News des Tages: Bundesverwaltungsgericht: Töten männlicher Küken übergangsweise erlaubt

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Bundesverwaltungsgericht: Töten männlicher Küken übergangsweise erlaubt (10.18 Uhr)

  • US-Flotte: Notrufe von zwei attackierten Schiffen im Golf von Oman (9.41 Uhr)

  • Erdbeben erschreckt Menschen in Mittelgriechenland (5.10 Uhr)

  • Mordserie auf Zypern: Siebte Leiche gefunden (4.55 Uhr)

  • Trump will mehr Soldaten nach Polen schicken (4.03 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 10.28 Uhr: Türsteher auf Mallorca verprügelt: Zwei Leipziger in U-Haft +++

Die beiden Urlauber, die an Pfingsten auf Mallorca einen afrikanischen Türsteher attackiert haben sollen, stammen aus Leipzig. Sie seien beide 20 Jahre alt, sagte ein Sprecher der Leipziger Polizei. Die spanischen Ermittler hatten zunächst keine Angaben zur genauen Herkunft der Touristen gemacht.

Die beiden Männer sitzen derzeit in Untersuchungshaft in Spanien, gegen sie wird wegen schwerer Körperverletzung ermittelt. Nach Angaben der spanischen Polizei wird ein rassistischer Hintergrund vermutet.

+++ 10.27 Uhr: Kieler Forschungsinstitut senkt erneut Wachstumsprognose +++

Die Wirtschaft in Deutschland wird nach Einschätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) deutlich langsamer wachsen als zunächst erwartet. Die Konjunkturforscher revidierten in ihrer aktuellen Konjunkturprognose den Anstieg des Bruttoinlandsproduktes für 2019 auf 0,6 Prozent und für 2020 auf 1,6 Prozent. Bislang hatten sie noch mit 1,0 Prozent in diesem Jahr und 1,8 Prozent im kommenden Jahr gerechnet.

Die Arbeitslosigkeit dürfte kaum noch weiter sinken, die Überschüsse der öffentlichen Haushalte bis auf 33 Milliarden Euro zurückgehen, hieß es am Donnerstag in Kiel. IfW-Präsident Gabriel Felbermayr forderte eine Unternehmenssteuerreform und eine Abschaffung des Solidaritätszuschlages.

+++ 10.18 Uhr: Bundesverwaltungsgericht: Töten männlicher Küken übergangsweise erlaubt +++

Das Bundesverwaltungsgericht hat das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht vorerst noch als rechtmäßig bestätigt. Bis zur Einführung von alternativen Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei dürften Brutbetriebe männliche Küken weiter töten, urteilte das Gericht in Leipzig. (BVerwG 3 C 28.16 und 3 C 29.16) Die wirtschaftlichen Interessen der Brütereien seien zwar allein kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Bis Alternativen zur Verfügung stünden, sei die Fortsetzung der Praxis aber noch rechtmäßig. 

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das Kükentöten 2013 per Erlass stoppen wollen. Zwei Brütereien aus NRW klagten dagegen. Jedes Jahr werden in Deutschland laut Bundeslandwirtschaftsministerium rund 45 Millionen männlicher Küken nach dem Schlüpfen getötet. Sie sind für die Zucht von Legehennen überflüssig und eignen sich auch nicht für die Mast.

+++ 09.46 Uhr: Zweites Todesopfer durch Ebola in Uganda +++

In Uganda gibt es ein zweites Todesopfer durch Ebola. Eine 50-jährige Frau sei an der hochansteckenden Virus-Erkrankung gestorben, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur AFP.

Bei der Verstorbenen handelt es sich demnach um die Großmutter eines zuvor an Ebola gestorbenen fünfjährigen Jungen. Beide hatten an der Beisetzung eines Ebola-Patienten im Kongo teilgenommen und waren anschließend nach Uganda zurückgekehrt.

+++ 09.46 Uhr: Umfrage: 57 Prozent der Deutschen für generelles Tempolimit auf Autobahnen +++

57 Prozent der Deutschen haben sich einem Zeitungsbericht zufolge in einer aktuellen Umfrage für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ausgesprochen. 42 Prozent wandten sind gegen jedes Tempolimit, wie die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf die ihr vorliegende Forsa-Umfrage im Auftrag der Targobank berichtete. Die Befürworter plädierten demnach für eine Tempobeschränkung auf im Schnitt 136 Stundenkilometer.

