News von heute: Ermittler: Angriff von Wächtersbach hatte “ganz klar fremdenfeindliches Motiv”

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Angriff von Wächtersbach hatte laut Ermittlern fremdenfeindliches Motiv (10.10 Uhr)
  • Südkorea gibt Warnschüsse auf russisches Militärflugzeug ab (6.02 Uhr)
  • US-Funk-Pionier Art Neville gestorben (3.30 Uhr)
  • Erneuter Stromausfall in ganz Venezuela (2.35 Uhr)
  • Grünen-Papier: Inlandsflüge bis 2035 überflüssig machen (2.05 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:  

+++ 10.43 Uhr: Schweinfurt ist deutsche Blitzhauptstadt +++

Schweinfurt ist Deutschlands Blitzhauptstadt:  Mit 5,0 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer lag die Stadt in Unterfranken 2018 vor dem Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen mit 4,0 und dem oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau mit 3,7 Erdblitzen, wie eine Auswertung des Blitzinformationsdiensts von Siemens ergab. Die geringste Blitzdichte verzeichneten demnach die Städte Kiel, Potsdam und Schwerin sowie der Landkreis Lüchow-Dannenberg mit jeweils 0,2.

Der Blitzinformationsdienst von Siemens erfasst seit 1991 genaue Daten von Blitzeinschlägen. Der Statistik zufolge war das Saarland im vergangenen Jahr das Bundesland mit den meisten gemessenen Erdblitzen pro Quadratkilometer, am wenigsten blitzte es in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt verzeichnete der Blitzinformationsdienst von Siemens 2018 rund 446.000 Blitzeinschläge in Deutschland – 3000 mehr als 2017.

+++ 10.37 Uhr: Lyriker und Essayist Peter Hamm gestorben +++

Der Lyriker und Essayist Peter Hamm ist tot. Er sei am Montag im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte der Carl Hanser Verlag in München mit. Der gebürtige Münchner hatte schon mit 17 Jahren Gedichte veröffentlicht. Außerdem schrieb er Essays und Filmdrehbücher und verfasste Filmporträts namhafter Schriftsteller wie Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Peter Handke oder Robert Walser fürs Fernsehen. Auch als Literaturkritiker machte er sich einen Namen, etwa beim Bayerischen Rundfunk (BR) oder im Literaturclub des Schweizer Fernsehens. Zudem war Hamm als Juror sehr gefragt, etwa für den Petrarca-Preis, den Georg-Büchner-Preis und den Peter-Huchel-Preis. Seit 1996 war er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Der Autor lebte am Starnberger See und war liiert mit der Schauspielerin und Ärztin Marianne Koch, bekannt unter anderem als Gesundheitsexpertin des BR Fernsehens.

+++ 10.25 Uhr: Geständnis im Prozess um Mord an Tramperin Sophia L. +++

Zum Auftakt des Prozesses um den Mord an der Tramperin Sophia L. hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Er sei es gewesen, der die 28-Jährige vor gut einem Jahr getötet habe, ließ der 42-jährige Boujemaa L. vor dem Landgericht Bayreuth über seinen Verteidiger erklären. “Natürlich weiß er, dass er schweres Unrecht verübt hat”, sagte Verteidiger Karsten Schieseck in der Erklärung. L. entschuldige sich bei den Eltern und dem Bruder von Sophia.

+++ 10.17 Uhr: Mordversuch an Tochter: Vater muss siebeneinhalb Jahre in Haft +++

Weil er seine schwerkranke Tochter töten wollte, ist ein Vater zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Trier sprach den 63-Jährigen des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung schuldig. Der Vater hatte der Frau mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zugefügt. Dann versuchte er, sich selbst umzubringen. Die 36-Jährige leidet an einer unheilbaren Augenkrankheit mit fortschreitender Erblindung. Zuletzt kamen Angst- und Panikattacken dazu.

Der 63-Jährige hatte zu Prozessbeginn gestanden, dass er seine Tochter töten wollten, um sie von ihrem Leiden zu erlösen. Er hatte sich seit Jahren intensiv um sie gekümmert. Die Tochter konnte sich nach der Tat im vergangenen Oktober aus ihrer Wohnung in Trier schleppen. Beide sind körperlich wieder genesen. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre Haft gefordert.

