News von heute: Mutmaßliche Vergewaltigung in Mülheim: Rückführung der Familien nicht möglich

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Trump kündigt Großrazzien gegen illegale Einwanderer an (18.34 Uhr)

  • Mutmaßliche Vergewaltigung: Rückführung der Familien nicht möglich (17.34)

  • Tourist auf E-Tretroller fährt in Oslo versehentlich in Tunnel (16.09 Uhr)

  • Erotik-Händler Beate Uhse erneut insolvent (15.26 Uhr)

  • Lauterbach und Scheer sind zweites Bewerber-Duo für SPD-Parteispitze (15.08 Uhr)

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 19.39 Uhr: Kölner radeln halbnackt für die Rechte von Radfahrern +++ 

Bei wenig sommerlichem Wetter sind die Teilnehmer des ersten “Naked Bike Ride” in Köln halbnackt durch die Domstadt geradelt. “Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass wir Fahrradfahrer die ungeschütztesten Verkehrsteilnehmer sind”, sagte Organisator Christian Stunz vor Beginn der Demonstration. 

Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich rund 60 Radlerinnen und Radler im Alter von 20 bis 60 Jahren. Die Fahrradfahrer bewegten sich im Zentrum von Köln vom Rudolfplatz über die Ringe und die Deutzer Brücke auf die andere Rheinseite, bevor es am Dom vorbei zum Ziel Heumarkt in der Altstadt ging. “In erster Linie soll es natürlich Spaß machen. Wir wollen öffentlichkeitswirksam Fahrrad fahren”, sagte Stunz. Die spärlich bekleideten Teilnehmenden setzten sich mit ihrer Tour für breitere Radwege und eine höhere Aufmerksamkeit für Radfahrer im Straßenverkehr ein.

SPERRFRIST 14 UHR: Rechter “Flügel” der AfD und Fraktionschefin Weidel schließen Bündnis 14.35+++ 19.24 Uhr: AfD startet in heiße Wahlkampfphase im Osten +++ 

Die AfD läutet am Samstag (15.00 Uhr) die heiße Wahlkampfphase vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland ein. Vor der Stadthalle in Cottbus tritt Brandenburgs Spitzenkandidat Andreas Kalbitz bei einem sogenannten Volksfest gemeinsam mit dem thüringischen Landeschef Björn Höcke, dem sächsischen Spitzenkandidaten Jörg Urban sowie Bundeschef Jörg Meuthen auf. Am Sonntag startet dann nach der brandenburgischen AfD auch der sächsische Landesverband im Schützenhaus der Kleinstadt Lommatzsch den Wahlkampf.

+++ 18.34 Uhr: Trump kündigt Großrazzien gegen illegale Einwanderer an +++ 

US-Präsident Donald Trump hat landesweite Razzien gegen nicht registrierte Migranten an diesem Wochenende angekündigt. Die Einwanderungsbehörde ICE werde damit am Sonntag beginnen, sagte Trump im Weißen Haus. “Sie werden die Leute herausholen und zurück in ihre Länder schicken.”    

Der Fokus der Behörden liege auf Einwanderern, die wegen Straftaten verurteilt wurden, etwa Mitglieder krimineller Banden. Diese würden entweder abgeschoben oder kämen in den USA in Haft. Aber auch Migranten, die sich außer des illegalen Grenzübertritts nichts zuschulden kommen ließen, seien Ziele der Razzien.

+++ 18.11 Uhr: Maduro weist UN-Menschenrechtsbericht über Venezuela zurück +++ 

Die venezolanische Regierung hat den jüngsten Bericht der Vereinten Nationen über die Menschenrechtslage in dem südamerikanischen Land zurückgewiesen. “Sie haben einen Report vorgelegt, der falsche Behauptungen sowie Manipulationen erhält und nicht ausgewogen ist”, schrieb Präsident Nicolás Maduro in einem Brief an die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet. “Ihr Bericht liegt leider auf der Linie der von Washington medial und politisch aufgezwungenen Erzählung von einer angeblichen diktatorischen Regierung und einer humanitären Krise, die eine Intervention rechtfertigen soll.” 

+++ 17.53 Uhr: Weber rechnet mit Wahl von der Leyens zur neuen EU-Kommissionspräsidentin +++ 

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber rechnet mit der Wahl von Ursula von der Leyen (CDU) zur EU-Kommissionspräsidentin durch das Europaparlament. “Die Chancen für eine Mehrheit stehen gut”, sagte der Fraktionschef der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) dem “Handelsblatt”. Seine Fraktion werde geschlossen für die deutsche Verteidigungsministerin stimmen.    

Von der Leyen war von den Staats- und Regierungschefs der EU als neue EU-Kommissionspräsidentin nominiert worden. Das Europaparlament muss den Personalvorschlag billigen, die Abstimmung ist für Dienstagabend angesetzt. Eine Mehrheit für die 60-Jährige ist nicht sicher. Sie braucht Stimmen aus anderen Fraktionen, die der EVP reichen nicht.

+++ 17.34 Uhr: Mutmaßliche Vergewaltigung: Rückführung der Familien nicht möglich +++ 

Die Familien der Tatverdächtigen im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung in Mülheim an der Ruhr können nicht in ihr Herkunftsland Bulgarien zurückgeführt werden. Das habe eine Prüfung der Stadt ergeben habe, sagte Sprecher Volker Wiebels am Freitag. Der WDR hatte berichtet. Die Voraussetzungen für eine Rückführung seien nicht gegeben. Nach EU-Recht sei eine Rückführung aus Deutschland im Grundsatz möglich, wenn “jemand keine Arbeit hat, keine Arbeit sucht und auch nicht nachweisen kann, dass er eine sucht”, erläuterte der Sprecher. Bulgarien gehört zur Europäischen Union.

In einem Fall sei der Vater eines Verdächtigen am Donnerstag mit einem druckfrischen Arbeitsvertrag bei der Stadt erschienen. In einem anderen Fall sei ein 14 Jahre alter Verdächtiger zwar bei Verwandten in Mülheim untergekommen, aber bei seinen Eltern in einer anderen Stadt gemeldet. In drei weiteren Fällen konnten die Familien Einkommen nachweisen.  Mit der Prüfung habe man ausloten wollen, ob die Freizügigkeit der Familien der fünf Verdächtigen eingeschränkt werden könne.

+++ 17.27 Uhr: Flugausfälle in Frankfurt am Main wegen Gewitters +++

Wegen heftiger Gewitter ist es am Flughafen in Frankfurt am Main zu Flugausfällen gekommen. Außerdem drohten Verzögerungen im Betriebsablauf, teilte der größte deutsche Flughafen mit. Auch die Fluggesellschaft Lufthansa teilte im Kurzbotschaftendienst Twitter mit, einige Flüge seien gestrichen worden. Die Zahl der insgesamt gestrichenen und verspäteten Flüge war zunächst unklar.

