News des Tages: Brexit-Abkommen: Bundesregierung will nicht nachverhandeln

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Äthiopien: Steinmeiers Regierungsflieger defekt (12.54 Uhr)
  • Migranten von “Sea-Watch” können bald aussteigen (12.27 Uhr)
  • Frau und Kinder wegen Hexereivorwurf ermordet (10.54 Uhr)
  • Rechtsextreme: Mehrfach Schießtraining im Ausland (4.34 Uhr)
  • Vielen Arbeitslosen fehlt Geld für vollwertiges Essen (1.07 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:    

+++ 15.23 Uhr: Greenpeace warnt vor Atommüll-Berg +++

Greenpeace hat vor einem weltweit wachsenden Berg von Atommüll gewarnt. Es drohe eine “weltweite Krise” bei der Entsorgung, erklärten die Umweltschützer in Paris. Nach einem Bericht der Organisation häufen sich weltweit rund 250.000 Tonnen hoch radioaktives Material ohne geeignete Pläne für eine Endlagerung. Der Großteil befinde sich in Abklingbecken auf dem Gelände von Atomkraftwerken in rund 15 Ländern.

An Grenzen stößt demnach unter anderem die französische Atommüll-Aufbereitungsanlage La Hague am Ärmelkanal. Greenpeace hatte das Gelände vergangene Woche mit Drohnen überflogen und eine Rauchbombe gezündet, um auf den mangelnden Schutz der Kühlbecken aufmerksam zu machen.

Massive Probleme gebe es zudem in den USA, heißt es in dem Bericht weiter, der die Situation in sieben Ländern beleuchtet, darunter auch Japan und Großbritannien. In US-Atomkraftwerken lagerten “drei bis vier Mal so viele gebrauchte Brennstäbe wie ursprünglich vorgesehen”.

Für den hochgradig strahlenden Atommüll gebe es weiter “in keinem Land der Welt eine Lösung”, betonten die Autoren. “Atomenergie ohne Lösung für die Abfälle ist wie ein Flugzeug ohne Landebahn”, betonte Greenpeace-Experte Yannick Rousselet.

+++ 15.14 Uhr: Ghosn vermutet Komplott hinter seiner Festnahme +++

Der ehemalige Renault-Chef Carlos Ghosn sieht die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe kriminellen Fehlverhaltens als Teil eines Komplotts seiner Rivalen. Einige Leute hätten seine starke Führung als Diktatur dargestellt, um ihn loszuwerden, sagte Ghosn in einem Interview der Wirtschaftszeitung “Nikkei”. Mit seinem Abgang habe man eine engere Verflechtung des französischen Autobauers Renault mit seinen beiden japanischen Partnern Nissan und Mitsubishi verhindern wollen.

Die Pläne habe er mit Nissan-Präsident Hiroto Saikawa im September besprochen, so Ghosn. Nach Angaben des Blattes handelte es sich bei dem Gespräch in einer Strafvollzugsanstalt in Tokio um das erste Interview mit Ghosn seit seiner Festnahme.

+++ 15.05 Uhr: Bundesregierung gegen Neuverhandlung des Brexit-Abkommens +++

Die Bundesregierung lehnt Forderungen der britischen Regierung ab, abermals über das Brexit-Abkommen zu verhandeln. “Die Öffnung des Austrittsabkommens steht nicht auf der Tagesordnung”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Die Europäische Union hatte Forderungen nach Nachverhandlungen schon am Vorabend eine Abfuhr erteilt.

“Die Bundesregierung begrüßt, dass das britische Unterhaus sich dafür ausgesprochen hat, die EU nicht ohne Austrittsabkommen verlassen zu wollen. Das ist nämlich lange auch schon unsere Überzeugung”, sagte Seibert. Man habe zudem zur Kenntnis genommen, dass das Unterhaus mehr Klarheit über den zukünftigen Umgang mit der Grenze zwischen Irland und Nordirland benötige. Es sei nun an Premierministerin Theresa May, den EU-Verhandlungsführern in Brüssel dazu “konkrete Erläuterungen” zu geben.

+++ 14.35 Uhr: Prozess gegen mutmaßlichen Kronjuwelendieb in Schweden hat begonnen +++

Ein junger Schwede muss sich seit heute wegen des Diebstahls historischer Kronjuwelen aus einer Kathedrale vor Gericht verantworten. Der Gerichtsprozess gegen den 22 Jahre alten Angeklagten begann im Bezirksgericht von Eskilstuna. Staatsanwältin Reena Devgun erklärte nach Angaben des Fernsehsenders SVT, man habe Blutspuren in der Kathedrale gefunden, die zu dem Mann gehörten. Verteidiger Johan Eriksson kündigte an, sein Mandant werde eine Erklärung dafür abgeben. Der 22-Jährige bestreitet die Vorwürfe.

01: Dreiste Diebe stehlen schwedische Kronjuwelen aus Kathedrale – 091415aef6879246Der Schwede war im September 2018 von der Polizei festgenommen worden. Ihm wird in der Anklageschrift vorgeworfen, Ende Juli gemeinsam mit einem anderen Mann drei Gegenstände aus dem Dom zu Strängnäs westlich von Stockholm gestohlen zu haben: die Krone und den Reichsapfel des 1611 gestorbenen Königs Karl IX. von Schweden sowie die Krone seiner 1625 gestorbenen Frau, Königin Christine von Holstein-Gottorf. Die Kronjuwelen gelten weiterhin als verschwunden. Sie haben einen Schätzwert von 65 Millionen schwedischen Kronen (6,3 Millionen Euro).

+++ 14.33 Uhr:  Taliban erlangen mehr Kontrolle in Afghanistan +++

In Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban ihren Einfluss und ihr Territorium offenbar weiter ausgeweitet. Zwischen Juli und Oktober 2018 habe die afghanische Regierung mindestens sieben der etwas mehr als 400 Bezirke an die Aufständischen verloren, hieß es in einem Bericht des Sonderinspekteurs des US-Senats für den Wiederaufbau in Afghanistan (Sigar). Die Regierung hatte demnach noch in 53,8 Prozent der Bezirke das Sagen, die Taliban kontrollierten mindestens 12 Prozent. Die restlichen Gebiete galten im Oktober 2018 als umkämpft. Dem Sigar-Bericht zufolge ist die afghanische Truppenstärke geschrumpft: 308.700 Soldaten seien noch im Einsatz, das sei der niedrigste Stand seit 2015. Nach Angaben des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani sind seit 2014 mindestens 45.000 afghanische Sicherheitskräfte getötet worden. 

Aktuell befinden sich die USA in Verhandlungen mit den Taliban. Es geht unter anderem um einen Abzug internationaler Truppen, einen Waffenstillstand und um die Frage, wie verhindert werden kann, dass Afghanistan ein sicherer Hafen für Terroristen wird.

