News des Tages: Eiffelturm evakuiert – Mann an Stahlkonstruktion gesichtet

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Wahl-O-Mat darf vorerst nicht weiter betrieben werden (16.48 Uhr)
  • Eiffelturm in Paris evakuiert (16.20 Uhr)
  • Französische Ärzte stoppen Behandlung von Wachkoma-Patient (12.44 Uhr)
  • Schwedische Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl gegen Assange (11.09 Uhr)
  • Selenskyj als neuer Präsident der Ukraine vereidigt (9.48 Uhr), Parlamentsauflösung angekündigt (9.55 Uhr)
  • Regierungskrise in Österreich: Kurz will Erklärung abgeben (9.09 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 16.48 Uhr: Gericht: Wahl-O-Mat darf in derzeitiger Form nicht weiter betrieben werden +++ 

Knapp eine Woche der Europawahl hat das Verwaltungsgericht Köln auf Antrag der Partei Volt Deutschland der Bundeszentrale für politische Bildung untersagt, ihr Internetangebot Wahl-O-Mat in seiner derzeitigen Form zu betreiben. Konkret beanstandete die Kammer den Anzeigemechanismus der Auswertung. Gegen den Beschluss kann allerdings Beschwerde eingelegt werden. Mit Hilfe des Wahl-O-Mat können Wähler herausfinden, welche der zur Wahl zugelassenen Parteien den eigenen politischen Positionen am nächsten stehen. Dazu sind in dem Onlineangebot 38 Thesen zu unterschiedlichen Themenfeldern der Europapolitik aufgeführt, die von den 41 zugelassenen Parteien und politischen Vereinigungen beantwortet wurden. Die Antworten können dann mit den Positionen von bis zu acht Parteien verglichen werden, die der Nutzer selbst auswählt. In diesem Anzeigemechanismus sieht das Kölner Gericht eine faktische Benachteiligung kleinerer beziehungsweise unbekannterer Parteien, zu denen auch Volt Deutschland gehöre. Der Anzeigemechanismus verletze daher das verfassungsrechtlich gewährleistete Recht von Volt Deutschland auf Chancengleichheit. 

+++ 16.46 Uhr: Kleinflugzeug über der Nordsee abgestürzt +++ 

Auf dem Weg von Wangerooge nach Hannover ist nach dpa-Informationen ein Kleinflugzeug abgestürzt. Wie viele Menschen sich am Sonntag an Bord der Maschine befanden, war am Montag noch unklar. Die “Wilhelmshavener Zeitung” berichtete zunächst, dass ein Flugzeug seit einem Gewitter am Sonntagabend vermisst wird. Bei einer Suchaktion am Jadebusen seien Wrackteile gefunden worden.

+++ 16.20 Uhr: Eiffelturm in Paris gesperrt – Mann an Stahlkonstruktion gesichtet +++ 

Der Pariser Eiffelturm ist wegen eines Kletterers an der Stahlkonstruktion für Besucher gesperrt worden. Das berichtete der französische Nachrichtensender BFMTV unter Berufung auf eigene Quellen. Die Betreibergesellschaft des Pariser Wahrzeichens bestätigte via Twitter, dass der Turm für Besucher geschlossen wurde, äußerte sich aber zunächst nicht zum Grund. Wie BFMTV weiter berichtete, mussten Besucher die Touristenattraktion verlassen. Polizei und Feuerwehr seien an Ort und Stelle. Der 130 Jahre alte Turm wird jährlich von Millionen Menschen besucht.

+++ 15.15 Uhr: Syrer wegen Terrorplänen in Dänemark zu zwölf Jahren Haft verurteilt +++ 

Ein 32-jähriger Islamist aus Syrien ist wegen der Planung eines Terroranschlags in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Mann, der nach Zeugenaussagen mit der Terrormiliz Islamischer Staat sympathisierte, sollte im Anschluss ausgewiesen werden und darf nie wieder nach Dänemark zurückkehren, wie das zuständige Kopenhagener Gericht urteilte. Der Verurteilte hatte eine Schuld bestritten. Er legte Berufung ein, wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau berichtete. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er plante, mit einer oder mehreren selbst gebauten Sprengsätzen sowie Langmessern im November 2016 wahllos Menschen in Kopenhagen zu töten und zu verletzen. Er wurde bereits im Juli 2017 in Ravensburg zu sechseinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt.

+++ 15.03 Uhr: Abschuss nach Wolfsrissen soll erleichtert werden +++ 

Wenn Wölfe Schafe oder andere Nutztiere reißen, soll es künftig einfacher werden, ihr Rudel durch Abschuss zu verkleinern. Das Bundesumweltministerium hat einen entsprechenden Referentenentwurf zur Stellungnahme an Fachverbände geschickt. Dieser lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor. Demnach soll der Abschuss einzelner Wölfen eines Rudels künftig auch dann erlaubt werden können, wenn unklar ist, welcher Wolf genau zugebissen hat – und zwar “bis zum Ausbleiben von Schäden”. Voraussetzung ist aber, dass Wölfe vor Ort schon Nutztiere gerissen haben und dann schnell gehandelt wird. Prävention ohne Schaden ist damit nicht erlaubt. 

+++ 15.00 Uhr: Spiele manipuliert? – Elf Fußballer in Georgien festgenommen +++ 

Elf Fußballer sind in Georgien wegen möglicher Spielmanipulationen festgenommen worden. Sie sollen sich an andere Spieler gewandt haben, um so die Begegnungen zu beeinflussen, wie die Behörden in Tiflis mitteilten. Die Festgenommenen hätten einer “organisierten Gruppe” angehört. Sie sollen demnach mit den Manipulationen insgesamt mehr als umgerechnet 30 000 Euro bekommen haben. Einzelheiten nannten die Ermittler nicht. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen Gefängnisstrafen von bis zu sechs Jahren.