+++ 16.58 Uhr: Tote und Verletzte nach Erdrutschen und Hochwasser in Nepal +++

Mindestens sechs Menschen sind in Nepal bei Erdrutschen und Überschwemmungen nach heftigem Monsunregen ums Leben gekommen. Weitere 13 wurden verletzt, acht galten als vermisst, wie ein Mitarbeiter des Innenministeriums mitteilte. Meteorologen warnten vor weiterem Dauerregen und starken Winden, die am Wochenende verschiedene Regionen des Himalaya-Staates treffen könnten. 

Der seit einigen Tagen anhaltende Monsunregen löste vor allem in bergigen Regionen Erdrutsche aus, die auch mindestens vier Autobahnen blockierten, wie das Nationale Katastrophenschutzzentrum mitteilte. In flacheren Regionen im Osten wurden Gebiete überschwemmt.

+++ 16.57 Uhr: Kurz vor Urteil: Angeklagter flieht aus Gericht +++

Kurz vor seiner Verurteilung zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe ist ein Angeklagter aus dem Landgericht Hechingen (Baden-Württemberg) geflohen. Der 24-Jährige, der sich wegen Verabredung zum Mord verantworten musste, nutzte dazu eine Verhandlungspause. Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte, saß er nicht in Untersuchungshaft. Als der Angeklagte nicht mehr zur Verkündung erschien, begann die Polizei nach ihm zu suchen. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Das Landgericht Hechingen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der 24-Jährige wurde laut Staatsanwaltschaft zu sechseinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt, der mitangeklagte 21-Jährige zu siebeneinhalb Jahren Jugendstrafe. Die beiden Männer sollen Rachepläne nach dem Mord am Bruder des Jüngeren geschmiedet haben. Das Landgericht hatte sie deshalb 2018 zu Haftstrafen verurteilt, doch der Bundesgerichtshof hob diese Entscheidung auf. Das Verfahren wurde deshalb neu aufgerollt.

+++ 16.37 Uhr: Koblenzer Gericht verurteilt IS-Kämpfer zu mehrjähriger Haft +++

Das Oberlandesgericht Koblenz hat einen Syrer wegen Teilnahme am Kampf der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der Vorsitzende Richter Lothar Mille sagte, der 28-Jährige habe sich 2014 in seiner Heimat dem IS angeschlossen. Nach einem Scharia-Kurs habe er Gefechte in der syrischen Provinz Hasaka und in der nordirakischen Stadt Mossul unterstützt. Ein Kampf mit der Waffe an vorderster Front sei ihm allerdings nicht nachgewiesen worden. Nach der Eroberung von Mossul sei der Syrer dort IS-Spitzel gewesen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft gefordert und teilte nach der Hauptverhandlung mit, wohl keine Rechtsmittel einzulegen. Die Verteidigung, die auf Freispruch plädiert hatte, kündigte dagegen Revision an. Der Syrer hatte die Vorwürfe vor Gericht bestritten. Er war 2015 nach Deutschland geflohen. Zuletzt lebte er in Saarlouis bis zu seiner Festnahme im April 2018. Seitdem saß er in Untersuchungshaft.

+++ 16.20 Uhr: Unwetter stoppt Abfertigung am Frankfurter Flughafen +++

Heftige Gewitter mit Starkregen sind über Hessen gezogen. Der Frankfurter Flughafen stellte vorübergehend die Abfertigung von Maschinen und Passagieren ein. In Nordhessen standen Straße unter Wasser. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab mehrere Warnungen heraus. Für Teile von Mittel- und Nordhessen bestanden Warnhinweise vor extremen Unwettern.

Über Nordhessen tobten seit dem Mittag knapp zwei Stunden lang Gewitter. Der Frankfurter Flughafen fertigte gut eine Stunde lang keine Passagiere ab. Nach Auskunft des Betreibers Fraport wurden mehrere Flüge annulliert. Das geschehe routinemäßig aus Sicherheitsgründen, wenn vor Blitz und Donner im Umkreis von acht Kilometern gewarnt werde, sagte ein Sprecher. 

+++ 16.09 Uhr: Tourist auf E-Tretroller fährt in Oslo versehentlich in Tunnel +++

Ein Tourist ist in Norwegen mit seinem E-Tretroller aus Versehen in einen kilometerlangen Autotunnel hineingefahren. Der Ausländer sei im Zentrum von Oslo einer Route gefolgt, die ihm Google Maps vorgeschlagen habe, teilte die Polizei der norwegischen Hauptstadt mit. Dabei sei er in den Operatunnel gefahren, habe sein Missgeschick aber bemerkt und sich dann vorsichtig in Richtung Ausgang aufgemacht. Die Polizei habe ihn angehalten. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, war ebenso unklar wie die Frage, ob die Person mit einer Strafe rechnen muss. Mit all seinen Seitenarmen hat der Tunnel eine Gesamtlänge von fast 16 Kilometern.

+++ 15.46 Uhr: Studie: Lohnlücke zwischen Ost- und Westdeutschland leicht verringert +++

Beschäftigte in Ostdeutschland müssen sich weiterhin mit deutlich geringeren Löhnen und Gehältern zufriedengeben als Vollzeitkräfte im Westen. Allerdings sei die Lohnlücke zuletzt leicht geschrumpft, geht aus einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Sie basiert auf Daten einer alljährlichen repräsentativen Arbeitgeberbefragung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Danach hat im Vorjahr der durchschnittliche Brutto-Monatsverdienst eines Vollzeitbeschäftigten in Ostdeutschland bei 2790 Euro gelegen; dies seien 84 Prozent des entsprechenden Westverdienstes. Beschäftigte in den alten Bundesländern bekamen im Schnitt 3340 Euro. 2017 hatte der Anteil der entsprechenden Ostverdienste lediglich 81 Prozent des Westniveaus betragen. 2016 seien es 82 Prozent gewesen, nach ausgesprochen moderaten Anstiegen seit 2005.

+++ 15.33 Uhr: 72 Leichen nach Bootsunglück im Mittelmeer geborgen +++

Die Zahl der Opfer beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der tunesischen Küste ist auf 72 gestiegen. Insgesamt seien 82 Menschen vermisst worden, teilte der Leiter des Tunesischen Roten Halbmondes in Medenine, Mongi Slim, mit. Die tunesische Küstenwache habe Dutzende Leichen aus dem Mittelmeer geborgen, zwei Leichen seien an der Küste angespült worden. In der vergangenen Woche war ein Boot mit 86 Migranten an Bord vor der tunesischen Küste untergegangen. Drei Menschen überlebten das Unglück. Das Boot hatte sich von Libyen aus auf den Weg in Richtung Europa gemacht.

