Nachrichten aus Deutschland: 28-Jähriger klaut Hotelschlüssel und quartiert sich in Zimmer ein

Erfurt: Mann klaut Hotelzimmerschlüssel und macht es sich bequem

Ein 28-Jähriger hat in Erfurt den Schlüssel zu einem Hotelzimmer gestohlen und sich dort einquartiert. Der Diebstahl flog auf, weil der Schlüssel fehlte, als der eigentliche Gast in sein Zimmer wollte, wie die Polizei mitteilte. Eine Hotelmitarbeiterin ging am Donnerstagabend zum Zimmer und fand dort den Einbrecher vor, der es sich bequem gemacht hatte. Zuvor hatte er sich noch an der Minibar bedient. Er floh zunächst, konnte aber kurz danach von der Polizei gefasst werden. Die Beamten fanden eine geringe Menge Drogen bei ihm. Gegen ihn wird jetzt wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Köln: Lkw erfasst Arbeiter auf Autobahn-Baustelle

Auf der A3 bei Köln ist ein Lkw in eine Autobahn-Baustelle gekracht und hat einen Arbeiter tödlich verletzt. Der 39 Jahre alte Lastwagenfahrer aus Köln sei gegen 4.30 Uhr in Richtung Frankfurt aus bislang ungeklärter Ursache in die Baustelle gefahren, teilte die Polizei am Freitag mit. Die beiden Kollegen des verstorbenen 49 Jahre alten Kölners seien unverletzt geblieben – sie hätten aber einen Schock erlitten, ebenso der Lkw-Fahrer und sein Beifahrer.

Die A3 wurde zwischen Köln-Dellbrück und dem Autobahnkreuz Köln-Ost Richtung Frankfurt gesperrt. Die Sperrung werde noch bis 8.00 Uhr andauern, sagte ein Sprecher der Polizei.

 Nachrichten von Donnerstag, 25. Oktober

Potsdam: 29-Jähriger Radfahrer im Gesicht verätzt

In Potsdam wurde ein 29-Jähriger bei einem Angriff mit einer ätzenden Flüssigkeit schwer verletzt. Wie die Polizei berichtet, war der Mann am Donnerstag mit dem Fahrrad unterwegs, als ihm ein dunkel gekleideter Mann plötzlich eine nicht weiter benannte ätzende Flüssigkeit aus einem Becher ins Gesicht schüttete. Der Radfahrer stürzte, schaffte es im Anschluss jedoch aus eigener Kraft in ein Krankenhaus. Dort wurden die Verletzungen als so schwer befunden, dass er in eine Spezialklinik verlegt wurde. 

Die alarmierte Polizei sicherte Spuren am Tatort, Hintergrund und Motiv der Tat sind noch unbekannt. Der verletzte Radfahrer war zunächst nicht vernehmungsfähig.bierkiste

Leipzig: Straßenbahn erfasst Mann und schleift ihn mit

Im Leipziger Stadtteil Leutzsch ist am Donnerstagmorgen ein Mann von einer Straßenbahn erfasst und rund 120 Meter weit mitgeschleift worden. Dabei erlitt er schwerste Verletzungen, wie unter anderem der MDR berichtet. Demnach wollte der Mann über die Kupplung zweier Waggons steigen und wurde dabei mitgerissen.

A9 bei Berg: Fahrer zerlegt 100.000-Euro-Leichenwagen

Einen zum Leichenwagen umgebauten Luxus-Sportwagen hat ein Fahrer bei einem Unfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken zerlegt. Das hochmotorisierte, goldglänzende Auto aus dem italienischen Carrara kam bei Berg im Landkreis Hof auf nasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen eine Leitplanke, wie die Polizei mitteilte. Der 58 Jahre alte Fahrer war nach ersten Ermittlungen am Mittwoch zu schnell unterwegs – auf dem Weg nach Berlin, um dort einen “standesgemäßen Auftrag” zu übernehmen, wie es weiter hieß. Er blieb unverletzt. Den Wert des Luxusautos schätzte die Polizei auf über 100.000 Euro.

