News des Tages: Timoschenko kandidiert bei Präsidentschaftswahl in der Ukraine

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Merkel und Macron unterzeichnen neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag (11.47 Uhr)
  • Mann stirbt nach Polizei-Einsatz mit Elektroschocker (9.56 Uhr)
  • Überfall mit Pürierstab und Helm – keine Beute (6.07 Uhr)
  • WhatsApp schränkt Weiterleiten von Nachrichten ein (4.12 Uhr)
  • Palästinenser von israelischen Soldaten getötet (0.02 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:    

+++ 12.47 Uhr: Timoschenko kandidiert bei Präsidentschaftswahl in der Ukraine +++    

Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko tritt bei der Präsidentschaftswahl Ende März an. “Ich kandidiere für das Präsidentenamt”, sagte Timoschenko bei einem Treffen ihrer nationalistischen Vaterlandspartei. In jüngsten Umfragen lag sie vor Amtsinhaber Petro Poroschenko.

+++ 12.42 Uhr: Russland lässt inhaftierten US-Bürger nicht auf Kaution frei +++

Der in Russland wegen Spionagevorwürfen inhaftierte US-Bürger Paul Whelan kommt nicht auf Kaution frei. Der Antrag der Verteidigung auf Freilassung gegen Kaution sei nicht genehmigt worden, sagte ein Moskauer Richter. Der 48-jährige Whelan war bei der Anhörung erstmals seit seiner Festnahme Ende Dezember öffentlich zu sehen. Er nahm im Gerichtssaal in einem Glaskasten Platz, wie es in Russland für Beschuldigte üblich ist.

Whelans Anwalt Wladimir Scherebenkow hatte bereits vor der Anhörung nicht mit einer Freilassung gerechnet. “In Russland ist es ein Gesetz, dass Menschen in Haft behalten werden”, sagte er vor dem Termin vor Journalisten. Er ging davon aus, dass ein Prozess mindestens ein halbes Jahr lang dauert.

+++ 12.15 Uhr: Umfrage: AfD verliert an Zustimmung +++

Die AfD hat laut einer Umfrage leicht in der Wählergunst verloren. Nachdem der Verfassungsschutz die  rechtspopulistische Partei vergangene Woche als Prüffall eingestuft hatte, verlor sie eineinhalb Prozentpunkte. Dies ergab Insa-Befragung für die “Bild”-Zeitung.

Demnach gaben 13 Prozent an, die AfD zu wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts der tiefste Wert der Partei seit mehr als einem Jahr. Die AfD ist nun die viertpopulärste Partei – hinter der Union (31 Prozent) und den Grünen (19,5 Prozent), sowie knapp hinter der SPD (13,5 Prozent).

+++ 12.11 Uhr: Sieben Festnahmen bei neuem Schlag gegen die sizilianische Mafia +++ 

Bei einem neuerlichen Schlag gegen die sizilianische Mafia hat die Polizei in Palermo sieben Verdächtige festgenommen, darunter mutmaßliche Mitglieder der obersten Cosa-Nostra-Führung. Nach Justizangaben schlugen die Ermittler am Morgen nach Tipps von zwei Ex-Mafiosi zu.

Unter den Festgenommenen sind Leandro Greco – Enkel des einstigen Mafia-Bosses Michele Greco – und Calogero Lo Piccolo, der Sohn des lebenslang in Haft sitzenden Mafia-Bosses Salvatore Lo Piccolo. Beide hatten im vergangenen Mai an einem Geheimtreffen von Cosa-Nostra-Chefs teilgenommen.

+++ 11.49 Uhr: EU-Kommission verhängt 570 Millionen Euro Strafe gegen Mastercard +++

Die EU-Wettbewerbshüter verhängen gegen den Kreditkartenanbieter Mastercard eine Geldstrafe in Höhe von 570 Millionen Euro. Das begründete die EU-Kommission in Brüssel mit überhöhten Gebühren.

+++ 11.47 Uhr: Merkel und Macron unterzeichnen neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Zuvor hatten beide bei der Zeremonie im Aachener Rathaus die Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft gewürdigt und als unerlässlich für Europa bezeichnet. Das Abkommen soll den Elysée-Vertrag von 1963 ergänzen, den Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) auf den Tag genau vor 56 Jahren mit Präsident Charles de Gaulle in Paris besiegelte.

