News des Tages: Krimineller nutzt “Fachkenntnisse” zur Rettung eines Mädchens

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • China bleibt Deutschlands wichtigster Handelspartner (9.09 Uhr)
  • Umfrage: Grüne dominieren klar bei Schülern und Studenten (8.42 Uhr)
  • Bahn muss Fahrgästen deutlich höhere Entschädigungen zahlen (4.52 Uhr)
  • Häftling nutzt “Fachkenntnisse” zur Rettung eines Mädchens (1.23 Uhr)
  • Serbien trauert um Sänger Saulic nach tödlichem Unfall in Deutschland (0.55 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 9.35 Uhr: Mehr als die Hälfte der 20- bis 24-Jährigen hat Abitur +++

In Deutschland hat unter den 20- bis 24-Jährigen inzwischen mehr als die Hälfte Abitur. Im Jahr 2017 lag in dieser Altersgruppe der Anteil der Menschen mit Fachhochschul- oder Hochschulreife bei 53 Prozent, wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Bildungsmesse didacta mitteilte. Dabei hatten demnach 58 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer Abitur.     

Unter den 60- bis 64-Jährigen verfügte laut der Statistikbehörde dagegen nur ein Viertel (26 Prozent) über eine Fachhochschul- oder Hochschulreife. Unter ihnen waren zudem im Gegensatz zu den jüngeren Abiturienten mehr Männer (30 Prozent) als Frauen (23 Prozent). Insgesamt hatten in Deutschland im Jahr 2017 knapp ein Drittel (32 Prozent) der über 15-Jährigen Abitur. Weitere 23 Prozent besaßen einen mittleren Abschluss und 30 Prozent einen Hauptschulabschluss als höchsten allgemeinen Schulabschluss. 

+++ 9.17 Uhr: Prozess gegen ehemalige AfD-Chefin Petry wegen Meineid-Verdachts begonnen +++

In Dresden hat am Montag der Prozess gegen die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry wegen des Verdachts auf Meineid begonnen. Petry muss sich vor dem Landgericht wegen des Vorwurfs verantworten, in einer Sitzung des Wahlprüfungsausschusses des sächsischen Landtags im November 2015 unter Eid falsch ausgesagt zu haben.     

Der Ausschuss befasste sich damals mit der Gewährung von Darlehen durch AfD-Landtagskandidaten an die Partei. Damit sollte der Landtagswahlkampf 2014 unterstützt werden. Am ersten Prozesstag waren drei Zeugen zur Vernehmung geladen. Für das Verfahren sind zunächst insgesamt sieben Verhandlungstage bis zum 13. März angesetzt. Der Prozess findet wegen des erwarteten Zuschauerandrangs nicht im Landgericht, sondern im Gebäude des Oberlandesgerichts in Dresden statt.

+++ 9.11 Uhr: Bericht: Mehr als 1000 IS-Anhänger von Syrien in Irak geflohen +++

Mehr als 1000 Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sollen einem Medienbericht zufolge von Syrien in den Irak geflohen sein. Dabei könnten sie bis zu 200 Millionen US-Dollar in bar dabei gehabt haben, berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf nicht näher genannten Vertreter des US-Militärs.

Truppen unter kurdischer Führung gehen im Osten Syriens derzeit gegen die letzte IS-Bastion in dem Bürgerkriegsland vor. In dem Ort Baghus konnten sie die letzten verbliebenen IS-Kämpfer umzingeln. Unter den Dschihadisten sollen auch zahlreiche Ausländer sein. Kurden hatten in den vergangenen Tagen berichtet, sie vermuteten, dass der Grenzort über Tunnel mit dem Irak verbunden sei. Eine Satellitenaufnahme zeigt zudem, dass sich Ende Januar eine große Menschenmenge in Richtung des Nachbarlandes bewegte.

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+++ 9.09 Uhr: China bleibt Deutschlands wichtigster Handelspartner +++

China bleibt der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik. Im vergangenen Jahr wurden nach ersten Schätzungen Waren im Wert von 199,3 Milliarden Euro zwischen Deutschland und der Volksrepublik gehandelt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das Handelsvolumen umfasst demnach Exporte und Importe.    