Leverkusen: Vor Haus schlafende Frau tödlich überfahren

Eine schlafende Frau ohne festen Wohnsitz ist in der Nacht zum Donnerstag vor einem Haus in Leverkusen von einem Auto tödlich verletzt worden. Ein 26-jähriger alkoholisierter Autofahrer soll den Unfall verursacht haben und anschließend geflüchtet sein, wie die Polizei in Köln mitteilte. Der Tatverdächtige rief demnach später auf der Polizeiwache in Leverkusen an und wurde festgenommen.    

Die 69-jährige Frau hatte den Angaben zufolge vor dem Gebäude in Leverkusen-Wiesdorf geschlafen, als der Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verlor und nach rechts in eine Apotheke in dem Haus schleuderte. Die Ärzte konnten dem Opfer nicht mehr helfen, die Frau starb später in einer Klinik. Die Polizei sucht nun Unfallzeugen.

Bochum: Mann will Kürbis aushöhlen und schneidet sich in die Brust

Beim Aushöhlen eines Halloweenkürbisses hat sich ein Mann in Bochum eine schwere Schnittverletzung in der Brust zugefügt. Der Mittdreißiger rutschte mit dem Messer ab, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach dem ungewöhnlichen Haushaltsunfall vom Mittwoch muss er nun den Halloweenabend wahrscheinlich im Krankenhaus verbringen.    

Die Polizei nahm den Unfall zum Anlass, beim Umgang mit Gerätschaften aller Art zur Vorsicht aufzurufen. “Aus gegebenem Anlass bitten wir die Heimwerker und Hobbygärtner, die vielen Hausfrauen und Hausmänner sowie alle Freizeitsportler darum, bei ihren ‘Out- und Indooraktivitäten’ immer äußerste Vorsicht walten zu lassen”, mahnten die Ordnungshüter.

Berlin: Polizist in Zivil schwer verletzt

In Berlin ist ein Polizist von einem mutmaßlichen Fahrraddieb schwer verletzt worden. Wie die “BZ” berichtet, war der Beamte außer Dienst am Mittwochabend auf dem Weg nach Hause, als er an einem S-Bahnhof auf den Tatverdächtigen aufmerksam wurde, weil diese sich an einem dort abgestellten Fahrrad zu schaffen machte. Der 44-Jährige gab sich demnach als Polizist zu erkennen und wollten den unbekannten Mann festnehmen, der daraufhin ein Messer gezogen und sofort mehrfach zugestochen haben soll. 

Dem Bericht zufolge brach der Beamte zusammen und blieb mit schweren Verletzungen an Rumpf und beinen liegen. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den 44-Jährigen noch vor Ort, ehe sie ihn in ein Krankenhaus brachten, wo er notoperiert wurde. Lebensgefahr bestehe nicht, erklärte eine Sprecherin gegenüber dem Blatt. Der Tatverdächtige indes flüchtete unerkannt, selbst ein eingesetzter Hubschrauber mit Wärmebildkamera konnte den Mann nicht ausfindig machen. dafür seien am Tatort DNA-Spuren und Fingerabdrücke gesichert worden, heißt es.

Dobel: Supermarkt mit Handgranate überfallen

Bewaffnet mit einer Handgranate und Pistolen haben zwei maskierte Männer im baden-württembergischen Dobel am Mittwochabend einen Supermarkt überfallen. “Während der Raubtat wurde gedroht, die Handgranate in den Laden zu werfen”, teilte die Polizei mit. Einem Kassierer sei darüber hinaus eine Pistole an die Schläfe gehalten worden. Anschließend flüchteten die Täter mit einem niedrigen vierstelligen Betrag zu Fuß.

