Nachrichten aus Deutschland: Mann in Obdachlosenunterkunft getötet – Hintergründe völlig unklar

Frankfurt: Mann in Obdachlosenunterkunft getötet

In einer Obdachlosenunterkunft in Frankfurt ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann getötet worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers sind die Hintergründe der Tat noch völlig unklar. Auch zum Tathergang oder der Frage nach einer Tatwaffe äußerte sich der Sprecher am Morgen zunächst nicht. Das Opfer sei offenbar ein Bewohner des Obdachlosenheims im Ostpark gewesen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Worms: Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall – langer Stau

Bei einem schweren Unfall ist am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 61 bei Worms (Rheinland-Pfalz) ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren zwei Lkw an dem Unfall beteiligt, der genaue Unfallhergang blieb zunächst unklar. Der Fahrer des zweiten Lasters sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Sperrung beider Fahrbahnen der A61 in Richtung Süd dauerte zunächst an, es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 19. Dezember 2018

Dortmund: 15-Jährige vergewaltigt – Polizei sucht Zeugen

Nach der Vergewaltigung eines 15 Jahre alten Mädchens sucht die Polizei dringend mögliche Zeugen des Vorfalls vom späten Dienstagabend. Angaben der Beamten zufolge war der Teenager zu Fuß im Bereich der Schillingstraße/Weisbachstraße unterwegs, als der unbekannte Täter sie unvermittelt von hinten anging und vergewaltigte. Anschließend flüchtete der Mann. 

Die Polizei sucht nun Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder den Tatverdächtigen haben flüchten sehen. Dieser wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 180 Zentimeter groß und von normaler Statur
  • hellhäutig
  • sehr ungepflegtes Aussehen
  • dunkle Kleidung

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.

Lauter-Bernsbach: Autofahrer nach Sturz in Fluss tot geborgen

Ein Autofahrer ist mit seinem Fahrzeug in einem Fluss im Erzgebirgskreis gelandet und gestorben. Der 33-Jährige war mit seinem Wagen in Lauter-Bernsbach (Sachsen) aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, eine Böschung hinabgestürzt und in dem Fluss gelandet, wie die Polizei mitteilte. Demnach stand das Auto vollständig unter Wasser, als die Retter eintrafen. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

Stützerbach: Mit 2,7 Promille zum Dönerladen

Folgenreicher Heißhunger: Im thüringischen Stützerbach hat die Polizei einen Mann erwischt, der sich stark alkoholisiert ins Auto gesetzt hatte, um sich einen Döner zu besorgen. Wie die Beamten berichten, war der 47-Jährige zuvor Zeugen aufgefallen, weil er in Schlangenlinie fuhr. Taumelnd habe er sich anschließend den Döner gekauft, um seine Fahrt dann fortzusetzen. Einer der Zeugen folgte ihm und bekam so mit, wie der Betrunkene zunächst einen Metallzaun rammte, dann aber unbeeindruckt weiterfuhr.

Beim Einparkversuch auf einem Parkplatz stieß der Mann zudem gegen das Auto des Zeugen. Inzwischen informierte Polizisten stellten bei der später durchgeführten Kontrolle Alkoholgeruch fest und ordneten einen Atemalkoholtest an. Ergebnis: 2,7 Promille. Daraufhin wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt, sein Autoschlüssel sichergestellt. Der Schaden der “Döner-Tour” beläuft sich demnach auf rund 3000 Euro.

Essen: Blindgänger gefunden – A52 wird gesperrt

Die Autobahn 52 soll wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe an der Anschlussstelle Essen-Süd am Mittwoch zeitweise gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Essen/Dortmund werde ab Rüttenscheid/Norbertstraße abgeleitet, teilte die Stadt Essen mit. Von der A40 in Richtung Düsseldorf werde die Auffahrt zur A52 in dieser Zeit gesperrt. Die Weiterfahrt auf der A40 in Richtung Duisburg sei weiter möglich. Wann genau die Entschärfung stattfinde, sei noch nicht entschieden. Am Morgen war in einem Neubaugebiet, nur wenige hundert Meter von der Autobahn entfernt, eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gefunden worden.

