News des Tages: Staatsanwaltschaft will gegen Alice Weidel ermitteln

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Fox News unterstützt CNN im Rechtsstreit mit Weißem Haus (18.41 Uhr)
  • Staatsanwaltschaft will gegen Weidel wegen Spenden ermitteln (16.58 Uhr)
  • Britisches Kabinett berät Brexit-Vertragsentwurf (15.28 Uhr)
  • Hozan Cane in der Türkei zu sechs Jahren Haft verurteilt (15.12 Uhr)
  • Streit um Ketchup: Frau würgt McDonalds-Mitarbeiterin in den USA (14.08 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:

+++ 18.41 Uhr: Fox News unterstützt CNN im Rechtsstreit mit Weißem Haus +++

Der US-Fernsehsender CNN bekommt in seinem Rechtsstreit mit dem Weißen Haus um die Aussperrung eines Reporters Rückendeckung vom direkten Konkurrenten Fox News. Sein Sender werde die von CNN eingereichte Klage mittels eines schriftlichen Statements bei Gericht unterstützen, kündigte Fox-News-Chef Jay Wallace an. Sein Sender befürworte einen freien Zugang der Medien zur Regierung und einen “offenen Austausch”.    

CNN verklagt das Weiße Haus_16.20UhrWährend CNN vorwiegend kritisch über Präsident Donald Trump berichtet, ist der dezidiert konservative Sender Fox News generell überaus freundlich gegenüber Trump eingestellt. Der zum Imperium des Medienmoguls Rupert Murdoch gehörende Sender wird vom Präsidenten bevorzugt geschaut.    

Senderchef Wallace erklärte nun aber zum Streit um den CNN-Reporter Jim Acosta, die Handhabung von Akkreditierungen dürfe nie “als Waffe eingesetzt” werden. Sein Sender billige zwar “den zunehmenden feindseligen Ton zwischen dem Präsidenten und der Presse bei kürzlichen Medienbegegnungen” nicht, unterstütze aber die Pressefreiheit.     Rückendeckung in Form von gerichtlichen Stellungnahmen bekommt CNN auch noch von zahlreichen weiteren US-Medienorganisationen, darunter den Zeitungen “New York Times” und “Washington Post”, dem Sender NBC News und den Nachrichtenagenturen AP und Bloomberg.

+++ 18.12 Uhr: Brexit-Beratungen des Kabinetts von Protesten begleitet +++

Gegner und Befürworter des britischen EU-Austritts haben sich während der Kabinettsberatungen über den Brexit-Vertragsentwurf nahe dem Regierungssitz in London zu Protesten versammelt. Etwa hundert Demonstranten forderten Premierministerin Theresa May auf, den vereinbarten Kompromiss mit Brüssel zu verwerfen und einen harten Brexit zu vollziehen. Sie hielten Schilder mit Parolen wie “Rettet den Brexit” hoch und warnten die Regierungschefin davor, die Wähler zu “betrügen”.    

Auf der anderen Straßenseite machten EU-freundliche Demonstranten ihrem Ärger über den geplanten Austritt ihres Landes aus der EU Luft. Sie verlangten ein zweites Brexit-Referendum. May hatte ihre Minister in die Downing Street bestellt, um mit ihnen über den Vertragsentwurf für den Brexit zu beraten. Die Sitzung begann am frühen Nachmittag und dauerte am Abend noch an.    

London hatte am Dienstagabend eine Grundsatzeinigung mit Brüssel verkündet

+++ 18.06 Uhr: Spahn plant neue Regeln für mehr günstigere Medikamente +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant neue gesetzliche Regeln, um hohe Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für bestimmte Medikamente zu begrenzen. “Wenn es günstigere Alternativen bei gleich hoher Versorgungsqualität gibt, müssen wir sie nutzen”, sagte der CDU-Politiker dem “Handelsblatt”. “Sonst könnten wir das hohe Niveau der Arzneimittelversorgung in Deutschland nicht halten.” 

Konkret geht es um eine stärkere Förderung sogenannter Biosimilars in der Versorgung für Kassenpatienten – dies sind Folgepräparate von Biotech-Medikamenten, deren Patent abgelaufen ist, mit einem im Wesentlichen gleichen Wirkstoff. Im vergangenen Jahr hätte eine solche Umstellung 279 Millionen Euro einsparen können, hieß es.

+++ 17.36 Uhr: Dutzende Migranten auf dem Mittelmeer wolen nicht zurück nach Libyen +++

Mehr als 90 vor der Küste Libyens abgefangene Migranten weigern sich, ein Schiff vor der Küste des Bürgerkriegslandes zu verlassen. Schon eine Woche zuvor seien die Menschen aus dem Meer gerettet worden, teilte die libysche Küstenwache mit. Ein Containerschiff habe sie anschließend zur westlibyschen Stadt Misrata gebracht, wo sie sich aber geweigert hätten, an Land zu gehen. 

“Als wir die Migranten baten, vom Schiff zu gehen, haben sie sich geweigert und verlangt, nach Italien gebracht zu werden”, sagte ein Mitarbeiter der Küstenwache. Es liefen Verhandlungen mit den insgesamt 94 Menschen, von denen einige bereit seien, an Land zu gehen, aber von anderen Migranten bislang daran gehindert worden seien.

Auf ihrem Weg in Richtung Europa kamen in den vergangen Monaten immer weniger Migranten in Booten in Italien an. Die Regierung in Rom ist für ihren Anti-Migrationskurs bekannt und unterstützt die libysche Küstenwache dabei, möglichst viele Migranten auf hoher See wieder zurück an Land zu bringen.

