Nachrichten aus Deutschland: Jugendliche mit Konfettikanone verletzt: 14-Jähriger stellt sich der Polizei

Tönisvort: Jugendliche mit Konfettikanone verletzte – 14-Jähriger stellt sich 

Nachdem am Sonntag im nordrhein-westfälischen Tönisvorst eine Jugendliche bei einer Karnevalsfeier auf einem Supermarkt-Parkplatz von einer Konfettikanone im Gesicht getroffen und schwer verletz wurde, hat sich am Mittwoch ein 14-Jähriger der Polizei gestellt. Wie die Beamten berichteten, kommt der Junge aus St. Tönis.  Bei der Konfettikanone handelte es sich um eine ohne Altersbeschränkung frei verkäufliche Tisch-Konfetti-Kanone. Wie es zu dem schlimmen Unfall kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. 

A8 bei Bergen: Raser setzt bei Verfolgungsfahrt Krähenfüße ein 

Ein Autofahrer hat sich auf der A8 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei sogenannte Krähenfüße eingesetzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, flüchtete der Fahrer kurz nach Mitternacht vor einer Polizeikontrolle bei Bergen im Kreis Traunstein mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Österreich. Mehrere Beamte nahmen die Verfolgung auf. Während seiner Flucht setzte der Fahrer Wurfeisen aus spitzen Metallstiften ein. Die sollten die Reifen der Polizeiwagen beschädigen. Neben den eingesetzten Streifenwagen seien auch die Reifen von Autos Unbeteiligter beschädigt worden, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Polizei verlor kurz hinter der österreichischen Grenze den Anschluss an den Raser.

A24 bei Neuruppin: Autofahrer fährt durch Rettungsgasse und baut Unfall

Dreister geht’s kaum: Auf der A24 bei Neuruppin hat ein Autofahrer eine Rettungsgasse genutzt, um schneller voranzukommen. Wie die Polizei Brandenburg auf Twitter mitteilte, drohte ein Sattelanhänger aufgrund des Sturms umzukippen. Dadurch bildete sich ein Stau. Diese Rettungsgasse nutzte ein Autofahrer, um den Stau zu umfahren. Als es wieder voranging, verursachte er jedoch einen Unfall. Wie die “Elbe-Jeetzel-Zeitung” berichtet, fuhr der 57-Jährige mit seinem VW auf einen stehenden Kleintransporter auf. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von 3000 Euro.

Nachrichten Deutschland Neuruppin

Kassel: Polizei schießt Mann nieder

In Kassel hat die Polizei einen Mann niedergeschossen, der am Abend mit einer Waffe um sich geschossen hat. Wie die Beamten mitteilten, hatte eine Anwohnerin gegen 18 Uhr den Notruf gewählt, weil von einem Balkon einer Wohnung Schüsse abgegeben wurden. Die Beamten trafen den Schützen an und mussten Gebrauch von ihrer Dienstwaffe machen. Dadurch wurde der Mann schwer verletzt. er wurde in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Zu den genauen Hintergründen des Einsatzes kann die Polizei noch keine Angaben machen. “Wie üblich bei solchen Einsätzen, bei denen Polizisten von der Schusswaffe Gebrauch machen, ist das Hessische Landeskriminalamt mit den weiteren Ermittlungen betraut”, heißt es in einer Mitteilung. Auch die Kasseler Staatsanwaltschaft sei bereits informiert.

Stuttgart: Betrunkener “Cowboy” mit Revolverattrappe löst Polizeieinsatz

Als Cowboy verkleidet hat ein Mann in Stuttgart einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 51-Jährige erschien am Fastnachtsdienstag betrunken mit einer Revolverattrappe in einer Gaststätte, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein erschrockener Gast rief die Polizei, die den 51-Jährigen vorläufig festnahm. Eine Überprüfung des vermeintlichen Revolvers gab Entwarnung. Gegen den stilechten Cowboy-Darsteller wird wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

 Nachrichten von Dienstag, den 5. März

Düsseldorf: Frau lockt “Gönner” in Falle und raubt ihn aus

So hatte sich ein 31-Jähriger das Ende des Abends ganz sicher nicht vorgestellt: Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann in der Nacht auf Montag von einer Frau in eine Falle gelockt, per Kopfstoß niedergestreckt und anschließend ausgeraubt.

