News des Tages: Deutsche Schauspielerin verklagt Ex-Filmmogul Weinstein wegen Vergewaltigung

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Deutsche wirft Ex-Filmmogul Weinstein Vergewaltigung vor (7.20 Uhr)
  • Angriffe auf Muslime und Moscheen nehmen ab (5.43 Uhr)
  • Russischer Passagierjet mit brennendem Motor notgelandet (4.51 Uhr)
  • Facebook löscht erneut hunderte Fake-Accounts (2.29 Uhr)
  • Mutmaßlicher Frauenmörder Ali S. weiter auf der Flucht (1.22 Uhr)

+++ 10.40 Uhr: Maus legt Ampelanlage am Flughafen Tegel lahm +++

Eine Maus hat eine Ampelanlage am Flughafen Berlin-Tegel lahmgelegt. Das Tier sei in einen Stromkasten in Höhe der Flughafenzufahrt gekrabbelt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Auf Twitter fragte ein Nutzer die Beamten nach dem Schicksal der Maus. Die Polizei antwortete: “Sagen wir mal so: Stellen Sie sich vor, Sie würden an den Kabeln in einem Umspannwerk nagen…” Das Tier überlebte die Aktion also nicht. Die Ampeln waren am Mittwochvormittag wieder in Betrieb.

+++ 10.35 Uhr: Umfrage: 43 Prozent der Grundschüler gehen zu Fuß zur Schule +++

In den meisten Bundesländern hat nach den Sommerferien die Schule wieder begonnen. Zumindest die Grundschüler gehen großteils zu Fuß zur Schule, wie eine veröffentlichte Umfrage des Direktversicherers CosmosDirekt ergab. Demnach laufen 43 Prozent der Grundschüler, während 17 Prozent den Bus und zehn Prozent das Fahrrad nehmen. Mit dem Auto werden der Umfrage zufolge 20 Prozent der Kinder zur Schule gebracht. Für die Erhebung befragte das Institut Forsa im April und Mai 502 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren.

+++ 10.25 Uhr: Sicherheitskräfte am Amsterdamer Airport kündigen Streik an +++

Die Mitarbeiter der Sicherheitskontrollen auf Amsterdams internationalem Flughafen Schiphol haben für den 4. September einen 24-stündigen Streik angekündigt. Damit solle Forderungen nach einer dreiprozentigen Lohnerhöhung und günstigeren Arbeitszeiten Nachdruck verliehen werden, erklärten die Gewerkschaften FNV und CNV am Mittwoch. Mehr als 200 000 Passagiere könnten betroffen sein, warnte die Leitung des Flughafens nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP.

+++ 10.05 Uhr: Digitalrat der Bundesregierung nimmt Arbeit auf +++

Das Kabinett hat den aus zehn Experten bestehenden Digitalrat der Bundesregierung eingesetzt. Das Gremium soll die Regierung praxisnah beraten und bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Bereichen wie Verwaltung, Gesellschaft, Bildung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt unterstützen. Nach der Kabinettsentscheidung wollten die Mitglieder des Gremiums zu einer ersten Sitzung mit verschiedenen Ministern zusammenkommen. Geleitet wird der Digitalrat von der früheren Verteidigungsstaatssekretärin und ehemaligen Unternehmensberaterin Katrin Suder.

+++ 9.50 Uhr: Regierungskrise in Australien: Zehn Minister bieten Rücktritt an +++

Im Zuge der Regierungskrise in Australien haben zehn Minister ihren Rücktritt angeboten. Premierminister Malcolm Turnbull hatte erst am Dienstag ein parteiinternes Votum überstanden, womit er Parteichef der Liberalen und Regierungschef blieb. Turnbull setzte sich in der Abstimmung mit 48 zu 35 Stimmen gegen seinen Herausforderer, den populistischen Innen- und Migrationsminister Peter Dutton, durch. Dutton trat anschließend zurück. Mindestens neun weitere Kabinettsmitglieder boten daraufhin ebenfalls ihre Demission an, wie die Fernsehsender ABC und Sky News berichteten. Unter ihnen sind die einflussreichen Minister für Gesundheit und Handel. Turnbull nahm zunächst nur Duttons Rücktritt und den von Entwicklungsministerin Concetta Fierravanti-Wells an. Er versicherte am Mittwoch, dass ihm die übrigen “eindeutig Loyalität und Unterstützung” zugesichert hätten.         

