen neuer Vorwürfe vor die Haftrichter +++

Der mutmaßliche Mörder der 14-jährigen Susanna aus Mainz muss an diesem Donnerstag ein weiteres Mal vor dem Haftrichter erscheinen. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden. Die Ermittler haben einen zweiten Haftbefehl gegen den 21 Jahre alten Iraker beantragt, der seit fast vier Wochen wegen des gewaltsamen Todes von Susanna in Untersuchungshaft sitzt. Denn er soll zweimal ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt haben.

Ali B. 15.33Nach Informationen der Tageszeitung “Wiesbadener Kurier” hatte das Mädchen am Sonntag konkretere Angaben zu Ali B. und weiteren mutmaßlichen Vergewaltigungen gemacht. Dem Bericht zufolge stehen auch ein 13 Jahre alter Bruder von Ali B. und ein nach derzeitigem Ermittlungsstand 14 Jahre alter Afghane unter Verdacht, die Elfjährige vergewaltigt zu haben. Zu den Vorwürfen gegen den Bruder von Ali B. machte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage keine Angaben. Kinder unter 14 Jahren gelten in Deutschland als strafunmündig. Die gesamte Familie war Anfang Juni in den Nordirak geflogen.

+++ 14.50 Uhr: Indien: Mindestens zwölf Tote bei Explosion einer Feuerwerksfabrik +++

Bei einer Reihe von Explosionen in einer Feuerwerksfabrik sind in Indien mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer waren Arbeiterinnen in der Fabrik am Rande der südindischen Stadt Warangal, wie die Polizei mitteilte. Die Explosionen und ein anschließender Brand zerstörten am Mittwoch das Gebäude. Die Ursache war zunächst unklar. Es werde auch untersucht, ob der Betreiber der Fabrik die nötige Genehmigung hatte, hieß es von der Polizei. Illegale Feuerwerksfabriken sind in Indien keine Seltenheit und es kommt immer wieder zu Unfällen.

+++ 14.37 Uhr: Hamburg: Mann stirbt nach Streit mit Jugendlichen +++

Ein Mann, der in Hamburg eine Gruppe Jugendlicher angepöbelt und attackiert haben soll, ist nach einer
Auseinandersetzung gestorben. Das teilte die Polizei  mit. Den Angaben zufolge saßen vier Jugendliche am Dienstag auf einer Parkbank in Hamburg-Horn, als der ihnen unbekannte etwa 30 bis 40 Jahre alte Mann auf sie zukam und sie angepöbelt habe. Die Jugendlichen überwältigten den Mann und hielten ihn bis zum
Eintreffen der Polizei am Boden fest. Bei Ankunft der Beamten soll er geröchelt haben und nicht mehr ansprechbar gewesen sein. Kurz danach sei er im Krankenhaus gestorben. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen zwei 17-Jährige. Eine Obduktion soll klären, ob bei dem Tod eine Vorerkrankung eine Rolle spielte.

+++ 14.33 Uhr: Nordhessen: Zweijähriger sperrt sich in heißem Wagen ein +++

Bei hochsommerlichen Temperaturen hat sich ein kleiner Junge in Nordhessen in einem Auto eingesperrt. Polizisten hätten eine Scheibe des Wagens eingeworfen und den Zweijährigen befreit, teilte die Polizei mit. Der Kleine hatte demnach am Dienstag auf dem Parkplatz eines Geschäfts in Vellmar angeschnallt in seinem Kindersitz gesessen und mit dem Fahrzeugschlüssel gespielt. Als seine Mutter von außen die Tür schloss, verriegelte er den Wagen und warf den Schlüssel auf den Fahrersitz. Da sich das Auto schnell erhitzte, rief die Mutter die Polizei. Verletzt wurde das Kind nicht. 

+++ 14.24 Uhr: Mordfall Melanie R.: Tatverdächtiger in Spanien gefasst +++

Rund sechs Wochen nach dem gewaltsamen Tod einer 30-Jährigen in Berlin ist ein Tatverdächtiger in Spanien festgenommen worden. Zielfahnder der dortigen Polizei fassten den 38-Jährigen am Dienstag, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Gegen den Gesuchten lag bereits ein Haftbefehl wegen Mordverdachts vor. Die Leiche der Frau war am 27. Mai an einer S-Bahn-Trasse im Stadtteil Pankow entdeckt worden – unweit ihrer Wohnung. Die Polizei nimmt an, dass die Social-Media-Beraterin Melanie R. dort am 25. Mai nach 16.00 Uhr getötet wurde. Zuvor war sie für eine Pause zum Bahndamm gegangen. 