Demnach hatte das spätere Opfer die Frau in der Düsseldorfer Altstadt kennengelernt. Als diese im weiteren Verlauf angab, Hunger zu haben, kaufte der Mann ihr eine Pizza, die sie auf Wunsch der Verdächtigen etwas abseits des Karnevalstreibens essen wollten. Doch dazu kam es nicht: Die etwa 150 bis 160 Zentimeter große Frau verpasste dem 31-Jährigen unvermittelt eine Kopfnuss. Der Mann ging benommen zu Boden. Der Frau eilten zwei Komplizen zur Seite, gemeinsam entwendete das Trio dem Opfer, das leicht verletzt wurde, sein Geld. Weil der Mann die Tat nicht sofort meldete, verlief die Fahndung nach den flüchtigen Tätern bislang ergebnislos. 

nachrichten deutschland – familientragödie niederbayernMallersdorf-Pfaffenberg: Drei Leichen gefunden – Richter entscheidet über Haft

Nach dem Fund von drei Leichen in einem Einfamilienhaus in Niederbayern soll ein Richter entscheiden, ob der 41-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft kommt. Möglich sei auch, dass der Mann in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Entscheidung wird noch am Dienstag erwartet. Die Beamten hatten die Leichen der 69-jährigen Mutter, des 72-jährigen Vaters und der 37-jährigen Schwester des tatverdächtigen Deutschen am Montag in dem Haus in Mallersdorf-Pfaffenberg entdeckt. Die Polizei geht derzeit von einem Tötungsdelikt aus.

Nach Angaben der Ermittler wiesen die Opfer Zeichen stumpfer Gewalteinwirkung auf. Eine Obduktion am Dienstag sollte Klarheit über die Todesursache bringen.

Nürnberg: Hausbrand mit fünf Toten - Opfer starben an Rauchvergiftung

Die fünf Opfer des verheerenden Wohnhausbrandes in Nürnberg sind nach Angaben der Ermittler an Rauchgasvergiftung gestorben. Dies habe die Obduktion der Leichen ergeben, so die Polizei am Dienstag.

In der Nacht zum Samstag waren eine 34-Jährige Mutter, ein Säugling und ihre drei anderen Kinder im Alter von vier, fünf und sieben Jahren ums Leben gekommen. Sie waren im Dachgeschoss des Hauses vermutlich im Schlaf von dem Feuer überrascht worden. Die beiden 68 und 69 Jahre alten Großeltern, deren 41-jährige Tochter, der 28-jährige Vater der Kinder und ein achtjähriger Sohn überlebten die Katastrophe schwer verletzt. Ihnen war es gelungen, sich selbst aus dem brennenden Haus in dem Industriegebiet zu retten.

Tönisvorst: Teenager durch Konfettikanone schwer verletzt

Bei einer Karnevalsfeier auf einem Supermarkt-Parkplatz ist im nordrhein-westfälischen Tönisvorst eine Schülerin verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, passierte der Vorfall bereits am Sonntag gegen 13 Uhr. Die 16-Jährige feierte in einer Gruppe Gleichaltriger, als sie von einer abgefeuerten Konfettikanone im Gesicht getroffen wurde. Die Krefelderin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Noch ist nicht bekannt, wer die Konfettikanone abfeuerte. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Buchloe: Frau “übersieht” Anhänger und meldet ihn als vermisst

Dieser Einsatz fand ein schnelles Ende: In Buchloe im Ostallgäu hat eine Frau die Polizei alarmiert, weil sie glaubte, einen an ihrem Pkw befestigten Anhänger mitten in der Fahrt verloren zu haben. Gegenüber den Beamten gab die Frau demnach an, dass der Einachser auf der B12 zwischen Buchloe und Marktoberdorf abhandengekommen sein müsse. Da sie sich den Anhänger nur ausgeliehen hatte, konnte sie den Polizisten jedoch kein Kennzeichen angeben. das brauchten diese letztlich auch gar nicht. So meldete sich die Frau eine Viertelstunde später schon wieder und erklärte, dass sie den Anhänger selbst gefunden habe – und zwar unverändert an ihrem Auto befestigt. Wie sich herausstellte, hatte sie ihn aufgrund seiner geringen Höhe einfach nur nicht mehr im Rückspiegel sehen können.

