News des Wochenendes: Fall Khashoggi: Saudi-Arabien will Verdächtige nicht an Türkei ausliefern

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Fall Khashoggi: Riad liefert Verdächtige nicht aus (10.06 Uhr)
  • Freiburger Vergewaltigung: Gibt es weitere Täter (8.54 Uhr)
  • Immer mehr “Reichsbürger” bekannt (5.34 Uhr)
  • Mexiko bietet Migranten Hilfe an (2.48 Uhr)

Die Nachrichten des Wochenendes im stern-Ticker:  

+++ 14.35 Uhr: Aktivisten besetzen Kohlebahn im Tagebau Hambach +++

Umweltaktivisten haben im Tagebau Hambach die Braunkohlebahn blockiert. Das Bündnis Ende Gelände sprach von Tausenden, die im Rheinischen Revier auf den Gleisen säßen: Mit der “Hambachbahn” wird die Kohle aus dem Tagebau zu den Kraftwerken und Fabriken transportiert. Die Polizei bestätigte die Blockade, machte aber keine Angaben zur Zahl der Protestierenden.

Zuvor hatte die Polizei Wasserwerfer auf der A4 bei Kerpen eingesetzt, als Aktivisten über die gesperrte Autobahn Richtung Tagebau Hambach liefen. Weitere Polizeikräfte hielten nachfolgende Menschen an der Autobahnböschung davon ab und warnten auch über Lautsprecher.

+++ 13.56 Uhr: Britische Polizei nimmt Mann nach versuchtem Diebstahl der Magna Carta fest +++

 Die Polizei in Großbritannien hat einen Mann festgenommen, der eines der vier erhaltenen Originalexemplare der Magna Carta stehlen wollte. Wie die Polizei in Salisbury mitteilte, wurde der 45-Jährige gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Er soll am Donnerstag in der Kathedrale von Salisbury versucht haben, mit einem Hammer die Vitrine zu zerstören, in der eines der wichtigsten Rechtsdokumente der Weltgeschichte gezeigt wird.

Die Magna Carta wurde am 15. Juni 1215 in Runnymede von König Johann Ohneland anerkannt und 1297 offiziell englisches Gesetz. Das in mehreren Exemplaren im ganzen Land verbreitete Dokument war in erster Linie ein Friedensvertrag zwischen dem unbeliebten König und aufständischen Adligen. Von Bedeutung ist es aber vor allem, weil es erstmals das Prinzip festschreibt, dass niemand über dem Gesetz steht. Das Dokument garantierte erstmals gewisse Rechte und Freiheiten der Untertanen und wurde damit zur Grundlage zahlreicher Verfassungen. Zwei der vier erhaltenen Originale stehen in der britischen Nationalbibliothek in London, die beiden anderen in den Kathedralen von Lincoln und Salisbury. In Salisbury wurde das Original nach dem versuchten Diebstahl vom Donnerstag durch ein Faksimile ersetzt, bis die Vitrine wieder repariert ist.

+++ 13.45 Uhr: Merkel trifft türkischen Präsidenten Erdogan +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor einem Vierer-Gipfel zur Zukunft Syriens den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen. Der türkische Staatssender TRT zeigte Bilder der beiden im Vahdettin-Pavillon im Istanbuler Stadtbezirk Üsküdar, wo der Gipfel stattfinden wird. Vor dem offiziellen Beginn des Vierer-Treffens um 14 Uhr wollte Merkel zu Einzelgesprächen mit Erdogan und Kreml-Chef Wladimir Putin zusammenkommen. Beim Gipfel ist dann auch Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron dabei

Merkels Gespräch mit Erdogan sollte laut Programm eine halbe Stunde dauern. Der türkische Präsident dürfte ihr über den Stand der Ermittlungen zum Tod des Journalisten Jamal Khashoggi im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul berichten. Es könnte auch um das gestern verkündete Urteil gegen den Gießener Patrick K. (29) gehen. Er war nach mehr als sieben Monaten in Untersuchungshaft wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer Terrororganisation zu mehr als sechs Jahre Gefängnis verurteilt worden.26-Merkel: Wir sind froh, deutsche Staatsbürger doch auch wieder aus der Türkei nach Deutschland bekommen zu haben-5853927492001