+++ 13.55 Uhr: Fischer bei Haiattacke auf La Réunion tödlich verletzt +++

Ein Fischer ist an einer Flussmündung auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean von einem Hai getötet worden. Der Raubfisch habe den 41-Jährigen am Morgen angegriffen, als er im Wasser stand, teilten die Behörden mit. Rettungskräfte hätten den Mann nicht wiederbeleben können, er starb an seinen schweren Verletzungen. Der Unfall ereignete sich bei Sainte Rose am Rivière de l’Est, einem Fluss an der Ostküste der Insel. 

Vor La Réunion kommt es immer wieder zu tödlichen Haiangriffen, meist sind die Opfer Surfer und andere Wassersportler. Die Behörden hatten deshalb 2013 Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und Verbotszonen eingerichtet.

+++ 13.49 Uhr: Lucke fordert Überwachung seiner Ex-Partei AfD +++

AfD-Mitbegründer Bernd Lucke fordert eine Überwachung der Partei durch den Verfassungsschutz. “Es gibt Personen und Organisationen in der AfD, an deren Verfassungstreue man zweifeln kann”, sagte er der Wochenzeitung “Die Zeit”. Lucke nannte die AfD “eine latent fremdenfeindliche, deutschnationale Partei mit rechtsradikalen Einsprengseln”. Daher solle der Inlandsgeheimdienst Teile der AfD “lieber beobachten, als dass die vielleicht Unheil stiften.” Noch mal würde er sie nicht gründen.

Sein größter Fehler sei es gewesen, der ehemaligen AfD-Chefin Frauke Petry vertraut zu haben. “Ich kannte sie ja kaum, aber sie war engagiert, intelligent und präsentabel. Deshalb habe ich sie gefördert.” In einer Kampfabstimmung hatte sie ihm 2015 den Parteivorsitz abgenommen, woraufhin er die AfD verlies und die Partei Alfa gründete. Seit November 2016 heißt Luckes Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR).Rechtliche Schritte gegen Netzpolitik?_16.50

+++ 13.38 Uhr: “Gorch Fock” soll in Zwischenschritt schwimmfähig gemacht werden +++

Die Sanierung der maroden “Gorch Fock” soll zunächst fortgesetzt werden bis das Segelschulschiff der Bundeswehr wieder aufs Wasser kann. Eine entsprechende Entscheidung sei gefallen, bestätigte der CDU-Verteidigungspolitiker Ingo Gädechens in Berlin am Rande des Verteidigungsausschusses. Das Schiff wird von der Elsflether Werft in einem Dock in Bremerhaven saniert. Eine Kostenexplosion und Korruptionsvorwürfe belasten das Projekt.

Gorch Fock Krisengipfel_13.55Im Verteidigungsministerium ist entschieden worden, das Schiff wieder schwimmfähig zu machen. Die Sanierung soll aber nur fertiggestellt werden, wenn es belastbare Zusagen eines Maximalpreises von 135 Millionen Euro gibt. Die Sanierung war mit einem Kostenrahmen von knapp zehn Millionen begonnen worden. Inzwischen wurden knapp 70 Millionen Euro ausgegeben. Um das Schiff schwimmfähig zu machen, werden die Kosten nun auf 80 Millionen Euro steigen.

+++ 13.24 Uhr: Lebenslange Haft für tödlichen Kopfschuss auf Ex-Partnerin +++

Für einen tödlichen Kopfschuss auf seine Ex-Freundin vor den Augen der vier gemeinsamen Kinder muss ein 38-Jähriger lebenslang ins Gefängnis. Das Landgericht Braunschweig verurteilte ihn wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Der Mann aus Westerkappeln in Nordrhein-Westfalen soll im Mai 2018 seine frühere Partnerin in Salzgitter erschossen haben, nachdem diese das Sorgerecht für die Kinder bekommen hatte und ihm nur ein Umgangsrecht eingeräumt worden war. Die 30-Jährige starb noch am Tatort. Ihre Schwester überlebte einen Schuss in die Hüfte, ein weiteres Projektil verfehlte den Kopf des Großvaters knapp. Der Schütze und sein Opfer stammen aus dem Kosovo. 

+++ 13.05 Uhr: Feuerwehr versorgt Katze mit Sauerstoff +++

Feuerwehrleute in Düsseldorf haben bei einem Wohnungsbrand eine Katze gerettet und sie anschließend mit Sauerstoff versorgt. Passanten bemerkten das Feuer in einer Dachgeschosswohnung und wählten den Notruf, wie die Feuerwehr berichtet. Die Einsatzkräfte brachten die Flammen schnell unter Kontrolle. Menschen waren bei dem Brand am Dienstagabend nicht in der Wohnung. Nur die Katze, die sich laut Feuerwehr verängstigt in einer Ecke versteckt hatte. Die Retter brachten das Tier ins Freie und nach der Erstversorgung mit Sauerstoff in eine Tierklinik.

+++ 12.54 Uhr: Flieger defekt: Steinmeiers Rückflug aus Äthiopien verzögert sich +++

Wegen eines Defekts am Regierungsflieger “Theodor Heuss” kann Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht wie geplant von Äthiopien nach Berlin zurückfliegen. An dem technischen Problem der A 340 werde mit Hochdruck gearbeitet, hieß es in Addis Abeba. Ursprünglich sollte der Rückflug um 12.50 Uhr (MEZ) starten. Aus dem Präsidialamt hieß es, bei dem Defekt handele es sich um ein “Druckluftproblem”, das auf dem Flughafen von Addis Abeba behoben werden könne.

Die rund 55 Personen umfassende Delegation, die Steinmeier seit Sonntag begleitet hatte, blieb zunächst im Hotel. Steinmeier war bereits 2014 als Außenminister wegen eines Defekts am Flugzeug stundenlang in Äthiopien festgesessen. Die Regierungsflieger der Bundeswehr hatten in den letzten Monaten durch zahlreiche Defekte Schlagzeilen gemacht.Twitter amüsiert sich über Merkels Pannenflug 1125

+++ 12.27 Uhr: Conte: Migranten von Schiff “Sea-Watch” können bald aussteigen +++

Die Migranten an Bord des blockierten Rettungsschiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch dürfen nach fast zwei Wochen an Land. Sieben EU-Länder hätten sich zur Aufnahme von Migranten bereiterklärt, sagte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte. In den kommenden Stunden könnte daher das Aussteigen der Migranten beginnen. Auch Deutschland will Geflüchtete von dem Schiff aufnehmen. 

Die “Sea-Watch 3″ hatte 47 Migranten am 19. Januar vor Libyen aufgenommen. Es lag zuletzt mehrere Tage vor der sizilianischen Küste vor Anker, durfte aber nicht in den Hafen einfahren. Italien pocht seit langem auf eine gerechte Verteilung der Migranten auf andere EU-Staaten.