Kiel: Kleinkind fällt in Teich und muss wiederbelebt werden

Bei einem Ausflug seiner Kindertagesstätte ist ein 19 Monate alter Junge in Kiel in einen Teich gefallen. Die beiden Erzieherinnen der Gruppe bargen den Jungen am 11. Dezember aus dem Wasser, wie die Polizei erst am Mittwoch mitteilte. Das Kind musste anschließend wiederbelebt werden. Die Polizei sucht nun Zeugen. Insbesondere haben die Ermittler Fragen an einen Spaziergänger, der sich während des Vorfalls mit den Erzieherinnen unterhalten haben soll. Warum der Junge in den Teich fiel, war zunächst unbekannt. Die Eltern des Kindes haben Strafanzeige gegen die Kita wegen Verletzung der Aufsichtspflicht erstattet. Zuvor hatten die “Kieler Nachrichten” über die Rettungsaktion berichtet.

Berlin: Polizist bei Kontrolle angefahren – Schuss auf Auto

Bei einer Verkehrskontrolle in Berlin-Neukölln ist ein Polizist angefahren und verletzt worden. Daraufhin schoss ein Polizist auf das flüchtende Auto, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ob die Beamten einen oder mehrere Schüsse abgegeben haben, war zunächst nicht bekannt. Zuvor wollten zwei Streifenbeamte den Fahrer eines Autos wegen einer Ordnungswidrigkeit überprüfen. Dieser gab laut Polizei Gas und flüchtete. Bei seiner Flucht fuhr er den Beamten an. Die Polizei ermittelte am Mittag mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Zu Medienberichten, wonach es sich bei dem Flüchtigen um einen Intensivtäter handeln soll, konnte die Polizeisprecherin zunächst nichts sagen.

Amberg: Mann flüchtet mit Tempo 210 vor der Polizei

Weil er keinen Führerschein besitzt, ist ein Autofahrer in Bayern mit Tempo 210 vor der Polizei davongerast. Eine Streife hatte den Mann am Dienstagnachmittag zur Kontrolle angehalten, weil er den Verkehr behindert hatte. Der 25-Jährige gab aber Vollgas und flüchtete. Die Polizei verfolgte ihn auf der Bundesstraße zwischen Ursensollen und Amberg. Als das Auto des Mannes später in einem Wald steckenblieb, flüchtete der Fahrer zu Fuß und konnte kurz danach festgenommen werden. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten.

Bad Segeberg: Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Ein Arbeiter ist in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) mit der Hand in die Walzen einer Teigverarbeitungsmaschine geraten und dabei schwer verletzt worden. Der Mann konnte erst nach 45 Minuten von der Feuerwehr befreit werden. Die Maschine wurde von den Rettungskräften Stück für Stück abgebaut, um die linke Hand des Mannes, der dabei bei vollem Bewusstsein war, zu befreien.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war laut der Feuerwehr noch unklar. Der schwer verletzte Arbeiter wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Mehrere Arbeiter des Teigherstellers, die bei dem Unfall einen Schock erlitten, wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

Traisen: Haus nach Frittierversuch unbewohnbar

Bei einem missglückten Frittierversuch ist ein Einfamilienhaus in Traisen (Rheinland-Pfalz) in Brand geraten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wollten ein 35 Jahre alter Bewohner und seine 32-jährige Frau am Dienstagabend in der Küche des Hauses Pommes frites in einem Topf zubereiten. Dabei habe das verwendete Öl Feuer gefangen.