+++ 09.41 Uhr: US-Flotte: Notrufe von zwei attackierten Schiffen im Golf von Oman +++

Die Fünfte Flotte der USA hat nach eigenen Angaben Notrufe von zwei mutmaßlich im Golf von Oman angegriffenen Tankern erhalten. Schiffe der US-Navy seien in der Gegend und leisteten Unterstützung, erklärte die Fünfte Flotte am Donnerstag. Im Konflikt mit dem Iran hatten die USA zuletzt ihre Militärpräsenz in der Golfregion verstärkt.

+++ 09.17 Uhr: NRW-Innenminister Reul sieht Clankriminalität als Folge von Integrationsfehlern +++

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht Probleme mit sogenannter Clankriminalität auch als Folge von Fehlern der Integrationspolitik vergangener Jahrzehnte. “Man hat in der Vergangenheit das Thema nicht ernstgenommen. Die Politik wollte das nicht ernstnehmen. Ich glaube, das hatte auch viel damit zu tun, dass man Panik hatte, dass man Gruppen von Menschen stigmatisiert”, sagte der Minister im Bayerischen Rundfunk (BR).

+++ 08.41 Uhr: Messengerdienst Telegram von massivem Hackerangriff betroffen +++

Der Onlinedienst Telegram ist nach eigenen Angaben Ziel eines großangelegten Hackerangriffs geworden. Die Attacke auf das verschlüsselte Netzwerk sei größtenteils von China aus gestartet worden, erklärte Telegram-Gründer Pavel Durov über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Er setzte den Vorfall, der zu Störungen des Dienstes führte, in Zusammenhang mit den derzeitigen Massenprotesten in Hongkong.

Telegram machte den Zwischenfall am Mittwochabend öffentlich. Es handelte sich demnach um eine sogenannte DDoS-Attacke, mit der die Angreifer ihr Ziel durch Überlastung lahmlegen wollten. In vielen Regionen der Welt konnte es vorübergehend zu Verbindungsproblemen mit dem Dienst kommen.

+++ 08.37 Uhr: Israelische Luftwaffe bombardiert Ziele im Gazastreifen +++

Als Reaktion auf einen Raketenabschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben Bunker der radikalislamischen Hamas in dem Palästinensergebiet bombardiert. Kampfjets hätten auf “unterirdische Infrastruktur” eines Stützpunkts im Süden des Gazastreifens abgezielt, teilte die Armee mit.

Zuvor hatte die israelische Raketenabwehr ein Geschoss aus dem Gazastreifen abgefangen – das erste seit dem Abschuss hunderter Raketen auf israelisches Gebiet Anfang Mai. Bei dem Raketenabschuss und den israelischen Luftangriffen gab es nach Angaben beider Seiten keine Opfer.

+++ 08.12 Uhr: Inflation in Deutschland im Mai deutlich geringer bei 1,4 Prozent +++

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich wieder deutlich verlangsamt. Im Mai lagen die Verbraucherpreise um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Die Wiesbadener Behörde bestätigte ihre Ende Mai veröffentlichten vorläufigen Zahlen zur Inflation. Im Ostermonat April hatten vor allem gestiegene Preise für Pauschalreisen die jährliche Teuerungsrate auf 2,0 Prozent getrieben. Volkswirte hatten dies als Ausreißer gewertet. Von April auf Mai des laufenden Jahres stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland um 0,2 Prozent.

+++ 07.52 Uhr: Von der Leyen fordert Digitalministerium +++

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ein Digitalministerium gefordert. “Ich bin überzeugt, dass es in der nächsten Legislaturperiode ein Digitalministerium geben muss”, sagte sie dem Nachrichtenportal “t-online.de”. “Ein Nebeneinanderher und Tempostopper können wir uns einfach nicht mehr leisten.” Digitalisierung müsse Chef-Sache sein.

