News des Tages: Frühere ZDF-Nachrichtenmoderatorin Wibke Bruhns ist tot

Die Kurz-Meldungen im Überblick:

  • ZDF-Nachrichtenmoderatorin Wibke Bruhns ist tot (13.21 Uhr)
  • Festnahme: Mann wollte sich in Berlin in die Luft sprengen (12.03 Uhr)
  • Politbarometer: Schwarz-Grün am beliebtesten (8.43 Uhr)
  • Bericht: Trump soll Luftschläge gegen Iran freigegeben haben (6.23 Uhr)
  • Keine Lösung im EU-Streit über Spitzenposten – Sondergipfel geplant (1.48 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 13.57 Uhr: Auch Lufthansa umfliegt die Straße von Hormus +++

Nach dem Abschuss einer US-Drohne durch den Iran meidet auch die Lufthansa den Luftraum über der Straße von Hormus. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, entschied die größte deutsche Fluggesellschaft bereits am Donnerstag, “die Straße von Hormus im persischen Golf zu umfliegen”. Das Gebiet sei noch etwas erweitert worden. Andere Teile des iranischen Luftraums würden aber nach wie vor überflogen und etwa Flüge in die iranische Hauptstadt Teheran weiterhin angeboten.

+++ 13.22 Uhr: Bürgermeister stirbt in Italien nach Rathausexplosion +++

Nach einer Explosion im Rathaus ist der Bürgermeister einer Gemeinde bei Rom gestorben. Emanuele Crestini war bei der Gasexplosion vor knapp zwei Wochen als letzter in dem Gebäude in Rocca di Papa geblieben und hatte geholfen, dass alle Mitarbeiter in Sicherheit kamen. In der Nacht zum Freitag erlag er seinen Verletzungen. Italien feierte ihn als “Helden”.

+++ 13.21 Uhr: ZDF-Nachrichtenmoderatorin Wibke Bruhns gestorben +++

Die frühere ZDF-Nachrichtenmoderatorin Wibke Bruhns ist im Alter von 80 Jahren am Donnerstagabend gestorben. Dies habe die Familie dem ZDF bestätigt, teilte der Sender auf seiner Webseite mit.

+++ 12.45 Uhr: Iranisches Staatsfernsehen zeigt “Wrackteile” von abgeschossener US-Drohne +++

Das iranische Staatsfernsehen hat Wrackteile gezeigt, die von der abgeschossenen US-Aufklärungsdrohne stammen sollen. Ein General der Revolutionsgarden sagte dazu, die Wrackteile seien im Meer innerhalb der iranischen Hoheitsgewässer geborgen worden. Andere Teile des Wracks seien gesunken. Der Iran betont, die Drohne sei abgeschossen worden, weil sie an der Straße von Hormus den iranischen Luftraum verletzt habe.     Nach US-Angaben schossen die iranischen Revolutionsgarden das unbemannte Fluggerät jedoch im internationalen Luftraum ab. Beide Seiten veröffentlichten angebliche Koordinaten des Abschussortes. Der Vorfall hat die ohnehin angespannte Lage in der Golfregion weiter verschärft. Erst vergangene Woche waren zwei Tanker im Golf von Oman attackiert worden. Die USA machen den Iran dafür verantwortlich, doch weist die Führung in Teheran die Vorwürfe zurück.   

+++ 12.10 Uhr: Erdbeben in Westfrankreich – Schule geräumt +++

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat die Erde in Westfrankreich erschüttert. Es seien keine Rettungseinsätze nötig gewesen, in einer Schule verließen Schüler aber vorsichtshalber das Gebäude. Das teilte die zuständige Präfektur des Départements Maine-et-Loire via Twitter mit. Das Beben sei von vielen Menschen bemerkt worden.