Die Bewohner konnten sich laut Polizei noch rechtzeitig aus dem Haus retten, sie seien vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Mann erlitt leichte Verletzungen an Händen und Unterarmen. Das Haus sei nach den Löscharbeiten unbewohnbar, hieß es. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Wolfach: 85-Jähriger stürzt in Bach und stirbt

Ein 65-Jähriger ist bei Arbeiten an einer Hütte im baden-württembergischen Wolfach in einen Bach gestürzt und ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war er am Dienstag mit Instandsetzungsarbeiten beschäftigt gewesen. Aus noch ungeklärter Ursache fiel er dabei drei Meter tief in ein angrenzendes Flussbett – den Angaben zufolge ohne Fremdeinwirkung. Ob er wegen gesundheitlicher Probleme fiel, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Es sei aber davon auszugehen, dass der Sturz Ursache für den Tod gewesen sei.

Dreilützow: Bewohner retten sich aus brennendem Haus

Nach einem Brand in einem Doppelhaus in Dreilützow (Mecklenburg-Vorpommern) sind beide Gebäudehälften nicht mehr bewohnbar. Die sechs Bewohner, die in der Nacht zu Mittwoch im Gebäude waren, konnten es nach Angaben der Polizei selbst verlassen und sind unverletzt. Der Brand sei aus noch unbekannter Ursache in einer Doppelhaushälfte ausgebrochen, griff jedoch über den Dachstuhl auch auf die zweite Haushälfte über, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Der Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

Hasbergen: Frauenleiche gefunden – Polizei vermutet Gewaltverbrechen

Nach dem Fund einer Leiche in einem Waldstück nahe Osnabrück (Niedersachsen) geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Das habe die Obduktion der älteren Frau ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Das Opfer ist bislang nicht identifiziert. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung um Hinweise.

Die Frau ist 1,60 Meter groß, hat tätowierte Augenbrauen und auffällig lackierte Fingernägel. Außerdem zieht sich eine 17 Zentimeter lange Operationsnarbe vom Brust- zum Schambereich. Die Leiche war am Montagnachmittag von einer Spaziergängerin entdeckt worden. Eine Mordkommission ermittelt.

Salach: Lkw erfasst Frau mit Rollator – tot 

Eine 79-Jährige ist im Kreis Göppingen (Baden-Württemberg) von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Der 60 Jahre alte Lastwagenfahrer habe die Frau mit Rollator übersehen und mit dem Sattelzug erfasst, als er von einem Grundstück in Salach auf eine Straße einbog, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.

Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 18. Dezember 2018

Kulmbach: Mutter und Baby sterben kurz hintereinander nach der Geburt

Tragische Geschichte im oberfränkischen Kulmbach: Ein neugeborener Junge und seine 33-Jährige Mutter sind unmittelbar nach der Entbindung kurz hintereinander im Krankenhaus verstorben. Wie das Nachrichtenportal „inFranken.de“ am Montag berichtete, verlief die Geburt zunächst problemlos. Allerdings hätte der kleine Junge nach der Entbindung nicht geatmet und konnte von den Ärzten nicht reanimiert werden. Anschließend traten bei der Mutter Komplikationen auf, die eine Operation nötig machten. Auch sie verstarb kurz darauf. 

Dem Bericht zufolge ist die Todesursache in beiden Fällen unklar. Die bestmögliche medizinische Versorgung war demnach laut Klinikleitung während des gesamten Zeitraums gewährleistet. Wie bei ungeklärten Todesfällen üblich, hätte die Klinik die Polizei eingeschaltet. Eine Obduktion soll nun Klarheit über die Todesursache bringen. Mutter und Kind hinterlassen einen 36-jährigen Partner und Vater.

