News des Tages: Japanische Fischer fangen seltene Riemenfische

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Fischer in Japan fangen seltene Riemenfische (11.19 Uhr)
  • Laut EuGH ist Halal-Fleisch nicht Bio (10.24 Uhr)
  • Indien bombardiert Terror-Camp in Pakistan (6.19 Uhr) 
  • CDU, CSU und SPD verlieren tausende Mitglieder (4.46 Uhr)
  • Australien: Kardinal wegen Kindesmissbrauchs verurteilt (1.17 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 12.32 Uhr: May will Parlament Votum über Brexit-Verschiebung anbieten +++

Die britische Premierministerin Theresa May will Berichten zufolge eine Revolte in ihrer Partei mit der Aussicht auf eine Verschiebung des EU-Austritts abwenden. Das berichtete unter anderem die “Financial Times”. Demnach will May den Abgeordneten die Wahl zwischen einem ungeregelten Brexit oder einer “kurzen Verlängerung” der Austrittsfrist anbieten, sollte sie bis zum 12. März mit ihrem Brexit-Abkommen erneut scheitern. Noch am Montag hatte May erklärt, sie halte am Austrittsdatum 29. März fest.

+++ 12.08 Uhr: Fünf Angehörige getötet – Mutter und Tochter in de USA verhaftet +++

Eine 45-jährige Frau und ihre 19 Jahre alte Tochter sollen in den USA fünf Familienmitglieder umgebracht haben. Die beiden Frauen wurden laut Medienberichten von Montagabend (Ortszeit) in Morrisville im US-Bundesstaat Pennsylvania festgenommen, nachdem die Polizei fünf Leichen in einem Wohnhaus des Vororts gefunden hatte. Wie Staatsanwalt Matthew Weintraub am Tatort sagte, handelt es sich bei den Toten um eine weitere Tochter (25) und einen Sohn (13) der 45-Jährigen sowie um ihre Schwester (42) und deren beiden neun Jahre alten Zwillingstöchter. “Das ist eine furchtbare Tragödie”, erklärte er. Die Polizei suche außerdem nach einem 17 Jahre alten Sohn der Frau. Nicht weil er verdächtig wäre, sondern um sicherzustellen, dass es ihm gut gehe, hieß es. Das Motiv der Tat ist noch ein Rätsel. Unbekannt ist auch, wie die Opfer getötet wurden. Die Leichen seien in zwei Schlafzimmern entdeckt worden. 

+++ 12.07 Uhr: Schädel vom 800 Jahre alter Kreuzfahrer-Mumie aus Krypta in Dublin gestohlen +++

Grabschänder haben aus einer Krypta in Dublin den Schädel einer Jahrhunderte alten “Kreuzfahrer”-Mumie geraubt. Die Grabkammer in der Kirche St. Michan in Irlands Hauptstadt sei bei dem Diebstahl “schwer beschädigt” worden, erklärte die Kirche von Irland am Dienstag. Kirchenvertreter reagierten mit Entsetzen auf die Tat. Die Diebe hätten in der Nacht zum Sonntag auch die Gräber einer vor 400 Jahren gestorbenen Nonne und anderer Toten “entweiht”. 

+++ 11.57 Uhr: Mann vergisst Keramikkrug von Picasso beim Umsteigen im Regionalzug +++

 In einem Regionalzug in Nordrhein-Westfalen ist ein von Pablo Picasso gestalteter Krug abhanden gekommen. Der Eigentümer hatte die Tasche mit dem wertvollen Keramikgefäß nach Angaben der Bundespolizei am Freitagabend beim Umsteigen in Hamm/Westfalen in der Bahn vergessen. Er verständigte umgehend das Zugpersonal, da waren Krug und Tasche aber bereits verschwunden. Die Beamten ermitteln nun wegen einer Unterschlagung.

+++ 11.56 Uhr: Urteil – Attac ist nicht gemeinnützig +++

Die globalisierungskritische Organisation Attac ist in ihrer bisherigen Struktur nicht gemeinnützig. Der Bundesfinanzhof in München entschied in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil, Attac versuche die politische Meinung zu beeinflussen. Dies trage nicht zur politischen Bildung bei und sei damit nach dem Steuerrecht nicht gemeinnützig. 