+++ 12.18 Uhr: Weniger Vögel in deutschen Gärten +++

In Deutschlands Gärten sind im Winter weniger Vögel als früher zu beobachten. Naturfreunde zählten im Januar bei der vom Naturschutzbund Deutschland organisierten Aktion “Stunde der Wintervögel” etwa weniger Meisen und Amseln, wie der Nabu mitteilte. Die Top fünf der beobachteten Wintervögel waren der Haussperling, die Kohlmeise, der Feldsperling, die Blaumeise und die Amsel.     

Die Gesamtzahl der pro Garten gemeldeten Vögel lag mit 37,1 unter dem langjährigen Mittel. Lediglich 2017 war die Zahl mit 34,4 noch niedriger. Im Jahr 2011 wurden noch fast 46 Vögel pro Garten gemeldet. “Der Grund für diesen deutlich negativen Trend liegt vor allem in den milden Wintern”, erklärte Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Es kämen weniger Vögel in die Gärten, weil sie in schneefreien Wäldern noch genug zum Fressen fänden. Es müsse aber aufmerksam beobachtet werden, ob es auch einen tatsächlichen Rückgang an Vögeln gebe.

+++ 12.07 Uhr: Flüchtender Autofahrer stößt mitten in Hamburg mit Tanklaster zusammen +++

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein betrunkener Autofahrer mitten im Hamburger Stadtgebiet mit einem Tanklastwagen zusammengestoßen. Der 28-Jährige wurde dabei in der Nacht leicht verletzt, wie die Beamten mitteilten. Der Lkw sei glücklicherweise nur leicht beschädigt worden, der Tank blieb heil. Zuvor musste sich bereits ein Polizist mit einem Sprung vor dem Fluchtfahrzeug in Sicherheit bringen. Dabei verletzte sich der Beamte leicht an der Hand.

Der Autofahrer hatte sich im Vergnügungsviertel St. Pauli einer Verkehrskontrolle entzogen und war daraufhin von mehreren Streifenwagen verfolgt worden. Dabei überfuhr er mehrere rote Ampeln. Zudem verlor er einmal die Kontrolle über sein Auto und geriet auf den Bürgersteig, wie die Polizei mitteilte. Schließlich kam es im Stadtteil Altona zu der Kollision mit dem Tanklaster. Beamte brachten den Flüchtlingen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Alkoholtest ergab 1,41 Promille. Außerdem bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

+++ 12.06 Uhr: Gericht hält Familie für “beleidigungsfreie” Zone +++

Im Familienkreis dürfen bei Auseinandersetzungen auch heftige Worte fallen, ohne dass einer der Beteiligten gerichtliche Konsequenzen fürchten muss. Mit dieser Begründung der Familie als “beleidigungsfreie Sphäre” hat das Oberlandesgericht Frankfurt die Klage eines Mannes gegen seine Schwiegermutter zurückgewiesen. Der Mann hatte verlangt, dass seine Schwiegermutter nicht länger vor anderen Familienmitgliedern behaupten dürfe, dass er seinen Sohn misshandelt habe, berichtete eine Gerichtssprecherin.

Vorangegangen war ein heftiger Ehestreit im Jahr 2016. Damals hatte die Frau des Klägers ihrer Mutter ein Handy-Video zur Aufbewahrung gegeben, auf dem der Mann seinen Sohn geschubst haben soll, um ihn zum schnelleren Gehen zu bewegen. Diese stellte daraufhin nicht nur Strafanzeige gegen den Schwiegersohn, sondern verschickte das “Protokoll der Misshandlungen” auch an ihre eigene Mutter und an ihre Schwester. Der Mann wollte vor Gericht durchsetzen, dass die Schwiegermutter diese Behauptungen nicht länger wiederholen darf. Wie schon zuvor das Landgericht stufte aber auch das OLG den engsten Familienkreis als “persönlichen Freiraum” ein, in dem man sich frei aussprechen könne. Daher seien auch Äußerungen, die außerhalb dieses Rahmens als ehrverletzend eingestuft werden könnten, geschützt.

+++ 12.04 Uhr: Regierung senkt Wachstumsprognose – Altmaier fordert Entlastungen +++

Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem deutlich schwächeren Wirtschaftswachstum in Deutschland. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sagte in Berlin, der Gegenwind nehme zu. Er nannte als Gründe etwa die unklare Lage beim Brexit und Handelskonflikte. Der CDU-Politiker sagte, es gehe nun darum, die Rahmenbedingungen für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verbessern. Dazu gehöre eine Entlastung der Arbeitnehmer und Unternehmen. 

Zwar befinde sich die deutsche Wirtschaft das zehnte Jahr in Folge auf Wachstumskurs, so Altmaier. Die Bundesregierung erwartet für 2019 aber nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent. In ihrer Herbstprognose war die Regierung noch von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen. Im Gesamtjahr 2018 hatte Europas größte Volkswirtschaft nach einer ersten Schätzung des Statischen Bundesamtes um 1,5 Prozent zugelegt, nach jeweils 2,2 Prozent in den beiden Vorjahren.

+++ 11.42 Uhr: 21-facher Mordversuch: Mieter gesteht Auslösen von Explosion +++

Nach der verheerenden Explosion und dem Einsturz eines Wohnhauses in Wuppertal hat einer der Mieter die Tat gestanden. Er habe sich umbringen wollen und dazu die Gasleitung geöffnet, sagte der 54-Jährige beim Prozessauftakt. Er ist wegen 21-fachen Mordversuchs angeklagt. “Ich bitte alle Bewohner um Verzeihung. Ich weiß, dass ich die Verantwortung trage. Ich habe das nicht gewollt.”

Die Wucht der Explosion hatte einen Bewohner auf die Straße geschleudert. Er schwebte in Lebensgefahr und ist seitdem ein Pflegefall. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, die Explosion heimtückisch und gemeingefährlich verursacht zu haben. Insgesamt rund 30 Menschen, darunter auch kleine Kinder und Jugendliche, hatten in der Nacht zum 24. Juni 2018 auf einen Schlag ihr Zuhause verloren.

+++ 11.38 Uhr: Maas will Isolation Irlands beim Brexit nicht zulassen +++

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich in der Brexit-Debatte klar hinter Irland gestellt. In der Frage der künftigen Grenzregelung “stehen Deutschland und die gesamte Union fest an Irlands Seite”, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Wir werden nicht zulassen, dass Irland in dieser Frage isoliert wird.” Maas betonte: “Wir sind bereit zu Gesprächen.” Die Position der Bundesregierung sei aber klar: “Der Austrittsvertrag ist die beste und einzige Lösung für einen geordneten Austritt.”