+++ 14.52 Uhr:  Unbekannter stößt 17-Jährige U-Bahntreppe im Dortmunder Hauptbahnhof hinab +++ 

Ein Unbekannter hat im Dortmunder Hauptbahnhof eine 17-Jährige eine Treppe zur U-Bahn hinabgestoßen. Bei dem Zwischenfall am vergangenen Freitag stürzte die junge Frau bis zu 15 Stufen hinab und blieb auf einem Treppensatz verletzt liegen, wie die Bundespolizei mitteilte. Wegen Blessuren an Händen, Hüfte und Kopf musste das Opfer im Krankenhaus behandelt werden. Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen hatte die 17-Jährige Syrerin die erste Stufe des Treppenabgangs zur U-Bahn Ebene betreten, als ihr der Unbekannte aus einer Gruppe heraus hinterrücks einen Stoß mit der Hand versetzte. Die Sicherung der Überwachungsvideos wurde beantragt. Da weder die Zeugen noch die Geschädigte Angaben über den Tatverdächtigen oder seine Begleiter machen konnten, hoffen die Ermittler nun auf weitere Zeugen. Das Motiv für die Tat sei noch völlig unklar, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

+++ 14.25 Uhr: Ägyptens Behörden melden zwölf getötete Dschihadisten bei Razzien +++ 

Nach dem Bombenanschlag auf einen Touristenbus in Ägypten sind bei Razzien nahe Kairo nach Behördenangaben zwölf mutmaßliche Dschihadisten getötet worden. Sieben mutmaßliche Dschihadisten seien bei einem Schusswechsel während einer Razzia in einer Wohnung erschossen worden, teilte das ägyptische Innenministerium mit. Die Wohnung wurde demnach zum Bau von Sprengsätzen verwendet. Die Verdächtigen hätten Verbindungen zur Muslimbruderschaft gehabt. Bei einer weiteren Razzia gegen die militante Gruppe Hasm wurden demnach fünf mutmaßliche Dschihadisten bei einem Schusswechsel getötet. Das Ministerium stellte keine direkte Verbindungen der Razzien vom Montag zu dem Anschlag auf den Bus nahe der berühmten Pyramiden von Gizeh vom Sonntag her. Dabei waren 17 Menschen verletzt worden, darunter Touristen. Zu der Tat bekannte sich bislang niemand.

+++ 13.34 Uhr: Al-Shabaab greift Militärstützpunkt in Somalia an – Mehrere Tote +++ 

Bei einem Angriff der Terrormiliz Al-Shabaab auf einen Stützpunkt in Somalia sind nach Behördenangaben mindestens 18 Menschen getötet worden. Kämpfer der Terrorgruppe griffen die Militärbasis im Südwesten des Landes an, wie der Gouverneur der Region sagte. Demnach konnten die Streitkräfte den Stützpunkt später wieder einnehmen. 14 Angreifer und vier Soldaten seien getötet worden. Al-Shabaab beanspruchte die Tat im Radiosender Al-Andalus für sich. Die Terrormiliz kontrolliert weite Gebiete im Süden und Zentrum Somalias. Sie verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilisten. 

+++ 13.28 Uhr: Bundesregierung bestellt drei Langstreckenmaschinen bei Airbus +++ 

Nach der Pannenserie bei Regierungsflugzeugen hat die deutsche Bundesregierung drei Großraumjets bei Airbus bestellt. Deutschland sei damit der erste staatliche Kunde für die Maschine des Typs ACJ350-900 XWB, teilte der Flugzeughersteller mit. Die erste Maschine solle 2020 ausgeliefert werden, die anderen beiden 2022. Die Langstreckenflugzeuge sind Airbus zufolge neben ihrer Aufgabe als Regierungsflieger auch für den Truppentransport und medizinische Evakuierungsflüge vorgesehen. In der Vergangenheit war es bei Regierungsfliegern immer wieder zu Pannen gekommen. Erst am Sonntag war Bundesaußenminister Heiko Maas wegen einer Flugzeugpanne mit einer Verspätung von etwa 70 Minuten zu seinem Antrittsbesuch in Bulgarien eingetroffen. Beim Start des Airbus A321 nach Bulgarien sprang das Triebwerk nicht an. Für Maas war es bereits die dritte Panne innerhalb von drei Monaten.

+++ 13.12 Uhr: Gericht: Keine Ghetto-Rente für Roma aus Serbien und Nordmazedonien +++

Das Sozialgericht Berlin hat in einem Musterverfahren entschieden, dass Angehörigen der Roma aus Serbien und Nordmazedonien keine sogenannte Ghettorente zusteht. Es habe laut einem historischen Gutachten während der NS-Besatzung in den Ländern keine Ghettos für Roma gegeben, begründete das Gericht das veröffentlichte Urteil. Die 1934 geborene Klägerin aus Serbien hat demnach gegenüber der Deutschen Rentenversicherung keinen Anspruch auf Zahlung einer Altersrente. (Az. S 11 R 198/17)

+++ 13.06 Uhr: Razzia gegen mutmaßliche Gülen-Anhänger – 249 Festnahmen angeordnet +++

Die türkischen Behörden haben im Zusammenhang mit dem Putschversuch von 2016 die Festnahme von 249 Verdächtigen aus dem Umfeld des türkischen Außenministeriums in Ankara angeordnet. 91 Verdächtige seien bei Razzien in zahlreichen Provinzen bereits in Gewahrsam genommen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Ihnen werde Verbindungen zum in den USA lebenden islamischen Prediger Fethullah Gülen vorgeworfen, den die türkische Regierung für den gescheiterten Putsch verantwortlich macht.

+++ 13.05 Uhr: Infineon stoppt Lieferungen von US-Produkten an Huawei +++

Der Chiphersteller Infineon liefert vorerst keine in den USA hergestellten Produkte mehr an den chinesischen Mobilfunkanbieter Huawei. Compliance-Vorgaben machten diesen Schritt notwendig, nachdem die USA den chinesischen Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt hätten, teilte Infineon mit. Berichte, wonach Infineon sämtliche Chip-Lieferungen an den chinesischen Konzern eingestellt habe, bestätigte ein Sprecher ausdrücklich nicht: “Nach heutigem Stand” unterliege ein Großteil der Produkte, die Huawei von Infineon beziehe, nicht den US-Export-Kontrollbestimmungen. “Darum werden diese Lieferungen fortgesetzt.”