Berlin: Brandstifter nimmt Nachwuchs zum Feuerlegen mit

Wollte er den Nachwuchs für sein fragwürdiges Hobby begeistern? In Berlin hat ein Mann offenbar sein Kind im Kinderwagen mitgenommen, als er einen Brand an einem Supermarkt legte. Wie die Polizei am Dienstag berichtet, ereignete sich der Vorfall bereits am 14. Oktober. Demnach betrat der Verdächtige an jenem Tag gegen 17.30 Uhr den Hof eines Supermarktes in der Badstraße Berlin-Wedding. “Dort soll er gezielt in den Bereich des Außenlagers gegangen und Gegenstände wie Verpackungsmaterialien und Rollwägen in Brand gesetzt haben”, schreiben die Beamten. Das Feuer griff laut Polizei auch auf umliegende Bäume sowie eine  benachbarte Schule über. Nun suchen die Ermittler nach Zeugen. Hinweise können unter Telefon (030) 4664-912222 abgegeben werden. 

Aschersleben: Toten Bär in Paket versendet

In einem Paket aus Russland haben Zollbeamte in Sachsen-Anhalt einen Bärenkopf samt Fell entdeckt. Die ungewöhnliche Post kam von einem Mann, der seinem in Halberstadt lebenden Bruder ein Weihnachtsgeschenk machen wollte, wie das Hauptzollamt Magdeburg mitteilte. Der Empfänger wollte das Paket vor rund einer Woche beim Zollamt abholen. Beim Öffnen der Post kam dann der präparierte Braunbär zum Vorschein. Da Bären unter Artenschutz stehen, beschlagnahmten die Mitarbeiter die Sendung und informierten das Bundesamt für Naturschutz.

Schwäbisch Hall: Betrunkener stürzt Steilhang hinab

Ein Mann ist in Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) in der Nacht zum Dienstag betrunken acht Meter in die Tiefe gestürzt und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte er auf dem Heimweg zu Fuß offenbar die Orientierung verloren. Er meldete sich noch bei seiner Familie, konnte der aber nur einen ungefähren Standort durchgeben. Die Polizei suchte daraufhin nach dem 51-Jährigen – auch mit einem Hubschrauber. Zudem leuchtete die Feuerwehr das Gelände aus. Wie sich herausstellte, war der Mann an einem Steilhang etwa acht Meter abgestürzt. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Adelsdorf: 83-Jähriger verbrennt in seinem Haus

Ein Mann ist bei einem Feuer in seinem Haus in Adelsdorf (Bayern) ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, konnte der 83-Jährige ein Zimmer, in dem der Brand am Montagabend ausgebrochen war, nicht mehr rechtzeitig verlassen. Seine 80 Jahre alte Ehefrau wurde von Einsatzkräften mit leichten Verletzungen aus dem Haus gerettet. Zunächst betreuten Rettungskräfte die Frau, dann Angehörige. Zur Brandursache konnte die Polizei zunächst nichts sagen.

Viernheim: Verkäuferin schlägt Räuber mit Dose in die Flucht

Die Angestellte einer Tankstelle in Hessen hat einen bewaffneten Räuber mit einer Dose voller Süßigkeiten in die Flucht geschlagen. Der mit einem Schal maskierte Mann bedrohte die Frau am Montagabend in Viernheim mit einer Pistole, wie die Polizei mitteilte. Der Räuber forderte von der 59-Jährigen Geld – doch diese warf stattdessen eine Süßigkeiten-Dose nach ihm. Der Täter rannte daraufhin fluchtartig aus der Tankstelle und entkam. Die Frau, die allein in der Tankstelle gewesen war, blieb unverletzt.

Dresden: Entlaufenes Zebra stirbt 

Eines der vier entlaufenen Zebras in Dresden ist gestorben. Die Polizei korrigierte ihre Angaben auf Nachfrage am Montag. Zunächst hieß es, dass alle vier Zirkus-Zebras eingefangen worden seien. Die Todesursache war noch unbekannt. Die Beamten vermuteten, dass das Tier zu viel Stress beim Einfangen erlitt. Die drei restlichen Zebras konnten zurück in den Zirkus gebracht werden.