+++ 17.08 Uhr: Mann nach Geschlechtsumwandlung nicht als Mutter seiner Tochter anerkannt +++

Über einen ungewöhnlichen Familienfall haben Richter im südfranzösischen Montpellier entschieden: Ein Mann wollte nach einer Geschlechtsumwandlung offiziell als Mutter seiner Tochter anerkannt werden. Diesen Wunsch erfüllte ihm das Berufungsgericht am Mittwoch nicht. Der 50-Jährige kann sich in der Geburtsakte seiner Tochter aber als “biologisches Elternteil” eintragen lassen – eine Premiere in Frankreich.

Das Gericht verhandelte den Fall unter dem fiktiven Namen “Claire”. Bereits 2011 wurde der Mann von einem Gericht als Frau anerkannt. Erst danach ließ er eine Geschlechtsumwandlung vornehmen. Mit Ehefrau Sophie zeugte “Claire” dann drei Jahre später die Tochter.

+++ 16.58 Uhr: Staatsanwaltschaft Konstanz will gegen Weidel wegen Spenden ermitteln +++

Wegen dubioser Spenden aus der Schweiz strebt die Staatsanwaltschaft Konstanz ein Ermittlungsverfahren gegen AfD-Fraktionschefin Alice Weidel und weitere AfD-Mitglieder an. Es bestehe der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Wegen des Abgeordnetenstatus von Weidel und deren Immunität könne ein Ermittlungsverfahren aber erst eingeleitet werden, wenn zuvor der Bundestagspräsident und Weidel selbst informiert worden seien und eine Frist von 48 Stunden verstrichen sei. Die Schreiben dazu seien am Mittwoch versandt worden.

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 hatte ein Schweizer Unternehmen Überweisungen an den AfD-Kreisverband Bodensee getätigt, wo Weidel ihren Wahlkreis hat. Es handelte sich laut WDR, NDR und “Süddeutscher Zeitung” um mehr als 132.000 Euro gestückelt in 18 Einzelspenden. Parteispenden aus Nicht-EU-Staaten sind grundsätzlich illegal.

Die Spenden gingen laut Medienberichten auf einen anonymen Spender zurück und waren für Weidels Wahlkampf bestimmt. Sie wurden offensichtlich wieder zurückgezahlt, allerdings wohl erst im April 2018. Weidel weist eine Verantwortung für den Vorgang zurück.

.Parteispenden: Wann sind sie illegal?

+++ 15.28 Uhr: Britisches Kabinett beginnt mit Beratungen zu Brexit-Vertragsentwurf +++

Das britische Kabinett hat seine Beratungen zum Vertragsentwurf für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union aufgenommen. Die Sitzung begann am frühen Mittwochnachmittag in London. Das Büro von Premierministerin Theresa May hatte am Dienstagabend eine Einigung zwischen Großbritannien und der EU auf einen Brexit-Vertragsentwurf verkündet. May sagte am Mittwoch vor Abgeordneten, der Entwurf erfülle das Votum des britischen Volkes.

13-Briten und EU einigen sich auf Brexit-Vertrag – London am Zug-5966490846001Der Entwurf stieß allerdings in Mays eigener Partei auf scharfe Kritik. Konservative Abgeordnete riefen Kabinettsmitglieder auf, den Entwurf abzulehnen und drohten mit einer Blockade im Parlament. Sie argumentieren, der Brexit-Entwurf enthalte für Großbritannien inakzeptable Kompromisse.

++++ 15.12 Uhr: Deutsche Hozan Cane in der Türkei zu sechs Jahren Haft verurteilt +++

Die Deutsche Hozan Cane ist in der Türkei zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die kurdischstämmige Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Saide Inac heißt, war kurz vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vom 24. Juni bei einer Wahlkampftour der prokurdischen HDP im nordwestlichen Edirne festgenommen worden. Medienberichten zufolge wurden ihr zunächst Terrorpropaganda in den sozialen Medien vorgeworfen.

+++ 15.11 Uhr: Tausend Briefe aus Papiercontainer in Wismar stammen von unzufriedenem Postboten +++

Mehrere hundert ungeöffnete Briefe, die in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern in einem Altpapiercontainer entdeckt wurden, stammen von einem unzufriedenen Postboten. Der erst seit wenigen Wochen als Zusteller arbeitende 25-Jährige habe in einer Vernehmung zugegeben, insgesamt rund tausend Briefe dort entsorgt zu haben, teilte die örtliche Polizei am Mittwoch mit. Als Grund gab er demnach an, “dass diese Arbeit für ihn nichts sei”.

Die beschlagnahmten Briefe wurden von der Polizei inzwischen wieder an die Post übergeben. Sie sollen nun schnellstmöglich zugestellt werden.

+++ 14.48 Uhr: Französische Regierung hält an Steuererhöhungen fest +++

Trotz heftigen Protests will Frankreich an den Steuererhöhungen auf Diesel und Benzin festhalten. “Wir werden unsere Meinung nicht ändern”, sagte Premierminister Èdouard Philippe am Mittwoch in einem Interview des französischen Senders RTL. Er betonte, beim aktuellen Kurs bleiben zu wollen. Gegen die Entscheidung der Mitte-Regierung regt sich Protest der Opposition und Unmut von Bürgern.

Die Regierung will mit der höheren Besteuerung von Kraftstoff gegen die Luftverschmutzung im Land ankämpfen. Präsident Emmanuel Macron zufolge gehen die höheren Preise an der Tankstelle zum größten Teil auf den gestiegenen Ölpreis zurück. Gegen die Steuererhöhung hat sich unter dem Obergriff “Gilets Jaunes” (dt.:”Gelbe Westen”) ein landesweiter Protest formiert. Der Begriff geht auf die gelben Warnwesten zurück, die französische Autofahrer immer dabeihaben müssen. Die “Gelben Westen” haben Autofahrer zu landesweiten Straßenblockaden am Samstag aufgerufen.