+++12.54 Uhr: Drei Tote und viele Verletzte nach Hauseinsturz in China +++

Bei einem Hauseinsturz im Süden Chinas sind mindestens drei Menschen getötet worden. Zudem habe es 87 Verletzte gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Das Unglück ereignete sich demnach in der Stadt Bose, wo das Dach einer Bar kollabierte, die sich im obersten Stockwerk eines dreistöckigen Gebäudes befand. Vier Menschen wurden noch unter den Trümmern vermisst. Die Ursache des Unglücks blieb zunächst unklar. In China kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, weil Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten werden. Erst in der vergangenen Woche kamen in Shanghai zehn Bauarbeiter ums Leben.

+++ 12.49 Uhr: Niederländisches Königspaar in Schwerin eingetroffen +++

Das niederländische Königspaar ist zu einem dreitägigen Deutschland-Besuch eingetroffen. In Schwerin wurden Willem-Alexander und Máxima vor der Staatskanzlei von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihrem Mann Stefan begrüßt. Rund 250 Schweriner hatten sich eingefunden.

+++ 12.44 Uhr: Französische Ärzte stoppen Behandlung von Wachkoma-Patient +++

Frankreichs bekanntester Wachkoma-Patient wird wohl nach einem jahrelangen Rechtsstreit sehr bald sterben. Die Ärzte im Universitätsklinikum Reims haben die lebenserhaltenden Maßnahmen für den 42-jährigen Vincent Lambert eingestellt, wie mehrere französische Medien unter Berufung auf die Familie und das Krankenhaus berichteten. Die Eltern hatten zuvor weitere rechtliche Beschwerden angekündigt, um den Behandlungsstopp aufzuhalten.

Lambert ist vor rund zehn Jahren bei einem Verkehrsunfall verunglückt. Er befindet sich seitdem in einem vegetativen Zustand. Die katholischen Eltern wollen den Tod ihres Sohnes mit aller Macht verhindern und haben sich in Frankreich durch sämtliche Instanzen geklagt. Sie scheiterten dort immer wieder und auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Wachkoma-Patient darf sterben 1940

+++ 12.33 Uhr: Ex-Islamistenführer und Terrorhelfer Sven L. ist frei +++

Der ehemalige Salafistenprediger und als Terrorhelfer verurteilte Sven L. ist auf freiem Fuß. L. sei am vergangenen Freitag aus der Haft entlassen worden, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Oberlandesgerichts der Deutschen Presse-Agentur. Der 38-Jährige hat zwei Drittel seiner Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren verbüßt und ist auf Bewährung frei. L. habe sich von seiner einstigen radikal-islamischen Haltung deutlich distanziert, hatte die Justiz mitgeteilt. Als Auflage muss er unter anderem am Aussteigerprogramm für Islamisten teilnehmen.

+++ 12.25 Uhr: Diebe nehmen verstärkt teure Fahrräder ins Visier +++

Der Trend zu teuren Fahrrädern als Diebesgut ist ungebrochen: Langfinger stahlen im Jahr 2018 rund 160.000 versicherte Räder und richteten dabei einen Gesamtschaden von hundert Millionen Euro an, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin mitteilte. Dabei zahlten die Versicherer pro gestohlenem Fahrrad durchschnittlich 630 Euro – so viel wie nie zuvor und 60 Euro mehr als im Vorjahr.

+++ 12.06 Uhr: Mitte-Rechts-Bündnis in Australien vor eigener Mehrheit +++

In Australien steuert das Mitte-Rechts-Bündnis von Premierminister Scott Morrison nach dem überraschenden Erfolg bei der Parlamentswahl am Samstag auf eine absolute Mehrheit zu. Nach jüngsten Ergebnissen der Auszählung können Liberale und Nationale Partei mit mindestens 77 Mandaten rechnen. Für eine Alleinregierung sind in dem Parlament mit insgesamt 151 Mandaten 76 Sitze erforderlich.

+++ 12 Uhr: Deutsche Bundesregierung findet Entscheidung von Kurz nachvollziehbar +++

Die deutsche Bundesregierung findet das Handeln des österreichischen Regierungschefs Sebastian Kurz (ÖVP) in der Ibiza-Affäre folgerichtig. “Die Bundesregierung hat die Entscheidung des österreichischen Bundeskanzlers Kurz, als Konsequenz aus den jüngsten Ereignissen Neuwahlen anzustreben, zur Kenntnis genommen; und die Entscheidung von Bundeskanzler Kurz ist nachvollziehbar”, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz.

+++ 11.51 Uhr: 77-Jähriger landet mit Auto in Baugrube +++

Ein 77-Jähriger ist in Düsseldorf mit seinem Auto in eine Baugrube gefahren und stecken geblieben. Wie die Polizei mitteilte, konnte sich der Fahrer selbst aus dem Wagen befreien, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann kam von der Fahrbahn ab und rammte mehrere Stromkästen, Masten und Absperrungen, bevor er schließlich in der Baugrube auf der Gegenfahrbahn landete. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass gesundheitliche Probleme beim Fahrer zum Unfall führten.

+++ 11.45 Uhr: Landgericht rollt Fall der selbsternannten Schariapolizei von Wuppertal neu auf +++

Vor dem Wuppertaler Landgericht hat der zweite Prozess um die selbsternannte Schariapolizei im Bergischen Land begonnen. Dies teilte ein Gerichtssprecher auf Anfrage mit. In dem Verfahren legt die Staatsanwaltschaft den sieben Angeklagten Verstöße gegen das versammlungsrechtliche Uniformverbot zur Last. Die Beschuldigten waren in einem ersten Prozess im November 2016 freigesprochen worden, der Bundesgerichtshof (BGH) hob diese Freisprüche jedoch auf.

