News des Tages: 5G-Mobilfunkauktion bringt Staat knapp 6,6 Milliarden Euro

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • 5G-Mobilauktion bringt Staat 6,6 Milliarden Euro (18.43 Uhr)

  • Einjähriger stürzt in Lübeck in den Tod (17.11 Uhr)

  • Französische Justiz ordnet Prozess gegen Marine Le Pen an (14.51 Uhr)

  • Pollesch wird Intendant der Berliner Volksbühne (12.16 Uhr)

  • Kind bei Spielen auf Schulhof mit Strick verletzt (10.18 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 18.43 Uhr: 5G-Mobilfunkauktion vorbei - Firmen bezahlen knapp 6,5 Milliarden Euro +++

Die längste Auktion von deutschen Mobilfunkfrequenzen ist beendet. Die vier Provider – die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und Drillisch – bezahlen für die 5G-Frequenzblöcke insgesamt 6,55 Milliarden Euro, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Das ist mehr als erwartet – Fachleute hatten nur mit 3 bis 5 Milliarden Euro gerechnet. Mit dem Ende der Auktion wurde ein wichtiger Meilenstein zur Einführung der fünften Mobilfunkgeneration (5G) erreicht.

Bei der Mobilfunk-Auktion 2015 waren 5,08 Milliarden Euro erlöst worden. Ein Grund für den höheren Wert: Diesmal nahmen vier und nicht wie 2015 nur drei Netzbetreiber teil. Der Neueinsteiger Drillisch erwies sich als zahlungsfreudiger Mitbieter. Das Geld geht an den Bund, der es in die Digitalisierung stecken will.

+++ 18.38 Uhr: König-Abdullah-Zentrum in Wien droht Schließung +++

Dem größtenteils von Saudi-Arabien finanzierten “König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog” (KAICIID) in Wien droht die Schließung. Das österreichische Parlament forderte am Mittwoch das Außenministerium auf, vom Übereinkommen für das KAICIID sowie dem Abkommen über dessen Sitz zurückzutreten. Aus Kreisen des Außenministeriums hieß es, dass der Beschluss umgesetzt werde. Das Parlament appellierte zudem an die Regierung, sich für den 18 Jahre alten Murtadscha Kwirairis einzusetzen, dem in Saudi-Arabien die Todesstrafe droht, weil er an Demonstrationen teilgenommen haben soll. Außerdem soll er den saudischen Behörden zufolge Mitglied einer Terrororganisation sein und Brandsätze auf eine Polizeiwache geworfen haben.

+++ 18.33 Uhr: AfD schließt ehemaligen Landeschef der Jungen Alternative aus +++

Ein Landesschiedsgericht der AfD hat den früheren niedersächsischen Landeschef der Nachwuchsorganisation Junge Alternative, Lars Steinke, aus der Partei ausgeschlossen. Dies teilte die AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag am Mittwoch mit. Steinke hatte im vergangenen August den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einem nicht öffentlich einsehbaren Facebook-Eintrag als Verräter bezeichnet. Er war daraufhin bereits als Chef der Jungen Alternative abgesetzt worden.

+++ 18.20 Uhr: Südafrikas Präsident Ramaphosa gerät in den Verdacht der Bestechlichkeit +++

Gegen den südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa sind wegen einer dubiosen Wahlkampfspende Ermittlungen eingeleitet worden. Wie das Präsidialamt mitteilte, erhielt Ramaphosa von der Anti-Korruptions-Beauftragten Busisiwe Mkhwebane die Aufforderung, sich bis zum 21. Juni zu dem Vorgang zu äußern. Ramaphosa könne den für Regierungsmitglieder geltenden “Ehrenkodex” verletzt haben. Ramaphosa soll eine Spende von umgerechnet 31.000 Euro von dem skandalumwitterten Konzern Bosasa angenommen haben. Nachdem gegen seinen Vorgänger Jacob Zuma jahrelang Korruptionsvorwürfe im Raum standen, setzte Ramaphosa den Kampf gegen die Korruption weit oben auf die Agenda.

+++ 18.03 Uhr: Suche nach 111 verschollenen Flüchtlingen auf dem Mittelmeer +++

Auf dem Mittelmeer sind zwei Flüchtlingsboote mit 111 Flüchtlingen an Bord verschollen. Die Suche nach den beiden Booten mit 53 und 58 Flüchtlingen aus Afrika an Bord gestalte sich wegen der rauen See zwischen Marokko und Spanien schwierig, erklärte ein Sprecher der spanischen Rettungskräfte am Mittwoch. Die Nichtregierungsorganisation Caminando Fronteras hatte am Dienstagmorgen Alarm geschlagen, nachdem sie eigenen Angaben zufolge von Familien der Flüchtlinge benachrichtigt worden war. Ein Flugzeug der spanischen Armee, ein Suchboot und eine Hubschrauber der spanischen Rettungskräfte sowie zwei Patrouillenboote der Guardia Civil und ein Patrouillenboot der marokkanischen Armee beteiligten sich an der Suche. 

+++ 17.11 Uhr: Einjähriger stürzt in Lübeck aus dem fünften Stock in den Tod +++

Offenbar beim Spielen ist ein Einjähriger in Lübeck aus dem fünften Stockwerk in den Tod gestürzt. Nach Polizeiangaben stürzte der kleine Junge aus dem Fenster einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft begannen mit einer Untersuchung.

Erste Hinweise deuteten nach Angaben der Beamten darauf hin, dass das Kind beim Spielen aus dem geöffneten Fenster fiel. Es starb noch an der Unfallstelle in der Lübecker Innenstadt. Weitere Einzelheiten gaben die Behörden wegen der laufenden Ermittlungen zunächst nicht bekannt.

+++ 16.23 Uhr: Panzerknacker schlagen in Tresorraum zu – während der Öffnungszeit +++

Panzerknacker haben in Düsseldorf ein Schließfach im Tresorraum einer Bank aufgebrochen – während der Öffnungszeit. Unbemerkt von den Mitarbeitern der Bankfiliale sei es den Gangstern gelungen, mit Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro zu entkommen, sagte ein Polizeisprecher. Wie die Männer in den besonders gesicherten Tresorraum gelangen konnten, sei Teil der Ermittlungen. Der freche Coup war dem Duo am Dienstagnachmittag gelungen.

Die Männer hätten nur ein einziges Schließfach aufgebrochen. Zeugen berichteten von zwei Männern, die für die Tat in Frage kämen. Sie beschrieben sie als 30 bis 35 Jahre alt, gekleidet mit dunkelblauen Blousons, blauen Hosen und Baseball-Kappen. Einer von ihnen habe eine dunkle Sporttasche getragen.