Spuren vom Tatort hätten dem Verdächtigen “eindeutig” zugeordnet werden können, hieß es. Zur Nationalität des Mannes gab es zunächst keine Angaben.

+++ 14.16 Uhr: Zypern: Verspäteter Fluggast springt über Zaun +++

Ein 46-Jähriger hat am Morgen im kleinen Flughafen von Paphos im Westen Zyperns Alarm ausgelöst: Nachdem er verspätet zum Abflug seines Flugs nach Krakau ankam und das Gate bereits geschlossen war, sprang er über einen Zaun, um sein Flugzeug doch noch zu erreichen. Wie der zyprische Rundfunk (RIK) und mehrere Nachrichtenportale weiter berichteten, wurde Alarm ausgelöst. Die Sicherheitsleute nahmen den Mann fest.

Der Passagier erklärte, er habe lange keinen Parkplatz gefunden und sei deshalb zu spät zum Check-in gekommen. Seine Frau und zwei Kinder seien bereits in der Maschine gewesen und er habe auch die Boarding-Karte ausgedruckt. Als das Bodenpersonal klarstellte, er könne nicht mehr in die Maschine, habe er die Nerven verloren und sei über den Zaun gesprungen, um doch noch an Bord des Flugzeugs zu kommen. Der Fluggast sollte am Donnerstag dem Staatsanwalt vorgeführt werden, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

+++ 14.04 Uhr: Ostfriesland: Schaf versinkt bis zum Hals im Watt +++

Nur noch der Kopf und etwas Fell ragten noch aus dem Schlick: Ein tollpatschiges Schaf ist im Watt vor Ostfriesland aus einer lebensbedrohlichen Lage gerettet worden. Das Tier steckte am Morgen nach Polizeiangaben bereits bis zum Hals im Schlick fest, als eine Radfahrerin es bei Norddeich entdeckte und die Polizei alarmierte. Die Beamten machten den Schäfer ausfindig, der mit einem Seil durch den Matsch bis zu dem Irrläufer stapfte. “Mit vereinten Kräften wurde das Tier aus der lebensgefährlichen Situation befreit”, sagte eine Polizeisprecherin.

+++ 13.53 Uhr: Weil sie nicht ins Heim wollte: 92-Jährige erschießt ihren Sohn +++

Weil sie nicht ins Pflegeheim wollte, soll eine 92 Jahre alte Frau in den USA ihren Sohn erschossen haben. Das teilte die Polizei im Maricopa County im US-Bundesstaat Arizona am Dienstag (Ortszeit) mit. Demnach hatte Anna B. am Montag zwei Pistolen in den Taschen ihres Morgenmantels versteckt und ihren 72
Jahre alten Sohn in seinem Schlafzimmer in Fountain Hills konfrontiert. Sie zückte eine der Waffen, feuerte mehrere Schüsse auf ihren Sohn und tötete ihn. Wie die Seniorin später bei der Vernehmung sagte, hatte sie seit einigen Tagen über die Pläne ihres Sohnes nachgedacht, sie in einer Pflegeeinrichtung unterzubringen.

Als die 92-Jährige die Pistole anschließend auf die Lebensgefährtin ihres Sohnes richtete, schaffte es die jüngere Frau, ihr die Waffe aus der Hand zu schlagen und die zweite Pistole an sich zu nehmen. Die Lebensgefährtin rief daraufhin die Polizei, die Anna B. festnahm. Die Seniorin kam in Haft. Sie wurde unter anderem wegen Mordes angeklagt.

+++ 13.51 Uhr: Koblenz: Freisprüche im Prozess um Misshandlungen in Kita +++

Im Koblenzer Prozess gegen vier ehemalige Erzieherinnen wegen mutmaßlicher Misshandlungen kleiner Kinder gibt es erste Urteile: Das Landgericht hat zwei der Frauen freigesprochen. Die Vorwürfe der Anklage ließen sich bei ihnen nicht beweisen, somit sei es kein Freispruch erster Klasse, sagte der Vorsitzende Richter Ralf Bock nach Angaben von Gerichtssprecherin Claudia Göbel. Sie ergänzte: “Daher gilt hier der Satz “Im Zweifel für den Angeklagten”.” Bock hatte den beiden freigesprochenen Frauen bereits
im Mai die Einstellung des Verfahrens gegen eine Auflage angeboten - das hatten sie jedoch abgelehnt. Die Urteile gegen die anderen beiden Frauen könnten am 16. August fallen.