+++ 14.47 Uhr: Bundespolizei gelingt Schlag gegen mutmaßliche Schleuserbande +++

Der Bundespolizei ist ein Schlag gegen eine mutmaßliche Schleuserbande gelungen. Bei Durchsuchungen in mehreren Gebäuden und Geschäftsräumen im nordrhein-westfälischen Engelskirchen seien mehr als 30 Menschen vorläufig festgenommen worden, teilte die zuständige Bundespolizei in Frankfurt am Main am Mittwoch mit. Hauptverdächtig seien drei Männer im Alter von 28, 50 und 51 Jahren.

Ihnen wirft die federführende Staatsanwaltschaft in Wuppertal unter anderem banden- und gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern und Urkundenfälschung vor. Sie sollen moldauische und ukrainische Staatsbürger eingeschleust und als Rumänen ausgegeben haben. Diese arbeiteten anschließend auf Baustellen in Deutschland.

+++ 14.45 Uhr: USA setzen Millionen-Belohnung auf Hamas- und Hisbollah-Führer aus +++

Die USA haben eine Belohnung von bis zu fünf Millionen Dollar auf Hinweise zur Ergreifung führender Mitglieder der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas sowie der Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon ausgesetzt. Das teilte das Außenministerium in Washington mit. Es geht einerseits um die Suche nach Saleh al-Aruri, dem stellvertretenden Chef des Politbüros der Hamas, und nach US-Angaben einem der Gründer des militärischen Arms der Organisation. Ausgelobt wird Geld auch für die beiden Hisbollah-Anführer Chalil Jusif Mahmud Harb und Haitham Ali Tabatabai.

+++ 14.30 Uhr Ex-Kanzler Schröder steht auf Liste der “Staatsfeinde” der Ukraine +++

Der Name von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder ist auf einer Liste der “Staatsfeinde” der Ukraine aufgetaucht. Die regierungsnahe Internetseite “Mirotworez” (Friedensstifter) mit Verbindungen zum Innenministerium in Kiew zählt den SPD-Politiker damit zu den “Antiukrainern”. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch) berichtete zuerst darüber.

Neue Liebe. Gerhard Schröder im siebten HimmelDer frühere Kanzler geriet wohl auf die Liste, nachdem er in einem Interview mit den “Aachener Nachrichten” Verständnis für die russische Annexion 2014 der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim gezeigt. “Glauben Sie ernsthaft, dass irgendein russischer Präsident dies in Zukunft wieder rückgängig machen wird? Diese Realität wird man eines Tages anerkennen müssen”, sagte er. Er verwies auch darauf, dass die Halbinsel 1954 vom damaligen sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow der Ukraine geschenkt wurde. Sowohl Russland als auch die Ukraine waren damals Teil der UdSSR. Auf der Krim und in Teilen der Ostukraine wird überwiegend Russisch gesprochen.

+++ 14.10 Uhr: Italien bleibt im Haushaltsstreit mit der EU-Kommission stur +++

Italien bleibt im Haushaltsstreit mit Brüssel stur. Vize-Regierungschef Luigi Di Maio kündigte am Dienstagabend kurz vor Ablauf einer von der EU gesetzten Frist an, den Haushalt für 2019 nicht zu verändern. In einem Brief forderte Finanzminister Giovanni Tria die EU-Kommission auf, auch “außergewöhnliche Ereignisse” wie den Brückeneinsturz in Genua und die Schäden durch tagelange Unwetter zu berücksichtigen. Rom droht nun ein Defizitverfahren, das zu milliardenschweren Bußgeldern führen kann.

Mit einer Neuverschuldung von 2,4 Prozent bleibt Rom eigentlich unter der EU-Obergrenze von drei Prozent. Die Kommission kritisiert aber, dass das Defizit drei Mal so hoch ist wie von der Vorgängerregierung mit Brüssel vereinbart – und das bei einer bereits sehr hohen Gesamtverschuldung von 131 Prozent der Wirtschaftsleistung.

+++ 14.08 Uhr: Streit um Ketchup: Frau würgt McDonalds-Mitarbeiterin in den USA +++

In einem McDonalds-Restaurant im US-Staat Kalifornien ist ein Streit um Ketchup eskaliert. Eine Kundin hatte nach Angaben der Polizei von Santa Ana die McDonalds-Filiale durch den Hintereingang betreten und nach Ketchup gefragt. Als die Lokalmanagerin sagte, sie dürfe sich in diesem Bereich nicht aufhalten, wurde die junge Frau demnach aggressiv. Sie schlug und würgte das Opfer.

Ketchup-AttackeAuf am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Bildern einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie die Frau den Kopf der Restaurantmanagerin gegen eine Getränkemaschine schlägt. Der Ketchup-Streit ereignete sich bereits Ende Oktober, die Polizei sucht nach der Verdächtigen.

+++ 14.06 Uhr: Gericht: Bayerischer Polizist darf sich nicht tätowieren lassen +++

Bayerische Polizisten dürfen sich weiterhin nicht sichtbar tätowieren lassen. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am Mittwoch in München entschieden. Der 42 Jahre alte Polizeioberkommissar Jürgen Prichta hatte geklagt, weil das Polizeipräsidium Mittelfranken ihm verboten hatte, sich den hawaiianischen Schriftzug “Aloha” auf seinen linken Unterarm tätowieren zu lassen.

Polizist darf sich nicht tätowieren lassenPrichta hatte 2008 seine Flitterwochen auf Hawaii verbracht und wollte mit dem Tattoo eine bleibende Erinnerung daran auf seinem Körper verewigen. “Ich bin schon enttäuscht”, sagte er nach dem Urteil. “Und ich verstehe es auch nicht.”