Das britische Unterhaus hatte gestern Abend für Nachverhandlungen zum Austrittsvertrag mit der EU gestimmt und sich gleichzeitig gegen einen harten Brexit gewandt. 317 Abgeordnete stimmten dafür, die sogenannte Backstop-Regelung für Nordirland in dem Vertrag zu ersetzen.  Dabei geht es um die Auffanglösung für die künftige Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und Irland. Nach ihr bliebe das Vereinigte Königreich ohne eine Folgevereinbarung in einer Zollunion mit der EU.Abstimmung Brexit 22.30

+++ 11.33 Uhr: Zahl der Feld- und Wiesenvögel sinkt dramatisch +++

Die Zahl der Feld- und Wiesenvögel in Europa hat laut einer aktuellen Studie in den letzten Jahrzehnten dramatisch abgenommen. Der Bestand ging vom Beginn der Zählungen ab 1980 bis 2016 um 57 Prozent zurück, wie aus Daten des europaweiten Vogelmonitoringprogramms PECBMS hervorgeht. Von dem Rückgang betroffen waren zum Beispiel der Kiebitz und die Goldammer, ein typischer Bewohner der Feldmark mit Acker- und Grünland.

Als Hauptgrund für die Entwicklung sieht Petr Vorisek, der an dem Projekt beteiligt ist, die Intensivierung der Landwirtschaft. “Man sollte Agrarsubventionen so ausrichten, dass eine naturnahe Landwirtschaft gefördert wird”, sagte der Zoologe von der Tschechischen Ornitologischen Gesellschaft am Mittwoch. Zudem seien die Auswirkungen des Klimawandels immer stärker spürbar.

+++ 11.30 Uhr: Verteidiger von “El Chapo” verhören einzigen Zeugen in nur 30 Minuten +++

Im Prozess gegen den mexikanischen Drogenboss Joaquín “El Chapo” Guzmán haben dessen Anwälte in New York mit ihren Zeugenbefragungen begonnen – und waren nach einer halben Stunde fertig. Ihr einziger Zeuge war der FBI-Beamte Paul Roberts, der im Februar 2017 einen von Guzmáns Kokainlieferanten verhört hatte, der damals gegen seinen früheren Boss aussagte. Guzmáns Verteidiger versuchten nun, die Glaubwürdigkeit des Drogenhändlers zu erschüttern – mithilfe von Roberts, der sich während des Verhörs Notizen gemacht hatte. Die Anwälte argumentierten, Teile von Cifuentes’ Aussage basierten nicht auf dessen Erinnerungen, sondern auf Ermittlungsakten der US-Regierung, die ihm von einem korrupten US-Marineoffizier zugespielt worden seien. In ihrem Kreuzverhör widersprachen die Staatsanwälte. Roberts, dem Übersetzer oder Cifuentes selbst sei ein Fehler unterlaufen, bei dem angeblichen US-Marineoffizier habe es sich in Wirklichkeit um einen Kolumbianer gehandelt

Guzmán muss sich in New York unter anderem wegen Drogenschmuggels, Waffenhandels und Geldwäsche verantworten und mit einer lebenslangen Gefängnisstrafe rechnen.El Chapos Bodyguard_17.50

+++ 11.30 Uhr: Drei Männer sollen 23 Kinder auf Campingplatz missbraucht  haben +++

Auf einem Campingplatz in Lügde im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe sollen drei Männer 23 Kinder sexuell missbraucht und kinderpornografisches Material hergestellt haben. Es gehe um mehr als 1000 Einzeltaten, sagte der Leiter der Ermittlungskommission Camping, Gunnar Weiß, in Detmold. Die Opfer seien 4 bis 13 Jahre alt. Die drei Verdächtigen – 56, 48 und 33 Jahre alt – seien in Untersuchungshaft. Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.PK Kindesmissbrauch auf Campingplatz_11.00

+++ 10.58 Uhr: Wilderer stehlen Zwergpinguine in Neuseeland +++

In Neuseeland haben Unbekannte vergangene Woche drei Zwergpinguine aus ihrem Nest in der Nähe von Napier gestohlen, einer Stadt auf der Nordinsel des Pazifikstaats. Eines der Tiere – mit einer Größe von höchstens 30 Zentimetern die kleinsten Pinguine der Welt – wurde wenige Stunden später tot aufgefunden, wie die nationale Naturschutzbehörde heute mitteilte. Von den beiden anderen fehlt jede Spur. Die Diebe – vermutlich zwei Männer und eine Frau – benutzten bei ihrer Tat ein Brecheisen. Eines der Tiere wurde nach Angaben der Behörde erschlagen. Die anderen beiden wickelten die Täter in Handtücher und fuhren mit ihnen davon. Vermutet wird, dass die Tiere außer Landes gebracht werden sollen.

Zwergpinguine sind in Neuseeland streng geschützt. Den Dieben drohen, wenn sie erwischt werden, bis zu zwei Jahre Haft und bis zu 100.000 neuseeländischen Dollar Geldstrafe (umgerechnet etwa 60.000 Euro). Zwergpinguine werden normalerweise nicht mehr als ein Kilo schwer. Die Tiere sind nachtaktiv. Ihre Nester bauen sie in der Nähe der Küste, gern im Gebüsch oder auch zwischen Steinen. Zu ihren natürlichen Feinden gehören Haie und Seelöwen

+++ 10.54 Uhr: Frau und vier Kinder in Indien wegen angeblicher Hexerei ermordet +++

In einem indischen Dorf sind eine Frau und ihre vier Kinder mit Macheten ermordet worden – weil die Täter die Mutter für eine Hexe hielten. Sechs Männer seien festgenommen worden und hätten die Tat gestanden, teilte die Polizei im ostindischen Bundesstaat Odisha mit. Hintergrund war den Angaben zufolge der Tod einer Zwölfjährigen, die an einer Krankheit gestorben war. Ein Medizinmann, der das Kind behandelt hatte, erklärte der Familie demnach, eine etwa 30-jährige Bewohnerin des Dorfes habe das Mädchen mit einem Fluch belegt. Daraufhin verschleppten laut Polizei der Vater und die Onkel der toten Zwölfjährigen die Frau und ihre Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren. Ihre Leichen wurden am vergangenen Wochenende in einem Brunnen in der Nähe ihres Hauses entdeckt. Unter den Festgenommenen war auch der Medizinmann.

Jedes Jahr gibt es nach offiziellen Zahlen mehr als 100 Morde in Indien wegen angeblicher Hexerei. In mehreren Bundesstaaten, darunter auch Odisha (früher Orissa), gibt es Gesetze gegen Hexenjagd.

+++ 10.52 Uhr: 15-Jähriger löst mit Böllerexplosion in Linienbus Panik aus +++

Ein 15-Jähriger hat in einem Linienbus in Bergisch Gladbach bei Köln einen Silvesterböller gezündet und damit eine Panik ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits vor gut eineinhalb Wochen am Busbahnhof der nordrhein-westfälischen Stadt. Wegen der Detonation verriss der Busfahrer demnach zwar das Lenkrad und war kurz geschockt, konnte aber den Bus sicher stoppen. Nachdem sich die Türen öffneten, flüchteten die Fahrgäste in Panik. Mehrere ältere Menschen sollen über Atemnot geklagt haben, eine Jugendliche lief weinend fort.

