News des Tages: Heftige Explosion erschüttert Bologna – zwei Tote und rund 60 Verletzte

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Heftige Explosion in Bologna (17.12, 16.02 und 14.48 Uhr)
  • Starkoch Joël Robuchon gestorben (12.52 Uhr)
  • Mindestens zehn Leichen in Haus in Mexiko verscharrt (06.24 Uhr)
  • Bereits über 90 Tote nach Erdbeben in Indonesien (05.55 Uhr)
  • Rekord auf Bobbycar – Extremsportler fährt 119 km/h (05.03 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.53 Uhr: 91-Jähriger fährt mit Auto in Supermarkt – drei Schwerverletzte +++

Ein 91 Jahre alter Mann ist in Saarbrücken mit einem Auto in einen Supermarkt gefahren und hat fünf Menschen verletzt. Drei seien schwer verletzt worden, zwei hätten leichte Verletzungen erlitten, sagte ein Polizeisprecher. Der 91 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass der Senior die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Die Ursache dafür sei noch unklar.

+++ 17.17 Uhr: Süditalien: Elf Feldarbeiter sterben bei Lkw-Unfall +++

Elf Menschen sind bei einem Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Transporter in der süditalienischen Provinz Foggia ums Leben gekommen. Alle Opfer sind ausländische Feldarbeiter, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa nach dem Unfall am Nachmittag unter Berufung auf die Polizei berichtete. Die Migranten seien in dem Transporter von Feldern zurückgekehrt, auf denen sie Tomaten gepflückt hatten. Die zwei übrigen Insassen des Transporters und der Fahrer des Lastwagens wurden verletzt. Sie waren laut Ansa nicht in Lebensgefahr.

+++ 17.12 Uhr: Bologna: Zwei Tote und mehr als 60 Verletzte bei Explosion +++

Bei einer Explosion eines Tankwagens auf der Autobahn im italienischen Bologna sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Verletzten stieg auf mehr als 60 an, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Nachmittag berichtete. Mehrere Menschen seien schwer verletzt worden.

“Die Druckwelle war gewaltig”, zitierte Ansa den Einsatzkoordinator der Feuerwehr, Giovanni Carella. Der Lastwagen war zunächst in Brand geraten und dann explodiert. Fotos zeigten einen Feuerball. Die Explosion setzte eine gefährliche Kettenreaktion in Gang: Brennende Trümmerteile setzten andere Autos in der Nähe in Brand, die teilweise auch explodierten.

+++ Lesen Sie zur Explosion in Bologna auch die Meldungen von 16.02 und 14.48 Uhr weiter unten. +++

06-Explosion nach Lkw-Kollision nahe Flughafen Bologna-5818633025001

+++ 17.07 Uhr: Frankreich: Drei Tote bei Absturz von Leichtflugzeug +++

Beim Absturz eines Leichtflugzeugs sind in Frankreich drei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr vom Montag handelte es sich bei den Insassen um zwei Frauen und einen Mann. Der Flieger stürzte demnach am frühen Nachmittag bei Mazoires südlich der Stadt Clermont-Ferrand in der Auvergne ab. Die Ursache des Unglücks war vorerst ungeklärt. Die Absturzstelle liegt auf rund 800 Metern Höhe.

In Frankreich hat es seit Ferienbeginn im Juli bereits mehrere tödliche Unfälle mit Leichtflugzeugen gegeben. Glimpflich verlief ein Absturz am vergangenen Freitag nahe Lyon: Die beiden Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon.

+++ 16.43 Uhr: Wegen Hitze: ICE-Ausfälle auf Strecken nach Brüssel und Amsterdam +++

Wegen der großen Hitze sind im grenzüberschreitenden ICE-Verkehr nach Brüssel und Amsterdam am Sonntag mehrere Züge ausgefallen. Wie der Hessische Rundfunk (hr) unter Berufung auf Bahnkreise berichtete, fielen sieben Direktverbindungen zwischen Frankfurt-Köln und weiter nach Brüssel oder Amsterdam komplett und fünf weitere teilweise aus. Es habe Chaos geherrscht, wurde ein Bahnmitarbeiter zitiert. Die Deutsche Bahn teilte mit, es werde “mit Hochdruck” an der Behebung der Störungen gearbeitet.