Krefeld: Feuerwehr rettet Dackel

Mit einer Kettensäge und zwei Brechstangen hat die Feuerwehr in Krefeld den Dackel “Cedi” aus einer Notlage gerettet. Der Teckel war am Montag mit seinem Frauchen durch einen Wald spaziert und dabei zwischen einen Stapel Holzstämme gefallen, wie die Einsatzkräfte mitteilten. Dabei hatte er sich seine Hinterläufe eingeklemmt. Auch seiner Besitzerin gelang es nicht, ihm aus der Klemme zu helfen. Erst die sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten das Tier. “Cedi” wurde unversehrt der Besitzerin übergeben.

Nachrichten aus Deutschland von Montag, 17. Dezember 2018

Flensburg: Jugendliche wollen mit geklautem Bus nach Berlin fahren

Zwei Jungen und ein Mädchen sind am Sonntagabend bei dem Versuch, in Flensburg einen Kleinbus zu klauen, gefasst worden. Nach Angaben der Polizei wollten die drei 14-Jährigen in die Garage einer Berufsschule einbrechen, um den dort parkenden Schulbus zu stehlen und damit noch am Abend nach Berlin zu fahren. Allerdings lösten die Teenager schon beim Aufbrechen des Garagentors den Alarm aus. Der Wachdienst konnte das Mädchen direkt an der Schule festhalten. Die beiden Jungen konnten fliehen, wurden aber wenig später in der Innenstadt von der Polizei aufgegriffen.

Die Polizei hörte das Trio auf der Wache an und schickte es danach nach Hause. Bei der Vernehmung gaben die Verdächtigen an, dass sie einen Ausflug nach Berlin machen wollten. Die zwei Jungen wurden bereits in der Vergangenheit von der Polizei wegen versuchten Autodiebstahls erwischt.

Hamburg: Mann rast mit 5,5 Promille gegen eine Rettungswache

Mit mehr als 5,5 Promille Atemalkohol ist ein polnischer Autofahrer in Hamburg-Altona von der Polizei kontrolliert worden. Die Beamten seien am Sonntag auf den 54 Jahre alten Mann aufmerksam geworden, weil er mit seinem Auto und lauter Musik in der Auffahrt der Feuer- und Rettungswache Altona gestanden habe, teilte die Polizei am Montag mit. Er habe dabei den Motor aufheulen lassen und sei dann gegen eine Mauer in der Auffahrt gefahren. Der Mann habe sich nach dem Aussteigen kaum auf den Beinen halten können und musste von den Polizisten gestützt werden. Zudem hatte er laut Polizei keine Fahrerlaubnis dabei und konnte nicht nachweisen, dass das Auto, das außerdem nicht versichert war, ihm gehört.

Überlingen: Autofahrer rettet halbnackten Schlafwandler

Großes Glück im Unglück hatte ein Schlafwandler, der am frühen Sonntagmorgen kurz vor zwei Uhr von einem Autofahrer im Bereich des Burgbergs in Überlingen (Baden-Württemberg) angetroffen wurde. Der 44-jährige Mann war dem Zeugen aufgefallen, wie er trotz Minusgraden nur mit Unterhose bekleidet offenbar verwirrt umherirrte. Nachdem der Zeuge den 44-Jährigen zum Aufwärmen in sein Fahrzeug gesetzt hatte, wachte dieser wieder auf und gab an, Schlafwandler zu sein, bislang jedoch hierbei noch nie sein Haus verlassen zu haben. Durch eine hinzugerufene Streifenwagenbesatzung wurde der Unglücksrabe in die Obhut einer Verwandten gebracht.

Bielefeld: Firma nach chemischer Reaktion evakuiert

In einem Bielefelder Pharma-Unternehmen haben Laborabfälle in einem Sammelbehälter chemisch reagiert und einen Brand ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, rückte sie am Vormittag mit speziellen Schutzanzügen zu dem Chemikalienbrand aus. Alle anwesenden rund 50 Menschen konnten das Gebäude verlassen. Es seien auch mehrere Rettungswagen geordert worden, da man zunächst von einem Chemieunfall mit neun Schwerverletzten ausging, sagte der Sprecher.

