News des Tages: US-Forscher melden Rekordausstoß von Treibhausgasen im vergangenen Jahr

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Tod von Mutter und Baby empört Türkei (18.07 Uhr) 
  • Truppen feuern auf Demonstranten in Simbabwe (15.52 Uhr)
  • Bonner Mathematiker als zweiter Deutscher mit Fields-Medaille ausgezeichnet (15.41 Uhr)
  • 47-Jähriger wegen Anzündens zweier Obdachloser festgenommen (14.07 Uhr)
  • Drei russische Reporter in Zentralafrika ermordet (13.11 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.33 Uhr: US-Brauerei-Riese setzt auf Canabis-Getränke +++

Der fünfgrößte Brauereikonzern der Welt, Molson Coors, will von der Marihuana-Legalisierung in Kanada profitieren. Die dortige Tochtergesellschaft des Bier-Riesen gab am Mittwoch bekannt, in großem Stil ins Geschäft mit alkoholfreien Cannabis-Getränken einzusteigen. Zu diesem Zweck wolle man bis Ende September ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem nach eigenen Angaben führenden kanadischen Cannabis-Produzenten Hydropothecary an den Start bringen.

+++ 19.28 Uhr: Schärfere Asylregeln in Frankreich endgültig gebilligt +++

Das französische Parlament hat die umstrittene Verschärfung des Asyl- und Einwanderungsrechts endgültig gebilligt. Das Gesetz schafft die Basis dafür, Asylanträge schneller zu bearbeiten und härter gegen illegale Einwanderung vorzugehen. So wird die maximale Dauer der Abschiebehaft verdoppelt.

100 Abgeordnete stimmten für das Gesetz, 25 votierten dagegen, wie die Nationalversammlung am Mittwochabend mitteilte. Die Partei von Präsident Emmanuel Macron, La République En Marche, und die verbündete Zentrumspartei MoDem haben in der Nationalversammlung eine breite Mehrheit.

+++ 18.45 Uhr: Rekordausstoß von Treibhausgasen im vergangenen Jahr +++

Rekordausstoß von Treibhausgasen, extrem hohe Temperaturen, starker Anstieg der Eisschmelze in der Arktis: US-Experten haben in einem neuen Bericht alarmierende Daten zur globalen Klimaerwärmung geliefert. Die Emissionen der drei schädlichsten Treibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan und Lachgas habe 2017 neue Rekordausmaße erreicht, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresreport der Amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft (AMS) und der Nationalen Meeres- und Atmosphärenbehörde (NOAA).

Die weltweite Kohlendioxid-Konzentration stieg demnach im vergangenen Jahr auf einen Wert von 405 ppm. Dies ist der höchste Wert seit Beginn dieser Messungen. Seit den frühen sechziger Jahren habe sich die Zunahme von CO2 in der Erdatmosphäre fast vervierfacht, konstatierten die US-Experten.

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+++ 18.15 Uhr: Google soll zensierte Suchmaschine planen +++

Das US-Internetunternehmen Google will einem Medienbericht zufolge eine Suchmaschine auf den chinesischen Markt bringen, die Suchbegriffe wie Menschenrechte, Demokratie oder friedliche Proteste zensiert. Damit entspreche sie den strikten Zensurvorschriften der kommunistischen Regierung in Peking, schrieb das US-Enthüllungsportal “The Intercept”. 

Ein Google-Sprecher sagte dazu auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, das Unternehmen biete eine Reihe von mobilen Apps in China an, unterstütze chinesische Entwickler und investiere in dortige Unternehmen. Zu Spekulationen äußere sich Google aber nicht, fügte er hinzu.    

+++ 18.13 Uhr: Demokratische Republik Kongo meldet neuen Ebola-Ausbruch +++

In der Demokratischen Republik Kongo sind bei einen neuen Ebola-Ausbruch 20 Menschen gestorben. Gesundheitsminister Oly Ilunga Kalenga meldete am Mittwoch “eine neue Epidemie” der hochansteckenden und oft tödlich verlaufenden Krankheit im Osten des Landes. Die Provinz Nord-Kivu habe dem Ministerium 26 Fälle von fieberkranken Menschen gemeldet, von denen nur noch sechs am Leben seien. Das Ministerium entsandte zwölf Experten. Die Region ist eine Hochburg der islamistischen Miliz Alliierte Demokratische Kräfte (ADF).

+++ 18.07 Uhr: Tod von Mutter und Baby bei PKK-Anschlag empört die Türkei +++

Die Türkei hat empört auf die Nachricht des Todes einer Mutter und ihres Babys bei einem PKK-Anschlag reagiert. Präsident Recep Tayyip Erdogan versprach bei der Trauerfeier für die 25-Jährige und ihren elf Monate alten Sohn in ihrer Heimatstadt Sivas, den Kampf gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) “bis zum letzten Terroristen” fortzuführen. Die Zeremonie in der zentralanatolischen Stadt wurde live im Fernsehen übertragen.

Die Mutter Nurcan Karakaya und ihr Sohn Bedirhan Mustafa wurden am Dienstagabend in der südöstlichen Provinz Hakkari bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, wie der örtliche Gouverneur mitteilte. Er machte die PKK verantwortlich, die seit 1984 gegen den türkischen Staat kämpft. Laut Medienberichten war Nurcan Karakaya mit ihrem Kind auf dem Weg zum Stützpunkt ihres Mannes Serkan, der als Soldat in der Armee dient.