 Nachrichten von Mittwoch, 24. Oktober

St. Peter-Ording: Toter Wal angespült

Ein toter Grindwal ist am Nordseestrand von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein angespült worden. Das Tier trieb angesichts seines Verwesungszustands wahrscheinlich bereits mehrere Tage tot im Meer, wie der Nationalpark Wattenmeer am Donnerstag mitteilte. Grindwale kommen regelmäßig im Nordatlantik vor, sind in der Nordsee aber selten zu finden.grindwal

Der Kadaver wurde vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung zur Untersuchung nach Büsum gebracht. Nach eigenen Angaben äußerte der Nationalpark ein Interesse daran, das Skelett des Wals danach für Umweltbildungszwecke einzusetzen. Vor wenigen Wochen erst war vor St. Peter-Ording ein toter Zwergwal gefunden worden.24-RWE-Mitarbeiter demonstrieren gegen Kohleausstieg-5852936606001

Paderborn: 79-Jährige fährt mit Auto in Bäckerei

In Paderborn (NRW) ist eine 79 Jahre alte Frau am Mittwochmittag mit ihrem Pkw in die Schaufensterscheibe einer Bäckerei gekracht und erst im Ladeninneren zum Stehen gekommen. Bei dem Unfall seien glücklicherweise weder zwei direkt hinter der Scheibe sitzende Kunden noch die Fahrerin selbst verletzt worden, berichtet die Polizei.

Demnach wollte die Seniorin ihr Fahrzeug eigentlich nur auf Höhe der Bäckerei parken, um dort Brot zu kaufen. Dabei sei es ihr nicht gelungen, ihr Auto zu stoppen. Im Gegenteil: Die Frau überfuhr zunächst einen Gehweg und krachte dann frontal gegen die Scheibe, die durch die Wucht des Aufpralls zerbarst. Es entstand ein Schaden von vermutlich mehreren tausend Euro.nachrichten deutschland – paderborn

Edenkoben: Vater bringt pubertierende Tochter zur Polizei

Die Pubertät kann ziemlich anstrengend sein, sowohl für die Jugendlichen selbst wie auch für deren Eltern. Im rheinland-pfälzischen Edenkoben fühlte sich ein Vater von seiner pubertierenden Tochter so überfordert, dass er sie am Montagabend bei der Polizei ablieferte. Gegenüber den Beamten gab der Mann demnach an, dass er mit der Situation überhaupt nicht klarkomme, sich das Mädchen völlig abnormal verhalte und sowieso überhaupt nicht auf ihn höre. Trotz guten Zuredens der Polizisten weigerte sich der Vater, seine Tochter wieder mitzunehmen. Daraufhin empfahlen ihm die Beamten ein nahegelegenes Kinderheim, das die 14-Jährige tatsächlich auch für eine Nacht bei sich aufnahm.

Bergisch Gladbach: Schäferhund zieht Frauchen auf Straße

In Bergisch-Gladbach (NRW) ist eine 75 Jahre alte Frau am Dienstagabend bei einem Unfall schwer verletzt worden. Laut Polizei war die Seniorin mit ihrem Schäferhund unterwegs, als dieser auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen anderen Hund entdeckte und loslief.

Dabei sei die Frau von dem angeleinten Tier auf die Fahrbahn gezogen und dort vom Auto einer 48-Jährigen trotz Vollbremsung erfasst worden. Die Geschädigte kam demnach schwer verletzt in ein Krankenhaus, der zunächst entlaufene Schäferhund konnte am späten Abend gefunden werden. Wie schwer er verletzt wurde, ist nicht bekannt.24-AfD will bei Hessenwahl den letzten Landtag erobern-5852908995001

Reutlingen: Tödlich verletzter Mann liegt auf Wiese

Im baden-württembergischen Reutlingen hat eine Frau am Dienstagabend einen schwer verletzten Mann auf einer Wiese entdeckt. Obwohl der Mann schon wenig später notärztlich versorgt wurde, verstarb er noch vor Ort. Wie die Polizei berichtete, sind die Todesumstände noch völlig unklar, auch ein Fremdverschulden könne nicht ausgeschlossen werden, heißt es. Demnach sicherten Kriminaltechniker noch am Abend Spuren, der Tote soll zeitnah obduziert werden.