Man habe aber keinen der neun vor Ort versorgten Betroffenen in eine Klinik bringen müssen. “Sie waren praktisch unverletzt und konnten nach Hause gehen.” Die chemische Reaktion der Laborabfälle habe zu einer Hitze-Entwicklung geführt, die den Brand auslöste. Nach rund zweieinhalb Stunden zog sich die Feuerwehr zurück. Rund 110 Kräfte waren insgesamt im Einsatz. Radio Bielefeld hatte zuerst berichtet.

Osnabrück: Einbrecher verliert Gebiss und wird identifiziert

Durch ein am Tatort verlorenes Gebiss hat die Polizei in Osnabrück nach einem versuchten Einbruch den mutmaßlichen Täter identifiziert. Dieser soll am Sonntagabend eine Scheibe an einem Wohnhaus eingeworfen und auf der Flucht Schuhspuren im Schnee hinterlassen haben, wie die Beamten am Montag mitteilten. Sie verfolgten die Spuren bis zu einem polizeibekannten Mann zurück, der vorläufig festgenommen wurde.    

Der 46-Jährige bestritt die Zerstörung der Scheibe, doch die Beamten stellten eine deutliche Lücke im Gebiss des Manns fest. Der Täter wurde vorläufig festgenommen und sollte in eine psychiatrische Klinik gebracht werden.

Murrhardt: Kutscher bei Unfall schwer verletzt – ein Pferd verendet

Ein 85 Jahre alter Kutscher ist bei einem Unfall mit seinem Gespann in Murrhardt (Baden-Württemberg) schwer verletzt worden. Eines der Pferde rannte in Panik gegen einen Baum und verendete, wie die Polizei in Aalen mitteilte. Der 85-Jährige war am Sonntag mit zwei weiteren Menschen mit der Kutsche unterwegs, als die beiden Pferde plötzlich in Panik gerieten und losgaloppierten. Die Kutsche schleuderte hin und her. Als das Pferd gegen den Baum prallte, stürzte der Kutscher vom Gespann. Er wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt.nachrichten deutschland – kutschunfall murrhardt

Nusbaum: Schulbus fängt Feuer auf dem Weg zum Unterricht

Für die Schüler eines Gymnasiums in der Nähe des rheinland-pfälzischen Nusbaum begann die Woche mit einem großen Schrecken. Als sie mit dem Schulbus durch den Ort Nusbaum fuhren, bemerkten einige im Heckbereich des Fahrzeugs sitzende Kinder einen ungewöhnlichen Geruch, der aus dem Motorraum zu kommen schien. Als sie zum Busfahrer liefen und ihn darauf aufmerksam machten, handelte dieser prompt. Er hielt den Bus an und sorgte dafür, dass alle Passagiere schleunigst ausstiegen. Die Eile war auch angebracht, denn wenige Minuten später stand das gesamte Fahrzeug in Flammen. 

Mehr als 30 Rettungskräfte der benachbarten Feuerwachen waren im Einsatz, um den Bus zu löschen, der jedoch komplett ausbrannte. Wie es zu dem plötzlichen Feuer kommen konnte, muss nun geklärt werden. Die Kinder blieben allesamt unverletzt und wurden mit einem ordentlichen Schreck in den Gliedern durch einen Ersatzbus zur Schule gebracht. Der dortige Lehrer dürfte allerdings einige Schwierigkeiten gehabt haben, an diesem Tag für Ruhe zu sorgen. 