Das Urteil ist rechtskräftig und hat grundsätzliche Bedeutung für alle Polizisten in Bayern. In anderen Bundesländern wie Berlin wird die Tattoo-Frage dagegen liberaler gehandhabt.

+++ 14.04 Uhr: Merz fordert stärkeres Engagement Deutschland für Europa +++

Der für den CDU-Vorsitz kandidierende Friedrich Merz sprich sich für einen größeren Einsatz Deutschlands für Europa aus. “Ich bin dafür, dass wir uns stärker engagieren in der EU”, sagte er der “Bild”-Zeitung. “Wir sitzen in der geostrategischen Mitte Europas, wenn Europa scheitert sind wir diejenigen, die davon am meisten betroffen sind.”

13-Merkel teilt Macrons Vision einer europäischen Armee-5966445277001Mittelfristig sollte die EU nach dem Willen von Merz ein eigenes Steueraufkommen zur Verfügung haben. Dies solle nicht geschehen, indem “die Belastung der Bürger dadurch noch erhöht wird, sondern indem eine unmittelbare Beziehung zwischen Steuerbürger und Steuerhaushalt der EU entsteht”.

+++ 13.45 Uhr: Vier Männer in Niederlanden durch Schüsse getötet +++

Die niederländische Polizei hat in einem Geschäftsgebäude in Enschede an der Grenze zu Deutschland die Leichen von vier Männern gefunden. Sie seien sehr wahrscheinlich erschossen worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die vier Männer zwischen 27 und 62 Jahren seien bereits am Vortag in dem Gebäude getötet worden.

Gegen zwei der Opfer lief ein Strafverfahren wegen Drogendelikten. Weitere Einzelheiten über die Männer und den Tathergang nannte die Polizei zunächst nicht, die Ermittlungen dauern noch an. Die Polizei war ausgerückt, nachdem Schüsse in dem Großhandelsbetrieb für Gartenartikel gemeldet worden waren. Vor einigen Monaten hatte die Polizei dort einige Kilo Hasch entdeckt

+++ 13.31 Uhr: BGH stärkt Mieterschutz bei kommunalen Immobilienverkäufen +++

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Schutz langjähriger Mieter bei kommunalen Immobilienverkäufen gestärkt. Sichert die Stadt den Mietern im Kaufvertrag mit dem neuen Eigentümer ein lebenslanges Wohnrecht zu, macht das eine Kündigung unmöglich. Der Mieter könne sich im Streit mit dem Vermieter direkt auf die Klausel berufen, entschieden die obersten Zivilrichter in Karlsruhe am Mittwoch in einem Streitfall aus Bochum (Az. VIII ZR 109/18).

Dort hatten Mieter nach 37 Jahren in ihrer Wohnung die Kündigung bekommen. Die Stadt hatte das Siedlungshaus, das früher einem Bergwerksverein gehört hatte, 2012 veräußert. Im Kaufvertrag verankerte sie das lebenslange Wohnrecht und behielt sich den Rückkauf vor, sollten die neuen Eigentümer trotzdem kündigen. Die Vermieter meinten, dass sich die Mieter darauf nicht berufen können. Laut BGH haben sie aufgrund der Klausel aber sehr wohl eigene Rechte gegenüber dem Käufer.

+++ 12.48 Uhr: Kanzleramtschef Braun bekräftigt Rechtsanspruch auf schnelles Internet ab 2025 +++

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat das Ziel der großen Koalition bekräftigt, bis 2025 einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet einzuführen. “2025 wollen wir fertig sein”, sagte Braun im ARD-”Morgenmagazin” auf die Frage nach dem Breitbandausbau in Deutschland. Dann solle es auch einen Rechtsanspruch geben. “Das heißt, sollte dann noch einer übrig geblieben sein, kann er es dann auch einklagen”, sagte Braun.

Dies sei ein “wichtiges Versprechen, wie wir es auch zum Beispiel vom Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz kennen”, fügte der Kanzleramtsminister hinzu. “Aber als erstes kümmern wir uns natürlich um die weißen Flecken”, sagte Braun. “Wer heute noch gar kein Breitbrand hat, der muss nicht so lange warten. Da wollen wir natürlich deutlich schneller sein.” Ziel sei es zudem, in den nächsten zwei Jahren alle zu Funklöcher zu schließen

+++ 12.12 Uhr: Israels Verteidigungsminister Lieberman erklärt Rücktritt +++

Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat überraschend seinen Rücktritt erklärt. Der 60-jährige Vorsitzende der ultra-nationalen Partei Israel Beitenu reagierte damit auf Israels Zustimmung zu einer Waffenruhe mit der radikal-islamischen Hamas. Diese sei eine “Kapitulation vor dem Terror”, sagte er vor Journalisten.

Die Waffenruhe hatten die militanten Palästinenserorganisationen im Gazastreifen nach massivem gegenseitigem Beschuss am Dienstagabend einseitig verkündet. Nach israelischen Medienberichten wies die Regierung nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts die Armee an, sich ebenfalls an die Waffenruhe zu halten.

+++ 11.05 Uhr: Drei Touristen in Everest-Gegend gestorben +++

Innerhalb von neun Tagen sind in der Gegend um den Mount Everest in Nepal drei ausländische Wanderer gestorben. Keiner der drei hatte allerdings den Everest bestiegen. Am Dienstag starb ein 63 Jahre alter Japaner in seinem Hotelzimmer aus zunächst unbekannter Ursache im Schlaf, wie die örtliche Polizei mitteilte. Am 5. November war den Angaben zufolge eine 60-jährige Französin auf dem Rückweg vom Everest-Basiscamp in den Ort mit dem nächstgelegenen Flughafen gestürzt. Am darauffolgenden Tag war eine 43 Jahre alte Frau aus Malaysia ebenfalls in ihrem Hotel im Schlaf gestorben.