+++ 17.38 Uhr: Nato und Georgien beginnen gemeinsames Manöver +++

Zum zehnten Jahrestag des Kriegs mit Russland hat Georgien zusammen mit Nato-Truppen ein großangelegtes Militärmanöver begonnen. An den zweiwöchigen Übungen beteiligen sich nach Angaben der georgischen Regierung mehr als 3000 Soldaten aus 13 Staaten, darunter Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien und die Türkei. Georgien strebt seit 2008 die Mitgliedschaft in der Nato an.

+++ 17.36 Uhr: Gewalt und Tote bei Protesten nach Wahlen in Simbabwe +++

Nach den Wahlen im südafrikanischen Simbabwe sind nach  Oppositionsangaben zwei Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen. Die Protestler befürchten Wahlbetrug, weil die Bekanntgabe der Ergebnisse sich verzögert. Mindestens vier weitere Menschen seien in der Hauptstadt Harare angeschossen worden, sagte der führende Oppositionspolitiker Tendai Biti. Die Bereitschaftspolizei setzte Reportern der Deutschen Presse-Agentur zufolge Wasserwerfer, Gummigeschosse und Tränengas ein. Auch Schüsse waren zu hören. Militärfahrzeuge und Soldaten waren ebenso im Einsatz.

+++ 16.55 Uhr: Terrorzelle von Barcelona soll Anschlag auf Camp Nou geplant haben +++

Der Terror in Barcelona vor einem Jahr hätte noch blutiger enden können, wären die Attentäter durch eine Explosion während der Vorbereitungen nicht zu einer Planänderung gezwungen worden. Die Terrorzelle habe ursprünglich das Fußballstadion des FC Barcelona – Camp Nou – angreifen wollen, und zwar am 20. August 2017 zum Saisonauftakt gegen Betis Sevilla, wie das katalanische Fernsehen am Mittwoch unter Berufung auf Polizeiquellen berichtete.

+++ 16.43 Uhr: 1000 private Briefe an Kronprinzessin Auguste Victoria entdeckt +++

Rund 1000 bislang unbekannte private Briefe an die Kronprinzessin und spätere deutsche Kaiserin Auguste Victoria (1858-1921) sind im Neuen Palais in Potsdam entdeckt worden. Sie waren in einem Schrank gelagert, der hinter einer Wand verborgen war, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Entdeckt wurde der verborgene Schrank bei der Vorbereitung der Ausstellung “Kaiserdämmerung. Das Neue Palais 1918 zwischen Monarchie und Republik.”

Die Briefe waren zwischen 1883 und 1886 an die damaligem Kronprinzessin Auguste Victoria geschrieben worden, die als Ehefrau von Kaiser Wilhelm II. ab 1888 Königin von Preußen und letzte deutsche Kaiserin war. Die Absender stammen aus dem familiären Umfeld, etwa von Mitgliedern der Hohenzollern oder des Hauses Schleswig-Holstein, dem Auguste Victoria angehörte.

+++ 16.17 Uhr: Sexualstraftäter muss am Tag seiner Entlassung wieder in Haft +++

Noch am Tag seiner Entlassung aus der Haft wegen eines Sexualdeliktes ist ein 48-Jähriger erneut auffällig geworden – und wieder im Gefängnis gelandet. In einem Regionalzug auf der Fahrt nach Düsseldorf soll er sich zu einem Schwesternpaar im Alter von 8 und 17 Jahren gesetzt und sein Geschlechtsteil entblößt haben. Wie die Bundespolizei am Mittwoch über den acht Tage zurückliegenden Vorfall weiter berichtete, sei er noch einige Male auf- und abgelaufen und habe sein Geschlechtsteil präsentiert.

+++ 15.52 Uhr: Truppen feuern auf Demonstranten in Simbabwe +++

Nach den Wahlen im südafrikanischen Simbabwe sind nach Oppositionsangaben zwei Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen. Die Protestler befürchten Wahlbetrug, weil die Bekanntgabe der Ergebnisse sich verzögert. Mindestens vier weitere Menschen seien in der Hauptstadt Harare angeschossen worden, sagte der führende Oppositionspolitiker Tendai Biti. Die Bereitschaftspolizei setzte Reportern der Deutschen Presse-Agentur zufolge Wasserwerfer, Gummigeschosse und Tränengas ein. Auch Schüsse waren zu hören. Militärfahrzeuge und Soldaten waren ebenso im Einsatz.

01-Regierungspartei in Simbabwe vor großem Wahlsieg-5816550261001

+++ 15.41 Uhr: Bonner Mathematiker als zweiter Deutscher mit Fields-Medaille ausgezeichnet +++

Der Bonner Mathematiker Peter Scholze (30) ist als zweiter Deutscher mit der Fields-Medaille geehrt worden. Der Preis ist vom Prestige her vergleichbar mit dem Nobelpreis und eine der renommiertesten Auszeichnungen des Fachgebietes. Die Internationale Mathematische Union verlieh dem gebürtigen Dresdner Scholze die Fields-Medaille am Mittwoch in Rio de Janeiro bei ihrem Kongress. Der Preis wird alle vier Jahre an bis zu vier herausragende Mathematiker unter 40 Jahren vergeben.

+++ 15.25 Uhr: IS-Milizen kapitulieren in Afghanistan +++

Nach Kämpfen mit Regierungstruppen sowie Taliban haben sich nach afghanischen Angaben im Norden Afghanistans mehr als 150 Angehörige der Dschihadistenmiliz IS ergeben. Das Kapitel des IS im Norden des Landes sei dabei, geschlossen zu werden, sagte ein Armeesprecher am Mittwoch. Auch die radikalislamischen Taliban sprachen vom Ende der Miliz Islamischer Staat (IS) in der Region. Sie reklamierten den Sieg für sich.