+++ 16.17 Uhr: Wieder Journalistin in Mexiko getötet +++

Unbekannte haben im Südosten von Mexiko eine Journalistin getötet. Die Polizeireporterin Norma Sarabia habe vor ihrem Haus in der Ortschaft Huimanguillo im Bundesstaat Tabasco mit einem Verwandten gesprochen, als der Täter aus einem Auto stieg und das Feuer auf die Frau eröffnete, berichtete die Zeitung “Tabasco Hoy”. Sarabia arbeitete für die Zeitung. Nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) war die Polizeireporterin die siebte Journalistin, die in diesem Jahr in Mexiko getötet wurde.

+++ 16.10 Uhr: Mutmaßlicher IS-Unterstützer in Schleswig-Holstein verhaftet +++

Die Bundesanwaltschaft hat einen mutmaßlichen Unterstützer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Pinneberg in Schleswig-Holstein verhaften lassen. Zudem wurden die Wohnung und der Arbeitsplatz des 31-Jährigen durchsucht, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Zudem gab es demnach weitere Durchsuchungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen bei nicht tatverdächtigen Menschen.

Der Beschuldigte soll in den Jahren 2016 und 2017 elfmal Gelder an einen IS-Kämpfer in Syrien übermittelt haben. Ihm wird zudem zur Last gelegt, dass er schon 2015 einem anderen Mann auf dessen Reise nach Syrien Geld zukommen ließ. Die Gesamtsumme der transferierten Gelder soll sich auf rund 15.000 Euro belaufen.

+++ 16.07 Uhr: Wallraff-Preis für saudischen Blogger Raif Badawi +++

Der saudische Blogger und Menschenrechtsaktivist Raif Badawi erhält den Günter-Wallraff-Preis für kritischen Journalismus der Initiative Nachrichtenaufklärung. Investigativjournalist Wallraff nannte den zu tausend Peitschenhieben und zehn Jahren Gefängnis verurteilten Badawi einen “Visionär, dessen Bedeutung weit über die Kritik am saudischen Gottesstaat hinausreicht”. Der Preis wird am Freitag (14. Juni) in Köln auch an das European Journalism Observatory verliehen, das europäischen und US-amerikanischen Journalismus beobachtet und vergleicht. Die Initiative Nachrichtenaufklärung ist eine medienkritische Nicht-Regierungsorganisation.

+++ 15.50 Uhr: Ford ruft 1,2 Millionen Autos in Amerika zurück +++

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hat wegen möglicher Probleme mit den Hinterrädern eine große Rückrufaktion in Amerika angekündigt. Rund 1,2 Millionen SUV’s vom Typ Explorer der Modelljahre 2011 bis 2017 werden deshalb in die Werkstätten beordert, wie der Hersteller mitteilte. Weitere 28.000 Wagen seien in Kanada betroffen.

Ein brüchiges Teil an der Hinterradaufhängung könne zu erhöhter Unfallgefahr führen, warnte Ford. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht kündigte der Konzern an, dass die Kosten für die Reparaturen die Quartalsbilanz mit rund 180 Millionen Dollar (159 Mio. Euro) belasten dürften. Dies brachte Fords Aktie im frühen US-Handel zeitweise etwas unter Druck.

+++ 15.50 Uhr: Facebook stellt in London 500 zusätzliche Mitarbeiter ein +++

Facebook stellt an seinem Standort in London 500 zusätzliche Mitarbeiter ein. Mit der Aufstockung werden künftig in der britischen Hauptstadt 3000 Beschäftigte für Facebook arbeiten, wie der US-Konzern mitteilte. Von den Neueinstellungen sollen sich demnach allein rund 100 Ingenieure um den Bereich Künstliche Intelligenz kümmern.

+++ 15.43 Uhr: Verdächtiger Narkosearzt in Frankreich bleibt auf freiem Fuß +++

Ein französischer Narkosearzt, der verdächtigt wird, mehrere Patienten vergiftet zu haben, bleibt vorerst auf freiem Fuß. Ein Berufungsgericht in Besançon habe entschieden, dass der Anästhesist aber unter richterlicher Aufsicht bleiben müsse, berichtete der französische Nachrichtensender BFMTV. Es gelte weiterhin die Unschuldsvermutung, sagte ein Anwalt des Arztes, Randall Schwerdorffer, dem Fernsehsender in der ostfranzösischen Stadt.

Der 47 Jahre alte Anästhesist wird verdächtigt, insgesamt 24 Patienten vergiftet zu haben, in mehreren Fällen mit tödlichem Ausgang. Gegen den Arzt lief bereits im Jahr 2017 ein Ermittlungsverfahren, im Mai dieses Jahres kamen dann weitere Verdachtsfälle zum Vorschein. Der Verdächtige sei der “gemeinsame Nenner” bei mehr als 60 Vorfällen in einer Klinik in den Jahren von 2008 bis 2016, bei denen es während Routineeingriffen zu Problemen mit der Anästhesie kam, erklärte Staatsanwalt Etienne Manteaux im Mai.

+++ 15.41 Uhr: Sea-Watch rettet 50 Migranten vor Libyen +++

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch hat vor der libyschen Küste 52 Migranten gerettet. Deren Schlauchboot sei rund 47 Seemeilen (87 Kilometer) vor der libyschen Stadt Al-Sawija in Schwierigkeiten geraten, teilte die Organisation auf Twitter mit. Wohin die “Sea-Watch 3″ die Geretteten bringen kann, ist unklar. An Bord seien zwei Babys und neun Frauen, sagte Sprecher Ruben Neugebauer.

Italien wehrt sich gegen die Anlandung von privaten Rettungsschiffen. Erst am Dienstagabend hatte die populistische Regierung in Rom ein Dekret verabschiedet, wonach Hilfsorganisationen eine saftige Geldstrafe zahlen müssen, wenn sie unerlaubt in italienische Gewässer fahren

+++ 15.38 Uhr: Frau auf Zebrastreifen totgefahren: Bewährungsstrafe für 91-Jährigen +++

Weil er eine Fußgängerin auf einem Zebrastreifen totgefahren hat, ist ein 91-Jähriger in Düsseldorf zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Eine Amtsrichterin sprach den hochbetagten Mann wegen fahrlässiger Tötung schuldig. Außerdem muss der Rentner 7200 Euro in Raten an eine Unfallopferhilfe zahlen. Zeugen hatten ausgesagt, dass der Senior bereits vor dem Unfall sehbehindert gewesen und ihm mehrmals geraten worden sei, seinen 1946 erworbenen Führerschein abzugeben.