+++ 07.38 Uhr: Auto in Japan fährt in Gruppe von Kindern +++

In Japan ist eine Autofahrerin in eine Gruppe von Kindern gefahren und hat zwei von ihnen verletzt. Ein sechsjähriges Mädchen sei zwar bei der Einlieferung ins Krankenhaus bei Bewusstsein gewesen, das Ausmaß der Verletzungen sei aber noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Ein fünfjähriges Mädchen wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Das Unglück ereignete sich in Nishinomiya im Westen Japans. Die 69-jährige Fahrerin fuhr ihr Auto in die Gruppe eines örtlichen Kindergartens und wurde anschließend festgenommen.

 Zuletzt hatte es in Japan mehrfach teils tödliche Autounfälle gegeben, die von älteren Fahrern verursacht wurden.

+++ 05.49 Uhr: Umfrage: Viele Uni-Absolventen fühlen sich nicht fit fürs Digitale +++

Viele Hochschulabsolventen sehen sich nicht gerüstet für die Digitalisierung am Arbeitsplatz. Wie eine Umfrage des Personaldienstleisters Studitemps und der Universität von Maastricht unter 22.000 Studenten und Absolventen in Deutschland ergab, erkennen vor allem Sprach- und Kulturwissenschaftler sowie Juristen eigene Defizite. Fast 40 Prozent von ihnen sehen sich durch ihr Studium nicht oder eher nicht gut vorbereitet auf die digitalen Anforderungen des künftigen Berufs. Erziehungswissenschaftler kommen auf rund 36 Prozent, bei Medizinern, Sozial- und Geisteswissenschaftlern sieht es nur etwas besser aus.

Insgesamt liegt der Schnitt bei 27 Prozent – genau diesen Wert gab es auch unter Lehramtsstudenten. Informatiker und Ingenieure schneiden am besten ab. 45 Prozent aller Befragten antworteten, sie sähen sich gut oder eher gut vorbereitet, 28 Prozent gaben “weder noch” an.

+++ 05.30 Uhr: Forscher wollen erstmals Tonaufnahme von Frida Kahlo gefunden haben +++

In Mexiko soll erstmals eine Tonbandaufnahme mit der Stimme der Malerin Frida Kahlo (1907 – 1954) aufgetaucht sein. “Darauf haben wir lange gewartet”, sagte der Direktor der Phonothek, Pável Granados. Die Stimme der berühmten Künstlerin sei stets ein großes Rätsel gewesen. Bei der Aufnahme handelt es sich um einen Radiobeitrag, in dem Kahlo ihren Ehemann, den Muralisten Diego Rivera, als “großes Kind, immens, mit freundlichem Gesicht und traurigen Blick” beschreibt. Der Beitrag könnte 1953 oder 1954 aufgenommen worden sein, wurde aber vermutlich erst nach Kahlos Tod ausgestrahlt

+++ 05.10 Uhr: Erdbeben erschreckt Menschen in Mittelgriechenland +++

Ein Erdbeben hat in der Nacht Mittelgriechenland erschüttert und viele Menschen in Angst versetzt. Das Zentrum des Bebens lag rund 100 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt Athen. Vom geodynamischen Instituts in Athen wurde der Erdstoß mit einer Stärke von 4,1 gemessen. Das Beben wurde von den Bewohnern der Region bis hin nach Athen gespürt. Das Zentrum des Erdstoßes lag nach Angaben der Seismologen von Athen nur 14 Kilometer unter der Erdoberfläche. Berichte über Verletzte oder schwere Schäden lagen zunächst nicht vor, berichteten übereinstimmend griechische Medien. 

+++ 05.08 Uhr: Bremer Kaufhaus erlaubt das Containern +++

Ein Bremer Kaufhaus hat das sogenannte Containern ausdrücklich erlaubt. Mit Hinweisschildern an den Mülltonnen wendet sich das Unternehmen an sogenannte Lebensmittelretter und gibt ihnen Tipps, worauf sie bei weggeworfenen Waren achten sollen. Nach Angaben des Geschäftsführers des Lestra Kaufhauses soll die Aktion deutlich machen, dass niemand eine Strafe befürchten muss, wenn er in den Tonnen nach verwertbaren Waren sucht. “Hier wird keiner angezeigt”, sagt er.Der Mörder und die Toten im Gift-See (KORR) 1210

+++ 04.55 Uhr: Mordserie auf Zypern: Siebte Leiche gefunden +++

Bei der Suche nach den Opfern eines Serienmörders auf der Mittelmeerinsel Zypern hat die Polizei eine weitere Leiche entdeckt. Taucher fanden sie in einem Koffer, der in einem Baggersee versenkt worden war. Dies berichtete der Staatsrundfunk (RIK). Es handle sich allen Anzeichen nach um die Leiche eines sechsjährigen Mädchens. Dies müsse aber noch gerichtsmedizinisch bestätigt werden, hieß es. In der für die Insel beispiellosen Mordserie steigt die Zahl der bisher gefundenen Opfer damit auf sieben.