IS und Taliban stehen sich feindlich gegenüber, obwohl beide dem islamistischen Spektrum zuzuordnen sind. Der IS hat in dem Land vergleichsweise wenige Mitglieder, ist aber schlagkräftig. Er ist dort seit 2014 aktiv, wobei der Schwerpunkt im Osten Afghanistans liegt. Nach Schätzungen hat er insgesamt bis zu 2000 Mitglieder.11-Rund ein Dutzend Tote bei Selbstmordanschlag auf Ministerium in Afghanistan-5796180707001

+++ 14.58 Uhr: Huthi-Rebellen sehen von Angriffen auf Öltanker ab +++

Nach mehreren Angriffen auf Öltanker im Roten Meer haben die Huthi-Rebellen im Jemen einen zweiwöchigen Stopp ihrer Einsätze auf See angekündigt. Die einseitige Initiative könne erneuert und auf andere Fronten ausgeweitet werden, sofern sie auf eine positive Resonanz stoße und die Gegenseite vergleichbare Schritte mache, erklärten die vom Iran unterstützten Rebellen am Mittwoch. Sie kämpfen gegen eine von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz, die die jemenitische Regierung stützt.

+++ 14.07 Uhr: 47-Jähriger wegen Anzündens zweier Obdachloser festgenommen +++

Ein 47-Jähriger soll vor gut einer Woche zwei Obdachlose in Berlin angezündet und die Männer schwer verletzt haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt mitteilten, wurde der Mann nun festgenommen. Er sei bereits zuvor identifiziert worden, ein Haftbefehl habe vorgelegen. Da er sich aber zunächst versteckt habe, sei die Zielfahndung des Landeskriminalamts eingeschaltet worden, die ihn im Stadtteil Köpenick gefasst habe. Die 47 und 62 Jahre alten Opfer waren am 23. Juli am S-Bahnhof Schöneweide mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und angezündet worden. Sie trugen lebensbedrohliche Brandverletzungen davon.

+++ 13.53 Uhr: Hitzefrei für den Kopf: Polizisten im Norden dürfen Mütze absetzen +++

Wegen der Hitze müssen Schleswig-Holsteins Polizisten derzeit keine Dienstmützen tragen. “Die Einhaltung der Bekleidungsvorschrift ist wichtig, muss aber bei solchen Witterungsbedingungen selbstverständlich gelockert werden”, sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (CDU). “Entscheidend ist doch, dass unsere Polizeikräfte mit einem kühlen Kopf ihren Dienst verrichten. Wie das bei dieser Hitze möglich ist, wissen sie selbst am besten.” Zuletzt hatte es Kritik an den Mützen gegeben: Ihr Kunstlederbezug heize sich bei dem Wetter stark auf. Die Polizei stellt ihren Beschäftigten zudem landesweit gekühltes Wasser zur Verfügung und ermöglicht vorübergehend flexiblere Arbeitszeiten.

+++ 13.45 Uhr: DFB-Strafenkatalog: 3000 Euro für Pyrowurf +++

Der Deutsche Fußball-Bund hat den Strafenkatalog bei Fan-Vergehen von der 1. bis zur 3. Liga aufgestellt. Demnach müssen Vereine im Oberhaus künftig für das Abbrennen von Pyrotechnik 1000 Euro Geldstrafe zahlen, das Werfen der gefährlichen Fackeln kostet 3000 Euro. Größere Schmähplakate, wie es sie zum Beispiel in den Stadien öfter gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp gibt, werden mit 8000 Euro geahndet. Die Strafen des Sportgerichts reduzieren sich nachträglich, wenn die Vereine die entsprechenden Randalierer identifizieren. Sie können allerdings auch erhöht werden, wenn es zu einer Spielunterbrechung kommt. 

+++ 13.11 Uhr: Drei russische Reporter in Zentralafrika ermordet +++

Bei einer Investigativ-Recherche über russische Söldner in der Zentralafrikanischen Republik sind drei Moskauer Journalisten getötet worden. Die drei Reporter seien für ein Projekt des Kremlkritikers Michail Chodorkowski unterwegs gewesen, teilte dieser in der Nacht auf Mittwoch mit. Sie hätten über die Aktivitäten der russischen Söldnertruppe Wagner recherchiert.

Chodorkowski sei entsetzt über den Tod der Journalisten, schrieb er. Der im Exil lebende Oligarch habe gehofft, dass die Reporter nur gefangen genommen worden seien. Dann hätte er sich für ihre Freilassung eingesetzt. “Jetzt werde ich alles dafür tun, die Schuldigen zu finden”, schrieb er.

Russland setzt vielen Belegen zufolge – vor allem in Syrien – neben regulären Soldaten auch Söldner einer Privattruppe ein, die unter dem Namen Wagner firmiert. Die bezahlten Kämpfer gehören nicht zur Armee, sondern werden Medienberichten zufolge privat finanziert. Der Name Wagner ist ein Pseudonym des Ex-Geheimdienstoffiziers Dmitri Utkin, der die Truppe gegründet hat.

+++ 12.50 Uhr: Kabinett unterbindet Firmenverkauf an Chinesen +++

Die Bundesregierung hat die ursprünglich geplante Übernahme einer deutschen Firma durch Chinesen vorsorglich untersagt. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Ermächtigung, wie es aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums hieß. Grund seien “sicherheitspolitische Gründe”. Konkret geht es um einen geplanten Verkauf des westfälischen Werkzeugmaschinenherstellers Leifeld Metal Spinning an chinesische Investoren. Allerdings habe der ausländische Erwerber kurz vor der Kabinettssitzung mitgeteilt, vom Kauf des Unternehmens zurückzutreten, hieß es.