Die Staatsanwaltschaft hatte drei der Ex-Erzieherinnen vorgehalten, 2012 und 2013 in der Kita in Antweiler bei Koblenz ihre kleinen Schützlinge immer wieder gequält, gefesselt, geschlagen und eingesperrt zu haben. Die vierte Frau habe die Taten nicht verhindert. Sie gehört laut Göbel zu den beiden Angeklagten, die weiterhin vor Gericht stehen. 

+++ 13.45 Uhr: Britische Terrorabwehr ermittelt wegen Vorfall in Salisbury +++

Nach dem Auftreten einer “unbekannten Substanz” in der Nähe des  britischen Salisbury, durch die zwei Menschen in einen lebensbedrohlichen Zustand versetzt wurden, ermittelt nun die britische Terrorabwehr. Beamte der Terrorabwehr untersuchten den Fall gemeinsam mit der Polizei von Wiltshire, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein Sprecher fügte hinzu, da die aufgetretene Substanz unbekannt sei, sei die Zusammenarbeit mit der Terrorabwehr eine “arbeitstechnische” Maßnahme.Zwei Bewusstlose in Salisbury

+++ 13.38 Uhr: Hund die Rute ausgerissen: Prozess um Tierquälerei endet mit Freispruch +++

Der grausame Tod von Schoßhund Filou bleibt ungeklärt. Dem Zwergspitz war der Schwanz herausgerissen worden - Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Ein Düsseldorfer stand deswegen vor Gericht, wurde aber freigesprochen. Filous Frauchen hatte den Hund bei dem Angeklagten, ihrem damaligen Freund, für einen Tag in Obhut gegeben. Als der 39-Jährige ihn am Abend zurückbrachte, war das Tier schwer verletzt und bewegte sich nicht mehr. Einen Tag später starb es in einer Tierklinik. Eine Untersuchung ergab, dass dem Hund nicht nur der Schwanz abgerissen worden war, sondern dass er auch schwere innere Verletzungen hatte. Doch vor Gericht verstrickten sich die Besitzerin und ihre Freundin in Widersprüche. Es gab zudem mehrere Hinweise, dass mit der Rute des Spitzes schon vorher etwas nicht in Ordnung gewesen sein könnte.

Der Verteidiger des 39-Jährigen spielte im Gericht den Mitschnitt eines Telefonats mit der Freundin der Besitzerin ab, in dem diese sagte, dass der Hund schon vorher “wie Sau” vor Schmerzen gejault habe. Daran wollten sich die Frauen zwar nicht erinnern. Der Hund sei ihr aber einmal auf der Treppe heruntergefallen, räumte seine Besitzerin ein – was jedoch nicht zu den Verletzungen passt. Angesichts der neuen Beweislage beantragte der Staatsanwalt einen Freispruch. Die Richterin verkündete diesen, betonter aber: “Die Umstände des Todes bleiben ungeklärt.”

+++ 13.37 Uhr: England: Hat eine Krankenschwester acht Babys getötet? +++

Bei einer britischen Klinik-Angestellten, der die Tötung von mindestens acht Babys vorgeworfen wird, soll es sich um eine 28-jährige Krankenschwester handeln. In sechs weiteren Fällen wird ihr versuchter Mord vorgeworfen. Polizisten hätten die Wohnung der Frau in Chester durchsucht, berichteten britische Medien. Ermittler tauchten auch bei den Eltern in Herefordshire auf. Die Polizei wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

Die Ermittler hatten die Frau, die in der Neugeborenen-Abteilung einer Klinik in Chester im Nordwesten Englands arbeitete, am Dienstag festgenommen. Sie untersuchten anfangs einen auffälligen Anstieg von Todesfällen unter Neugeborenen im Countess of Chester Hospital im Nordwesten Englands zwischen Juni 2015 und Juni 2016. Schließlich erweiterte die Polizei der Grafschaft Cheshire ihre Untersuchungen: Nun werden 17 Todesfälle und 15 nicht-tödliche Kollapse bei Babys zwischen März 2015 und Juli 2016 geprüft. 

+++ 13.23 Uhr: Festgenommener Islamist plante wohl schon Flucht +++

Der in Köln festgenommene Islamist, der mutmaßlich einen Anschlag mit einer Biobombe begehen wollte, hatte offenbar auch schon seine Flucht geplant. “Reisevorbereitungen” und viele gekaufte Gegenstände wie ein Schlafsack deuteten auf diese Absicht hin, heißt es in einem Bericht von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) an den Innenausschusses des Düsseldorfer Landtags. Der Bericht wurde auf der Internetseite des Landtags veröffentlicht.

