News des Tages: CDU-Parteitag: Unternehmer Ritzenhoff will Merkel CDU-Vorsitz streitig machen

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Putin nennt Skripal “Dreckskerl” (15.02 Uhr)
  • CDU-Parteitag: Unternehmer will gegen Merkel antreten (14.45 Uhr)
  • Grüne Mamba beißt Halterin und entkommt (12.45 Uhr)
  • Zahl der Tsunami-Opfer steigt weiter an (10.50)
  • Jackpot-Rekord in der Schweiz (9.10 Uhr)

Die News des Tages:    

+++ 22.56 Uhr: USA testen Warnsystem per SMS +++

Die USA haben ein nationales Warnsystem per SMS getestet. “Presidential Alert” (Warnung des Präsidenten) stand laut einem CNN-Bericht auf den Displays der Mobiltelefone von Menschen im ganzen Land. “Dies ist ein Test eines nationalen drahtlosen Notfallwarnsystems. Es ist keine Aktion erforderlich.”  Mit den Nachrichten soll vor Notfällen wie beispielsweise Terrorangriffen oder einer großflächigen Katastrophe gewarnt werden. Es gehe demnach um “kritische, lebensrettende Informationen”, die so viele Mobiltelefone wie möglich erreichen sollten. Diese ergänzen Warnungen über das Fernsehen und Radio. 

+++ 20.18 Uhr: Irland ermittelt gegen Facebook wegen Hacker-Angriffs +++

Wegen des neuerlichen Hacker-Großangriffs hat die irische Datenschutzbehörde Ermittlungen gegen Facebook eingeleitet. Die Untersuchung gegen den Internetkonzern sei gestartet worden und gehe der Frage nach, wie die Konten von bis zu 50 Millionen Facebook-Nutzern geknackt werden konnten, teilte die Behörde in Dublin mit. Sie stützt sich bei ihren Ermittlungen auf die verschärfte EU-Datenschutzrichtlinie. In Irland ist die Europa-Zentrale von Facebook ansässig. Am Freitag hatte Facebook mitgeteilt, dass eine groß angelegte Hackerattacke auf das Netzwerk verübt worden sei. Das Problem sei drei Tage zuvor entdeckt und zwischenzeitlich behoben worden, teilte Facebook-Chef Mark Zuckerberg mit. Nach Angaben der EU-Kommission waren von dem Hackerangriff die Konten von rund fünf Millionen Europäern betroffen. EU-Justizkommissarin Vera Jourova hatte sich am Dienstag besorgt gezeigt und den Konzern an seine Pflicht erinnert, die Daten der Nutzer zu schützen. Es sei “eine Frage des Managements”, ob die Dinge unter Kontrolle seien, sagte die Kommissarin. Wegen der Größe des Unternehmens sei es schwierig, diese Kontrolle zu gewährleisten.

+++ 19.41 Uhr: Peru hebt Begnadigung für Ex-Präsident Fujimori wieder auf +++

Perus Oberster Gerichtshof hat die Begnadigung von Ex-Präsident Alberto Fujimori aufgehoben und dessen sofortige Verhaftung angeordnet. Das teilte die Justiz in Lima mit. Der frühere peruanische Staatschef (1990-2000) war Ende 2017 vom damaligen Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski wegen seines schlechten Gesundheitszustands begnadigt worden. Fujimori war wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen zu einer Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt worden, die er jetzt weiter absitzen soll. Der Oberste Gerichtshof stufte die Begnadigung als verfassungswidrig ein. Der Ex-Präsident verbrachte bislang zehn Jahre im Gefängnis. 

+++ 18.26 Uhr: USA kündigen Wirtschaftsvertrag mit Iran aus dem Jahr 1955 auf +++

Nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen haben die USA jetzt auch einen Freundschaftsvertrag mit dem Iran über wirtschaftliche Zusammenarbeit aus dem Jahr 1955 beendet. “Diese Entscheidung ist ehrlich gesagt seit 39 Jahren fällig”, sagte US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. “Der Iran missbraucht den Internationalen Gerichtshof für politische und Propaganda-Zwecke”, führte Pompeo als Begründung an. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hatte den USA zuvor auferlegt, einen Teil der Sanktionen gegen den Iran vorerst aufzuheben. Dabei gehe es vor allem um Maßnahmen, die die humanitäre Hilfe und die Sicherheit des Flugverkehrs bedrohten.