+++ 12.03 Uhr: Festnahme: Mann wollte sich in Berlin in die Luft sprengen +++

Die Sicherheitsbehörden haben in Osnabrück einen 33-Jährigen in Haft genommen, der angekündigt hat, dass er sich in Berlin in die Luft sprengen wollte. Der aus dem Libanon stammende Mann habe angedroht, Personen aus seiner Familie etwas anzutun, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) im Landtag in Hannover. Der Mann ist als Gewalttäter bekannt und wurde als Hochrisikofall im Bereich häuslicher Gewalt eingestuft. Er habe angekündigt, er wolle den Märtyrertod sterben, sagte Pistorius.

Der Mann war erst im Februar aus dem Gefängnis entlassen worden und wurde am Mittwoch festgenommen. Das Amtsgericht erklärte ein Langzeitgewahrsam aus Gründen der Gefahrenabwehr für zulässig, der Mann bleibt zunächst für 14 Tage in Haft. Ein islamistischer Hintergrund kann nach dpa-Informationen nicht ausgeschlossen werden, die Behörden hatten den Mann aber bislang nicht wegen islamistischer Umtriebe im Visier. 

+++ 11.57 Uhr: Neuseeländer sollen künftig im Supermarkt wählen +++

Bei Neuseelands nächster Parlamentswahl im Jahr 2020 sollen die Wähler ihre Stimme im Supermarkt abgeben dürfen. Mit einer entsprechenden Änderung des Wahlgesetzes will die Regierung von Labour-Premierministerin Jacinda Ardern für eine höhere Wahlbeteiligung sorgen. Zudem soll Neuseeländern, die außerhalb der Pazifikstaats leben, die Stimmabgabe erleichtert werden.

Justizminister Andrew Little kündigte an, dass es insgesamt mehr Wahlgelegenheiten geben soll. “Das Aufstellen von Wahlurnen in Supermärkten und Einkaufszentren wird das Wählen einfacher machen”, sagte der Minister. “Es ist wichtig, dass die Wahllokale dort sind, wo die Leute ihre Dinge erledigen.” Bei der jüngsten Wahl 2017 lag die Wahlbeteiligung bei 79,8 Prozent.

+++ 11.32 Uhr: Taxifahrer in Tallinn erschossen – Suche nach Täter läuft +++

In Estland hat ein Unbekannter einen Taxifahrer erschossen und einen weiteren lebensgefährlich verletzt. Nach Polizeiangaben näherte sich der Täter in der Nacht zum Freitag den beiden Fahrern in der Hauptstadt Tallinn, die in ihren Fahrzeugen auf Kundschaft warteten. Dann eröffnete er unvermittelt das Feuer. Die Taxifahrer wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo einer an seinen Schussverletzungen starb. Die Polizei fahndete am Freitag mit einem Großeinsatz nach einem männlichen Verdächtigen. Zum Motiv und zu den Hintergründen der Tat lagen zunächst keine Erkenntnisse vor.

+++ 11.24 Uhr: Mindestens 24 Tote bei Brand in indonesischem Lagerhaus für Streichhölzer +++

Bei einem Brand in einem Lagerhaus für Streichhölzer sind in Indonesien mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien vermutlich auch drei Kinder, sagte der Chef der Katastrophenschutzbehörde von Nord-Sumatra Riadil Lubis. Die Ursache für den Brand war nach seinen Angaben zunächst unklar. Das Feuer sei inzwischen gelöscht, fügte er hinzu.

+++ 11.06 Uhr: Tote Pottwale im Mittelmeer: Mutter und Jungtier in Netz verheddert +++

Erneut sind im Mittelmeer bei Italien tote Pottwale gefunden worden. Für eine Mutter und ihr Jungtier war ein etwa zwei Meter langes Fischernetz zur Falle geworden, wie die italienische Umweltschutzorganisation Marevivo mitteilte. Bilder des Fundortes etwa acht Meilen vor der Insel Palmarola im Tyrrhenischen Meer zeigten die beiden Tiere eng aneinander treibend an der Wasseroberfläche. “Die Vermutung ist, dass die Mama gestorben ist, als sie das Kind aus dem Netz befreien wollte, und dass sie sich am Ende auch verfangen hat”, erklärte Marevivo. Das Muttertier sei sechs Meter lang gewesen.