+++ 11.44 Uhr: Elf Jahre Haft für israelischen Ex-Minister wegen Spionage für den Iran +++

Wegen Spionage für Israels Erzfeind Iran ist der frühere israelische Energieminister Gonen Segev zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stimmte ein Gericht in Jerusalem einer entsprechenden Vereinbarung zwischen beiden Prozessparteien zu. Der Ex-Minister war in dem Verfahren geständig und äußerte Bedauern für seine Taten. Er saß bereits wegen anderer Vergehen im Gefängnis.

Segev war unter den damaligen Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin und Schimon Peres zwischen 1995 und 1996 Energie- und Infrastrukturminister. Nach Angaben von Staatsanwältin Geula Cohen räumte er in der Verhandlung ein, fünf Jahre lang Informationen an Iraner weitergegeben zu haben. Es sei ein “bedeutender Sieg” der Justiz, dass ein iranischer Spion nun in Haft komme, sagte Cohen.

+++ 11.24 Uhr: Für EU-Gutachter entspricht islamische Vormundschaft nicht einer Adoption +++

Kinder, die in Algerien nach islamischem Recht unter der Vormundschaft von EU-Bürgern stehen, dürfen nach Ansicht eines wichtigen EuGH-Gutachters nicht automatisch in die EU einreisen. Die islamische Regelung der Kafala in Algerien sei nicht mit einer Adoption gleichzusetzen, befand der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs Campos Sánchez-Bordona in Luxemburg. Somit sei das Kind nach EU-Recht kein direkter Verwandter des Vormunds. 

+++ 11.19 Uhr: Japanische Fischer fangen seltene Riemenfische +++

Fischer haben vor der Küste der japanischen Insel Okinawa zwei Exemplare der seltenen Riemenfische gefangen, die in Japan als Unglücksboten gelten. Die Fischer waren überrascht, als ihnen die normalerweise in großer Tiefe vorkommenden riesigen schlangenförmigen Tiere lebend ins Netz gingen: “Ich hatte vorher immer nur Geschichten über diese Fische gehört”, sagte Takashi Yamauchi vom Yomitan-Fischereiverband der Nachrichtenagentur AFP. “Als ich sie im Hafen sah, war ich ziemlich erschrocken.”

Die beiden meterlangen Tiere – der größere maß vier Meter – starben auf dem Weg zu einem Aquarium. Riemenfische heißen im Japanischen “Ryugu no tsukai” – Botschafter des Palasts des Meereskönigs. Dem Volksglauben zufolge suchen die normalerweise in zwischen 200 und 1000 Meter Tiefe lebenden Fische vor Seebeben flachere Gewässer auf. 

+++ 10.58 Uhr: Opel fährt erstmals seit 20 Jahren Gewinn ein +++

Opel hat erstmals seit 20 Jahren wieder einen Gewinn eingefahren. Er lag im vergangenen Jahr bei 859 Millionen Euro, wie der Mutterkonzern PSA am Dienstag am Stammsitz in Rueil-Malmaison bei Paris mitteilte. PSA-Chef Carlos Tavares sagte, Opel und seine britische Schwestermarke Vauxhall hätten damit “die Grundlagen für eine stabile Zukunft” gelegt. Die Marke mit dem Blitz könne sogar noch “zusätzliches Potenzial freimachen”. Die PSA-Gruppe um die Marken Peugeot und Citroën hatte Opel im August 2017 für 1,3 Milliarden Euro von dem US-Konzern General Motors übernommen. In den letzten fünf Monaten 2017 hatten Opel und Vauxhall noch ein Minus von 179 Millionen Euro verzeichnet. Mit einem umfassenden Sparprogramm machte PSA die Marke wieder profitabel – zwei Jahre früher als geplant.