China war den Angaben zufolge damit 2018 zum dritten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner – nach den Niederlanden mit einem Warenverkehr von 189,4 Milliarden Euro und den Vereinigten Staaten mit einem Umfang von 178 Milliarden Euro. Das wichtigste Abnehmerland deutscher Waren waren im vergangenen Jahr ebenfalls wie bereits in den Vorjahren die USA. So wurden Güter im Wert von 113,5 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten exportiert. Auf den Plätzen zwei und drei folgten laut Statistikamt Frankreich mit 105,3 Milliarden Euro und China mit 93,1 Milliarden Euro.

+++ 8.42 Uhr: Umfrage: Grüne dominieren klar bei Schülern und Studenten +++

Die Grünen sind laut dem aktuellen “RTL/n-tv-Trendbarometer” klar die dominierende Kraft bei jungen Menschen, besonders bei Schülern und Studenten. Den am Montag veröffentlichten Ergebnissen der Umfrage des Instituts Forsa zufolge würden sich 43 Prozent der Schüler und Studenten für die Grünen entscheiden, dagegen nur jeweils elf Prozent für Union und SPD.    

Auch in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sind die Grünen demnach mit einem Anteil von 27 Prozent die stärkste Kraft. Sie liegen in dieser Gruppe klar vor der Union mit 22 Prozent und der SPD mit 13 Prozent.    

Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte dazu, offensichtlich ließen sich junge Menschen weder von den angekündigten Sozialstaatsreformen der SPD, noch von dem zunehmend harten Kurs der Union in der Flüchtlingspolitik beeindrucken. Letzteres führt laut Forsa sogar eher zu einer Wählerwanderung von der Union zu den Grünen. Zudem litten sowohl die Union als auch die SPD unter einer Überalterung ihrer Wählerschaft.

+++ 8.35 Uhr: USA bleiben wichtigster Einzelmarkt für Deutschlands Exporteure +++

Die USA bleiben ungeachtet aller Störfeuer der Trump-Regierung wichtigster Einzelmarkt für Deutschlands Exporteure. In das Land gingen im vergangenen Jahr Waren “Made in Germany” im Gesamtwert von 113,5 Milliarden Euro und damit 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Auf den Plätzen zwei und drei der bedeutendsten Exportländer für Europas größte Volkswirtschaft lagen nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Montag unverändert Frankreich und die Volksrepublik China. 

Gefragt sind im Ausland vor allem Maschinen und Kraftfahrzeuge aus deutscher Produktion. Die mit Abstand meisten Einfuhren bezog Deutschland 2018 erneut aus China. Mit einem gesamten Handelsvolumen von rund 199,3 Milliarden Euro – also Exporte und Importe zusammen – war China zum dritten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner.

+++ 8.33 Uhr: Jemen: Einigung auf Beginn von Truppenabzug aus wichtiger Hafenstadt +++

Nach wochenlanger Verzögerung haben sich Jemens Kriegsparteien auf den Beginn des vereinbarten Truppenabzugs aus der umkämpften Hafenstadt Hudaida geeinigt. Bei Gesprächen am Wochenende sei ein “wichtiger Fortschritt” erzielt worden, teilten die UN am Sonntag (Ortszeit) in New York mit. Die Konfliktparteien hätten nach langwierigen, aber konstruktiven Diskussionen eine Einigung zur ersten Phase des Abzugs gefunden. Ein Zeitpunkt für den Beginn des Abzugs wurden nicht genannt.

Der Hafen Hudaida im Westen des Jemens ist zentral für die Versorgung des Bürgerkriegslandes. Die international anerkannte Regierung und die Huthi-Rebellen hatten sich im Dezember bei Friedensgesprächen in Schweden auf eine Waffenruhe für Hudaida und einen Truppenrückzug geeinigt. Dieser hätte eigentlich bis Anfang des Jahres umgesetzt werden sollen, scheiterte bislang aber am gegenseitigen Misstrauen.

