News des Tages: Kreuzfahrt der “MS Bremen”: Deutsches Crew-Mitglied auf Spitzbergen von Eisbär angegiffen

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • “Guter Ort für Familie Schumacher” – Mick gewinnt in Spa (13 Uhr)
  • Mann will Rhein durchschwimmen und stirbt (12.39 Uhr)
  • Terminal in München wieder frei (11.51 Uhr)
  • Unkontrollierte Person im Sicherheitsbereich -  Flughafen-Terminal in München geräumt (9.10 Uhr)
  • Nahles warnt SPD vor Grünen-Nachahmung in Flüchtlingsfrage (7 Uhr)

Die Nachrichten des Wochenendes im stern-Ticker:

+++ 21.20 Uhr: Mehr als 1200 Flüchtlinge landen binnen zwei Tagen in Spanien an +++

Nach der Ankunft von mehr als 1200 Bootsflüchtlingen binnen zweier Tage hat die spanische Regierung eine europäische Lösung gefordert. “Das Migrationsproblem ist ein Problem Europas und erfordert eine europäische Lösung”, sagte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Malaska bei einem Besuch im Süden des Landes. Am Samstag hatte die Küstenwache 334 Flüchtlinge von 17 Booten gerettet, am Vortag waren es 888 Flüchtlinge. Spanien hat in diesem Jahr Italien als Hauptankunftsland für Flüchtlinge in Europa abgelöst. Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben der Internationalen Migrationsorganisation (IOM) knapp 21.000 Flüchtlinge in Spanien an. In Italien waren es rund 18.100 und in Griechenland rund 15.500.

+++ 20.21 Uhr: Berliner Christopher Street Day wegen Unwetterwarnung abgebrochen +++

Der Christopher Street Day in Berlin ist wegen einer Warnung vor schweren Gewittern abgebrochen worden. “Die Sicherheit der Teilnehmer*innen ist unsere höchste Priorität”, sagte Alexandra Knoke vom CSD-Vorstand laut einer Mitteilung. Nach anhaltenden Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und auf Empfehlung von Feuerwehr und Polizei sei der Abbruch der Abschlussveranstaltung veranlasst worden. Tausende Menschen hatten am Samstag den Christopher Street Day in der Hauptstadt gefeiert. Von dekorierten Wagen dröhnten Bässe und die Village People mit “YMCA”. Am Rand drängten sich viele Schaulustige.

+++ 19.05 Uhr: Krisenstaat Mali wählt nächsten Präsidenten +++

Im westafrikanischen Krisenstaat Mali wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Die rund acht Millionen Wahlberechtigten können zwischen 24 Kandidaten entscheiden – unter ihnen ist der seit 2013 regierende Präsident Ibrahim Boubacar Keita, der sich für eine weitere Amtszeit bewirbt. Die Opposition wirft ihm Versäumnisse bei der Stabilisierung des Landes vor, in dem dschihadistische Rebellengruppen aktiv sind. Ergebnisse der Wahl werden binnen 48 Stunden erwartet.

+++ 16.54 Uhr: Eisbär greift Mann auf Spitzbergen an +++

Ein Eisbär hat auf Spitzbergen vor Norwegens Nordküste einen Mann attackiert und verletzt. Zu dem Zwischenfall sei es gekommen, als eine Gruppe von Kreuzfahrttouristen der “MS Bremen” in einem kleinen Boot auf einer Insel angelandet sei, teilte ein Sprecher des Rettungsdienstes von Nordnorwegen der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Bär sei erschossen worden. Der Zustand des Mannes sei stabil. Unklar war zunächst, ob es sich um einen Touristen oder ein Besatzungsmitglied handelt und welche Nationalität er hat. Die “MS Bremen” wird vom deutschen Kreuzfahrtveranstalter Hapag-Lloyd Cruises betrieben, der auch Expeditionen in die Arktis anbietet. Der Mann sei nach der Attacke auf der Insel Sjuoyane in einem Hubschrauber nach Longyearbyen ausgeflogen worden, der größten Siedlung auf Spitzbergen. Die Inselgruppe besteht aus sieben Inseln. Die dortigen Behörden warnen regelmäßig vor der Gefahr, die von Eisbären ausgehen kann.Tweet NRS

+++ 16.41 Uhr: Sachsen-AfD für Schusswaffengebrauch an der Grenze +++

Aus den Reihen der sächsischen AfD sind erneut Forderungen nach einem Schusswaffengebrauch gegen Migranten an der Grenze aufgetaucht. Der Generalsekretär der AfD in Sachsen, Jan Zwerg, erhob diese Forderung, nachdem am Donnerstag mehr als 600 Flüchtlinge die Grenzzäune der spanischen Exklave Ceuta in Marokko überwunden hatten. Zwerg bezeichnete die Menschen in einer am Freitag verbreiteten Presseerklärung seiner Partei als “Invasoren”. Deutschland könne sich auf “solche Außenstaaten wie Spanien” nicht mehr verlassen. “Nun sickern die Asylbegehrer über das sozialistisch regierte Spanien ein. Für Deutschland kann das nur heißen: Grenzen dicht und in letzter Konsequenz auch von der Schusswaffe Gebrauch machen”, forderte Zwerg laut Mitteilung. 