+++ 11.19 Uhr: Aktivisten: Opferzahl nach israelischen Luftangriffen in Syrien auf 21 gestiegen +++

Nach dem israelischen Luftangriff auf den internationalen Flughafen von Damaskus und militärische Einrichtungen nahe der syrischen Hauptstadt ist die Opferzahl laut Aktivisten auf 21 gestiegen. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, waren 15 Ausländer unter den Toten, darunter zwölf Mitglieder der iranischen Streitkräfte. Zudem seien sechs Angehörige der syrischen Regierungstruppen getötet worden.

+++ 10.49 Uhr: Kleinflugzeug im Ärmelkanal vom Radar verschwunden +++

Ein kleines Passagierflugzeug mit mindestens zwei Menschen an Bord ist nahe der britischen Kanalinsel Guernsey vom Radar verschwunden. Es laufe eine Suchaktion im Ärmelkanal, teilte die Polizei von Guernsey mit. Nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP befand sich der argentinische Fußballspieler Emiliano Sala an Bord der Maschine. Sala ist gerade vom FC Nantes zum Verein Cardiff City gewechselt. 

Wie der französische Sender France Info berichtete, war das Geschäftsflugzeug vom Typ Piper Malibu mit zwei Passagieren und einem Piloten besetzt gewesen, die britische Polizei schrieb von zwei Menschen an Bord. Demnach wurde die Suche aufgrund der schlechten Wetterbedingungen in der Nacht abgebrochen und am Morgen wieder aufgenommen. Das Flugzeug war auf dem Weg vom französischen Nantes nach Cardiff.

+++ 9.56 Uhr: 56-Jähriger stirbt nach Polizei-Einsatz in Rheinland-Pfalz an Herzinfarkt +++

Nach einem Polizeieinsatz im rheinland-pfälzischen Pirmasens ist ein 56-Jähriger an einem Herzinfarkt gestorben. Weil er sich gegen seine geplante Unterbringung in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses wehrte, setzte die Polizei eine Elektroschockpistole ein, wie die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mitteilte. Dadurch konnte der Mann überwältigt werden.    

Auf dem Weg ins Krankenhaus kollabierte er aber und starb in der Notaufnahme. Die Kriminaldirektion Kaiserslautern ermittelt nun, ob ein Zusammenhang zwischen dem Polizeieinsatz und dem Tod des Manns besteht. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag.

+++ 9.00 Uhr: Betrunkene Mutter mit zwei Kindern ohne Licht auf Autobahn bei Ramstein erwischt +++   

Betrunken, ohne Licht und mit ihren beiden Kindern auf dem Rücksitz ist eine Mutter bei Ramstein in Rheinland-Pfalz auf einer Autobahn erwischt worden. Die Frau hatte bei einer Verkehrskontrolle 1,83 Promille Alkohol im Blut, wie die Polizei in Kaiserslautern mitteilte. Die Mutter war auf der A6 unterwegs, als Polizisten das unbeleuchtete Auto auffiel. Auf dem Rücksitz saßen die beiden ein und vier Jahre alten Kinder ohne Kindersitz. Der Führerschein der 32-Jährigen wurde eingezogen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

+++ 8.58 Uhr: Mindestens 65 Tote bei Anschlag auf Geheimdienst-Stützpunkt in Afghanistan +++

In Afghanistan sind bei einem Anschlag auf einen Stützpunkt des Geheimdienstes mindestens 65 Menschen getötet worden. Etwa 65 Leichen seien nach dem Anschlag am Montag geborgen worden, sagte ein Vertreter des Provinzrats in Wardak. Ein Sicherheitsvertreter sprach von mindestens 70 Toten.