+++ 15.33 Uhr: Acht Jahre Haft in Prozess um zerstückelte Leiche +++

In einem Prozess um eine zerstückelte Leiche hat das Landgericht Göttingen den Angeklagten zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Kammer sprach den 29-Jährigen des Totschlags und der Störung der Totenruhe schuldig. Außerdem ordnete sie die Unterbringung des psychisch kranken Mannes im Maßregelvollzug an. Nach Überzeugung des Gerichts hat der Mann aus dem bayerischen Landsberg am Lech im Sommer 2017 im südniedersächsischen Katlenburg-Lindau einen Wohnungsnachbarn getötet, zerstückelt und vergraben. Ursprünglich war er wegen Mordes angeklagt gewesen.

+++ 15.20 Uhr: NGO: Mehr als 400 Menschen bei Demonstration in Moskau festgenommen +++

Bei einem Protestmarsch gegen Polizeiwillkür sind in Moskau nach Angaben der Nichtregierungsorganisation OVD-Info mehr als 400 Demonstranten festgenommen worden. Mehr als 1000 Menschen hatten in der russischen Hauptstadt an der nicht genehmigten Demonstration gegen Polizeiwillkür und sowie aus Solidarität mit dem zeitweise festgenommenen Enthüllungsjournalisten Iwan Golunow teilgenommen. Unter den Festgenommenen ist auch der Oppositionsführer Alexej Nawalny.

+++ 15.16 Uhr: Jungen bei Unfall getötet – Geldstrafe für Autofahrer +++

Weil er einen vierjährigen Jungen durch zu schnelles Überholen auf der Busspur erfasst und tödlich verletzt hatte, ist ein Autofahrer zu einer Geldstrafe von 200 Euro verurteilt worden. Der 23-Jährige hätte den Unfall bei angepasster Geschwindigkeit vermeiden können, begründete das Amtsgericht Berlin-Tiergarten und sprach den Studenten der fahrlässigen Tötung schuldig. Die Ampel habe für Fußgänger auf Rot gestanden, als das Kind plötzlich auf die Straße gelaufen sei. Es liege auch ein Fehlverhalten der Mutter vor, die mit ihrem Sohn vom Einkauf kam, hieß es im Urteil.

+++ 14.51 Uhr: Französische Justiz ordnet Prozess gegen Marine Le Pen an +++

Die französische Justiz hat einen Prozess gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen angeordnet. Dabei geht es um die Verbreitung von Gräuelfotos der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), wie es von Seiten der Justiz hieß. Le Pen drohen bis zu drei Jahre Haft und 75.000 Euro Geldstrafe.     

Die Chefin der Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, die frühere Front National) hatte die IS-Propagandabilder im Dezember 2015 über den Kurzbotschaftendienst Twitter geteilt. Sie wollte damit nach eigenen Angaben auf die Gefahr durch die Islamisten hinweisen, die Wochen zuvor bei den Pariser Anschlägen 130 Menschen getötet hatten.

+++ 14.47 Uhr: Zweieinhalb Jahre Jugendstrafe wegen Beteiligung am IS +++

Wegen der Beteiligung an der Terrormiliz IS in Syrien sowie dem Umgang mit einer Kriegswaffe hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz einen jungen Syrer zu einer Jugendstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Der Angeklagte soll als Jugendlicher 2013 in der Region Homs zunächst ein 20-tägiges Trainingslager durchlaufen und sich Ende 2013 bis Mitte 2014 an der Terrormiliz IS beteiligt haben. Er soll während Gefechten Stellungen des IS bewacht und verteidigt sowie Transportfahrten übernommen haben. Er war dem OLG zufolge bei beiden Einsätzen im Besitz eines Sturmgewehrs (Kalaschnikow AK 47). Einen Einsatz der Waffe hat das Gericht aber nicht festgestellt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

Der Mann sei damals noch Jugendlicher gewesen und deshalb nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Sein Alter gab die Generalstaatsanwaltschaft Ende 2018 mit “möglicherweise 22″ an. Er soll mindestens seit Februar 2016 in Deutschland sein und sitzt weiterhin in Untersuchungshaft.

+++ 14.39 Uhr: Bundesregierung verurteilt Vernichtung von Koranen in Bremen +++

Die Bundesregierung hat die Schändung von Koranen in einer Bremer Moschee verurteilt. “Das ist genau diese Form der Aggression gegen die friedliche Ausübung einer Religion, die wir nicht tolerieren werden in diesem Land”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Ein Sprecher des Innenministeriums versicherte, derartige Vorfälle würden von den Polizeibehörden der Länder “konsequent verfolgt”.

In einer Moschee in der Bremer Innenstadt hatten laut Polizei ein oder mehrere unbekannte Täter am Samstag etwa 50 Exemplare des Korans zerrissen. Blätter der heiligen Schrift des Islams wurden nach Angaben des Bremer Moscheenverbandes Schura in eine Toilette gestopft.

+++ 14.38 Uhr: Mitglieder mutmaßlicher Terrorzelle “Revolution Chemnitz” bleiben in U-Haft +++

Sechs als Mitglieder der mutmaßlichen rechtsextremen Terrorzelle “Revolution Chemnitz” festgenommene Männer bleiben in Untersuchungshaft. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in einem Beschluss, dass die Voraussetzungen für eine Fortdauer der U-Haft vorlägen. Die Männer waren im vergangenen Jahr am 1. Oktober kurz vor den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit festgenommen worden. Sie sollen für den 3. Oktober 2018 Gewaltaktionen in Berlin geplant haben.    

Die Bundesanwaltschaft warf den Beschuldigten damals unter anderem vor, sie wollten auf der Grundlage ihrer rechtsextremistischen Gesinnung den demokratischen Rechtsstaat überwinden. Sie gehörten demnach der Hooligan-, Skinhead- und Neonaziszene in Chemnitz an. Anklagen wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung wurden bislang nicht erhoben.

+++ 14.26 Uhr: Neuer ukrainischer Präsident Selenskyj kommt nach Berlin +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am kommenden Dienstag (18. Juni) zu seinem ersten Besuch in seiner neuen Funktion in Berlin erwartet. Es sind Gespräche mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und – wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch bestätigte – auch mit Kanzlerin Angela Merkel geplant. 

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Ende Mai hatte Außenminister Heiko Maas zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian Kiew besucht. Bei einem Treffen mit Selenskyj zeigten sich alle drei Seiten einig, den festgefahrenen Friedensprozess in der umkämpften Ostukraine wieder in Gang bringen zu wollen. Zuvor hatten Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bereits mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine Wiederbelebung des Friedensprozesses gesprochen.

+++ 14.20 Uhr: Schulze will Gesetz zu Retourenvernichtung noch im Juni vorschlagen +++

Um die Vernichtung neuwertiger, zurückgeschickter Waren im Online-Handel zu beschränken will Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) noch im Juni eine Gesetzesänderung vorschlagen. Das kündigte ein Sprecher in Berlin an. “Es ist nicht so einfach, das Ausmaß solcher Retourenvernichtungen festzustellen”, sagte er. “Gleichwohl müssen wir sagen, ja das gibt es.” Beamte des Ministeriums hätten Online-Versandhändler besucht und sich vor Ort ein Bild gemacht. Nun wolle Schulze dem Gesetzgeber ermöglichen, Versandhändlern vorzuschreiben, was sie mit Versandware tun dürften.