+++ 16.07 Uhr: ZDF plant einmalige “Wetten, dass..?”-Show mit Gottschalk +++

Das ZDF will nach Informationen des “Spiegels” für einen Abend seine legendäre Sendung “Wetten, dass..?” wieder aufleben lassen – samt Moderator Thomas Gottschalk. Wie das Magazin unter Berufung auf Senderkreise berichtet, soll es anlässlich des 70. Geburtstags von Gottschalk im Mai 2020 ein letztes Mal “Wetten, dass..?” geben. Gottschalk hatte die Show von 1987 bis 2011 mit Unterbrechungen präsentiert. Im Jahr 2014 war die Sendung eingestellt worden, zuletzt hatte sie Markus Lanz moderiert. Die Rückkehr von “Wetten, dass..?” ins ZDF soll allerdings einmalig bleiben, zitierte der “Spiegel” den Sender. Offiziell wollte das ZDF demnach lediglich bestätigen, dass Gottschalks runder Geburtstag auf dem Schirm gefeiert wird. Gottschalk selbst gab sich ebenfalls zurückhaltend mit Blick auf den Geburtstag in zwei Jahren: “Wer weiß, ob es dann das ZDF oder mich noch gibt.”

+++ 16.05 Uhr: Bus stürzt in tiefe Schlucht – mindestens 25 Tote in Indien +++

Ein Bus ist 150 Meter tief in eine Schlucht in Indien gestürzt und hat mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen. Behörden befürchteten nach dem Unglück nahe der Stadt Dapoli im Bundessstaat Maharashtra sogar mehr als 30 Tote. 25 der 34 Fahrgäste seien schon tot geborgen worden, sagte ein Polizeisprecher. Ein Reisender habe es geschafft, aus dem abstürzenden Fahrzeug herauszuspringen, so Prakash Pawar weiter. Er sei bergauf geklettert und habe dann die Rettungsdienste alarmiert.

+++ 15.39 Uhr: Frauen werfen Chef des US-Senders CBS sexuelle Übergriffe vor +++

Der Chef des US-Fernsehsenders CBS, Leslie Moonves, soll über Jahrzehnte hinweg Frauen sexuell belästigt haben. Schauspielerinnen und Drehbuchautorinnen werfen Moonves in dem amerikanischen Magazin “The New Yorker” vor, sie gegen ihren Willen berührt und geküsst zu haben. Zudem habe er gedroht, ihre Karrieren zu zerstören, sollten sie seine Annährungsversuche nicht erwidern. Die Anschuldigungen stammen von sechs Frauen und beziehen sich auf die Zeit zwischen 1980 und 2010. Der Autor des Artikels, Ronan Farrow, hatte im Herbst des vergangenen Jahres maßgeblich dazu beigetragen, die mutmaßlichen sexuellen Übergriffe des Filmproduzenten Harvey Weinstein aufzudecken. Der CBS-Chef, einer der bekanntesten und mächtigsten Fernsehmanager Amerikas, sagte dem “New Yorker” zufolge: “Ich erkenne an, dass ich vor Jahrzehnten dafür gesorgt haben könnte, dass sich Frauen aufgrund von Avancen unwohl fühlen.” Moonves spricht demnach von “Fehlern”, die er “ungemein” bereue. Ein “Nein” der Frauen habe er aber stets akzeptiert. Auch habe er niemals seine Position missbraucht, um Karrieren zu behindern.

+++ 15.01 Uhr: Papst nimmt Rücktrittsgesuch von US-Kardinal wegen Missbrauchsvorwürfen an +++

Papst Franziskus hat ein Rücktrittsgesuch des wegen Missbrauchsvorwürfen suspendierten US-Kardinals Theodore McCarrick angenommen. Der 88-Jährige werde dem Kardinalskollegium künftig nicht mehr angehören, teilte der Vatikan mit. Zudem müsse er sich bis zur Klärung der Vorwürfe gegen ihn vollständig aus dem öffentlichen Leben zurückziehen. McCarrick befand sich bereits offiziell im Ruhestand, reiste aber in den vergangenen Jahren viel um die Welt, wobei er sich für Menschenrechte einsetzte. Er war früher unter anderem Erzbischof von Newark im US-Bundesstaat New Jersey und Erzbischof von Washington. Er ist der seit vielen Jahren ranghöchste US-Geistliche, der des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wird.