+++ 15.26 Uhr: Erotik-Händler Beate Uhse erneut insolvent +++

Die Restunternehmen des einstigen Erotik-Konzerns Beate Uhse haben erneut Insolvenz angemeldet. Die Muttergesellschaft be you GmbH sowie die drei Tochterunternehmen Beate Uhse Einzelhandels GmbH, Versa Distanzhandel und Beate Uhse Fun Center hätten den Insolvenzantrag am vergangenen Mittwoch beim Amtsgericht Flensburg gestellt, sagte ein Sprecher des Gerichts. Er bestätigte damit einen Bericht der “Wirtschaftswoche”. Zum Insolvenzverwalter sei der Anwalt Sven-Holger Undritz von der Kanzlei White&Case bestellt worden, der bereits das erste Insolvenzverfahren von Beate Uhse gemanagt hat.   

Beate Uhse hatte über viele Jahre Umsatz und Gewinn eingebüßt und war im vergangenen Jahr aus der Insolvenz heraus an einen Fonds des niederländischen Investors Robus Capital Management verkauft worden.  Der Personalbestand wurde im Laufe des vorigen Insolvenzverfahrens von 500 auf 150 abgebaut, die “Wirtschaftswoche” nennt nun 70 betroffene Arbeitnehmer. Aktuelle Bilanzen oder Angaben zu Umsätzen des Unternehmens liegen nicht vor.

+++ 15.08 Uhr: Lauterbach und Scheer sind zweites Bewerber-Duo für SPD-Parteispitze +++

Für den SPD-Parteivorsitz hat ein zweites Bewerber-Duo sein Interesse angemeldet: Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und die Bundestagsabgeordnete Nina Scheer kündigten  an, als Team für die Parteispitze kandidieren zu wollen. Vor anderthalb Wochen hatten bereits Außen-Staatsminister Michael Roth und die ehemalige NRW-Landesministerin Christina Kampmann offiziell ihre Bewerbung angemeldet.    

SPD-Kandidaten-Check_16.40Die 47-jährige Scheer sitzt seit 2013 für die SPD im Bundestag. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung. Der Gesundheitspolitiker Lauterbach ist bereits seit 2005 Bundestagsabgeordneter. Er ist seit 2013 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, zuständig für die Bereiche Gesundheit, Petition, Wissenschaft, Bildung und Forschung.

Die SPD sucht nach dem Rücktritt von Andrea Nahles eine neue Spitze, im Gespräch ist dafür ein Duo.

+++ 14.59 Uhr: Schulze fühlt sich von Gutachten der Wirtschaftsweisen bestätigt +++

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) begrüßt die Vorschläge der Wirtschaftsweisen für eine CO2-Bepreisung. “Die neuen Gutachten bestätigen mich in zentralen Punkten: Ein sozial gerechter CO2-Preis ist möglich, wenn der Staat das Geld den Bürgerinnen und Bürgern zurückgibt”, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auch das Ergebnis, dass es “nicht das eine Allheilmittel” gebe, mit dem Deutschland alle Klimaziele garantiert erreiche, unterstütze sie, sagte Schulze.    

Die Ministerin mahnte zudem zu einem schnellen Handeln. “Die wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen auf dem Tisch. Jetzt ist Zeit für gute Politik”, sagte sie den Funke-Zeitungen. “Beim CO2-Preis müssen wir jetzt nicht mehr über das Ob reden, wir können jetzt entscheiden, wie wir ihn am besten einführen.” Ihr komme es dabei auf einen starken Klimaschutzeffekt und eine sozial gerechte Ausgestaltung an, die kleine und mittlere Einkommen nicht ungerecht belaste.

+++ 14.56 Uhr: SPD: Pendler dürfen bei CO2-Preis nicht bestraft werden +++

Wenn Sprit für den Klimaschutz teurer gemacht wird, muss es aus Sicht der SPD besondere Regelungen für Pendler geben. “Wer lange Strecken mit dem Auto zur Arbeit fahren muss, weil es keine Alternativen gibt, darf dafür nicht bestraft werden”, sagte der kommissarische Parteichef Thorsten Schäfer-Gümbel. Die SPD habe die berechtigten Sorgen der Pendler im Blick. “Wir müssen im Sinne des Klimaschutzes jetzt handeln”, betonte er.

Zuvor hatten die “Wirtschaftsweisen” der Bundesregierung empfohlen, den Ausstoß von Treibhausgasen beim Heizen und im Verkehr teurer zu machen. Dabei halten sie kurzfristig sowohl einen neuen Emissionshandel als auch eine CO2-Steuer für möglich. Wichtig sei, dass die Bürger das Geld auf anderem Wege zurückbekämen, beispielsweise über eine Pauschale oder eine Senkung der Stromsteuer.

+++ 14.46 Uhr: Haft für Ex-Mitarbeiter der Rüstungsbranche wegen Weitergabe von Staatsgeheimnis +++

Wegen Offenbarens von Staatsgeheimnissen hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf einen 56-jährigen Ex-Mitarbeiter der Rüstungsindustrie zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Ein ebenfalls angeklagter 60-jähriger früherer Bundeswehrpilot erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.    

Der OLG-Senat sah es als erwiesen an, dass der 56-jährige frühere Mitarbeiter eines Herstellers von Explosivstoffen dem zur Tatzeit ebenfalls in der Rüstungsbranche tätigen Ex-Piloten einen als geheim eingestuften detaillierten Finanzplan des Bundesverteidigungsministeriums für konkrete Rüstungsprojekte übergeben hatte.

+++ 14.41 Uhr: Angekündigtes Kletterverbot führt zu Besucher-Anstieg am Ayers Rock +++

Ein angekündigtes Kletterverbot auf dem weltbekannten Ayers Rock in Australien hat die von Touristen verursachten Probleme an dem Berg nur noch verschärft. Das ab Oktober greifende Verbot habe einen sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen im Uluru-Kata Tjuta Nationalpark verursacht, teilten Tourismusunternehmen der Region mit. Ureinwohner der Aborigines, die den Berg verehren, hatten um das Kletterverbot auf dem in Australien Uluru genannten Monolithen gebeten.

+++ 14.05 Uhr: VW und Ford starten Allianz bei Elektro- und Roboterautos +++

Volkswagen und Ford wollen künftig auch bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos die Kräfte bündeln. Das verkündeten VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett in New York. Im Rahmen der erweiterten Allianz wird VW Milliarden in Fords Tochter Argo AI für selbstfahrende Autos stecken. Die Amerikaner wollen im Gegenzug Hunderttausende Fahrzeuge für den europäischen Markt auf der E-Auto-Plattform MEB von VW fertigen.