+++ 10.02 Uhr: Wilder Elefant trampelt Erntearbeiter in Thailand zu Tode +++

Auf einer Plantage in Thailand hat ein wilder Elefant einen Erntearbeiter zu Tode getrampelt. Der 26 Jahre alte Mann wurde zusammen mit weiteren Arbeitern von drei Elefanten angegriffen, als sie auf einem Feld in der Nähe eines Nationalparks im Norden des Landes übernachteten, wie die Polizei mitteilte. Seine 27 Jahre alte Frau überlebte den Angriff nach einem Bericht der “Bangkok Post”, indem sie sich zunächst tot stellte und dann unter einen Lastwagen kroch. Die anderen Arbeiter konnten fliehen. 

Solche Angriffe sind verhältnismäßig selten. In Thailand leben nach Schätzungen noch etwa 7000 Elefanten, der große Teil davon in Gefangenschaft. Die Zahl der wilden Elefanten wird auf nur noch mehrere Hundert geschätzt. Aus der Hauptstadt Bangkok, wo sie vor ein paar Jahren noch auf der Straße zu sehen waren, sind die Tiere inzwischen verschwunden.

+++ 9.49 Uhr: Umfrage: Deutliche Mehrheit gegen Regierungsbeteiligung der AfD im Osten +++

Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger lehnt Regierungsbeteiligungen der AfD nach den anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ab. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid für das Magazin “Focus”. 70 Prozent der Bundesbürger sind demnach generell gegen eine Regierungsbeteiligung der AfD.    

Weitere elf Prozent sind der Meinung, Regierungen sollten sich von der AfD dulden lassen, und nur neun Prozent sprechen sich für Koalitionen mit der AfD aus. Mit 91 Prozent ist die Ablehnung von AfD-Regierungsbeteiligungen unter Anhängern der SPD am höchsten, gefolgt von Anhängern der Unionsparteien (87 Prozent) und Grünen (84 Prozent). Bei den FDP-Anhängern schließen 72 Prozent eine Regierungsbeteiligung der AfD aus, bei der Linkspartei nur rund die Hälfte (52 Prozent).

+++ 9.33 Uhr: Nasa plant zwei neue Sonnen-Missionen +++

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa plant zwei neue Missionen zur Sonne. Die Vorhaben sollen insbesondere die Herkunft der Sonnenwinde untersuchen – und wie diese die Erde beeinflussen, teilte die Nasa in der Nacht mit. Die Sonnenwinde sind ein Strom geladener Teilchen, der ständig von der Sonne ausströmt und auch die Atmosphäre der Erde beeinflusst. Ein besseres Verständnis der Sonnenwinde könne dazu führen, dass beispielsweise Radiokommunikation und die Sicherheit von Astronauten verbessert werden könnten, hieß es von der Nasa. 

+++ 9.08 Uhr: Mützenich: SPD-Basis soll bei künftiger Parteispitze mitreden +++

Der kommissarische SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich will die Basis bei der Neubesetzung der Parteispitze mitreden lassen. “Mehr Mitbestimmung von Mitgliedern ist in jedem Fall notwendig und sinnvoll, um den Zusammenhalt zu stärken”, sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. “Auch der Wettbewerb von Personen, der dann mit Themen verknüpft ist, kann uns als Partei sehr helfen.”

Der SPD-Vorstand will am Montag darüber entscheiden, wie eine neue Vorsitzende, ein neuer Vorsitzender oder womöglich eine Doppelspitze bestimmt werden soll. Nach dem Rücktritt der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles Anfang Juni wird die SPD kommissarisch von Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Manuela Schwesig geführt. Bewerber für den Spitzenposten gibt es bisher nicht.

