News von heute: Teilerfolg für sächsische AfD im Listenstreit – 30 Plätze genehmigt

Die wichtigsten Nachrichten im Kurz-Überblick:

  • Teilerfolg für sächsische AfD im Listenstreit – 30 Plätze genehmigt (20.27 Uhr)
  • Mönch will Mitbruder aus See retten - und geht selbst unter (18.17 Uhr)
  • Acht Kinder am Strand verschwunden – Dänen ermahnen deutsche Eltern: Passt besser auf (15.37 Uhr)
  • Rätselhafter Vermisstenfall in München: Ermittler gehen von Mord und Totschlag aus (14.44 Uhr)
  • Audi-Fahrer verklagt Bundesrepublik wegen Dieselskandal auf Schadenersatz (14.12 Uhr)

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 22 Uhr: US-Senat bestätigt Milley als neuen Generalstabschef +++

Der Vier-Sterne-General und bisherige Heeres-Generalstabschef Mark Milley ist vom US-Senat als neuer Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte bestätigt worden. Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Milley wird auf dem Top-Militärposten Joseph Dunford ablösen, dessen Ruhestand bevorsteht. Milley erklärte, es sei ihm eine Ehre, künftig als Generalstabschef zu dienen. Er war als Soldat unter anderem in Afghanistan, im Irak und in Bosnien-Herzegowina im Einsatz. Der Vereinigte Generalstab berät die US-Regierung in Verteidigungsfragen.

+++ 20.55 Uhr: Abbas: Palästinenser setzen keine Abkommen mit Israel mehr um +++

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat angekündigt, dass die palästinensische Autonomiebehörde keines der mit Israel vereinbarten Abkommen mehr umsetzt. Die Palästinenserführung habe die Entscheidung getroffen, die Abkommen mit Israel “nicht mehr anzuwenden”, sagte Abbas in einer Rede in Ramallah. Der Nahost-Konflikt ist bereits seit einiger Zeit festgefahren, am Montag sorgte der Abriss palästinensischer Häuser durch die israelische Armee erneut für Spannungen.

+++ 20.27 Uhr: Teilerfolg für sächsische AfD im Listenstreit – 30 Plätze genehmigt  +++

Im Streit um ihre Kandidatenliste zur Landtagswahl in Sachsen hat die AfD vor dem sächsischen Verfassungsgerichtshof einen Teilerfolg erzielt. Nach einer Entscheidung der Leipziger Richter darf die Partei bei dem Urnengang am 1. September mit 30 statt nur 18 Kandidaten antreten. Ein endgültiger Richterspruch in dem Rechtsstreit um ursprünglich 61 Kandidaten steht indes noch aus.

+++ 19.41 Uhr: Acker in Brand: Züge zwischen Hamburg und Berlin umgeleitet +++

Weil in der Nähe von Neustadt (Dosse) in Brandenburg ein Acker in Brand geraten war, mussten Bahnreisende sich in Geduld üben: Züge auf der ICE-Strecke zwischen Berlin und Hamburg wurden in beide Fahrtrichtungen wegen des Feuers und der Löscharbeiten für mehrere Stunden über Stendal umgeleitet. Das twitterte die Deutsche Bahn am frühen Abend. Für die Reisenden bedeutete dies eine um 90 Minuten längere Fahrzeit.

+++ 19.07 Uhr: Streik in Italien – Fluggäste müssen mit Verzögerungen rechnen +++

Flugreisende von und nach Italien müssen sich am Freitag mitten in der Urlaubszeit auf Verzögerungen einstellen. Gewerkschaften haben neben Piloten und Flugbegleitern auch Bodenpersonal sowie Beschäftigte bei Abfertigung und Catering aufgerufen, von 10 bis 14 Uhr die Arbeit niederzulegen. Ausgenommen sind Fluglotsen. Die Gewerkschaften fordern von der Regierung in Rom unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Die Fluggesellschaften haben sich auf den Ausstand vorbereitet: Sowohl die Lufthansa als auch die italienische Airline Alitalia kündigten an, Passagiere umzubuchen und zum Teil größere Maschinen einsetzen zu wollen. Alitalia strich zwei Flüge zwischen Frankfurt und Mailand.