+++ 14.21 Uhr: Zwei neue Wolfsrudel in Sachsen nachgewiesen +++

Sachsen bleibt Wolfsland Nummer eins in Deutschland. In den Landkreisen Bautzen und Görlitz wurden je ein neues Rudel nachgewiesen. Sie leben im Waldgebiet der Massenei sowie im Raum Großhennersdorf, wie das Kontaktbüro “Wölfe in Sachsen” mitteilte. Wolfsexpertin Gesa Kluth verwies auf eine aktualisierte Karte der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes (DBBW). Demnach sind in Deutschland derzeit 38 Rudel, 13 Paare und 3 Einzeltiere nachgewiesen. Sachsen steht mit 17 Rudeln und 4 Paaren zu Buche. Dahinter rangieren Niedersachsen (10 Rudel, 5 Paare, 1 Einzeltier), Brandenburg (7 Rudel), Mecklenburg-Vorpommern (3 Rudel, 2 Paare, 1 Einzeltier), Bayern (1 Rudel, 2 Paare) und Thüringen, wo nur ein einzelner Wolf lebt.

+++ 13.28 Uhr: Es bleibt heiß in Deutschland – immer wieder Gewitter möglich +++

Hitzegeplagte müssen weiter auf wirkliche Abkühlung warten. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, zieht das für die hochsommerlichen Verhältnisse verantwortliche Tiefdruckgebiet “Juli” vorerst nicht weiter. “Daher macht sich bereits am morgigen Sonntag rasch wieder Hochdruckeinfluss breit, die Sonne kann erneut kräftig einheizen und die Temperaturen wieder auf Werte um 30 Grad treiben”, sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert. Am Montag würden teilweise wieder Temperaturen um die 35 Grad erreicht, dazu werde es schwül. Auch bis zur Wochenmitte bleibt es demnach warm bis heiß. Allerdings bleibt das Schauer- und Gewitterrisiko Teilen Deutschlands zunächst erhalten. Auch im weiteren Verlauf der Woche und am Wochenende kann es bei örtlicher Bewölkung immer wieder Gewitter oder auch nur etwas Regen geben. Da bedeutet aber keineswegs, dass die Temperaturen sinken. Die Höchstwerte liegen ab Mittwoch bis zum darauffolgenden Montag bei um die 31 Grad.

+++ 13.02 Uhr: Zehntausende Russen demonstrieren gegen Anhebung des Rentenalters +++

Zehntausende Russen haben gegen die geplante Anhebung des Rentenalters demonstriert. Allein in der Hauptstadt Moskau gingen nach Angaben der Organisatoren bis zu 100.000 Menschen auf die Straße. Zu den landesweiten Protesten hatte die Kommunistische Partei aufgerufen. Die Regierung will Männer künftig erst mit 65 Jahren und Frauen mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen lassen. “Wir wollen von unseren Renten leben und nicht bei der Arbeit sterben” stand auf einem der Banner, welche die Demonstranten in Moskau trugen. Die Kritik bezieht sich auf die vergleichsweise niedrige Lebenserwartung in Russland: Eine Anhebung des Rentenalters würde dazu führen, dass vor allem Männer kaum mehr den Renteneintritt erleben – sie werden im Durchschnitt nur 65 Jahre alt.

+++ 13 Uhr: Mick Schumacher gewinnt Formel-3-Rennen in Spa +++

Mick Schumacher hat es endlich geschafft. Ausgerechnet in Spa-Francorchamps feierte der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher am Samstag seinen ersten Sieg in der Formel-3-Europameisterschaft. Zwei Tage nach der erstmaligen Fahrt auf die Pole Position stand der 19-Jährige in seinem 45. Formel-3-Rennen erstmals auch auf dem Podest ganz oben. In Belgien hatte sein Vater sein erstes Formel-1-Rennen bestritten und dann auch seinen ersten Grand Prix gewonnen.