Volkswagen werde 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) in Argo AI investieren, teilten die Unternehmen mit. Der Betrag ergibt sich aus einer Milliarde Dollar an Finanzmitteln, zudem bringt VW seine eigene Sparte AID für autonomes Fahren ein, die 200 Mitarbeiter hat und mit 1,6 Milliarden bewertet wird. AIDs bisheriger Sitz in München soll künftig als Europa-Zentrale von Argo AI dienen.

+++ 13.38 Uhr: Haftbefehle gegen 17 Verdächtige nach Großrazzia gegen Scheinehen im Raum Leipzig +++

Nach einer Großrazzia der Bundespolizei gegen organisierte Scheinehen hat die Leipziger Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen 17 Verdächtige erwirkt. Die meisten davon werden nach Ermittlerangaben verdächtigt, durch Erschleichen von EU-Aufenthaltserlaubnissen gegen das Freizügigkeitsgesetz verstoßen zu haben. Der mutmaßliche Schleuser und einer der Hauptbeschuldigten ist demnach ein 52-jähriger Pakistaner.

Die indischen, pakistanischen und nepalesischen Staatsangehörigen zwischen 22 und 52 Jahren sollen vor allem nach Zypern eingereist und dort mit Frauen aus osteuropäischen EU-Ländern zum Schein verheiratet worden sein. Anschließend reisten die Paare nach Deutschland ein, um hier eine Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen. Dafür seien zum Teil auch fingierte Arbeitsverträge oder Mietverträge vorgelegt worden.

+++ 13.29 Uhr: China verhängt Sanktionen gegen US-Firmen wegen Waffenverkäufen an Taiwan +++

Wegen eines milliardenschweren US-Rüstungsgeschäfts mit Taiwan hat China Sanktionen gegen die beteiligten US-Firmen angekündigt. Die Waffenverkäufe seien “ein schwerer Verstoß” gegen Grundregeln des internationalen Rechts und der internationalen Beziehungen, erklärte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Die USA wollen unter anderem Kampfpanzer und Stinger-Luftabwehrraketen an den Inselstaat Taiwan liefern, den China als abtrünnige Provinz ansieht.

+++ 12.31 Uhr: Der Sommer macht weiterhin Pause – unbeständig und nicht allzu warm +++

Gartenparties und Grillabende haben an diesem Wochenende nur verhaltene Aussichten: Der Sommer legt vorerst eine Pause ein und auch die Temperaturen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nur mäßig warm. Am Samstag gibt es immer wieder Schauer und auch kurze Gewitter, kündigten die DWD-Meteorologen an. Die Unwettergefahr gehe im Vergleich zu Freitag aber deutlich zurück. Die Höchsttemperaturen am Samstag dürften bei 17 bis 25 Grad liegen.

Viele Wolken sind wohl auch am Sonntag am Himmel zu sehen. Die Regenschauer treffen dann allerdings eher die Südhälfte Deutschlands. Die Temperaturen liegen zwischen 17 Grad an der Nordsee und in den Alpen und bis zu 26 Grad am Oberrhein. Mit Beginn der neuen Woche zeichnet sich im Süden Hochdruckeinfluss mit häufigem Sonnenschein ab. Im Norden dagegen bleibt es nach DWD-Angaben meist wolkig mit einzelnen Schauern. Im Laufe der Woche  rechnen die Meteorologen zwar wieder mit einem Temperaturanstieg. Stabiles Sommerwetter sei aber erst einmal nicht in Sicht, hieß es: Die Gewitterneigung nehme gegen Ende der Woche wieder zu.

+++ 12.09 Uhr: Deutsche Flughäfen sollen 2050 kein CO2 mehr ausstoßen +++

Für mehr Klimaschutz sollen die deutschen Flughäfen 2050 kein Kohlendioxid (CO2) mehr ausstoßen. Dieses Ziel hat sich die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen in Düsseldorf gesetzt. Damit solle ein Beitrag geleistet werden, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. 

Zugleich sprachen sich die Flughafenbetreiber gegen Verbote und Einschränkungen aus. “Neben technischen Entwicklungen und Einsparungen kommt es auf den verstärkten Einsatz regenerativer Treibstoffe an”, hieß es in einer Mitteilung. Dafür sei Förderung für Technik notwendig, die Strom aus Wind, Sonne und Biomasse in Kraftstoff umwandelt. 

+++ 11.54 Uhr: EU beteiligt sich vorerst nicht an Bündnis zum Schutz von Schiffen +++

Die Europäische Union wird sich vorerst nicht an der von den USA geplanten Koalition zum Schutz von Handelsschiffen im Persischen Golf beteiligen. Die USA seien nicht an die EU herangetreten, sagte eine ranghohe EU-Beamtin in Brüssel. Mitgliedstaaten müssten einzeln über eine mögliche Teilnahme entscheiden.

Das US-Verteidigungsministerium hatte zuvor angekündigt, Pläne für eine internationale Koalition zum Schutz von Handelsschiffen vorantreiben zu wollen. Sie sehen vor, Militäreskorten für zivile Schiffe zu organisieren. Hintergrund des Vorstoßes sind mysteriöse Sabotageangriffe und andere Zwischenfälle in der Golfregion. Die USA und Länder wie Großbritannien machen dafür den Iran verantwortlich, die Führung in Teheran bestreitet dies. 

+++ 11.48 Uhr: Report: Mehr neue Syphilis- als HIV-Fälle in Europa +++

Die Zahl der bestätigten Syphilis-Fälle in Europa hat sich in den vergangenen Jahren stark erhöht. Männer im Alter von 25 bis 34 Jahren infizierten sich im Verhältnis zu Frauen und anderen Altersgruppen besonders häufig mit der sexuell übertragbaren Krankheit, wie aus einem Bericht des Europäischen Zentrums für Krankheitsprävention und -kontrolle (ECDC) hervorgeht. Dies gelte vor allem für Männer, die Sex mit anderen Männern hätten und in städtischen Gebieten lebten.

Für den Bericht hat sich das ECDC die europäische Entwicklung der überwiegend bei Männern auftretenden Syphilis von 2007 bis 2017 angeschaut. Die Zahl der pro Jahr bestätigten Fälle stieg demnach seit 2010 um knapp 70 Prozent auf ein Maximum von 33.189. Dies bedeute, dass es erstmals seit Anfang der 2000er Jahre mehr bestätigte Syphilis- als HIV-Fälle in Europa gebe, erklärte das in Stockholm ansässige Zentrum.