+++ 16.45 Uhr: Alexander Gerst ist erster deutscher Kommandant der ISS +++

Auf der Internationalen Raumstation ISS schreibt der deutsche Astronaut Alexander Gerst ein neues Kapitel europäischer Raumfahrtgeschichte: Als erster Deutscher und zweiter Europäer übernahm der 42-Jährige das Kommando der ISS. Mit einem Glockenläuten löste er den US-Astronauten Andrew Feustel ab, dessen Mission ebenso wie die von zwei weiteren Kollegen zu Ende geht. “Wir sind erst am Beginn der Erkundung des Weltalls”, sagte Gerst während der Übergabezeremonie. Insofern sei die ISS-Mission für ihn mehr als allein das Vornehmen wissenschaftlicher Experimente. Gerst erwähnte dabei auch mögliche zukünftige bemannte Missionen zum Mars. Mit der Kommandoübernahme beginnt der zweite Teil des sechsmonatigen Aufenthalts des Astronauten der europäischen Weltraumagentur Esa auf der Raumstation. Zur Crew von Gerst gehören weiterhin die US-Astronautin Serena Aunón-Chancellor und der russische Kosmonaut Sergej Prokopjew. Neu dazukommen sollen Mitte Oktober der Kosmonaut Alexej Owtschinin und sein US-Kollege Nick Hague. Im Dezember soll Gerst zur Erde zurückkehren.

Tweet Gerst Europa gehört zusammen

+++ 15.02 Uhr: Putin bezeichnet Ex-Spion Skripal als “Verräter” und “Dreckskerl” +++

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal als “Vaterlandsverräter” und “Dreckskerl” bezeichnet. Putin äußerte sich auf einem Energieforum in Moskau und erklärte, Skripal sei nach einer fünfjährigen Haftstrafe freigelassen worden und dann nach Großbritannien gegangen, wo er mit den westlichen Geheimdiensten zusammengearbeitet habe. Moskau weist jede Verantwortung für den Giftanschlag auf Skripal zurück, bei dem dieser Anfang März in Salisbury beinahe getötet wurde.Putin, der Bärenflüsterer 6.24

+++ 14.45 Uhr: Hessischer Unternehmer Ritzenhoff will gegen Merkel antreten +++

Der hessische Unternehmer Andreas Ritzenhoff will beim CDU-Parteitag im Dezember gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Parteivorsitz kandidieren. “Es scheint mir dringend geboten, dass aus der CDU heraus neue politische Ziele formuliert werden, die kurzfristig zu einem spürbaren Richtungswechsel der Politik führen”, sagte der 61-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Seine Kandidatur solle ein Signal sein, dass sich die CDU von innen heraus erneuern müsse. Merkel steht seit 18 Jahren an der CDU-Spitze und will in Hamburg erneut kandidieren.

“Mich sorgt, was derzeit mit Deutschland, Europa und der westlichen Welt passiert. Ich sehe hier eine Bedrohung, die sich gegen die Wirtschaftskraft, den Wohlstand, die Sicherheit und nicht zuletzt die Freiheit der Kultur und des Geistes unserer Bevölkerung richtet”, wird der Marburger Unternehmer zitiert. Ziel müsse sein, “die freiheitliche westliche Gesellschaft in eine neue Phase des Aufstiegs zu führen”.

Kürzlich hatte bereits der 26-jährige Berliner Jura-Student Jan-Philipp Knoop angekündigt, Merkel beim Parteitag herauszufordern.

+++ 14.27 Uhr: May ruft Tories im Brexit-Streit zu Geschlossenheit auf +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat ihre Konservative Partei im Brexit-Streit zur Geschlossenheit aufgerufen. “Die Verhandlungen gehen nun in ihre schwierigste Phase”, sagte May in ihrer Rede beim Parteitag der Tories in Birmingham. “Wenn wir zusammenhalten und die Nerven behalten, können wir ein zufriedenstellendes Abkommen für Großbritannien erreichen.”     Mays Strategie für den EU-Austritt ihres Landes ist innerhalb ihrer Partei umstritten. Der harte Brexit-Flügel der Konservativen wirft ihr zu weitreichende Zugeständnisse an die EU vor. Am Dienstag hatte Ex-Außenminister Boris Johnson den Kurs der Regierungschefin bei seinem Parteitagsauftritt als “gefährlich und unbeständig” kritisiert. Mays Plan bedeute eine “politische Demütigung”, sagte Johnson.      Großbritannien scheidet im März 2019 aus der EU aus. Die Verhandlungen über die Austrittsvereinbarung zwischen London und Brüssel treten aber auf der Stelle.