Der mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger Hauptmann der zyprischen Nationalgarde, hat nach Polizeiangaben bisher sieben Morde gestanden. Die Opfer – fünf Frauen und zwei Kinder – sollen aus Asien und Rumänien stammen. Die Frauen hatten demnach als Haushälterinnen auf Zypern gearbeitet. Die Polizei fand Leichen bisher in einer verlassenen Erzgrube und in zwei Baggerseen. Die Behörden gehen davon aus, dass der mutmaßliche Täter keine weiteren Menschen getötet hat, berichteten übereinstimmend mehrere zyprische Zeitungen am Donnerstag unter Berufung auf Polizeikreise.06-Erneut Leiche auf Zypern gefunden-6033304774001

+++ 04.35 Uhr: Nach Zusammenstößen: Lage in Hongkong ruhig – 79 Verletzte +++

Einen Tag nach den schwersten Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in Hongkong seit fünf Jahren war die Lage Morgen ruhig. Die Büros im Regierungskomplex und die nächstgelegene U-Bahnstation Admiralty blieben geschlossen. Nur ein paar Demonstranten verharrten auf den Straßen, während heftige Regenfälle niedergingen. Vor dem benachbarten Legislativrat, den Aktivisten am Vortag stürmen wollten, war der Boden übersät mit Müll und Resten von den Ausschreitungen.

Tausende Demonstranten hatten das Areal und umliegende Straßenzüge am Vortag belagert, um gegen ein geplantes Gesetz für Auslieferungen an China zu protestieren. Die Polizei ging schließlich mit Tränengas, Schlagstöcken, Wasserwerfern und Pfefferspray vor, um die Demonstranten zu vertreiben. Die Zahl der Verletzten stieg nach neuen Angaben vom Donnerstag auf 79. Einige wurden schwer verletzt. Wie viele Demonstranten festgenommen worden war, ist noch nicht bekannt.

+++ 04.28 Uhr: Energiekosten steigen nicht viel stärker als andere Preise +++

Heizen, Kochen und Tanken sind in den vergangenen zehn Jahren nur wenig teurer geworden – im Vergleich zur allgemeinen Preissteigerung und wenn die Entwicklung der Einkommen mit berücksichtigt wird. Die Energiekosten der privaten Haushalte haben sich nach einer Analyse des Internet-Portals Verivox seit April 2009 um rund 16 Prozent erhöht, während die allgemeine Inflationsrate bei 14 Prozent lag. Die Statistiken des Bundeswirtschaftsministeriums sagen aus, dass der Anteil der Energiekosten an den Gesamtausgaben der privaten Haushalte zuletzt rückläufig war.

+++ 04.05 Uhr: Elf Verletzte durch abgebrochene Baumkrone +++

Durch eine abgebrochene Baumkrone sind elf Menschen bei einer Feier in Oranienburg in Brandenburg verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr brach die Baumkrone durch starke Windböen ab. Insgesamt seien rund 170 Menschen bei der Feier gewesen. Die Verletzungen sollen nach ersten Erkenntnissen überwiegend leicht sein.

+++ 04.03 Uhr: Trump will mehr Soldaten nach Polen schicken +++

Die USA wollen ihre Militärpräsenz in Polen ausweiten. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten US-Präsident Trump und der polnische Staatschef Duda im Weißen Haus. Laut Trump ist die Entsendung von rund tausend zusätzlichen US-Soldaten nach Polen geplant. Sie könnten nach seinen Angaben möglicherweise von Deutschland dorthin verlegt werden. Trump lobte die Beziehungen zu Polen in den höchsten Tönen. Er habe ein “warmes Gefühl für Polen”, sagte er. Diese Lobpreisung verband er mit abermaliger harscher Kritik an Deutschland, das seine Verteidigungsausgaben nicht “schnell” genug steigere und sich durch die Gaspipeline Nord Stream 2 zur “Geisel Russlands” mache.