+++ 19.06 Uhr: Sterbenskranke Frau mit Heroin getötet – Urteil erwartet +++

Im Prozess um einen Drogenabhängigen, der seiner todkranken Lebenspartnerin eine Überdosis Heroin gespritzt haben soll, wird am Freitag vor dem Landgericht Regensburg das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft forderte für den Mann zwei Jahre und drei Monate Haft, die Verteidiger plädierten auf Freispruch. Der Arzt der krebskranken und ebenfalls drogensüchtigen Frau hatte gesagt, der Mann habe sich über Jahre hinweg liebevoll um sie gekümmert. Der Arzt gab an, das Paar regelmäßig aufgesucht zu haben. Auch an jenem Tag im Mai 2018 war er demnach bei der Kranken. Wenig später soll der Angeklagte ihr den tödlichen Schuss gesetzt haben.

+++ 19.05 Uhr: Fridays-for-Future-Aktivisten demonstrieren erstmals an Flughafen +++

Die Klimaaktivisten von Fridays for Future wollen am Freitag nach eigenen Angaben erstmals an einem deutschen Flughafen demonstrieren. Die Protestveranstaltung solle am letzten Schultag vor den Sommerferien in Baden-Württemberg auf dem Stuttgarter Airport stattfinden, hieß es. Es sei der bundesweit erste Protest der Klimaaktivisten an einem Flughafen, sagte ein Organisator. “Wir wollen Reden halten, Krach machen, Banner runterhängen.” Es gehe auch darum, den Fluggästen ein schlechtes Gewissen zu machen. “Wir wollen darauf hinweisen, dass Fliegen furchtbar für die Umwelt ist.” Die Demonstranten wollen sich nach der Zeugnisvergabe am Terminal 1 auf Ebene 4 treffen. Die Aktivisten hoffen auf 1000 Teilnehmer.

+++ 19.00 Uhr: Brexit-Gespräche: Juncker und Johnson tauschen Handynummern aus +++

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat in einem Telefonat mit dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson Gesprächsbereitschaft über Brexit-Fragen signalisiert, zugleich aber die roten Linien der EU aufgezeigt. Juncker habe bekräftigt, dass das vorliegende Austrittsabkommen das beste und einzig mögliche sei, sagte seine Sprecherin Mina Andreeva. Zugleich habe er betont, dass die EU bereit sei, die geplante politische Erklärung zu den künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien zu ergänzen. 0Juncker wolle in bestmöglicher Weise mit Johnson zusammenarbeiten, so die Sprecherin weiter. Um einen direkten Draht zu ermöglichen, hätten die beiden ihre Handynummern ausgetauscht.

+++ 18.31 Uhr: Eingeschlossene Drogenschmuggler rufen in Panik Polizei +++

Die Hitze versetzte sie in Panik: Zwei mutmaßliche Drogenschmuggler haben die Polizei gerufen, um aus einem Container am belgischen Hafen von Antwerpen befreit zu werden. Nach der Befreiung aus dem Kokain-Versteck wurden die beiden Männer einem Untersuchungsrichter vorgeführt und inhaftiert, teilte die Staatsanwalt mit. Nach eigenen Angaben suchten die Polizeibeamten auf dem riesigen Hafen zwei Stunden lang nach dem Metallcontainer. Die Männer kamen mit nacktem Oberkörper aus ihrem Gefängnis und ließen sich ohne Widerstand festnehmen.

+++ 18.31 Uhr: Krankenkasse empfiehlt Selbstbefriedigung als Einschlafhilfe +++

Mit einer Masturbations-Empfehlung hat die Krankenkasse Barmer viel Aufmerksamkeit im Netz erzeugt. “Für pulsierende Nächte”, heißt es im Facebook-Auftritt der Ersatzkasse, die zu den größten Krankenkassen Deutschlands zählt. Ein Foto zeigt ein Sex-Spielzeug, das Frauen zur Selbstbefriedigung dienen soll. “Wenn du mal wieder nicht schlafen kannst, dann leg einfach mal selbst Hand an oder hol dir ein Spielzeug dazu, dann kommt der Schlaf ganz von alleine”, heißt es dazu im Text. Das Social-Media-Team der Barmer beantwortete derweil Fragen zur Kostenübernahme für das gezeigte Sex-Spielzeug: “Bei der Anschaffung und Durchführung können wir nicht behilflich sein. Von uns kommt nur der Gesundheitstipp.”