+++ 14.09 Uhr: Seniorin um 20 Kilo Gold gebracht – Ex-Anwalt muss ins Gefängnis +++

Weil er eine Seniorin um 20 Kilogramm Gold im Wert von 700 000 Euro brachte, hat das Landesgericht Wien einen 42 Jahre alten ehemaligen Anwalt zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 42-Jährige gestand die Tat und akzeptierte auch die Strafe. Da die Staatsanwaltschaft zunächst keine Erklärung abgab, ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. 

Laut Anklage hatte die 78-jährige Frau dem Juristen und Freund anvertraut, dass sie zu Hause 20 Goldbarren aufbewahrte. Daraufhin ließ der 42-Jährige die Wohnung der Frau von Einbrechern durchsuchen. Nach einem ersten gescheiterten Versuch – die Einbrecher fanden das Versteck nicht – versorgte sie der Anwalt mit Detailwissen und lockte das Opfer erneut unter einem Vorwand aus der Wohnung. Diesmal fanden die Kriminellen das Gold-Versteck. Seitdem sind sie mit ihrer Beute verschwunden.

+++ 13.40 Uhr: Russische Grenzer finden eine Tonne roten Kaviar +++

Mehr als eine Tonne gewilderten roten Kaviar haben russische Grenzschützer in einem Dorf im Fernen Osten sichergestellt. Den Wert der illegalen Ware bezifferten die Behörden des Gebietes Chabarowsk auf 4,5 Millionen Rubel (etwa 60 000 Euro). Der schmackhafte rote Fischlaich und 60 Lachsfische seien verkaufsfertig in einem unbewohnten Haus des Dorfes Udskoje in einem großen Kühlraum gefunden worden. Auch roter Kaviar ist ein lohnendes Geschäft für Fischwilderer, selbst wenn er billiger und nicht so selten ist wie der schwarze Kaviar vom Stör.

+++ 13.20 Uhr: EU-Parlament will CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2030 um 40 Prozent reduzieren +++

Das Europaparlament hat eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Neuwagen bis 2030 um 40 Prozent gefordert. Der von den Parlamentariern in Straßburg verabschiedete Verordnungsentwurf geht über den Vorschlag der EU-Kommission hinaus, wonach der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent abgesenkt werden soll. Nach diesem Votum können nun die Verhandlungen zwischen Vertretern von Parlament und EU-Staaten beginnen. 

+++ 13.03 Uhr: Polizei reduziert Einsatzkräfte im Hambacher Forst +++

Nach der Räumung des letzten Baumhauses im Hambacher Forst hat die Polizei die Einsatzkräfte in dem Waldstück am Braunkohletagebau stark zurückgefahren. Die Kräfte seien “drastisch reduziert” worden, sagte ein Sprecher der Aachener Polizei auf Anfrage. Die verbliebenen Polizisten würden zum Schutz des Personals des Energiekonzerns RWE eingesetzt. Die Lage im Wald sei ruhig, sagte ein RWE-Sprecher am Mittwoch.

Nach knapp drei Wochen Großeinsatz mit mehreren Hundertschaften hatte die Polizei nach eigenen Angaben am Dienstag das letzte von 86 Baumhäusern der Umweltaktivisten geräumt und abgebaut. Der Wald-Eigentümer RWE bereitet jetzt die heftig umstrittene Rodung des gut 100 Hektar großen Gebietes vor. Der Forst wird laut RWE mit einem Graben sowie Seil und Flatterband umfriedet. 

+++ 12.45 Uhr: Hochgiftige Grüne Mamba beißt in Prag Halterin und entkommt +++

Eine hochgiftige Grüne Mamba ist in Prag aus ihrem Terrarium entkommen und hat für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Polizei evakuierte die Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses und rief die Öffentlichkeit zu höchster Vorsicht auf, wie ein Sprecher mitteilte. Die 30 Jahre alte Halterin des Reptils sei mit dem dringenden Verdacht auf einen Schlangenbiss ins Krankenhaus gebracht worden. Sie musste nach Angaben der Rettungskräfte nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden. Die Suche nach der Grünen Mamba blieb zunächst erfolglos.