Unter anderem die Grünen fordern, es Versandhändlern wie Amazon oder Otto zu verbieten, neuwertige zurückgeschickte Waren zu vernichten. Bereits am Vortag hatte das Ministerium mitgeteilt, dass geprüft werde, Sachspenden von der Umsatzsteuer zu befreien. Retourware müsse entweder weiterverkauft, gespendet oder anders verwendet werden, sagte der Sprecher. Dass sie Abfall werde, müsse “die allerletzte Option sein”, sei aber nicht immer auszuschließen. 

+++ 13.58 Uhr: Humboldt Forum öffnet nicht wie geplant 2019 +++

Das Humboldt Forum im neuen Berliner Schloss öffnet nicht wie geplant in diesem Jahr. Das sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Petra Wesseler, bei einem Baustellenrundgang. Ob das Museums- und Kulturzentrum im nächsten Jahr eröffnet werde, werde nun mit den Bauherren besprochen. Grund seien Verzögerungen und Defekte bei technischen Anlagen wie Heizung und Kühlanlagen. Das Fazit ist: “Das Eröffnungsszenario mit einer Teileröffnung ist nicht zu halten”, sagte Wesseler. 

Das Humboldt Forum im wieder aufgebauten Berliner Schloss sollte von Ende 2019 an als Museums- und Kulturzentrum schrittweise öffnen. Hauptnutzer wird die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, auch das Land Berlin und die Humboldt Universität bekommen Ausstellungsflächen. In dem rund 600 Millionen Euro teuren Bau sollen mehr als 20.000 Objekte aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien zu sehen sein.

+++ 13.26 Uhr: Riesige Cannabis-Plantage in Griechenland entdeckt +++

Eine riesengroße Cannabis-Plantage mit rund 13.000 Pflanzen haben griechische Drogenfahnder in der Nähe von Athen entdeckt. Die Ernte hätte den Betreibern sechs Millionen Euro eingebracht, teilte ein Polizeisprecher im Staatsfernsehen (ERT) mit. Es sei “der größte Fund aller Zeiten”. Zudem wurden mehrere Schusswaffen sichergestellt. Sechs der mutmaßlichen Betreiber der Plantage wurden festgenommen.

Die Plantage befand sich in einem unwegsamen hügeligen Gelände rund 50 Kilometer nordwestlich von Athen. Nach weiteren sieben Tätern wird demnach gefahndet. Es handle sich um eine Bande, deren Mitglieder aus Albanien und Griechenland stammten, hieß es seitens der Polizei.

+++ 13.17 Uhr: Österreichische Schauspielerin Elfriede Ott gestorben +++

Die österreichische Schauspielerin Elfriede Ott ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte das Wiener Theater in der Josefstadt mit. Ott war dort Ehrenmitglied und seit 2009 Doyenne. “Mit Elfriede Ott geht eine große Persönlichkeit von uns, schauspielerisch wie menschlich”, sagte der Künstlerische Direktor des Theaters, Herbert Föttinger, laut Mitteilung.

Elfriede Ott stand 70 Jahre auf der Bühne, spielte 60 Jahre lang Soloprogramme und ebenso lange TV-Rollen. Sie galt in Österreich als eine der beliebtesten und vielseitigsten Schauspielerinnen.

+++ 12.58 Uhr: In Ghana entführte Kanadierinnen wieder frei +++

Rund eine Woche nach ihrer Entführung in Ghana sind zwei junge Frauen aus Kanada wieder frei. Wie Informationsminister Kojo Oppong Nkrumah mitteilte, befreiten Sicherheitskräfte die beiden Frauen in der Region Aschanti. Die 19 und 20 Jahre alten Studentinnen leisteten in Ghana Freiwilligenarbeit. Sie waren von einem Golfplatz in der Stadt Kumasi verschleppt worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden die Kanadierinnen wahrscheinlich zur Erpressung von Lösegeld entführt.

+++ 12.53 Uhr: 800 Blitze pro Minute – Gewitter zieht von Bayern bis zur Ostsee +++

Bis zu 800 Mal pro Minute hat es in der Nacht in Deutschland geblitzt. Rund zehn Prozent davon trafen auf die Erde, wie Stephan Thern vom Blitz-Informationsdienst des Siemens-Konzerns sagte. Am Dienstagabend sei die Gewitterfront in Bayern gestartet und in den Nordosten Deutschlands gezogen. Dabei habe sich das Gewitter verstärkt. Am heftigsten blitzte es demnach gegen 22.30 Uhr über Ostdeutschland, bevor das Gewitter weiter Richtung Ostsee zog. Bis heute Morgen gegen 8.00 Uhr habe es am Himmel über Deutschland gezuckt und gedonnert.

+++ 12.42 Uhr: Ein Verletzter nach Schuss – Polizei fahndet nach Täter +++

Die Polizei in Dortmund fahndet nach einem bewaffneten Mann, der eine Person angeschossen und verletzt hat. Nach dem gefährlichen Unbekannten werde mit zahlreichen Einsatzkräften unter Hochdruck gesucht, sagte ein Polizeisprecher. Der Täter habe einen Schuss abgegeben und sei dann geflüchtet. Über das Opfer und den Gesundheitszustand könne man noch nichts sagen. Die Polizei mahnte die Bevölkerung zur Vorsicht.

+++ 12.36 Uhr: Auto-Spitzentreffen bei Merkel am 24. Juni +++

Die große Koalition will am 24. Juni bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt über die Zukunft der Autoindustrie in Deutschland beraten. An dem Gespräch bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sollen mehrere Bundesminister, die Spitzen von Union und SPD sowie Vertreter von Autobranche und Gewerkschaften teilnehmen, wie der Deutschen Presse-Agentur in Koalitionskreisen bestätigt wurde. Zuvor hatte “Der Spiegel” darüber berichtet.

Die Koalition hatte bereits im März regelmäßige Spitzentreffen mit der Autoindustrie angekündigt, um die wichtige Branche fit für die Zukunft zu machen. Ziel dieser “Konzertierten Aktion Mobilität” soll sein, angesichts tiefgreifender Veränderungen der Branche politischen Handlungsbedarf zu bestimmen und eine Strategie dafür zu entwickeln.12-WHO bestätigt ersten Ebola-Fall in Uganda-6047265937001

+++ 12.35 Uhr: Fünfjähriger Junge in Uganda an Ebola gestorben +++

In Uganda ist ein fünfjähriger Junge an Ebola gestorben. Wie die Nachrichtenagentur AFP von einem Vertreter des Gesundheitsministeriums in Kampala erfuhr, erlag der Junge in einer Quarantäne-Station in Kasese den Folgen der hoch ansteckenden Virus-Erkrankung. Schon seit zehn Monaten grassiert Ebola in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo. Der Tod des Jungen ist der erste derartige Fall seit dem Beginn der Ebola-Epidemie im Kongo.

