News des Tages: US-Jugendliche soll Kekse aus Asche ihres Vaters gebacken haben

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Mindestens 55 Milliarden Euro Schaden durch “steuergetriebene Aktiengeschäfte (6.07 Uhr)
  • Womöglich größtes Lebewesen der Welt droht zu sterben (4.04 Uhr
  • US-Jugendliche soll Kekse aus Asche gebacken haben ( 1.23 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 6.45 Uhr: Heil warnt SPD vor “Theorie-Streit” über Hartz IV +++

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat seine Partei aufgerufen, sich in der Debatte über Hartz IV an praktischen und nicht an ideologischen Fragen zu orientieren. “Ein abgehobener Theorie-Streit hilft niemandem”, sagte Heil den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland ”Ich setze auf konkrete Lösungen.”    

“Es gibt Regeln, die wir ändern sollten. Dass es verschärfte Sanktionen für jüngere Hartz-IV-Bezieher gibt, ist nicht sinnvoll”, sagte der Minister. Grundsätzlich sei er aber für Mitwirkungspflichten. “Das Ziel muss sein, den Menschen zu ermöglichen, für sich selbst zu sorgen”, sagte Heil.

+++ 6.09 Uhr: Investoren fordern Rücktritt von Facebook-Chef Mark Zuckerberg +++

Vier große staatliche US-Investoren fordern wegen Facebooks Datenskandalen den Rücktritt von Mark Zuckerberg als Verwaltungsratschef. Facebook spiele gesellschaftlich eine überdimensionale Rolle und habe hohe Verantwortung, deshalb sei Unabhängigkeit und Verlässlichkeit im Direktorium nötig, verkündete der Chef des Rechnungshofs von New York City, Scott Stringer. 

Neben ihm stellten sich auch die Investmentfonds der Bundesstaaten Illinois, Pennsylvania und Rhode Island hinter einen Vorschlag des Hedgefonds Trillium Asset Management, Zuckerberg abzusetzen. Die Forderung bezieht sich nur auf den Posten als Verwaltungsratchef, Zuckerberg ist zudem auch Vorstandsvorsitzender des Konzerns. 

+++ 6.07 Uhr: Mindestens 55 Milliarden Euro Schaden in Europa durch unberechtigte “steuergetriebene Aktiengeschäfte” +++

Der organisierte Griff in die Steuerkasse durch  “steuergetriebene Aktiengeschäfte“, die unter anderem als Cum-Cum-  und Cum-Ex-Geschäfte bekannt geworden sind, ist weitaus größer als  bisher angenommen. Betroffen sind neben Deutschland mindestens zehn  weitere europäische Länder. Der Schaden beläuft sich auf mindestens  55,2 Milliarden Euro. Die Bundesregierung unterließ es über Jahre,  ihre europäischen Partner zu warnen. Das haben gemeinsame Recherchen von 19 Medienpartnern aus zwölf Ländern unter Leitung des  Recherchezentrums “Correctiv” ergeben. Aus Deutschland waren das  ARD-Magazin “Panorama” (NDR), “Zeit” und “Zeit online” an den Recherchen beteiligt.  

+++ 4.59 Uhr: Zahl der arbeitenden Senioren steigt +++

Der Anteil der arbeitenden Senioren ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr waren 16,1 Prozent der 65- bis 69-Jährigen erwerbstätig, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. 2007 waren es lediglich 7,1 Prozent – also weniger als die Hälfte. Am Donnerstag will das Bundesamt in Berlin weitere aktuelle Zahlen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren in Deutschland vorstellen. 