Die Grüne Mamba stammt aus Westafrika und gilt als aggressiv. Das Gift der Schlange führt innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Atemlähmung. Experten des Prager Zoologischen Gartens erklärten jedoch, dass die Schlange angesichts der herbstlichen Witterung das Wohnhaus wohl nur ungern verlassen würde. Erst im August hatte eine Schwarze Mamba ihren Besitzer in einem Vorort von Prag gebissen. Das passende Gegengift musste damals Medien zufolge aus Deutschland eingeflogen werden.

+++ 11.55 Uhr: Chemie-Nobelpreis zwei US-Amerikaner und einen Briten +++

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr zur Hälfte an Frances Arnold (USA) und zur anderen Hälfte an George Smith (USA) and Gregory Winter (Großbritannien) für ihre Beiträge zur Entwicklung einer grünen chemischen Industrie. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

+++ 11.47 Uhr: Großfahndung in Dänemark war Missverständnis +++

Die Großfahndung nach einem gestohlenen Auto in Dänemark am vergangenen Freitag ging offenbar auf ein Missverständnis zurück. Das bestätigte die dänische Polizei. Von den vier Insassen des in Schweden registrierten Volvos ging offenbar keine so große Gefahr aus wie zunächst angenommen. Die im Zusammenhang mit der Aktion festgenommene Männer erwiesen sich zum Teil als Kleinkriminelle. Sie waren durch die Flucht vor einer Polizeikontrolle ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten. 

Bei der Polizeiaktion am vergangenen Freitag waren große Teile der dänischen Insel Seeland lahmgelegt und weitgehend vom Rest des Landes und von Deutschland und Schweden abgeriegelt worden. Tausende Autofahrer standen stundenlang im Stau, Eisenbahnverbindungen und Brücken zu umliegenden Inseln waren gesperrt, Fährverbindungen nach Deutschland und Schweden wurden eingestellt.

+++ 11.44 Uhr: Seehofer und Söder würdigen Franz Josef Strauß +++

Am 30. Todestag von Franz Josef Strauß haben CSU-Chef Horst Seehofer und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Verdienste des früheren Partei- und Regierungschefs für die CSU und das Land insgesamt gewürdigt. “Er ist der Vater des Erfolgs für die CSU, für Bayern, für Deutschland”, sagte Seehofer bei Gedenkfeierlichkeiten zu Ehren Strauß’ in Rott am Inn. Seehofer bezeichnete Strauß zudem als einen Wegbereiter der deutschen Einheit.

Söder nannte Strauß einen “Modernisierer”, der Bayern vorangebracht habe. Der ehemalige Ministerpräsident habe Bayern “von einem reinen Agrarland zu einem modernen Industriestaat geformt”. Ein Auftrag Strauß’ sei auch der Kampf gegen den Extremismus von allen Seiten. “Sein Satz “Rechts neben der Union darf keine demokratisch legitimierte Kraft sein” ist uns weiter Auftrag”, betonte Söder und sagte: “Strauß hätte die AfD nicht gewählt, er hätte sie bekämpft.” An der Gedenkfeier nahm auch die Witwe von Helmut Kohl, Maike Kohl-Richter, teil. 

+++ 11.35 Uhr: Prominenter saudischer Regierungskritiker in Türkei verschwunden +++

Türkische Behörden ermitteln im Fall eines prominenten saudischen Regierungskritikers, der während des Besuchs des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul verschwunden ist. Dschamal Chaschukdschi ist einer der bekanntesten regierungskritischen Journalisten in Saudi-Arabien. 

Der mit ihm befreundete türkische Journalist Turan Kislakci sagte der Deutschen Presse-Agentur, Chaschukdschi habe das Konsulat im Stadtteil Besiktas am Dienstag gegen 13.30 Uhr betreten, um Papiere abzuholen, sei aber nicht wieder herausgekommen. Seine Verlobte habe stundenlang vor dem Haus gewartet. 

