News des Tages: Jagdverband will auch ganze Wolfsrudel zum Abschuss freigeben

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Niederlande: Handy-Nutzung auf dem Fahrrad wird verboten (12.09 Uhr)
  • Brückenkollaps in südafrikanischer Schule: Mindestens drei Kinder tot (10.45 Uhr)
  • Jagdverband will auch Wolfsrudel abschießen lassen (10.57 Uhr)
  •  Verirrter Leopard verletzt mehrere Schaulustige in indischer Stadt (8.07 Uhr)
  • Weltkriegsbombe in Lingen gesprengt – Explosion richtet Schaden an (1.03 Uhr)
  • Verteidiger von El Chapo fordern Freispruch (0.25 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 12.41 Uhr: Kalifornische Ermittler zerschlagen Netzwerke für Baby-Tourismus aus China +++

Ermittler im US-Bundesstaat Kalifornien haben drei Netzwerke zerschlagen, die “Baby-Tourismus” aus China mit illegalen Mitteln unterstützt haben. Gegen insgesamt 19 an den Machenschaften beteiligte Menschen seien Ermittlungen eingeleitet worden, teilte der kalifornische Staatsanwalt Nicola Hanna mit. Mehrere weitere Verdächtige seien flüchtig, die meisten von ihnen in China. Die Netzwerke hatten von schwangeren Ausländerinnen, vornehmlich aus China, jeweils zehntausende Dollar kassiert, damit diese ihr Kind in den USA zur Welt bringen und ihm damit die US-Staatsbürgerschaft verschaffen konnten. Sie waren bereits 2015 enttarnt worden, die Ermittler hatten dies aber bis jetzt geheim gehalten. Die Betrüger nutzten aus, dass jeder, der auf US-Territorium geboren wird, die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten bekommt. “Amerikas Way of Life steht nicht zum Verkauf”, erklärte Joseph Macias, Vertreter der Heimatschutzpolizei in Los Angeles. Seine Behörde werde entschieden gegen diejenigen vorgehen, “die unsere Gesetze und Werte verhöhnen, um daraus Profit zu schlagen und sich zu bereichern”.

+++ 12.09 Uhr: Niederlande verbieten Handy-Nutzung auf dem Fahrrad +++

Die Niederlande werden die Benutzung des Handys auf dem Fahrrad verbieten. Wer beim Telefonieren oder Schreiben von SMS erwischt wird, muss 95 Euro Strafe bezahlen. Die Benutzung des Telefons beim Radfahren sei gefährlich, sagte Justizminister Ferdinand Grapperhaus in Den Haag dem niederländischen Radio. “Wir werden es den Leuten sehr deutlich machen, dass das die neue Norm im Verkehr ist, und dass wir streng kontrollieren.” Das Verbot soll zum 1. Juli eingeführt werden und die Zahl der Fahrradunfälle reduzieren. 2017 waren 207 Menschen mit dem Fahrrad tödlich verunglückt. Experten schätzen, dass bei jedem vierten Fahrradunfall die Nutzung des Handys die Ursache ist.

+++ 10.57 Uhr: Jagdverband will auch Wolfsrudel abschießen lassen +++

In der Debatte um den Umgang mit Wölfen hat der Deutsche Jagdverband den Abschuss ganzer Rudel ins Gespräch gebracht. Den sehr anpassungsfähigen Raubtieren müsse beigebracht werden, sich von Menschen und Nutztieren fernzuhalten, sagte Verbandspräsident Hartwig Fischer der “Bild”-Zeitung. “Dazu kann es auch notwendig sein, ganze Rudel zu töten.” Wölfe sind strengstens geschützt und dürfen überhaupt nicht gejagt werden. Ausnahmen werden nur in gesetzlich eng gefassten Grenzen erlaubt, wenn bestimmte Wölfe ein problematisches Verhalten entwickeln.