Wie viele Passagiere von den Zugausfällen betroffen waren, war unklar. Laut hr-Info mussten zahlreiche Zuggäste unterwegs umsteigen und hohe Verspätungen in Kauf nehmen. Klimaanlagen und andere technische Komponenten seien defekt gewesen.

+++ 16.37 Uhr: Fischsterben im Rhein: Schweizer machen deutschen Fischern Vorwürfe +++

Bei mehr als 27 Grad Wassertemperatur sind im Hochrhein auf Schweizer Seite mehrere tausend Fische verendet. Nach Angaben des schweizerischen Fischereiverbandes wurde bis Sonntag bereits eine Tonne toter Fische geborgen. Betroffen seien vor allem Äschen, aber auch vereinzelt Barben, Aale und Forellen. Der Verband erhob am Montag schwere Vorwürfe gegen einige deutsche Bodenseefischer: Die Fische müssten gerettet werden, aber stattdessen verkauften einige deutsche Fischer am Bodensee Fänge weiter an Restaurants. “Fress-Skandal” nannte der Verband dies.

+++ 16.30 Uhr: Irak: Vom IS zerstörte Brücke in Falludscha wieder eröffnet +++

Mehr als drei Jahre nach der Vertreibung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus Falludscha liegen Teile der westirakischen Großstadt noch immer in Trümmern. Doch die Metallbrücke über den Euphrat ist fast drei Jahre nach ihrer Zerstörung durch den IS jetzt wieder für den Verkehr freigegeben. Wie das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) am Sonntag mitteilte, kostete der mit Hilfe der niederländischen Regierung erfolgte Wiederaufbau der Brücke 1,3 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro).

+++ 16.26 Uhr: 36.000 Anmeldungen für Sammlungsbewegung “Aufstehen” +++

Innerhalb von zwei Tagen hat die neue linke Sammlungsbewegung “Aufstehen” von Sahra Wagenknecht nach Auskunft ihres Ehemannes und früheren Linken-Vorsitzenden Oskar Lafontaine mehr als 36.000 Anmeldungen verzeichnet. “Der vorläufige Start ist also durchaus erfolgreich”, sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Saarland vor der Landespressekonferenz in Saarbrücken. “Dies wird zwar nicht so weitergehen, wir sind keine Phantasten”, räumte er ein, “aber der Aufschlag ist sehr gut”.

Laut Lafontaine findet die Sammlungsbewegung “Zuspruch von engagierten Menschen, die sich bisher unterschiedlichen Parteien verbunden gefühlt” hätten. “Das ist zu begrüßen”, sagte er. Natürlich sei das längerfristige Ziel eine andere parlamentarische Mehrheit. “Denn wir können noch so gute Ideen haben: Wenn es dafür nicht die parlamentarische Mehrheit gibt, ist das schlecht.”

+++ 16.02 Uhr: Heftige Explosion in Bologna – ein Toter und rund 40 Verletzte +++

Bei der Explosion eines Lastwagens auf der Autobahn in der Nähe des Flughafens im italienischen Bologna ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Um die 40 Menschen seien verletzt
worden, einige von ihnen schwer, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. 

Die Explosion hatte sich am Mittag ereignet. Ein Video der Polizei auf Twitter zeigte, dass ein Teil der Autobahnbrücke, auf der der Lastwagen unterwegs war, einstürzte. 

Warum der Lastwagen auf der Autobahn 14 explodierte, war nach Angaben eines Sprechers der Kommune zunächst unklar. Laut Feuerwehr und Polizei handelte es sich um einen Tankwagen. Die Autobahn führt auch am Gelände des Flughafens Bologna entlang. Dieser war nach Angaben des Betreibers aber nicht betroffen. Auch habe es zunächst keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb gegeben. Auf einem Foto der Feuerwehr aus der Luft waren dunkler Rauch und brennende Autos auf einem Parkplatz zu sehen. Mehrere Straßen in der Umgebung wurden gesperrt. Aufgrund der großen Hitzeentwicklung gestalten sich die Löscharbeiten laut Ansa schwierig.