+++ 10.54 Uhr: Zentralrat der Juden begrüßt Steinmeier-Kritik am Iran +++

Der Zentralrat der Juden hat die Kritik von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Iran begrüßt. “Es ist sehr erfreulich, dass der Bundespräsident die verheerende Menschenrechtslage im Iran und die Bedrohung der Region durch den Iran jetzt deutlich artikuliert hat”, sagte Verbandspräsident Josef Schuster der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. “Dabei hat er auch ausdrücklich und zu Recht die Gefährdung Israels durch den Iran in den Blick genommen.” 

+++ 10.36 Uhr: Neue Warnstreiks im Öffentlichen Dienst der Länder +++

Vor der dritten Runde im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts der Länder erhöhen die Gewerkschaften mit weiteren Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber. Beschäftigte in mehreren Ländern legten am Dienstag die Arbeit nieder, wie mehrere Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigten – etwa in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. In zahlreichen Städten waren Kundgebungen geplant. “Wir können nach zwei Verhandlungsrunden gar nichts mehr ausschließen”, sagte Verdi-Chef Frank Bsirkse im ZDF-”Morgenmagazin”, am Vortag hatte er bereits von einer möglichen “Eskalation” gesprochen.  

In Berlin legten am Dienstag Erzieher und Lehrer ohne Beamtenstatus die Arbeit nieder. In der Hauptstadt war der Ausstand erstmals im laufenden Tarifkonflikt für zwei Tage angesetzt. In Bayern und Nordrhein-Westfalen beteiligten sich unter anderen die Beschäftigten der Unikliniken. In Baden-Württemberg waren Psychiatrien betroffen. Für Mittwoch waren weitere Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen angekündigt. 

+++ 10.24 Uhr: Laut Europäischem Gerichtshof ist Halal-Fleisch nicht Bio +++

Fleisch von Tieren, die ohne vorherige Betäubung rituell geschlachtet wurden, darf nach einem Urteil des obersten EU-Gerichts nicht mit dem EU-Bio-Gütesiegel gekennzeichnet werden. Eine solche Schlachtmethode erfülle nicht die höchsten Tierschutzstandards, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Hintergrund war ein Rechtsstreit in Frankreich. Dort wollte eine Tierschutzorganisation erreichen, dass als halal gekennzeichnete Hacksteaks nicht mehr damit beworben werden dürfen, dass sie aus “ökologischem/biologischem Landbau” stammen. Das zuständige Verwaltungsgericht bat den Europäischen Gerichtshof um Rat bei der Auslegung von europäischem Recht.

+++ 9.53 Uhr: SPD und Grüne kritisieren Schulministerin wegen Digitalprojekts +++

SPD und Grüne im nordrhein-westfälischen Landtag haben Landesschulministerin Yvonne Gebauer (FDP) wegen der Vergabe eines Digitalisierungsprojekts an Grundschulen ohne Ausschreibung an eine parteinahe Unternehmerin kritisiert. Das Schulministerium bestätigte dem “Kölner Stadt-Anzeiger”, dass die Firma Haba Digital ohne Ausschreibung einen Auftrag über 600.000 Euro erhalten habe. Die Geschäftsführerin des Unternehmens ist dem Bericht zufolge Mitglied im Wirtschaftsforum der FDP, 2017 habe sie den Liberalen als Parteispende 51.000 Euro gespendet.

+++ 9.00 Uhr: Maduro lässt TV-Team kritischen Fragen stundenlang festhalten +++

Ein Fernsehteam ist im venezolanischen Präsidentenpalast nach eigenen Angaben stundenlang festgehalten worden, nachdem ein Reporter Präsident Nicolás Maduro mit kritischen Fragen verärgert hatte. Maduro hätten die Fragen in einem Interview nicht gefallen, berichtete der spanischsprachige US-Fernsehsender Univision am Montag (Ortszeit). Er habe das Interview daraufhin abgebrochen, die Ausrüstung der sechsköpfigen Crew beschlagnahmt und die Journalisten im Präsidentenpalast festgesetzt.