+++ 11.36 Uhr: Aktivisten: Zehn Zivilisten bei russischen Luftangriffen in Idlib getötet +++

Trotz der Ausrufung einer Waffenruhe durch die syrische Armee in Idlib sind in der Rebellenbastion laut Aktivisten erneut zehn Zivilisten bei russischen Luftangriffen getötet worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, kamen bei den nächtlichen Angriffen nahe der Stadt Kafranbel fünf Kinder, vier Frauen und ein Mann ums Leben. Bei den Angriffen wurde demnach zudem ein Krankenhaus stark beschädigt.

+++ 11.09 Uhr: Schwedische Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl gegen Assange +++

Die schwedische Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen des Verdachts der Vergewaltigung beantragt. Wenn das Bezirksgericht von Uppsala den Weg dafür freimacht, will sie einen europäischen Haftbefehl ausstellen, um die Auslieferung Assanges an Schweden zu erreichen. Das teilte die stellvertretende Direktorin der Strafverfolgung, Eva-Marie Persson, mit. 

Wann das Gericht über den Antrag entscheidet, war zunächst unklar. Perssons Behörde hatte ihre Voruntersuchungen gegen Assange vor einer Woche wiederaufgenommen. Dem 47-Jährigen wird vorgeworfen, 2010 eine Frau in Schweden vergewaltigt zu haben. Er hat das stets bestritten. Andere Vorwürfe sind inzwischen verjährt. 

13-Ermittlungsverfahren gegen Assange wird neu aufgerollt-15.05

+++ 10.57 Uhr: Schiedsrichter bricht während Spiels in Bolivien zusammen und stirbt +++

Ein Schiedsrichter in Bolivien ist während eines Fußballspiels zusammengebrochen und kurz darauf in einem Krankenhaus gestorben. Víctor Hugo Hurtado kollabierte etwa zehn Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit im Spiel zwischen den bolivianischen Vereinen Always Ready und Oriente Petrolero in El Alto und stürzte auf den Rasen, wie örtliche Medien am Montag berichteten. Er war Medienberichten zufolge Anfang 30.

Den Angaben zufolge habe der Schiedsrichter bereits im Stadion einen Herz- und Atemstillstand erlitten. Ärzten vor Ort sei es gelungen, ihn wiederzubeleben, bevor er in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht wurde. In der Notaufnahme sei Hurtado dann an einem zweiten Herz- und Atemstillstand gestorben. El Alto befindet sich auf mehr als 4000 Metern Höhe westlich von Boliviens Hauptstadt La Paz.

+++ 10.56 Uhr: Angriff auf Haus von jüdischem Ehepaar in Niedersachsen +++

Das Wohnhaus eines jüdischen Ehepaares in Hemmingen bei Hannover ist Ziel eines mutmaßlich antisemitischen Angriffs geworden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover wurde eine Fußmatte vor der Haustür angezündet. Zudem sei mit roter Farbe im Eingangsbereich das Wort “Jude” aufgesprüht worden, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” (“HAZ”) hatte zuvor über den Angriff in der Nacht zum Samstag berichtet. “Wir nehmen den Fall sehr ernst”, sagte Klinge. Die Polizei habe noch am Wochenende in der Nachbarschaft nach Zeugen gesucht. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ 10.13 Uhr: Boot kentert in Uganda – Mehrere Tote befürchtet +++

Nach einem Schiffsunglück in Uganda werden etliche Todesopfer befürchtet. Bislang seien zwei Leichen geborgen worden, 15 Menschen würden vermisst, sagte Polizeisprecher Julius Hakiza. Demnach kenterte am Sonntag ein Boot auf dem Albertsee im Westen Ugandas. Man vermute, dass es überfüllt gewesen sei und wegen starker Winde umkippte, sagte Hakiza. An Bord waren demnach vor allem Fußballspieler und Fans, die auf dem Weg zu einem örtlichen Spiel waren. Mehr als 30 Menschen hätten das Unglück überlebt. Die Polizei und Marine suchten nach den Vermissten.

+++ 9.55 Uhr: Ukrainischer Präsident Selenskyj kündigt Parlamentsauflösung an +++

Der neue Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen in zwei Monaten angekündigt. “Ich löse das Parlament auf”, sagte Selenskyj bei der Zeremonie zu seiner Amtseinführung in Kiew. Der bisherige Komiker verfügt im Parlament über keine eigene Mehrheit. 

+++ 9.48 Uhr: Selenskyj als neuer Präsident der Ukraine vereidigt +++

Einen Monat nach seiner Wahl hat der frühere Komiker Wolodymyr Selenskyj sein Amt als Präsident der Ukraine übernommen. Bei seinem Amtseid in Kiew schwor er, sich für die territoriale Unversehrtheit der Ex-Sowjetrepublik einzusetzen. “Ich verpflichte mich, mit allen meinen Taten die Souveränität und die Unabhängigkeit der Ukraine zu verteidigen”, sagte er bei der festlichen Amtseinführung im Parlament. Der 41-Jährige ist der jüngste Präsident, den das Land je hatte. Er steht für einen proeuropäischen Kurs. An der Zeremonie nahm auch der frühere Bundespräsident Christian Wulff teil. 

22-Komiker wird Präsident-6028653070001

+++ 9.36 Uhr: Indonesisches Gericht verurteilt Franzosen wegen Drogenschmuggels zum Tode +++

Ein Gericht in Indonesien hat einen Franzosen wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt. Félix Dorfin sei für schuldig befunden worden, Drogen ins Land gebracht zu haben, weshalb er die Todesstrafe erhalte, sagte der Vorsitzende Richter in Lombok. Das Urteil kam überraschend, nachdem die Staatsanwaltschaft 20 Jahre Haft gefordert hatte.

Kurz Kickl Österreich 8.00+++ 9.09 Uhr: Regierungskrise in Österreich: Kurz will Erklärung abgeben +++

Nach einer Sitzung des Parteivorstands der konservativen ÖVP will Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittag (12.30 Uhr) eine Erklärung abgeben. Es wird davon ausgegangen, dass Kurz die Entlassung von FPÖ-Innenminister Herbert Kickl vorschlagen wird. Kurz hält es für untragbar, dass Kickl während der absehbaren Ermittlungen zur Video-Affäre im Amt bleibt.