Berlin: Obdachlose angezündet – Täter muss acht Jahre in Haft

Für eine tödliche Feuerattacke auf zwei Obdachlose in Berlin ist ein Mann zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Angeklagte habe die Opfer vor rund sieben Monaten nach einem Streit mit Benzin übergossen und angezündet, begründete das Landgericht Berlin am Dienstag sein Urteil. Ein 47-Jähriger starb Monate nach dem Brandanschlag an seinen schweren Verletzungen. Ein damals 62-Jähriger erlitt bei der Tat im Stadtteil Schöneweide leichtere Verletzungen. Der Angeklagte mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit wurde nun des Totschlags sowie des versuchten Totschlags schuldig gesprochen. Der 48-Jährige soll im Juli 2018 mit den Geschädigten, mit denen er zuvor offenbar schon mehrfach gezecht hatte, in einen Streit geraten sein. Der stark alkoholisierte Angeklagte habe danach Benzin gekauft, das er auch “zum Schnüffeln” nutzen wollte, hieß es weiter im Urteil. Gegen 23.00 Uhr sei er aus einem Ärger heraus auf die auf dem Vorplatz eines S-Bahnhofes sitzenden Männer herangetreten, habe sie mit Benzin übergossen und angezündet.

Obdachlose angezündet – Hinweise auf Täter_15.45Uhr

Köln: Kostümierter Mann tot in Keller gefunden

In Köln haben Anwohner einen 27-Jährigen leblos im Keller eines Mietshauses aufgefunden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Freitag. Demnach entdeckten die Zeugen den kostümierten Mann gegen 19 Uhr am Fuße einer Treppe liegend. Ein sofort alarmierter Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, allerdings habe eine Obduktion keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben. Vielmehr gehen die Beamten davon aus, dass der Mann in Folge des Treppensturzes verstarb. 

Wiesbaden: Frauen in Deutschland noch immer leicht in der Überzahl

Frauen sind in Deutschland noch immer leicht in der Überzahl. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Dienstag stellten sie im Oktober mit 50,3 Prozent eine knappe Mehrheit der Bevölkerung. Rund 42,1 Millionen Frauen lebten demnach hierzulande, wie die Wiesbadener Behörde zum Weltfrauentag am Freitag mitteilte.    

Über die Jahrzehnte glich sich der Anteil von Männern und Frauen der Bevölkerungsstatistik zufolge zunehmend an. In Folge der Weltkriege hatten Frauen 1950 noch eine deutliche Mehrheit von 53,5 Prozent an der deutschen Bevölkerung ausgemacht.

Göttingen: Mann auf Autobahn von Lkw erfasst und getötet

Auf der Autobahn 7 in Niedersachsen ist ein Mann von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei stieg er aus zunächst unbekannten Gründen am frühen Dienstagmorgen in der Nähe von Göttingen aus seinem Auto und wurde von dem Laster erfasst.    

Die näheren Umstände des Geschehens seien noch unklar, teilten die Beamten in Göttingen mit. Die Ermittlungen dazu liefen. Wegen des Unfalls musste die Autobahn in dem Bereich zeitweise gesperrt werden.

Rudolstadt: Radfahrer stürzt bei Kollision mit Hirschkuh

Im thüringischen Rudolstadt ist ein Fahrradfahrer am Abend mit einer Hirschkuh zusammengestoßen. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, fuhr der Mann gegen 19.30 Uhr eine abschüssige Straße hinunter, als das Tier vor ihm plötzlich auf die Fahrbahn rannte. Trotz Vollbremsung stieß der Radfahrer mit dem Rotwild zusammen und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer. Er wurde mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Hirschkuh flüchtete scheinbar unverletzt in ein nahes Waldgebiet.

Staufen: Autofahrer mit 4,7 Promille gestoppt

In Staufen (Baden-Württemberg) hat die Polizei einen betrunkenen Autofahrer gestoppt. Wie die Beamten mitteilten, meldete ein Zeuge den Mann am Sonntag gegen 18.30 Uhr, weil dieser bei einer Tankstelle torkelnd zu seinem Auto ging und mit diesem davonfuhr. Kurz danach konnten die Beamten den 55-Jährigen anhalten. Ein Alkoholtest offenbarte, dass der Mann 4,7 Promille im Blut hatte. Die Polizei kassierte den Führerschein und erstattete Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

 Nachrichten von Montag, den 4. März

Mettmann: Polizisten nehmen aggressiven Badegast fest

Polizeibeamte haben im nordrhein-westfälischen Velbert Uniform gegen Badehose getauscht und einen renitenten Schwimmbadbesucher im Wasser festgenommen. Der 32-Jährige hatte sich zuvor ungewöhnlich aggressiv verhalten, Personal grundlos beschimpft und ein Hausverbot des Bademeisters ignoriert, wie die Polizei in Mettmann am Montag mitteilte.    