+++ 10.10 Uhr: Angriff in Wächtersbach hatte laut Ermittlern “ganz klar fremdenfeindliches Motiv +++

Hinter den Schüssen auf einen 26-jährigen Eritreer im südhessischen Wächtersbach steht nach Ansicht der Ermittler “ganz klar ein fremdenfeindliches Motiv”. Allerdings gebe es bislang keine “belastbaren Erkenntnisse darüber, dass Kontakte in die rechtsnationale oder rechtsextreme Szene bestanden”, teilten die Ermittler in Frankfurt am Main mit. Der mutmaßliche Täter, ein 55-jähriger Deutscher, hatte am Montagmittag aus einem Auto heraus auf den Eritreer geschossen und diesen schwer verletzt – nach der Tat floh der Mann und erschoss sich selbst.

+++ 09.55 Uhr: Phosphorgranate aus dem Krieg löst vermutlich Flächenbrand in NRW aus +++

Eine Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg hat in der Kleinstadt Nideggen im nordrhein-westfälischen Kreis Düren offenbar einen Flächenbrand ausgelöst. Die Granate war vermutlich durch Feldarbeiten ans Tageslicht gelangt und könnte ein Stoppelfeld in Brand gesetzt haben, wie die Feuerwehr der Kleinstadt in der Eifel mitteilte.

+++ 09.52 Uhr: Arzt in Österreich unter Missbrauchs-Verdacht – 95 Opfer bekannt +++

Ein Facharzt in Österreich soll über Jahre viele männliche Patienten sexuell missbraucht haben. Nach Angaben der Ermittler sind 95 Opfer namentlich bekannt. “Der Missbrauch geschah überwiegend in der Praxis, aber teilweise auch zu Hause”, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels einen Bericht der “Oberösterreichischen Nachrichten”. Der 55-jährige Urologe aus dem Salzkammergut sitzt bereits seit Anfang 2019 in Untersuchungshaft. Die Dimension des Falles sei aber erst im Laufe der Ermittlungen klar geworden, sagte die Sprecherin weiter.

Nach bisherigen Erkenntnissen spielten sich die Taten im Zeitraum von 2000 bis 2019 ab. Die Anzeige eines Opfers hatte die Ermittler auf die Spur des Arztes gebracht. Durch das Durchforsten der Patientenkartei stießen die Fahnder auf die restlichen Namen. Der Mann hatte zu seiner Verteidigung gesagt, dass die Maßnahmen medizinische Gründe gehabt hätten. In vier Fällen hätten die Opfer Folgeschäden davongetragen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

+++ 09.21 Uhr: Prozess um Mord an Tramperin Sophia L. vor Landgericht Bayreuth begonnen +++

Gut ein Jahr nach dem bundesweit beachteten Mord an der Tramperin Sophia L. hat vor dem Landgericht Bayreuth der Prozess begonnen. Ein aus Marokko stammender Lastwagenfahrer ist angeklagt, die 28-jährige Studentin ermordet zu haben. Er soll die Anhalterin Mitte Juni 2018 auf ihrem Weg von Leipzig nach Nürnberg in seine Gewalt gebracht und getötet haben, um zuvor begangene Straftaten zu verdecken. Ob damit ein Sexualdelikt gemeint ist, ist bisher offen.

Die Leiche soll der Mann dann im Norden Spaniens abgelegt haben, wo sie eine Woche nach dem Verschwinden Sophias gefunden wurde. Der Verdächtige bestritt den angeklagten Tathergang und gab an, Sophia nicht mit dem angeklagten Mordvorsatz, sondern im Streit getötet zu haben.