+++ 12.25 Uhr: Griechenlands Regierung will 3000 illegale Häuser abreisen lassen +++

Nach den verheerenden Bränden im Raum Athen mit mehr als 90 Toten will die griechische Regierung illegale Häuser abreißen lassen. In einer ersten Phase sollen mehr als 3000 illegale Bauten verschwinden, teilte der griechische Minister für Wirtschaft und Infrastruktur, Giorgos Stathakis, am Mittwoch in Athen mit. 

In den vergangenen Jahrzehnten waren im ganzen Land Tausende illegale Häuser zum Teil mitten im Wald oder fast auf der Küste und den Stränden gebaut worden. Stufenweise waren dann diese Bauten aus politischen Gründen für legal erklärt worden. “Das wird es nicht mehr geben”, sagte der Wirtschaftsminister.25-Augenzeugen berichten vom Inferno-5813612256001

+++ 12.19 Uhr: Bayerns Wähler sehen Seehofer als Bremse für die CSU +++

Die bayerischen Wähler halten CSU-Chef Horst Seehofer für einen Malus für seine Partei bei der Landtagswahl im Oktober. In einer am Mittwoch von Sat.1 veröffentlichten GMS-Umfrage gaben 56 Prozent der Befragten an, Seehofer werde die Regierungspartei Stimmen kosten. Dies sehen auch 52 Prozent der CSU-Anhänger so. Nur 13 Prozent aller Befragten erwarten mit Seehofer als Parteichef ein gutes CSU-Ergebnis, 26 Prozent halten das Parteiergebnis für unabhängig vom Parteivorsitzenden.

Gut die Hälfte der bayerischen Wähler (51 Prozent) hält die Flüchtlingspolitik der Umfrage zufolge für wahlentscheidend, das sind drei Prozentpunkte mehr als vor einem Monat. Eine strengere Flüchtlingspolitik halten demnach 71 Prozent für notwendig.

+++ 12.13 Uhr: Burka-Verbot in Dänemark tritt in Kraft +++

In Dänemark darf man sein Gesicht seit Mittwoch in der Öffentlichkeit nicht mehr verhüllen. Das Verbot umfasst neben Ganzkörper- bzw. Gesichtsschleiern wie Burkas und Nikabs auch Sturmhauben, Ski- oder andere gesichtsbedeckende Masken sowie falsche Bärte, wie aus einer Erklärung des Justizministeriums hervorgeht. Das dänische Parlament hatte das Verbot im Mai beschlossen – Verstöße sollen mit Geldbußen zwischen umgerechnet 134 bis zu 1340 Euro geahndet werden.

+++ 11.33 Uhr: Britischer Außenminister sieht wachsende Gefahr eines harten Brexits +++

Der britische Außenminister Jeremy Hunt sieht eine wachsende Gefahr eines harten Brexits. “Wir steuern auf einen Austritt ohne Abkommen zu”, sagte Hunt nach einem Treffen mit der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl in Wien. Damit wolle er kein Angst-Szenario verbreiten, sondern realistisch auf den Stand der Austrittsverhandlungen schauen. Hunt bezeichnete es als höchst unwahrscheinlich, dass der angestrebte Termin für die Einigung mit der EU nach hinten verschoben werden könnte. Die Brexit-Verhandlungen sollen nach bisherigem Zeitplan im Oktober abgeschlossen werden. Ende März 2019 ist der Austritt Großbritanniens aus der EU vorgesehen.

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+++ 11.28 Uhr: Auch Forstleute fordern eine Milliarde Euro auch für den Wald +++

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) fordert von Bund und Ländern eine Milliarde Euro für den Wald – dieselbe Summe, die auch der Bauernverband an Soforthilfen für hitzebedingte Ernteausfälle durchsetzen will. Der Wald leide in diesen Tagen besonders unter der Hitze, erklärte der BDF. “Hunderte Hektar brannten bereits oder brennen noch.” Den Forstleuten zufolge gehen wegen fehlender Wasserversorgung in diesem Jahr 500 Millionen junge Pflanzen verloren, die laut Deutschem Forstwirtschaftsrat jährlich im deutschen Wald gepflanzt werden. Damit vertrockne “eine ganze neue Waldgeneration.”

+++ 11.18 Uhr: Italien schafft freien Sonntags-Eintritt für Museen ab +++

Die neue italienische Regierung schafft den freien Eintritt in öffentliche Museen ab, der bisher an jedem ersten Sonntag im Monat galt. Stattdessen sollen die Museen selbst entscheiden können, wann sie solche Gratis-Angebote machen, erklärte Kulturminister Alberto Bonisoli. Die jetzige Regelung beachte nicht die Besuchszahlen, die je nach Saison und Region variierten. Nach dem Sommer solle sie daher nicht mehr gelten.

+++ 10.50 Uhr: Bauern erwarten noch schlechtere Getreideernte +++

Der Deutsche Bauernverband erwartet angesichts der Dürre eine noch schlechtere Getreideernte als bisher befürchtet. Statt zunächst geschätzter 41 Millionen Tonnen sei nur noch mit einer Menge von rund 36 Millionen Tonnen zu rechnen, teilte der Verband in einer neuen Zwischenbilanz der laufenden Ernte mit. “Viele Bauern brauchen jetzt eine schnelle Unterstützung”, forderte Bauernpräsident Joachim Rukwied. “Die aus unserer Sicht eindeutigen Zahlen lassen eine grundsätzliche Entscheidung über Dürrehilfen schon jetzt zu.” Die Voraussetzungen für Finanzhilfen durch die Länder in den besonders betroffenen Regionen seien klar erfüllt

+++ 10.40 Uhr: Klimaforscher: Deutsche müssen sich auf unterschiedliches Extremwetter einstellen +++