+++ 9.12 Uhr: Hurrikan “Lane”: Hawaii bereitet sich auf Notfall vor +++

Hawaii bereitet sich wegen eines aufziehenden Wirbelsturms auf einen Notfall vor. Hurrikan “Lane” könne mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 260 Kilometern pro Stunde bereits am Mittwoch (Ortszeit) auf Land treffen, teilte das Hurrikan-Zentrum in Honolulu mit. An der Küste sei hoher Wellengang zu erwarten. Zudem rechne man mit heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen.

Der Gouverneur des US-Bundesstaates, David Ige, unterzeichnete am Dienstag vorsorglich eine Notstandserklärung, um im Ernstfall Ressourcen mobilisieren zu können. Einwohner und Besucher der Inselgruppe im Zentralpazifik sollten sich auf “erhebliche Auswirkungen” gefasst machen, teilte Ige über Soziale Medien mit.

+++ 8.45 Uhr: Erste Runde von koreanischen Zusammenführungen beendet +++

Eine erste Runde von Familientreffen zwischen Südkoreanern und ihren Angehörigen im abgeschotteten Nordkorea ist nach drei Tagen zu Ende gegangen. Die seit über 65 Jahren getrennt lebenden Familienmitglieder trafen sich von Montag bis Mittwoch in einem nordkoreanischen Feriengebiet am Berg Kumgang. Etwa 280 Menschen hatten an dieser ersten Familienzusammenführung seit Oktober 2015 teilgenommen. Insgesamt hatten sie zwölf Stunden lang Zeit, ihre Verwandten wiederzusehen.

Eine zweite Runde der Familienzusammenführungen ist von Freitag bis Sonntag angesetzt, bei der 83 ausgewählte Nordkoreaner rund 300 Verwandte aus Südkorea wiedersehen werden. 20-Wiedersehen koreanischer Familien 17.08

+++ 8.05 Uhr: Japanische Flotte tötet bei jüngster Expedition 177 Wale +++

Eine Flotte japanischer Walfangschiffe hat bei einer drei Monate dauernden Jagd 177 Wale im Nordwest-Pazifik erlegt. Nach Angaben der japanischen Fischereibehörde fingen die drei Schiffe 43 Zwerg- und 134 Seiwale. Während der Jagd seien Daten gesammelt worden, die dem wissenschaftlichen Komitee der Internationalen Walfangkommission (IWC) präsentiert werden sollen, erklärte die Behörde. Sie sollen demnach die wissenschaftliche Erkenntnisse zum Schutz von Walen stärken.

Die jüngste Expedition war Teil eines auf zwölf Jahre ausgelegten Projekts, das die Zahl, das Fressverhalten und die Biologie der Wale untersucht. Mit den Erkenntnissen will Japan belegen, dass bestimmte Wale nicht vom Aussterben bedroht sind und daher zum Verzehr freigegeben werden können.

+++ 7.20 Uhr: Deutsche wirft Ex-Filmmogul Weinstein Vergewaltigung vor +++

Eine deutsche Schauspielerin hat in Kalifornien Klage gegen den einstigen US-Filmmogul Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe eingereicht. Die Klägerin werde unter dem Pseudonym Emma Loman geführt, teilte ihr New Yorker Anwalt John G. Balestriere am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Laut der Klageschrift arbeitet die in Deutschland lebende Frau seit 2004 als Model, Schauspielerin und Produzentin.

In der am Montag bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereichten Zivilklage wirft die Deutsche dem früheren Produzenten unter anderem vor, er habe sie 2006 bei den Filmfestspielen in Cannes in seiner Hotelsuite vergewaltigt. Ihre Anwälte machen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Verstöße gegen US-Gesetze gegen Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung geltend. Sie fordern Schadenersatz.