+++ 8.02 Uhr: Irans Außenminister: Teheran will “normale Beziehungen” mit Großbritannien +++

Trotz des anhaltenden Tanker-Konflikts hat sich der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif für “normale Beziehungen” mit Großbritannien ausgesprochen – und sich mit einer Botschaft an den wahrscheinlich künftigen neuen britischen Regierungschef Boris Johnson gewandt. “Es ist sehr wichtig für Boris Johnson, wenn er in die Downing Street einzieht, zu verstehen, dass der Iran keine Konfrontation sucht”, sagte Zarif am Montag bei einem Besuch in Nicaragua.      Der Iran wolle “normale Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt gründen”, sagte Zarif. Er antwortete damit auf eine Frage von Reportern, ob er eine Botschaft für Johnson habe. 

+++ 6.02 Uhr: Südkorea gibt Warnschüsse auf russisches Militärflugzeug ab +++

Südkorea hat nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein russisches Militärflugzeug abgegeben, das den Luftraum des Landes verletzt haben soll. Ein südkoreanischer Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, das russische Flugzeug habe den südkoreanischen Luftraum vor der Ostküste des Landes am Dienstag zwei Mal verletzt. Daraufhin seien südkoreanische Kampfjets aufgestiegen. Es seien Warnschüsse abgegeben worden. Den Angaben zufolge war es das erste Mal, dass ein russisches Militärflug den Luftraum Südkoreas verletzte. Die Hintergründe sollten nun aufgeklärt werden.

+++ 5.25 Uhr: Regierung gibt mehr als 178 Millionen Euro für externe Berater aus +++

Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr mindestens 178 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Finanzministeriums in den 14 Ressorts, die auf Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn durchgeführt wurde und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mit Abstand am meisten investierten das Innenministerium mit 78,7 Millionen Euro und das Verkehrsministerium mit 47,7 Millionen Euro in Sachverstand von außen. Das Bildungsministerium benötigte dagegen am wenigsten zusätzliche Expertise. Dort wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres nur 293 000 Euro für Berater ausgegeben.

News von heute 22.7.

+++ 5.15 Uhr: Meuthen: Höchstens 20 Prozent der AfD-Mitglieder sind beim “Flügel” +++

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen schätzt, dass knapp jedes fünfte Mitglied seiner Partei dem rechtsnationalen “Flügel” von Björn Höcke zugerechnet werden kann. “Diejenigen, die sich explizit dem “Flügel” zugehörig fühlen, das sind wahrscheinlich nicht einmal 20 Prozent der Mitglieder. Aber das ist nur ein grober Richtwert”, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. “Wenn man diejenigen mitzählt, die mit dieser Strömung der Partei sympathisieren, dann sind wir vielleicht bei 30 Prozent”, fügte er hinzu. Stark sei der “Flügel” vor allem in Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Im Westen sei die Anhängerschaft generell kleiner, “aber da wäre Baden-Württemberg wohl vorne”.

+++ 4.45 Uhr: Dienstag kommt der heiße Sommer +++

Sommerliche Temperaturen sind am Dienstag in ganz Deutschland möglich. Nach den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden im Verlauf des Tages vielerorts Temperaturen von über 30 Grad erreicht. Besonders warm soll es im Westen Deutschlands mit 36 Grad im Saarland sowie 34 Grad in Hessen werden. Nur im Norden, an der Küste und in Teilen Süddeutschlands bleibt es zunächst etwas kühler. Hier werden etwa 24 Grad im Norden Schleswig-Holsteins und 25 Grad an der Ostseeküste erwartet. Für weite Teile Deutschlands bestehe außerdem eine Hitzewarnung. 

+++ 3.45 Uhr: Unwetter in New York führt zu Überflutungen und Flugverspätungen +++

Ein Unwetter hat in New York für Überflutungen gesorgt und den Flugverkehr der US-Ostküstenmetropole beeinträchtigt. An den Airports John F. Kennedy, Newark und La Guardia kam es wegen des starken Gewitters am Montagabend zu vielen Verspätungen. In den sozialen Medien kursierten derweil Videos und Fotos von Straßenzügen, die durch die starken Regenfälle teilweise überflutet waren. Auch die New Yorker U-Bahn kam auf vielen Strecken zu spät. Das Unwetter folgte auf eine Hitzewelle, die New York in den vergangenen Tagen Temperaturen von knapp 40 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit beschert hatte.