Wolfsburg Wohnungen abreissen_11.20Uhr

+++ 10.50 Uhr: Thyssenkrupp rechnet mit Stahlfusion im Frühjahr +++

Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff rechnet trotz der laufenden Prüfung durch die EU-Wettbewerbsbehörden weiter mit einem Abschluss der Stahlfusion mit dem Konkurrenten Tata in diesem Frühjahr. “Bei der Prüfung arbeiten wir eng mit der Kommission zusammen”, sagte Kerkhoff auf der Hauptversammlung des Konzerns. Thyssenkrupp und der indische Tata-Konzern wollen ein Gemeinschaftsunternehmen bilden, das zur Nummer 2 in der europäischen Stahlindustrie werden soll. Das gemeinsame Unternehmen sei die richtige Antwort auf die Überkapazitäten in der Stahlindustrie.

+++ 10.45 Uhr: Brückenkollaps in südafrikanischer Schule: Mindestens drei Kinder tot +++

Beim Einsturz einer Brücke zwischen zwei Gebäuden eines südafrikanischen Gymnasiums sind mindestens drei Schulkinder ums Leben gekommen. Rund 15 weitere wurden bei dem Unglück im Ort Vanderbijlpark im Süden von Johannesburg verletzt, wie der private Rettungsdienst ER24 mitteilte. Vier Kinder wurden demnach schwer verletzt und nach der Erstversorgung per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der Bildungsminister der betroffenen Provinz Gauteng, Panyaza Lesufi, bestätigte den Vorfall am Gymnasium Driehoek über Twitter. Er sprach ebenfalls von drei Toten.

+++ 10.35 Uhr: Staatsschutz ermittelt nach Angriff auf brasilianische Botschaft in Berlin +++

Die Botschaft Brasiliens in Berlin ist in der Nacht Ziel eines Angriffs von mehreren vermummten Tätern geworden. Wie die Polizei mitteilte, warfen die Angreifer Farbbeutel auf das Gebäude in Berlin-Mitte und schütteten Farbe dagegen aus. Zudem schlugen sie demnach mit Gegenständen gegen die Fenster und beschädigten dabei 16 Fensterscheiben. Als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eingreifen wollte, seien die Angreifer unerkannt geflüchtet. Das Personal der Botschaft sei unverletzt geblieben. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm den Angaben zufolge die Ermittlungen, da es sich um eine politisch motivierte Tat handeln könnte.

+++ 10.34 Uhr: Bund will nach Pannen neue Regierungsmaschine anschaffen +++

Nach den jüngsten Pannen mit Regierungsflugzeugen will das Bundesverteidigungsministerium einem Bericht zufolge möglichst schnell eine neue Maschine anschaffen. Geplant sei, schon Ende 2019 einen Airbus-Langstreckenjet vom Typ A350 direkt vom Hersteller zu kaufen, berichtete der “Spiegel”. Der neue Jet werde ohne die für Regierungsflieger übliche VIP-Ausstattung rund 150 Millionen Euro kosten und könnte die Regierungsflotte im besten Fall schon ab Ende 2020 entlasten.

+++ 10.30 Uhr: Ekelfleisch aus Polen in Frankreich aufgetaucht +++

Ekelfleisch aus Polen ist in Frankreich aufgetaucht: Die französischen Lebensmittelbehörden schlugen Alarm wegen fast 800 Kilogramm verdorbenen Fleisches, das in neun weiterverarbeitende Betriebe gelangt sei. Landwirtschaftsminister Didier Guillaume sprach von einem “schrecklichen Betrugsfall”. Von dem Rindfleisch-Skandal sind nach Angaben des polnischen Veterinäramts auch neun weitere EU-Länder betroffen. Die polnische Staatsanwaltschaft hatte Alarm geschlagen, weil ein Schlachthaus das Fleisch kranker Rinder auch ins Ausland geliefert haben soll. Das Veterinäramt des Landes erklärte, 2,7 Tonnen seien in zehn EU-Länder gelangt, darunter auch Ungarn, Schweden, Spanien und die Slowakei. Deutschland und Österreich wurden nicht genannt.