“Es ist ein tolles Gefühl, in Spa zu gewinnen, nachdem ich die Pole Position gestern leider nicht in einen Rennerfolg ummünzen konnte”, sagte Schumacher am Samstag. Tags zuvor im zweiten von drei Rennen an dem Wochenende in Spa war er wegen eines Reifenschadens an seinem Dallara-Mercedes schon in der ersten Runde ausgeschieden. “Wie es scheint, ist Spa ein guter Ort für die Schumacher-Familie. Als ich heute Vormittag den Regen sah, hatte ich mich schon gefreut: Ich mag Regen und auch abtrocknende Bedingungen sehr”, erklärte der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters.

+++ 12.39 Uhr: Mann will Rhein durchschwimmen und stirbt +++

Schon wieder ein tödlicher Badeunfall im Rhein: Ein 38-Jähriger hat in Baden-Württemberg versucht, den Strom zu durchschwimmen, und ist dabei ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann am Freitag von der Schweizer Seite gestartet. In der Mitte des Flusses bei Murg südlich von Freiburg verließ ihn demnach wohl die Kraft und er drohte, unterzugehen. Mehrere Jugendliche auf deutscher Seite eilten ihm zur Hilfe. Der Schweizer wurde zunächst wiederbelebt. Er starb jedoch am Samstag in einer Klinik. “Offenbar hatte er seine eigenen Fähigkeiten und die Strömung des Rheins falsch eingeschätzt”, teilte die Polizei mit. Es ist demnach in dieser Woche bereits der dritte tödliche Badeunfall im Rhein allein im 160 Kilometer langen Abschnitt der Wasserschutzpolizei zwischen Iffezheim bei Karlsruhe und dem Rheinfall bei Schaffhausen.

+++ 11.51 Uhr: Terminal am Münchner Flughafen wieder frei +++

Der Sicherheitsbereich von Terminal 2 des Flughafens München ist nach einer Räumung wieder frei. Sicherheitskontrollen von Passagieren werden wieder durchgeführt, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Samstag sagte. Das betreffe alle Flüge, die von dem Terminal starten. Die Polizei kontrolliere derzeit noch das sogenannte Satellitenterminal, für das der Zugang nur über Sicherheitskontrollen des Terminal 2 möglich ist. Am Morgen waren die Gebäude komplett geräumt worden, weil eine bislang unbekannte Frau in den Sicherheitsbereich eingedrungen war. Dies führte zu chaotischen Zuständen, weil am Samstag wegen der Schulferien besonders viele Menschen am Flughafen waren.

+++ 11.40 Uhr: 81-Jähriger soll seine 84 Jahre alte Schwester umgebracht haben +++

Ein 81-Jähriger soll am Freitagabend in Düsseldorf seiner 84 Jahre alten Schwester im Streit so schwere Verletzungen zugefügt haben, dass sie in ihrer Wohnung starb. Der tatverdächtige Rentner wurde noch am Abend festgenommen und sollte am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden, teilten die Behörden mit. Eine Mordkommission ermittelt die Hintergründe der Tat. Polizeibeamte hatten die Seniorin in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Eller gefunden. Ein Notarzt habe der alten Frau aber nicht mehr helfen können. Sie erlag ihren Verletzungen. Der Bruder sei betrunken gewesen und habe sich ohne Widerstand festnehmen lassen, hieß es. Der brutalen Tat sei ein Streit vorausgegangen, der dann eskaliert sei.

+++ 11.20 Uhr: Vier Tote bei Flugzeugabsturz in den Alpen +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Schweizer Alpen sind vier Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei im Kanton Wallis am Samstag mitteilte, war die Maschine am Freitagnachmittag in Sitten zu einem Rundflug gestartet. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Maschine vom Typ Robin in einer Höhe von rund 3300 Metern am Mont-Durand-Gletscher ab. Die alarmierten Rettungskräfte fanden die Leichen des Piloten und seiner drei Passagiere etwa 150 Meter unter dem Durandpass. Sie waren am Samstagvormittag noch nicht formell identifiziert.

+++ 10.40 Uhr: Puigdemont hat Deutschland verlassen +++

Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat Deutschland verlassen. Er sei am Samstagmorgen abgereist und inzwischen in Brüssel angekommen, teilte sein Medienanwalt Till Dunckel in Hamburg mit. Für diesen Samstagvormittag (11 Uhr) plante Puigdemont bereits eine Pressekonferenz in Brüssel. Der 55-Jährige war im Herbst 2017 nach dem verbotenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien als Präsident der Autonomen Region abgesetzt worden.

+++ 9.10 Uhr: Polizeieinsatz in München – Terminal 2 geräumt +++

Das Terminal 2 am Münchner Flughafen ist am Samstagmorgen geräumt worden, weil sich eine Person unkontrolliert im Sicherheitsbereich befand. Die Bundespolizei hat deswegen am ersten Tag der Sommerferien in Bayern die Abfertigung am Terminal gestoppt und den Bereich geräumt, wie sie per Twitter mitteilte. “Nach der Person wird gefahndet”, hieß es.