Die Ermittler suchen nun Geschädigte der Tat, die der 15-Jährige mittlerweile reumütig bei der Polizei eingestand. Gegen den Jugendlichen wird wegen Körperverletzung, Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

+++ 10.48 Uhr: Türkische Justiz stellt Haftbefehle gegen dutzende Piloten aus +++

Die türkische Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle gegen dutzende Piloten ausgestellt, die der Mitgliedschaft in der verbotenen Gülen-Bewegung verdächtigt werden. Wie die Staatsanwaltschaft in Ankara mitteilte, stellte sie insgesamt Haftbefehle gegen 63 Verdächtige aus, darunter 46 Hubschrauberpiloten im aktiven Dienst, zwei ehemalige Piloten und 15 Zivilisten. Die Polizei fahnde derzeit nach den Verdächtigen.

Todesangst wegen Erdogan: Die Geschichte eines Basketball-Stars, der sich nicht schüchtern lässt 17.05Die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft der Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen vor, den Staatsdienst unterwandert zu haben und hinter dem versuchten Militärputsch vom Juli 2016 zu stecken. Seitdem wurden zehntausende mutmaßliche Gülen-Anhänger aus Militär, Polizei, Justiz und Verwaltung festgenommen oder entlassen. Noch immer gibt es fast wöchentlich Razzien gegen die religiöse Bruderschaft.

+++ 10.40 Uhr: Wegen Terrorverdacht: Durchsuchungen auch in Ludwigslust +++

Die Terrorermittlungen gegen drei mutmaßliche Islamisten aus dem Irak, die heute in Schleswig-Holstein festgenommen wurden, reichen auch ins benachbarte Mecklenburg-Vorpommern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde am Morgen auch die Wohnung eines Mannes in Ludwigslust durchsucht. Die betreffende Person gelte bislang nicht als tatverdächtig, habe vermutlich aber in Kontakt zu mindestens einem der Festgenommenen gestanden, hieß es. 

Dem Vernehmen nach wurden die Spezialkräfte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamtes bei dem Einsatz in Ludwigslust auch von Kräften der Landespolizei unterstützt. Es sollen etwa 20 Beamte aus dem Nordosten beteiligt gewesen sein. Auch in Baden-Württemberg gab es im Zusammenhang mit dem Fall Wohnungsdurchsuchungen. Die drei Männer aus dem Irak stehen laut Bundesanwaltschaft im Verdacht, einen Terroranschlag in Deutschland geplant zu haben.

+++ 10.36 Uhr: Kabinett bringt Bafög-Reform auf den Weg +++

Studenten und Schüler aus ärmeren Familien sollen in Zukunft mehr Bafög erhalten. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Kabinett auf den Weg gebracht hat. Neben einer Erhöhung der Fördersätze soll dadurch auch der Kreis der Bafög-Empfänger größer werden. Dafür will die Bundesregierung bis zum Jahr 2022 insgesamt 1,8 Milliarden Euro zusätzlich ausgeben. Die Zahl der Bafög-Empfänger sinkt seit Jahren. Im Jahr 2017 floss die staatliche Ausbildungshilfe nur noch an rund 557.000 Studenten sowie etwa  225.000 Schüler. Diesen Negativtrend will die Regierung nun umkehren. Die Opposition hat aber erhebliche Zweifel, dass dies mit der neuen Bafög-Reform gelingt.

+++ 10 Uhr: U-Ausschuss zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium kommt +++

Die Berateraffäre im Verteidigungsministerium wird Thema eines Untersuchungsausschusses des Bundestags. Die Einsetzung des Gremiums wurde mit den Stimmen der Opposition im Verteidigungsausschuss beschlossen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Oppositionskreisen erfuhr. Die Vertreter der großen Koalition enthielten sich.

Der Untersuchungsausschuss soll der Frage nachgehen, wie es zu den Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Berateraufträgen im Verteidigungsministerium kam. Dort sollen millionenschwere Verträge unter Umgehung des Vergaberechts vergeben worden sein, auch der Vorwurf der Vetternwirtschaft steht im Raum.

+++ 9.38 Uhr: 23 Jahre nach Kindermord nimmt Polizei Verdächtigen fest +++

Rund 23 Jahre nach dem Mord an einer Zehnjährigen hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Der Mann sei gestern in Sachsen festgenommen worden, teilte die Polizei jetzt mit. Er solle noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 76-Jährige sei dringend verdächtig, im August 1996 in Jena die damals zehnjährige Ramona Kraus nahe eines Einkaufszentrums angesprochen und an einem unbekannten Ort getötet zu haben. Rund ein halbes Jahr später entdeckte ein Jäger in Treffurt den Schulranzen des Kindes. Wenige Tage später wurden Leichenteile gefunden. 

Ins Visier der Ermittler geriet der Mann dank der Arbeit der sogenannten Soko Altfälle der Landespolizeiinspektion Jena. Diese hat schon andere viele Jahre zurückliegende Tötungsverbrechen aufgeklärt.

+++ 9.02 Uhr: Niederlande geben rund 600 Kindern Asyl +++

Nach jahrelangen vergeblichen Asylverfahren können nun doch rund 600 Kinder und ihre Familien in den Niederlanden bleiben. Die Koalition einigte sich in der Nacht in Den Haag nach einer langen Kontroverse auf eine Ausnahmeregelung für minderjährige abgewiesene Asylbewerber. Danach sollen Kinder und Jugendliche, die seit Jahren in den Niederlanden wohnen und hier ihr Zuhause haben, nicht länger abgeschoben werden. Sie bekommen eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, auch wenn sie kein Anrecht auf Asyl haben. Mit dem Kompromiss hatten die vier Koalitionsparteien eine Regierungskrise verhindert.

Die jetzt beschlossene Ausnahmeregelung gilt nach Schätzungen der Regierung für rund 630 Kinder und ihre Familien. Ihre Asylanträge waren nach jahrelangen Verfahren abgewiesen worden.

+++ 8.52 Uhr: Spezialkräfte nehmen drei Terrorverdächtige in Schleswig-Holstein fest +++

Die Polizei hat am Morgen drei Männer in Dithmarschen in Schleswig-Holstein wegen Terrorverdachts festgenommen. Es handelt sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe um Iraker im Alter zwischen 23 und 36 Jahren.

Zuvor hatte der “Spiegel” berichtet, die Flüchtlinge hätten nach Erkenntnissen der Ermittler bereits eine Bombenbauanleitung im Internet heruntergeladen und damit begonnen, aus Silvesterraketen Schwarzpulver zu gewinnen. Zudem hätten sie eine Zündvorrichtung in Großbritannien bestellt. Konkret soll einer der Verdächtigen geäußert haben, möglichst viele “Ungläubige, aber keine Kinder” treffen zu wollen.