Im Video, das zum Rücktritt von Vizekanzler Heinz-Christian Strache und zum Bruch der ÖVP-FPÖ-Koalition geführt hat, werden möglicherweise illegale Parteispenden an die FPÖ thematisiert. Im Juli 2017, dem Zeitpunkt der heimlichen Aufnahmen, war Kickl FPÖ-Generalsekretär. “Klar ist, dass Kickl nicht gegen sich selbst ermitteln kann”, sagte Kurz dem ”Kurier” (Montag). 

19-Kanzler Kurz setzt auf Neuwahlen in Österreich-6038516841001

+++ 9 Uhr: Zeitung: Flüchtlingskosten 2018 bei 23 Milliarden Euro +++

Der Bund hat laut einem Medienbericht im vergangenen Jahr 23 Milliarden Euro ausgegeben, um Fluchtursachen zu bekämpfen und eingetroffene Migranten zu versorgen. Das sei im Vergleich zu 2017 ein weiterer Anstieg, meldet die “Bild”-Zeitung. Damals wurden knapp 21 Milliarden Euro ausgegeben. Die Zeitung beruft sich auf den Regierungsbericht “Flüchtlings- und Integrationskosten”, der am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll.

Der größte Teil des Geldes, rund 7,9 Milliarden Euro, sei in die Bekämpfung der Fluchtursachen geflossen. Hinzu seien mehr als 4 Milliarden Euro für Hartz IV gekommen. 7,5 Milliarden Euro gingen laut dem Bericht an die Bundesländer, zum Beispiel für die Registrierung und Unterbringung der Flüchtlinge bis zum Asylbescheid sowie Integrationskurse.

+++ 8.32 Uhr: 32 Tote bei Gefängnisrevolte von Islamisten in Tadschikistan +++

In Tadschikistan sind bei einer Gefängnisrevolte 32 Menschen getötet worden. Der Aufstand sei am Sonntagabend von verurteilten Mitgliedern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angezettelt worden, teilte das Justizministerium in der Hauptstadt Duschanbe mit. Dabei seien drei Mitarbeiter der Haftanstalt erstochen worden.

Außerdem hätten die Angreifer fünf Mithäftlinge getötet, mehrere verletzt und die medizinische Abteilung in Brand gesetzt. Beim Eingreifen der Sicherheitskräfte wurden den Angaben zufolge 24 verurteilte IS-Mitglieder getötet und 35 überwältigt. 

+++ 8.12 Uhr: Ryanair verdient deutlich weniger – Vorsichtiger Ausblick +++

Der Preiskampf in der Luftfahrtbranche, Anlaufverluste bei der übernommenen Fluglinie Laudamotion sowie gestiegene Ölpreise und Kosten für Personal haben den irischen Billigflieger Ryanair im Geschäftsjahr 2018/19 stark belastet. Nach einem deutlichen Gewinnrückgang blickt der Konkurrent von Easyjet und Lufthansa nun vorsichtig auf das laufende Jahr.

In den zwölf Monaten bis Ende März sank der Gewinn um rund 39 Prozent auf 885 Millionen Euro, wie Ryanair in Dublin mitteilte. Ohne die Anlaufverluste bei Laudamotion hätte der Gewinn bei etwas mehr als einer Milliarde Euro gelegen und damit am unteren Rand der Anfang Januar gesenkten Prognose. Der Umsatz zog um knapp acht Prozent auf 7,7 Milliarden Euro an.

Ryanair-Flug nach Teneriffa eskaliert: Passagier bei Prügelei in die Nase 16.50

+++ 8.06 Uhr: US-Milliardär zahlt Kredite für Hunderte Studenten ab +++

Ein US-Milliardär will die Studienkredite von knapp 400 schwarzen Hochschulabsolventen im Bundesstaat Georgia abbezahlen. Seine Familie werde ein Stipendium einrichten, um die Schulden des gesamten Abschlussjahrgangs 2019 des Morehouse College zu tilgen, sagte der Unternehmer Robert Smith, 56, bei seiner Rede auf der Uni-Abschlussfeier in Atlanta am Sonntag (Ortszeit). 

Die Gesamtkosten für die 396 Studienabgänger beliefen sich auf bis zu 40 Millionen Dollar (knapp 36 Millionen Euro), sagte Uni-Präsident David Thomas laut dem Sender CNN. Bei dem Geld handele es sich um ein “befreiendes Geschenk”: Es gebe den Uni-Absolventen “die Freiheit, ihren Träumen zu folgen”. Nach Angaben des Universitäts-Vergleichsportals College Simply betrugen die Studiengebühren am Morehouse College 25.055 Dollar (gut 22.000 Euro) für das akademische Jahr 2017/18.

+++ 8.05 Uhr: Bericht: Kramp-Karrenbauer wirft Bremer SPD Arroganz vor +++

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat der SPD im Bremer Landtagswahlkampf Arroganz vorgeworfen. Sie reagierte damit darauf, dass der Regierungschef und SPD-Spitzenkandidat Carsten Sieling Gespräche mit der CDU nach der Wahl am 26. Mai ausgeschlossen hatte. “Ich habe mit Interesse gelesen, was die SPD vor der Wahl schon alles ausgeschlossen hat, bevor der Wähler überhaupt entschieden hat. Das ist arrogant und respektlos gegenüber dem Wählerwillen”, sagte Kramp-Karrenbauer der “Nordsee-Zeitung”. Vor der Wahl der Bremer Bürgerschaft liegt die CDU in Umfragen erstmals vor den Sozialdemokraten, die seit mehr als 70 Jahren regieren. Das derzeitige rot-grüne Bündnis hätte demnach keine Mehrheit mehr, es bräuchte die Linkspartei als dritten Partner. 

+++ 7.20 Uhr: Mindestens neun Motorradfahrer sind am Wochenende tödlich verunglückt +++

Die Sonnenstrahlen haben am Wochenende viele Motorradfahrer auf die Straßen gelockt – mindestens neun starben bei Unfällen, die meisten in einer Kurve. 

