News des Tages: Überfall auf Kirche in Wien – fünf Mönche verletzt

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Überfall auf Kirche in Wien (20.14 Uhr)
  • Drei Tote bei Brückenunfall in Island (17.15 Uhr)
  • EU verurteilt israelische Genehmigungen für Siedlungsbau (15.52 Uhr)
  • Zahl der Opfer im Flugverkehr 2018 drastisch gestiegen (15.28 Uhr)
  • Hochhaus in Sydney nach Knackgeräuschen erneut geräumt (9.59 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 20.14 Uhr: Überfall auf Kirche: Fünf Mönche verletzt +++

Bei einem Überfall in einer Wiener Kirche sind fünf Mönche verletzt worden, einer von ihnen schwer. In die Katholische Kirche Maria Immaculata im Stadtteil Floridsdorf sei am Donnerstag ein Mann gekommen und habe einen dort anwesenden Ordensbruder mit einer Pistole gezwungen, sich auf den Boden zu legen, teilte Polizeisprecher Harald Sörös nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Der Täter habe den Mönch misshandelt und ihn dabei schwer am Kopf verletzt. Vier weitere Ordensbrüder, die nach und nach in die Kirche kamen, mussten sich den Angaben zufolge ebenfalls auf den Boden legen, wurden geschlagen und gefesselt. Alle fünf Männer wurden nach ihrer Entdeckung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei leitete eine Großfahndung nach insgesamt zwei Verdächtigen ein.

Zum Zeitpunkt des Überfalls fand in der Kirche kein Gottesdienst statt. Nach bisherigem Ermittlungsstand habe zumindest ein Verdächtiger Bargeld und Wertsachen von den Ordensbrüdern gefordert, hieß es von der Polizei. Das genaue Tatmotiv sei noch nicht klar, ein terroristisches Motiv werde aber ausgeschlossen.

+++ 18.01 Uhr: Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt verschärft sich zum Jahresende +++

Am vorletzten Handelstag des Jahres hat der Abwärtsdruck am deutschen Aktienmarkt noch erheblich zugenommen. Der Dax brach um weitere 2,37 Prozent auf 10.381,51 Punkte ein. Das war der niedrigste Schlusskurs seit November 2016. “Jetzt liegt die runde 10.000er-Marke näher als der Widerstand bei 11.000 Punkten”, sagte Analyst Konstantin Oldenburger vom Broker CMC

Markets. Im Dezember summieren sich die Einbußen des Dax mittlerweile auf knapp 8 Prozent und seit Jahresbeginn auf fast 20 Prozent.

+++ 17.25 Uhr: Lufthansa Technik weist Vorwurf zu G20-Flugzeugpanne zurück +++

Die Panne am Regierungsflugzeug von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Ende November ist einem “Spiegel”-Bericht zufolge maßgeblich auf einen Fehler des Wartungsunternehmens Lufthansa Technik zurückzuführen. Dies ergebe sich aus einem vertraulichen Untersuchungsbericht der Bundeswehr, berichtete das Nachrichtenmagazin am Donnerstag. Lufthansa Technik wies den Vorwurf zurück. Dem Bericht zufolge versäumte es die Lufthansa-Tochter, die Flugbereitschaft der Bundeswehr über ein neu eingebautes digitales Kommunikationssystem zu informieren. Der Lufthansa-Technik-Sprecher sagte “Die Lufthansa Technik hat zu jedem Zeitpunkt sämtliche luftrechtlichen Vorgaben eingehalten. Das gilt auch für den Umgang mit den Dokumentationspflichten.”

+++ 17.15 Uhr: Touristen stürzen mit Auto von Brücke – drei Tote in Island +++

Beim Sturz von einer Brücke sind drei, mutmaßliche britische, Touristen, unter ihnen ein Kind, im Süden Islands gestorben. Die anderen vier Insassen des Geländewagens – zwei Erwachsene und zwei Kinder – seien bei dem Autounfall schwer verletzt worden, teilte die isländische Polizei mit. Die Verletzten seien mit zwei Hubschraubern in ein Krankenhaus der Hauptstadt Reykjavik gebracht worden. Der Geländewagen stürzte den Angaben zufolge von einer über dem Fluss Núpsvötn führenden Brücke, landete aber nicht im Wasser. Die Unfallursache war unklar, möglicherweise war die einspurige Brücke vereist. Das britische Außenministerium bestätigte die Aussagen, konnte aber nicht sagen, ob alle Insassen aus Großbritannien stammten.