Der Tunesier mit einer “ideologischen Nähe” zur Terrormiliz Islamischer Staat hatte in einer Hochhauswohnung das hochgiftige Rizin hergestellt. Es handele sich um den “ersten Sachverhalt, bei dem ein dschihadistisch motivierter Täter biologische Waffen in Deutschland hergestellt hat”, zitierte der Minister das Bundeskriminalamt.

+++ 12.52 Uhr: Diebe stehlen Lindenberg-Statue in Gronau +++

Unbekannte Diebe haben eine Statue von Udo Lindenberg im nordrhein-westfälischen Gronau gestohlen. Von der etwa 1,30 Meter großen Bronzeplastik blieb nur ein Fuß übrig, wie die Polizei Gronau mitteilte. Die Statue stand seit dem Frühjahr auf einem Kreisverkehr und diente als vorübergehender Ersatz für das größere Originaldenkmal, das für Reparaturarbeiten abgebaut worden war.

+++ 12.19 Uhr: Rewe stoppt Verkauf von Einweg-Strohhalmen +++

Der Einzelhandelskonzern Rewe will künftig auf den Verkauf von Einweg-Trinkhalmen aus Plastik verzichten. Dadurch könnten in insgesamt 6000 Märkten der Marken Rewe, Penny und Toom Baumarkt pro Jahr 42 Millionen Einweg-Trinkhalme eingespart werden, teilte das Unternehmen in Köln mit. Restbestände würden ab sofort nach und nach abverkauft. Ab dem kommenden Frühjahr werde Rewe Alternativen aus Papier, Weizengras oder Edelstahl in seinen Sortimenten anbieten. Rechnerisch verkauft Rewe weniger als ein Prozent aller Plastikhalme in Deutschland.

Plastikhalme sind ein typisches Wegwerfprodukt und werden nur 20 Minuten genutzt. Nach Angaben der Organisation “Seas at Risk” landen jährlich rund 100 000 Tonnen Plastik aus der EU in den Meeren. In der EU werden demnach jährlich 36,4 Milliarden Trinkhalme konsumiert, dazu 16 Milliarden Kaffeebecher, 46 Milliarden Einwegflaschen und weiteres Plastik aus Verpackungen und Zigarettenfiltern. Die EU-Kommission will den Einweg-Müll im Meer bis 2020 um 30 Prozent reduzieren; das EU-Parlament strebt ein ehrgeizigeres Ziel von 50 Prozent bis 2030 an. Plastiktüten sind deshalb aus dem deutschen Einzelhandel bereits weitgehend verschwunden.

+++ 11.50 Uhr: Kenia: Mindestens neun Tote bei Busunglück +++

Bei einem Busunglück in Kenia sind mindestens 9 Menschen ums Leben gekommen und 19 weitere teils schwer verletzt worden. Der Bus sei nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Lastwagen südöstlich der Hauptstadt Nairobi in Flammen aufgegangen, sagte der leitende Beamte des Bezirks Makueni, Mohammed Maalim. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden noch mehrere Passagiere vermisst. Der Bus war auf der Hauptstraße von Nairobi nach Mombasa unterwegs, der zweitgrößten Stadt des ostafrikanischen Landes.

Auf der Strecke kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Im Mai 2017 etwa kamen bei einem schweren Unfall 27 Menschen ums Leben. Obwohl die rund 500 Kilometer lange Strecke besonders nachts als gefährlich gilt, nutzen viele Menschen Nachtbusse. Auch der am frühen Morgen verunglückte Bus war nachts unterwegs.

+++ 11.40 Uhr: Essen: 31-jährige Mutter von Müllwagen überfahren – tot +++

Eine 31-jährige Frau ist in Essen von einem Müllwagen überrollt und getötet worden. Wie ein Sprecher der Polizei in der Ruhrgebietsstadt sagte, ereignete sich der Unfall, als der Lastwagen der Entsorgungsbetriebe nach links in eine Straße abbog. Die siebenjährige Tochter der Frau wurde schwer verletzt.

Das Kind und auch der Fahrer des Lastwagens, der einen schweren Schock erlitt, wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle wurde abgesperrt. Zur Ermittlung des genauen Hergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen.