+++ siehe auch Eintrag von 14.48 Uhr unten +++

+++ 16.00 Uhr: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen im Freiburger Missbrauchsprozess +++

Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Kindes aus Staufen bei Freiburg ist ein 33 Jahre alter Mann zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zudem ordnete das Landgericht Freiburg am Montag die Zahlung von 18.000 Euro Schmerzensgeld an. Dieses Geld gehe an das Opfer. Auf die von Staatsanwaltschaft und Nebenklage geforderte Anordnung von Sicherungsverwahrung verzichtete das Gericht. Es gebe hierfür nicht die notwendige rechtliche Grundlage, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin. Der aus der Nähe von Barcelona stammende Angeklagte hatte zugegeben, den damals in Staufen lebenden und heute zehn Jahre alten Jungen mehrfach vergewaltigt und dafür Geld gezahlt zu haben. Verurteilt wurde der Spanier wegen mehrfacher schwerer Vergewaltigung, Kindesmisshandlung und Zwangsprostitution.

+++ 14.48 Uhr: Heftige Explosion in Bologna +++

Im norditalienischen Bologna hat sich auf einer Autobahn eine heftige Explosion ereignet. Die Polizei in der 390.000-Einwohnerstadt bestätigte den Vorfall bei Twitter und forderte Passanten auf, der Unglücksstelle fernzubleiben, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern. Die Umgebung wurde weiträumig abgesperrt.

Ein Lastwagen sei aus noch unbekannten Gründen explodiert, sagte ein Sprecher der Kommune. Die italienische Feuerwehr gibt an, dass ein Tanklaster in den Vorfall verwickelt ist und veröffentlichte in den sozialen Medien ein Video vom Unglücksort. 

Dieses und weitere Aufnahmen zeigen mehrere Brände und Rauchsäulen entlang der Autobahn, die durch bebautes Gebiet führt. Zudem sind Teile der aufgeständerten Schnellstraße eingestürzt.

Die Zeitung “La Repubblica” berichtet von einem “apokalyptischen Szenario” und mindestens 20 Verletzten. Eine offizielle Bestätigung für die Zahl gibt es noch nicht.

Die Autobahn 14 führt auch am Flughafen Bologna entlang. Dieser war nach Angaben des Betreibers aber nicht betroffen. Auch habe es zunächst keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb gegeben.

Weitere Informationen zum Unfallhergang sind noch nicht bekannt.

Ungefährer Unglücksort auf der Karte:

+++ 13.05 Uhr: Toter Junge aus Brandenburg ist vermisster 13-jähriger Berliner +++

Nach dem Fund eines toten Jugendlichen in Brandenburg ist die Identität geklärt. Es handle sich um den vermissten 13-Jährigen aus Berlin-Marzahn, erklärte die Polizei in der Hauptstadt. Die weiteren Ermittlungen führen demnach die brandenburgische Polizei und die Staatsanwaltschaft in Frankfurt an der Oder.

Die Leiche des Jugendlichen war am Donnerstag in Ahrensfelde am nordöstlichen Stadtrand von Berlin auf einem Feld gefunden worden. Die Obduktion erbrachte keine Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung, was die Ermittler zunächst nicht ausgeschlossen hatten.

Die Todesursache und die Todesumstände waren weiter unklar. Die chemisch-toxikologischen Untersuchungen, bei denen unter anderem nach Rückständen von Drogen oder Medikamenten gefahndet wird, dauerten noch an. Der 13-Jährige war seit Dienstag vermisst worden.    

+++ 12.52 Uhr: Starkoch Joël Robuchon gestorben +++

Der französische Sternekoch Joël Robuchon ist tot. Er starb im Alter von 73 Jahren, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen französischen Regierungssprecher meldet. Er erlag Medienberichten zufolge einer schweren Krebserkrankung.

Robuchons Restaurants wurden in den vergangenen Jahrzehnten mit über 30 Michelin-Sternen ausgezeichnet – mehr Prämierungen als jeder andere Koch für seine Häuser erhielt. Er galt als einer der einflussreichsten Köche der Nouvelle Cuisine. Seine Bücher waren weltweit Bestseller. Neben dem Deutschen Eckert Witzigmann, seinem Landsmann Paul Bocuse und dem Schweizer Frédy Girardet erhielt Robuchon als einer von nur vier Köchen die Auszeichnung “Koch des Jahrhunderts”.