Im vergangenen Jahr ausgeprägte Niederschläge, in diesem Jahr ein Hitzesommer: Der Meteorologe Peter Hoffmann vom Potsdam-Institut für Klimaforschung rät den Deutschen, sich auf mehr unterschiedliche Extremwetterlagen einzustellen. Die ersten, die die Folgen des Klimawandels spürten, seien Landwirte und Versicherungen, sagte Hoffmann im Deutschlandfunk. Dass die ersten Atomkraftwerke bereits wegen fehlenden Kühlwassers heruntergefahren werden müssen, zeige, dass auch die Energieversorgung sich auf die Extreme einstellen müsse.  ”Wir haben es mit mehr und verschiedenen Kombinationen von Extremen zu tun”, sagte Hoffmann. Diese Extremwetterlagen würden zudem stabiler. Das ungewöhnliche an der diesjährigen Hitzephase sei etwa, dass sie bereits im April angefangen habe.

+++ 10.32 Uhr: Bundeskabinett beschließt Gesetz gegen Steuerbetrug im Onlinehandel +++

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gegen Umsatzsteuerbetrug im Onlinehandel beschlossen. Vorgesehen sind zusätzliche Verpflichtungen für Handels-Plattformen wie Amazon oder Ebay. Kommen die Unternehmen diesen nicht nach, sollen sie selbst für nicht gezahlte Steuern in Haftung genommen werden. Der Gesetzentwurf enthält auch weitere steuerliche Regelungen. Unter anderem sollen als Dienstwagen genutzte Elektroautos steuerlich begünstigt werden. Umweltverbände kritisieren, dass dies auch für PS-starke Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge ohne wirksame Umweltvorteile gelten soll.

+++ 9.59 Uhr: Tausende Brandenburger ohne Trinkwasser +++

Wegen eines Risses in einer Haupttrinkwasserleitung ist inmitten der Sommerhitze in Elsterwerda im südlichen Brandenburg die Trinkwasserversorgung für rund 13.000 Einwohner unterbrochen worden. Betroffen sei auch ein Krankenhaus, sagte eine Sprecherin des Wasser- und Abwasserverbands Elsterwerda der Nachrichtenagentur AFP. Die Klinik werde jedoch durch ein Notwassersystem versorgt. Auch in den angrenzenden Gemeinden Röderland, Plessa und Hohenleipisch samt einiger Ortsteile sei die Wasserversorgung unterbrochen. Der Verband hoffe, den Schaden im Tagesverlauf beheben zu können.

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+++ 9.50 Uhr: Kehrtwende: Australischer Supermarkt verschenkt wieder Plastiktüten +++

Eine Kehrtwende beim Kampf gegen Plastiktüten hat der australischen Supermarktkette Coles heftige Kritik von Umweltschützern eingebracht. Das zweitgrößte Einzelhandelsunternehmen Australiens kündigte an, nach Kundenbeschwerden Mehrweg-Plastiktüten in seinen Märkten bis auf weiteres kostenfrei anzubieten. Coles wollte ursprünglich ab 1. Juli keine Einweg-Plastiktüten mehr ausgeben, stattdessen bot das Unternehmen zunächst Mehrweg-Tüten zum Preis von umgerechnet 13 Cent an. Die Kunden jedoch “benötigten mehr Zeit, um sich auf die Mehrweg-Tüten umzustellen”, hieß es in einer Firmenmitteilung Daher werde es diese bis auf weiteres gratis geben. Seit dem 1. Juli ist es in ganz Australien bis auf den Bundesstaat New South Wales untersagt, dünne Einweg-Plastiktüten mit einer Dicke von weniger als 0,035 Millimetern anzubieten.

+++ 9.30 Uhr: Einbrecher isst trotz Alarm Shrimps im Supermarkt +++

Die Fisch- und Gemüseabteilung eines Supermarktes scheint einen verzehrfreudigen Einbrecher in Wuppertal geradezu unwiderstehlich angezogen zu haben. In der Nacht knackte der Mann mit einem Komplizen die Tür zum Markt, wurde dabei aber ertappt. Während der andere türmte, drang der 42-Jährige in den Supermarkt ein. Polizisten umstellten das Haus und erwischten den Wuppertaler in der Gemüseabteilung. “Er hatte bereits mehrere Packungen Shrimps verzehrt und hielt noch eine Möhre in der Hand”, sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

+++ 9.18 Uhr: Feuerwehr rettet Pferd mit Kran +++

Ein Pferd ist im südhessischen Viernheim in einen rund zwei Meter tiefen Graben geraten und von der Feuerwehr gerettet worden. Das Tier hatte auf einer Wiese gegrast und war auf das abgedeckte Becken eines ehemaligen Teichs gekommen, wie die Feuerwehr berichtete. Es brach ein und wurde vor der Bergung mit dem Kran von einer Tierärztin untersucht. Es sei dem Tier aber gut gegangen. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden, die eigentliche Bergung des Pferds war nach zwanzig Minuten beendet.

+++ 8.52 Uhr: Zugunglück bei Machu Picchu in Peru: fünf Schwerverletzte +++

Auf der Strecke zur weltberühmten Inka-Stadt Machu Picchu sind bei der Kollision zweier Touristenzüge fünf Menschen schwer und 23 leicht verletzt worden. Nach Angaben der peruanischen Polizei kamen 18 der Verletzten aus dem Ausland. Ursache für das Unglück waren Medienberichten zufolge Verzögerungen nach einem Protest von Bauern. Die im 15. Jahrhundert

erbaute Stadt Machu Picchu ist die wichtigste Touristenattraktion Perus. Jeden Tag besuchen etwa 3800 Menschen die Ruinen.