Wie sicher ist Afghanistan 20.45

+++ 8.56 Uhr: Sattelzugfahrer verlässt sich auf sein Navi und fährt gegen Baum und Verkehrsschild +++

Einen Baum, ein Verkehrsschild und den eigenen Lkw beschädigt – so die Bilanz eines Unfalls, den ein 40-jähriger Sattelzugfahrer im baden-württembergischen Ladenburg verursacht hat. Anschließend wollte der Mann flüchten, konnte jedoch gefasst werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der ortsfremde Fahrer gab an, nur den Anweisungen seines Navis gefolgt zu sein. Der 40-Jährige bog in der Nacht in eine für Schwerlaster gesperrte Straße ab und blieb an einem Hausdach hängen. In der Folge fuhr er einen Baum, ein Verkehrsschild und einen Findling um. Das Schild geriet zwischen die Achsen des Aufliegers und riss den Bremszylinder des Lastwagens ab, der daraufhin liegen blieb. Der Fahrer flüchtete vom Unfallort, konnte aber durch Zeugenhinweise von der Polizei gefasst werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Den Fahrer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht.     

+++ 8.14 Uhr: Gericht lehnt erneut Freilassung von Automanager Ghosn ab +++

Der in Japan angeklagte Ex-Topmanager des Renault-Partners Nissan, Carlos Ghosn, bleibt weiter in Untersuchungshaft. Das Bezirksgericht in Tokio wies einen erneuten Antrag seines Anwalts auf Freilassung gegen Kaution ab. Der 64-jährige Ghosn, der einst Nissan vor der nahen Pleite gerettet und zusammen mit Renault und Mitsubishi eine mächtige internationale Autoallianz geschmiedet hatte, war am 19. November in Tokio zusammen mit seiner früheren rechten Hand Greg Kelly wegen Verstoßes gegen japanische Börsenauflagen festgenommen und später angeklagt worden. Zudem soll er laut der japanischen Staatsanwaltschaft private Investitionsverluste auf Nissan übertragen haben. Während Kelly kürzlich auf Kaution frei kam, sitzt Ghosn nach zwei Monaten weiter in der Untersuchungshaft.

+++ 8 Uhr: Viele Tote nach Anschlag auf Geheimdienstbasis in Zentralafghanistan +++

Nach einem Anschlag auf die Basis des Geheimdienstes in der zentralafghanischen Stadt Maidan Schahr ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Mindestens 60 Sicherheitskräfte seien getötet worden, sagte der Provinzrat Mohammed Sardar Bachtiari. Es könnten sogar bis zu 130 Menschen ums Leben gekommen sein. Als Grund für diese große Differenz bei den Opferzahlen führte er an, dass andere Behörden das wahre Ausmaß verschwiegen. Laut Provinzrätin Nafisa Selia Wardak sind mindestens 126 Geheimdienstmitarbeiter getötet worden.

+++ 7.18 Uhr: Herabfallendes Hotelfenster erschlägt Touristin in Hongkong +++

In Hongkong ist eine Touristin von einem herabfallenden Hotelfenster erschlagen worden. Das Fenster fiel am Montag aus dem 16. Stock eines Hotels im beliebten Einkaufsviertel Tsim Sha Tsui, wie die Polizei mitteilte. Eine 24-jährige Chinesin wurde getroffen und konnte von Ärzten nicht mehr gerettet werden. Ihre Begleitung erlitt nur leichte Verletzungen. Die Polizei nahm eine Reinigungskraft des Hotels vorübergehend fest. Diese kam auf Kaution frei; die Ermittlungen dauern an. 

+++ 7.13 Uhr: Dürre belastete K+S im vergangenen Jahr deutlich +++

Die Dürre in Deutschland hat den Düngemittel- und Salzhersteller K+S im vergangenen Jahr deutlich belastet. Die Auswirkung auf das operative Ergebnis (Ebitda) 2018 liege bei insgesamt rund 110 Millionen Euro, geht aus Unterlagen für eine Investorenkonferenz hervor. Nach den starken Regenfällen im Dezember sei die Produktion im ersten Quartal 2019 aber gesichert, bekräftigte der Konzern.

+++ 6.36 Uhr: Bus kollidiert mit Tanklaster – Mindestens 27 Tote in Pakistan +++

Bei einem schweren Busunglück in Pakistan sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Sie seien verbrannt, nachdem der Bus mit einem Tanklaster kollidiert war und beide Feuer gefangen hatten, sagte der lokale Behördenvertreter Shabbir Mengal am Dienstag. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der südlichen Hafenstadt Karachi. Der Bus mit 33 Insassen war den Angaben zufolge auf dem Weg in die südwestliche Provinz Baluchistan gewesen.