Lehrer zeigt Porno Pornos 19.50

+++ 11.05 Uhr: Lebensqualität von Kindern hängt stark von sozialer Herkunft ab +++

Die Lebensqualität von Kindern in Deutschland ist stark durch die soziale Herkunft geprägt. Zu diesem Ergebnis kommt der “Datenreport 2018″ mit Zahlen aus amtlichen Statistiken. Je gebildeter und wohlhabender die Eltern, desto gesünder leben demnach auch die Kinder. Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien treiben seltener Sport, ernähren sich ungesünder und sind häufiger übergewichtig. Auch die Schulwahl wird nach wie vor vom familiären Hintergrund bestimmt: Nur wenige Gymnasiasten wachsen bei Eltern auf, die einen Hauptschulabschluss haben. Hauptschüler empfinden die Schule als besonders belastend und haben hier am wenigsten Spaß. Die Autoren der Studie beklagen, dass fast jeder sechste Minderjährige in Deutschland armutsgefährdet sei.

+++ 10.39 Uhr: Miley Cyrus und Liam Hemsworth spenden Waldbrand-Opfern 500.000 Dollar

Die US-Sängerin Miley Cyrus und ihr Freund, Schauspieler Liam Hemsworth, haben 500.000 US-Dollar für Waldbrandopfer in Kalifornien gespendet. Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN. Das Geld soll Betroffenen in Malibu zu Gute kommen, wo auch das Promi-Paar sein Haus in den Flammen verloren hat. Eine Sprecherin von Cyrus und Hemsworth sagte laut CNN, das Geld sei an die Malibu Foundation gegangen, die Betroffenen der Katastrophe hilft. Hemsworth postete am auf Instagram ein Foto des verbrannten Gebäudes und schrieb dazu: “Ich habe gestern den Tag in Malibu verbracht und ich war erstaunt zu sehen, wie die Community zusammenhält und die Menschen sich so gut sie können gegenseitig helfen.”

+++ 9.38 Uhr: Tschechische Regierung sagt Nein zum UN-Migrationspakt +++

Tschechien zieht sich offiziell aus dem UN-Migrationspakt zurück. “Die Regierung hat entschieden, dass sich Tschechien diesem Pakt nicht anschließt”, sagte Vizeregierungschef und Umweltminister Richard Brabec nach einer Kabinettssitzung. Die Minderheitsregierung aus populistischer ANO und sozialdemokratischer CSSD kritisiert, dass der Pakt nicht ausreichend zwischen “legalen und illegalen Migranten” unterscheide. Ministerpräsident und ANO-Gründer Andrej Babis hatte zudem erklärt, das Übereinkommen gefährde die Sicherheit und nationale Souveränität seines Landes. Neben Tschechien haben unter anderem auch Bulgarien, die USA, Österreich, Ungarn und Australien ihre Ablehnung erklärt. Der von den UN-Mitgliedstaaten beschlossene Migrationspakt soll bei einem Gipfeltreffen im Dezember in Marokko angenommen werden. Das rechtlich nicht bindende Dokument soll helfen, Flucht und Migration besser zu organisieren.

14-Italienische Regierung bleibt stur-5966716432001

+++ 9.33 Uhr: Rechtsorientierter Kandidat wird Bürgermeister Jerusalems +++

Mosche Lion von der rechtsorientierten Regierungspartei Likud wird neuer Bürgermeister von Jerusalem. Der Ex-Generaldirektor des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gewann im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen, wie israelische Medien berichteten. Nach vorläufigen Zahlen des Innenministeriums erhielt Lion 51,5 Prozent der Stimmen. Sein Herausforderer Ofer Berkowitz, Kandidat der Mitte, bekam 48,5 Prozent. Berkowitz akzeptierte das Wahlergebnis nach Medienberichten zunächst nicht. Er sprach von Unregelmäßigkeiten in den Wahllokalen. “Unsere Anwälte überprüfen die Ergebnisse genau”, zitierte ihn die Nachrichtenseite “ynet”.

+++ 8.40 Uhr: Howard Carpendale hat elf Kilo abgenommen – dank seiner Frau +++

Zu seinem 50-jähriges Bühnenjubiläum hat Schlagerstar Howard Carpendale kräftig abgespeckt. “Ich habe seit April elf Kilo abgenommen. Nur dadurch, dass ich weniger gegessen habe”, sagte der 72-Jährige (“Hello again”) der “Bild”-Zeitung. “Man fühlt sich einfach besser. Meine Frau kocht die richtigen Sachen: viel Gemüse, etwas Fleisch, Hühnchen und Fisch. Ich gehe aber selten auf die Waage – sonst würde ich als Belohnung gleich einen Haufen Schokolade essen.” Sein Bühnenjubiläum feiert Howard Carpendale vom 27. bis 31. Dezember in Berlin mit der Konzertreihe “Die Show meines Lebens”, die er nun vorstellte.

+++ 8.32 Uhr: Steigende Mieten bescheren Deutsche Wohnen mehr Gewinn +++

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen profitiert weiterhin von der Wohnungsnot in Ballungszentren. Dort steigen die Mieten schon seit Jahren. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres legte das operative Ergebnis im Jahresvergleich um 11,2 Prozent auf 367,1 Millionen Euro zu, wie das MDax-Unternehmen mitteilte. Deutsche Wohnen vermietet bundesweit mehr als 160 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime.