+++ 11.21 Uhr: Indonesien: 34 Tote bei Fährunglück +++

Nach einem Fährunglück in Indonesien sind mindestens 155 Menschen gerettet worden. Mindestens 34 Menschen kamen ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Die Fähre war am Dienstag vor der Küste der indonesischen Insel Sulawesi leckgeschlagen und auf Grund gelaufen. Am Dienstag war zunächst von mindestens 26 Toten die Rede gewesen. Kurz nach dem Unfall hatte die Polizei zudem noch von deutlich weniger Menschen an Bord gesprochen.

Viele Passagiere hatten versucht, sich durch einen Sprung ins Wasser zu retten. Das Schiff, das auch Autos und Lastwagen transportierte, war den Angaben zufolge wegen des Lecks erst umgekippt und dann wenige Hundert Meter vor der Küste auf Grund gelaufen. Bilder des Katastrophenschutzes zeigten Passagiere, die sich am Deck des umgekippten Schiffes festklammerten oder in Rettungswesten auf dem Wasser trieben.

+++ 10.57 Uhr: Deutschland schiebt mit Sammelflug 69 Afghanen ab +++

Bund und Länder haben mit einem Sammelflug ungewöhnlich viele abgelehnte afghanische Asylbewerber abgeschoben und damit die Behörden in Kabul verärgert. Zurückgeflogen wurden 69 Menschen – das sind mehr als doppelt so viele wie die bisher größte Gruppe seit Beginn der direkten Sammelflüge. Das bestätigten Mitarbeiter internationaler und afghanischer Flüchtlingsinstitutionen in Kabul.

Vertreter des Flüchtlingsministeriums reagierten empört. Es gebe eine mit Deutschland vereinbarte Obergrenze von 50 Passagieren, sagte ein Beamter, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Deutschen Presse-Agentur. “Die Deutschen haben einen Fehler gemacht.” Man habe die deutschen Polizisten an Bord auf die hohe Zahl angesprochen. Die Antwort sei gewesen, dass man die früheren geringeren Passagierzahlen habe wettmachen wollen. Die mit 34 Passagieren bisher größte Gruppe von Abschiebekandidaten war mit dem ersten Sammelflug im Dezember 2016 angekommen.

+++ 10.40 Uhr: Malta setzt auch Flugzeug von deutschen Seenotrettern fest +++

Malta hat nun auch ein zur Seenotrettung im Mittelmeer eingesetztes Aufklärungsflugzeug einer deutschen
Hilfsorganisation festgesetzt. Die maltesischen Behörden hätten ab sofort alle Flüge in das Rettungsgebiet vor Libyen untersagt, teilte die Berliner Organisation Sea-Watch mit. Ihr Schiff “Sea Watch 3″ darf derzeit auch nicht auslaufen. Die maltesische Regierung bestätigte den Fall der Zeitung “Times of Malta”, allerdings ohne Gründe für die Entscheidung zu nennen.

Das Flugzeug “Moonbird” werde gemeinsam mit der Schweizer Humanitären Piloteninitiative betrieben und von der der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt, so Sea-Watch. Das Flugzeug sei letztes
Jahr an der Rettung von 20.000 Menschen beteiligt gewesen.

+++ 10.21 Uhr: Polen: Ministerpräsident verteidigt umstrittene Justizreform +++

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat die umstrittenen Justizreformen seiner Regierung vor dem Europaparlament verteidigt. “Jedes Land hat ein Recht, sein Rechtssystem gemäß seiner eigenen Traditionen zu errichten”, sagte Morawiecki vor den Abgeordneten in Straßburg. “Einigkeit in Vielfalt” sei eines der grundlegenden Prinzipien der EU und “kein leerer Slogan”. Der “Respekt der nationalen Identitäten” sei eine wesentliche Grundlage für Europa. Die EU hat wegen der Justizreformen ein bisher beispielloses Verfahren gegen Polen eingeleitet, das bis zum Entzug von Stimmrechten auf europäischer Ebene führen kann. Die EU-Kommission wirft Warschau vor, die Unabhängigkeit der Justiz zu beschneiden und die Gewaltenteilung zu untergraben.

Als Teil der Reformen trat diese Woche ein Gesetz in Kraft getreten, durch das die Altersgrenze für Richter am Obersten Gerichtshof auf 65 Jahre gesenkt wurde. Dadurch werden seit Mittwoch 27 der 73 dortigen Richter in den Ruhestand gezwungen. Mehrere von ihnen verweigern dies und sehen in der Reform den Versuch der nationalkonservativen Regierung, Richterposten nach ihren Wünschen zu besetzen.