+++ 6.07 Uhr: Überfall mit Pürierstab und Helm – keine Beute +++

Bewaffnet mit einem Pürierstab und maskiert mit einem Motorradhelm hat eine Unbekannte eine Spielhalle im nordrhein-westfälischen Hamm überfallen – und ist kurz darauf ohne Beute abgezogen. Nach Polizeiangaben vom Dienstagmorgen hatte die Frau nachts unter Vorhalt des in einem Jutebeutel versteckten Küchengeräts von einem Mitarbeiter Bargeld gefordert. Der 56-Jährige habe sich unbeeindruckt gezeigt, hieß es. Er habe der Frau den Beutel samt Pürierstab abnehmen können und sie aus der Spielhalle befördert. Sie flüchtete zu Fuß. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Raubes.

+++ 6.03 Uhr: Männer haben mehr Vertrauen in Regierung und Medien als Frauen +++

Männer vertrauen einer Umfrage zufolge deutlich stärker in Regierung, Wirtschaft und Medien als Frauen. Die Kommunikationsagentur Edelman äußerte am Dienstag die Vermutung, dass Frauen sich im Schnitt weniger mit Nachrichten auseinandersetzten als Männer. Je nach Institution liegt das Vertrauenslevel der Frauen den Ergebnissen zufolge mehr als zehn Prozentpunkte unter dem der Männer. Je stärker sich Frauen aber informieren, desto mehr Vertrauen haben sie demnach auch in die Institutionen. Edelman erhebt die Studie jährlich. Für die aktuelle Untersuchung ließ die Agentur 33.000 Menschen in 26 Ländern zwischen Mitte Oktober und Mitte November über das Internet befragen – 1150 davon aus Deutschland. Dabei zeigte sich, dass das Vertrauen der Menschen in die Institutionen sich sowohl in Deutschland als auch weltweit nach einer Phase des freien Falls wieder stabilisiert. In Deutschland stieg der Index von 41 auf 44 Prozent – einer der schlechtesten Werte im Ländervergleich.

+++ 5.07 Uhr: Polizeigewerkschaft verlangt von AfD-Kandidaten im Polizeidienst Distanzierung von Höcke +++

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat von Beamten, die bei Wahlen für die AfD kandidieren, eine klare Distanzierung vom rechtsnationalen “Flügel” um den Thüringer Landeschef Björn Höcke verlangt. “Jeder Beamte schwört auf die Verfassung. Dieser Eid verpflichtet, sich an Regeln zu halten. Er verträgt sich nicht mit Zweifeln des Verfassungsschutzes am rechtsnationalen “Flügel” um Björn Höcke”, sagte GdP-Chef Oliver Malchow dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In diesem Jahr werden in Bremen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen neue Landesparlamente gewählt. Dem Bericht zufolge stehen allein in Thüringen fünf Polizisten als Kandidaten auf der 38 Personen umfassenden AfD-Landesliste. Höcke ist dort Spitzenkandidat.

+++ 4.53 Uhr: Japanische Supermärkte wollen Sex-Magazine vor Olympia verbannen +++

Japanische Supermärkte wollen Sex-Magazine aus ihren Regalen verbannen, um während der Olympischen Spiele im kommenden Jahr kein schlechtes Bild abzugeben. Zwei führende Betreiber von “Convenience Stores”, durchgehend geöffneten und über das ganze Inselreich verstreuten Nachbarschaftsmärkten, wollen auf diese Weise ausländischen Besuchern der Spiele in Tokio einen besseren Eindruck vermitteln, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Auch wolle man mit der zu Ende August geplanten Porno-Verbannung mehr Rücksicht auf Frauen und Kinder nehmen.