+++ 12.33 Uhr: Pariser Metro verabschiedet sich von Fahrkarten aus Papier +++

Die traditionellen Pariser Metro-Tickets aus Papier sollen verschwinden. Seit heute können Reisende einen elektronischen Fahrausweis für den Pariser Nahverkehr kaufen, der sich wieder aufladen lässt. Die “Navigo Easy”-Karte richtet sich speziell an Gelegenheitsnutzer und Touristen, wie der Betreiber Île-de-France Mobilités mitteilte. Die Karte kostet zwei Euro und kann Einzeltickets, Tageskarten oder Busfahrkarten zum Flughafen speichern.

Das Einzelticket aus Papier gibt es zwar immer noch – bis 2020, spätestens 2021, soll es aber verschwinden. Der Betreiber schätzt, dass jedes mehr als 500 Millionen Papiertickets verkauft werden – und im Müll oder auf der Straße landen. “Auf die Straße geworfen, braucht ein Metro-Ticket ein Jahr, um sich zu zersetzen, fast so lang wie ein Zigarettenstummel”, heißt es. Die neue “Navigo-Easy”-Karte wird an allen Pariser Bahnhöfen verkauft und kann am Automaten aufgeladen werden. Beispielgebend ist die Londoner “Oyster-Card”.

+++ 12.16 Uhr: René Pollesch wird Intendant der Berliner Volksbühne +++

Der Theaterregisseur und Autor René Pollesch wird neuer Intendant der Berliner Volksbühne. Das kündigte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke an. Pollesch wird die Leitung zur Saison 2021/22 übernehmen.

+++ 12.14 Uhr: Oppositionsführer Nawalny bei Kundgebung in Moskau festgenommen +++

Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny ist bei einer nicht genehmigten Demonstration in Moskau festgenommen worden. Das teilte die Sprecherin des Kreml-Kritikers im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Der Protestzug war zunächst als Solidaritätsveranstaltung für den Enthüllungsjournalisten Iwan Golunow geplant, der wegen angeblichen Drogenhandels festgenommen und unter Hausarrest gestellt worden war, bevor das Verfahren am Dienstag überraschend eingestellt wurde.

+++ 12.11 Uhr: Ifo-Institut: Einwohnerzahl im Osten auf Stand von 1905 gesunken +++

Die Einwohnerzahl in Ostdeutschland ist einer Erhebung des ifo-Instituts zufolge auf den Stand des Jahres 1905 zurückgefallen. Zugleich leben auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik so viele Menschen wie nie zuvor, wie das Institut in Dresden mitteilte.

1905 lebten in Ostdeutschland 13,6 Millionen Menschen. Prognosen zufolge sei das auch das Niveau des Jahres 2019, hieß es vom ifo-Institut. Auf westdeutschem Gebiet leben mittlerweile dagegen mehr als 68 Millionen Menschen – Anfang des 20. Jahrhunderts waren es nur 32,6 Millionen.

+++ 12.10 Uhr: Prozess um massenhaften Kindesmissbrauch von Lügde beginnt am 27. Juni +++

Der Strafprozess gegen die drei Angeklagten im Missbrauchsfall von Lügde beginnt am 27. Juni. Das Landgericht Detmold ließ die Anklagen der Staatsanwaltschaft zur Hauptverhandlung zu und beraumte zunächst insgesamt zehn Verhandlungstage an, wie ein Justizsprecher in der nordrhein-westfälischen Stadt weiter mitteilte. Damit gab das Gericht grünes Licht für die strafrechtliche Aufarbeitung eines der größten Missbrauchsfälle der vergangenen Jahre.

+++ 11.40 Uhr: 3. Oktober als Auftakt: “Revolution Chemnitz” wollte Regierungssturz +++

Die mutmaßlichen Rechtsterroristen der Gruppe “Revolution Chemnitz” strebten nach aktuellen Erkenntnissen der Ermittler den Sturz der Bundesregierung und die Beseitigung des Rechtsstaats an. Für den 3. Oktober 2018 geplante Gewaltaktionen in Berlin sollten dafür nur der Auftakt sein, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) hervorgeht. Langfristig sollten demnach “weitere Gewaltakte folgen”.

Dabei wollte die Gruppe dann auch “normale Bürger” und die Polizei einbeziehen, um einen “Systemwechsel” herbeizuführen, wie es weiter heißt. In Berlin sollten demzufolge bereits Schusswaffen zum Einsatz kommen, die Mitglieder hätten sich um deren Beschaffung bemüht. 

Mit dem Beschluss vom 7. Mai ordnet der BGH gegen sechs von insgesamt acht festgenommenen Männern weiter Untersuchungshaft an. Der Generalbundesanwalt war kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit am 1. Oktober gegen die Gruppe vorgegangen. Anklage ist noch nicht erhoben.

+++ 11.34 Uhr: Polizisten festgenommen – LKA-Munition “Prepper”-Szene überlassen? +++

Vier teils noch aktive Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Mecklenburg-Vorpommern sind unter anderem wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft Schwerin wirft den drei aktiven Beamten und einem ehemaligen Beamten der Landespolizei vor, sich von April 2012 an Munition aus den Beständen des Landeskriminalamts beschafft zu haben.

Diese hätten sie einem weiteren Beschuldigten überlassen, der Kontakt zur “Prepper”-Szene haben soll, teilte die Staatsanwaltschaft Schwerin mit. “Prepper” bereiten sich mit Vorräten auf Krisen oder einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vor – manche kalkulieren den Einsatz von Waffen ein.

+++ 11.20 Uhr: Gärten und Parks in Potsdam bleiben nach Gewitter geschlossen +++

Die schweren Gewitter haben zu Schäden in Gärten und Parks des Unesco-Welterbes in Potsdam geführt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) schloss den Neuen Garten, den Pfingstberg und den Park Babelsberg. Damit sei auch ein Besuch des Marmorpalais, des Schlosses Cecilienhof im Neuen Garten sowie des Belvederes auf dem Pfingstberg nicht möglich, teilte die Stiftung mit. Die Aufräumarbeiten nähmen längere Zeit in Anspruch. Die Polizei Brandenburg berichtete von Blitzeinschlägen, herabfallenden Ästen, Unfällen und überschwemmten Straßen in der Nacht zum Mittwoch.