+++ 8.43 Uhr: ”Empire”-Star Jussie Smollett wird Opfer von Prügelattacke +++

Der US-Schauspieler Jussie Smollett, der in der Serie ”Empire” mitspielt, ist nachts von Unbekannten auf der Straße zusammengeschlagen und beleidigt worden. “Wir nehmen die Ermittlungen sehr ernst und gehen von einem möglichen Hassverbrechen aus”, teilte die Polizei in Chicago laut US-Medien mit. Die zwei Angreifer hätten den 36-Jährigen rassistisch und homophob beleidigt, eine unbekannte, chemische Substanz auf ihn geschüttet und ein Seil um seinen Hals gebunden. Laut ”TMZ.com” brüllten sie dabei die Parole von US-Präsident Donald Trump, ”Make America Great Again”.

Smollett lässt sich in einem Krankenhaus behandeln. Er sei erschüttert und wütend, dass so etwas passieren konnte, teilte er CNN mit. Der US-Sender Fox, der die Serie ausstrahlt, reagierte betroffen. Produzent Lee Daniels sagte in einem Instagram-Video: “Wir müssen einander lieben. Egal, welche sexuelle Orientierung jemand hat.” Er wünsche Smollett viel Kraft. ”Es ist bloß ein neuer, verdammter Tag in Amerika.” Der offen schwule, afro-amerikanische Smollet spielt seit 2015 in der Dramaserie den talentierten R&B-Sänger Jamal Joseph Lyon. Außerdem war er 2017 im Science-Fiction-Film ”Alien: Covenant” zu sehen.

+++ 8.19 Uhr: +++ BKA nimmt offenbar drei Terrorverdächtige in Schleswig-Holstein fest

Ermittle des Bundeskriminalamts haben einem Medienbericht zufolge am Morgen im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein drei Terrorverdächtige aus dem Irak festgenommen. Das Trio habe einen Anschlag mit Schwarzpulver aus Silvesterraketen verüben wollen, meldet der “Spiegel”. Sie hätten aber auch überlegt, eine Waffe oder ein Auto zu benutzen. Die Planungen der Männer seien laut Ermittlern “noch nicht besonders weit gewesen”.

+++ 8.12 Uhr: Maduro soll sich für vorgezogene Neuwahlen ausgesprochen haben +++

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich für vorgezogene Neuwahlen ausgesprochen, um die politische Krise in dem südamerikanischen Land zu beenden. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti. “Es wäre sehr gut, Parlamentswahlen zu einem früheren Zeitpunkt abzuhalten, das wäre eine gute Form der politischen Diskussion”, sagte Maduro demnach in einem in der venezolanischen Hauptstadt Caracas geführten Interview.30-Venezuelas Oberstes Gericht geht gegen Oppositionschef vor-5996206875001

+++ 8.05 Uhr: Konsumstimmung zu Jahresbeginn ausgezeichnet +++

Die Verbraucher in Deutschland sind weiterhin in bester Kauflaune. Sie rechnen mit weiter steigenden Einkommen und wollen daher auch entsprechend Geld ausgeben, wie das Marktforschungsinstitut GfK mitteilte. Die Konjunktur sehen sie wie die Wirtschaftsforscher und die Regierung aber im Abschwung. Das von der GfK ermittelte Konsumklima für Februar legte auf 10,8 Punkte zu.

Die persönlichen Einkommenserwartungen werden weiterhin bestimmt von der anhaltend guten Lage auf dem Arbeitsmarkt. Der hohe und noch zunehmende Beschäftigungsstand in Verbindung mit dem Fachkräftemangel in einer Reihe von Branchen stärke die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer in den Tarifgesprächen, erklärte die GfK. Und von steigenden Löhnen profitierten auch die Rentner, deren Altersbezüge an die Lohnentwicklung gekoppelt sind.

+++ 7.24 Uhr: Arktische Kälte überzieht Mittleren Westen der USA +++

Arktische Kälte hat weite Teile der USA fest im Griff: Der Nationale Wetterdienst des Landes hat für heute “eine der kältesten arktischen Luftmassen seit jüngerem Gedenken” angekündigt. In fast einem Dutzend Bundesstaaten von North Dakota bis Ohio werden die kältesten Temperaturen seit einer Generation erwartet. In der drittgrößten US-Stadt Chicago soll es kälter werden als in Teilen der Antarktis. Millionen US-Bürger wurden vor gefährlichen Minustemperaturen gewarnt, die im Mittleren Westen der USA auf minus 23 bis minus 40 Grad Celsius fallen könnten. Für eine Region im Bundesstaat Minnesota wurde aufgrund kalter Winde eine gefühlte Kälte von bis zu minus 54 Grad Celsius angekündigt.

Grund für die Kältewelle ist ein Wirbel arktischer Luft, der sich von dem normalerweise um den Nordpol kreisenden Luftwirbel gelöst hat. Unternehmen wiesen ihre Angestellten an, zu Hause zu bleiben, zahlreiche Schulen bleiben geschlossen. Hunderte Flüge wurden gestrichen: In Atlanta im südöstlichen Bundesstaat Georgia wurden rund 300 Flüge abgesagt, in Chicago mehr als 400 Flüge. Auch auf dem kanadischen Flughafen Toronto wurden 200 Flüge gestrichen.“Klimawandel, komm zurück, wir brauchen dich” – Trumps neuester Tweet macht_17.00

+++ 7.20 Uhr: Andreas Gabalier: “Ich bin wohl einigen zu bodenständig” +++

Der Volksmusiker Andreas Gabalier soll den Karl-Valentin-Orden bekommen und zeigt sich von der Kritik daran unbeeindruckt. ”Wenn sich ein paar Einzelne aufregen, die mich persönlich überhaupt nicht kennen, dann juckt mich das nicht”, sagte der österreichische Sänger (“Hulapalu”) der ”Bild”-Zeitung. Der Orden wird alljährlich von der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla in Gedenken an den Komiker Valentin (1882-1948) verliehen. Gabalier soll ihn am Samstag erhalten.

Das Valentin-Karlstadt-Musäum kritisiert die  gesellschaftspolitische Haltung des Volksmusikers. Diese sei rechtspopulistisch, eindeutig homophob und frauenfeindlich. ”Ich bin wohl einigen zu bodenständig, aber das werde ich ganz sicher nicht für diese Leute ändern”, erklärte der 34-Jährige. ”Von ein paar Neidern lasse ich mir meine Erfolgsgeschichte nicht kaputt reden.” Er erwarte mehr Respekt, ging auf die Vorwürfe aber nicht weiter ein. Auch Alt-Rock-’n'-Roller Peter Kraus (79), der den Preis am Samstag überreichen soll, verteidigt Gabalier. “Ich kenne Andreas als einen netten, höflichen und respektvollen Kollegen”, sagte er dem Blatt.

+++ 6:53 Uhr: Starker Smog beschert Bangkoks Schülern tagelang schulfrei +++

Wegen des andauernden Smogs über Bangkok haben viele Schüler in Thailands Hauptstadt bis nächste Woche schulfrei. Die Stadtverwaltung ordnete an, dass der Unterricht an mehr als 400 staatlichen Schulen mit sofortiger Wirkung wegen der Luftverschmutzung eingestellt wird. Betroffen sind Zehntausende Schüler.