Weinsteins Anwältin Phyllis Kupferstein wies die Vorwürfe als “unwahr” zurück. Zudem seien sie bereits verjährt, hieß es in einer Stellungnahme. Man werde sofort Schritte unternehmen, um die Klage abzuweisen.

+++ 6.24 Uhr: Japans Walfänger töten wieder mehr als 170 Meeressäuger +++

Japans Walfänger haben im Nordwestpazifik mehr als 170 Meeressäuger getötet. Bei dem jährlichen Beutezug erlegten die Jäger seit Mai wie geplant 134 Sei- und 43 Zwergwale, wie das zuständige Fischereiministerium am Mittwoch bekanntgab. Jedes Jahr machen die Japaner Jagd auf die Meeressäuger – offiziell zu wissenschaftlichen Zwecken. Dies ist formal auch erlaubt, trotz des seit 1986 geltenden weltweiten Walfangmoratoriums. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt verfolgt dabei allerdings zugleich das erklärte politische Ziel, auch die kommerzielle Jagd auf Großwale wieder zuzulassen.

+++ 5.43 Uhr: Angriffe auf Muslime und Moscheen nehmen ab +++

Die Zahl der Angriffe auf Muslime und Moscheen in Deutschland ist einem Medienbericht zufolge im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen. Wurden in den ersten sechs Monaten 2017 knapp 500 antimuslimische Straftaten registriert, so waren es im selben Zeitraum dieses Jahres 320. Dies berichtete die “Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion. Gestiegen ist demnach allerdings die Zahl der dabei verletzten Menschen: Im ersten Halbjahr 2018 seien es 25 gewesen – nach 18 in den ersten sechs Monaten 2017. Weiter hieß es, bei nahezu allen Straftaten sei davon auszugehen, dass es sich bei den Tätern um Rechtsextremisten handele.

+++ 5.27 Uhr: Neuseeländische Frauenministerin bringt Sohn zur Welt +++

Die neuseeländische Frauenministerin Julie Anne Genter hat ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Die 38-Jährige gab über ihr Instagram-Konto bekannt, dass sie seit Dienstagabend einen Sohn hat: gesund und 4,3 Kilogramm schwer. Die Grünen-Politikerin hatte für Aufsehen gesorgt, weil sie am Sonntag mit dem Fahrrad in die Klinik radelte, als die Wehen einsetzten. Bis zur Geburt dauerte es dann allerdings doch noch zwei Tage.

Nach Premierministerin Jacinda Ardern ist Genter die zweite Frau in Neuseelands Regierung, die im Amt Mutter wurde. 

+++ 5.13 Uhr: Nahles verteidigt Forderung nach Unterstützung der Türkei +++

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihre Forderung nach Unterstützung für die Türkei verteidigt. Die Wirtschafts- und Finanzkrise in der Türkei sei durch die US-Sanktionen erheblich verschärft worden und könne “zur echten Bedrohung werden” – das könne “Deutschland nicht egal sein”, sagte Nahles der Online-Ausgabe der “Passauer Neue Presse” (pnp.de, Mittwochausgabe). Von Finanzspritzen der deutschen Steuerzahler für den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan habe sie aber nicht gesprochen.

Sie habe “bewusst ein klares Signal gesendet, dass uns das Schicksal der Türkei nicht egal ist”. Es sei im europäischen und im deutschen Interesse, dass die Türkei nicht in Turbulenzen gerate, “die zur Destabilisierung der gesamten Region führen können”, betonte Nahles. Deshalb sei es richtig, dass die Bundesregierung mit der Türkei “auf allen Ebenen im Gespräch” bleibe.