Tirschenreuth: Mini-Riesenrad kracht zusammen – acht Kinder verletzt

Acht Kinder sind bei einem Unfall mit einem kleinen Riesenrad in der Oberpfalz verletzt worden. Die vier Gondeln des “Zwergerlriesenrads” stürzten zu Boden, als die Antriebswelle plötzlich abbrach, wie die Polizei mitteilte. Alle in den Gondeln sitzenden Kinder im Alter zwischen einem und acht Jahren erlitten Prellungen und Blutergüsse. Sie wurden mit einem Hubschrauber und Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Das Mini-Riesenrad mit einem Durchmesser von vier Metern hatte nach Angaben eines Polizeisprechers keine Zulassung durch den TÜV. Es sei ein Eigenbau eines Erlebnis-Bauernhofs.

Augsburg: Neunjährige offenbar auf Schultoilette sexuell missbraucht

In Augsburg soll ein Mann eine Neunjährige auf einer Schultoilette missbraucht haben. Wie das Polizeipräsidium Augsburg in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg berichtete, verschaffte sich der 21-Jährige am Dienstag gegen 12.50 Uhr Zutritt zum Schulgebäude, sprach dort die Schülerin an und ging mit ihr anschließend in die Mädchentoilette. Hier kam es ersten Ermittlungen zufolge offenbar zu einem sexuellen Missbrauch. Eine Mitschülerin hörte das Mädchen um Hilfe rufen und alarmierte einen Lehrer. Dieser griff sofort ein, überwältigte den Mann und hielt ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen fest. Der Mann wird jetzt einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Das Mädchen wurde unmittelbar nach dem Vorfall schulpsychologisch betreut und ihre Eltern verständigt. 

Storkow: Polizeiauto rammt Lkw in Rettungsgasse – zwei Verletzte

Auf seiner Fahrt durch eine Rettungsgasse auf der Autobahn 12 ist ein Funkwagen der Polizei bei Wind und Regen auf einen Lkw aufgefahren. Nach dem Unfall bei Storkow in Brandenburg sei ein Beamter verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Zudem wurde ein weiterer Mensch leicht verletzt. Die Besatzung des Streifenwagens wollte laut Polizeiangaben mit Blaulicht und Martinshorn durch eine Rettungsgasse fahren. Wer die Schuld an dem Unfall trug, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Weitere Angaben zum Unfallhergang wurden nicht gemacht. Die A12 war Richtung Berlin für rund zwei Stunden gesperrt.

Nachrichten Deutschland – Rettungsgasse Storkow

 Nachrichten von Dienstag, 23. Oktober

Nürnberg: Randalierer stirbt nach Polizeieinsatz

In Nürnberg ist ein 43 Jahre alter Mann nach einem Polizeieinsatz gestorben. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten die Beamten am Montagabend alarmiert, weil der Mann lautstark randalierte und sich äußerst aggressiv verhielt. Demnach beruhigte sich die Lage beim Eintreffen einer Streife auch zunächst, wenig später sei der 43-Jähriger aber erneut immer aggressiver geworden und habe zudem damit gedroht, in die Tiefe zu springen. Offenbar um dies zu untermauern, kletterte der Mann sogar über die Brüstung und blieb dort. 

Weil er sich im weiteren Verlauf weiterhin völlig unkooperativ verhielt, Blumenkästen von Nachbarn zerstörte und die Beamten zudem bedrohte, entschloss sich die Einsatzleitung, sowohl eine Spezialeinheit wie auch speziell geschulte Verhandlungsexperten hinzuzuziehen. Die Feuerwehr sicherte den Boden unterhalb der Wohnung mit Sprungkissen ab.

In einem geeigneten Moment gelang es Beamten der Spezialeinheit schließlich, den Mann durch den Einsatz eines Tasers so außer Gefecht zu setzen, dass sie ihn von der Brüstung ziehen und festhalten konnten – zumindest kurzzeitig. Weil er nur wenig später erneut erheblichen Widerstand leistete, stellte ein Notarzt den 43-Jährigen mit einer Infusion ruhig. Aus noch unbekannten Gründen kollabierte der Randalierer kurz darauf und musste noch vor Ort intensivmedizinisch behandelt werden. Der Arzt ordnete laut Polizei die Verlegung in ein Krankenhaus an, wo der Mann dann verstarb.