+++ 8.17 Uhr: Handelsverband warnt vor Verödung der deutschen Innenstädte +++

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat angesichts leerer Läden in den Stadtzentren vor einer Verödung der deutschen Innenstädte gewarnt. Viele Innenstädte seien “in höchster Not” und vielerorts fänden nur noch wenige Menschen den Weg in Fußgängerzonen und Ladenzeilen, zitierte die “Passauer Neue Presse” den Hauptgeschäftsführer des HDE, Stefan Genth. Dieser äußerte sich in einem Brandbrief an Innen- und Bauminister Horst Seehofer (CSU).

Ursache für die Entwicklung seien vor allem Umsatzverschiebungen in den Online-Handel. Deshalb gebe es derzeit in etlichen Kommunen eine deutliche Zunahme der Leerstände. Dem Verband zufolge verringerte sich in der Zeit von 2012 bis 2017 die Zahl der Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland um 11.000.

+++ 6.57 Uhr: Vier indische Soldaten bei Gefecht in Kaschmir-Region getötet +++

Bei einem Gefecht mit Rebellen in der Kaschmir-Region sind mindestens vier indische Soldaten getötet worden. Ein weiterer Soldat sei bei dem Schusswechsel am Montag im Bezirk Pulwama schwer verletzt worden, sagte ein Polizist der Nachrichtenagentur AFP. Die Rebellen seien vermutlich entkommen.    

In der Region waren am Donnerstag bei einem Selbstmordanschlag 41 Sicherheitskräfte getötet worden. Es war der schwerste Anschlag auf Regierungstruppen im indischen Teil der Kaschmir-Region seit drei Jahrzehnten. Die im Nachbarland Pakistan ansässige Islamistengruppe Jaish-e-Mohammed beanspruchte die Tat für sich. Die indische Armee startete nach dem Anschlag einen Großeinsatz, um Extremisten ausfindig zu machen.

+++ 6.57 Uhr: Gegen Rapper 50 Cent aufgestachelt? Ermittlungen gegen Polizisten +++

Weil er Kollegen gegen den Rapper 50 Cent aufgestachelt haben soll, hat die New Yorker Polizei interne Ermittlungen gegen einen Beamten eingeleitet. Das sagte ein Sprecher am Sonntag (Ortszeit) dem ”Hollywood Reporter”. Der Polizist soll im vergangenen Sommer zu seinen Kollegen gesagt haben, sie sollten den Rapper erschießen, falls sie ihn sähen. Der Musiker (“Get Rich Or Die Tryin’”) wurde damals zu einer Boxveranstaltung erwartet, wie Medien berichteten. 

“Ich nehme diese Drohung sehr ernst”, schrieb 50 Cent auf Instagram. “Das Traurige ist, dass der Mann noch immer Dienstmarke und Waffe trägt.” Der Polizist ließ dem Online-Portal ”TMZ.com” ausrichten, die Berichte seien falsch. Der Mann ist der ”New York Daily News” zufolge seit 30 Jahren im Dienst. Er solle bis zum Abschluss der internen Untersuchungen im Einsatz bleiben

+++ 5.03 Uhr: Röttgen weist Trump-Forderung zu europäischen IS-Dschihadisten zurück +++

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump an die Europäer zurückgewiesen, gefangene ausländische IS-Kämpfer zurückzunehmen. Die Forderung sei “in Ton und Inhalt nicht konstruktiv”, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags der “Passauer Neuen Presse” (Montagsausgabe). “Dieses Problem müssen wir gemeinsam lösen. Wenn man sich jetzt die Verantwortung gegenseitig hin- und herschiebt, ist das kein konstruktiver, erfolgversprechender Ansatz.”    

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Trump hatte die Europäer aufgefordert, ihre bei Kämpfen gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Ostsyrien gefangengenommenen Staatsbürger zurückzunehmen, um ihnen in ihrer Heimat den Prozess zu machen. Sonst müssten die USA sie freilassen, woraufhin damit zu rechnen sei, dass die Kämpfer nach Europa “eindringen”, schrieb der US-Präsident im Kurzbotschaftendienst Twitter. Trump sprach konkret Deutschland, Großbritannien und Frankreich an.