Trier: 87-Jähriger schießt auf jüngeren Mann

Nach Schüssen in einem Mehrfamilienhaus im Norden von Trier hat die Polizei einen 87-Jährigen festgenommen. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge wurde bei einem familiären Streit ein 47-Jähriger durch einen Schuss schwer im Brustbereich verletzt. Eine Zeugin hatte die Schüsse gehört und am Sonntagnachmittag die Polizei alarmiert. Der 87-Jährige ließ sich nach Angaben der Polizei widerstandslos festnehmen. In der Wohnung habe sich außerdem eine 76-jährige Frau befunden. Sie wurde in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben. Ob die Frau verletzt ist, dazu gab es zunächst keine Angaben. Der 47-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Wandlitz: Möglicherweise Wolf bei Unfall auf der A11 getötet

Bei einem Unfall auf der Bundesautobahn A11 ist am Sonntag vermutlich ein Wolf ums Leben gekommen. Nach einer ersten Begutachtung des Kadavers seien die Beamten zu dem Schluss gekommen, dass es sich um das geschützte Tier handele, sagte ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums auf Anfrage. Endgültige Klarheit soll die Begutachtung durch einen Experten ergeben.

Das Tier war zwischen den Anschlussstellen Wandlitz und Finowfurt Richtung Norden von einem Auto erfasst worden. Menschen wurden bei dem Unfall auf der Autobahn, die an der nordöstlichen Stadtgrenze von Berlin endet, nicht verletzt.

Erfurt: Drei Tote nach missglücktem Überholmanöver

Bei einem missglückten Überholmanöver auf der Bundesstraße 7 zwischen Erfurt und Gotha sind drei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handele es sich um Erwachsene, teilte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der Polizei auf Anfrage in Erfurt mit. Ein elfjähriger Junge schwebe in Lebensgefahr. Ein weiteres Kind und ein Mann wurden schwer verletzt. Der Unfall habe sich am Sonntag bei Frienstedt, einem Ortsteil von Erfurt, ereignet.

Nach bisherigen Ermittlungen geriet ein 36 Jahre alter Autofahrer mit seinem Wagen beim Überholen in den Gegenverkehr und stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Er und seine 29-jährige Beifahrerin starben bei dem Aufprall, ein zwei Jahre altes Mädchen, das mit im Auto war, erlitt schwere Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um die Tochter der tödlich verletzten Frau. Der Fahrer war der Lebensgefährte der 29-Jährigen.

In dem entgegenkommenden Auto starb die 60 Jahre alte Fahrerin. In ihrem Wagen wurden der elfjährige Junge lebensgefährlich und ein 36-Jähriger schwer verletzt. Ein dritter Wagen sei beim Ausweichen von der Fahrbahn geraten und gegen einen Baum geprallt. Der 47 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt.

Die Bundesstraße wurde für die Bergungsmaßnahmen mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr staute sich. In dem Stau habe es Folgeunfälle gegeben, bei denen weitere Menschen schwer verletzt wurden, teilte die Polizei mit. Neben einem Polizei- sei auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz gewesen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.nachrichten deutschland

Hittfeld: Zug überfährt Wildschwein-Rotte 

Eine Rotte Wildschweine hat in der Nacht zum Montag bei Hamburg den Bahnverkehr für mehrere Stunden lahmgelegt. Die Wildschweine seien um kurz nach Mitternacht in Hittfeld im niedersächsischen Landkreis Harburg auf die Schienen gelaufen, sagte eine Bahnsprecherin am Morgen. Trotz Notbremsung überfuhr ein Intercity-Zug mehrere Tiere. Durch die Verunreinigung an dem IC und an den Schienen konnten die 150 Passagiere nicht mehr weiterfahren. Sie wurden mit einem Ersatzzug nach Hamburg gebracht. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an, um die Strecke freizuräumen. Die Bahnstrecke zwischen Buchholz und Hamburg-Harburg ist mittlerweile wieder freigegeben.

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 10. bis zum 16. Dezember finden Sie hier: Nachrichten aus Deutschland – KW50 14.15 

Quellen: “InFranken.de”

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