Nun ermittelt unter anderem das bayerische LKA die genauen Umstände des Todes, zudem wurde eine Obduktion angeordnet.

Kaiserslautern: Frau wird mit intimem Video erpresst

Weil sie mit einem intimen Video erpresst wird, hat eine Frau aus Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) am Montag Anzeige bei der Kriminalpolizei der Stadt erstattet. Wie die Beamten berichteten, war die 42-Jährige eigenen Angaben zufolge in der vergangenen Woche in einem intimen Moment von der – offenbar zuvor gehackten – Webcam ihres Computers gefilmt worden. Anschließend wurde der Frau gedroht, das Video an all ihre Email-Kontakte zu verschicken, sollte sie nicht die geforderte Geldsumme in Form der Kryptowährung Bit Coins überweisen.

Die Frau war in Folge des Erpressungsversuchs verunsichert, entschied sich dann jedoch die Polizei einzuschalten. Die versucht nun, die unbekannten Täter zu ermitteln.

Gelsenkirchen: Betrunkene rasiert, beschmiert und volluriniert

Sie war wohl so alkoholisiert, dass sie sich nicht wehren konnte: In Gelsenkirchen (NRW) hat sich die Polizei einer 42 Jahren alten Frau angenommen, die in der Nacht auf Montag vermutlich von zwei anderen Frauen misshandelt worden ist. Demnach stellten die Beamten bei dem Opfer, das sich hilfesuchend an eine Passantin gewandt hatte, fest, dass diese mit einem Permanent-Marker sowohl im Gesicht als auch auf dem rasierten Kopf bemalt worden war. So wies die Frau einen aufgemalten Schnurrbart und “Kronen” über den Augenbrauen auf, zudem befanden sich zehn Hakenkreuze auf der Kopfhaut, berichtete die Polizei.

Die Frau wurde mit auf die Wache genommen, um die Entstellungen zu dokumentieren. Im Zuge der Maßnahmen habe die 42-Jährige angegeben, am Vorabend mit zwei ihr unbekannten Frauen in eine Wohnung gegangen zu sein, um dort Bier zu trinken. Sie sei wohl eingeschlafen und später völlig orientierungslos aufgewacht. Weitere Angaben konnte die Frau, der auch auf den Oberkörper uriniert worden war, demnach nicht machen. Dass sie bemalt worden war, sei der Frau nicht bewusst gewesen, heißt es. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren gegen Unbekannt ein und brachten die Frau anschließend nach Hause.

Ruhrgebiet und Sachsen: Polizei nimmt vier Clan-Mitglieder fest

Der Polizei ist ein Schlag gegen die organisierte Clankriminalität gelungen: Bei einer Razzia in Bochum, Herne, Essen sowie in Sachsen verhafteten Beamte am Dienstag vier Brüder, die als Angehörige des Miri-Clans bandenmäßigen Drogenhandel betrieben haben sollen. An der Durchsuchung von insgesamt zehn Wohnungen waren auch mehrere Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei beteiligt, wie die Ermittler in Bochum mitteilten.    

Die Razzia richtete sich den Angaben zufolge gegen einen Arm des laut Medienberichten libanesisch-arabischen Miri-Clans in Bochum, der demnach über weitreichende kriminelle Verbindungen innerhalb Deutschlands verfügt. Bei den Verhafteten handelt es sich um drei in Bochum lebende Brüder im Alter von 22, 28 und 30 Jahren sowie das 32-jährige “Familienoberhaupt”, das im sächsischen Auerbach festgenommen wurde.

Essen: Spieler beißt Gegner bei Kreisligaspiel Teil der Nase ab

In Essen hat bei einer Kreisligapartie ein Spieler seinem Gegner ein Stück Nase abgebissen. Das Opfer habe einen Teil seines rechten Nasenflügels verloren, sagte am Montag ein Polizeisprecher. Der Spieler kam nach Angaben seines Vereins Essener SG 99/06 in ein Krankenhaus. “Ihm geht es den Umständen entsprechend gut”, sagte Vereins-Funktionär Thomas Rausch. Der andere Spieler flog nach dem Biss mit Rot vom Platz. Die Partie am Sonntag endete 3:3.