Frankreichs Regierungssprecher Benjamin Griveaux würdigte via Twitter Robuchon als visionären “Chef”- so werden in Frankreich Spitzenköche genannt. Er habe von Paris bis Schanghai zur Bedeutung der französischen Gastronomie beigetragen.

+++ 11.40 Uhr: Niki Lauda auf dem Weg der Besserung +++

Niki Lauda ist nach Angaben des Krankenhauses nach seiner Lungentransplantation auf dem Weg der Besserung. Bereits 24 Stunden nach der Operation sei der 69-Jährige bei vollem Bewusstsein gewesen, teilte das Allgemeine Krankenhaus (AKH) am Montag mit. “Er konnte extubiert werden und selbstständig atmen. Seither kam es zu einer kontinuierlichen Verbesserung, alle Organe funktionieren gut.” Das AKH bezeichnete den Verlauf als “sehr zufriedenstellend”. 

+++ 10.40 Uhr: Wetter: Traubenlese für Jahrgang 2018 offiziell gestartet +++

In einem Weinberg in Lörzweiler bei Mainz hat am Montag die diesjährige Weinlese offiziell begonnen. Dies ist nach Angaben des Deutschen Weininstituts der bisher früheste Lesebeginn hierzulande. Bisher war der früheste Start am 8. August, in den Jahren 2007, 2011 und 2014. Im vergangenen Jahr begann die Lese am 16. August, damals in einem Weingut in der Pfalz. Der erste Weinmost wird für die Produktion von Federweißer verwendet. Dieser angegorene erste Wein mit einem Alkoholgehalt von etwa fünf bis sechs Volumenprozent gibt laut Experten bereits Hinweise auf die Qualität eines Jahrgangs. Die Hauptlese beginne voraussichtlich Ende August oder Anfang September, sagte der Präsident des Weinbauverbands Rheinhessen, Ingo Steitz.

+++ 09.33 Uhr: Hochrangiger Drogenboss in Kolumbien gefasst +++

Einer der mutmaßlichen Köpfe des kolumbianischen Drogenkartells “Clan del Golfo” ist am Sonntag (Ortszeit) gefasst worden. Carlos Moreno alias “Nicolás”, die mutmaßliche Nummer zwei des Clans, wurde im Department Antioquia im Nordwesten des Landes festgenommen, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Moreno gilt als rechte Hand des Anführers Dairo Úsuga alias “Otoniel”.

Gegen “Nicolás” lagen mehrere Haftbefehle vor, unter anderem wegen Tötungsdelikten, Verschleppung und Drogenhandels. Die US-amerikanische Justiz hat seine Auslieferung beantragt.

Auf Twitter gratulierte der scheidende kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos der Polizei und Generalstaatsanwaltschaft zu der Verhaftung. “Unsere Behörden werden diese Verbrecher weiterhin pausenlos verfolgen.”

“Clan del Golfo” gilt als eine der stärksten Drogenorganisation Kolumbiens. Er ging aus rechtsgerichteten Paramilitärs hervor und ist in Drogenschmuggel, illegalen Bergbau und Schutzgelderpressung verwickelt.

+++ 08.48 Uhr: Verkehrswacht warnt: Kinder können nicht mehr Fahrrad fahren +++

Immer mehr Kinder erfüllen die Anforderungen der Fahrradprüfung nicht – zumindest in Nordrhein-Westfalen. “Während vor zehn Jahren im Durchschnitt zwei Kinder pro Klasse nachgeschult werden mussten, sind es mittlerweile fünf bis zehn”, sagte der Direktor der Landesverkehrswacht im einwohnerstärksten Bundesland, Burkhard Nipper, der “Rheinischen Post”. Dies sei eine besorgniserregende Entwicklung, denn die Kinder könnten so nicht sicher mit dem Fahrrad am Verkehr teilnehmen.

“Vielen fehlt es an der nötigen Motorik, die Beweglichkeit der Kinder ist deutlich zurückgegangen”, sagte Nipper. “Manche können nicht einmal mit einer Hand fahren oder fahren selbst beidhändig Schlangenlinien.”