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+++ 8.25 Uhr: Michael Kessler sitzt gern stumm in der Straßenbahn +++

Schauspieler Michael Kessler (51, “Manta, Manta”) sitzt gern stumm in der Straßenbahn – um Leute zu beobachten. “Wenn ich Straßenbahn fahre oder Flugzeug fliege oder Zug fahre: Ich lese kein Buch”, sagte Kessler bei der Gala des Deutschen Fernsehpreises in Düsseldorf. Höchstens schaue er mal kurz in seine Mails. Ansonsten versuche er, viel wahrzunehmen. “Weil man so viel entdeckt. Viele skurrile Menschen, skurrile Bewegungen, skurrile Outfits, skurrile Frisuren, auch skurrile Gespräche hört man manchmal. Und da lausche ich gerne, oder ich beobachte einfach gerne”, sagte Kessler. Der Schauspieler ist für seine Imitationen anderer Prominenter bekannt.

++ 8.07 Uhr: Verirrter Leopard verletzt mehrere Schaulustige in indischer Stadt +++

Ein wilder Leopard hat in der indischen Stadt Jalandhar eine Panik ausgelöst. Das Tier streifte am Donnerstag mehrere Stunden durch die 800.000 Einwohner zählende Stadt im Norden des Landes und verletzte vier Menschen, bevor es eingefangen werden konnte. Bei den meisten Verletzten handelte es sich um Schaulustige, die der Raubkatze zu nahe gekommen waren.

Wildschutzbeamte des Bundesstaates Punjab erklärten, der Leopard sei von den Hügeln des Nachbarstaates Himachal Pradesh gekommen und durch Wälder und Felder nach Jalandhar gelangt.

+++ 7.10 Uhr: Deutscher Bank gelingt erster Jahresgewinn seit 2014 +++

Die Deutsche Bank hat 2018 nach drei Verlustjahren in Folge wie erhofft wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Konzerngewinn lag bei 341 Millionen Euro nach einem Verlust von 735 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern in Frankfurt mitteilte.

+++ 5.05 Uhr: USA: Klirrender Frost hält an +++

Die seit Tagen anhaltende Kältewelle in den USA will noch nicht weichen: Der National Weather Service sagt für den Mittleren Westen und den Norden der USA weiterhin lebensgefährliche Kälte voraus. Klirrender Frost verbunden mit teils auffrischendem Wind führe zu Bedingungen, die anfälligen Menschen Probleme bereiten könnten. Gestern waren stellenweise Temperaturen von deutlich unter minus 30 Grad Celsius gemessen worden. In der stark von der Kältewelle betroffenen Millionenmetropole Chicago ließ der Frost etwas nach.

USA so kalt, dass …_16.45Uhr

+++ 4.37 Uhr: Schlagloch führt zu Tunnel für offenbar geplanten Bankraub in Florida +++

Nicht schlecht gestaunt haben Straßenarbeiter im US-Bundesstaat Florida, die ein Schlagloch reparieren wollten. Das Loch führte zu einem Tunnel für einen offenbar geplanten Bankraub, wie die US-Bundespolizei FBI mitteilte. Der rund 45 Meter lange Tunnel war zu einer Filiale der Chase Bank in der rund 30 Kilometer nördlich von Miami gelegenen Stadt Pembroke Pines gegraben worden.

Nachrichten News Florida

+++ 4.34 Uhr: Mehr als 400.000 Dieselfahrer schließen sich Klage gegen VW an +++

Hunderttausende Dieselfahrer verbünden sich gegen VW: Drei Monaten nach Einreichung der Verbraucherklage im Abgasskandal gegen die Wolfsburger haben sich über 401.000 Autokäufer in das Register beim Bundesamt für Justiz eingetragen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) klagt stellvertretend für sie gegen den Autobauer. Ziel ist, dass Dieselfahrer leichter an Schadenersatz kommen. Wann das Gerichtsverfahren beginnt, ist noch nicht klar. 