+++ 18.18 Uhr: EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Steuervorteilen für Bauern +++

Wegen steuerlicher Erleichterungen für Bauern verklagt die EU-Kommission Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof. Konkret geht es um eine Ausnahmeregelung bei der Mehrwertsteuer, die Deutschland nach Auffassung der EU-Kommission zu vielen Landwirten gewährt. Eigentlich soll diese Ausnahme nach EU-Recht nur kleinere Betriebe entlasten. Deutschland gewähre sie aber außer gewerblichen Viehzüchtern standardmäßig allen Landwirten, also auch großen Betriebe. Damit verstoße die Bundesrepublik gegen EU-Recht. Deutschland sieht darin jedoch keinen Rechtsbruch. Die Bundesregierung halte das Verfahren für vereinbar mit den europarechtlichen Vorgaben und werde es vor Gericht gegen den Vorwurf der EU-Kommission verteidigen, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums.

+++ 18.18 Uhr: Drogenring ausgehoben – über eine Tonne Kokain beschlagnahmt +++

Ermittler haben in einer internationalen Aktion einen Drogenring ausgehoben, der vom Balkan aus agiert haben soll. Mehr als eine Tonne Kokain sei beschlagnahmt worden, teilte Europol in Den Haag mit. 16 Personen seien festgenommen worden – elf in Europa und fünf in Asien. Zwei Millionen Euro Bargeld seien beschlagnahmt worden. Zum Marktwert der beschlagnahmten Drogen machte Europol keine Angaben. Die Bande habe Kokain in großen Mengen von Südamerika nach Europa geschmuggelt und dabei Privatflugzeuge eingesetzt, teilte Europol mit. Verdächtige waren in Kroatien, Tschechien, Serbien, der Schweiz und Hongkong festgenommen worden.

+++ 18.17 Uhr: Mönch will Mitbruder aus See retten - und geht selbst unter +++

Ein buddhistischer Mönch ist auf dem Biggesee in Olpe mutmaßlich tödlich verunglückt. Er hatte einen in Not geratenen jungen Mitbruder retten wollen, der nicht schwimmen konnte und schließlich von einem anderen Mönch gerettet wurde. Trotz intensiver Suche durch Feuerwehr, Polizei und DLRG fehlt von dem 60 Jahre alten Mönch jede Spur, wie ein Sprecher der Polizei  sagte. Der aus Vietnam stammende Vermisste gehört zu einer 21-köpfigen Mönchs-Reisegruppe. Den ersten Befragungen zufolge waren drei der Ausflügler – die anderen waren 35 und 23 Jahre alt – von einem Tretboot aus zum Schwimmen ins Wasser gesprungen. Warum auch der Jüngste folgte, obwohl er nicht schwimmen konnte, sei unklar. Dem 35-Jährigen sei es schließlich mit Hilfe weiterer Passanten gelungen, den Nichtschwimmer ans Ufer zu bringen.

+++ 17.44 Uhr: Deutsche Spitzendiplomatin bekommt Topjob bei Nato +++

Die deutsche Spitzendiplomatin Bettina Cadenbach wird Beigeordnete Generalsekretärin der Nato. In der Funktion werde sie die Abteilung Politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik leiten, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Zuerst hatte die “Süddeutsche Zeitung” über die Personalie berichtet.

Cadenbach ist derzeit noch Beauftragte für Sicherheitspolitik im Auswärtigen Amt. Zuvor war die 59-Jährige unter anderem deutsche Botschafterin in Georgien und arbeitete in den deutschen Vertretungen in Estland und dem Iran. Nach Angaben der Nato wird die in Osnabrück geborene Cadenbach ihren neuen Posten im September antreten. Er ist unter Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und seiner direkten Stellvertreterin Rose Gottemoeller angesiedelt. Insgesamt gab es zuletzt acht Beigeordnete Generalsekretäre.