+++ 4.51 Uhr: Russischer Passagierjet mit brennendem Motor notgelandet +++

Ein russisches Passagierflugzeug ist am frühen Mittwochmorgen mit brennendem Triebwerk auf dem Flughafen von Ufa notgelandet. Die Maschine vom Typ Tupolew Tu-204 der Fluggesellschaft “Red Wings” mit 202 Passagieren an Bord war kurz zuvor in der baschkirischen Hauptstadt Ufa, knapp 100 Kilometer westlich des Urals, in Richtung Sotschi abgeflogen, als der Pilot einen Schaden am linken Triebwerk meldete und zum Startflughafen zurückkehrte. Die Notlandung sei ohne Zwischenfälle verlaufen, berichtete die Agentur Tass. Die Passagiere verließen die Maschine über die Notrutschen.

+++ 4.37 Uhr: Bauernverband dringt auf gezielte Dürre-Nothilfen +++

Der Deutsche Bauernverband dringt angesichts schwerer Ernteausfälle wegen der Dürre auf schnelle Klarheit für staatliche Nothilfen. Erhebliche Ertragseinbußen seien Realität, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur. “Wir erwarten, dass die Bundesländer und der Bund die Nothilfe-Situation auslösen.” Dabei gehe es nicht um Unterstützung mit der Gießkanne – sondern gezielt dort, wo es für Betriebe Existenznöte gebe und teils Mindererträge von 30 bis 70 Prozent aufgetreten seien.

Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) will am Mittwoch im Kabinett über den amtlichen Erntebericht informieren und entscheiden, ob der Bund erstmals seit 2003 wieder wegen einer Dürre Hilfen leistet. Voraussetzung dafür ist, dass Schäden von “nationalem Ausmaß” festgestellt werden. Der Bauernverband legt ebenfalls am Mittwoch seine Erntebilanz vor. Er hat bereits Hilfen von bis zu einer Milliarde Euro gefordert.

+++ 4.34 Uhr: Deutsche Wirtschaft will mehr in Afrika investieren +++

Die deutsche Wirtschaft will zunehmend in Afrika investieren. “Wir sehen eine deutlich steigende Investitions- und Handelstätigkeit mit unserem Nachbarkontinent”, sagte der Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing. Im laufenden Jahr wollten deutsche Unternehmen in Afrika Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro beschließen. Damit würde der Investitionsbestand in nur einem Jahr um mehr als zehn Prozent steigen. 

+++ 4.25 Uhr: Maschine mit US-Rapper Post Malone notgelandet +++

Ein Flugzeug mit US-Rapper Post Malone an Bord hat am Dienstag notlanden müssen. Die Notlandung erfolgte auf dem Flughafen Teterboro im Bundesstaat New York, nachdem beim Start zwei Reifen der Maschine geplatzt waren, wie die US-Flugaufsicht FAA und die Website Flightradar mitteilten. 

Die Machine vom Typ Gulfstream G-IV sollte eigentlich nach London fliegen. An Bord waren dem Promiportal TMZ zufolge insgesamt 16 Menschen. “Ich bin gelandet, Leute”, schrieb der 23-jährige Rapper nach dem Zwischenfall im Kurzbotschaftendienst Twitter. “Danke für Eure Gebete.”

+++ 2.29 Uhr: Facebook löscht erneut hunderte Fake-Accounts +++

Facebook hat den nächsten Versuch aufgedeckt, Propaganda mit Hilfe hunderter gefälschter Profile zu verbreiten. Das Online-Netzwerk löschte 652 Accounts, Seiten und Gruppen, die aus dem Iran und mutmaßlich vom Umfeld des russischen Militärgeheimdiensts betrieben worden seien. Es habe sich um koordinierte Aktionen mit verknüpften Accounts gehandelt, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einer Telefonkonferenz mit Journalisten in der Nacht zum Mittwoch.

Das aktuelle Vorgehen sei das Ergebnis von vier getrennten Untersuchungen gewesen, erklärte Facebook. “Wir ermitteln immer noch und es gibt eine Menge, was wir noch nicht wissen”, sagte Zuckerberg. Die Verbindungen der iranischen Accounts zu staatlichen Medien des Landes hätten zum Teil über öffentlich zugängliche Registrierungsinformationen nachgewiesen werden können. 