+++ 4.09 Uhr: Zahl der Todesopfer nach Dammbruch in Brasilien steigt auf 110 +++

Nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 110 gestiegen. 238 weitere Menschen wurden noch vermisst, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Die Zahl der Toten dürfte noch weiter steigen. Nach Einschätzung der Rettungskräfte besteht kaum noch die Aussicht, Überlebende zu finden. Die letzten Überlebenden waren am Samstagmorgen geborgen worden.  

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+++ 2.57 Uhr: Rekordfund von tödlicher Droge Fentanyl an US-Grenze +++

An der Grenze zu Mexiko haben die US-Behörden die Rekordmenge von 115 Kilogramm der tödlichen Droge Fentanyl entdeckt. Wie die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) mitteilte, war das synthetische Opioid in einem Geheimfach in einem Sattelschlepper versteckt. Beschlagnahmt wurden auch 179 Kilogramm Crystal Meth. Der Fund gelang den Behörden am Grenzübergang Nogales im US-Bundesstaat Arizona. “Das ist der größte Fund von Fentanyl in der Geschichte der CBP”, sagte der Leiter des US-Zolls in Nogales, Michael Humphries. Das Opioid ist 80 bis 100 Mal stärker als Morphium. Schon ein Viertel Gramm kann tödlich wirken.

Nachrichten News Drogen

+++ 2.44 Uhr: Guaidó wünscht sich keine US-Militärhilfe +++

Der venezolanische Gegenpräsident Juan Guaidó hat militärische Hilfe der USA beim Versuch der Regierungsübernahme als unerwünscht zurückgewiesen, sie aber auch nicht völlig ausgeschlossen. “Hier in Venezuela tun wir alles was wir können, um Druck aufzubauen, so dass es nicht zu einem Szenario kommt, das niemand möchte”, sagte Guaidó in einem Interview des US-Senders CNN auf die Frage, ob er US-Militärhilfe akzeptieren würde. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor wiederholt erklärt, alle Optionen seien auf dem Tisch. 

+++ 1.10 Uhr: Bericht: Zahl der Salafisten in Deutschland weiter gestiegen +++

Die Zahl der Salafisten in Deutschland ist nach einem Medienbericht auf aktuell 11.500 gestiegen. 2017 seien es noch 10.800 gewesen, schreibt die “Rheinische Post” unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums. In Nordrhein-Westfalen, das seit Jahren eine Hochburg von Salafisten ist, blieb die Zahl laut NRW-Innenministerium bei 3100 konstant. Das sei aber “noch lange kein Grund zur Entwarnung”, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der Zeitung. Das Risiko eines Terroranschlags in Deutschland sei unverändert hoch. “Wir haben zwar derzeit keine Hinweise auf einen konkreten Anschlagsort und eine konkrete Anschlagszeit. Wir müssen aber ständig damit rechnen, dass es Leute gibt, die Pläne schmieden”, sagte Reul.

+++ 1.03 Uhr: Weltkriegsbombe in Lingen gesprengt – Explosion richtet Schaden an +++

Die Sprengung einer Weltkriegsbombe hat im niedersächsischen Lingen Sachschaden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, war die Explosion des Fünf-Zentner-Blindgängers in der Nacht bis über die Stadtgrenze zu hören. Wie hoch der Schaden ist und was genau beschädigt wurde, war zunächst unklar. Verletzte habe es aber nicht gegeben, hieß es weiter.

Nachrichten News Bombe

Das Entschärfen der Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestaltete sich komplizierter als angenommen. Es wäre entgegen der ersten Annahme “nicht ohne größeres Risiko” möglich gewesen, teilte die Polizei Emsland via Twitter mit. Auch ein Abtransport wäre zu gefährlich gewesen. Die Bombe musste demnach kontrolliert gesprengt werden.

+++ 0.32 Uhr: Trump sieht sich mit Geheimdiensten nach Kritik auf einer Linie +++

Nach scharfer Kritik an den US-Geheimdiensten hat Präsident Donald Trump wieder versöhnliche Töne angeschlagen und sieht sich auf einer Linie mit den Sicherheitsbehörden. Trump schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, er habe ein “großartiges Treffen” mit den Geheimdienstspitzen im Weißen Haus gehabt. “Wir sind uns beim Iran, dem IS, Nordkorea etc. sehr einig.”