Auf deutschen Straßen kamen 2018 nach zwei Jahren Rückgang wieder mehr Menschen bei Unfällen ums Leben. Das Statistische Bundesamt sprach im Februar von 3265 Verkehrstoten, plus 2,7 Prozent. Grund für den Anstieg war eine Zunahme bei den getöteten Fahrrad- und Motorradfahrern. So starben 699 Motorradfahrer, 9 Prozent mehr als im Jahr davor.

+++ 6.05 Uhr: BDI: Ostdeutsche Wirtschaft hat seit der Wende enorm gewonnen +++

Die ostdeutsche Wirtschaft hat aus Sicht des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) seit dem Mauerfall enorm gewonnen. “Nach der Wiedervereinigung betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf gerade ein Drittel des westdeutschen Niveaus, heute liegt es bei fast 75 Prozent”, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des BDI, Holger Lösch, der Deutschen Presse-Agentur vor Beginn des Ostdeutschen Wirtschaftsforums im brandenburgischen Bad Saarow.

“Das Pro-Kopf-Einkommen hat sich mehr als verdoppelt, die Produktivität stieg um das Vierfache.” Überdurchschnittliche Erfolge gebe es in der Infrastrukturausstattung, in der Wohnqualität und im Umweltschutz. In Bad Saarow wollen Vertreter aus Wirtschaft und Politik zwei Tage lang über die Perspektiven des Standorts Ostdeutschland diskutieren.

+++ 5.58 Uhr: Weitere Flugausfälle in Manchester erwartet – Stromprobleme behoben +++

Infolge der Stromprobleme am nordwestenglischen Flughafen Manchester ist auch am Montag noch mit einigen wenigen Verspätungen und Flugstreichungen zu rechnen. Die meisten Maschinen würden aber wie geplant starten und landen, teilte Manchester Airport bei Twitter mit. Die Probleme mit der Stromversorgung seien inzwischen behoben. 

Am Sonntag waren an dem internationalen Flughafen wegen Stromproblemen und daraus resultierenden Betankungsschwierigkeiten etliche Flüge ausgefallen. Der Flughafen in Manchester ist nach eigenen Angaben der drittgrößte des Landes.

+++ 5.45 Uhr: Poroschenko mahnt Nachfolger Selenskyj zu außenpolitischer Kontinuität +++

Kurz vor der Amtseinführung des neuen ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj hat der scheidende Präsident Petro Poroschenko angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Russland zu außenpolitischer Kontinuität aufgerufen. Es sei sehr “wichtig, dass sich der neue Präsident verantwortungsbewusst zeigt und an den Prinzipien festhält, die wir in den vergangenen fünf Jahren etabliert haben”, sagte Poroschenko der “Welt”.    

22-Komiker wird Präsident-6028653070001

“Ich kann natürlich nicht voraussagen, was bei den Wahlen zum Europaparlament herauskommen und wie die neue EU-Kommission aussehen wird”, führte Poroschenko aus. “Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die europäische Solidarität mit der Ukraine anhalten wird – wenn die Ukraine selbst keinen Fehler macht.” Daher sei außenpolitische Kontinuität in Kiew entscheidend.  

Kurz und verständlich: Darüber streiten die USA und China 11.26+++ 5 Uhr: EU-Firmen spüren Folgen des Handelsstreits zwischen USA und China +++

Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet das Geschäft europäischer Firmen. Das geht aus einer Mitgliederbefragung der EU-Handelskammer in Peking hervor. Demnach spürt mehr als jedes dritte europäische Unternehmen, das in China tätig ist, negative Folgen durch die von beiden Seiten verhängten Strafzölle. 

Die Befragung “widerspricht Erwartungen, dass europäische Unternehmen von den Zöllen profitieren würden”, heißt es in dem Papier. Weniger als fünf Prozent der befragten EU-Firmen sahen demnach positive Auswirkungen auf ihr Geschäft. Vielmehr sorge der andauernde Konflikt für schlechte Stimmung. Geschäftsentscheidungen würden erschwert, was negative Auswirkung auf das Wachstum habe, teilte die Kammer mit. 

+++ 5 Uhr: “SZ”: Zahl der Geldautomaten in Deutschland sinkt stetig +++

Die Zahl der Geldautomaten in Deutschland geht laut einem Zeitungsbericht langsam, aber stetig zurück. 2018 habe die Zahl der Geldautomaten das dritte Jahr in Folge abgenommen, berichtete die “Süddeutsche Zeitung” unter Berufung auf eine in ihrem Auftrag erstellte Berechnung des Analysehauses Barkow Consulting. Demnach sank die Zahl der Automaten im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 57.800 landesweit. In den vergangenen drei Jahre sei damit jeder 20. Geldautomat verschwunden, heißt es in dem Bericht. “Banken und Sparkassen müssen Kosten sparen, und nicht überall lohnt sich noch ein Geldautomat”, sagte Bankenexperte Peter Barkow der “SZ”.  

+++ 4.56 Uhr: Heftige Regenfälle im Alpenvorland erwartet +++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet zum Beginn der neuen Woche mit extremen Regenfällen im Süden Deutschlands. Vom Bodensee bis zum Berchtesgadener Land könnten bis zum Mittwochmorgen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, sagte ein DWD-Meteorologe. Örtlich seien sogar Niederschläge von mehr als 150 Litern möglich. Bei derartigen Niederschlagsmengen sei mit Überschwemmungen zu rechnen – zumal die Bäche und Flüsse derzeit noch Schmelzwasser aus den Bergen führen.

Mit Ausnahme der Küstengebiete rechnete der DWD am Montag für den Rest Deutschlands unter anderem mit Gewitter, Starkregen und Hagel. Am Sonntag waren in Nord- und Westdeutschland vereinzelt Keller vollgelaufen, größere Einsätze blieben aber zunächst aus.