Unsichere Lage am Ätna

+++ 17.06 Uhr: Neuer Höchststand bei Beschwerden zu unerlaubter Telefonwerbung +++

Die Zahl der Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung ist in diesem Jahr auf einen neuen Höchststand gestiegen. Bis Ende November gingen bei der Bundesnetzagentur 58.000 Beschwerden dazu ein, wie die Behörde mitteilte. Im Vorjahr waren es demnach im gleichen Zeitraum 52.000, im Jahr 2016 knapp 27.000. Bei der Bundesnetzagentur gingen in diesem Jahr insgesamt rund 210.000 Verbraucheranfragen und Verbraucherbeschwerden zum Telekommunikationsbereich ein. Besonders viele Klagen gab es über sogenannte Ping-Anrufe sogar 290.000 Beschwerden erhalten. Ping-Anrufe sind Lockanrufe, die einen kostenpflichtigen Rückruf provozieren wollen. Im Jahr 2018 gingen bei der Bundesnetzagentur mehr als 110.000 Beschwerden und Anfragen zum Rufnummernmissbrauch ein. Zudem gab es 45.000 Anfragen und Beschwerden zu Telekommunikationsverträgen.

+++ 17.10 Uhr: Drei Männer in Schweden wegen Vorbereitung eines Terroranschlags angeklagt +++

Drei Männer aus Zentralasien sind in Schweden wegen der Vorbereitung eines Terroranschlags angeklagt worden. Wie die schwedische Staatsanwaltschaft bekanntgab, werden die Männer verdächtigt, sich “große Mengen Chemikalien sowie Material zur Tötung und Verletzung” von Menschen beschafft und gelagert zu haben. Ihnen und drei weiteren Verdächtigen wird auch Terrorfinanzierung vorgeworfen. Sie sollen Geld an die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Ausland geschickt haben. Die zwischen 30 und 46 Jahre alten Männer stammen aus Usbekistan und Kirgistan, wie Medien berichteten. Die Angeklagten bestreiten laut Staatsanwaltschaft die Vorwürfe.

++++ 16.38 Uhr: Ältere Menschen sind immer häufiger von Armut bedroht +++

Die Armutsgefährdung älterer Menschen ist in Deutschland deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr waren nach aktuellen Zahlen des Europäischen Statistikamts Eurostat 17 Prozent der Männer und Frauen im Alter von 65 Jahren und darüber von Armut bedroht, wie die “Passauer Neue Presse” berichtete. Im Jahr 2006 lag die Quote noch bei 12,5 Prozent. In absoluten Zahlen wuchs die Gruppe der armutsgefährdeten alten Menschen demnach von 1,9 Millionen auf 2,8 Millionen. Sie mussten mit höchstens 13.152 Euro im Jahr auskommen, was 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens entspricht.

 Donald Trump lässt sich feiern 17.00

+++ 15.52 Uhr: EU verurteilt israelische Genehmigungen für Siedlungsbau +++

Die EU hat scharfe Kritik an neuen israelischen Genehmigungen für Siedlerwohnungen im Westjordanland geübt. Jegliche Siedlungsaktivität in dem Gebiet sei nach internationalem Recht illegal und untergrabe die Pläne für eine Zwei-Staaten-Lösung und eine langfristige Friedensperspektive, sagte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini.

Israel hatte Berichten zufolge zuvor den Bau von mehr als 2000 neuen Siedlerwohnungen in den Palästinensergebieten genehmigt. Das Land hat 1967 während des Sechstagekriegs unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben heute mehr als 600 000 israelische Siedler in mehr als 200 Siedlungen. Die Palästinenser wollen auf dem Gebiet einen unabhängigen Staat gründen. Der UN-Sicherheitsrat hatte Israel im Dezember 2016 zu einem vollständigen Siedlungsstopp in den besetzten Palästinensergebieten einschließlich Ost-Jerusalems aufgefordert.