+++ 11.07 Uhr: UN-Gericht: USA müssen Sanktionen gegen Iran aufheben +++

Die USA müssen nach einem Beschluss des Internationalen Gerichtshofes einige der neu auferlegten Sanktionen gegen den Iran vorläufig aufheben. Vor allem Sanktionen, die humanitäre Hilfe und die Sicherheit des Flugverkehrs bedrohten, müssten sofort aufgehoben werden, urteilte das höchste Gericht der Vereinten Nationen in Den Haag.

+++ 10.50 Uhr: Mehr als 1400 Tote bei Tsunami-Katastrophe in Indonesien +++

Die Zahl der Todesopfer bei den Erdbeben und dem folgenden Tsunami in Indonesien klettert immer weiter in die Höhe. Die nationale Katastrophenschutzbehörde sprach von mehr als 1400 Toten. Mehr als 2500 Menschen wurden auf der Insel Sulawesi schwer verletzt und müssen deshalb im Krankenhaus behandelt werden. Mindestens 113 Menschen sind offiziell vermisst gemeldet. 

Der Sprecher des Katastrophenschutzes, Sutopo Nugroho, bezifferte die Zahl der Toten auf mindestens 1407. Befürchtet wird, dass sie sich in den nächsten Tagen noch weiter erhöht. Sutopo sagte: “Wir erwarten, dass die Zahlen weiterhin steigen.” 

+++ 10.13 Uhr: Peggy Sue Gerron ist tot – Sie inspirierte Buddy-Holly-Hit +++

Peggy Sue Gerron, die Namensgeberin des Buddy-Holly-Hits “Peggy Sue”, ist tot. Sie starb am Montag im Alter von 78 Jahren in Lubbock im US-Bundesstaat Texas, wie ihre Tochter Amanda Stathos dem Lokalsender KLBK News bestätigte. Der Rock’n'Roller Holly und Gerron hatten sich erstmals Mitte der 1950er Jahre in ihrer Heimatstadt Lubbock getroffen. Kurz darauf kam Gerron mit dem Schlagzeuger Jerry Allison zusammen, der in Hollys Band The Crickets spielte und den sie später heiratete. 1957 entstand der Song “Peggy Sue”, geschrieben von Holly, Allison und Norman Petty. Er wurde ein großer Hit.

+++ 9.10 Uhr: Jackpot-Rekord in der Schweiz: Spieler gewinnt 162 Millionen Euro +++

In der Schweiz hat ein Lottospieler einen Rekordjackpot geknackt. Wie die Lottogesellschaft Swisslos mitteilte, gewann der Glückspilz mit den Zahlen 7, 17, 29, 37 und 45 sowie den Sternen 3 und 11 die sagenhafte Summe von umgerechnet 162 Millionen Euro. Laut Swisslos lebt der Gewinner in einem der vier Kantone Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt oder Solothurn. Der Einsatz des Rekordgewinners lag bei gerade einmal 21,50 Euro. 

Die Lotterie Euro Millions wird seit Oktober 2004 in der Schweiz angeboten. Darüber hinaus kann auch in Portugal, Spanien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Großbritannien, Irland und Österreich gespielt werden. Der bisherige Rekordgewinn, der aus dieser Lotterie in die Schweiz ging, lag bei umgerechnet 135 Millionen Euro.

+++ 8.55 Uhr: Australien schafft “Tampon-Steuer” ab +++

Australien schafft nach jahrelangen Diskussionen die sogenannte Tampon-Steuer ab. Die Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Scott Morrison einigte sich mit den regionalen Behörden, die Zusatzsteuer auf Frauen-Hygieneprodukte in Höhe von zehn Prozent zum Jahreswechsel 2018/19 zu kippen. Seit ihrer Einführung im Jahr 2000 hatte es dagegen immer wieder Proteste gegeben.

Bislang sind Tampons in Australien mit der Goods and Services Tax (GST) belegt, eine Steuer auf Waren und Dienstleistungen. Begründung dafür: Tampons seien nicht unbedingt erforderlich. Für Kondome, Sonnenschutz oder auch das Potenzmittel Viagra gilt die Steuer jetzt schon nicht. Frauenverbände bezeichneten die Regelung immer wieder als “sexistisch”. 