+++ 9.50 Uhr: Hongkong erlaubt Ehegattenvisa für Schwule und Lesben +++

Verheiratete Schwule und Lesben können künftig ein Ehegattenvisum für einen geplanten Aufenthalt in Hongkong beantragen. Das entschied ein Gericht in der Sonderverwaltungszone im südöstlichen China am Mittwoch.  Die historische Entscheidung in der konservativ geprägten Stadt folgt einem langwierigen Gerichtsprozess um ein lesbisches Ehepaar, das 2011 von Großbritannien nach Hongkong gezogen war. Eine der Frauen, die nur als SS bekannt ist, hatte eine Stelle in Hongkong angetreten. Ihre Partnerin QT wollte sie begleiten, erhielt aber kein
Ehegattenvisum zum Leben und Arbeiten in der Stadt, weil Hongkong die Homo-Ehe nicht anerkennt. 

+++ 8.55 Uhr: Mord an Sänger vor 45 Jahren: Militärs in Chile verurteilt +++

Fast 45 Jahre nach der Ermordung des bekannten chilenischen Sängers Víctor Jara sind neun ehemalige Militärangehörige verurteilt worden. Die Ex-Militärs müssen für fünf bis 15 Jahre hinter Gitter, wie ein Richter urteilte. Der damals 41 Jahre alte Jara wurde am 16. September 1973 von Soldaten gefoltert und getötet. Fünf Tage zuvor hatte das Militär unter Augusto Pinochet den damaligen sozialistischen Präsidenten Salvador Allende gestürzt. Jara, ein Sänger, Komponist und Theaterdirektor, wurde festgenommen und in ein Universitäts-Sportstadion, das damalige Estadio Chile, gebracht.  Während des Putsches wurden dort Oppositionelle festgehalten. Jara und andere Regierungsgegner wurden dort ermordet. Nach dem Sturz Pinochets wurde das Stadion nach Jara benannt.

+++ 7.50 Uhr: Black-Keys-Musiker Richard Swift gestorben +++ 

Der US-Musiker Richard Swift ist tot. Swift, der unter anderem Teil der Band Black Keys war und auch als Produzent, Sänger und Songschreiber arbeitete, starb im Alter von 41 Jahren in Tacoma im US-Bundesstaat Washington. Das berichten US-Medien unter Berufung auf einen Sprecher. “Heute hat die Welt einen der talentiertesten Musiker verloren, den ich kenne”, schrieb Black-Keys-Bandkollege Dan Auerbach bei Instagram. Die Todesursache ist nicht bekannt. Im vergangenen Monat war öffentlich geworden, dass Swift unter einer “lebensbedrohlichen Krankheit” litt. 

+++ 7.10 Uhr: Thailand: Unglückshöhle soll Touristenattraktion werden +++ 

Die einer Höhle eingeschlossene thailändische Fußballmannschaft ist noch lange nicht gerettet, da schmieden die Behörden schon Pläne für den Unglücksort. Die Tham Luang-Khun Nam
Nang Non-Höhle könnte zur Touristenattraktion werden, sagte Narongsak Osotthanakorn, Provinzgouverneur von Chiang Rai und Leiter der Rettungsmission, am Mittwoch.  “Jetzt, wo die Kinder gefunden sind, können wir etwas entspannen und andere Pläne in Betracht ziehen”, sagte er. Zuvor hatte die Chefin der Tourismusbehörde von Chiang Rai gesagt, die Höhle sei durch die Rettungsaktion für in- und ausländische Besucher interessant geworden. Rettung der Fußballer in Thailand wird vorbereitet

Thailand – Interview Höhlenforscher 17.34

+++ 6.12 Uhr: Zwei Menschen in Salisbury in Klinik nach Kontakt mit “unbekannter Substanz” +++

Im britischen Salisbury sind zwei Menschen nach Kontakt mit einer “unbekannten Substanz” ins Krankenhaus eingeliefert worden. Beide schwebten in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Polizei bewertet den Vorfall als “schwerwiegend”. Die beiden Betroffenen waren der Substanz laut Polizei in Amesbury ausgesetzt. Der Ort liegt wenige Kilometer von dem Ort entfernt, an dem der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter im März Opfer eines Giftanschlags geworden waren.