+++ 11.39 Uhr: Wasserknappheit: Erster Versorgungszug erreicht Chennai +++

Seit mehr als einem Monat leidet die indische Metropole Chennai unter Wasserknappheit – nun hat der erste Versorgungszug die Millionenstadt im Südosten des Landes erreicht. Der mit 2,5 Millionen Litern Wasser beladene Zug sei in der Stadt eingetroffen, sagte ein Bahnmitarbeiter. Die Bahn mit ihren 50 Waggons habe rund fünf Stunden gebraucht, um die 217 Kilometer von Jolarpet im Landesinneren nach Chennai zurückzulegen. Das Wasser kommt demnach aus dem Mettur-Staudamm, einem der größten Wasserreservoirs des Landes. Weitere Versorgungszüge sollen zunächst täglich verkehren. 

+++ 11.26 Uhr: Lohnlücke zwischen Ost und West hat sich verringert +++

Die Lohnlücke zwischen Ost und West hat sich einer aktuellen Studie zufolge leicht verringert. Der durchschnittliche Bruttolohn eines ostdeutschen Vollbeschäftigten erhöhte sich von 81 Prozent des Westniveaus in 2017 auf 84 Prozent im vergangenen Jahr, wie aus der vom Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Christian Hirte, veröffentlichen Untersuchung hervorgeht.

+++ 11.07 Uhr: Arbeitsagentur beruft Vorständin Holsboer ab +++

Die umstrittene Spitzenmanagerin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Valerie Holsboer, muss vorzeitig ihre Vorstandsposition räumen. Eine Mehrheit des BA-Verwaltungsrats habe ihre Abberufung beschlossen, verlautete aus Kreisen des Aufsichtsgremiums. Die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Annelie Buntenbach, habe die Entlassung der 42 Jahre alten obersten Finanz- und Personalchefin damit begründet, dass angesichts des “zerrütteten Vertrauens” der Arbeitgeberseite “keine tragfähige Grundlage für die weitere Arbeit des Vorstandes mehr gegeben” sei.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur waren Teile des BA-Aufsichtsgremiums mit der Arbeit Holsboers unzufrieden. Sie habe beim erforderlichen personellen Umbau der Bundesagentur nicht das erforderlich Tempo an den Tag gelegt. Unterstützer Holsboers bezweifeln dies. Hintergrund der Abberufung der Volljuristin und früheren Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Systemgastronomie seien Vorbehalte einiger gegenüber dem “frischen Wind”, den sie in die Bundesagentur gebracht habe.

+++ 10.54 Uhr: Drei von zehn Jugendlichen kennen Faxgeräte nicht mehr +++

Drei von zehn Jugendlichen haben einer Umfrage zufolge noch nie von Faxgeräten gehört. In der repräsentativen Erhebung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom gaben 28 Prozent der Befragten zwischen zehn und 18 Jahren an, die Geräte nicht zu kennen. Von den Zehn- bis Elfjährigen wussten demnach sogar 49 Prozent nichts damit anzufangen.

Befragt wurden für die Erhebung mehr als 900 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren. Mit 32 Prozent kannte rund ein Drittel der Zehn- bis 18-Jährigen keine Telefon mit Wählscheibe, 38 Prozent waren Filme für Fotoapparate unbekannt. Die Hälfte wusste etwas mit einem Walkman anzufangen, Disketten kannten allerdings 56 Prozent der Befragten in der Altersklasse nicht.

+++ 10.38 Uhr: “Aufregend und gefährlich”: Fünf Verletzte bei Stierhatz in Pamplona +++

Beim bislang turbulentesten Stiertreiben des diesjährigen “Sanfermines”-Festes im nordspanischen Pamplona sind fünf Menschen verletzt worden. Ein 57-Jähriger aus der Region wurde von einem der Kampfbullen am Oberschenkel aufgespießt und müsse operiert werden, wie das spanische Fernsehen unter Berufung auf die behandelnden Ärzte berichtete. Ein 28-Jähriger habe ein Thoraxtrauma erlitten, hieß es aus dem Krankenhaus. Wie schwer seine Verletzung am Brustkorb sei, müsse noch geprüft werden. Ein anderer 59 Jahre alter Spanier erlitt eine Verwundung am Meniskus.

Kommentatoren in Spanien meinten, die sechste Stierhatz sei die bisher “aufregendste und gefährlichste” der Saison 2019 gewesen. Mehrere Stiere stürzten auf der 875 Meter langen Strecke in die Arena, auch zahlreiche Läufer gingen zu Boden. Zudem war das Treiben mit zwei Minuten und 18 Sekunden extrem schnell.

+++ 10.30 Uhr: Zehn Menschen sterben beim Überqueren eines Flusses in Russland +++

Zehn Menschen sind in Russland beim Versuch, einen Fluss in einem Geländewagen zu überqueren, ums Leben gekommen. Die Leichen seien in dem Fahrzeug im Fluss Schuj in der Republik Tuwa entdeckt worden, teilten die Behörden mit. Die Republik liegt im Süden Sibiriens. Bei den Toten handele es sich um sechs Kinder und vier Erwachsene, teilte Republik-Chef Scholban Kara-Ool in der Hauptstadt Kysyl mit. Er sprach von einer Tragödie. Die beiden Familien aus der Region sollen auf dem Weg in den Urlaub zu dortigen Heilquellen gewesen sein. Das Fahrzeug sei vermutlich von der starken Strömung in dem Fluss nach starken Regenfällen mitgerissen worden, hieß es.

+++ 10.06 Uhr: 39 Hai- und Rochenarten im Mittelmeer bedroht +++

Über die Hälfte aller Hai- und Rochenarten im Mittelmeer ist nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF bedroht. Ein Drittel sei bereits “bis an den Rand der Ausrottung befischt”, heißt es in dem veröffentlichten WWF-Bericht. “Der besorgniserregende Zustand dieser Raubfische signalisiert klar, dass die Gesundheit des Mittelmeers insgesamt schwindet”. Überfischung sei die größte Bedrohung für Haie und Rochen im Mittelmeer. Bedroht sind laut WWF 23 Hai- und 16 Rochenarten. Plastikmüll sei eine weitere für Haie unterschätzte Gefahr, wie eine gerade veröffentlichte Studie zeige. Der WWF forderte ein besseres Management und die Regulierung der Hai-Fischereien, vor allem die Umsetzung bereits bestehender Schutzmaßnahmen.

+++ 10.02 Uhr: Lieferung umstrittener russischer Raketenabwehr für Türkei beginnt +++

Die ersten Lieferungen des umstrittenen russischen Raketenabwehrsystems S-400 für die Türkei sind unterwegs. Das bestätigte das türkische Verteidigungsministerium am Freitag in Ankara.