+++ 12.43 Uhr: 23-Jährige stirbt nach Gewaltausbruch in Berliner Lokal +++

Nach einem brutalen Streit zwischen mehreren Menschen in einem Lokal in Berlin ist eine Frau gestorben. Die 23-Jährige erlag am Samstagmorgen ihren “erheblichen Verletzungen”, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Ein 39 Jahre alter Mann kam demnach mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Beteiligten des Streits sollen nach Angaben von Zeugen in der Nacht mit Äxten, Hämmern und Baseballschlägern aufeinander losgegangen sein, wie die Polizei weiter bekanntgab. Auch Schüsse sollen demnach gefallen sein. Zur Art der Verletzungen bei der Frau und dem Mann machte die Polizei zunächst keine Angaben.Berlin Gewalttat Gesundbrunnen

Nach Angaben der Zeitung “B.Z.” sollen die Gäste des Lokals im Ortsteil Gesundbrunnen beim Pokerspielen aneinandergeraten sein. Vor dem Lokal versammelten sich in der Nacht mehrere Menschen.Dem Vernehmen nach wird ein Bezug zum Rockermilieu angenommen, offiziell machte die Polizei dazu bislang keine Angaben.

+++ 12.35 Uhr: Aktivisten besetzen Bagger im Braunkohletagebau Hambach +++

Umweltaktivisten haben einen Bagger im Braunkohletagebau Hambach besetzt. Nach ersten Polizeiangaben waren etwa acht Menschen auf dem Bagger und rund 30 weitere davor. “Wir werden uns darum kümmern”, sagte eine Polizeisprecherin.

Kommentar RWE Demo Hambacher Forst_12.50Das Aktionsbündnis Ende Gelände will am Wochenende den Braunkohleabbau im Rheinischen Revier mit Blockaden lahmlegen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Sie rechnete mit Blockaden von Baggern, Bandanlagen und Schienen.

Nach Angaben des Aktionsbündnisses machte sich ein Demonstrationszug mit mehr als 5000 Aktivisten von einem Protestcamp in Düren aus auf in Richtung des Tagebaus Hambach. Am verlassenen Tagebaudorf Morschenich wollen sie auf einen Demo-Zug von Umweltverbänden stoßen. Zu dieser Demonstration wurden ebenfalls 5000 Teilnehmer erwartet.

+++ 11.40 Uhr: Sachsens SPD-Chef sieht Partei in tiefer Glaubwürdigkeitskrise +++

Sachsens SPD-Landesvorsitzender Martin Dulig sieht seine Partei in einer tiefen Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise. “Wir dürfen uns nichts vormachen und wir dürfen nichts verharmlosen: Wir verlieren seit Jahren an Glaubwürdigkeit und Vertrauen, sind schon seit langem nicht mehr in der Lage, den Wählerinnen und Wählern überzeugende Gründe zu liefern, warum sie uns ihre Stimme geben sollen”, sagte er bei einem SPD-Landesparteitag in Dresden. Keiner kenne im Moment den Königsweg aus diesem Dilemma. Man mache sich aber lächerlich, wenn man nach jeder krachenden Wahlniederlage immer nur sage, man müsse nun zur Sacharbeit zurückkehren.

+++ 11.37 Uhr: Ereignisse in Chemnitz mobilisierten mehr als 40.000 Menschen +++

Der gewaltsame Tod eines Menschen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes Ende August hat mehr als 40.000 Menschen zu Protesten und Gegenprotesten mobilisiert. Das geht aus einer Anfrage der Grünen-Politikerin Irene Mihalic im Bundestag hervor. Demnach fanden vom 26. August bis 12. Oktober in Chemnitz 18 Demonstrationen statt, zu denen jeweils 100 bis 6000 Demonstranten kamen. Häufig war die rechtspopulistische Wählervereinigung Pro Chemnitz der Anmelder. Die Zahl umfasst aber auch Teilnehmer von Gegendemonstrationen.