+++ 6.08 Uhr: Japanischer Tourist stirbt bei Kletterversuch am Ayers Rock +++

Ein japanischer Tourist ist bei dem Versuch, den weltberühmten Monolithen Uluru in Australien zu besteigen, ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte hätten auf einen Notruf an dem auch als Ayers Rock bekannten Monolithen in der zentralaustralischen Wüste reagiert, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 76-jährige Tourist sei aber noch vor Ort für tot erklärt worden. Das Unglück ereignete sich demnach am Dienstagnachmittag. “Derzeit gehen wir nicht davon aus, dass der Fall in irgendeiner Weise verdächtig ist”, sagte der ranghohe Polizeibeamte des Bundesstaates Northern Territory, Shaun Gill, vor Journalisten. Die Aborigine-Ureinwohner, denen der rote Fels im australischen Outback heilig ist, bitten Besucher, nicht auf den Uluru zu klettern. Ein offizielles Verbot soll im Oktober 2019 in Kraft treten. Der Uluru wird jedes Jahr von rund 300.000 Touristen besucht. Einige von ihnen sehen das Erklettern des 348 Meter hohen Monolithen trotz der Bitte der Ureinwohner als Muss bei einem Besuch in Australien an. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Kletterer aber Berichten zufolge deutlich gesunken. Seit den 50er Jahren sind mindestens 36 Menschen beim Erklettern des Uluru umgekommen.

Asyl-Kompromiss Ticker 12.35

+++ 5.25 Uhr: Malaysias Ex-Regierungschef angeklagt +++

Malaysias kürzlich abgewählter Regierungschef Najib Razak ist in Zusammenhang mit einem Milliardenskandal wegen Machtmissbrauchs und Veruntreuung in drei Fällen angeklagt worden.
Razak musste am Mittwoch vor Gericht erscheinen. Er war am Dienstag festgenommen worden. Ihm drohen für jeden der Anklagepunkte bis zu 20 Jahre Haft. Razak war von 2009 bis Mai 2018 Ministerpräsident des südostasiatischen Landes. Hintergrund der Vorwürfe ist der sogenannte 1MDB-Skandal. Es geht um Gelder aus dem 2009 von Najib aufgelegten Regierungsfonds 1MDB, der die Wirtschaft fördern sollte. Aus dem Fonds sollen mehr als 4,5 Milliarden Dollar abgezweigt worden sein. Etwa 700 Millionen Dollar wurden auf einem privaten Bankkonto Najibs entdeckt.

+++ 5.02 Uhr: Gruppenvergewaltigung in Velbert: Fahndung in Bulgarien +++

Im Fall der Gruppenvergewaltigung eines Mädchens in Velbert gehen die Ermittler offensichtlich davon aus, dass sich zwei der mindestens acht Tatverdächtigen in Bulgarien aufhalten. Es seien internationale Fahndungsmaßnahmen veranlasst worden, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium dem Innenausschuss des Landtags mit. Die bulgarischen Behörden hätten jegliche Unterstützung zugesagt. Über das Bundeskriminalamt (BKA), das Landeskriminalamt und den BKA-Verbindungsbeamten bei Interpol Sofia würden alle Informationen ausgetauscht, hieß es in dem Bericht. Mindestens acht Jugendliche aus Bulgarien sollen die 13-Jährige am 21. April in Velbert bei Wuppertal in ein Waldstück gezerrt und missbraucht haben. Die verdächtigen Schüler sind zwischen 14 und 16 Jahre alt.

13-Jährige missbraucht: Opfer kam Verdächtigen selbst auf die Spur_16.35

++ 4.30 Uhr: Brände in Nordkalifornien bedrohen Häuser +++

In Nordkalifornien sind mehr als Hundert Häuser von einem rasch um sich greifenden Buschfeuer bedroht. Das so genannte “County Fire” nördlich des Napa-Weinbaugebietes habe eine Fläche von über 280 Quadratkilometern zerstört, teilte die Feuerwehrbehörde des Westküstenstaates am Dienstag  mit. Mehr als 2100 Helfer kämpften gegen die Flammen an. Anwohner in der Gefahrenzone wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Die Ursache
für das am Samstag ausgebrochene Feuer war zunächst nicht bekannt. Weiter nördlich, im Lake Bezirk, konnte ein seit Ende Juni brennendes Buschfeuer weitgehend eingedämmt werden. Das “Pawnee Fire” hatte dort fast zwei Dutzend Häuser und Hütten zerstört. 

++ 4.02 Uhr: Haftbefehl gegen Ecuadors Ex-Präsident Correa erlassen +++

Die ecuadorianische Justiz hat einen Haftbefehl gegen den ehemaligen Staatschef Rafael Correa erlassen. Richterin Daniella Camacho entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft, den Ex-Präsidenten (2007-2017) wegen dessen mutmaßlicher Beteiligung an der Entführung eines ehemaligen Abgeordneten zu verhaften, wie die Generalanwaltschaft über Twitter
mitteilte. Die Justiz werde eine internationale Fahndung über Interpol beantragen, um Correa an seinem aktuellen Wohnsitz in Brüssel festzunehmen.