+++ 4.55 Uhr: Indien weist Angaben Trumps zu Bitte um Vermittlung in Kaschmir-Konflikt zurück +++

Die indische Regierung hat Angaben von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, Neu Delhi habe ihn um Vermittlung im Kaschmir-Konflikt mit Pakistan gebeten. Ein Sprecher des indischen Außenministeriums sagte am Dienstag, Premierminister Narendra Modi habe keine solche Bitte an Trump gerichtet. Es sei immer die Position Indiens gewesen, dass offene Fragen mit Pakistan auf bilateraler Ebene diskutiert werde müssten. Trump hatte zuvor bei einem Treffen mit dem pakistanischen Premierminister Imran Khan im Weißen Haus gesagt, Modi sei mit einer Bitte um Vermittlung im Konflikt um die Kaschmir-Region an ihn herangetreten. “Ich habe Premierminister Modi vor zwei Wochen getroffen und wir haben über das Thema gesprochen, und er hat gesagt: ‘Könnten Sie Vermittler oder Schlichter sein?” Er habe sich bereit erklärt zu helfen, sagte Trump. Die Region Kaschmir ist seit einem Krieg 1947 zwischen den beiden Atommächten Indien und Pakistan geteilt, wird aber bis heute von beiden Staaten zur Gänze beansprucht. Im Februar flammte der Konflikt gefährlich auf: Nachdem bei einem Selbstmordanschlag in Kaschmir 40 indische Sicherheitskräfte getötet wurden, lieferten sich Indien und Pakistan heftige Gefechte.

+++ 4.15 Uhr: Nasa trauert um früheren Flugdirektor Kraft +++

Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa trauert um ihren früheren Flugdirektor Christopher Kraft, der am Montag im Alter von 95 Jahren gestorben ist. In einer Mitteilung erinnerte die Nasa inmitten der landesweiten Feiern zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung an die wichtige Rolle, die der Raumfahrtingenieur Kraft sowohl beim gesamten Apollo-Programm als auch bei den Vorgängern Gemini und Mercury gespielt hat. “Er hat das Konzept der Missionskontrolle der Nasa geschaffen”, heißt es in der Würdigung. 

+++ 3.30 Uhr: US-Funk-Pionier Art Neville gestorben +++

Der Funk-Pionier Art Neville ist tot. Der Musiker aus New Orleans und Mitbegründer der Band Neville Brothers starb im Alter von 81 Jahren, wie sein Bruder Aaron am Montag mitteilte. Der Sänger und Keyboard-Spieler war einer der wichtigsten Vertreter des Funk und trug den Spitznamen “Poppa Funk” (Papa Funk).     Geboren wurde der zweifache Grammy-Gewinner am 17. Dezember 1937 als Arthur Lanon Neville. Beeinflusst unter anderem von Fats Domino begann er früh mit dem Musizieren und sang als 17-Jähriger den Hit “Mardi Gras Mambo”. Ende der 1950er Jahre trat er in die US-Marine ein, blieb der Musik aber treu. Er gründete die Band Neville Sounds, aus der später The Meters wurde. Die Gruppe gilt als einer der Pioniere des Funk und ging unter anderem mit den Rolling Stones auf Tour.     Ende der 1970er Jahre gründete Neville mit seinen Geschwistern die Band Neville Brothers. Diese nahm 2004 ihr letztes Album auf und gab 2015 ein Abschiedskonzert. Neville selbst verkündete im vergangenen Dezember seinen Rückzug aus dem Musikgeschäft.

+++3.05 Uhr: Trump erzielt Haushaltseinigung mit oppositionellen Demokraten +++

US-Präsident Donald Trump hat eine längerfristige Haushaltseinigung mit den oppositionellen Demokraten erzielt, die milliardenschwere Mehrausgaben ermöglicht und eine erneute Haushaltssperre verhindern soll. Trump schrieb am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter, es sei ein “Kompromiss” mit den Anführer seiner Republikaner und der Demokraten in beiden Kongresskammern erreicht worden. Dies sei “ein großer Sieg für unser großartiges Militär und unsere Veteranen”.     Die Einigung hebt die Ausgabengrenzen für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 an. Außerdem wird die Schuldenobergrenze bis Ende Juli 2021 außer Kraft gesetzt – also bis knapp neun Monate nach der Präsidentschaftswahl von Anfang November 2020.