+++ 15.28 Uhr: Experten: Zahl der Opfer im Flugverkehr 2018 drastisch gestiegen +++

Die Zahl der bei Flugzeugunglücken getöteten Menschen ist im ablaufenden Jahr laut Experten drastisch angestiegen. Obwohl die Anzahl der schweren Unfälle in der zivilen Luftfahrt mit 45 nahezu auf Vorjahresstand blieb, kletterte weltweit die Gesamtzahl der Toten von 40 auf nun 559 Menschen. “Das fast beendete Flugunfalljahr 2018 könnte man gut mit dem Titel “Zurück zur Normalität” überschreiben”, sagte der Leiter des Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre (JACDEC), Jan-Arwed Richter, der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 14.40 Uhr: Zollbeamte vernichten neun Tonnen Drogen – Wert 520 Millionen Euro +++

Bei einer verdeckten Aktion haben Zollbeamte im Großraum Hamburg neun Tonnen Drogen mit einem Straßenverkaufswert von mehr als einer halben Milliarde Euro vernichtet. Mit mehreren gesicherten Transportern und bewaffneten Eskorten sei das Rauschgift in der vergangenen Woche zur Verbrennung transportiert worden, sagte ein Sprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg.

Die etwa 2,4 Tonnen Kokain und 6,7 Tonnen Apaan – ein Grundstoff zur Herstellung von Meth-Amphetamin – stammten aus unterschiedlichen Straftaten im Norden, die Verfahren aus den Jahren 2017 und 2018 seien inzwischen rechtskräftig abgeschlossen. Um welche Fälle es sich genau handelte, wollte der Sprecher nicht sagen. Das Gesamtwert belief sich auf 520 Millionen Euro.

+++ 14.23 Uhr: Schulz für Urwahl des nächsten SPD-Kanzlerkandidaten +++

Der frühere SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat für eine Urwahl des nächsten SPD-Kanzlerkandidaten geworben. Eine Urwahl würde die SPD stärken und “inhaltlich beleben”, sagte der 2017 unterlegene Kanzlerkandidat dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der Auswahlprozess um die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der CDU-Spitze sei ein gelungenes Beispiel: “Die CDU ist einen sichtbar neuen Weg gegangen. Das war innovativ, spannend und demokratiefördernd.”

“Wenn Personen mit ihren Programmvorstellungen im Wettbewerb antreten, dann wird es richtig spannend”, sagte Schulz weiter. “Wir in der SPD sollten deshalb nicht verzagt sein und spätestens zur nächsten Bundestagswahl in einer Urwahl den Spitzenkandidaten bestimmen.” Sorgen um mögliche negative Effekte eines solchen Entscheides mache er sich nicht, sagte der frühere Präsident des Europaparlaments. Schon die Mitgliedervoten zu einer möglichen Regierungsbeteiligung hätten der SPD gut getan.

+++ 14.17 Uhr: Versicherer müssen 2018 mehr für Sturmschäden zahlen +++

2018 gehört nach Angaben der Versicherungswirtschaft zu den schwersten Sturmjahren der vergangenen Jahrzehnte. Sturm und Hagel hätten versicherte Schäden in Höhe von 2,2 Milliarden Euro an Häusern oder Gewerbe- und Industriebetrieben verursacht, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Damit liegen die Schäden über dem Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre in Höhe von zwei Milliarden Euro. 

“2018 gehört zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre”, erklärte GDV-Präsident Wolfgang Weiler. Eine Schneise der Verwüstung hatte vor allem Sturm “Friederike” hinterlassen, der im Januar über das Land hinweggefegt war und dabei Sachschäden von rund 900 Millionen Euro verursacht hatte. Nach Angaben des Verbands waren seit 1997 nur die Stürme “Lothar” (1999), “Jeanett” (2002) und “Kyrill” (2007) stärker als “Friederike”.