+++ 1.22 Uhr: Mutmaßlicher Frauenmörder Ali S. weiter auf der Flucht +++

Die Düsseldorfer Polizei sucht weiter bundesweit nach dem mutmaßlichen Frauenmörder Ali S.. Der 44-jährige Kiosk-Mitarbeiter, der am Montagmorgen in Düsseldorf auf offener Straße eine 36-jährige Frau erstochen haben soll, befinde sich noch immer auf der Flucht, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen.

Der 44-Jährige und sein Opfer hatten sich den Angaben zufolge gekannt: Die ledige Frau habe in der Nachbarschaft des Kiosks gewohnt, in dem der Mann gearbeitet habe. Das Motiv für die Tat sei noch unklar. Bei Ali S. handelt es sich demnach um einen anerkannten Flüchtling aus dem Iran. Er sei 2001 nach Deutschland gekommen. Auch seine acht Brüder lebten hier.

+++ 0.27 Uhr: Trump: Paul Manafort ist ein “guter Mann” +++

USA: Zwei Urteile 0.05Nach dem Schuldspruch gegen seinen früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort hat US-Präsident Donald Trump Sympathie für diesen geäußert. Manafort sei ein “guter Mann”, der für den früheren Präsidenten Ronald Reagan und andere Menschen gearbeitet habe, sagte Trump am Dienstag vor Journalisten in West Virginia. Der Präsident betonte aber, dass der Fall nichts mit ihm oder möglichen geheimen Absprachen mit Russland zu tun habe. Es sei “sehr traurig”, was Manafort nun widerfahre. Er tue ihm leid, fügte Trump hinzu. 

+++ 0.18 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert Venezuela +++

Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag den Nordosten Venezuelas erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 7,0, die venezolanischen Behörden gaben die Stärke mit 6,3 an. In der Bevölkerung brach Panik aus, über mögliche Opfer oder Schäden war zunächst aber noch nichts bekannt.22-Starkes Beben erschüttert Venezuela-5825202996001

+++ 0.06 Uhr: Mutmaßlicher “Golden State Killer” soll auch Entführungen begangen haben +++

Golden State Killer – Vier Serientäter in einem 20.50Dem mutmaßlichen “Golden State Killer” in Kalifornien werden neben 13 Morden nun auch mehrere Entführungen im Rahmen seiner Gewalttaten zur Last gelegt. In einer gemeinsamen Erklärung der Staatsanwälte von sechs Bezirken hieß es am Dienstag, der Prozess gegen den 72-jährigen Joseph James DeAngelo werde in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento geführt. Ein Termin für das Verfahren steht noch nicht fest.

Nach einer Mord- und Vergewaltigungsserie in den 70er und 80er Jahren in verschiedenen Teilen Kaliforniens werden dem früheren Polizisten auch Raub und andere Verbrechen vorgeworfen.

+++ 0.01 Uhr: Forscher: Erster definitiver Beweis für gefrorenes Wasser auf Mondoberfläche +++

Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben zum ersten Mal die Existenz von Eis auf der Oberfläche des Mondes nachgewiesen. Über Hinweise auf gefrorenes Wasser auf dem Erdtrabanten hatten Wissenschaftler seit Jahren berichtet. Für diese Beobachtungen seien aber immer auch andere Erklärungen wie ungewöhnliche Lichtreflexe in Frage gekommen, legten die Wissenschaftler dar.

Das Vorkommen von gefrorenem Wasser auf dem Mond könnte Menschen in der Zukunft dort das Überleben sichern. Dass es unter der Mondoberfläche Wasser gibt, ist schon länger bekannt.

Es sei aber “das erste Mal, dass Wissenschaftler einen definitiven Beweis für die Existenz von gefrorenem Wasser auf der (Mond-)Oberfläche haben”, sagte Shuai Li vom Hawaii Institute of Geophysics and Planetology der Nachrichtenagentur AFP. Das Eis befindet sich demnach im kühlen Schatten von Kratern an beiden Mondpolen. Dort sei es “superkalt”, sagte Li. Die Temperaturen dort steigen demnach nie über etwa minus 150 Grad.

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