+++ 8.14 Uhr: Schwerverbrecher nach spektakulärem Gefängnisausbruch in Frankreich gefasst +++

Drei Monate nach seiner spektakulären Flucht aus einem französischen Gefängnis ist der bekannte Schwerverbrecher Redoine Faïd gefasst worden. Der 46-Jährige wurde im nördlich von Paris gelegenen Creil festgenommen, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. Die Polizei nahm drei weitere Männer fest, unter ihnen ein Bruder Faïds. Gefunden wurden auch Waffen. Die Festnahmen verliefen demnach ohne Zwischenfälle. Faïd, der im April wegen eines tödlichen Raubüberfalls zu 25 Jahren Haft verurteilt worden war, war am 1. Juli aus der Haftanstalt in Réau südöstlich von Paris getürmt.     

Sein Ausbruch war filmreif: Schwer bewaffnete Komplizen flogen mit einem entführten Hubschrauber-Piloten in den Gefängnishof. Dort warfen sie Nebelbomben, verschafften sich mit Kreissägen Zugang zu dem Besucherraum, wo Faïd mit seinem Bruder alleine war, und nahmen den 46-Jährigen mit.

+++ 7.54 Uhr: Steuerstrafe: Chinas teuerste Schauspielerin muss Millionen zahlen +++

Die berühmte chinesische Schauspielerin Fan Bingbing muss wegen Steuerhinterziehung umgerechnet mehr als 100 Millionen Euro bezahlen. Die 37-Jährige, die vor drei Monaten unter rätselhaften Umständen aus der Öffentlichkeit verschwand, könne mit den Strafen und Nachzahlungen allerdings einer Strafverfolgung entgehen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Bußgelder, Steuernachzahlungen und Gebühren für Fan Bingbing und ihre Firma summieren sich nach Angaben von Xinhua auf 883 Millionen Yuan, heute umgerechnet 111 Millionen Euro. Sie ist Chinas am höchsten bezahlteste Schauspielerin und international bekannt aus Hollywood-Streifen wie “X-Man: Zukunft ist Vergangenheit” und “Iron-Man 3″. 

+++ 7.23 Uhr: Landegerät “Mascot” über Asteroiden Ryugu abgeworfen +++

Eine japanische Raumsonde hat den deutsch-französischen Lander “Mascot” über dem Asteroiden Ryugu abgeworfen. “Mascot” habe sich von der Sonde “Hayabusa 2″ gelöst, teilte die japanische Weltraumagentur Jaxa mit. Der Lander müsste die Oberfläche des Kometen binnen weniger Minuten erreichen – eine Bestätigung der Landung könnte aber noch einige Stunden dauern.     Der nur 30 mal 30 mal 20 Zentimeter große “Mascot”-Lander kann sich durch einen Schwungarm hüpfend fortbewegen. Er soll nach der Landung mindestens 16 Stunden lang Daten über den Himmelskörper Ryugu sammeln.    

Durch die japanische “Hayabusa 2″-Mission wollen die Wissenschaftler mehr über erdnahe Asteroiden und ihre Beschaffenheit erfahren. Mit diesen Erkenntnissen könnten Abwehrmöglichkeiten gegen kosmische Brocken entwickelt werden, die auf der Erde einzuschlagen drohen.

+++ 6.05 Uhr: Abschiebeflug aus Deutschland in Afghanistan eingetroffen +++

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Beamte am Flughafen bestätigten, dass die Maschine aus München kurz vor 8.00 Uhr Ortszeit gelandet sei. Es seien weniger als 20 abgeschobene Afghanen an Bord gewesen, hieß es von den Beamten.

Es war die 17. Sammelabschiebung seit dem ersten Flug im Dezember 2016. Bei den bisherigen 16 Abschiebungen hatten Bund und Länder 366 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Nach einer Sammelabschiebung Anfang Juli hatte einer der 69 Männer kurz nach seiner Ankunft in Kabul Suizid begangen.

+++ 5.30 Uhr: Nach Tsunami-Katastrophe Vulkanausbruch auf Sulawesi +++

Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist nach der Tsunami-Katastrophe mit mehr als 1300 Toten ein Vulkan ausgebrochen. Der knapp 1800 Meter hohe Vulkan Soputan schleuderte Asche bis zu vier Kilometer in die Höhe. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde gab es zunächst keine Informationen über größere Schäden. Die Aschepartikel seien derzeit auch keine Gefahr für den Flugverkehr, sagte Behördensprecher Sutopo Nugroho. 