+++ 8.50 Uhr: Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund steigt deutlich +++

Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland steigt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhöhte sich die Zahl im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent auf 19,3 Millionen. Ein Mensch hat laut Bundesamt einen Migrationshintergrund, wenn er selbst oder ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Rund ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland gehört dazu. Demnach hatten 51 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund einen deutschen Pass, 49 Prozent nicht. Größte Gruppen waren demnach Menschen mit türkischen Wurzeln (2,8 Millionen), mit polnischen (2,1 Millionen), russischen (1,4 Millionen), kasachischen (1,2 Millionen) und rumänischen (0,9 Millionen) Wurzeln.

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+++ 8.47 Uhr: Simbabwe: Zanu-PF erringt absolute Mehrheit +++

Simbabwes Regierungspartei Zanu-PF hat laut Staatsmedien eine absolute Mehrheit im Parlament errungen. Die simbabwische Wahlkommission habe die Ergebnisse für 153 der insgesamt 210 Sitze im Abgeordnetenhaus vorgelegt, berichteten die staatliche Mediengruppe ZBC am Mittwoch. Demnach hat Zanu-PF bereits 110 Sitze sicher, die oppositionelle Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) hingegen nur 41 Mandate.

+++ 8.24 Uhr: Hofreiter fordert schärfere Bedingungen für Agrarsubventionen +++

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat als Konsequenz aus der diesjährigen Erntekrise eine Verschärfung der Bedingungen für Agrarsubventionen gefordert. Bereits heute flössen jährlich über fünf Milliarden Euro an Steuergeldern weitgehend ohne Auflagen in die deutsche Landwirtschaft, sagte er dem “Handelsblatt”. “Diese Subventionen, über die gerade in Brüssel verhandelt wird, sollten in Zukunft nur noch solchen Betrieben zugutekommen, die umwelt-, tier-, klima- und artenfreundlich arbeiten”, forderte er. “Wir können uns nicht leisten, umweltschädliche Wirtschaftsweisen weiterhin zu subventionieren”, fuhr Hofreiter fort. Monokulturen und Massentierhaltung seien der falsche Weg, das müssten angesichts weiterer drohender Wetterextreme auch die Regierung und der Bauernverband erkennen, sagte Hofreiter der Zeitung. Nötig sei eine Umsteuerung.

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+++ 8.20 Uhr: Syrische Dschihadisten veröffentlichen Videos von Geiseln aus Italien und Japan +++

Dschihadisten haben Videos von zwei in den vergangenen Jahren in Syrien verschleppten Ausländern, einem Italiener und einem Japaner, veröffentlicht. In den beiden ähnlich gemachten Videos seien der Journalist Jumpei Yasuda aus Japan und der Italiener Alessandro Sandrini zu sehen, erklärte das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen Site. Von welcher Islamistengruppe die Videos stammen, wurde nicht mitgeteilt. Beide Geiseln knien in den Videos in orangefarbenen Overalls vor bewaffneten Männern, die von Kopf bis Fuß schwarz gekleidet sind. Sandrini gibt den 19. Juli als Entstehungstag des Videos an und sagt, dass dies sein letzter Hilfsappell an die italienische Regierung sei.

+++ 8.18 Uhr: David Hasselhoff heiratet Freundin in Italien +++

Der US-Schauspieler und Sänger David Hasselhoff hat zum dritten Mal geheiratet. Die Trauung mit dem Model Hayley Roberts, 38, fand im engen Familienkreis in Italien statt. Das bestätigte Hasselhoffs Sprecher mehreren US-Medien. Roberts postete ein Foto aus der südlichen Region Puglia auf Instagram. Das Paar hat sich vor sechs Jahren kennengelernt und 2016 verlobt. “Unser erstes Date war in Bonn”, sagte Hasselhoff kürzlich der ProSieben-Sendung “red”. Der 66-jährige Sänger war bereits mit seinen Schauspielkolleginnen Catherine Hickland und Pamela Bach verheiratet. Er hat zwei erwachsene Töchter.

+++ 8.05 Uhr: Australische Unis verbieten Sex zwischen Doktoranden und Vorgesetzten +++

In Australien sollen Doktoranden keinen Sex mehr mit ihren akademischen Vorgesetzten haben dürfen. In einem Erlass, den die Dachorganisation der australischen Universitäten veröffentlichte, heißt es: “Der akademische Fortschritt eines (Forschungs-) Studenten darf nie davon abhängen, ob sich jemand auf eine sexuelle Beziehung mit seiner Aufsichtsperson oder einem anderen Mitglied des Lehrkörpers einlässt.” Umfrage zufolge, wurden 51 Prozent der befragten Studenten Opfer von sexueller Belästigung. Dem Erlass zufolge sollen künftig alle Doktormütter und -väter, die mit ihrem Schützling mehr als eine akademische Beziehung verbindet, den “Interessenkonflikt” melden. Dann werden sie durch jemand anderen  ersetzt.

+++ 7.59 Uhr: Streiks zerfleddern Gewinn von Air France-KLM +++

Streiks, Chefwechsel und teureres Kerosin: Die Turbulenzen bei der Fluggesellschaft Air France-KLM haben im zweiten Quartal ihre Spuren auch in der Bilanz hinterlassen. Unter dem Strich verdiente das französisch-niederländische Unternehmen 109 Millionen Euro und damit 82 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie es in Paris mitteilte. Höhere Ticketpreise konnten die gestiegenen Kosten und die Verunsicherung von der von Streiks gebeutelten Kundschaft nicht ausgleichen. Der Umsatz blieb mit 6,6 Milliarden Euro stabil. Der operative Gewinn ging um 41 Prozent auf 345 Millionen Euro zurück, übertraf aber dennoch die Erwartungen von Analysten.