Als der Mann schließlich auch die herbeigerufenen Beamten angriff und sich nach einem Einsatz von Pfefferspray in ein großes Schwimmbecken zurückzog, liehen sich drei Polizisten am Sonntag kurzerhand Badehosen aus. Die Beamten überwältigten den renitenten Schwimmer nach weiteren Attacken, fesselten ihn noch im Wasser und nahmen ihn fest.    

Der geistig stark verwirrte 32-Jährige wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. Der Badebetrieb im Schwimmbad konnte nach Polizeiangaben ungestört fortgesetzt werden.

Bad Segeberg: Zehnjähriger stirbt beim Spielen

In Bad Segeberg ist ein Kind beim Spielen in einer Scheune tödlich verunglückt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der Zehnjährige von einem 500 Kilogramm schweren Strohballen erschlagen. Dieser hatte sich gegen 17 Uhr aus bislang unbekannten Gründen aus seiner Halterung gelöst und den Jungen unter sich begraben. Mithilfe eines Traktors mit Frontgabel wurde er von dem Jungen weggehoben. Zunächst gelang es, das Kind zu reanimieren. Im Laufe des Abends verstarb der Junge jedoch an seinen schwerwiegenden Verletzungen in einem Krankenhaus. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen übernommen. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an.

Wiesbaden: Stromausfall legt Innenstadt minutenlang lahm

Ein Stromausfall hat die gesamte Innenstadt von Wiesbaden kurzzeitig lahmgelegt. Ursache war ein Brand in einem Umspannwerk, wie ein Sprecher des Stromversorgers ESWE Versorgungs AG am Montag erklärte. Deswegen sei eine Hochspannungsleitung Richtung City ausgefallen.

Vor den dunklen Geschäften und Cafés in Hessens Landeshauptstadt sammelten sich während der zwölfminütigen Störung größere Menschentrauben. Direkt nach dem Stromausfall um 14.03 Uhr mussten Besucher auch die großen Kaufhäuser verlassen. Wie viele Menschen betroffen waren, sagte der Sprecher nicht. Auch die Ursache für das Feuer in dem Umspannwerk sei noch unklar.

Bonn: Sexueller Missbrauch? Polizei befreit Mädchen aus Campingwagen

Die Polizei in Bonn hat wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eine Zwölfjährige aus einem Campingwagen befreit. Laut Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Montag wurde das Mädchen am Sonntag von einer Streifenwagenbesatzung aus dem Wagen geholt. Ein 54-Jähriger Mann und seine 50 Jahre alte Freundin wurden festgenommen. Aus Opferschutzgründen hält sich die Polizei mit Angaben zu dem Mädchen zurück. Es stammt demnach aus Nordrhein-Westfalen und soll zum Bekanntenkreis des Mannes zählen. 

Nach einer ersten Vernehmung wurde die Zwölfjährige an das Jugendamt übergeben. Zwei Wohnwagen wurden für die Spurensicherung sichergestellt und abgeschleppt. Da sich der Tatverdacht gegen den 54-Jährigen erhärtete, sollte er am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Seine Freundin ist auf freiem Fuß.

Nachrichten Deutschland Bonn

Ochtrup: Baum kippt im Sturm auf Auto – Fahrer stirbt

Im münsterländischen Ochtrup in NRW ist ein 37-Jähriger bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der Mann war einem Bericht der Polizei zufolge in seinem Auto in Richtung A31 unterwegs, als etwa 500 Meter vor der Autobahnauffahrt unvermittelt ein Baum umstürzte. Zu diesem Zeitpunkt zog gerade das Sturmtief “Bennet” über die Region hinweg. “Der Pkw wurde von dem Baum erfasst und unter sich begraben”, teilte die Polizei mit. Dabei erlitt der Fahrer tödliche Verletzungen. 

baum-sturm

München: Vierjährige steckt mit Hand in Getränkehalter fest

So einen Rettungseinsatz dürfte die Feuerwehr eher selten erleben: Eine Vierjährige hatte am Samstagabend ihre Finger so tief in die Öffnung eines an ihrem Kindersitz befestigten Getränkehalters gesteckt, dass sie sich selbst nicht mehr daraus befreien konnte, wie die Feuerwehr München mitteilte. Nachdem auch die Eltern an der Befreiung im Auto scheiterten, nahmen sie ihre Tochter samt Kindersitz mit in die Wohnung. Mittlerweile war die Hand außerdem stark geschwollen. 