Chemnitzer Nazis Heftstück_12.10UhrAm 3. September hatte ein Konzert gegen rechte Gewalt und Rassismus in Chemnitz zudem rund 65.000 Besucher angezogen. Diese Veranstaltung mit dem Motto “#wirsindmehr” wurde in der Aufstellung nicht berücksichtigt.

“Über 40.000 Teilnehmer an Demonstrationen im Kontext der Ereignisse Chemnitz zeigen das große Mobilisierungspotenzial rechtsextremer Kräfte”, erklärte Mihalic. Gleichzeitig liefere das Bundesamt für Verfassungsschutz weiterhin keinerlei Hintergründe zu Mobilisierungsstrategien und -formen in rechtsextremen Gruppierungen: “Der Rechtsextremismus wird bei der Gefahrenanalyse immer noch in mindestens leichtsinniger Weise vernachlässigt.”

+++ 11.22 Uhr: Seehofer fordert schnellen 5G-Mobilfunk auch für ländliche Regionen +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer verlangt nach einem Medienbericht, die Ausschreibungsregeln für das neue digitale  Mobilfunknetz 5G nachzubessern. Mit den bisherigen Vergabekriterien ließen sich keine gleichwertigen Lebensverhältnisse in Deutschland herstellen, wie sie der Koalitionsvertrag verlange, schrieb der CSU-Vorsitzende laut “Spiegel” an den Präsidenten der zuständigen Bundesnetzagentur. Nach derzeitigem Plan wären stattdessen 15 bis 20 Prozent der Bundesfläche nicht mit schnellen 5G-Verbindungen versorgt. Das betreffe vor allem ländliche Regionen. 

Seehofer liegt damit auf einer Linie mit einer Gruppe von Unionsabgeordneten, die ebenfalls befürchten, dass ländliche Regionen bei der Frequenzvergabe für die neue Mobilfunkgeneration 5G vernachlässigt werden. In einer Initiative fordern sie Fraktionschef Ralph Brinkhaus nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur deshalb auf, sich für eine flächendeckende 5G-Versorgung und damit gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen und urbanen Raum einzusetzen. Das sei auch Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands, heißt es in dem Papier. 

+++ 10.55 Uhr: Saudischer Außenminister: Khashoggi-Diskussion “hysterisch” +++

Saudi-Arabiens Außenminister Adel al-Dschubair hat die Diskussion um den Tod des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi als “hysterisch” bezeichnet. Die Menschen würden Saudi-Arabien für die Tötung verantwortlich machen, noch bevor die Ermittlungen abgeschlossen seien, sagte der Außenminister des Königreiches bei einer Sicherheitskonferenz in Bahrain. Er versprach, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden.

Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen forderte im Anschluss an die Ausführungen des saudischen Ministers, dass die Hintergründe der Tat “unabhängig von politischen Konsequenzen” komplett aufgedeckt werden müssten. Dies sei eine Frage der Menschenwürde.

Der Regierungskritiker Jamal Khashoggi war am 2. Oktober in das saudi-arabische Konsulat in Istanbul gegangen, um dort Papiere für seine geplante Hochzeit abzuholen. Danach war er verschwunden.25-Kronprinz verspricht Bestrafung der Täter im Fall Khashoggi-5853201077001

+++ 10.06 Uhr: Saudi-Arabien liefert Verdächtige im Fall Khashoggi nicht aus +++

Saudi-Arabien will die im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi festgenommenen Verdächtigen nicht an die Türkei ausliefern. “Sie sind in Saudi-Arabien inhaftiert, die Ermittlung findet in Saudi-Arabien statt und sie werden in Saudi-Arabien strafrechtlich verfolgt”, sagte Riads Außenminister Adel al-Dschubeir. Die Türkei hatte am Freitag die Auslieferung der 18 Verdächtigen gefordert, die im Zusammenhang mit Khashoggis Tötung im saudiarabischen Konsulat in Istanbul festgenommen worden waren.23-Türkei Erdogan Ermittlungen Jamal Khashoggi