+++ 8.30 Uhr: Argentinischer Oberrabbiner bei Überfall verletzt +++

Der argentinische Oberrabbiner Gabriel Davidovich ist bei einem nächtlichen Überfall in seiner Wohnung in Buenos Aires verletzt worden. Wie der jüdische Wohlfahrtsverband Amia am Montag (Ortszeit) mitteilte, wurde er von mehreren Eindringlingen vor den Augen seiner Frau geschlagen. “Wir wissen, dass du der Amia-Rabbiner bist”, sollen sie gerufen haben. Die Unbekannten hätten Geld und andere Gegenstände gestohlen. Der Verband zeigte sich zutiefst bestürzt über den Vorfall und bezeichnete ihn als “alarmierend”. Die jüdische Vereinigung Argentiniens (Daia) verurteilte den Angriff als “brutale antisemitische Aggression”. Beide Organisationen forderten die Polizei auf, den Fall lückenlos aufzuklären. Wie die Zeitung “La Nación” berichtete, erlitt Davidovich mehrere Rippenbrüche und eine Lungenverletzung. Er werde in einem Krankenhaus behandelt. In dem südamerikanischen Land leben rund 200.000 Juden.

+++ 7.22 Uhr: Viele Profi-Sportlerinnen im Südkorea Opfer von Missbrauch +++

Mehr als 37 Prozent aller südkoreanischen Profi-Sportlerinnen sind einer Studie zufolge im Laufe ihrer Karriere mindestens einmal sexuell belästigt worden. Nach einer Reihe von Missbrauchsskandalen veröffentlichte das Seouler Sportministerium eine Untersuchung mit diesem Ergebnis. Im Rahmen der Studie wurden von Mai bis Dezember des vergangenen Jahres Athletinnen, Trainerinnen sowie Angestellte von Profi-Sportclubs aus den Bereichen Fußball, Basketball, Baseball, Volleyball und Golf befragt. Rund elf Prozent der befragten Athletinnen gaben demnach an, während der vergangenen zwölf Monate Opfer sexueller Belästigung geworden zu sein. Bei den Tätern handelt es sich der Studie zufolge zu jeweils rund einem Drittel um Trainer sowie ältere Athleten.

+++ 7.04 Uhr: Junge Eltern leiden laut Studie bis sechs Jahre an gestörtem Schlaf +++

Dass Babys und Kleinkinder für schlaflose Nächte sorgen können, ist wohl allen Eltern geläufig. Wie sehr der Schlaf beeinträchtigt wird, haben Forscher der Universität Warwick in Großbritannien nun mit Daten aus Deutschland analysiert. Demnach dauert es nach der Geburt des ersten Kindes bis zu sechs Jahre, bis Mutter und Vater wieder so schlafen können wie davor. Härter trifft es meist die Mütter, erläutert Sakari Lemola vom Psychologischen Institut der Universität. “Frauen leiden nach der Geburt eines Kindes in der Regel häufiger an Schlafstörungen als Männer.” Dies liege daran, dass Mütter nach wie vor häufiger als Väter die primären Bezugspersonen seien. In den ersten sechs Monaten seien die Auswirkungen auf stillende Mütter zudem größer. Erstlingseltern hätten es schwieriger als erfahrene Eltern mit mehr Kindern, so Lemola.

+++ 6.19 Uhr: Indische Luftwaffe bombardiert islamistisches Terrorcamp in Pakistan +++

Indien hat nach eigenen Angaben ein Terroristencamp im pakistanischen Teil Kaschmirs angegriffen. Dabei sei in der Nacht “eine sehr große Anzahl” Angehöriger der islamistischen Terrorgruppe Jaish-e-Mohammed getötet worden, darunter auch einige Anführer, teilte das Außenministerium in der Hauptstadt Neu Delhi mit. Die seit Jahren in Indien aktive Gruppe hatte den Anschlag am 14. Februar im indischen Teil Kaschmirs für sich reklamiert, bei dem 40 Angehörige einer indischen paramilitärischen Polizeitruppe getötet worden waren.

Der pakistanische Außenminister, Shah Mehsood Qureshi, sprach nach einer Sondersitzung im Außenministerium von einer Verletzung der De-facto-Grenze durch Indien. “Ich würde es eine schwerwiegende Aggression nennen”, sagte er. “Pakistan behält sich das Recht auf Selbstverteidigung und eine angemessene Reaktion vor.” Pakistans Ministerpräsident Imran Khan habe eine Dringlichkeitssitzung einberufen, sagte Qureshi weiter.