+++ 13.46 Uhr: Lawinengefahr in Bayerns Alpen entspannt sich +++

Gute Nachricht für Wintersportler in den Weihnachtsferien: Die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen geht zurück. Die Lage habe sich “deutlich entspannt”, sagte ein Sprecher des Lawinenwarndienstes Bayern in München. Am Donnerstag herrschte bis 1800 Höhenmetern ein geringes Risiko, in höheren Lagen galt eine mäßige Gefahrenstufe. In den kommenden Tagen soll sich die Situation weiter entspannen. An Heiligabend hatten die Behörden für die Allgäuer, die Werdenfelser und die Berchtesgadener Alpen die zweithöchste von fünf Warnstufen ausgerufen. Seit Februar 1991 wurden in Bayerns Alpen 56 Menschen von Lawinen mitgerissen und getötet.

+++ 13.33 Uhr: Ätna-Beben vertreibt mehr als 400 Sizilianer aus ihren Wohnungen +++

Die vom Vulkan Ätna ausgelösten Beben haben mehr als 400 Menschen den Behörden zufolge vorübergehend obdachlos gemacht. Sie mussten in der vergangenen Nacht in Notunterkünften untergekommen, weil sie wegen des Bebens nicht in ihren Häusern bleiben konnten, teilte der Chef der italienischen Zivilschutzbehörde, Angelo Borrelli dem staatlichen Radiosender RAI mit. Zudem gebe es 28 Verletzte, darunter aber keine lebensbedrohlichen Fälle.

+++ 13.00 Uhr: Mordfall Peggy: Ermittler prüfen weiter Beschwerde gegen Freilassung +++

Nachdem im Fall der ermordeten Schülerin Peggy der Tatverdächtige an Heiligabend freigelassen worden ist, prüfen die Ermittler weiterhin eine Beschwerde gegen den entsprechenden Gerichtsbeschluss. “Im Augenblick befassen wir uns mit der Überprüfung der Beschwerde”, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel der Deutschen Presse-Agentur.

Die neunjährige Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg (Bayern) war am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Im Juli 2016 wurden Teile ihres Skeletts in einem Wald in Thüringen gefunden, knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort entfernt.

Vor gut zwei Wochen wurde ein aus dem oberfränkischen Landkreis Wunsiedel stammender Beschuldigter verhaftet. Er hatte zugegeben, die tote Peggy in einen Wald gebracht zu haben. Er bestritt jedoch, das Mädchen getötet zu haben. Am Montag hob das Amtsgericht Bayreuth den Haftbefehl gegen ihn auf, unter anderem weil der Mann sein Teilgeständnis widerrufen hatte.Fall Peggy: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß 18.45

+++ 12.41 Uhr: Fünftes Todesopfer nach Frontalzusammenstoß +++

Ein fünfter Beteiligter ist nach einem Frontalzusammenstoß zweier Autos in Nordrhein-Westfalen seinen Verletzungen erlegen. Der 22 Jahre alte Beifahrer aus einem der beiden Wagen starb am ersten Weihnachtstag. Zwei Schwerverletzte aus diesem Fahrzeug liegen noch in Krankenhäusern, wie die Polizei weiter mitteilte.

Bei dem Unfall in Stolberg bei Aachen am vergangenen Samstag waren eine Mutter und ihre beiden Kinder im Alter von 16 und 17 Jahren in einem Kleinwagen verbrannt. Ihr Auto war nach der Kollision in Flammen aufgegangen. Im anderen Fahrzeug hatte eine 21 Jahre alte Insassin so schwere Verletzungen erlitten, dass sie im Krankenhaus starb. Der 20 Jahre alte Fahrer dieses Wagens sowie zwei weitere Mitfahrer wurden mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Nach wie vor ist unklar, warum die beiden Autos mitten in der Nacht zusammenstießen. Die Polizei wartet nach eigenen Aussagen noch das Gutachten eines Sachverständigen ab.

+++ 10.49 Uhr: Estland: Zwei Dutzend Angler von Eisscholle gerettet +++

Gut zwei Dutzend Eisfischer sind in Estland aus der Ostseebucht vor der Hafenstadt Pärnu von einer Scholle gerettet worden. Die 27 Angler waren am zweiten Weihnachtsfeiertag vom Ufer abgeschnitten und saßen zwei Kilometer vor der Küste auf dem Eisstück fest. In einer Rettungsaktion wurden die Fischer von Einsatzkräften mit Booten wieder an Land gebracht, wie der estnische Rundfunk berichtete. Verletzte habe es keine gegeben. Eisangeln ist in Estland ein beliebtes Hobby im Winter. Dabei kommt es vor allem in der Tauwetterperiode immer wieder zu solchen Notfällen.