Dem Biss soll ein Streit um ein Foul in der Begegnung SV Preußen Eiberg 11/31 gegen Essener SG 99/06 II vorausgegangen sein. Es werde wegen Körperverletzung ermittelt, sagte der Polizeisprecher. Zuerst hatten die “WAZ” und die “Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung” online über den Vorfall berichtet.

Wuppertal: Mann springt mit fremdem Jungen vor Zug - Prozessauftakt

Es war ein großer Schock: In Wuppertal hatte sich im April ein Mann am Hauptbahnhof ein fremdes Kind geschnappt und war mit ihm vor einen fahrenden Zug gesprungen. Wie durch ein Wunder, wurde der kleine Junge nur leicht verletzt. Ab heute steht der 23-jährige Täter vor Gericht.

Rückblick: Die Eltern stehen am 12. April gegen 18 Uhr mit ihren beiden anderen Kindern im Alter von einem und drei Jahren am Bahnhof. Plötzlich schnappt sich der 23-Jährige den Fünfjährigen, springt mit ihm ins Gleisbett und geht der Lok sogar noch entgegen, bevor er sich mit dem Jungen zwischen die Schienen legt. Der Lokführer der herannahenden S-Bahn bemerkt das Drama und löst eine Notbremsung aus, kann aber nicht mehr verhindern, dass die tonnenschwere Lok Mann und Kind überrollt. Doch der Junge hat großes Glück. Weil sich der Fremde längs zu den Schienen legt, erfasst die Lok weder Mann noch Kind. Der Junge kann selbst unter dem Zug hervor- und rasch wieder auf den Bahnsteig klettern.

Drama Zug Wuppertal_11.00

Der Mann steht ab heute wegen versuchten Mordes und versuchter Körperverletzung vor Gericht. Ein Psychiater hat ihm eine schwere psychische Krankheit bescheinigt. Damit dürfte er zum Zeitpunkt der Tat schuldunfähig gewesen sein.

 Nachrichten von Montag, den 22. Oktober

Lübz/Bobzin: Biber fällt Baum – der kracht auf Jacht

Die Polizei kennt den Verdächtigen, wird ihn aber nie fassen: Auf der Müritz-Elde-Wasserstraße hat bereits am vergangenen Donnerstag ein Biber volle Arbeit geleistet – und so eine Motorjacht beschädigt. Wie die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern am Montag berichtete, hatte das Tier eine am Ufer wachsende Pappel – Stammdurchmesser: 40 Zentimeter – “fachmännisch” gefällt und so dafür gesorgt, dass diese Richtung Wasser kippte. Dumm nur, dass just in dem Moment das Boot vorbeikam und voll von dem Baum getroffen wurde. Verletzte gab es bei dem Vorfall zum Glück keine. 

Holzminden: Falsche Jugendamt-Mitarbeiter wollen Säugling sehen

Im niedersächsischen Holzminden hat sich ein noch unbekanntes Pärchen widerrechtlich als Mitarbeiter des Jugendamts ausgegeben und gefordert, sich den Säugling einer jungen Familie ansehen zu wollen. Offenbar wollte es das Kind an sich nehmen. Angaben der Polizei zufolge klingelte das Paar am vergangenen Donnerstagmorgen an der Wohnung der Eltern, die jedoch samt Kind nicht zugegen waren. So öffnete ein Bekannter der Familie die Tür.

Gegenüber dem Mann äußerten die Beschuldigten den Wunsch, sich das drei Monate alte Baby ansehen zu wollen. Insgesamt sei das Paar eine halbe Stunde in der Wohnung geblieben und habe sich umgesehen, ehe es wieder verschwand. Der Bekannte informierte daraufhin die Eltern, die ihrerseits das Jugendamt kontaktierten und so in Erfahrung brachten, dass die Behörde keine Inobhutnahme des Kindes anstrebe. Daraufhin wurde die Polizei über den Vorfall informiert.