Der pakistanische Armeesprecher Asif Ghafoor hatte zuvor auf Twitter mitgeteilt, die indische Luftwaffe habe Pakistans Luftraum verletzt. Pakistanische Kampfflieger hätten “rechtzeitig und effektiv” darauf reagiert. Das habe dazu geführt, dass die indischen Flieger hastig ihre “Nutzlast” abgeworfen hätten. Es habe keine Verluste oder Schäden gegeben.

+++ 4.46 Uhr: CDU, CSU und SPD verlieren Tausende Mitglieder +++

Die an der Regierung beteiligten Parteien CDU, CSU und SPD haben im vergangenen Jahr jeweils mehrere tausend Mitglieder verloren. Dies zeigt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Parteizentralen. Am stärksten traf der Schwund die CDU. Sie hatte zum Jahresbeginn 2018 noch knapp 426.000 Mitglieder und ist seitdem um rund 11.000 auf aktuell etwa 415.000 Mitglieder abgesackt. Bei der SPD sank die Mitgliederzahl in dem Zeitraum weniger stark: von rund 443.000 auf jetzt knapp 438.000 Mitglieder. Auch die CSU verbuchte ein Minus: Nach 141.400 zum Jahresbeginn 2018 kommt sie aktuell noch auf gut 139.000 Mitglieder.

+++ 3.49 Uhr: Jemens Huthi Rebellen posieren mit deutscher Aufklärungsdrohne +++

Im Norden des Jemen haben Huthi-Rebellen eine abgestürzte deutsche Aufklärungsdrohne vom Typ Luna präsentiert. Die unbemannte Drohne sei von Saudi-Arabien in der Grenzregion zum Jemen eingesetzt und in der Region Nadschran abgeschossen worden, sagte Mohammed al-Bachiti vom Politbüro der Huthi-Milizen der Deutschen Presse-Agentur. Dies zeige, dass Saudi-Arabien Waffen, die dem Land geliefert würden, auch im Krieg im Jemen einsetze.  

+++ 3.14 Uhr: Familiennachzug erreicht monatliche Obergrenze +++

Die Visa für den Familiennachzug von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus haben einem Medienbericht zufolge inzwischen das vereinbarte Kontingent von Tausend pro Monat erreicht. Im vergangenen Dezember hätten 1050 Familienangehörige von sogenannten subsidiär Schutzberechtigten ein Visum erhalten, im Januar dann 1096, berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung”unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums. Auch im Februar dürften dem Bericht zufolge wieder rund Tausend Visa erteilt werden. Bis zum 18. Februar waren es bereits 701. “Der Familiennachzug hat Fahrt aufgenommen, die Verfahren haben sich eingespielt”, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Zeitung.

+++ 2.41 Uhr: Sonderzug von Kim Jong Un erreicht Vietnam +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist vor dem zweiten Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump in Vietnam angekommen. Der Sonderzug mit dem Machthaber erreichte am Morgen den stark gesicherten vietnamesischen Grenzort Dong Dang an der Grenze zu China, wie ein AFP-Journalist berichtete. Bis zur vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sind es noch einmal rund 180 Kilometer. Kim war am Samstag in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang zu der 4000 Kilometer langen Zugreise aufgebrochen. US-Präsident Donald Trump machte sich am Montag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One auf den Weg nach Vietnam.

Kim fährt Zug 1635

+++ 2.15 Uhr: Kubaner stimmen mit 86, 8 Prozent neuer Verfassung zu +++

Die Kubaner haben nach offiziellen Angaben mit großer Mehrheit der neuen Verfassung zugestimmt. 86,8 Prozent der Wähler sprachen sich in einem Referendum nach Angaben der Wahlkommission (CEN) des sozialistischen Inselstaats für die Verfassungsnovelle aus. Mit “Nein” stimmten demnach neun Prozent, wie CEN-Präsidentin Alina Balseiro am Montag mitteilte. Die übrigen Stimmen seien nicht gültig gewesen. Rund 7,8 Millionen der rund 9,2 Millionen Wahlberechtigten gaben nach CEN-Angaben einen Stimmzettel ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei rund 84 Prozent. Usprünglich  hatte die Wahlkommission die Zahl von acht Millionen Stimmberechtigten genannt.