+++ 11.17 Uhr: 26 Verletzte bei Raketenangriff auf Flughafen in Saudi-Arabien +++

Die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen haben nach eigenen Angaben einen Flughafen im Südwesten Saudi-Arabiens mit einer Rakete angegriffen. Dabei seien 26 Zivilisten verletzt worden, teilte der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, Turki al-Malki, mit. Acht der Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden, die weiteren Verletzten hätten vor Ort behandelt werden können.

+++ 11.11 Uhr: Britische Behörden erhalten US-Auslieferungsantrag für Assange +++

Britische Behörden haben einen offiziellen Auslieferungsantrag für den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, aus den USA erhalten. Das bestätigte das Innenministerium in London. Bislang hatte nur ein vorläufiger Antrag vorgelegen. Über eine Auslieferung muss nun die britische Justiz entscheiden. An diesem Freitag soll die nächste Anhörung in dem Fall stattfinden. Erwartet wird, dass Assange daran per Videoschalte aus dem Gefängnis teilnehmen wird. 

Die USA werfen Assange vor, der amerikanischen Whistleblowerin Chelsea Manning – damals noch Bradley Manning – geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Insgesamt liegen 18 Anklagepunkte vor. Bei einer Verurteilung in allen Punkten drohen ihm 175 Jahre Haft.

+++ 11.09 Uhr: SPD, Grüne und Linke verhandeln über Rot-Grün-Rot in Bremen +++

SPD, Grüne und Linke haben Verhandlungen über ein rot-grün-rotes Regierungsbündnis in Bremen aufgenommen. Beim ersten Treffen der rund 40 Unterhändler standen die Finanzen im Mittelpunkt sowie der weitere Fahrplan für die Verhandlungen. “Wir werden heute an Lösungen arbeiten. Das haben wir uns vorgenommen, und das kriegen wir auch hin”, sagte Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) zum Auftakt der Gespräche. Die Verhandlungen sollen bis 30. Juni abgeschlossen sein. Sollte ein Bündnis zustande kommen, wäre es das erste rot-grün-rote in einem westdeutschen Bundesland.

+++ 10.18 Uhr: Zwölfjähriger beim Spielen auf Schulhof mit Strick schwer verletzt +++

Ein zwölf Jahre alter Junge ist beim Spielen auf dem Schulhof einer Grundschule im saarländischen Schmelz schwer verletzt worden und liegt im Koma. Ersten Ermittlungen zufolge hatte sich der Junge mit einem Strick an dem Blitzableiter einer Turnhalle festgebunden, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch weiter sagte. Aus bislang unbekannter Ursache war der Strick demnach verrutscht. Ein Mädchen fand den Zwölfjährigen hängend und alarmierte den Notruf. Rettungskräfte brachten ihn in eine Saarbrücker Klinik. Ob Lebensgefahr besteht, war zunächst nicht bekannt.

“Bislang gibt es überhaupt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden”, sagte der Polizeisprecher. Da der Junge allein auf dem Schulhof spielte, gehen die Beamten von einem Unglück aus. Einen möglichen Suizidversuch schließen die Ermittler nach ersten Erkenntnissen ebenfalls aus. Gerichtsmediziner wurden eingeschaltet, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag (6. Juni), wurde aber erst jetzt bekannt.

+++ 10.14 Uhr: Gewaltsame Zusammenstöße bei Protesten gegen Auslieferungsgesetz in Hongkong +++

Bei den Protesten gegen das umstrittene Auslieferungsgesetz in Hongkong ist es erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Polizisten setzten Pfefferspray und Schlagstöcke gegen Demonstranten ein, die versuchten, zum Parlamentsgebäude der chinesischen Sonderverwaltungszone zu gelangen.

Die Zusammenstöße begannen am Nachmittag kurz nach 15.00 Uhr (Ortszeit, 09.00 Uhr MESZ). Die Demonstranten hatten den Behörden bis dahin Zeit gegeben, das geplante Gesetz, das Auslieferungen auch an das chinesische Festland ermöglichen würde, zurückzuziehen. Am Mittwoch wurde zunächst aber nur die zweite parlamentarische Lesung des Gesetzentwurfs im Hongkonger Legislativrat verschoben.

+++ 10.13 Uhr: Fast neun von zehn Internet-Nutzern bereits auf Falschnachrichten hereingefallen +++

86 Prozent der Internet-Nutzer sind laut einer weltweiten Umfrage schon einmal auf Falschnachrichten hereingefallen. Die meisten Vorfälle wurden demnach im Online-Netzwerk Facebook verzeichnet, gefolgt von der Videoplattform Youtube, Blogs und dem Kurzbotschaftendienst Twitter, wie aus einer in Kanada veröffentlichten Studie des Instituts Ipsos hervorgeht. Nutzer forderten demnach sowohl von Regierungen als auch von den Onlinediensten ein schärferes Vorgehen gegen Manipulationen.

+++ 10.04 Uhr: Verdächtiger Gegenstand nach Explosion in Schweden gefunden +++

Die schwedische Stadt Linköping kommt mehrere Tage nach einer heftigen Explosion nicht zur Ruhe. Vor einer Polizeiwache wurde ein mutmaßlich gefährlicher Gegenstand gefunden, woraufhin das Gebiet weiträumig abgesperrt wurde. Man könne nicht ausschließen, dass das vor dem Gebäude abgelegte Objekt Schaden anrichten könnte, teilte die Polizei am Morgen mit. Das nationale Bombenkommando wollte den als paketähnlich beschriebenen Gegenstand vor Ort untersuchen. Wegen der Absperrungen gelangten viele Menschen in der Umgebung nicht zu ihren Arbeitsplätzen. In Gerichten in der Nähe mussten deshalb Verhandlungen verschoben werden.

In Linköping etwa 170 Kilometer südwestlich von Stockholm war es am vergangenen Freitag zu einer kräftigen Explosion gekommen. Rund 20 Menschen erlitten leichte Verletzungen

+++ 09.33 Uhr: US-Investmentfonds KKR steigt bei Axel Springer ein +++

Der US-Investmentfonds KKR will bei Axel Springer einsteigen und größter Aktionär des Medienkonzerns werden. Wie Axel Springer in Berlin mitteilte, will KKR allen Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot zum Preis von 63 Euro pro Aktie vorlegen, das entspricht einer Prämie von 31,5 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen drei Monate vor Bekanntwerden der Verhandlungen über eine Beteiligung.

KKR schloss zudem mit den Aktionären Friede Springer und Mathias Döpfner eine Aktionärsvereinbarung ab: Demnach verzichten beide auf einen Verkauf ihrer Anteile und bleiben “weiter im bisherigen Umfang” am Axel Springer Konzern beteiligt. Friede Springer, Witwe des Gründers Axel Springer, hält insgesamt 42,6 Prozent der Anteile, der Vorstandsvorsitzende Döpfner 2,8 Prozent. Beide und KKR wollen demnach künftig ihr Verhalten abstimmen und ihre Stimmrechte gemeinsam ausüben.