+++ 4.52 Uhr: Bahn muss Fahrgästen deutlich höhere Entschädigungen zahlen +++

Zugverspätungen sind die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr teuer zu stehen gekommen. Kunden im Nah- und Fernverkehr erhielten insgesamt 53,6 Millionen Euro als Entschädigung, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Im Vorjahr waren es noch 34,6 Millionen Euro gewesen.

Der Konzern führte den Anstieg vor allem auf viele externe Einflüsse zurück: Stürme, Starkregen, Blitzeinschläge und Trockenheit bremsten die Züge aus. Hinzu kam eine Streckensperrung nach dem Brand in einem ICE und ein Warnstreik im Dezember. 

Insgesamt wurden 2,7 Millionen Kunden entschädigt, 900.000 mehr als im Vorjahr. Bahnreisende in Deutschland haben Anspruch auf bis zur Hälfte des Ticketpreises, je nachdem wie groß die Verspätung ist. Im vergangenen Jahr war jeder vierte Fernzug zu spät gekommen.

+++ 4.35 Uhr: Säure-Opfer freut sich über “eine Tochter und einen liebevollen Mann” +++

Vanessa Münstermann, Opfer eines Säure-Anschlags aus Hannover, hat ihr Leben drei Jahre nach der Attacke eines Ex-Freundes nach eigenen Worten wieder im Griff. “Was wäre sonst aus mir geworden? Ich wäre immer noch irgendeinem Schönheitsideal hinterhergehechelt”, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. “O.k., ich sehe jetzt beschissen aus. Aber ich habe eine Tochter und einen liebevollen Mann zu Hause.” 

Ihr Ex-Freund hatte der Kosmetikerin im Februar 2016 Säure ins Gesicht geschüttet, seitdem ist ihre linke Gesichtshälfte entstellt. Der Mann wurde im August 2016 zu einer zwölfjährigen Haftstrafe wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Im vergangenen Mai wurde Münstermann zum ersten Mal Mutter. Wie sie sich nach dem Verbrechen zurück ins Leben kämpfte, beschreibt die junge Frau – am Dienstag (19.) wird sie 30 Jahre alt – in ihrem Buch “Ich will mich nicht verstecken”. Es erscheint am Dienstag (19.) im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

+++ 4.19 Uhr: Dobrindt kontert Scholz: SPD-Ausgabenwünsche ohne Prioritäten +++

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Vorschläge des Koalitionspartners SPD für Sozialreformen und eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung scharf zurückgewiesen. “Wer immer neue zusätzliche staatliche Ausgaben einfordert, anstatt die Steuerzahler zu entlasten, der setzt keine Prioritäten, sondern verschiebt weiter den Verantwortungs-Maßstab”, sagte Dobrindt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Eine gerechte Sozialpolitik, die gerade auch Arbeitsleistung honoriert, lässt in Zeiten von Rekordsteuereinnahmen den Menschen mehr Netto vom Brutto, damit sie ihre eigenen Prioritäten setzen können.”

Dobrindt kritisierte mit seinen Äußerungen auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Der Vizekanzler hatte sich in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” zuversichtlich gezeigt, dass eine Einigung mit CDU und CSU im Streit über den SPD-Vorschlag einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung möglich sei. Scholz sagte: “Es sollte doch nicht so sein, dass die große Mehrheit der Bürger einen Vorschlag gut findet, und die Regierung setzt ihn dann nicht um.” Die Union lehnt den Grundrenten-Vorschlag von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) als Sozialpolitik mit der Gießkanne strikt ab.

+++ 3.35 Uhr: Rekord bei der Verschiebung der Mittel für Verwaltung der Jobcenter +++

Die Jobcenter nutzen immer mehr Geld, das für Eingliederungsmaßnahmen Arbeitsloser gedacht ist, für ihre Verwaltung. Im vergangenen Jahr schichteten sie mehr als eine Milliarde Euro oder fast ein Viertel des Eingliederungsbudgets entsprechend um. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Damit ist so viel Geld entsprechend umgewidmet worden wie noch nie.