+++ 2.35 Uhr: Wieder fällt in ganz Venezuela der Strom aus +++

Erneut erlebt Venezuela einen massiven Stromausfall. Alle Bundesstaaten seien betroffen, teilte am Montagnachmittag die Nichtregierungsorganisation Netblocks mit. Der Zugang zum Telekommunikationsnetz sei auf sechs Prozent gefallen. Der Grund war zunächst unklar. Es gab in diesem Jahr allerdings bereits mehrere große Stromausfälle in dem südamerikanischen Krisenland. Nachdem Anfang März Teile des Landes mehr als 100 Stunden ohne Strom waren, machte Staatschef Nicolás Maduro einen von den USA und der Opposition geplanten Cyberangriff für den Zusammenbruch der Energieversorgung verantwortlich. Die Regierungsgegner um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó sprachen hingegen von verschleppten Investitionen, Korruption und mangelhafter Wartung der Anlagen.

+++ 2.05 Uhr: Grünen-Papier: Inlandsflüge bis 2035 überflüssig machen +++

Die Grünen wollen das Bahnfahren in den nächsten 25 Jahren so attraktiv machen, dass sich Inlandsflüge nicht mehr lohnen. “Bis 2035 wollen wir Inlandsflüge weitestgehend obsolet machen”, heißt es in einem Autorenpapier aus der Grünen-Bundestagsfraktion, das der “Süddeutschen Zeitung” vorliegt. Die Bahn soll demnach jährlich drei Milliarden Euro bekommen, um das Schienennetz auszubauen und schneller zu machen. Ziel müsse sein, die Fahrzeit zwischen möglichst vielen Orten im Inland und ins benachbarte Ausland auf “maximal vier Stunden” zu senken. Konkret nennen die Autoren die Verbindungen zwischen Köln und Düsseldorf nach Berlin, Hamburg oder in Richtung München sowie die Strecke Frankfurt/Berlin.

+++ 1.15 Uhr: Massenproteste gegen Puerto Ricos Gouverneur +++

Am elften Tag von Protesten gegen die Regierung von Puerto Rico haben Zehntausende Menschen die Hauptstadt San Juan lahmgelegt. Die Demonstranten blockierten am Montag eine Autobahn, zahlreiche Geschäfte und Büros blieben geschlossen. Es war die bisher größte Demonstration, um den Rücktritt von Gouverneur Ricardo Rosselló zu fordern. Manche Beobachter sprachen von der wohl größten Demonstration in der Geschichte des Karibikarchipels, in dem rund 3,2 Millionen Menschen leben. Auslöser der Proteste waren ein Korruptionsskandal in der Regierung des US-Außengebiets sowie die Veröffentlichung von Nachrichten einer privaten Chat-Gruppe zwischen Rosselló und elf Vertrauten, in denen sie sich abschätzig über mehrere Personen äußerten. Nach Meinung Vieler waren manche der Bemerkungen frauen- und schwulenfeindlich sowie respektlos gegenüber den zahlreichen Opfern des verheerenden Hurrikans María von 2017.

+++ 0.15 Uhr: EU sieht Wahlergebnis in der Ukraine als starkes Mandat für Reformen +++ 

In der EU wird das Ergebnis der Parlamentswahl in der Ukraine als starkes Mandat für die Reformpläne des prowestlichen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gewertet. Es liege nun in der Verantwortung der neuen Autoritäten, den Erwartungen der ukrainischen Bürger Rechnung zu tragen, teilte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am Montagabend mit. Die Europäische Union stehe an der Seite der Ukraine und freue sich darauf, die politische und wirtschaftliche Annäherung weiter voranzutreiben. Wichtig für die EU sei vor allem, dass die Ukraine im Kampf gegen Korruption, bei der Rechtsstaatlichkeit und bei der energie- und gesamtwirtschaftliche Stabilität Fortschritte mache.

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