+++ 9.31 Uhr: Prozess gegen Flüchtlingshelfer in den USA geplatzt +++

In den USA ist ein Prozess gegen einen Flüchtlingshelfer geplatzt. Richter Raner C. Collins aus Tucson im Bundesstaat Arizona stellte den Prozess gegen den 36-jährigen Scott Warren ein, weil sich die Geschworenen in ihren dreitägigen Beratungen nicht auf ein Urteil einigen konnten. Warren stand vor Gericht, weil er in der Wüste von Arizona zwei hungrigen und durstigen Migranten aus Zentralamerika geholfen hatte. Im Falle einer Verurteilung drohten ihm bis zu 20 Jahre Haft.Scott Warren

In dem zweiwöchigen Prozess hatten Warrens Verteidiger gesagt, ihr Mandant habe den beiden Männern aus “einfacher Menschenliebe” geholfen. Sie warfen den US-Behörden zudem vor, das Verfahren gegen Warren eingeleitet zu haben, um die Hilfsorganisation für die Veröffentlichung eines Videos zu bestrafen. Es zeigte Beamte des US-Grenzschutzes beim Ausleeren von Wasserflaschen, die die Organisation in der Wüste für notleidende Migranten deponiert hatte. Das Video hatte international für Aufsehen und in den USA für Proteste gesorgt.

+++ 8.42 Uhr: Großbrand in Mönchengladbach – Halle eingestürzt +++

Bei einem Großbrand in einer Schreinerei in Mönchengladbach ist am Morgen eine Halle eingestürzt. Die Feuerwehr versuchte, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude im Stadtteil Eicken zu verhindern. “Da sind wir guter Dinge, dass wir die halten können”, sagte ein Feuerwehrsprecher. “Wir haben das Feuer unter Kontrolle.” 

Die Flammen waren in einem Gebäudekomplex ausgebrochen, in dem neben der Schreinerei noch weitere Betriebe untergebracht sind. Die Feuerwehr ist nach Angaben des Sprechers mit rund 100 Kräften im Einsatz. Wie lange die Löscharbeiten dauern ist noch unklar.

+++ 7.54 Uhr: Erneut Journalistin in Mexiko getötet +++

In Mexiko ist erneut eine Journalistin getötet worden. Norma Sarabia wurde am Dienstag (Ortszeit) im Bundesstaat Tabasco in der Nähe ihrer Wohnung in der Stadt Huimanguillo von zwei Bewaffneten auf einem Motorrad erschossen, wie mexikanische Medien berichten. Die beiden Angreifer konnten fliehen. Sarabia hatte den Berichten zufolge 15 Jahre lang als Korrespondentin für die Zeitung “Tabasco Hoy” und zuletzt für andere Medien in Tabasco gearbeitet.

Es handelt sich um den bereits sechsten Journalistenmord in Mexiko seit Jahresbeginn. Reporter ohne Grenzen stuft Mexiko als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten ein – nach den Kriegsländern Syrien und Afghanistan. Seit dem Jahr 2000 wurden mehr als hundert Journalisten ermordet, allein zehn im vergangenen Jahr. Die Täter werden in den meisten Fällen nie gefunden und bestraft.

+++ 6.51 Uhr: Großbritannien will bis 2050 CO2-neutral werden +++

Großbritannien will bis zum Jahr 2050 CO2-neutral werden. Die britische Regierung stellte heute Pläne vor, um dieses Ziel durch eine Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen zu erreichen. Das Ziel soll in bereits bestehenden Umweltgesetzen verankert werden. Die scheidende Premierministerin Theresa May erklärte, ihr Land könne “wahrhaft stolz” auf seinen Kampf gegen den Klimawandel sein. Großbritannien müsse die Welt zu einer “saubereren, grüneren Form des Wachstums” führen. Das wichtigste Beratungsgremium der Regierung in Klimafragen hatte erklärt, das 2050-Ziel könne erreicht werden. Dafür müssten zwischen einem und zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgewandt werden.Haustiere sind schlecht fürs Klima_13.40

+++ 6.03 Uhr: Welt wird wieder etwas friedlicher +++ 

Trotz aller Gewalt und Konflikte ist die Welt erstmals seit 2013 etwas friedlicher geworden. Das geht aus dem heute in London veröffentlichten Global Peace Index hervor. Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt anhand von Kriterien wie beispielsweise Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Waffenexporten. Der Studie zufolge stabilisierte sich die Lage 2018 vor allem in der Ukraine, in Syrien und im Irak. Syrien ist erstmals seit mehreren Jahren nicht mehr das Land mit dem geringsten Maß an Frieden. Diesen Platz nimmt nun Afghanistan ein. In Nicaragua, der Türkei und im Jemen ist die Lage schlechter geworden.

Europa ist nach wie vor die friedlichste Region der Welt, im vergangenen Jahr trug dazu vor allem ein Rückgang an Terroranschlägen bei. Auch die Zahl der Menschen, die als Flüchtlinge Schutz in Europa suchten, ging zurück.

+++ 5.11 Uhr: US-Safaripark beklagt Tod zweier Giraffen durch Blitzschlag +++

Zwei Giraffen sind in einem Safaripark im US-Bundesstaat Florida durch einen Blitz erschlagen worden. “Lily und Jioni waren auf ihrer Weide in ihrem Lebensraum, als vor sechs Wochen ein schweres Gewitter aufzog”, schrieb der Lion Country Safaripark jetzt auf seiner Facebookseite. Die Obduktion habe bestätigt, dass die Tiere durch Blitzschläge augenblicklich ums Leben gekommen seien. Eigentlich hätten die Tiere Zutritt zu zahlreichen Unterständen. Da die Tierpfleger und das ganze Team “wegen dieses plötzlichen und tragischen Verlusts am Boden zerstört” gewesen seien, habe man mit der Bekanntgabe dieser Information bis jetzt gewartet. “Wir trauern weiter um unsere zwei unglaublich entzückenden und charismatischen Giraffen; sie werden beide zutiefst vermisst.”

+++ 5.08 Uhr: Regierung Hongkongs verschiebt Lesung von umstrittenem Gesetz +++

Nach Massenprotesten in Hongkong ist die zweite Lesung des umstrittenen Auslieferungsgesetzes verschoben worden. Die für heute Vormittag angesetzte Sitzung des Parlaments der chinesischen Sonderverwaltungszone werde bis auf weiteres verschoben, teilte der Präsident des sogenannten Legislativrats mit. Zuvor hatten zehntausende Demonstranten aus Protest wichtige Verkehrsadern und Regierungsgebäude der früheren britischen Kolonie blockiert.Auslieferungsgesetz Hongkong 7.34 Uhr

+++ 4.43 Uhr: Probleme an Berliner Flughäfen durch Unwetter +++

Starker Regen und ein heftiges Gewitter haben für Probleme an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld gesorgt. Die sogenannte Vorfeldabfertigung musste laut eines Sprechers am späten Dienstagabend bis in den Morgen für mehrere Stunden eingestellt werden. Demnach konnten keine Passagiere in die Flugzeuge ein- oder aussteigen, Starts und Landungen seien aber möglich gewesen. Am frühen Morgen sei die “Vorfeldabfertigung” wieder aufgenommen worden. 