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) in Nordrhein-Westfalen forderte, das Thema Fahrradfahren wieder mehr in den Fokus des Unterrichts in Grundschulen zu rücken. “Man könnte Workshops rund ums Fahrrad anbieten – angefangen mit der Reparatur und dem Flicken eines Reifens”, sagte Daniel Wegerich von ADFC der Zeitung.

+++ 07.40 Uhr: Mindestens 142 Tote nach Erdbeben vor Ferieninsel Lombok +++

Nach dem zweiten schweren Erdbeben vor der indonesischen Insel Lombok innerhalb einer Woche ist die Zahl der Toten auf mindestens 142 gestiegen. Mehrere hundert Menschen wurden nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde verletzt. Das Beben am Sonntagabend hatte eine Stärke von 7,0. Sein Zentrum lag rund 18 Kilometer nordöstlich von Lombok in 15 Kilometern Tiefe. Es folgten zahlreiche Nachbeben. Lombok war erst vor einer Woche von einem Erdbeben erschüttert worden. Dabei wurden 16 Menschen getötet.05-Erdbeben der Stärke 7,0 in Indonesien-5818275386001

+++ 06.24 Uhr: Mindestens zehn Leichen in Haus in Mexiko verscharrt +++

In einem Haus im Westen Mexikos sind mindestens zehn verscharrte Leichen entdeckt worden. Die Eigentümer des Hauses in Guadalajara etwa 500 Kilometer westlich der Hauptstadt Mexiko-Stadt hatten für Umbauarbeiten das Anwesen aufgesucht und einen üblen Geruch bemerkt, wie örtliche Medien berichteten. Die Polizei schloss nicht aus, dass sich noch mehr Kadaver auf dem Grundstück befinden könnten. Vor einer Woche seien die Mieter aus dem Haus ausgezogen, berichtete das Portal SDP Noticias. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Guadalajara ist die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco. Dort rivalisiert das gefährliche Drogenkartell Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG), das derzeit als mächtigstes des Landes gilt, mit einer anderen kriminellen Organisation.

+++ 05.55 Uhr: Bereits über 90 Tote nach Erdbeben vor Indonesien +++

Nach dem erneuten schweren Erdbeben vor der indonesischen Insel Lombok ist die Zahl der Toten inzwischen auf mindestens 91 gestiegen. Diese Zahl nannte Sutopo Nugroho von der nationalen Katastrophenschutzbehörde. “Das ist ein vorläufiger Bericht. Wir gehen davon aus, dass die Zahl noch steigen wird, wenn unsere Such- und Hilfsmannschaften alle Teile von Lombok erreicht haben.”

Die meisten Opfer waren durch herabfallende Trümmerteile erschlagen worden. Das Beben am Sonntagabend hatte eine Stärke von 7,0.

Das Zentrum des Bebens lag rund 18 Kilometer nordöstlich von Lombok in 15 Kilometern Tiefe. Es folgten zahlreiche Nachbeben. Lombok war erst vor einer Woche von einem Erdbeben erschüttert worden. Dabei wurden 16 Menschen getötet. Außerdem gab es mehr als 350 Verletzte.

+++ 05.19 Uhr: Elf verwahrloste Kinder in den USA aus Hand von “Extremisten” befreit +++

Im US-Bundesstaat New Mexico hat die Polizei nach eigenen Angaben elf verwahrloste Kinder im Alter zwischen einem und 15 Jahren aus der Hand bewaffneter “Extremisten” aus einem maroden Versteck befreit. Der Einsatz sei Teil einer monatelangen Suche nach einem entführten Dreijährigen aus dem Bundesstaat Georgia gewesen, teilte das Sheriff-Büro im Landkreis Taos in New Mexico mit. Zwei Männer wurden festgenommen, darunter der Vater des vermissten Dreijährigen. Der Dreijährige selbst war nicht unter den befreiten Kindern.