+++ 10.23 Uhr: Inderin schneidet Stalker die Genitalien ab +++

Wegen ständiger sexueller Belästigungen hat eine Frau im indischen Mumbai den Penis ihres Stalkers abgeschnitten und den Mann anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die 47-jährige zweifache Mutter und zwei Helfer lockten den 27-Jährigen in ein einsames Industriegebiet, wo sie ihm die Genitalien abtrennten, wie die Polizei mitteilte. Der Mann sei nach einer Notoperation in stabilem Zustand.

Die Frau habe gestanden, die Tat geplant und ausgeführt zu haben, sagte der Ermittler Gajanan Kabdule. Demnach hatte der 27-jährige Nachbar sie wiederholt massiv bedrängt und dabei auch ihre Ehe gefährdet.

Nach der Tat brachte sie den Mann persönlich ins Krankenhaus, um sein Leben zu retten. Die abgetrennten Genitalien und das Messer wurden gefunden, die Frau und ihre beiden Helfer aus der Nachbarschaft kamen in Polizeigewahrsam.

+++ 09.59 Uhr: Risse in Wand: Hochhaus in Sydney erneut evakuiert +++

Die Bewohner eines Hochhaus-Neubaus in Sydney müssen zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage raus aus ihren Wohnungen. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, nachdem einige Bewohner Risse in den Wänden und verdächtige Geräusche bemerkt hätten, berichtete der Sender ABC. Bereits an Heiligabend hatten die Bewohner des Opal Tower ihre Wohnungen aus dem gleichen Grund fluchtartig verlassen müssen.

Behörden hatten dem Medienbericht zufolge eine umfassende Untersuchung gefordert und somit die erneute Evakuierung des Hochhauses ausgelöst. Nach Angaben des Bauherrn, des Unternehmens Icon, ist das Gebäude “strukturell solide”. Dennoch könnten Bewohner für bis zu zehn Tage in Hotels untergebracht werden, während Experten das Gebäude untersuchten.

+++ 08.22 Uhr: Südkoreanische Touristen in Thailand nach Zusammenstoß von Golfwagen ertrunken +++

Durch die Kollision zweier Golfwagen im Norden Thailands sind zwei südkoreanische Touristen ums Leben gekommen: Nachdem die Ehefrauen den Wagen ihrer Männer gerammt hatten, stürzten diese in einen Fluss und ertranken. Die thailändische Polizei gab inzwischen den Fund der beiden Leichen bekannt.

Das Unglück ereignete sich, als die beiden Paare auf einer Fähre einen Fluss überqueren wollten, der die Golfanlage durchzieht. Die beiden Frauen rammten dabei versehentlich den Golfwagen, in dem ihre Männer saßen. Durch den Aufprall seien alle über Bord gegangen, sagte der Polizist Suwat Suawatmontri. Während die Frauen rasch von Fischern gerettet werden konnten, fehlte von den 68 und 76 Jahre alten Männern zunächst jede Spur.

Am Mittwochabend sei schließlich eine Leiche gefunden worden, sagte Suwat. Dorfbewohner hätten die andere Leiche entdeckt. “Die Frauen haben gesagt, dass ihre Männer schwimmen konnten”, sagte der Polizist. “Ich denke, sie sind wegen der starken Unterströmung ertrunken.”

+++ 07.13 Uhr: Indonesien erhöht Warnstufe für Vulkan Anak Krakatoa +++

Die indonesischen Behörden haben die Warnstufe für den indonesischen Vulkan Anak Krakatoa erhöht. Darüberhinaus wurde die Sicherheitszone rund um den Krater von zwei auf fünf Kilometer erweitert. Zuvor hatte es wegen der anhaltenden Aktivität des Vulkans Warnungen vor einem neuen Tsunami gegeben. Die Behörden forderten die Anwohner auf, sich von der Küste fernzuhalten.