+++ 4.40 Uhr: Weitere Schiffsbrandopfer in Meerenge von Kertsch befürchtet +++

Der Brand zweier Frachtschiffe vor der Südküste der Halbinsel Krim könnte mehr Seeleute das Leben gekostet haben als bisher vermutet. Neben den zehn geborgenen Leichen würden weitere zehn Crew-Mitglieder vermisst, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Rettungskräfte. Zwölf Matrosen konnten gerettet werden. Das Feuer war vermutlich durch eine Explosion ausgelöst worden und dem Bericht zufolge auch am Dienstagmorgen noch nicht gelöscht.

+++ 4.19 Uhr: Deutsch-französischer Vertrag mit etwa 15 vorrangigen Projekten +++

Die Regierungen in Berlin und Paris haben sich kurz vor der Unterzeichnung des neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrags auf eine Liste von rund 15 Projekten verständigt, deren Umsetzung sofort angegangen werden soll. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur enthält die entsprechende Aufstellung, auch das Vorhaben, das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim im Elsass endgültig abzuschalten. Daneben stehen grenzüberschreitende Bahnprojekte und der gemeinsame Einsatz für EU-Standards zur Regulierung von Finanzdienstleistungen auf der Liste der Projekte mit hoher Dringlichkeit. Hinzu kommen demnach die Ausweitung der Arbeit des deutsch-französischen Jugendwerks, gemeinsame Kulturinstitute in bestimmten Ländern und die Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe zur Energiepolitik. Zudem gebe es eine lange Liste von mehr als 100 Projekten, die als mehrjährige Vorhabenplanung für die nächste Sitzung des deutsch-französischen Ministerrats vorbereitet werden. Kanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron wollen den neuen Freundschaftsvertrag an diesem Dienstag exakt 56 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrages im Krönungssaal des historischen Aachener Rathauses besiegeln. Der Vertrag muss noch von den Parlamenten beider Länder ratifiziert werden.

+++ 4.12 Uhr: WhatsApp schränkt Weiterleiten von Nachrichten ein +++

Im Vorgehen gegen die Verbreitung von Falschnachrichten schränkt der Messengerdienst WhatsApp das Weiterleiten von Botschaften ein. Mit den neuesten WhatsApp-Versionen könne eine Nachricht fortan nur noch an fünf Empfänger weitergeleitet werden, teilte die Facebook-Tochter mit. Damit konzentriere sich WhatsApp auf den privaten Austausch von Botschaften mit “engen Kontakten”. Bislang konnte eine Nachricht bis zu 20 Mal weitergeleitet werden. Eine solche Beschränkung hatte WhatsApp bereits im Juli in Indien eingeführt. Die indische Regierung hatte Druck auf den Messengerdienst ausgeübt, nachdem Mobs mehr als 20 Menschen gelyncht hatten, denen Kindesentführung oder andere Verbrechen vorgeworfen wurden. Die Vorwürfe waren unter anderem über WhatsApp verbreitet worden.

+++ 3.46 Uhr: Lkw verliert tonnenweise Getreide auf A81 – Unfälle und Vollsperrung +++

Ein umgestürzter Lastwagen und seine auf der Autobahn verteilte Ladung haben zur Vollsperrung der A81 im Norden Baden-Württembergs geführt. Wegen eines geplatzten -Vorderreifens hatte der 38-jährige Fahrer am Montagabend bei Großrinderfeld in Richtung Heilbronn die Kontrolle über seinen Lkw verloren, wie die Polizei mitteilte. Der Lastwagen prallte gegen die Mittelleitplanke und kippte auf den Mittelstreifen. Gut 26 Tonnen Roggen verteilten sich auf die komplette Fahrbahn Richtung Heilbronn und die linke Spur der Gegenfahrbahn.

+++ 2.52 Uhr: Autobomben-Explosion in Nordirland: Vier Verdächtige freigelassen +++

Vier nach der Explosion einer Autobombe im nordirischen Londonderry festgenommene Männer sind wieder auf freiem Fuß. Ein 50-jähriger Verdächtiger bleibe aber weiter in Gewahrsam, teilte die nordirische Polizeibehörde PSNI am späten Montagabend via Twitter mit. Die fünf Männer waren unter dem Verdacht festgenommen worden, der militanten Gruppierung Neue IRA anzugehören.