+++ 17.42 Uhr: Wieder Brand auf früherem Truppenübungsplatz bei Jüterbog +++

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog (Brandenburg) ist erneut ein Brand ausgebrochen. Eine große Rauchwolke sei zu sehen, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle der Feuerwehr. Aufgrund der dort vorhandenen Kampfmittel würden aus Sicherheitsgründen keine Feuerwehrleute zum Löschen in das Gebiet geschickt. Unklar ist demnach, wie groß die betroffene Fläche ist.

Erst im Juni hatte es an anderer Stelle auf dem Areal des Truppenübungsplatzes einen verheerenden Waldbrand gegeben. Nach einer Woche konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Zeitweise brannten 744 Hektar – eine Fläche größer als 1000 Fußballfelder. Es war der größte Waldbrand in Brandenburg bislang.

+++ 17.28 Uhr: Modehaus Sonia Rykiel wird aufgelöst +++

Das bekannte französische Modehaus Sonia Rykiel wird aufgelöst: Das Pariser Handelsgericht teilte am Donnerstag mit, es gebe keinen Interessenten zur Übernahme des insolventen Unternehmens. Drei Bieter hatten zuvor einen Rückzieher gemacht. Das Modehaus war nach dem Tod der Designerin Sonia Rykiel 2016 in finanzielle Schwierigkeiten geraten.     

Die “Königin des Stricks” hatte ihre Modefirma während der Studenten-Unruhen 1968 in Paris gegründet. Rykiels bequeme und zugleich schicke Strickkleider gaben den Frauen Bewegungsfreiheit. Ihre Mode richte sich an “die Frau, die das Leben liebt, gerne isst, sich gerne bewegt”, sagte sie einmal. Von der Liquidierung sind gut 130 Mitarbeiter betroffen. Das Modehaus hatte im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 30 Millionen Euro geschrieben. Es verkaufte zuletzt die Hälfte seiner Kollektion in Frankreich.

+++ 17.17 Uhr: SEK-Einsatz bei Bruder des Schützen von Wächtersbach +++

Nach den Schüssen auf einen 26 Jahre alten Eritreer in Wächtersbach hat es einen Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) beim Bruder des Schützen gegeben. Dies berichtete der Hessische Rundfunk am Donnerstag. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft bestätigte dem Sender einen SEK-Einsatz in Erlensee im Mainz-Kinzig-Kreis. Dieser sei eine reine Routinemaßnahme. Weitere Angaben wollte der Sprecher demnach nicht machen. Schütze von Wächtersbach 13.09

Dem Bericht zufolge suchten die Polizisten nach Waffen, sie seien jedoch nicht fündig geworden. Der mutmaßliche Täter hatte am Montagmittag aus einem Auto heraus auf den Eritreer geschossen und diesen schwer verletzt, anschließend floh der 55 Jahre alte Mann und erschoss sich selbst. Hintergrund der Tat soll die rechte Gesinnung des Schützen gewesen sein.

+++ 17 Uhr: “Unfassbare Bilder”: Tiertransport mit hunderten verendeten Hühnern auf Autobahn gestoppt +++

Bei Rekordtemperaturen weit über 30 Grad sind in einem illegalen ungekühlten Tiertransporter auf der Fahrt durch Europa mehrere hundert Hühner qualvoll verendet. Die hessische Polizei stoppte den mit knapp 4500 Tieren beladenen Laster nach eigenen Angaben vom Mittwoch am Dienstagabend auf der Autobahn 5 bei Pohlheim, nachdem Autofahrer sie über leblose Hühner an Bord informiert hatten.    