+++ 05.03 Uhr: Rekord auf Bobbycar – Extremsportler schafft 119 km/h +++

Der Extremsportler Dirk Auer hat auf einem Bobby-Car mit 119 Kilometern pro Stunde einen neuen Weltrekord aufgestellt. Der 46-Jährige startete bei dem Geschwindigkeitsevent “Race at Airport” auf dem Flugplatz in Bottrop-Kirchhellen. Der vorherige Rekord lag bei 108 km/h. Den Weltrekord schaffte er allerdings nicht im ersten Anlauf – dabei waren Flammen aus einem Triebwerk geschlagen. Sein aufgemotztes Spielzeug-Auto verfügt über eine Carbon-Hülle und einen erhöhten Lenker. “Es ist ein Gefühl wie Fliegen”, beschrieb Auer anschließend seine Eindrücke auf dem rasenden Spielzeugauto.

+++ 04.35 Uhr: Erste Festnahmen nach vermeintlichem Attentat auf Venezuelas Präsident Maduro +++

In Venezuela sind nach dem vermeintlichen Anschlag auf Machthaber Nicolás Maduro nach Behördenangaben sechs Verdächtige festgenommen worden. Dabei seien auch Fahrzeuge beschlagnahmt worden, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur AVN Innenminister Néstor Reverol in Caracas. Für heute wurden weitere Details der Ermittlungen angekündigt.

Nach Regierungsangaben war Maduro am Samstag Ziel eines Bombenanschlags gewesen, der mit Drohnen während einer Militärparade verübt wurde. Das Staatsfernsehen hatte den Moment übertragen, in dem eine Explosion zu hören war, während Maduro eine Rede hielt.

Der Staatschef blieb unverletzt. Sechs Nationalgardisten erlitten nach offiziellen Angaben teils schwere Verletzungen. Direkt nach dem Zwischenfall waren allerdings Zweifel an der offiziellen Attentatsversion aufgekommen. Vor allem Aussagen von Feuerwehrleuten nährten den Verdacht, dass es sich lediglich um einen Unfall mit einem Gastank in einem nahen Gebäude gehandelt haben könnte.

+++ 03.37 Uhr: Japan gedenkt Atombombenabwurf auf Hiroshima vor 73 Jahren+++

Mit einer Schweigeminute und einem Appell zur atomaren Abrüstung haben die Menschen in Hiroshima des Abwurfs der US-Atombombe auf die japanische Großstadt vor 73 Jahren gedacht. Bei einer zentralen Gedenkzeremonie rief Bürgermeister Kazumi Matsui sein Land auf, eine führende Rolle in der internationalen Gemeinschaft einzunehmen, durch “Dialog und Kooperation eine Welt ohne Atomwaffen” zu schaffen. Erst kürzlich hatte das benachbarte Nordkorea bei einem Treffen zwischen Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump die atomare Abrüstung des Landes zugesagt.

Um 8.15 Uhr (Ortszeit), dem Zeitpunkt, als der US-Bomber Enola Gay die erste im Krieg eingesetzte Atombombe mit dem Namen “Little Boy” über Hiroshima abgeworfen hatte, legten die Menschen am Montag eine Schweigeminute ein. Zehntausende Bewohner waren damals sofort tot, insgesamt starben bis Ende 1945 schätzungsweise 140.000 Menschen.

+++ 02.45 Uhr: Woche startet heiß – einzelne Gewitter im Süden erwartet +++

Nach einer leichten Abkühlung in der Nacht erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag wieder Höchsttemperaturen von bis zu 35 Grad in Deutschland. Vor allem im Süden könnte es besonders heiß werden, sagte eine DWD-Meteorologin in Offenbach. Dort könne es im Laufe des Tages zu einzelnen Schauern und Gewittern kommen.

Die Nacht zum Montag hatte vielerorts in Deutschland ein wenig Abkühlung gebracht. Im Norden fielen die Temperaturen sogar bis auf 13 Grad. Tropisch blieb es hingegen am Rhein und vor allem am Bodensee, wo das Thermometer in der Nacht nicht unter 25 Grad fiel.

Die kommenden Tage bringen laut DWD noch einmal rekordverdächtige Temperaturen. Am Mittwoch werden vor allem im Osten Deutschlands bis zu 39 Grad erwartet. Am Donnerstag lassen dann kräftige Gewitter mit Starkregen die Temperaturen vielerorts etwas fallen.