+++ 9.24 Uhr: Gewerkschaft fordert Ende der Polizei-Kooperation mit Saudi-Arabien +++

Nach der Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi verlangt die Bundespolizeigewerkschaft ein sofortiges Ende der deutschen Polizei-Kooperation mit Saudi-Arabien. “Man darf moralische Aspekte bei solchen Einsätzen nicht außer Acht lassen”, sagte Gewerkschaftschef Ernst G. Walter dem “Handelsblatt”. Daher halte er “einen sofortigen Abzug unserer Kollegen aus Saudi-Arabien und die Beendigung der Unterstützung auf staatlicher Ebene nicht nur für richtig, sondern auch für dringend geboten”.

Laut Bundesinnenministerium unterstützt die Bundespolizei seit 2009 Saudi-Arabien mit Training und Beratung bei der Modernisierung des Grenzschutzes. In Riad gibt es demnach ein “Projektbüro” mit fünf Bundespolizisten. Im laufenden Jahr seien dort bereits 70 Beamte zum Einsatz gekommen. Aktuell fänden allerdings keine Schulungen statt.

+++ 8.54 Uhr: Polizei sucht nach Freiburger Gruppenvergewaltigung weitere mögliche Täter +++

Nach der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg setzt die Polizei ihre Suche nach möglichen weiteren Tätern fort. Bisher hätten die Ermittlungen keine neuen Erkenntnisse gebracht, teilte ein Polizeisprecher mit. Am Freitag hatte die Polizei die Festnahme von acht Männern bekanntgegeben. 

Gruppenvergewaltigung in Freiburg_17.05Die Verdächtigen sollen die Studentin Mitte Oktober vergewaltigt haben. Die 18-Jährige sei zuvor in einer Diskothek gewesen, wo sie von einem Unbekannten ein Getränk erhalten habe. Was sich in dem Getränk befand, sei weiterhin unklar, hieß es am Samstag. Die junge Frau sei danach wehrlos gewesen. Für die Ermittlungen ist die “Ermittlergruppe Club” zuständig, zu der 13 Beamte des Freiburger Polizeipräsidiums zählen.

Die acht Festgenommenen sitzen laut Polizei unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft. Es handele sich um sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und einen 25 Jahre alten Deutschen.

+++ 5.34 Uhr: Immer mehr “Reichsbürger” bekannt +++

In Deutschland gibt es nach Erkenntnissen der Bundesregierung mittlerweile 19.000 sogenannte Reichsbürger und Selbstverwalter. 950 von ihnen werden als Rechtsextremisten eingestuft, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervorgeht, die der Nachrichtenagentur DPA vorliegt. “Reichsbürger” und “Selbstverwalter” erkennen die Bundesrepublik, das Grundgesetz, Behörden und Gerichte nicht an, Teile der Szene sind gewaltbereit. 

Für das Jahr 2017 ging das Bundesamt für Verfassungsschutz noch von etwa 16 500 “Reichsbürgern” und “Selbstverwaltern” aus, im Jahr davor von 10 000 Personen. Die hohe Steigerung führt der Inlandsgeheimdienst auf die “fokussierte Aufklärung des Phänomens” zurück. 

+++ 5.05 Uhr: Rekord-Eurojackpot nicht geknackt +++

Der Eurojackpot mit der Höchstsumme von 90 Millionen Euro ist am Abend erneut nicht geknackt worden. Die in Helsinki gezogenen Gewinnzahlen – 18, 19, 33, 38 und 44 sowie die beiden Eurozahlen 4 und 10 – brachten aber fünf Spielteilnehmern einen einstelligen Millionengewinn, teilt WestLotto mit. Sie gewannen in der zweiten Gewinnklasse. Jeweils 1,2 Millionen Euro gehen nach Hessen, Niedersachsen, Schweden, Ungarn und in die Niederlande. 