In der Wohnung riefen die Eltern die Feuerwehr, die mit Spezialwerkzeug anrückte und den Getränkehalter vorsichtig vom Kindersitz sowie von der Hand der Kleinen absägte. Weil das Mädchen inzwischen durch einen Fernseher bei Laune gehalten wurde, bekam sie wohl von der Rettungsaktion zunächst gar nicht viel mit. Der Feuerwehr hingegen machte die ungewöhnliche Aufgabe offensichtlich Freude: “Wir Feuerwehrleute erleben solche Einsätze selten”, schrieben die Einsatzkräfte nach ihrer erfolgreichen Rettungsaktion in ihrer Mitteilung.

Altena: Mann pinkelt in Waschstraße und schlägt Betreiber krankenhausreif

Eskalation in einer Waschstraße im nordrhein-westfälischen Altena. Dort fuhr am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr ein schwarzer SUV mit lauter Musik in die Anlage. Der Betreiber beobachtete kurz darauf, wie der Fahrer des Range Rover in die Waschbox urinierte. Als der Betreiber ihn daraufhin zur Rede stellte, schlug der Mann ihn zu Boden. Mehrfach versuchte sich das Opfer aufzurappeln, doch immer wieder schlug und trat der Täter auf den Mann ein. Erst als die beiden Begleiter dazwischen gingen, ließ er von ihm ab. Die Männer fuhren davon, der Waschstraßen-Betreiber wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Köln/Düsseldorf/Mainz: Rosenmontagszüge wegen Sturm abgespeckt

In den Karnevalshochburgen am Rhein müssen sich die Närrinnen und Narren bei den Rosenmontagszügen diesmal auf Einschränkungen einstellen. Köln und Mainz wollen sich vom drohenden Sturmtief “Bennet” den Spaß nicht verderben lassen, specken aber aus Sicherheitsgründen bei ihren Umzügen ab. Die Millionenstadt Köln will auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen verzichten, wie das Kölner Festkomitee und die Stadt ankündigten. Auch der Mainzer Carneval-Verein entschied am Sonntag, den Umzug nicht ganz abzublasen. Man werde aber ohne Pferde auskommen müssen. In Düsseldorf ging das Bangen der Jecken weiter. Einen Beschluss wird es dort womöglich erst am Montagmorgen geben.  

Der Rosenmontagszug in Düsseldorf soll erst um 13.30 Uhr anrollen – geplant war ursprünglich 11.50 Uhr. Ein Sprecher des Comitee Düsseldorfer Carneval sagte, es deute alles darauf hin, dass “Bennet” am späten Mittag über die Stadt hinweg gezogen sein werde. “Somit können die Vorgaben und Absprachen des Sicherheitskonzepts erfüllt werden.” Auch Münster verschob den Start seines Rosenmontagszugs am Sonntag um zwei Stunden – er soll damit um 14.11 Uhr am zentralen Schlossplatz beginnen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte starke Windböen vor allem für den Vormittag vorhergesagt – in der Spitze mit Stärken von 8 bis 9. Am Nachmittag sollten die Böen abflauen. Bereits 2016 war der Umzug in Düsseldorf und Mainz einem Sturm zum Opfer gefallen.

Trier: Mann fährt nach Streit bei Fastnachtsveranstaltung in Menschengruppe

Nach einem Streit bei einer Fastnachtsveranstaltung in der Nähe von Trier ist ein Mann mit seinem Auto in eine Menschengruppe gefahren. Dabei wurde in der Mosel-Gemeinde Fell (Rheinland-Pfalz) in der Nacht auf Montag ein 18-Jähriger verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der alkoholisierte 28-jährige Angreifer flüchtete zunächst, konnte nach einer Fahndung aber festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Trier stuft den Angriff demnach als versuchtes Tötungsdelikt ein. Bei der Fastnachtsveranstaltung in Fell war es der Polizei zufolge zunächst zu einem Streit und dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Verletzten gekommen.

Der Beschuldigte setzte sich dann in sein Auto und fuhr auf die Menschenansammlung zu, die sich wegen der Schlägerei vor der Veranstaltungshalle gebildet hatte. “Hierbei bremste er zunächst vor der Gruppe ab, fuhr nochmals ein Stück rückwärts und lenkte den Pkw anschließend zielgerichtet in diese Personengruppe”, erklärte die Polizei. Im Zuge der Fahndung wurde zunächst das verlassene Auto gefunden und später der Beschuldigte gefasst.

Quellen:Presseportal der Polizei

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Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 25.Februar bis zum 3. März finden Sie hier:

Nachrichten aus Deutschland – KW09

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