+++ 09.47 Uhr: Destatis: Jede zweite Person nutzt Internet für Behördenkontakte +++

Für den Kontakt mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen nutzt die Hälfte der Menschen in Deutschland inzwischen das Internet. Vor zehn Jahren habe dieser Anteil noch bei 39 Prozent gelegen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Vor allem für die allgemeine Suche nach Informationen wurden demnach die Websites und Apps der Behörden genutzt (49 Prozent). Dagegen luden lediglich 30 Prozent Formulare online herunter, und nur 16 Prozent sandten ausgefüllte Formulare übers Netz zurück. Als Gründe ermittelte Destatis nicht nur Sicherheitsbedenken, sondern auch das schlichte Fehlen solcher Angebote.

+++ 09.47 Uhr: R. Kelly wegen Verdachts auf Kinderpornographie erneut verhaftet +++

Der US-Sänger R. Kelly ist wegen des Verdachts auf Kinderpornographie und weiterer Vergehen erneut verhaftet worden. Wie die Zeitung “New York Times” berichtete, nahm die US-Bundespolizei den 52-jährigen R&B-Star in Chicago fest. Insgesamt wirft die Staatsanwaltschaft Kelly demnach 13 weitere Vergehen vor, darunter auch Verführung einer Minderjährigen und Justizbehinderung.

Kelly war bereits im Februar wegen schweren sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen verhaftet worden, drei der Opfer waren demnach zur Tatzeit noch minderjährig. Im Mai erweiterte die Staatsanwaltschaft schon einmal die Anklage.

Der Musiker weist alle Vorwürfe zurück. Er befand sich bisher gegen Kaution auf freiem Fuß. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.

+++ 09.30 Uhr: Daimler schockiert mit neuer Gewinnwarnung wegen Diesel und Airbags +++

Der Daimler-Konzern senkt zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr und schockiert damit die Branche. Der Autobauer stellt für die Bewältigung der Dieselaffäre weitere 1,6 Milliarden Euro zurück, zudem legen die Stuttgarter für Probleme mit Takata-Airbags rund eine Milliarde Euro an die Seite, wie der Dax-Konzern in Stuttgart mitteilte.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern erwartet der seit Mai amtierende neue Konzernchef Ola Källenius nun deutlich unter dem Vorjahr, was bei Daimler einen Rückgang von mehr als 15 Prozent bedeutet. Erst vor knapp drei Wochen hatten die Stuttgarter die Ergebniserwartung auf Vorjahresniveau abgesenkt.

+++ 07.51 Uhr: Volkswagen und Ford weiten ihre Zusammenarbeit aus +++

Volkswagen und der US-Autobauer Ford weiten ihre Zusammenarbeit aus. Das teilte der Wolfsburger Konzern im Internetdienst Twitter mit und kündigte für 14 Uhr eine Pressekonferenz an, die in New York stattfindet. Dort will Volkswagen Details der Partnerschaft bekanntgeben, über die der Aufsichtsrat des Unternehmens beraten hatte.

VW und Ford arbeiten bereits bei der Entwicklung von leichten Nutzfahrzeugen wie Pickups zusammen. Im Gespräch sind jedoch auch gemeinsame Projekte im Bereich der Elektromobilität und des Autonomen Fahrens. Wie genau die Ausweitung der Kooperation nun aussehen soll, darüber teilte Volkswagen zunächst nichts mit.Turbulenzen auf Flug von Kanada nach Australien 10.35

+++ 07.07 Uhr: 37 Verletzte bei Turbulenzen auf Flug von Kanada nach Australien +++

37 Menschen sind bei Turbulenzen während eines Air-Canada-Fluges auf dem Weg nach Australien verletzt worden. Das Flugzeug habe schließlich außerplanmäßig auf Hawaii landen müssen, teilte die Airline mit. Die Betroffenen wurden demnach medizinisch versorgt, inzwischen seien alle wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Den Angaben zufolge war der Flug AC33 am Donnerstag mit 269 Passagieren und 15 Crew-Mitgliedern auf dem Weg von Vancouver im Südosten Kanadas nach Sydney, als es zu “unvorhergesehenen und plötzlichen Turbulenzen” kam. Augenzeugen berichteten laut dem Sender Global News Canada, dass einige Passagiere nicht angeschnallt gewesen seien und sich den Kopf an der Decke gestoßen hätten.

+++ 06.46 Uhr: Zahl der Todesopfer nach Zugunglück in Pakistan auf 23 gestiegen +++

Nach einem schweren Zugunglück in Pakistan ist die Zahl der Todesopfer auf 23 gestiegen. Rettungskräfte hätten in der Nacht mindestens weitere sieben Leichen aus den beschädigten Waggons geborgen, sagte der lokale Polizeichef Umer Salamat.

Dutzende weitere Menschen waren am Donnerstag bei dem Aufprall eines Reisezugs auf einen Güterwaggon in der ostpakistanischen Stadt Sadiqabad verletzt worden. Der Zug war unterwegs von der Stadt Lahore in die Provinz Balochistan, als in der Provinz Punjab der Unfall geschah. Der Güterwaggon war den Angaben zufolge aus noch ungeklärten Gründen auf den Schienen geparkt. Erste Ermittlungen deuteten auf menschliches Versagen hin, sagte Bahnminister Shaikh Rasheed.

+++ 05.05 Uhr: Wirtschaftsweise” übergeben Gutachten zum CO2-Preis an Merkel +++

Die “Wirtschaftsweisen” übergeben am Vormittag ein mit Spannung erwartetes Gutachten zum CO2-Preis für mehr Klimaschutz an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Regierungsberater haben im Auftrag des Kanzleramts untersucht, wie man den Ausstoß von Kohlendioxid verteuern kann, um klimafreundliche Technologien zu fördern. Das ist kommende Woche auch Thema im Klimakabinett der Bundesregierung. Entscheidungen sollen aber erst im September fallen. Vor allem in der Union gibt es Kritik am CO2-Preis.

+++ 05.03 Uhr: Bettwanzen breiten sich aus – Berghütten starten Feldzug dagegen +++

Der Deutsche Alpenverein (DAV) will seine Hütten in dieser Saison deutlich besser gegen Bettwanzen schützen als bislang. Schon seit einigen Jahren machen sich die Plagegeister gelegentlich auf Hütten breit: Zuerst im Kaisergebirge, dann auch im Zugspitzgebiet, im Allgäu und auch in Österreich. Grund ist nicht zuletzt die Zunahme des Bergwandertourismus. Touren von Hütte zu Hütte sind immer mehr in Mode gekommen. Die Gäste schleppen die Tiere unwissentlich in ihren Schlafsäcken und Rucksäcken von einem Haus zum anderen – wo sie immer wieder mühsam bekämpft werden müssen. Nun rüsten sich Hüttenwirte beispielsweise mit Mikrowellen-Geräten, hellblauen Decken und besonderen Säcken für das Gepäck gegen die Wanzen.