+++ 4.04 Uhr: Womöglich größtes Lebewesen der Welt droht zu sterben +++

Das womöglich größte Lebewesen der Welt, ein Verbund von Zitterpappeln, ist ernsthaft gefährdet. Der sogenannte Pando besteht nach Forscherangaben aus 47.000 Bäumen identischen Erbguts, die unterirdisch durch Wurzeln verbunden sind. “Pando existiert wahrscheinlich schon seit Tausenden von Jahren, genau können wir das Alter nicht bestimmen – aber jetzt kollabiert er vor unseren Augen”, sagte Wissenschaftler Paul Rogers von der Utah State University. Hauptgrund seien Maultierhirsche und andere Pflanzenfresser, die Baumsprosse verspeisen.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Darren McAvoy untersuchte Rogers nach eigenen Angaben erstmals die gesamte Kolonie der Amerikanischen Zitterpappel, die den Forschern zufolge mit 5,9 Millionen Kilogramm der “mutmaßlich größte bekannte Organismus der Welt” ist. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin “PLOS ONE”.

+++ 3.033 Uhr: Banksy wollte sein Werk bei Auktion vollständig zerstören +++

Street-Art-Künstler Banksy wollte sein während einer Auktion in London teilweise zerstörtes Kunstwerk eigentlich vollständig schreddern. In einem am Mittwoch auf seiner Homepage veröffentlichten Video zeigt er nicht nur, wie der Schreddermechanismus installiert wurde, sondern auch die Versteigerung im Auktionshaus Sotheby’s und die teilweise Zerstörung des Werks, nachdem der Auktionator den Zuschlag erteilt hatte. Am Schluss ist auf einer Tafel zu lesen: “Bei Proben funktionierte es jedes Mal…”. Dann ist eine Sequenz zu sehen, in der eine Kopie des Bildes durch den im Rahmen verborgenen Schredder tatsächlich ganz zerschnitten wurde. 

+++ 1.23 Uhr: US-Jugendliche soll Kekse aus Asche ihres Vaters gebacken haben +++

Makaberer Vorfall in den USA: Aus der Asche ihres Großvaters soll eine Jugendliche in Kalifornien Kekse gebacken und diese dann an Mitschüler verteilt haben. Die Teenagerin habe mindestens neun Mitschülern Cookies gegeben, berichtete die “Los Angeles Times” unter Berufung auf die Polizei der Stadt Davis.     

Einige der Schüler der Da Vinci Charter Academy hätten die Kekse gegessen, ohne über die makabere Zutat informiert gewesen zu sein. Andere wiederum hätten sehr wohl gewusst, dass sich in dem Gebäck menschliche Asche befinde, sagte Polizeioffizier Paul Doroshov der “Los Angeles Times”. Die Angaben der Schüler seien glaubwürdig.

+++ 0.42 Uhr: Kurz will Ende des EU-Streits über verpflichtende Quoten zur Flüchtlingsaufnahme +++

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz will den jahrelangen Streit über verpflichtende Aufnahmequoten für Flüchtlinge in der EU beenden. Dort wachse das Bewusstsein, “dass die verpflichtenden Quoten nicht kommen werden”, sagte er beim EU-Gipfel am Mittwochabend in Brüssel. Als amtierender EU-Ratsvorsitzender setze er auf das Konzept der “verpflichtenden Solidarität”, bei dem jeder Staat zwar einen Beitrag in der Migrationsfrage leiste, dieser aber “sehr unterschiedlich aussehen kann”.

+++ 0.07 Uhr: Kiffer kaufen in Kanada erstmals legal Marihuana +++

Nach der landesweiten Legalisierung von Marihuana in Kanada haben Kiffer dort am Mittwoch rechtmäßig ihre ersten Päckchen der Droge gekauft. Bewohner der im Osten gelegenen Provinz Neufundland und Labrador gehörten zu den ersten Käufern. “Es war mein Traum, als erster das erste legale Gramm Cannabis in Kanada zu kaufen, und hier bin ich”, sagte Ian Power dem TV-Sender CBC und erklärte, Marihuana dürfe nicht mehr stigmatisiert werden. Power hatte sich am Dienstagabend vor einem Geschäft im Ort St. John’s angestellt, dem CBC-Bericht zufolge folgten ihm Hunderte.

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