+++ 8.27 Uhr: Paz de la Huerta reicht Vergewaltigungsklage gegen Weinstein ein +++

Schauspielerin Paz de la Huerta (“Boardwalk Empire”) hat Ex-Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe verklagt. De la Huerta wirft dem 66-Jährigen vor, sie 2010 zweimal in ihrer New Yorker Wohnung vergewaltigt zu haben, wie US-Medien berichteten. Demnach ging die Klage am Montag bei einem Gericht in Los Angeles ein. Erste Vorwürfe gegen Weinstein hatte die Schauspielerin vor einem Jahr erhoben. In der Klage berichtet de la Huerta demnach noch von einem weiteren Vorfall in einem Hotel nahe dem kalifornischen Beverly Hills im Januar 2011. Damals habe Weinstein sie gebeten, in sein Zimmer zu kommen. Dort habe er ihr mit offenem Bademantel die Tür geöffnet und sie zu Sex mit ihm und einer weiteren Frau aufgefordert. De la Huerta habe Weinstein gebeten, sie nicht weiter zu belästigen und sei gegangen. Aus Rache habe er sie aus der Serie “Boardwalk Empire” gestrichen. Weinsteins Anwalt wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück.

+++ 8.08 Uhr: Wirtschaftsleistung in Deutschland sinkt um 0,2 Prozent +++

Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal erstmals seit Anfang 2015 wieder geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung in Wiesbaden mitteilte. Es war der erste Rückgang seit dem ersten Quartal 2015.

+++ 7.35 Uhr: Rechtsanspruch auf schnelles Internet für alle ab 2025 +++

Die Bundesregierung hat einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet für alle Bürger von 2025 an versprochen. Bis dahin solle der Ausbau des Glasfasernetzes fertig sein, sagte Kanzleramtsminister Helge Braun im ARD-”Morgenmagazin” vor der Digitalklausur der Regierung in Potsdam. Dann könnten die Bürger ihr Recht auf einen schnellen Internetanschluss auch einklagen, wenn nötig. Den Grünen geht das viel zu langsam voran. Sie fordern einen Rechtsanspruch schon vom kommenden Jahr an. Braun sagte in der ARD weiter, in den nächsten vier Jahren sollten alle Verwaltungsleistungen auch digital angeboten werden – egal, ob bei Bund, Land oder Kommune. Ziel ist es, rund um die Uhr für die Bürger erreichbar zu sein – um das Auto umzumelden, Personalausweise zu beantragen oder Kinder nach der Geburt anzumelden zum Beispiel.

+++ 7.18 Uhr: Japans Wirtschaft schrumpft stärker als erwartet +++

Naturkatastrophen haben Japans Wirtschaft im dritten Quartal stark belastet. Das auf das Jahr hochgerechnete Bruttoinlandsprodukt fiel in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent, wie die Regierung  mitteilte. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft noch um 3 Prozent gewachsen. Wegen der Erdbeben, Taifune und starken Regenfälle in den vergangenen Monaten hatten Experten mit einem Rückgang gerechnet, aber etwas weniger stark. Volkswirte gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft des Landes im vierten Quartal erholt.

+++ 7.17 Uhr: Deutsche Zwillingsköche holen in Bangkok zweiten Stern +++

Mit neuer deutscher Küche haben sich die Berliner Zwillingsbrüder Thomas und Mathias Sühring in Thailands Hauptstadt Bangkok einen zweiten Michelin-Stern erkocht. Die beiden 41 Jahre alten Köche wurden von dem Restaurantführer prämiert. Als einzige konnten sie sich einen zusätzlichen Stern holen. Das Restaurant der beiden trägt ebenfalls den Namen “Sühring”. Auf der Karte finden sich Klassiker der deutschen Küche in moderner Variante.

+++ 7.05 Uhr: Viele Regionalzugstrecken noch Jahre ohne W-Lan +++

Auch nach 2020 werden Bahnfahrer auf den meisten Regionalbahnstrecken noch kein W-Lan nutzen können. Die Deutsche Bahn geht davon aus, dass die Fahrgäste dann rund jeden dritten Kilometer in Regionalzügen und S-Bahnen mit entsprechenden Hotspots zurücklegen werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Derzeit ist es weniger als jeder siebte Kilometer. Die Bahn misst die Ausstattung ihrer Fahrzeuge mit W-Lan in sogenannten Personenkilometern, also Streckenkilometern multipliziert mit der Zahl der beförderten Personen. In vielen europäischen Ländern gehöre W-Lan in Nahverkehrszügen längst zum Standard, kritisierte der FDP-Abgeordnete Torsten Herbst.

Notlandung Air Astana in Portugal 20.50

+++ 5.05 Uhr: Nur die wenigsten Jugendfußballer schaffen Sprung in die Bundesliga +++

Ein Platz in der Jugendmannschaft eines Proficlubs ist für die meisten Nachwuchsfußballer keine Garantie für eine spätere Bundesliga-Karriere. Das geht aus einer ARD-Radio-Recherche hervor. Demnach stehen nur 3,5 Prozent der Jugendlichen, die seit der Saison 2010/11 die U19-Teams der 56 aktuellen Clubs von der Ersten bis zur Dritten Liga durchlaufen haben, heute im Kader eines Bundesligisten oder eines Erstligisten in Spanien, Italien, Frankreich oder England. Das sind insgesamt 198 von 5738 Spielern, wie die ARD-Recherche auf Basis der Daten des Portals transfermarkt.de herausfand. Gar nur 2,6 Prozent der Nachwuchsfußballer haben inzwischen zehn oder mehr Erstliga-Spiele bestritten. Dazu gibt es große Unterschiede bei den auszubildenden Clubs. Von den 198 heutigen Profis haben 1899 Hoffenheim und Werder Bremen (je 11) die meisten hervorgebracht. Danach folgen der FC Schalke 04 und der VfL Wolfsburg (je 10), Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart (je 9), der TSV 1860 München (8) sowie der FC Bayern (5).