+++ 4.37 Uhr: TV: Australiens Regierungsbündnis kann mit eigener Mehrheit im Unterhaus rechnen +++

Nach seinem überraschenden Wahlsieg kann Australiens liberal-konservatives Regierungsbündnis laut einem Medienbericht erneut mit einer eigenen Mehrheit im Unterhaus rechnen. Das Bündnis von Premierminister Scott Morrison bekomme nach dem Urnengang vom Samstag mindestens 77 der 151 Sitze in der Parlamentskammer, berichtete der Fernsehsender ABC unter Berufung auf Prognosen.    

Im Senat wird das Regierungsbündnis demnach hingegen nicht über eine absolute Mehrheit verfügen. Damit wäre die Regierung auf die Unterstützung kleinerer Parteien oder von unabhängigen Senatoren abhängig, um Gesetze zu verabschieden. Der Sieg von Morrisons Koalition war bereits nach Schließung der Wahllokale am Samstag deutlich geworden. Zunächst war aber unklar gewesen, ob sie aus eigener Kraft regieren kann. Das offizielle Auszählungsergebnis der australischen Wahlkommission wird erst im Laufe der Woche erwartet.

+++ 4.33 Uhr: Mehr Oldtimer auf Deutschlands Straßen unterwegs +++

Die Zahl der Oldtimer in Deutschland steigt weiter. Zum 1. Januar 2019 zählte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) genau 536.515 Fahrzeuge, die 30 Jahre alt oder älter waren. Das sind 58.765 mehr als ein Jahr zuvor. Den mit Abstand größten Anteil haben mit rund 475.000 Fahrzeugen die Autos (88,5 Prozent). Darunter sind 148.000 Cabrios. 

Mercedes 500 K Spezial-Roadster – der Supersportwagen der Nazi-ZeitDie meisten Oldtimer auf Deutschlands Straßen haben zwischen 30 und 39 Jahre auf dem Buckel: Deren Bestand gibt das KBA mit rund 210.000 Fahrzeugen an. Immerhin 104.000 Fahrzeuge (19,3 Prozent) sind zwischen 50 und 59 Jahre alt, 43.000 zählen bereits 60 Jahre oder mehr. Solche Fahrzeuge können sogenannte Historien-Kennzeichen tragen: Mit einem “H” am Ende des Kfz-Kennzeichens dürfen Fahrzeuge fahren, die als “historisches Kulturgut” gelten und mindestens 30 Jahre alt sind. Für den Halter kann dies Vorteile bei Versicherung und Kfz-Steuer haben.

+++ 3.32 Uhr: Explosion im Wohnhaus: Toter geborgen +++

Nach der Explosion eines Wohnhauses im Ostallgäu haben die Rettungskräfte in der Ruine eine Leiche entdeckt. Dabei handele es mutmaßlich um den vermissten 42-Jährigen, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatten Helfer eine 39-Jährige schwer verletzt aus dem Haus gerettet. Die Rettungskräfte vermuten noch die siebenjährige Tochter der beiden in den Trümmern, die Suche laufe weiterhin auf Hochtouren, hieß es.

+++ 1.34 Uhr: Elf Tote bei Massaker in Bar in Brasilien +++

Elf Menschen sind in einer Bar in der nordbrasilianischen Stadt Belém erschossen worden. Ein Verletzter wurde unter Polizeiaufsicht in ein Krankenhaus eingeliefert, wie das Nachrichtenportal G1 unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete. Mindestens sieben vermummte Täter verübten am Sonntagnachmittag (Ortszeit) das Massaker. Sie konnten unbehelligt vom Tatort flüchten.

Die Hintergründe für die Tat blieben zunächst unklar. Die meisten Opfer wurden mit Kopfschüssen getötet, wie der Sicherheitssekretär des Bundesstaates Pará, Ualame Machado, sagte. Die Bar im Stadtteil Guamá war als Drogenzentrum berüchtigt. Im März waren 200 Bundespolizisten nach Belém entsandt worden, um die Sicherheit in Guamá und weiteren sechs Stadtteilen der Hauptstadt von Pará zu stärken.

+++ 0.18 Uhr: Sea-Watch: Alle geretteten 65 Bootsflüchtlinge in Italien an Land gegangen +++

Vier Tage nach der Rettung von 65 Bootsflüchtlingen durch die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch hat Italien alle Geretteten von Bord gehen lassen. “Die geretteten Personen sind alle an Land und werden von der italienischen Bevölkerung willkommen geheißen”, teilte Sea-Watch am Sonntagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Organisation fügte einen Dank an die Italiener in der Landessprache hinzu: “Grazie Italia!”

Das zivile Rettungsschiff “Sea-Watch 3″ hatte die insgesamt 65 Migranten am Mittwoch vor der Küste Libyens aus Seenot gerettet. Die Besatzung erklärte danach, viele der geretteten Menschen litten unter Erschöpfung, Dehydrierung und Seekrankheit. Außerdem benötigten einige der Geretteten psychologische Betreuung.

+++ 0.05 Uhr: Trump kritisiert Fox News für Berichterstattung über Demokraten +++

US-Präsident Donald Trump hat den ihm sehr wohlgesonnenen Sender Fox News für die Berichterstattung über die Demokraten kritisiert. Es sei kaum zu glauben, dass Fox News Sendezeit an den demokratischen Bewerber Pete Buttigieg verschwende, schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. Der Sender gerate mehr und mehr auf die “falsche” Seite, wenn es darum gehe, über die Demokraten zu berichten, fügte er hinzu. Trump spekulierte, dass es Fox News dabei nur darum gehe, an den demokratischen TV-Debatten beteiligt zu werden. 

Trump hob bei seiner Schelte besonders den Moderatoren Chris Wallace hervor, der im Unterschied zu vielen seiner Fox-Kollegen kritischer gegenüber der Regierung ist. Trump warf Wallace vor, dass er nie gut über ihn spreche. Die Kritik des Präsidenten ist bemerkenswert, weil Fox News aus dem Imperium des erzkonservativen Medienmoguls Rupert Murdoch als so etwas wie der Haus- und Hofsender Trumps gilt.