Bangkoks mehr als acht Millionen Einwohner leiden schon seit Beginn des Jahres unter extrem schlechter Luft. Der sogenannte Luftqualitätsindex überschreitet immer wieder die Marke von 150. Von diesem Wert an gilt der Aufenthalt im Freien als “ungesund”. Derzeit liegt der Wert bei 183. Inzwischen gehört Thailands Hauptstadt zu den zehn Städten mit der weltweit schlechtesten Luft.

+++ 5:45 Uhr: Thailändischer Student stürzt bei Suche nach Handy-Signal zu Tode +++

Auf der Suche nach einem besseren Handy-Signal ist ein thailändischer Student zu Tode gestürzt. Der 21-Jährige fiel während eines Online-Spiels mit Freunden in der Hauptstadt Bangkok vom Balkon eines Hotels, wie die Polizei mitteilte. Der Student war nach Bangkok gekommen, um an einem Turnier des populären Online-Spiels “Arena of Valor” (“Arena von Valor”) teilzunehmen. Im Hotel wollte er gestern Abend noch eine Runde mit Freunden weiterspielen. Nach deren Angaben ging er nach draußen auf den Balkon, weil sein Smartphone nur noch schlechten Empfang hatte.

Plötzlich bewegte sich in dem Online-Spiel sein Charakter jedoch überhaupt nicht mehr. Als die Freunde nachsahen, stellten sie fest, dass der 21-Jährige vom Balkon in die Tiefe gestürzt war. Sein Handy lag neben ihm. Der Student kam aus der Stadt Chiang Mai im Norden Thailands. Hinweise auf einen Suizid gibt es nach Angaben der Polizei keine.

+++ 5:05 Uhr: Mehr als die Hälfte getesteter Schulranzen fällt durch +++

Schlechte Zeugnisse für viele Schulranzen: Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest sind zwölf von 22 Ranzen durchgefallen. Grund war die mangelhafte optische Warnwirkung bei der Mehrzahl der Modelle, wie die Warentester mitteilten. Nur acht Modelle schnitten mit “gut” ab – diese Schulranzen für 219 bis 250 Euro sind optisch auffällig und überzeugten auch im täglichen Gebrauch.

Interview Ergobag-Gründer_16.45Damit Kinder auf dem Schulweg gut zu sehen seien, müssten ihre Ranzen grell leuchten, mahnten die Prüfer mit Blick auf die Untersuchungsergebnisse, die in der neuen Ausgabe der Zeitschrift “test” nachzulesen sind. Gerade Schulanfänger schätzten Gefahren oft nicht richtig ein und liefen plötzlich auf die Straße. Derzeit erlaubt die Norm der Stiftung Warentest zufolge nur gelbe und orangefarbene Signalflächen. Diese Farben leuchten auch tagsüber besonders grell – das menschliche Auge nimmt sie schneller wahr als andere.

+++ 4:34 Uhr: Rechtsextreme trafen sich mehrfach zum Schießtraining im Ausland +++

Deutsche Rechtsextremisten haben sich in den letzten Jahren mehrfach zu Schießtrainings in Tschechien und Bulgarien getroffen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Darin heißt es, die tschechischen Behörden hätten dem Bundeskriminalamt (BKA) im Juni 2018 “eine Auflistung über Aufenthalte deutscher Staatsangehöriger in der Tschechischen Republik übermittelt”. Zu den Rechtsextremisten seien “Gästebucheinträge verschiedener Schießplätze” benannt worden.

Nach Angaben des Bundesamtes für Verfassungsschutz hatte die Bundespolizei am 24. September 2017 mit Spezialkräften der GSG 9 Autos von Angehörigen der Neonazi-Gruppe “Combat 18 Deutschland” nach der Einreise aus Tschechien durchsucht und dabei “eine geringe Menge Munition” beschlagnahmt. Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, weiß die Bundesregierung von insgesamt zwölf Schießtrainings von Rechtsextremisten im europäischen Ausland seit dem 8. Dezember 2015. In Deutschland bekamen die Sicherheitsbehörden seit dem 9. November 2017 Wind von insgesamt fünf Treffen von Rechtsextremisten, die Schießübungen abhielten. Die “ganz überwiegende Anzahl” dieser Unterweisungen im Umgang mit Schusswaffen sei auf öffentlich zugänglichen Schießanlagen in Deutschland und im europäischen Ausland durchgeführt worden.

+++ 4:24 Uhr: Tiernamen werden Kindernamen immer ähnlicher +++

Die beliebtesten Hundenamen im Jahr 2018 stehen auch in der Gunst junger Eltern ganz oben – das gilt besonders für weibliche Formen. Wie das Haustierregister Tasso mitteilte, führen Luna, Bella und Emma die Rangliste bei den Hündinnen an. Bei Katzen sind Lilly/Lilli, Luna sowie Lucy am beliebtesten. Der populärste Name für männliche Welpen Balu/Balou klingt dagegen eher nach einem Tier, allerdings finden sich in den Top Ten der Rüden auch Bruno und Max. Hintergrund könnte sein, dass Haustiere inzwischen als vollwertige Familienmitglieder gesehen werden. Nach einer Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover bezeichnet fast die Hälfte der Tierbesitzer ihre Vierbeiner als “Kind-Ersatz”. 

Der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld beobachtet zugleich, dass Eltern für ihren Nachwuchs immer häufiger Namen wählen, die sich auch für Hunde oder Katzen eignen. “Kindernamen sind heute deutlich kürzer als früher und klingen immer lalliger”, sagte er.Kindernamen 19.20

+++ 4 Uhr: Gwyneth Paltrow von Skiläufer auf Millionenentschädigung verklagt +++

US-Schauspielerin Gwyneth Paltrow (“Iron Man”) ist von einem Skiläufer im US-Staat Utah auf eine Millionenentschädigung verklagt worden. Die 46-Jährige sei auf einer Piste in Park City “außer Kontrolle” skigefahren und habe ihn bei einer Kollision verletzt, macht der Kläger – ein Arzt – in Gerichtsdokumenten geltend, wie US-Medien berichten.

Paltrow sei zudem nach dem angeblichen Crash einfach davongefahren und habe damit “Unfallflucht” begangen, zitierte die US-Zeitschrift “People” aus der Klageschrift. Bei dem Vorfall im Februar 2016 habe er unter anderem eine Gehirnverletzung erlitten, behauptet der Mann. Er verlangt von der Oscar-Preisträgerin (“Shakespeare in Love”) eine Entschädigung von mehr als drei Millionen US-Dollar. Paltrows Sprecherteam wies die Vorwürfe laut “People.com” zurück. Die Klage sei “völlig unbegründet”, hieß es in einer Mitteilung. 

