News des Wochenendes: Heftige Explosion in Pariser Innenstadt – 36 Verletzte

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Mindestens zwölf Tote bei Explosion eines Öltransporters in Nigeria (12.57 Uhr)
  • Thüringens CDU-Chef Mohring plädiert für Mindestrente (11.50 Uhr)
  • Geflüchtete Saudi-Araberin auf Weg nach Kanada (9.12 Uhr)
  • Floridas neuer Gouverneur setzt Parkland-Sheriff ab (6.26 Uhr)
  • 17 Tote bei Brand in Entzugsklinik in Ecuador (2.25 Uhr)
  • Bericht: Weniger Angriffe auf Asylbewerberheime (1.15 Uhr)

Die News des Wochenendes:     

+++ 12.57 Uhr: Mindestens zwölf Tote bei Explosion eines Öltransporters in Nigeria +++

Bei der Explosion eines umgestürzten Öllastwagens sind im Süden Nigerias mindestens zwölf Menschen getötet worden. 22 weitere Menschen seien nach dem Vorfall am Freitagabend mit schweren Verbrennungen in Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Augenzeugen sprachen allerdings von einer wesentlich höheren Zahl von Todesopfern. Demnach hatten etwa 60 Menschen versucht, von dem umgestürzten Tankwagen in der Stadt Odukpani abzuzapfen, als das Fahrzeug explodierte. 

Nigeria ist Afrikas größter Ölproduzent. Gleichwohl sind viele Einwohner arm. Oftmals versuchen sie trotz des Risikos, Öl aus lecken Leitungen oder umgestürzten Tanklastwagen zu entnehmen. “Die Polizei barg nur einige Leichen”, sagte Augenzeuge Richard Johnson. “Von vielen anderen blieb nur Asche zurück”.

+++ 12.30 Uhr: Explosion in Pariser Innenstadt – 36 Verletzte +++

Bei der Explosion in Paris kurz vor Beginn der angekündigten “Gelbwesten”-Proteste wurden 36 Personen verletzt, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Zwölf von ihnen hätten schwere Verletzungen davongetragen, fünf schwebten in Lebensgefahr. Unter den Schwerverletzten seien auch drei Feuerwehrleute. Die Explosion ereignete sich gegen 9 Uhr am Samstag in der Rue de Trévise, etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt von der Pariser Oper. Vieles sprach für einen Unfall. 

+++ 11.50 Uhr: Thüringens CDU-Chef Mohring plädiert für Mindestrente +++

Thüringens CDU-Chef Mike Mohring hat vor den Landtagswahlen im Herbst in Ostdeutschland die Einführung einer Mindestrente verlangt. Sie solle zehn Prozent über der Grundsicherung liegen, berichtete das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” am Samstag. Die Forderung stehe in einem von Mohring mitverfassten Antrag für eine Tagung des CDU-Vorstandes am Sonntag. Danach soll der Staat niedrige Renten von langjährig Versicherten aufstocken. 

“Für den inneren Zusammenhalt ist es wichtiger, als manche glauben, die Rentenfrage im Osten politisch richtig zu beantworten”, sagte Mohring. Eine Mindestrente käme auch jenen zugute, “die ein Leben lang gearbeitet haben oder unverschuldet durch den Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft nur gebrochene Erwerbsbiografien vorweisen können”, zitiert der “Spiegel” aus dem Papier. 

+++ 9.40 Uhr: Heftige Explosion in Pariser Innenstadt +++

In einer Bäckerei im Zentrum von Paris ist es am Samstagmorgen zu einer Explosion gekommen. Mehrere Menschen seien verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur, ohne Details zu nennen. Es gebe ein Feuer, die Explosion in der Rue de Trévise sei stark gewesen. Die Ursache sei noch unklar, hieß es. Ursprünglich sei die Feuerwehr wegen des Austretens von Gas zu der Bäckerei gerufen worden. Die Explosion ereignete sich rund einen Kilometer Luftlinie entfernt von der Pariser Oper. Fernsehbilder zeigten einen massiven Feuerwehreinsatz, Rauch drang aus dem Gebäude. Mehrere Glasscheiben in der Umgebung seien durch die Wucht der Explosion zerstört worden, berichteten Medien. 

Paris 1

Die Behörden in Paris sind wegen angekündigter Demonstrationen der “Gelbwesten” in Alarmbereitschaft. Rund 5000 Sicherheitskräfte sind in der Hauptstadt im Einsatz, um die Proteste abzusichern. Bei den Demonstrationen war es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Gewalt und Ausschreitungen gekommen. Besonders Paris war betroffen.

Tweet Paris

+++ 9.12 Uhr: Geflüchtete Saudi-Araberin auf dem Weg nach Kanada +++ 

Die junge Saudi-Araberin Rahaf Mohammed el-Kunun wird nach der Flucht vor ihrer Familie an diesem Samstag in Kanada erwartet. Die 18-Jährige hatte in Thailands Hauptstadt Bangkok einen Linienflug in ihre künftige Heimat angetreten. Fotos zeigten, wie sie in der Maschine sitzt.

Ihr Fall hat international Aufsehen erregt: Zwischenzeitlich drohte der jungen Frau, die sich vom Islam losgesagt hat, die Abschiebung zurück nach Saudi-Arabien. Mit einer Kampagne über Twitter gelang es ihr, dies zu verhindern.