Nun suchen die Beamten nach den Verdächtigen die wie folgt beschrieben werden:

  • beide etwa 40 Jahre alt und mit deutscher Staatsangehörigkeit
  • jeweils etwa 175 Zentimeter groß
  • Mann hat kurze graue Haare und eine Halbglatze und trug eine Brille
  • Frau trägt blonden Kurzhaarschnitt

Neumünster: Betrunkener Bräutigam flippt auf Hochzeit aus

Es sollte der schönste Tag im Leben des Paars werden – und endete mit einem Polizeieinsatz: In Neumünster (Schleswig-Holstein) ist ein alkoholisierter Bräutigam auf seiner Hochzeit aus ungeklärten Gründen so in Rage geraten, dass er die Nacht auf einer Polizeiwache verbringen musste.

Demnach bepöbelte der Mann einige Gäste so sehr, dass diese sich genötigt sahen, die Beamten um Hilfe zu bitten. Bei deren Eintreffen wollte sich der frisch Vermählte weiterhin nicht beruhigen und leistete Widerstand, so dass er kurzerhand mit aufs Revier musste. Mehr Details zu dem Vorfall wurden zunächst nicht bekannt.

Bad Nauheim: Fünfjähriger stirbt bei Unfall auf A5 

Bei einem durch eine möglicherweise betrunkene Autofahrerin verursachten Unfall auf der Autobahn 5 bei Bad Nauheim in Hessen ist ein fünfjähriger Junge ums Leben gekommen. Der Wagen einer 43-jährigen Fahrerin erfasste am Samstagabend das Auto eines 35-jährigen Familienvaters, in dem auch drei Kinder saßen, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen krachte in die Leitplanke, der Fünfjährige starb noch an der Unfallstelle.    

Ein zweijähriges Mädchen, ein vierjähriger Junge sowie der Vater wurden schwer verletzt. Die mutmaßliche Verursacherin des Unfalls wurde ebenfalls verletzt ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass sie unter Alkoholeinfluss stand. Die Staatsanwaltschaft Gießen nahm die Ermittlungen auf. Die Autobahn 5 wurde nach dem Unfall in Richtung Kassel für mehrere Stunden gesperrt.

Stockstadt: Unfallfahrer flüchtet und lässt Schwerverletzten liegen

Im bayerischen Stockstadt steht ein 27-Jähriger unter Verdacht, in der Nacht auf Sonntag einen drei Jahre älteren Mann angefahren und anschließend ohne zu helfen lebensgefährlich verletzt liegen gelassen zu haben. Der Geschädigte war laut Polizei mit einem Begleiter unterwegs, als ihn der Pkw gegen 2 Uhr erfasste. Der Fahrer ergriff demnach die Flucht, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Der Begleiter des Mannes verständigte die Rettungskräfte, die den 30-Jährigen in “kritischem Zustand” in ein Krankenhaus brachten. Die Aschaffenburger Polizei konnte indes noch in der selben Nacht den 27-jährigen Tatverdächtigen ausfindig machen. Dessen Auto wurde sichergestellt und ein Sachverständiger hinzugezogen. Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten sich unter der Rufnummer 06021/857-2530 bei den Beamten zu melden.

Freudenstadt: Pkw von der Straße katapultiert

Ein 21-jähriger Autofahrer ist in der Nähe von Freudenstadt (Baden-Württemberg) aufgrund erhöhter Geschwindigkeit aus einer Rechtskurve geflogen. Der junge Mann und seine Mitfahrer kamen laut Polizei am Samstag soweit von der Straße ab, dass der Pkw über die Leitplanke katapultiert wurde und etwa 30 Meter unterhalb der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen kam. Alle Insassen des Fahrzeugs wurden verletzt, der Beifahrer gar so schwer, dass er per Rettungshubschrauber in eine Klinik musste.  

Quellen: Presseportal/Polizei Bayern/“Polizeipräsidium Augsburg”/“BZ”/MDR

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