+++ 8.45 Uhr: Iran informiert UN-Sicherheitsrat über Drohnenabschuss +++

Der Iran hat die Vereinten Nationen und speziell den UN-Sicherheitsrat über die angebliche Verletzung seines Luftraums am Persischen Golf durch eine US-Drohne informiert. “Wir haben die UN informiert und dort gegen diesen eindeutigen und provokativen Verstoß der USA protestiert”, sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi. Der Iran wolle zwar keine weiteren Spannungen, werde aber auf Missachtung seiner Grenzen konsequent reagieren. “Wir hoffen, dass unsere Feinde solche Fehler nicht noch einmal begehen”, sagte der Sprecher im Interview des Staatssenders IRIB.

+++ 8.43 Uhr: Politbarometer: Schwarz-Grün am beliebtesten +++

Eine mögliche Koalition von Union und Grünen wäre derzeit bei den Deutschen am beliebtesten. In dem ZDF-Politbarometer sprachen sich 46 Prozent für dieses schwarz-grüne Modell aus. Die weiteren Optionen – Jamaika (34 Prozent), Grün-Rot-Rot (30 Prozent) oder die Ampel aus Grünen, SPD und FDP (27 Prozent) bekommen deutlich weniger Zustimmung. 

Die Grünen können nach der von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen erstellten Umfrage ihren Rekordwert in der Sonntagsfrage halten. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union weiter auf 27 Prozent, die Grünen auf 26, die SPD auf 14, die AfD auf 13, FDP und Linke auf jeweils 7 Prozent. Als einziges Zweier-Bündnis hätte damit weiterhin Schwarz-Grün eine Mehrheit. 

+++ 8.12 Uhr: Zwei Tote und 20 Verletzte bei Protesten gegen Präsident Hernández in Honduras +++

In Honduras sind bei Protesten gegen Präsident Juan Orlando Hernández mindestens zwei Menschen erschossen worden. Gerichtsmediziner hätten an den Leichen der beiden Männer Schussverletzungen gefunden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Die Männer im Alter von 24 und 37 Jahren waren gestorben, als Polizisten und Soldaten am Mittwoch Straßenblockaden in der Hauptstadt Tegucigalpa aufgelöst hatten. 20 weitere Menschen wurden dabei verletzt.

+++ 7.49 Uhr: Iran bekräftigt seine Darstellung zu Luftraumverletzung durch US-Drohne +++

Nach dem Abschuss einer US-Drohne durch den Iran hat Teheran seine Darstellung bekräftigt, wonach das unbemannte Fluggerät den iranischen Luftraum verletzt habe. Teheran habe dafür “unstrittige” Beweise, erklärte das iranische Außenministerium nach einem Telefonat des stellvertretenden Außenministers Abbas Araghschi mit dem Schweizer Botschafter Markus Leitner. Einige Wrackteile seien aus iranischen Hoheitsgewässern geborgen worden, sagte Araghschi. Die Schweiz nimmt in Teheran die diplomatischen Interessen der USA wahr.

Keine Lösung im EU-Streit über Spitzenposten – Ziel der Klimaneutralität bis 2050 scheitert 7.30+++ 7.34 Uhr: Söder: EU-Gipfel enttäuschend – Weber legitimierter Kommissionschef +++

CSU-Chef Markus Söder hat den EU-Gipfel vom Donnerstag als “enttäuschend” bezeichnet. Der EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) sei der demokratisch legitimierte Kommissionspräsident. “Wir stehen klar zu @ManfredWeber”, twitterte der bayerische Ministerpräsident. Sozialisten und Liberale müssten ihre Blockaden beenden. “Sonst schwächt sich das demokratische Europa selbst.”

+++ 7.24 Uhr: Polizeigewerkschaft will mehr Beamte für Strafverfolgung im Netz +++

Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr Personal für die Strafverfolgung im Internet. Die Polizei verfüge “momentan gar nicht über so große Kapazitäten, ein Videoportal oder soziale Netzwerke systematisch zu durchforsten”, sagte der GdP-Vorsitzende Oliver Malchow der “Welt”. “Hier ist künftig mehr qualifiziertes Personal nötig.”  