+++ 4.09 Uhr: Brief von Albert Einstein für knapp 28.400 Euro versteigert +++

Ein Brief des Physikers Albert Einstein (1879-1955) an seine Schwester Maja ist in Jerusalem versteigert worden. Bei der Auktion brachte das Schreiben umgerechnet knapp 28.400 Euro ein, wie das Auktionshaus Kedem mitteilte. Über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt. Auch der Verkäufer wurde nicht genannt. Einstein habe in dem Brief bereits 1922 auf die Schwierigkeiten für Juden in Deutschland verwiesen. Einstein wurde in Ulm geboren, musste aber als Jude vor den Nazis in die USA fliehen. “Hier sind wirtschaftlich und politisch düstere Zeiten im Anzuge”, schrieb Einstein in dem rund eineinhalb Seiten langen Brief auf Deutsch. “Mach Dir keine Sorgen um mich, ich habe selbst auch keine Angst, wenn es auch nicht ganz koscher ist, die Menschen sind eben aus dem Häuschen.”Relativitaetstheorie_Zeichnen 16.03h

+++ 3.58 Uhr: Zahl der Opfer bei Bränden in Kalifornien steigt auf 50 +++

Die Zahl der Opfer bei den Bränden in Kalifornien ist auf 50 gestiegen. In Nord-Kalifornien seien in dem Ort Paradise weitere sechs Leichen geborgen worden, so dass die Zahl der Opfer allein hier auf 48 gestiegen sei, sagte der Sheriff von Butte County, Kory Honea. Vor wenigen Tagen waren bereits im Süden des Staats bei Malibu zwei Leichen entdeckt worden. Dutzende weitere Menschen werden noch vermisst. Einsatzkräfte gingen davon aus, dass starke Winde und die knochentrockene Landschaft, in die sich die Feuer zunehmend fressen, die Lage verschärfen dürften. Die Brände, die vorigen Donnerstag im Norden und im Süden des Staates ausgebrochen waren, zerstörten bereits Hunderte Quadratkilometer Wald und Tausende Häuser. Hunderttausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Mehrere Tausend Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.

+++ 3.55 Uhr: Chinas Industrieproduktion wächst stärker als erwartet +++

Inmitten des Handelsstreits mit den USA hat China seine Industrieproduktion etwas deutlicher als erwartet steigern können. Im Vergleich zum Vorjahr habe das Plus im Oktober bei 5,9 Prozent gelegen, teilte das Nationale Statistik-Büro mit. Volkswirte hatten mit lediglich 5,7 Prozent gerechnet. Im September hatte der Zuwachs bei 5,8 Prozent gelegen. Die Daten stützen die Einschätzung, dass sich die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft abkühlt, ohne aber abzustürzen.

+++ 2.42 Uhr: Erste Migranten aus Mittelamerika erklimmen Grenzzaun zu USA +++

Nach einer Tausende Kilometer langen Reise durch Mexiko haben die ersten Migranten aus Mittelamerika den Grenzzaun zu den USA erklommen. Etwa 20 Menschen kletterten am Dienstag auf den Zaun zwischen Tijuana und San Diego an der Pazifikküste. Die Aktion versetzte die Beamten des US-Grenzschutzes in Alarmbereitschaft, sie griffen allerdings nicht ein. Nach rund 20 Minuten stiegen die Mittelamerikaner wieder auf der mexikanischen Seite der Grenze hinab. Andere schauten nur durch die Gitterstäbe oder badeten im Meer. Zwischen Tijuana und San Diego teilt der Grenzzaun den Strand und reicht bis in den Pazifischen Ozean. Die Mittelamerikaner gehörten zu einer ersten Gruppe von 357 Menschen, die in neun Bussen in Tijuana ankamen. Die sogenannte Karawane besteht aus rund 5000 Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador. Ihr Ziel sind die USA.

13-Briten und EU einigen sich auf Brexit-Vertrag – London am Zug-5966490846001

+++ 2.07 Uhr: Linke fordert Offenlegung der “Schweiz-Connection” der AfD +++

Als Reaktion auf eine dubiose anonyme Großspende für die AfD aus der Schweiz fordert die Linke eine umfangreiche Aufklärung der finanziellen Verbindungen der Partei in dieses Land. “Es ist höchste Zeit, dass die “Schweiz-Connection” der AfD untersucht wird, denn dieser Vorgang ist nicht das erste Mal, dass Wahlkämpfe der AfD massiv aus der Schweiz unterstützt wurden”, sagte Linke-Bundesschatzmeister Harald Wolf der “Rheinischen Post”. Die AfD hat zugegeben, dass ihr Kreisverband Bodensee 2017 rund 130.000 Euro von einer Schweizer Pharmafirma überwiesen bekommen hat. Als Verwendungszweck war “Wahlkampfspende Alice Weidel” angegeben. Weidel sagte, dass die in kleine Tranchen gestückelte Spende nicht an sie selbst gegangen sei. Persönliche Konsequenzen schloss sie aus.

+++ 1.20 Uhr: Digitaler Wandel der Arbeitswelt: Heil fordert mehr Weiterbildung +++

Angesichts rasanter Veränderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mehr Weiterbildung angemahnt. “Es geht darum, Arbeitslosigkeit im digitalen Wandel zu vermeiden, bevor sie entsteht”, sagte der SPD-Politiker der “Rheinischen Post”. Nach dem “Fachkräftemonitor” seines Ministeriums würden bis 2025 rund 1,6 Millionen Jobs wegfallen, gleichzeitig entstünden aber mehr als 2,3 Millionen neue Arbeitsplätze. “Die Arbeit wird uns also nicht ausgehen, es wird aber andere Arbeit sein.” Die entscheidenden Stellschrauben seien Qualifizierung und Weiterbildung.