Die Linke kritisierte dies: Etwa Langzeitarbeitslose oder ältere Erwerbslose bräuchten mehr Weiterbildungsmöglichkeiten, forderte sie. Unter anderem solche Kurse werden aus dem Eingliederungsbudget bezahlt.

+++ 3.07 Uhr: Bericht – Scheuer will Auflagen für Shuttle-Dienste streichen +++

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will einem Medienbericht zufolge wesentliche Auflagen für sogenannte Shuttle-Dienste streichen. Taxifahrer müssten sich deswegen auf schärfere Konkurrenz durch Shuttle-Dienste einstellen, schreiben die Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. Die Zeitungen berichten unter Berufung auf die Eckpunkte für das neue Personenbeförderungsgesetz, unter anderem solle die “Rückkehrpflicht für Mietwagen aufgehoben” werden. Diese zwingt die Shuttle-Dienste bislang zu vielen Leerfahren.

Zugleich plane Scheuer mehr Kontrollen für die neuen Anbieter, heißt es in dem Bericht weiter. So soll eine digitale Vermittlung von Fahrten künftig auch als genehmigungspflichtige Beförderungsleistung eingestuft werden. Bei Shuttle-Diensten können Nutzer über eine Smartphone-App einen Wagen bestellen, der mit anderen Kunden geteilt wird.

+++ 2.41 Uhr: Zweifel an Darstellung zu Angriff auf US-Schauspieler Smollett +++

Die US-Polizei hat offenbar Zweifel, dass der Schauspieler Jussie Smollett (“Empire”) Opfer einer homophoben und rassistischen Attacke wurde. Ein Sprecher der Polizei von Chicago erklärte am Sonntag, die Ermittlungen hätten sich nach dem Verhör zweier zwischenzeitlich Festgenommener “verschoben”. Der offen schwule afroamerikanische US-Schauspieler solle jetzt erneut befragt werden.    

Zwei Tage vorher hatte die Polizei zwei “potenzielle Verdächtige” wieder freigelassen, ohne Anschuldigungen gegen sie zu erheben. US-Medien berichten, die Attacke sei womöglich nur inszeniert worden.    

Der 36-jährige Star der Fernsehserie “Empire” war nach eigenen Angaben Ende Januar in der Innenstadt von Chicago von zwei Unbekannten angegriffen worden. Die Angreifer sollen demnach rassistische und homophobe Beleidigungen gebrüllt, Smollett geschlagen und ihm einen Strick um den Hals gelegt haben.

+++ 2.04 Uhr: Söder kritisiert drohende US-Zölle: “Verstoß gegen fairen Welthandel” +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die drohenden US-Zölle auf europäische Autos scharf kritisiert und die Europäische Union im Fall der Fälle zu Gegenmaßnahmen aufgerufen. “Die Argumente aus den USA sind absurd: Deutsche Autos sind keine Bedrohung der nationalen Sicherheit, sondern stärken den Automobilstandort USA”, sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur in München. “Einen solchen Vorwand zu nutzen, um Zölle erheben zu wollen, verstößt klar gegen die Regeln des fairen Welthandels.” 

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“Natürlich würde dieser Schritt die deutsche Wirtschaft schwer belasten”, sagte Söder und betonte: “Die Europäische Union müsste hier dann konsequent reagieren – das ist die Aufgabe der Kommission.” Tatsächlich hat die EU hat bereits deutlich gemacht, dass sie auf neue US-Zölle mit Vergeltungszöllen reagieren würde. In der “Augsburger Allgemeinen” (Montag) äußerte sich Söder ähnlich.

+++ 1.31 Uhr: Rund 50 Waldbrände im Norden Spaniens +++

Im Norden Spaniens haben hunderte Einsatzkräfte gegen rund 50 Waldbrände angekämpft. In der Region Kantabrien waren am Sonntagabend noch 48 Brände aktiv, wie die Regionalregierung mitteilte. Über den Tag seien 50 Feuer gezählt worden. 760 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen.    