Zunächst war der Flughafen Tegel betroffen, kurze Zeit später auch der Airport in Schönefeld, wie es hieß. Die Sicherheitsmaßnahme sei in etwa zeitgleich an beiden Standorten wieder aufgehoben worden. Betroffen gewesen seien Dutzende Flugzeuge, zur Zahl der Passagiere wurden allerdings keine Angaben gemacht. Daraus resultierende Verzögerungen an den beiden Airports konnte der Sprecher für heute früh nicht ausschließen.

+++ 4.01 Uhr: Alligator beißt Streifenwagen +++

Ein Alligator hat US-Hilfssheriffs im US-Staat Louisiana das Fürchten gelehrt: Das 2,50 Meter große Reptil biss ein Teil des vorderen Stoßfängers und den Kühlergrill aus ihrem Streifenwagen, bevor es dann verschwand, wie das Sheriff-Büro von Caddo Parish auf Facebook schrieb. Zuvor war das Tier nördlich der Gemeinde Caddo mitten auf einem Highway entdeckt worden und die Hilfssheriffs waren informiert worden, wie der Fernsehsender WBRZ berichtet. Die Beamten hätten ihr Bestes getan, um das “sehr wütende” Tier bis zum Eintreffen der Wildtierexperten in Schach zu halten. Allerdings hätten sie den Alligator nicht abhalten können, in eines ihrer Autos zu beißen. Bevor Hilfe angekommen sei, sei der Alligator verschwunden.

+++ 3.05 Uhr: Bundesregierung will mehr Geld in Weiterbildung stecken +++

Wer keinen Berufsabschluss hat, soll künftig einen Anspruch darauf bekommen, diesen nachzuholen. Außerdem will die Bundesregierung deutlich mehr Geld bereitstellen, damit sich Menschen weiterbilden können – zum Beispiel zum Meister oder Fachwirt. Das geht aus der “Nationalen Weiterbildungsstrategie” hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) wollen die Strategie heute in Berlin vorstellen. 

+++ 2.43 Uhr: UN-Sicherheitsrat verurteilt Gewalt im Sudan und ruft zu Konfliktlösung auf +++

Der UN-Sicherheitsrat hat die Gewalt gegen Zivilisten im Sudan verurteilt. In einer gemeinsamen Erklärung forderte der Sicherheitsrat ein sofortiges Ende der Gewalt und eine Achtung der Menschenrechte. Das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen rief die Militärführung in Khartum und die Protestbewegung zudem auf, für eine Lösung der Krise zusammenzuarbeiten.

Die seit dem Sturz des langjährigen Staatschefs Omar al-Baschir herrschende Armee war Anfang vergangener Woche gegen die Protestbewegung vorgegangen und hatte in Khartum Straßenblockaden gewaltsam räumen lassen. Nach Angaben des Zentralkomitees sudanesischer Ärzte wurden dabei mehr als 100 Menschen getötet. Das Gesundheitsministerium sprach lediglich von 61 Toten landesweit.

+++ 2.27 Uhr: Macron will Trump neue Eiche schicken +++

Nachdem eine gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump gepflanzte Eiche symbolträchtig eingegangen ist, setzt Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf eine pragmatische Lösung. “Ich werde eine andere schicken, das ist kein Drama”, sagte Macron gestern Abend im Schweizer Fernsehender SRF. Er fügte mit Blick auf den eingegangenen Setzling lächelnd hinzu: “Der Arme hat nicht überlebt, weil er wohl einem etwas harten Regime unterzogen wurde.”

Macrons Eiche 12.15Macron hatte die junge Eiche im April 2018 als Gastgeschenk zu einem Staatsbesuch in Washington mitgebracht. Der Baum wies auf die Freundschaft beider Länder hin: Er stammte aus einem nordfranzösischen Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 US-Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren.

+++ 0.13 Uhr: In Aspach entführte polnische Pflegekraft in Frankreich befreit +++ 

Eine vergangene Woche im baden-württembergischen Aspach entführte polnische Pflegekraft ist in Frankreich befreit worden. Die beiden mutmaßlichen Entführer wurden gestern Nachmittag festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Aalen mitteilten. Der Frau gehe es “den Umständen entsprechend gut”. Bei einem der Festgenommenen, einem 51-jährigen Polen, handelt es sich laut Polizei um den früheren Lebensgefährten der Entführten.

Die 47-Jährige war am Montag letzter Woche mit einem Wohnmobil verschleppt worden. Das Fahrzeug wurde später in einem Wald nahe Straßburg leer aufgefunden. Die Polizei bat die Bevölkerung mit einer Öffentlichkeitsfahndung um Mithilfe und warnte Autofahrer im deutsch-französischen Grenzgebiet davor, Anhalter mitzunehmen. Der Aufenthaltsort der Männer und ihres Opfers konnte schließlich ”aufgrund intensiver kriminalpolizeilicher Ermittlungen der französischen Fahnder” ermittelt werden, wie die Polizei mitteilte.

+++ 0.05 Uhr: Grüne ziehen auch in Insa-Umfrage an Union vorbei +++

Die Grünen sind in einer weiteren Umfrage an der Union vorbeigezogen. Auch im Insa-Meinungstrend für die “Bild”-Zeitung ist die Partei nunmehr stärkste Kraft. Im Vergleich zur Vorwoche legen die Grünen demnach 1,5 Prozentpunkte auf 26,5 Prozent zu – der höchste jemals im Insa-Meinungstrend für sie gemessene Wert. CDU und CSU folgen dahinter mit 24 Prozent (minus 2 Prozentpunkte). Auf Platz drei liegt die AfD mit 13,5 Prozent (plus 0,5), knapp vor der SPD mit 13 Prozent (minus 1). Die FDP gewinnt 1 Prozentpunkt auf 9 Prozent hinzu, die Linken büßen einen halben Punkt ein und liegen nun bei 7,5 Prozent.  

In den im Juni veröffentlichten Umfragen landeten die Grünen zuvor auch bei den Instituten infratest dimap und Forsa auf Platz eins. Bei Emnid liegen Union und Grüne gleichauf, die Forschung Forschungsgruppe Wahlen sieht CDU und CSU noch knapp vor den Grünen.

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