+++ 7.21 Uhr: Iranischer Außenminister erteilt Gespräch mit den USA schroffe Absage +++

Der iranische Außenminister Dschavad Sarif hat Gesprächen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump in schroffem Ton eine Absage erteilt. Der Iran habe mit den USA, den anderen UN-Vetomächten sowie Deutschland und der EU bereits zwei Jahre lang Gespräche geführt, schrieb Sarif auf Twitter. Dabei sei 2015 das Atomabkommen mit dem Iran herausgekommen, “ein einzigartiges multilaterales Abkommen”. “Es hat funktioniert”, fügte Sarif mit Blick auf das Atomabkommen hinzu, aus dem die USA im Mai ausgestiegen waren. “Die USA können sich nur selbst Vorwürfe machen, dass sie sich herausgezogen und den Tisch verlassen haben”, kritisierte der iranische Chefdiplomat.

+++ 5.49 Uhr: Drei Verletzte bei Brand in Flüchtlingsheim in NRW +++

Bei einem Brand in einer Asylunterkunft im nordrhein-westfälischen Coesfeld sind drei Menschen verletzt worden. Es sei von “schwerer Brandstiftung” auszugehen, teilte die Polizei mit. Ersten Erkenntnissen zufolge habe ein Bewohner der Unterkunft nach einem Streit mit einem Mitbewohner einen im Keller deponierten Teppich sowie eine Matratze in Brand gesetzt. Anschließend sei er aus dem Gebäude geflüchtet, eine Fahndung sei zunächst erfolglos geblieben. Ein 25-jähriger syrischer Flüchtling sei mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Polizei weiter mit. Zwei weitere Bewohner des Flüchtlingsheims wurden ambulant wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Die übrigen Bewohner wurden in andere Unterkünfte gebracht. Die Feuerwehr löschte den Brand.

+++ 5.37 Uhr: Ungarische Pferde für Österreichs Polizei +++

In Österreich können die neuen Polizeistreifen zu Pferd auch auf ungarische Unterstützung setzen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban schenkte der Regierung in Wien für ihr Projekt die

Rappen Zadar und Zalan. Ungarn schätze die Absicht Wiens, “mit Blick auf die sicherheitspolitische Lage in Europa einen berittenen Dienst einzurichten”, hieß es jüngst in einem Regierungsbeschluss. Die beiden jeweils fünfjährigen Pferde entstammen dem renommierten staatlichen Gestüt im südostungarischen Mezöhegyes.

+++ 5.19 Uhr: Hendrik Meier ist der erste “Nachtbürgermeister” Deutschlands +++

Startschuss für den ersten Nachtbürgermeister Deutschlands: Der Student Hendrik Meier soll für ein reibungsloses Nachtleben in Mannheim sorgen. An seinem ersten Arbeitstag will er bei Barbetreibern hören, wo der Schuh drückt. Auch den Besuch zweier Konzerte hat er geplant. “Man wird sich erstmal gegenseitig beschnuppern”, sagt der 27-Jährige, der sich unter ursprünglich 40 Bewerbern durchgesetzt hatte. Nach und nach will er alle 120 Bars und Clubs der Quadratestadt abklappern. Bei ihm sollen die Fäden aller Akteure des Nachtlebens, der Stadt und der Anwohner zusammenlaufen und bei Konflikten vermitteln. In Amsterdam, London und Zürich sind bereits “Night Mayors” im Einsatz.

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+++ 4.48 Uhr: Unfall-Experte: Höheres Risiko bei Hitze +++

Auch wenn wissenschaftliche Beweise ausstehen, sehen Experten Anzeichen für ein höheres Unfallrisiko bei Hitze. “Die Reizbarkeit an Hitzetagen ist deutlich höher”, sagte der Leiter der Unfallforschung der Versicherer, Siegfried Brockmann, der Nachrichtenagentur DPA. Das könne dann auch zu aggressiverem oder risikobereiteren Verhalten im Verkehr führen. Im prallen Sonnenlicht können Autofahrer Radler oder Motorradfahrer unter Umständen zudem schwer und möglicherweise zu spät erkennen. Hinzu komme das Problem des Flüssigkeitsmangel, wenn ein Fahrer trotz heißer Temperaturen nicht genug getrunken habe. “Das kann zu extremen Konzentrationsschwächen führen.” Unfallforscher des ADAC haben in einer 2013 veröffentlichten Studie über eine höhere Zahl von Unfällen an Sommertagen berichtet. Danach gab es an Tagen mit mehr als 25 Grad mehr Unfälle, die durch mangelnde Konzentration verursacht wurden als an kühleren Tagen.

+++ 4.10 Uhr: Auktions-Rekord für “Star Wars”-Filmplakat +++

Ein seltenes Plakat für den Star-Wars-Film “Episode V – Das Imperium schlägt zurück” aus dem Jahr 1980 hat bei einer Versteigerung in den USA einen Rekordpreis erzielt. Ein Sammler aus dem US-Staat Maryland habe für das Filmposter gut 26.000 Dollar gezahlt, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions mit. Dies sei ein weltweiter Auktionsrekord für ein Plakat der Star-Wars-Saga. Bei dem Poster, von dem es nur noch wenige Exemplare gibt, handelt es sich um einen Entwurf aus der Feder des US-Künstlers Roger Kastel. Der Illustrator hatte sich von einem Plakat des Melodramas “Vom Winde verweht” inspirieren lassen. Vor einem feuerroten Hintergrund hält Han Solo Prinzessin Leia in den Armen, umgeben von Figuren wie Darth Vader, Lando Calrissian und Boba Fett.