+++ 1.20 Uhr: Explosion an Benzinleitung in Mexiko: Zahl der Toten auf 91 gestiegen +++

Nach der verheerenden Explosion einer Benzinleitung in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf 91 gestiegen. 52 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, sagte der Gouverneur des Bundesstaats Hidalgo, Omar Fayad. Die Zahl der Todesopfer könne noch weiter steigen, denn einige Verletzte seien in kritischem Zustand. Gesundheitsminister Jorge Alcocer sagte, drei Kinder seien in ein Krankenhaus im US-Bundesstaat Texas gebracht worden, das auf Verbrennungen spezialisiert sei. Nahe der Pipeline hatten sich zum Zeitpunkt der Explosion am Freitag nach Medienberichten mehrere hundert Menschen befunden. An der Leitung in der Stadt Tlahuelilpan war zuvor ein Leck entstanden, Anwohner wollten sich das zunutze machen und Benzin in Eimern und Kanistern mitnehmen. Berichten zufolge schlugen die Flammen nach der Explosion bis zu 20 Meter hoch. Der Boden rund um die Pipeline wurde verkohlt.

+++ 1.14 Uhr: Bekannter französischer Akkordeonist Marcel Azzola gestorben +++

Er begleitete Chanson-Größen wie Jacques Brel, Barbara und Edith Piaf: Im Alter von 91 Jahren ist der bekannte französische Akkordeonist Marcel Azzola gestorben. Sein Herz habe am Montagmorgen aufgehört zu schlagen, sagte seine Lebensgefährtin Lina Bossati der Nachrichtenagentur AFP. Azzolas Manager Alexandre Lacombe bestätigte den Tod des 91-Jährigen. Der am 10. Juli 1927 in Paris geborene Sohn italienischer Einwanderer trat in seiner langen Karriere auch mit Gilbert Bécaud, Juliette Gréco und Marcel Mouloudji auf. Außerdem nahm er Musik für zahlreiche Filme auf, unter anderem für Regisseur Jacques Tati. Unsterblich machte ihn ein Ausruf von Jacques Brel in der Aufnahme von dessen Lied “Vesoul” aus dem Jahr 1968. Brel spornte seinen Akkordeonisten mit den Worten “Chauffe, Marcel, chauffe!” (deutsch etwa: “Leg los, Marcel, leg los!”) an. Der Ausruf ist inzwischen eine geläufige Redewendung für Musiker.

+++ 0.40 Uhr: Zahl der Zurückweisungen an deutscher Grenze 2018 leicht gesunken +++

Die Zahl der Zurückweisungen an den deutschen Grenzen ist im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge leicht gesunken. Wie die Düsseldorfer “Rheinische Post” unter Berufung auf eine Statistik des Innenministeriums berichtet, wies die Bundespolizei 2018 an allen deutschen Grenzen 12.079 Menschen zurück. Im selben Zeitraum wurden 42.478 unerlaubte Einreisen festgestellt. Im Vorjahr hatte es dem Bericht zufolge 12.370 Zurückweisungen bei 50.154 illegalen Einreisen gegeben. Allein an der deutsch-österreichischen Grenze verzeichnete die Bundespolizei im vergangenen Jahr insgesamt 11.464 unerlaubte Einreisen. Es kam hier zu 6208 Zurückweisungen.

+++ 0.02 Uhr: Palästinenser von israelischen Soldaten im Westjordanland getötet +++

Israelische Soldaten haben am Montag einen Palästinenser im besetzten Westjordanland getötet. Die israelischen Streitkräfte hätten südlich der Stadt Nablus das Feuer auf den Mann eröffnet, erklärte das palästinensische Gesundheitsministerium. Zuvor hatte bereits die israelische Armee mitgeteilt, sie habe in der Gegend einen mit einem Messer bewaffneten Angreifer “neutralisiert”. Dabei wurde nicht präzisiert, ob der in der Mitteilung als “Terrorist” bezeichnete Mann verletzt oder getötet wurde. Der Angreifer sei mit einem Messer auf einen Soldaten an einem Kontrollposten losgegangen, erklärte die Armee. Ein anderer Soldat habe daraufhin das Feuer eröffnet.

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