+++ 02.30 Uhr: Ecuadors Verfassungsgericht erlaubt Homo-Ehe +++

Ecuadors Verfassungsgericht hat die Homo-Ehe gebilligt. Bei einer Sitzung stimmten fünf der neun Verfassungsrichter dafür, eine Eheschließung zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts zu erlauben. Die anderen vier Richter argumentierten, für einen solchen Schritt sei zunächst eine Verfassungsänderung auf parlamentarischem Wege nötig.

In Ecuadors Verfassung wird die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau definiert. 2015 wurden aber durch eine Gesetzesreform gleichgeschlechtliche Partnerschaften anerkannt.

+++ 02.05 Uhr: Unicef-Studie: Deutschland bei Familienfreundlichkeit auf Platz sechs +++

Bei der Familienfreundlichkeit rangiert Deutschland nach einer neuen Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef in Europa auf dem sechsten Platz. Die familienfreundlichsten Regeln und Gesetze gebe es in Schweden, dahinter folgen Norwegen und Island, hieß es in dem in New York veröffentlichten Bericht. Ebenfalls in die Top Ten schafften es Estland, Portugal, Dänemark, Slowenien, Luxemburg und Frankreich. Das Schlusslicht der insgesamt 31 untersuchten Länder bildeten Zypern, Griechenland und die Schweiz.

+++ 01.12 Uhr: Erstes Urteil in Bestechungsskandal um US-Eliteunis gefallen +++

Im Bestechungsskandal um Zulassungen an US-Eliteuniversitäten ist ein erster Angeklagter verurteilt worden – und einer Haftstrafe entgangen. Eine US-Richterin sprach ein mildes Urteil gegen John Vandemoer, einen früheren Segellehrer an der renommierten kalifornischen Universität Stanford: Sechs Monate Hausarrest, weitere eineinhalb Jahre Aufsicht durch die Justiz sowie 10.000 Dollar Geldstrafe. Die Staatsanwaltschaft hatte 13 Monate Haft gefordert.

Der 41-Jährige hatte sich schuldig bekannt, insgesamt 610.000 Dollar an Bestechungsgeldern angenommen haben. Im Gegenzug empfahl Vandemoer die Kinder reicher Eltern für die Segelteams der Stanford-Universität – und ermöglichte ihnen damit die Aufnahme an die berühmte Hochschule.

+++ 00.16 Uhr: Russischer Oppositionsführer Nawalny wieder freigelassen +++

Nach seiner Festnahme bei einem Protestmarsch in Moskau ist der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny wieder freigelassen worden. Nawalny kam nach mehreren Stunden im Polizeigewahrsam frei. Bei der nicht genehmigten Demonstration waren zuvor mehr als 400 Menschen festgenommen worden, darunter auch mehrere Journalisten. Polizisten schlugen auf Demonstranten ein.

+++ 00.10 Uhr: Ex-Trump-Mitarbeiterin Hope Hicks will vor Kongress aussagen +++

Die frühere Kommunikationschefin von US-Präsident Donald Trump, Hope Hicks, hat einer Aussage vor dem Kongress zugestimmt. Der Vorsitzende des Justizausschusses, der Demokrat Jerry Nadler, kündigte auf Twitter an, Hicks werde am Mittwoch kommender Woche vor dem Gremium erscheinen. Geplant sei, später eine Mitschrift der Befragung zu veröffentlichen. Hicks kommt damit einer Vorladung des Ausschusses nach.

Hicks hatte mehrere Monate als Kommunikationsdirektorin für den Präsidenten gearbeitet und das Weiße Haus im Frühling 2018 verlassen. Inzwischen arbeitet sie für das Medienunternehmen 21st Century Fox. Insgesamt war sie mehr als drei Jahre für Trump tätig gewesen und hatte auch Öffentlichkeitsarbeit für sein Wahlkampfteam 2016 gemacht. Sie zählte zu den wenigen Personen, die nicht zu seiner Familie, aber trotzdem zum innersten Kreis der Vertrauten gehörten.

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