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Wegen des Polizeieinsatzes wurden für viele Abflüge am Terminal 2 Verspätungen angezeigt, auf dem Weg in den Urlaub war bei den Passagieren Geduld gefragt. Tausende starten an diesem Wochenende zu Beginn der sechswöchigen Sommerferien in den Urlaub. Traditionell gehören diese Tage zu den verkehrsreichsten an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen.

+++ 8 Uhr: Kühnert über sein Coming out +++

Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hofft, dass sein öffentliches Coming Out anderen jungen Menschen diesen Schritt im eigenen Umfeld erleichtert. “Ich selbst war so 15, 16 Jahre alt, als ich mein Coming Out hatte – die Situation hat sich gar nicht so tief in mein Gedächtnis eingraviert”, sagte Kühnert der “Berliner Zeitung”.

Kevin Kühnert Interview 9.25

+++ 7 Uhr: Nahles warnt SPD vor Nachahmung der Grünen in Flüchtlingspolitik +++

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihre Partei in der Flüchtlingspolitik zu einer schärferen Abgrenzung von den Grünen ermahnt. “Die Imitation der Grünen hilft uns nicht weiter”, sagte Nahles im Interview mit dem “Münchner Merkur” (Samstagsausgabe). Dies gelte auch für die Asylpolitik. “Die Grünen nehmen eine einfache Position ein. Unser Kurs ist differenzierter, aber dafür realistisch”, sagte Nahles. 

Die Parteivorsitzende sprach sich für einen “Realismus ohne Ressentiments” aus, auch wenn dies für die SPD jeden Tag eine Herausforderung bedeute. “In der Partei quietscht es ein bisschen, wenn ich sage: Es können nicht alle bei uns bleiben”, sagte Nahles dem “Münchner Merkur”. Sie lehne es aber zugleich ab, “durch schlechtes Benehmen gegenüber den Schwächsten in der Gesellschaft das eigene Profil zu schärfen”. Dies sei “der Unterschied zu Rechtspopulisten, aber auch zur CSU”, deren Verhalten “da zu oft schäbig” sei.

+++ 6.25 Uhr: Starkoch Ducasse soll nicht mehr im Eiffelturm kochen +++

Starkoch Alain Ducasse soll demnächst nicht mehr im Pariser Eiffelturm kochen. Die Ausschreibung für das Betreiben des Restaurants “Le Jules Verne” und des Bistros “Le 58 Tour Eiffel” in dem Wahrzeichen der französischen Hauptstadt entschieden die Sternköche Frédéric Anton und Thierry Marx für sich. Bereits ab dem 1. Oktober soll Anton das “Jules Verne” übernehmen, zeitgleich fängt Marx in dem Bistro an. 

Das “Jules Verne” bietet neben feinster Küche einen sagenhaften Blick über Paris. Hierhin hatten Staatschef Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte US-Präsident Donald Trump und dessen Frau Melania ausgeführt, als diese im Juli vergangenen Jahres Paris besuchten. Der künftige Chefkoch Anton führt bereits das Pariser Drei-Sterne-Restaurant “Pré Catelan”.

+++ 4.25 Uhr: Drei Tote bei Schießerei in Altenheim +++

In einem Altenheim in Texas sind mindestens drei Menschen erschossen worden. Nach ersten Medienberichten starben zwei Männer und eine Frau am Freitagabend (Ortszeit) unter noch ungeklärten Umständen. Die Bedrohung sei inzwischen “neutralisiert” worden, hieß es ohne nähere Hinweise auf den oder die Schützen. Das Heim in Robstown, unweit von Corpus Christi am Golf von Mexiko, wurde kurz danach evakuiert.

+++ 3 Uhr: Mattis erwägt Treffen mit russischem Verteidigungsminister +++

ach dem ersten bilateralen Gipfel von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin zieht US-Verteidigungsminister Jim Mattis ein Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Schoigu in Betracht. In der Sache sei aber noch “keine Entscheidung” gefallen, sagte Mattis am Freitag in Washington. Er sei für die “Wiedereröffnung der Kommunikation” zwischen den beiden Ländern. ”Es ist überaus wichtig, dass wir mit denjenigen Ländern sprechen, mit denen wir die größten Differenzen haben”, sagte Mattis. Bei Trumps Treffen mit Putin sei jedoch “kein Politikwechsel” beschlossen worden.

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