+++ 07.12 Uhr: Schwitzen an Silvester: Bis zu 49 Grad in Australien +++

Mit Temperaturen von über 40 Grad im Schatten steuert Australien auf Silvester zu. In der Region Pilbara im Westen des Landes sollte es sogar bis zu 49 Grad warm werden, hieß es. Auch in anderen Teilen Australiens leiden Menschen unter der Hitze, wie lokale Medien berichteten. Laut Meteorologen soll es bis Silvester so heiß bleiben. Brandgefahr herrscht in vielen Landesteilen. Die Behörden riefen die Menschen auf, sich im Schatten aufzuhalten und viel Wasser zu trinken.

+++ 06.43 Uhr: Japan richtet zwei verurteilte Mörder hin +++

In Japan sind zwei verurteilte Mörder am Galgen hingerichtet worden. Die Todesurteile gegen die beiden Männer wurden am Donnerstag vollstreckt, wie Justizminister Takashi Yamashita mitteilte. Der 60-jährige Keizo Kawamura und der 67-jährige Hiroya Suemori waren schuldig gesprochen worden, 1988 nach einem Diebstahl den Chef einer Investmentfirma und einen Mitarbeiter erwürgt zu haben. Sie wurden deswegen zum Tode durch den Strang verurteilt.

Mit der Hinrichtung der beiden Männer steigt die Zahl der bislang in diesem Jahr in Japan vollstreckten Todesurteile auf 15. Das ist die höchste Zahl seit 2008.

+++ 05.18 Uhr: Zahl der Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung gestiegen +++

Aufdringliche Werbeanrufe haben in diesem Jahr für deutlich mehr Ärger gesorgt als zuvor. Von Januar bis November seien bei der Bundesnetzagentur 58.000 schriftliche Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung eingegangen und damit etwa 7000 mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die Behörde in Bonn mit. 2016 lag der Vergleichswert nur bei 27.000 – binnen zwei Jahren hat sich die Zahl also mehr als verdoppelt. Vor allem Energieversorgungsunternehmen waren ein Ärgernis – ein Drittel der Beschwerden zu ungebetenen Telefonaten geht auf ihr Konto. Zwei Unternehmen aus diesem Bereich bekamen das Höchst-Bußgeld von je 300 000 Euro aufgebrummt.

+++ 01.04 Uhr: Bericht: Bundeswehr prüft Rekrutierung von EU-Bürgern für die Truppe +++

Die Bundeswehr prüft einem Medienbericht zufolge, Fachleute aus anderen EU-Staaten zu rekrutieren. Die Anwerbung von EU-Bürgern für spezielle Tätigkeiten sei “eine Option”, die geprüft werde, zitieren die Zeitungen der Funke-Mediengruppe den Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn. “Wir reden hier beispielsweise von Ärzten oder IT-Spezialisten”, erläuterte der ranghöchste Militär demnach. In Zeiten des Fachkräftemangels müsse die Bundeswehr “in alle Richtungen blicken” und sich um den passenden Nachwuchs bemühen.

Die Bundesregierung hat dem Bericht zufolge bereits die EU-Partner konsultiert. Die meisten Staaten, insbesondere aus Osteuropa, reagierten demnach aber zurückhaltend. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, sagte den Funke-Zeitungen, die Rekrutierung von EU-Ausländern sei “eine Art Normalität”. In der Truppe gebe es bereits viele Soldaten mit Migrationshintergrund oder Doppelstaatler.

+++ 01.04 Uhr: Rekord bei Kindergeld: Erstmals über 15 Millionen Bezieher +++

Die Zahl der Kindergeldbezieher wird in diesem Jahr mit über 15 Millionen einen neuen Rekord erreichen. Bis Ende November gab es 15,35 Millionen Kinder, die die Leistung vom deutschen Staat erhielten. Das geht aus einer Statistik der Familienkasse hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ende 2017 waren es erst 14,97 Millionen Kinder mit Kindergeldbezug. Auch die Zahl der ausländischen Kinder, für die eine Unterstützung gezahlt wird, stieg weiter an: auf rund drei Millionen - nach 2,8 Millionen Ende 2017.

Sizilien: Erdbeben der Stärke 4,8_15.30

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