Fox News Reporter in Schutzweste 20.50

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:CDU, SPD und CSU peilen Ende der Verhandlungen bis 4. Februar an (13.53)Brexit trifft britische Wirtschaft: Schwächstes Wachstum ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:Drei Tote bei Schießerei in der US-Stadt Nashville (12.59 Uhr)Selbstmordanschlag auf Zentrum für Wählerregistrierung in Kabul  (9.12 Uhr)Polizei: Frankfurt ...
weiterlesen
Die News des Tages im stern-Ticker.+++ 16.39 Uhr: Obdachlosen brutal verprügelt - Polizei fahndet mit Bildern +++Die Berliner Polizei hat Bilder von mehreren unbekannten Jugendlichen ...
weiterlesen
Die wichtigsten News des Tages im stern-Newsticker.Alle aktuellen Entwicklungen rund um den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt finden Sie hier.+++ 15.10 Uhr: Erdogan empfängt Bana ...
weiterlesen
Die aktuellen Nachrichten im Überblick:+++ 13.54 Uhr: Räuber überfallen Rentner und zünden sein Haus an +++Zwei Männer haben in Haan bei Düsseldorf einen ...
weiterlesen
Die News des Tages:+++ 9.45 Zwei Tote durch Falschfahrer auf der A3 in Nordrhein-Westfalen +++Ein Falschfahrer hat am Sonntagmorgen auf der Autobahn ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Mann hält Sicherheitskräfte in Brüssel in Atem (16.45 Uhr)Bundesverwaltungsgericht vertagt Urteil über Diesel-Fahrverbote (15.30 Uhr)Manuel Charr überreicht Präsident ...
weiterlesen
Die News des Tages im Ticker:+++ 11.53 Uhr: Frauenmorde in Gelsenkirchen: Polizei sucht diesen Mann +++Im Fall der zwei erstochenen Frauen, die ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Rosenheim: 59-Jähriger schießt Frau in Innenstadt nieder (21.02 Uhr)Tod von russischem Geschäftsmann: Briten ermitteln wegen Mordes (17.25 Uhr)Kreml ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Temposünder umgeht Fahrverbot und Geldstrafe - mit einem legalen Trick (15.29 Uhr)Gutachter schätzen Verdächtigen von Kandel auf etwa ...
weiterlesen
Die News des Tages:+++ 13 Uhr: US-Gericht stoppt Haftentlassung von Protagonist der Serie "Making a Murderer" +++Die Doku-Serie "Making a Murderer" über Mängel ...
weiterlesen
Die aktuellen Nachrichten im Überblick:+++ 22.59 Uhr: US-Bundesstaat Ohio verklagt Pharmabranche wegen Opiate-Sucht +++Der US-Bundesstaat Ohio hat fünf Pharma-Unternehmen wegen der in der ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Nach Trägödie um Julen - Wieder tödlicher Unfall in Brunnenschacht (18.48 Uhr)Bericht: "Shutdown" kostet elf Milliarden Dollar - ...
weiterlesen
Erfinder Madsen akzeptiert Mord-Schuldspruch (13.24 Uhr)Angetrunkener Geisterfahrer mit nicht angeschnalltem Kind gestoppt (12.26 Uhr)Putin für vierte Amtszeit als russischer Präsident vereidigt (11.17 ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Menschenrechtlern zufolge lässt Ungarn Asylsuchende hungern (14.32 Uhr) NRW-Innenminsiter entschuldigt sich fürJustiz-Kritik ( 14.30 Ur)Berlins Gaga-Radweg kommt weg (13.08 Uhr)Kim ...
weiterlesen
News des Tages: Paris: Paviane brechen aus –
News des Tages: Felseninsel Mont-Saint-Michel nach Drohung evakuiert
News des Tages: Mann zwingt ICE zur Vollbremsung
News des Tages: Mann bei Unfall in Atomkraftwerk
News des Tages: Mann in Oldenburg auf offener
News des Tages: Mann wendet auf Flucht vor
News des Tages: Mann hält Sicherheitskräfte in Brüssel
News des Tages: Zwei Frauen erstochen: Polizei sucht
News des Tages: Mitten in Rosenheim: Mann schießt
News des Tages: Gericht: Mann mischt schwangerer Freundin
News des Tages: Mann entdeckt scharfe Handgranate aus
News des Tages: Sturmgewehr und Pistole – Bewaffneter
News des Tages: Nach Tragödie um Julen: Mann
News des Tages: Mann fährt angetrunken in falscher
News des Tages: Mann greift seine Ex-Freundin und

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. News des Tages: Paris: Paviane brechen aus – Zoo evakuiert
  2. News des Tages: Felseninsel Mont-Saint-Michel nach Drohung evakuiert
  3. News des Tages: Mann zwingt ICE zur Vollbremsung
  4. News des Tages: Mann bei Unfall in Atomkraftwerk getötet
  5. News des Tages: Mann in Oldenburg auf offener Straße erstochen
  6. News des Tages: Mann wendet auf Flucht vor der Polizei auf der Autobahn – zwei Tote
  7. News des Tages: Mann hält Sicherheitskräfte in Brüssel in Atem
  8. News des Tages: Zwei Frauen erstochen: Polizei sucht diesen Mann
  9. News des Tages: Mitten in Rosenheim: Mann schießt 26-Jährige nieder
  10. News des Tages: Gericht: Mann mischt schwangerer Freundin Abtreibungsmittel ins Essen
  11. News des Tages: Mann entdeckt scharfe Handgranate aus dem Weltkrieg in seinem Haus
  12. News des Tages: Sturmgewehr und Pistole – Bewaffneter Mann in Trump-Hotel festgenommen
  13. News des Tages: Nach Tragödie um Julen: Mann stürzt in Brunnenschacht und stirbt
  14. News des Tages: Mann fährt angetrunken in falscher Richtung und hat unangeschnalltes Kleinkind dabei
  15. News des Tages: Mann greift seine Ex-Freundin und ihren neuen Partner mit Beil an