+++ 2:45 Uhr: US-Soulsänger James Ingram mit 66 Jahren gestorben +++

Der US-amerikanische Soulsänger und Songwriter James Ingram ist tot. Schauspielerin und Sängerin Debbie Allen, eine langjährige Bekannte und Kollegin, bestätigte Ingrams Tod dem US-Sender CNN. Sie habe ihren “besten Freund und kreativen Partner” verloren, schrieb Allen auf Twitter. Der zweifache Grammy-Preisträger wurde 66 Jahre alt.

Ingrams “starke Stimme und seine meisterhaften Kompositionen” hätten die Musikszene nachhaltig geprägt, hieß es in einer Mitteilung der “Recording Academy”, die alljährlich die Grammy-Preise verleiht. Die begehrten Musikauszeichnungen hatte Ingram in den 1980er-Jahren für den R&B-Song “One Hundred Ways” und für sein “Yah Mo B There”-Duett mit Michael McDonald gewonnen. Er war insgesamt 14 Mal für einen Grammy nominiert gewesen. Weitere Hits nahm Ingram mit Patti Austin (Baby, Come to Me) und Linda Ronstadt (Somewhere Out There) auf. Er arbeitete auch mit Musikgrößen wie Ray Charles, Quincy Jones und Michael Jackson.

+++ 2:21 Uhr: USA bringen erste Asylbewerber aus Zentralamerika zurück nach Mexiko +++

Die USA haben damit begonnen, zentralamerikanische Asylbewerber in Erwartung ihrer US-Gerichtstermine zurück nach Mexiko zu schicken. Damit wird eine Anordnung von Präsident Donald Trump umgesetzt, wie die US-Botschaft in Mexiko-Stadt bestätigte. Über die mexikanische Grenze eingereiste Asylbewerber aus Zentralamerika sollen für die Dauer des Asylverfahrens nicht mehr in den USA bleiben. Die US-Regierung argumentiert, dass 90 Prozent der Asylanträge letztlich von Richtern abgelehnt würden. Viele Asylbewerber würden aber während des Verfahrens in den USA untertauchen und gar nicht erst zum Gerichtstermin erscheinen.

Die meisten Migranten kommen aus den von Gewalt und Armut geplagten Staaten Honduras, Guatemala und El Salvador und gelangen über die mexikanische Grenze in die USA. Das Zurückschicken von Flüchtlingen ist in den USA auf scharfe Kritik gestoßen. Aktivisten argumentieren, in der unsicheren mexikanischen Grenzregion seien Flüchtlinge gefoltert, vergewaltigt und ermordet worden. Auch Mexikos Regierung hat das Vorgehen der USA kritisiert, erteilt aber aus humanitären Gründen zeitlich begrenzte Visa für die Asylbewerber.

+++ 1:07 Uhr: Jedem dritten Arbeitslosen fehlt offenbar Geld für vollwertiges Essen +++

Fast jeder dritte Arbeitslose in Deutschland gibt laut ”Neue Osnabrücker Zeitung” an, sich nicht regelmäßig eine vollwertige Mahlzeit leisten zu können. Entsprechend hätten sich bei einer EU-Erhebung 30,3 Prozent der deutschen Erwerbslosen geäußert. Zudem habe sich ein Drittel aller Bürger über 16 Jahren in Deutschland (30,4 Prozent) bei der Befragung 2017 nicht in der Lage gesehen, unerwartete Ausgaben in Höhe von 1000 Euro aus eigenen Finanzmitteln zu stemmen, etwa für eine Autoreparatur oder eine neue Waschmaschine. Fast 16 Prozent der Haushalte fehlte demnach nach eigenen Angaben Geld, um jährlich eine Woche in den Urlaub zu fahren. Dieser Anteil ist dem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. 2014 habe er noch bei gut 21 Prozent gelegen.

Die Zahlen stammen aus der EU-Datenbank SILC, die das Statistische Bundesamt auf Anfrage der Linksfraktion ausgewertet hat, und beruhen auf der Selbsteinschätzung der befragten Haushalte.

+++ 0:39 Uhr: Zahl der Toten nach Dammbruch in Brasilien steigt auf 84 +++

Nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 84 gestiegen. 276 weitere Menschen wurden noch vermisst, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Die Zahl der Toten dürfte demnach noch steigen. “Die Chance, noch Überlebende zu finden, ist sehr gering”, sagte der Feuerwehrsprecher Pedro Aihara dem Nachrichtenportal G1. Die letzten Überlebenden waren am Samstagmorgen geborgen worden.  

TÜV Süd-Mitarbeiter nach Dammbruch-Katastrophe in Brasilien festgenommen_17.30Der Damm an der Mine Córrego do Feijão des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale war am Freitag gebrochen. Eine Schlammlawine war über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais hinweggerollt und hatte Menschen, Häuser und Tiere unter sich begraben. Gestern nahm die Polizei fünf Verdächtige fest, darunter zwei Ingenieure des Tüv Süd. Das Münchner Unternehmen hatte noch im vergangenen Jahr den Damm an dem Rückhaltebecken zweimal geprüft.

+++ 0:28 Uhr: Venezuelas Oberster Gerichtshof verhängt Ausreisesperre gegen Guaidó +++

Venezuelas Oberster Gerichtshof hat eine Ausreisesperre gegen den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó verhängt. Das Gericht fror  auch die Konten des oppositionellen Parlamentspräsidenten ein, wie Gerichtspräsident Maikel Moreno sagte. Gegen Guaidó werde ermittelt, weil er widerrechtlich das Amt von Staatschef Nicolás Maduro an sich gerissen habe. Das Gericht folgte mit seinem Beschluss einem Antrag des venezolanische Generalstaatsanwalts Tarek William Saab. 

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Staatschef Maduro und Guaidó, der sich am vergangenen Mittwoch zum Übergangspräsidenten erklärt hatte. Die USA und mehrere andere Staaten erkannten Guaidó an. Russland und China unterstützen aber weiterhin Maduro. Der Präsident kann sich bislang auch auf den Rückhalt der Armee und der Justiz verlassen. Generalstaatsanwalt Saab ist ein Anhänger Maduros. Auch der Oberste Gerichtshof unterstützt die Regierung des Linksnationalisten.29-USA verhängen Sanktionen gegen Venezuelas Ölkonzern-5995698513001

+++ 0:10 Uhr: Guaidó ruft Deutschland und EU zu Sanktionen gegen Maduro auf +++

Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó hat Deutschland und die EU zu Sanktionen gegen Staatschef Nicolás Maduro aufgerufen. “Wir brauchen weitere Sanktionen aus der EU, so wie sie ja auch von den USA beschlossen wurden”, sagte Guaidó der “Bild”-Zeitung. “Wir sind hier in einer Diktatur und es muss Druck geben. Es werden immer mehr Menschen ermordet. Außerdem ist es eindeutig, dass das Regime absolut korrupt ist.” 

Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, haben Guaidó Unterstützung zugesagt und Maduro ein Ultimatum gestellt, innerhalb von acht Tagen Neuwahlen auszurufen. Andernfalls wollen auch sie Guaidó offiziell anerkennen. Maduro hat die Frist zurückgewiesen.

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