Newsticker 11.1.2019 6.45

+++ 8.18 Uhr: FDP wirft Scholz Trickserei beim Haushalt vor +++

Die FDP wirft Finanzminister Olaf Scholz (SPD) Trickserei beim Bundeshaushalt vor. “Der jetzt verkündete Überschuss sind in 2018 nicht benötigte Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger”, sagte der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Otto Fricke, der Deutschen Presse-Agentur. “Dass Scholz diese 2019 überhaupt ausgeben kann, verdankt er seinem Kniff mit dem Schattenhaushalt der Asylrücklage.” Diese sei im Haushaltsrecht eigentlich gar nicht vorgesehen. 

Laut Bundesfinanzministerium hat der Bundeshaushalt im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen einen Überschuss von 11,2 Milliarden Euro erzielt. Das Geld soll erneut in die Rücklage zur Bewältigung des Flüchtlingszuzugs fließen. Für die kommenden Jahre ist das Geld zur Umsetzung von im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vereinbarter Maßnahmen vorgesehen.

+++ 6.26 Uhr: Floridas neuer Gouverneur setzt wegen Parkland-Schulmassaker Sheriff ab +++

Der neue Gouverneur des Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, hat wegen des Umgangs mit dem Parkland-Schulmassaker den zuständigen Sheriff abgesetzt. Der Sheriff des Bezirks Broward, Scott Israel, habe nach den Schüssen in der Marjory Stoneman Douglas High School im Februar 2018 wiederholt Fehler gemacht und “ein Muster schlechter Führung gezeigt”, sagte DeSantis am Freitag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Der Republikaner ging sogar so weit zu sagen, dass der Schusswaffenangriff mit 17 Todesopfern womöglich “nie passiert wäre, hätte Broward eine bessere Führung im Sheriffbüro gehabt”. Als Israels Nachfolger ernannte der Gouverneur den früheren Polizisten Gregory Tony. Dieser leitet die private Sicherheitsfirma Blue Spear Solutions, die auf den Umgang mit Schusswaffenangriffen wie in Parkland spezialisiert ist.

Wetterfronten Angela und Merkel 1245

+++ 4.18 Uhr: Drei Tote und 23 Verletzte bei Busunglück in Kanadas Hauptstadt Ottawa +++

Bei einem schweren Busunglück in der kanadischen Hauptstadt Ottawa sind drei Menschen ums Leben gekommen und 23 weitere verletzt worden. 14 Verletzte seien in einem lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Ottawas Bürgermeister Jim Watson sprach bei einer Pressekonferenz von einem “grauenhaften” Unglück. Laut Polizei war mitten im Feierabendverkehr ein Doppeldeckerbus in eine Bushaltestelle gefahren. Auf Bildern kanadischer Fernsehsender war zu sehen, dass durch die Wucht des Aufpralls ein großer Teil der oberen Busetage abgerissen wurde. Die Rettungskräfte mussten Leitern benutzen, um in eisiger Kälte die Verletzten zu bergen.

+++2.25 Uhr: 17 Tote bei Brand in Entzugsklinik in Ecuador +++

Bei einem Brand in einer Entzugsklinik der ecuadorianischen Millionenstadt Guayaquil sind am Freitag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Sie alle seien erstickt, berichtete die Nachrichtenseite “El Universal”. Ein Dutzend Menschen wurden demnach verletzt. Mehr als 60 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, um die Flammen zu löschen. In der Klinik am Rande der Hafenstadt wird alkoholkranken und drogensüchtigen Menschen geholfen.

+++ 1.15 Uhr: Bericht: Weniger Angriffe auf Asylbewerberheime +++

Die Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken, dennoch wird aber fast jeden zweiten Tag eine solche Unterkunft attackiert. Wie die “Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf vorläufige Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) berichtet, wurden bis Anfang Dezember 2018 (Stand 3. Dezember) bundesweit 143 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert. Statistisch wurde alle 2,3 Tage ein Angriff verübt. 2017 wurden noch 312 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert.

+++ 0.18 Uhr: Erstmals Todesopfer bei “Gelbwesten”-Protesten in Belgien +++ 

Erstmals ist bei “Gelbwesten”-Protesten in Belgien ein Teilnehmer ums Leben gekommen. Ein Lastwagen habe den Mann, der sich an einer Straßensperre der “Gelbwesten” auf einer Autobahn in Ostbelgien beteiligte, nicht gesehen und ihn überfahren, berichteten belgische Medien nach dem Unglück am Freitagabend. Der Mann sei noch am Unfallort seinen Verletzungen erlegen.      Das Unglück habe sich auf der Autobahn E25 zwischen der belgischen Stadt Lüttich und der niederländischen Stadt Maastricht ereignet, führte die Nachrichtenagentur Belga aus. An der Protestaktion nahe der niederländischen Grenze hatten sich demnach zwischen 20 und 30 “Gelbwesten” beteiligt.  In Frankreich sind bereits mehrere “Gelbwesten” bei Protestaktionen ums Leben gekommen. Die Protestbewegung, die mit gelben Warnwesten auf sich aufmerksam macht, war Mitte November entstanden und hatte in Belgien schnell Nachahmer gefunden. Ursprünglich demonstrierten die “Gelbwesten” gegen zu hohe Spritpreise, mittlerweile prangern sie aber allgemein die sinkende Kaufkraft an. Ähnlich wie in Frankreich arteten die Proteste in Belgien immer wieder in Gewalt aus, es gab zahlreiche Festnahmen.

antibrexitaufkleber britischer abgeordneter 20.09 

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