Am Vortag hatte Trump die Kompetenz der Geheimdienst noch massiv in Frage gestellt. Die Geheimdienste seien in ihren Positionen zum Iran “extrem passiv und naiv” und sollten “vielleicht (…) wieder zur Schule gehen!”

Trump vs. Geheimdienstberichte_14.15

+++ 0.25 Uhr: Verteidiger von El Chapo fordern Freispruch +++

Im Prozess gegen Joaquín “El Chapo” Guzmán in New York haben dessen Verteidiger einen Freispruch des mexikanischen Drogenbosses gefordert. “Sie müssen dem Mythos von El Chapo nicht nachgeben”, sagte Anwalt Jeffrey Lichtman in seinem Schlussplädoyer an die Adresse der zwölf Geschworenen. Diese sollen ab Montag über die Schuld oder Unschuld des 61-Jährigen beraten. Bei einer Verurteilung droht Guzmán lebenslange Haft.

El Chapos Bodyguard_17.50Die Beweisführung der Staatsanwaltschaft stufte Lichtman als reihenweise Lügen ein. 14 Zeugen, darunter ehemalige Mitarbeiter Guzmáns, hätten eigene Haftstrafen mit erfundenen Aussagen gegen Guzmán verringern wollen. “Diese Regierung (der USA) hat ihnen die Welt gegeben und dann haben sie gelogen wie gedruckt”, sagte Lichtman. Der wahre Chef des Sinaloa-Kartells sei Ismael “El Mayo” Zambada. Zambada und Guzmán hatten das Kartell zeitweise gemeinsam geleitet.

Richter Brian Cogan musste Lichtman teils in die Schranken weisen. “Es gibt in diesem Fall keine Beweise, dass die Regierung aus einem falschen Motiv handelte”, stellte er klar. Lichtman hatte argumentiert, die Staatsanwaltschaft habe es auf Guzmán abgesehen und wolle ihn in dem Drogenkrieg um jeden Preis hinter Gitter bringen. “Der Zweck heiligt die Mittel nicht”, sagte Lichtman.

+++ 0.24 Uhr: Spahn: Krebs kann in zehn bis 20 Jahren besiegbar sein +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält Krebsleiden in absehbarer Zeit für besiegbar. “Es gibt gute Chancen, dass wir in zehn bis 20 Jahren den Krebs besiegt haben”, sagte der CDU-Politiker der “Rheinischen Post”. Der medizinische Fortschritt sei immens, die Forschung vielversprechend. “Und wir wissen deutlich mehr. Es gibt Fortschritte bei der Krebserkennung, bei der Prävention.” Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. 

+++ 0.05 Uhr: Flüchtlingshelfer fordern sichere Häfen in Europa für Seenotrettung +++

In einem dramatischen Appell fordert ein Bündnis von Flüchtlingsorganisationen die EU-Staaten auf, im Mittelmeer geborgene Migranten umgehend nach Europa zu bringen und private Seenotretter besser zu unterstützen. Überdies dürfe die EU nicht länger dulden, dass Überlebende von der libyschen Küstenwache zurück in das Krisenland gebracht werden, wo ihnen Folter und Sklaverei drohten. 

In dem offenen Brief an Justizministerin Katarina Barley (SPD) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) heißt es, seit Januar seien mindestens 2500 Frauen, Kinder und Männer im Mittelmeer ertrunken. “Währenddessen haben die Staats- und Regierungschefs der EU vor dieser Tragödie ihre Augen verschlossen und sich auf diese Weise daran mitschuldig gemacht.”  Zu den Unterzeichnern gehören SOS Méditerranée, Ärzte ohne Grenzen und Oxfam.

08-Sea-Watch wirft Europa Versagen vor-5987168049001

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