+++ 04.35 Uhr: Einen Monat nach Zulassung: Verbände warnen vor “E-Scooter-Chaos”+++

Knapp einen Monat nach der Zulassung von E-Tretrollern in Deutschland haben Verkehrsverbände eine kritische Zwischenbilanz gezogen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und der ADAC forderten angesichts erster Unfälle eine bessere Aufklärung über Sicherheitsgefahren. Aus Berlin und anderen Städten seien seit der Zulassung zum Teil schwere Unfälle gemeldet worden, sagte Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Verkehrssicherheitsrats. “Das zeigt, wie gefährlich das Fahren mit E-Scootern ist und wie sehr es von einigen unterschätzt wird.”

Dringend notwendig sei eine breite Aufklärung. “Alle müssen wissen, wie man mit den Fahrzeugen fährt und wann welche Unfallrisiken bestehen.” Auch eine Sprecherin des ADAC verwies auf zunehmende Probleme mit den E-Scootern. Der Automobilclub appelliere an die Nutzer, sich verantwortungsvoll, defensiv und vorausschauend verhalten. Dass es reihenweise zu Alkohol-Fahrten komme, zeige für den ADAC die Notwendigkeit verstärkter Aufklärung.

+++ 04.35 Uhr: Koalitionsexperten gegen Krankenkassen-Zahlungen für Homöopathie +++

Nach den Kassenärzten haben sich auch Fachpolitiker der großen Koalition dafür ausgesprochen, die Zuzahlungen der Krankenkassen für homöopathische Mittel abzuschaffen. “Es ist schwer vermittelbar, dass Kosten für Homöopathie teilweise übernommen werden, während an anderer Stelle gespart werden muss”, sagte der Vorsitzende des Bundestag-Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Deswegen kann ich mir durchaus ein Ende der Erstattungsfähigkeit vorstellen.” Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Dittmar, sagte, die Wirksamkeit homöopathischer Mittel sei nicht nachgewiesen. “Ich sehe es deshalb kritisch, dass Krankenkassen und damit die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler diese Mittel finanzieren.”

Im Nachbarland Frankreich sollen homöopathische Arzneimittel ab 2021 nicht mehr von der Kasse erstattet werden. In Deutschland sind sie kein Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherungen. Allerdings erstatten viele Kassen Behandlungskosten für Naturheilverfahren – auch aus Marketinggründen.

+++ 04.09 Uhr: Patientenschützer: Schleppende Umsetzung von mehr Pflegestellen +++

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine schleppende Umsetzung des Programms für mehr Stellen in der Altenpflege kritisiert. “Zusätzliches Geld schafft bisher keine zusätzlichen Pflegekräfte”, sagte Vorstand Eugen Brysch. Er verwies auf eigene Informationen, wonach weniger als eine Million Euro ausgezahlt worden seien. Das sei desaströs. Das Programm habe damit bisher weniger als 100 Stellen extra gebracht.

Das von der großen Koalition beschlossene Gesetz für mehr Personal in der Pflege ist am 1. Januar in Kraft getreten. Möglich ist damit die Finanzierung von 13.000 zusätzlichen Stellen in der Altenpflege durch die gesetzlichen Krankenkassen.

+++ 04.04 Uhr: Tennis-Trophäen von Boris Becker für 765.000 Euro zwangsversteigert +++

Die Zwangsversteigerung von zahlreichen Trophäen und Erinnerungsstücken des deutschen Tennis-Idols Boris Becker hat 765.000 Euro eingebracht. Am teuersten wurde eine vom Edel-Juwelier Tiffany hergestellte Replik aus Silber des US-Open-Pokals von 1989 versteigert, wie Beckers Insolvenzverwalter mitteilte. Sie wurde demnach für 167.000 Euro verkauft. Mit dem Erlös soll ein Teil der Schulden Beckers beglichen werden.

+++ 03.12 Uhr: David Bowie mit eigener Barbie-Puppe gewürdigt +++

Mit einer eigenen Barbie-Puppe würdigt der Spielwarenhersteller Mattel die verstorbene Pop-Ikone David Bowie. Die Puppe ist von Bowies androgyner Kunstfigur Ziggy Stardust inspiriert: Sie trägt einen engen, gestreiften Anzug in metallischen Farben und rote Stiefel. Auf den Markt kommt die Barbie-Puppe zum 50. Jahrestag des Erscheinens von Bowies legendärer Single “Space Oddity” im Jahr 1969.

Der britische Musiker war 2016 im Alter von 69 Jahren gestorben. Die Puppe in limitierter Auflage soll 50 Dollar (knapp 45 Euro) kosten.

+++ 03.07 Uhr: ADAC erwartet “eines der schlimmsten Reisewochenenden” +++

Voll wird es am Wochenende wieder auf den deutschen Autobahnen: Mit Nordrhein-Westfalen startet das bevölkerungsreichste Bundesland in die Sommerferien – damit sind alle Länder außer Bayern und Baden-Württemberg in den mehrwöchigen Ferien. Der ADAC erwartet deswegen “eines der schlimmsten Reisewochenenden”.

Mit viel Verkehr rechnet der Verkehrsclub vor allem auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee sowie auf den Weg in den Süden. Auch auf den Autobahnen in Österreich, Kroatien, Frankreich, Italien und der Schweiz kann es zu Staus kommen. Bei der Fahrt zurück in die Heimat müssen sich Autofahrer an der Grenze nach Deutschland auf lange Wartezeiten bei den Einreisekontrollen einstellen.

+++ 02.04 Uhr: Ausschreitungen und Plünderungen in Paris nach Fußballspiel +++

In der französischen Hauptstadt Paris ist es nach einem Sieg der algerischen Fußballnationalmannschaft beim Afrika-Cup in Ägypten zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden mehrere Geschäfte nahe des Prachtboulevards Champs-Elysées geplündert, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Randalierende Fußballfans lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die algerische Fußballnationalmannschaft hatte beim Afrika-Cup in Ägypten das Team der Elfenbeinküste besiegt und damit das Halbfinale des Turniers erreicht. In Paris, wo viele Menschen algerischer Abstimmung leben, zogen daraufhin tausende Menschen jubelnd zu den Champs-Elysées.

Dutzende Menschen schlugen dann in der Gegend Schaufenster ein und plünderten Geschäfte, unter anderem einen Motorradladen. Die Randalierer griffen sich Helme, Handschuhe und sogar Motorräder, bis die Polizei einschritt.