17-Mega-Jackpot in den USA 17.23

+++ 2.48 Uhr: Mexiko bietet Migranten Hilfe an +++

Die mexikanische Regierung hat den Tausenden Migranten aus Mittelamerika Unterstützung angeboten. “Wir wollen, dass du und alle Migranten sich sicher und geschützt fühlen”, sagte Präsident Enrique Peña Nieto am Freitag in einem an die Migranten gerichteten Video. Die Mittelamerikaner sollen Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten, ihre Kinder zur Schule schicken und arbeiten dürfen. Voraussetzung ist, dass sie in den südlichen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca bleiben und einen Antrag auf legale Einreise oder ein Asylgesuch stellen. 

“Wir wissen, dass du eine Chance suchst, dass du ein neues Zuhause aufbauen und eine bessere Zukunft für deine Familie und deine Lieben willst. Heute reicht dir Mexiko die Hand”, sagte Peña Nieto. Er rief die Mitglieder der sogenannten Migranten-Karawane auf ihrem Weg in die USA auf, sich zu registrieren und um einen Aufenthaltstitel zu bemühen. “Dieses Programm richtet sich nur an jene, die sich an die mexikanischen Gesetze halten”, sagte der Präsident. 

Derzeit marschieren Tausende Menschen aus Honduras, El Salvador und Guatemala durch Mexiko in Richtung USA. Die Menschen fliehen vor der Gewalt durch Jugendbanden und der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Region. US-Präsident Donald Trump hat bereits angekündigt, sie nicht ins Land lassen zu wollen.

+++ 0.22 Uhr: Bombendrohung: “Movie Park” in Bottrop evakuiert +++

Wegen einer angeblichen Bombendrohung ist am Freitag ein Freizeitpark in Bottrop geräumt worden. Der Warnhinweis eines Anrufers habe sich als “frei erfunden” herausgestellt, teilte die Polizei am Abend mit. Auf dem Gelände des “Movie Parks” sei nichts Verdächtiges gefunden worden.    

Hintergrund des Anrufs könnte nach Angaben der Ermittler ein privater Streit sein. Womöglich sollte durch den Warnhinweis Besuchern des Freizeitparks “der Abend verdorben werden”, erklärte die Polizei. Wegen des falschen Notrufs wurde ein Strafverfahren eingeleitet.     

Der Hinweisgeber hatte die Polizei am Nachmittag über die angebliche Bombendrohung informiert. Der “Movie Park” wurde daraufhin vorsorglich evakuiert. Rund 11.000 Besucher mussten das Gelände verlassen. 

Europa-Park öffnet trotz Großbrand 12.10

+++ 0.05 Uhr: Nachwahlbefragung: Irlands Präsident Higgins wiedergewählt +++

Irland hat sich nach ersten Nachwahlbefragungen für eine weitere Amtszeit seines Präsidenten Michael D. Higgins und die Abschaffung eines umstrittenen Blasphemie-Paragrafen ausgesprochen. Nach beinahe einheitlichen Ergebnissen von Nachwahlbefragungen des Fernsehens RTE und der “Irish Times” kam Amtsinhaber Higgins auf 58 bis 56 Prozent der Stimmen, vor dem Geschäftsmann Peter Casey, der bei knapp 21 Prozent lag. Der 77-Jährige Higgins hat das Amt bereits seit 2011 inne.

Irland stimmt ab 13.45Deutlicher fiel das Ergebnis bei dem Referendum zur Abschaffung des  Blasphemie-Paragrafen in der Verfassung. Jeweils knapp 70 Prozent sprachen sich für die Streichung des Paragrafen aus, der Gotteslästerung unter Strafe stellt. Befragt wurden jeweils rund 3400 Wähler. Offizielle Ergebnisse der Wahl werden erst am Samstag erwartet.

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