+++ 1.51 Uhr: US-Sänger R. Kelly nach Zahlung von Kaution freigelassen +++

Drei Tage nach seiner Festnahme wegen Missbrauchsvorwürfen ist der US-Sänger R. Kelly gegen Kaution freigelassen worden. Der 52-jährige R&B-Star hinterlegte am Montag in Chicago die geforderte Kaution und wurde aus der Haft entlassen. Zuvor hatte der des sexuellen Missbrauchs angeklagte Sänger die Vorwürfe zurückgewiesen. Bei einer Gerichtsanhörung plädierte sein Anwalt auf nicht schuldig.

+++ 1.17 Uhr: Australischer Kardinal Pell wegen Kindesmissbrauch verurteilt +++

Der australische Kardinal und Vatikan-Finanzchef George Pell ist wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden. Das sagten Gerichtsvertreter in der australischen Stadt Melbourne. Pell wurde schuldig gesprochen, in den 1990er Jahren zwei Sängerknaben in der Saint Patrick’s Kathedrale in Melbourne sexuell angegriffen zu haben. Das Urteil gegen den 77-Jährigen war bereits im Dezember gefallen, aber bislang unter Verschluss gehalten worden. Pell ist der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde.

+++ 1.00 Uhr: Steinmeier verteidigt Schreiben an den Iran anlässlich von Nationalfeiertag

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ein Gratulationsschreiben an Teheran anlässlich des iranischen Nationalfeiertags verteidigt. In einem Telefonat mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Joseph Schuster, sagte Steinmeier nach Angaben des Bundespräsidialamtes vom Montagabend, im Iran würden zwar “Menschenrechte mit Füßen getreten” und im Nahen Osten spiele der Iran eine “destabilisierende Rolle”.     Unter anderem mit Blick auf das Nuklearabkommen mit dem Iran sei es aber wichtig, “den Gesprächsfaden” nach Teheran zu erhalten, betonte Steinmeier. “Ein Schreiben zum Nationalfeiertag ist Teil von diplomatischen Gepflogenheiten, die tiefergehende und kritische Gesprächskontakte erst möglich machen.”

+++ 0.09 Uhr: Früherer Talk-Talk-Frontmann Mark Hollis gestorben +++

Der Sänger der früheren britischen New-Wave-Band Talk Talk, Mark Hollis, ist tot. Der Frontman der mit Hits wie “It’s My Life” und “Such a Shame” bekannt gewordenen Band sei im Alter von 64 Jahren gestorben, schrieb der frühere Talk-Talk-Bassist Paul Webb auf Facebook. “Er war ein musikalisches Genie und es war eine Ehre und ein Privileg, mit ihm in einer Band gewesen zu sein.”     Angaben zur Todesursache machte Webb nicht. Hollis’ Management war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

+++ 0.07 Uhr: Ex-Miss Germany nach einem Jahr schwer enttäuscht +++

Die ehemalige “Miss Germany” Anahita Rehbein (24) aus Stuttgart zeigt sich von ihrem Jahr als Schönheitskönigin schwer enttäuscht. “Du wirst überhaupt nicht gefördert, schon gar nicht als Model”, sagte Rehbein der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten”. Statt die im Vorfeld in Aussicht gestellten Fotoshootings zu absolvieren, habe sie viel Zeit im Auto verbracht: “Man arbeitet als Hostess auf einer Brautmesse oder sitzt in einer Jury der Vorauswahl für die nächste Miss-Germany-Wahl.” Ihrer Nachfolgerin Nadine Berneis (28) riet sie, in der “oberflächlichen Welt” des Miss-Germany-Alltags “nicht zu allem Ja und Amen zu sagen”.

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