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Bahn-Chef Richard Lutz: “Heute würde man Stuttgart 21 nicht mehr bauen”
Der neue Vorstandschef der Deutschen Bahn distanziert sich deutlich von dem umstrittenen Milliardenprojekt Stuttgart 21. Er würde das Projekt nicht noch einmal ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: +++ 10.50 Uhr: Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbote in Stuttgart +++Die Deutsche Umwelthilfe hat ihren Prozess für eine ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Deutsche wirft Ex-Filmmogul Weinstein Vergewaltigung vor (7.20 Uhr)Angriffe auf Muslime und Moscheen nehmen ab (5.43 Uhr)Russischer Passagierjet mit ...
weiterlesen
Kurzüberblick über die Meldungen:Bundesweite Razzia wegen G20-Krawallen (6.52 Uhr)Youtube will künftig härter gegen extremistische Videos vorgehen (4.46 Uhr)Geburt nach Gebärmutter-Transplantation (0.25 Uhr)Die ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick: +++ 13.47 Uhr: Air Berlin - Ende Oktober kein Flugverkehr mehr möglich +++Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im Überblick:+++ 16.37 Uhr: Mutmaßlichem Vergewaltiger von Bonn wurde kurz vor der Tat Asyl verwehrt +++Dem mutmaßlichen Vergewaltiger einer ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:Nach mehr als 30 Jahren: Angeklagter gibt grausame Vergewaltigung zu (12.58 Uhr)Katalanischer Separatist Puigdemont bleibt auf freiem Fuß - ...
weiterlesen
Die Kurz-Meldungen im Überblick:EU-Sondergipfel unterbrochen - Fortsetzung Dienstag (12.27 Uhr)Zeichner und Cartoonist Mordillo ist tot (9.42 Uhr)Japan nimmt kommerziellen Walfang wieder auf ...
weiterlesen
+++ 19.17 Uhr: USA verklagen Fiat Chrysler wegen Diesel-Abgasmanipulation +++Die US-Umweltbehörde hat Klage gegen den Autohersteller Fiat Chrysler wegen der Manipulation von Abgaswerten ...
weiterlesen
+++ 10.35 Uhr: Mutmaßliche Islamisten in Berlin und Sachsen-Anhalt festgenommen +++Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin und Sachsen-Anhalt zwei mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistenmiliz ...
weiterlesen
Die Polizei verstärkt den Kampf gegen Falschmeldungen. In Bayern wird nun gegen eine Frau ermittelt - sie hatte bei Facebook eine Meldung ...
weiterlesen
+++ Flüchtlingskrise im News-Ticker +++ – Frau in Dresden täuscht Vergewaltigung durch Ausländer vor
1,5 Millionen Flüchtlinge könnten in diesem Jahr nach Deutschland strömen. Das Land ächzt unter den Belastungen, doch die Kanzlerin bleibt bei ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Günther warnt Kandidaten für CDU-Vorsitz vor Fokussierung auf Einwanderungsthema (5.45 Uhr)Sandsturm verdüstert Himmel über Australien  (5.44 Uhr)Grüne: Brexit könnte ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:US-Landkreis ruft wegen Masern-Ausbruchs den Notstand aus (6.01 Uhr)Bundesregierung erkennt Guaidó-Gesandten nicht als Venezuelas Botschafter an (3.09 Uhr)US-Repräsentantenhaus ...
weiterlesen
+++ News zu Börse und Wirtschaft +++ – “Ausfall in großem Stil”: In diesen Städten bekommen Sie heute keine Post
Aktienkurse, Währungen und Rohstoffe in Realtime. Ob Dax, Dow Jones, Nikkei, Gold- oder Ölpreis: Mit dem FOCUS-Online-Ticker bleiben Sie ständig über ...
weiterlesen
Bahn-Chef Richard Lutz: “Heute würde man Stuttgart 21
News des Tages: Urteil: Diesel-Fahrverbote in Stuttgart weiter
News des Tages: Deutsche Schauspielerin verklagt Ex-Filmmogul Weinstein
News des Tages: Bundesweite Razzia gegen mutmaßliche G20-Gewalttäter
News des Tages: Air Berlin: Ende Oktober kein
News des Tages: Vergewaltigung in Bonn: Mutmaßlichem Täter
News des Tages: Nach mehr als 30 Jahren:
News des Tages: Merkel hält Kompromiss bei EU-Spitzenpersonal
News des Tages: Vergewaltigung von Kindern bestellt –
News des Tages : Polizei nimmt mutmaßliche Islamisten
Kampf gegen Fake News: Ermittlungen gegen 55-Jährige wegen
+++ Flüchtlingskrise im News-Ticker +++ – Frau in
News des Tages: Frankreich: Familie erschlägt Kind, weil
News des Tages: US-Repräsentantenhaus kann Veto von Trump
+++ News zu Börse und Wirtschaft +++ –

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. Bahn-Chef Richard Lutz: “Heute würde man Stuttgart 21 nicht mehr bauen”
  2. News des Tages: Urteil: Diesel-Fahrverbote in Stuttgart weiter möglich
  3. News des Tages: Deutsche Schauspielerin verklagt Ex-Filmmogul Weinstein wegen Vergewaltigung
  4. News des Tages: Bundesweite Razzia gegen mutmaßliche G20-Gewalttäter
  5. News des Tages: Air Berlin: Ende Oktober kein Flugbetrieb mehr möglich
  6. News des Tages: Vergewaltigung in Bonn: Mutmaßlichem Täter wurde Asyl verwehrt
  7. News des Tages: Nach mehr als 30 Jahren: Angeklagter gibt grausame Vergewaltigung zu
  8. News des Tages: Merkel hält Kompromiss bei EU-Spitzenpersonal weiter für möglich
  9. News des Tages: Vergewaltigung von Kindern bestellt – zwölf Jahre Haft für Dänen
  10. News des Tages : Polizei nimmt mutmaßliche Islamisten in Berlin und Sachsen-Anhalt fest
  11. Kampf gegen Fake News: Ermittlungen gegen 55-Jährige wegen erfundener Vergewaltigung
  12. +++ Flüchtlingskrise im News-Ticker +++ – Frau in Dresden täuscht Vergewaltigung durch Ausländer vor
  13. News des Tages: Frankreich: Familie erschlägt Kind, weil es seine Hausaufgaben nicht gemacht hat
  14. News des Tages: US-Repräsentantenhaus kann Veto von Trump in Mauerstreit nicht überstimmen
  15. +++ News zu Börse und Wirtschaft +++ – “Ausfall in großem Stil”: In diesen Städten bekommen Sie heute keine Post