Der Vulkan liegt im Nordosten von Indonesiens viertgrößter Insel, mehrere Hundert Kilometer vom Gebiet der Tsunami-Katastrophe entfernt. In den vergangenen Jahren war er immer wieder ausgebrochen. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es immer wieder zu Erdbeben. Auch Vulkanausbrüche sind keine Seltenheit. Der Inselstaat hat so viele aktive Vulkane wie kein anderes Land der Welt.01-Tsunami-Region: Eine Frau wird gerettet in Palu-5842762779001 22.30h

+++ 4.44 Uhr: Kfz-Gewerbe hält Diesel-Nachrüstungen für schnell umsetzbar +++

Mögliche Nachrüstungen für ältere Dieselfahrzeuge wären in den Werkstätten nach Einschätzung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) schnell umsetzbar. “Ich halte das für lösbar”, sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn der Deutschen Presse-Agentur. Die Werkstätten seien darauf eingerichtet. Das hätten frühere Umrüstaktionen wie etwa die Rußpartikelfilter bei Dieselfahrzeugen oder die Nachrüstkatalysatoren bei Benzinern in den 1980-er Jahren gezeigt. Der ZDK fordert seit langem, sich auf Hardware-Nachrüstungen für ältere Diesel einzulassen. 

+++ 3.15 Uhr: Jäger in Alaska von angeschossenem Bären überrollt und verletzt +++

Ein Jäger ist in Alaska von einem angeschossenen Schwarzbären überrollt und schwer verletzt worden. Der 28-jährige William McCormick und sein 19 Jahre alter Jagdpartner hatten nahe Carter Lake südlich von Anchorage auf einen Schwarzbären geschossen, der auf einem Felsen über ihnen stand, wie aus einer Mitteilung des Department of Public Safety hervorgeht. Das getroffene Tier sei daraufhin den Hügel heruntergerutscht – direkt auf die beiden Männer zu. Der 28-Jährige wurde von Geröll getroffen und von dem rutschenden Bären erfasst. Er wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Sein Jagdkumpan blieb unverletzt. Der etwa 90 Kilogramm schwere Bär wurde bei dem Vorfall am Samstag getötet, wie CNN berichtete.

+++ 1.23 Uhr: Macron akzeptiert Rücktritt von Innenminister nun doch +++

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Rücktritt von Innenminister Gérard Collomb nun doch angenommen. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFPunter Berufung auf den Élyséepalast. Zuvor hatte Collomb gegen den ausdrücklichen Willen von Macron auf seinem Abgang aus der Regierung beharrt. Der 71-Jährige hatte der Zeitung “Le Figaro” gesagt, dass er ein von Macron zuvor abgelehntes Rücktrittsangebot aufrecht erhalte.

Collomb stand in der Kritik, seitdem er Mitte September angekündigt hatte, im kommenden Jahr aus der Regierung ausscheiden zu wollen. Er will dann 2020 bei der Kommunalwahl in Lyon antreten, wo er lange Bürgermeister war. Oppositionspolitiker sahen es als problematisch an, dass der Chef des wichtigen Innenministeriums gewissermaßen auf dem Absprung war.Emmanuel Macron Stinkefinger_11.10

+++ 0.25 Uhr: Marokko lehnt Asylzentren kategorisch ab +++

In der Diskussion um mögliche Maßnahmen zur Eindämmung der Welle der Migranten in Richtung Europa lehnt Marokkos Außenminister Nasser Bourita Asylzentren auf dem Gebiet seines Landes kategorisch ab. “Marokko ist generell gegen alle Arten von Zentren. Das ist Bestandteil unserer Migrationspolitik und eine nationale souveräne Position”, sagte Bourita der “Welt”. 

Zentren seien kontraproduktiv, meinte Bourita, auch Geldzahlungen änderten an dieser Haltung nichts. Es sei “zu einfach, zu sagen, das ist eine marokkanische Angelegenheit”. Die EU versucht, Asylzentren jenseits ihrer Grenzen zu errichten, um dort über Asylbegehren von Migranten zu entscheiden. Die bisherigen Gespräche mit nordafrikanischen Ländern sind kaum vorangekommen.

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