Zur möglichen Wirkung von extremistischen Äußerungen im Netz sagte Malchow, “solche Häme und Hetze geben denen, die bereit dazu sind, Gewalt anzuwenden, womöglich den noch fehlenden Anstoß”. Derzeit befürchtet die Polizei seinen Worten zufolge, dass sich durch den Mord an Lübcke “andere Rechtsextremisten – aber auch anders motivierte Menschen – zu Nachahmungstaten aufgerufen fühlen”. Die Sicherheitsbehörden müssten sensibel sein, Hinweise genau analysieren und Gefährdungsbewertungen vornehmen. 

trump-iran-luftschläge 7.05+++ 6.23 Uhr: Bericht: Trump soll Luftschläge gegen Iran freigegeben haben +++

US-Präsident Donald Trump hat nach einem Bericht der “New York Times” zunächst Luftschläge gegen den Iran freigegeben, diese dann aber in der Nacht zum Freitag abrupt gestoppt. Bei der Militäraktion sollte es sich laut Bericht um Vergeltung für den Abschuss einer amerikanischen Aufklärungsdrohne durch den Iran handeln. Die Operation sei bereits in ihrem Anfangsstadium gewesen, als sie abgeblasen worden sei, schrieb das Blatt am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsbeamten, der nicht namentlich genannt werden wollte. Flugzeuge seien bereits in der Luft und Schiffe in Position gewesen, es sei aber nicht geschossen worden. 

+++ 6.06 Uhr: Missbrauchsfall Lügde: Bislang 27 Opfer als Nebenkläger zugelassen +++

Im Fall des jahrelangen Missbrauchs von Kindern in Lügde in Nordrhein-Westfalen hat das Landgericht Detmold 27 Opfer als Nebenkläger zugelassen. Sie werden in dem am 27. Juni beginnenden Prozess von 17 Rechtsanwälten vertreten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Diese Zahl könne sich bis zum Start des Strafverfahrens noch ändern. Auf einem Campingplatz in Lügde an der Landesgrenze zu Niedersachsen sollen über viele Jahre hinweg mehr als 40 Jungen und Mädchen schwer sexuell missbraucht und dabei teilweise gefilmt worden sein. Drei Männer sind vor dem Landgericht angeklagt.

+++ 5.28 Uhr: US-Luftfahrtbehörde untersagt nach Drohnen-Abschuss Überflüge über Region +++

Nach dem Abschuss einer US-Drohne durch den Iran hat die zivile Luftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten Überflüge von US-Passagierflugzeugen über dem Gebiet untersagt. US-Maschinen dürften bis auf Weiteres nicht den vom Iran kontrollierten Luftraum über dem Persischen Golf und dem Golf von Oman durchqueren, teilte die Behörde am Donnerstag mit. “Erhöhte militärische Aktivitäten und verschärfte politische Spannungen” würden ein “Risiko” für US-Zivilflugzeuge darstellen.

+++ 5.18 Uhr: Grüne: EU-Agrarsubventionen auch an Arbeitsbedingungen koppeln +++

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert, EU-Agrarsubventionen an Mindeststandards für Arbeitskräfte zu koppeln. “Es muss gelten: kein EU-Geld für Betriebe, die gegen Arbeitsrechte verstoßen”, sagte Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. Er hat sich in dieser Woche in Südspanien über den Gemüseanbau informiert. Die Bundesregierung müsse sich dafür einsetzen, dass die Einhaltung von Mindeststandards überprüft werde. Discounter müssten verpflichtend ihrer Verantwortung für Lieferketten nachkommen. “Das Ziel muss sein: Jede Tomate, die bei Lidl, Rewe, Aldi & co über das Kassenband geht, muss aus fairen Arbeitsbedingungen stammen”.