+++ 3.25 Uhr: Bus mit deutschen Schülern rammt in Italien Unterführung +++

Ein Bus mit einer Gruppe deutscher Jugendlicher ist an der Adriaküste in Italien verunglückt. Der Doppeldeckerbus rammte mit dem Dach eine Unterführung in der Nähe des Flughafens Rimini, wie die Feuerwehr der Stadt der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Ernsthaft verletzt worden sei niemand, alles sei unter Kontrolle, sagte eine Sprecherin in der Nacht zu Mittwoch. Über den Unfall hatte zunächst der Sender MDR Sachsen berichtet. An Bord waren demnach Schüler eines Gymnasiums aus Großröhrsdorf bei Dresden, die sich kurz vor der Rückreise von einer selbst organisierten Jahrgangs-Abschlussfahrt befanden. Laut MDR erlitten mehrere der Schüler leichte Verletzungen, mindestens einer sei schwerer verletzt worden.

+++ 2.18 Uhr: Französische Polizei erschießt jungen Mann – Unruhen in Nantes +++   

In der westfranzösischen Stadt Nantes ist es nach der Tötung eines jungen Mannes durch die Polizei zu Zusammenstößen gekommen. Wie aus Polizeikreisen verlautete, gab es Auseinandersetzungen zwischen Beamten und mit Molotowcocktails bewaffneten Jugendlichen. Im Stadtteil Breil seien Autos angezündet und ein Einkaufszentrum teilweise in Brand gesteckt worden. Der Staatsanwalt von Nantes, Pierre Sennès, beschrieb die Lage in Breil am Abend als “sehr unruhig und unübersichtlich”. Zur Verstärkung wurden in dem Stadtteil weitere Polizeikräfte erwartet. Der junge Mann im Alter zwischen 20 und 30 Jahren sei zuvor bei einer Kontrolle von der Kugel eines Polizisten getroffen worden und noch am Dienstagabend seinen Verletzungen erlegen, hieß es aus übereinstimmenden Quellen. Laut Staatsanwaltschaft werden derzeit die Umstände untersucht, unter denen der Mann getötet wurde. Aus Polizeikreisen verlautete, der junge Mann sei bei der Polizeikontrolle verletzt worden, bei der er sich in einem Fahrzeug befand. Demnach soll er sich Anweisungen widersetzt haben, anschließend habe er “mutwillig” in Richtung eines Polizeibeamten “zurückgesetzt”, der daraufhin von seiner Waffe Gebrauch gemacht habe. Der junge Mann soll an der Halsschlagader getroffen worden und im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen sein.

Nantes 

+++ 1.15 Uhr: Seltsame Hochzeit in Mexiko: Bürgermeister heiratet Krokodil +++

Braut mit spitzen Zähnen: Bei einer Zeremonie in Mexiko hat ein Bürgermeister ein kleines Krokodil symbolisch geheiratet. Das Reptil wurde vor dem hochzeitsartigen Fest
von seinem künftigen Gatten Víctor Aguilar Ricardez durch das Fischerdorf San Pedro Huamelula im südlichen Bundesstaat Oaxaca getragen und mit Blumen geschmückt. Einen Schleier trug die Kroko-Braut bei der Feier nicht. Tänzer und Dorfbewohner begleiteten das Hochzeitspaar. Die Trauung ist Teil der jährlichen Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen San Pedro. Die ungewöhnliche Hochzeit soll den Fischern einen reichen Fang bescheren, zur Feier trugen sie Fangnetze als Schärpe um den Oberkörper gewickelt.

+++ 0.05 Uhr: Von der Leyen lobt Asylkompromiss – “Im europäischen Geist” +++

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den Asylkompromiss der Union gewürdigt. Das Ergebnis schaffe “Ordnung an der Grenze und behält aber den klaren europäischen Gedanken bei”, sagte von der Leyen in einem Gespräch mit Auslandsjournalisten. Die Frage der geplanten, sogenannten Transitzentren und der Verwaltungsabkommen mit den Ländern, aus denen die Menschen kämen, seien im europäischen Geist. “Es war ein harter
und schwerer Weg, aber unterm Strich sind wir einen großen Schritt voran gekommen.”

Sixt macht sich über Horst Seehofer lustig

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