Die meisten der Brände wüteten in abgelegenen Bergregionen. Deswegen sei weder die Bevölkerung, noch Infrastruktur gefährdet, erklärte die Regionalregierung. Verletzt wurde niemand. Einige der Feuer wurden vermutlich absichtlich gelegt. Zwei Menschen wurden festgenommen. Kantabrien liegt an der nordspanischen Atlantikküste am Golf von Biskaya.

+++ 1.23 Uhr: Häftling nutzt “Fachkenntnisse” zur Rettung eines Mädchens +++

Ein Häftling hat im US-Staat Florida seine speziellen “Fachkenntnisse” genutzt, um ein Baby aus einem abgeschlossenen Auto zu retten. Wie der Sender CNN am Sonntag (Ortszeit) berichtete, hatte eine Gruppe von Häftlingen unter Aufsicht Straßenreparaturen durchgeführt, als sie den Hilferuf eines verzweifelten Elternpaares vernahmen. Dieses hatte die einjährige Tochter auf dem Rücksitz des SUV angeschnallt, die Schlüssel auf dem Vordersitz liegen gelassen und dann irrtümlich den Wagen verschlossen.  

Einer der Häftlinge war “vom Fach” und öffnete den Wagen innerhalb kürzester Zeit mit einem verbogenen Kleiderhaken. “Gott sei für alle Kriminelle dieser Welt gedankt, ich respektiere Euch alle”, zitierte CNN den Vater des Kindes aus einem Video, das während der Rettungsaktion aufgenommen wurde. Er habe seine “kriminellen Kenntnisse für einen guten Zweck eingesetzt”, schrieb der Sender auf seiner Webseite.

+++ 0.55 Uhr: Serbien trauert um Sänger Saulic nach tödlichem Unfall in Deutschland +++

Serbien trauert um seinen bekanntesten Sänger Saban Saulic, der am Sonntagmorgen bei einem Verkehrsunfall aus der Autobahn A2 bei Gütersloh ums Leben kam. Die serbischen Medien berichteten am Sonntagabend unter Berufung auf Familienangehörige von dem Tod des 67-Jährigen, der in seiner Heimat als “König der Volksmusik” galt. “Die schönste Stimme ist verstummt”, teilte die Familie am Abend in einer Erklärung an die Öffentlichkeit mit. Die Angehörigen hofften, dass er als “Künstler, einzigartiger Sänger und vor allem als großartiger Mensch” in Erinnerung bleibe.

“Er hatte keine Chance”, titelte etwa die Zeitung “Blic” über dem Bericht über den Unfall. Demnach war ein von einem angetrunkenen Mann gesteuertes, größeres Auto vor einer Baustelle mit Wucht auf den Kleinwagen aufgefahren, in dem Saulic auf dem Beifahrersitz gesessen hatte. Saulic und die anderen Fahrzeuginsassen waren nach einem Auftritt in Bielefeld am Vorabend auf dem Weg zum Flughafen in Dortmund. Auch der Fahrer des Wagens, der aus Bosnien stammende Musiker Mirsad Keric, starb Stunden später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen, wie Saulic-Manager Sabit Dervosevic der Nachrichtenseite Avaz bestätigte.

+++ 0.26 Uhr: “Äußerst ungewöhnlich”: Örtlich über 20 Grad mitten im Februar +++

Frühlingsgefühle fast überall in Deutschland: Der Sonntag ist schön sonnig und vielerorts auch außergewöhnlich warm gewesen – örtlich sogar über 20 Grad. Etwa in Geilenkirchen bei Aachen seien 20,6 Grad gemessen worden, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst am späten Sonntagabend. Im baden-württembergischen Emmendingen konnten die Menschen bei 20,3 Grad ebenfalls getrost auf die Winterjacke verzichten. 

Temperaturen über 20 Grad mitten im Februar, das sei auf jeden Fall “äußerst ungewöhnlich”, sagte der DWD-Experte. So mild sei es normalerweise erst etwa vier Wochen später, rund um den 20. März. Ob man von Rekord-Temperaturen sprechen könne, war in der Nacht zu Montag noch nicht sicher. Ende Februar 1900 seien aber in Jena sogar 23,1 Grad gemessen worden.

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