+++ 3.35 Uhr: Hunderte Pendler und Touristen nach Stromausfall aus Pariser Metro gebracht +++

Ein Stromausfall hat den Verkehr auf einer stark frequentierten Metrolinie in Paris lahmgelegt: Hunderte Pendler und Touristen wurden in Sicherheit gebracht, nachdem der Zugverkehr der Linie 1 praktisch zum Erliegen kam. Nach Angaben der Betreibergesellschaft RATP ereignete sich der Stromausfall gegen 20.10 Uhr zwischen zwei Stationen im Viertel Marais. Betroffen waren Passagiere aus mindestens acht Zügen – viele liefen im Dunkeln an den Gleisen entlang bis zur nächsten Haltestelle. Nach Angaben der Feuerwehr mussten fünf Menschen wegen Erschöpfung angesichts der auch in Frankreich herrschenden Hitzewelle medizinisch behandelt werden. Die Züge der Metrolinie 1 halten an zahlreichen bekannten Pariser Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre, den Champs-Elysées und dem Jardin des Tuileries. Die Züge werden vollständig automatisch betrieben und verfügen über keinen Zugführer.

+++ 3.34 Uhr: Viele Fische halten 30 Grad im Wasser aus +++

Mit steigenden Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt von Gewässern. Während sich Naturschützer um die Gesundheit der tierischen Wasserbewohner sorgen, schließen Forscher ein massenhaftes Fischsterben allein durch die Hitze aus. “Es gibt Arten, die ab 28 Grad Schwierigkeiten haben. Aber der Großteil der Fische ist an solche Temperaturen angepasst”, sagt Christian Wolter, Fachmann für Biologie und Ökologie der Fische am Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). “Viele Fische halten auch über 30 Grad aus.” Trotzdem ist es in diesem Sommer an einigen Orten bereits zu Fischsterben gekommen. Häufig gab es dann weitere Gründe für wenig Sauerstoff im Wasser: eine geringe Fließgeschwindigkeit oder starken Regen, der Nährstoffe in Gewässer schwemmte.

++ 2.54 Uhr: Nach Hitzerekord nur leichte Abkühlung erwartet +++

Deutschland hat am Dienstag den bislang heißesten Tag des Jahres erlebt – und auch der neue Monat beginnt nur wenig kühler. Zwar wird am Mittwoch von Südwesten bis nach Nordosten ein Gewitterstreifen über Deutschland erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Durch den Zustrom subtropischer Luft bleibe es aber auch in den kommenden Tagen heiß – bis zu 37 Grad.

Mobile Moschee in Japan_6.38

+++ 1.05 Uhr: US-Gericht untersagt Veröffentlichung von Plänen für Waffen aus 3D-Druckern +++

Ein US-Gericht hat die Veröffentlichung von Konstruktionsplänen im Internet für die Herstellung von Schusswaffen aus 3D-Druckern vorerst untersagt. Das Bundesgericht in Seattle reagierte damit auf eine Klage von acht Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington, die einen ursprünglich ab Mittwoch geplanten Zugang zu entsprechenden Konstruktionsplänen verhindern wollten. Für den 10. August wurde eine Anhörung angesetzt. Die Klage der von der Demokratischen Partei regierten Bundesstaaten richtete sich gegen eine Vereinbarung, welche das US-Justizministerium im Juni nach jahrelangem Rechtsstreit mit der Organisation Defense Distributed erzielt hatte. In der Klage hieß es, die Vereinbarung sei “hochgefährlich”. Sie könne eine “beispiellose Auswirkung” auf die öffentliche Sicherheit haben. Auch Präsident Donald Trump zeigte sich skeptisch gegenüber dem Projekt von Defense Distributed – obwohl seine eigene Regierung der Veröffentlichung der Fertigungspläne zugestimmt hatte. Die Waffen aus dem 3D-Drucker – Pistolen und Gewehre – funktionieren ebenso wie reguläre Schusswaffen, da sie aber nicht industriell gefertigt werden, besitzen sie keine Seriennummern.

+++ 0.50 Uhr: iPhone X belebt Apple-Geschäft +++

Das teure iPhone X bleibt eine Geldmaschine für Apple. Der US-Konzern übertraf im vergangenen Quartal die Erwartungen der Analysten und ist auf Kurs, die Marke von einer Billion Dollar beim Börsenwert zu knacken. Der iPhone-Absatz legte um ein Prozent auf 41,3 Millionen Geräte zu und lag damit leicht unter den Expertenschätzungen. Doch beim durchschnittlichen Verkaufspreis pro Telefon übertraf Apple mit 724 Dollar deutlich den von Analysten erwarteten Wert von knapp 694 Dollar. Vor einem Jahr lag der Wert noch knapp über 600 Dollar.

+++ 0.05 Uhr: Offenbach hat den größten Babyboom in Deutschland +++

Über den größten Babyboom in Deutschland kann sich laut einem Medienbericht die hessische Stadt Offenbach freuen. Wie die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Statistikämter des Bundes und der Länder berichtet, wurden in Offenbach im Jahr 2015 insgesamt 1475 Kinder geboren. Damit kamen 11,92 Geburten auf 1000 Einwohner. Auf den weiteren Plätzen lagen Leipzig (11,77 Geburten auf 1000 Einwohner) und München (11,73).  Die wenigsten Kinder kamen dem Bericht zufolge 2015 im bayerischen Kulmbach zur Welt. Dort gab es 6,35 Geburten auf 1000 Einwohner. Auf den vorletzten Plätzen liegen der Landkreis St. Wendel im Saarland (6,48) und der niedersächsische Kreis Lüchow-Dannenberg (6,5).

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