+++ 01.40 Uhr: Yosemite-Tal wegen Waldbränden weiter geschlossen +++

Mitten in der Urlaubssaison ist das beliebte Yosemite-Tal in Kalifornien wegen eines Waldbrands weiter geschlossen. Bis auf weiteres bleibe der Zugang zu dem Tal und zu angrenzenden Naturpark-Attraktionen gesperrt, teilte die Parkverwaltung mit. Am 25. Juli hatten alle Besucher den Talbereich räumen müssen. Zunächst sollte die Sperrung nur bis Sonntag (5. August) dauern.

Das Mitte Juli westlich des Naturparks ausgebrochene “Ferguson Feuer” hat mittlerweile mehr als 36.000 Hektar Wald zerstört. Knapp 3000 Feuerwehrleute sind im Einsatz, zwei Helfer kamen bei den Löscharbeiten schon ums Leben.

+++ 01.33 Uhr: Saudi-Arabien weist kanadischen Botschafter aus +++

In einem Streit um Menschenrechte hat die Regierung Saudi-Arabiens den kanadischen Botschafter des Landes verwiesen. Gleichzeitig rief die saudische Führung ihren Botschafter in Kanada zu Konsultationen nach Riad zurück, berichtete die saudische Agentur SPA. Zudem fror Saudi-Arabien ein erst vor kurzem geschlossenes Handelsabkommen mit Kanada ein.

Anlass war ein Tweet der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland zum Schicksal der Aktivistin Samar Badawi und deren Forderung nach Freilassung der Aktivistin. Dies sei eine eklatante und unzulässige Einmischung in inneren Angelegenheiten Saudi-Arabiens, betonte das saudische Außenministerium.

+++ 01.07 Uhr: Tattoo-Entfernung per Laser soll nur noch Ärzten erlaubt werden +++

Die Entfernung von Tätowierungen mittels Laser sollen künftig nur noch Fachärzte vornehmen dürfen. Das Bundesumweltministerium hat hierzu eine Verordnung zur Modernisierung des Strahlenschutzrechts erarbeitet.

Die Lasergeräte für das Entfernen von Tattoos könnten bislang “von jeder Person gewerblich eingesetzt werden, ohne dass eine besondere Qualifikation erforderlich ist, obwohl derartige Anwendungen mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für die zu behandelnden Personen verbunden sind”, sagte eine Ministeriumssprecherin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Diese Regelungslücke solle geschlossen werden. “Denn auch wenn die Laseranwendung aus kosmetischen Gründen erfolgt, ist bei der Durchführung fachärztliche Expertise erforderlich.”

+++ 01.07 Uhr: Verfassungsschutz warnt vor Kindern aus islamistischen Familien +++

Der Bundes-Verfassungsschutz hat vor Kindern gewarnt, die in Deutschland in islamistischen Familien aufwachsen. Sie stellten “ein nicht unerhebliches Gefährdungspotenzial” dar, zitieren die Zeitungen der Funke-Mediengruppe aus einer neuen Analyse des Bundesamtes. Es gebe Anzeichen für eine “schnellere, frühere und wahrscheinlichere Radikalisierung von Minderjährigen und jungen Erwachsenen”.

Im Dezember hatte Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen bereits vor heimkehrenden Frauen und Kindern von Kämpfern der Terrormiliz IS gewarnt, die von ihren Männern und Vätern in Syrien oder im Irak zurück nach Deutschland geschickt werden.

In der Verfassungsschutz-Analyse heißt es dem Bericht zufolge, Gefahren gingen auch von Familien in Deutschland aus, die nicht in Kampfgebiete gereist seien. Der Verfassungsschutz geht demnach von einer niedrigen dreistelligen Zahl islamistischer Familien mit mehreren Hundert Kindern aus.

+++ 00.27 Uhr: Fünf Tote bei Flugzeugabsturz auf Parkplatz in Kalifornien +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf einem Parkplatz in Kalifornien sind am Sonntag (Ortszeit) fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach Medienberichten prallte die zweimotorige Maschine vom Typ Cessna 414 in der Mittagszeit in Santa Ana auf den fast leeren Parkplatz einer Drogeriemarktkette. Die Opfer seien alle Passagiere des Flugzeugs gewesen. Über die Absturzursache lagen zunächst keine Erkenntnisse vor.

Frau hört verdächtige Geräusche – Polizei findet Ehemann in Kleiderschrank 16.30

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