+++ 5.04 Uhr: Bericht: Sachsen will Beschädigung der Europafahne unter Strafe stellen +++

Sachsen plant einem Bericht zufolge eine Gesetzesinitiative, um die Beschädigung oder Zerstörung öffentlich gezeigter EU-Fahnen unter Strafe zu stellen. Wer eine solche Flagge “entfernt, zerstört, beschädigt, unbrauchbar oder unkenntlich macht”, solle mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldbuße bestraft werden können, heißt es laut einem Bericht der “Saarbrücker Zeitung” in der sächsischen Vorlage.    

Die Regelungen soll sich auch auf andere Symbole der EU beziehen, etwa die Europahymne, wie die Zeitung weiter berichtete. Hintergrund des Vorstoßes sei die Tatsache, dass es bereits einen Strafrechtsparagrafen gegen die Zerstörung von Fahnen ausländischer Flaggen und Hoheitszeichen gibt. Für die EU, die kein Staat ist, gelte dieser nicht.

Führerschein Kommentar 12.24+++ 4.32 Uhr: Notärzte kritisieren Motorrad-Vorstoß des Verkehrsministeriums +++

Notärzte warnen davor, das Fahren von leichten Motorrädern mit einem Auto-Führerschein zu erlauben. “Ich halte das für keine besonders glückliche Idee. Dadurch kann es zu noch mehr Unfällen kommen”, sagte Florian Reifferscheid von der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) der Deutschen Presse-Agentur. Autofahrer seien nicht geübt darin, mit der Energie eines Motorrads umzugehen. Ein am Donnerstag bekannt gewordener Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, dass Autofahrer unter bestimmten Voraussetzungen auch sogenannte Leichtkrafträder steuern dürfen.

+++ 4.18 Uhr: Mexiko will mit Förderprogramm Migrantenzahl reduzieren +++

Nach den Strafzölle-Drohungen von US-Präsident Donald Trump ergreift Mexiko Maßnahmen, um die Zahl der Migranten aus den mittelamerikanischen Nachbarstaaten zu reduzieren. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador reiste am Donnerstag an die Grenze zu Guatemala und stellte ein mit 100 Millionen Dollar dotiertes Förderprogramm zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor. Starten soll ein 30-Millionen-Dollar-Projekt in El Salvador: Durch die Pflanzung von Obst- und Nutzholzbäumen soll Beschäftigung erzeugt werden. 

+++ 3.33 Uhr: Baerbock: Fernziele im Klimaschutz retten den Planeten nicht +++

Die EU-Debatte über das Klimaschutz-Ziel für 2050 darf aus Sicht der Grünen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Politik jetzt für weniger Treibhausgas-Ausstoß sorgen muss. “Fürs Klima ist noch lange nichts gewonnen, wenn nicht endlich konkrete und wirksame Maßnahmen angepackt werden”, sagte Parteichefin Annalena Baerbock der Deutschen Presse-Agentur. “Denn ein Bekenntnis zur CO2-Reduktion in weiter Ferne rettet unseren Planeten kein bisschen.” Wer es wirklich ernst meine mit dem Klimaschutz, müsse jetzt handeln. 

+++ 2.58 Uhr: Japan: Russische Kampfflugzeuge verletzen japanischen Luftraum +++

Zwei russische Militärflugzeuge haben japanischen Angaben zufolge den Luftraum Japans verletzt. Die beiden TU-95-Bomber hätten sich am Donnerstag den im Süden liegenden japanischen Inseln, darunter Kyushu, genähert und seien dann über den Pazifik Richtung Festland weitergeflogen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Eine der Maschinen habe den Luftraum zwei Mal über den Daito-Inseln südlich von Tokio verletzt. Dann seien die beiden Flugzeuge entlang der nordöstlichen Küstenlinie geflogen, bevor sie nach Russland zurückgekehrt seien. Japanische Kampfflugzeuge seien aufgestiegen, um die russischen Flugzeuge zu vertreiben. 