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Die Nachrichten des Tages im Überblick:+++ 12.15 Uhr: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Winterkorn wegen Betrugsverdachts +++Im VW-Abgasskandal rückt der frühere VW-Vorstandschef Martin Winterkorn zunehmend ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dieter Wedel (21.57 Uhr) US-Demokraten willigen in Kompromiss zum Haushalt ein (18.35 Uhr)Deutsches Todesopfer bei Anschlag ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ 15.31 Uhr: Unfall auf schneeglatter Straße: 18-Jährige verbrennt im Auto +++Eine junge Autofahrerin ist in Österreich in ...
weiterlesen
Kurzüberblick über die Meldungen:Bundesweite Razzia wegen G20-Krawallen (6.52 Uhr)Youtube will künftig härter gegen extremistische Videos vorgehen (4.46 Uhr)Geburt nach Gebärmutter-Transplantation (0.25 Uhr)Die ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-News-Ticker:+++ 13.20 Uhr: Türkei erlaubt zweiten Konsularbesuch bei Deniz Yücel +++Die Türkei erlaubt zum zweiten Mal eine ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im Überblick.+++ 8.50 Uhr: Keuchhusten-Welle in Deutschland +++Die Zahl der Keuchhusten-Infektionen in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:+++ 9.58 Uhr: Autoknackerbande geschnappt - rund eine Million Euro erbeutet +++Die Polizei hat eine Autoknackerbande geschnappt, ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick.+++ 15.37 Uhr: #twittergate: Shitstorm im sozialen Netzwerk - wegen angeblicher Kinderporno-Accounts +++Hat Twitter Verbreiter von Kinderpornografie ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 13.36 Uhr: Mastercard startet Onlinezahlungen per Selfie oder Fingerabdruck in Europa +++Der Kreditkartenanbieter Mastercard ermöglicht seinen Kunden ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurzüberblick:Haftbefehl gegen Ex-VW-Chef Winterkorn (21.27 Uhr)Schulbus brennt aus - Kinder unverletzt (16.22 Uhr)Musiker Abi Ofarim ist gestorben (13.00 Uhr)113 ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Kreml nennt Anschuldigungen gegen Putin "unverzeihlich" (14.35 Uhr)Neue Ermittlungen in 50 Jahre altem Vermisstenfall (12.35 Uhr)Für Merkel gehört ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:42 Tote nach Brückeneinsturz in Genua (11.17 Uhr)Türkisches Gericht weist Antrag auf Freilassung von US-Pastor zurück (10.25 Uhr)Rom will ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:Moers: 13-Jähriger nach Messerattacke in Lebensgefahr (15.33 Uhr)Chemiewaffen-Experten: Gift im Fall Skripal stammt aus Russland (13.05 Uhr)Hilfsorganisation bestätigt Entführung ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:G7 und Russland: Merkel stellt sich gegen Trump (21.20 Uhr)Russland vernichtet offenbar Gulag-Karteikarten (18.32 Uhr)Mehrere Schwerverletzte bei Unfall in Altena (16.29 Uhr)Hotels ...
weiterlesen
Die wichtigsten Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ Alle aktuellen Meldungen zur Bundestagswahl 2017 lesen Sie hier. ++++++ 16.51 Uhr: FPÖ schließt Tiroler ...
weiterlesen
News des Tages: Betrugsverdacht – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen
News des Tages: Sexualstraftat: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dieter
News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen
News des Tages: Bundesweite Razzia gegen mutmaßliche G20-Gewalttäter
News des Tages: EU stellt Mautverfahren gegen Deutschland
News des Tages: Fahrlehrer betrunken – Fahrschüler fährt
News des Tages: Teenager prallen mit Auto gegen
News des Tages: #twittergate: Shitstorm gegen Twitter –
+++ News des Tages +++: Neuer Prozess gegen
News des Tages: Haftbefehl gegen Ex-VW-Chef Winterkorn erlassen
News des Tages: Kreml: Großbritanniens Anschuldigungen gegen Putin
News des Tages: Missbrauchsfall von Staufen: Haupttäter legt
News des Tages: Europa League: Leipzig scheidet gegen
News des Tages: G7-Rückkehr für Russland? Merkel stellt
News des Tages: Nach illegalem Autorennen: Mordanklage gegen

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. News des Tages: Betrugsverdacht – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Winterkorn
  2. News des Tages: Sexualstraftat: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dieter Wedel
  3. News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen Fake News an
  4. News des Tages: Bundesweite Razzia gegen mutmaßliche G20-Gewalttäter
  5. News des Tages: EU stellt Mautverfahren gegen Deutschland ein
  6. News des Tages: Fahrlehrer betrunken – Fahrschüler fährt gegen Wand
  7. News des Tages: Teenager prallen mit Auto gegen Baum und sterben
  8. News des Tages: #twittergate: Shitstorm gegen Twitter – wegen Kinderporno-Accounts
  9. +++ News des Tages +++: Neuer Prozess gegen Pegida-Chef Bachmann wegen Volksverhetzung
  10. News des Tages: Haftbefehl gegen Ex-VW-Chef Winterkorn erlassen
  11. News des Tages: Kreml: Großbritanniens Anschuldigungen gegen Putin “unverzeihlich”
  12. News des Tages: Missbrauchsfall von Staufen: Haupttäter legt Revision gegen das Urteil ein
  13. News des Tages: Europa League: Leipzig scheidet gegen Marseille aus
  14. News des Tages: G7-Rückkehr für Russland? Merkel stellt sich gegen Trump
  15. News des Tages: Nach illegalem Autorennen: Mordanklage gegen Raser in Mönchengladbach