+++ 2.43 Uhr: Merkel äußert sich skeptisch zu Chancen Webers im EU-Postenpoker +++

Für den CSU-Europapolitiker Manfred Weber zeichnet sich nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel derzeit keine Mehrheit für die Wahl zum EU-Kommissionschef ab. Das gelte sowohl für die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der Europäischen Union als auch für das EU-Parlament, sagte Merkel am Donnerstag nach stundenlangen Beratungen beim EU-Gipfel in Brüssel. Das sei ein “Befund, der uns natürlich vor Herausforderungen stellt, das ist vollkommen klar”. 

+++ 2.15 Uhr: USA bekräftigen ihre Darstellung zu Abschussort von Drohne +++

Die USA haben ihre Darstellung bekräftigt, wonach sich eine vom Iran abgeschossene Drohne nicht über iranischem Territorium befand. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte eine Karte, welche die Flugroute der Drohne zeigen soll. Demnach flog die Drohne nicht über iranische Hoheitsgewässer. Veröffentlicht wurde auch ein Foto mit den angeblichen Koordinaten zum Zeitpunkt des Abschusses.

+++ 1.48 Uhr: Keine Lösung im EU-Streit über Spitzenposten – Sondergipfel geplant +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen haben keine Lösung im Streit über die neue Führung der Europäischen Union gefunden und einen Sondergipfel für den 30. Juni vereinbart. Dies bestätigten Diplomaten in Brüssel.

+++ 0.14 Uhr: Mindestens 44 Tote bei schwerem Busunglück in Indien +++

Bei einem schweren Busunglück in Indien sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. 28 weitere Menschen wurden den Behörden zufolge verletzt, als ein überfüllter Bus im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh in eine Schlucht stürzte. Der Bus kam demnach in der Himalaya-Region in einer engen Kurve von der Straße ab und stürzte rund 150 Meter in die Tiefe.

+++ 0.05 Uhr: Britische Medien verärgern Mallorca mit falschen Terrorwarnungen +++

Britische Medienberichte über eine angeblich gestiegene Terrorgefahr in Spanien kurz vor den Hochsommer-Monaten haben auf Mallorca Empörung und Proteste ausgelöst. Die Regierung der Balearen habe schnell reagiert und diese falschen Informationen im Vereinigten Königreich dementiert, wurde der Geschäftsführer der Balearischen Agentur für Tourismusstrategien (AETIB), Jaume Alzamora, am Donnerstag in der Zeitung “Última Hora” zitiert.

Die Medien hätten die Verstärkung der Polizeipräsenz in verschiedenen Urlaubsregionen, die in Spanien seit Jahren in den Sommermonaten routinemäßig durchgeführt werde, mit einer erhöhten Terrorgefahr verwechselt, hieß es. Es habe “mehr als 45 tendenziöse Artikel gegeben”, die auf Mallorca “für Unruhe” und “Alarm” gesorgt hätten, schrieb das “Mallorca Magazin”.

+++ 0.03 Uhr: EU vergisst in Gipfelerklärung zunächst Fußnote zur Klimaneutralität +++

Dem Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet? Erst wollte sich der EU-Gipfel auf das Ziel einer Treibhausgasneutralität bis 2050 verständigen, dann sollte dies nur noch eine Fußnote wert sein, und schließlich wurde sogar diese vergessen: In der Gipfelerklärung vom späten Donnerstagabend war von der Fußnote zunächst nichts zu sehen. Ein Sprecher des EU-Rates verschickte kurz darauf eine korrigierte Version und per Twitter den Hinweis: “Jetzt auch mit Fußnote zum Klimawandel.”    

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich bei ihren Beratungen in Brüssel trotz wachsender Unterstützerzahl nicht auf das Ziel einer Treibhausgasneutralität bis 2050 einigen können. In vielbesagter Fußnote wird nun lediglich noch erwähnt, dass die große Mehrheit der Mitgliedstaaten für dieses Ziel ist. Für einen Beschluss wäre Einstimmigkeit notwendig gewesen; vor allem Polen, Ungarn und Tschechien waren aber dagegen. 

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