Nach Angaben der Beamten gab es in dem Tiertransporter weder ein Kühlsystem noch Trinkwasser für die Tiere, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit rund 16 Stunden aus Frankreich unterwegs zu einem Schlachthof in Polen waren. Die Fahrt dorthin hätte noch weitere zwölf Stunden gedauert. Die Beamten sprachen von “unfassbaren Bildern”. Neben rund 500 toten Hühner hätten bereits zahlreiche weitere Tiere “in erbärmlichem Zustand” in den Käfigen gelegen.

Die Beamten lotsten den Lastwagen auf eine Rastanlage, wo sie ihn mit Unterstützung einer Amtstierärztin inspizierten. Nach deren Einschätzung hätte kein einziges Huhn bis Polen überlebt. Laut Polizei waren alle internationalen Tiertransporte am Dienstag wegen der europaweite Hitzewelle untersagt, die Fahrt hätte somit nicht stattfinden dürfen. Auch Wasser an Bord ist vorgeschrieben.

+++ 16.53 Uhr: USA wollen auf Bundesebene wieder Todesstrafe vollstrecken +++

Die USA wollen auf Bundesebene erstmals nach mehr als 15 Jahren wieder die Todesstrafe vollstrecken. Justizminister William Barr habe eine entsprechende Änderung in die Wege geleitet, teilte das US-Justizministerium am Donnerstag in Washington mit. Es sei bereits die Exekution von fünf Häftlingen angeordnet worden, gegen die die Todesstrafe verhängt worden sei. Diese seien alle unter anderem wegen des Mordes an Kindern und Jugendlichen verurteilt worden, hieß es. Ihre Exekutionen seien für Dezember und Januar geplant. Weitere Hinrichtungen würden zu einem späteren Zeitpunkt angesetzt.

In den vergangenen Jahren hatten mehrere US-Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft oder deren Vollstreckung ausgesetzt. Nach Angaben des Informationszentrums zur Todesstrafe (Death Penalty Information Center) gibt es diese Höchststrafe inzwischen in rund 20 der 50 US-Staaten nicht mehr. Fälle, in denen Straftäter von Bundesgerichten verurteilt wurden, liegen wiederum in der Hand der Bundesregierung.

+++ 16.11 Uhr: Schweres Bootsunglück im Mittelmeer befürchtet – möglicherweise 150 Tote +++

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) befürchtet ein schweres Bootsunglück im Mittelmeer mit möglicherweise bis zu 150 Toten. Weitere 145 seien gerettet worden und auf dem Weg zur Küste Libyens, teilte die Organisation am Donnerstag auf Twitter mit. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) twitterte, Berichten zufolge seien bei dem Unglück vor dem Küstenort Al-Chums mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Die libysche Küstenwache bestätigte die Angaben zunächst nicht.

Beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, kamen dieses Jahr nach IOM-Angaben bereits mehr als 680 Menschen ums Leben. Mehr als 3700 seien aufgegriffen und in Internierungslager in Libyen gebracht worden. Der nordafrikanische Staat ist ein Transitland für Tausende von Migranten.

+++ 15.59 Uhr: Spanischer Regierungschef Sánchez verliert Vertrauensabstimmung im Parlament +++

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ist auch bei der zweiten Parlamentsabstimmung über seine Wiederwahl gescheitert. Am Donnerstag – genau 48 Stunden nach der Schlappe im ersten Votum - stimmten 155 Abgeordnete gegen, aber nur 124 Abgeordnete für den 47-Jährigen. Es gab 67 Enthaltungen. Nachdem im ersten Anlauf am Dienstag eine absolute Mehrheit von 176 Stimmen nötig war, hätte dem Sozialisten im zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit gereicht – also mehr Ja- als Nein-Stimmen. 

Bis zuletzt hatte Sánchez’ sozialdemokratisch orientierte Sozialistische Arbeiterpartei PSOE mit dem linken Bündnis Unidas Podemos (UP) über eine Koalitionsregierung verhandelt. Jedoch waren die Gespräche am Ende gescheitert. UP hatte als Gegenleistung für die Unterstützung bei dem Votum mehrere wichtige Ministerposten gefordert, Sánchez lehnte dies ab. Nun hat der geschäftsführende Regierungschef zwei Monate Zeit, doch noch eine Regierung zu bilden, sonst gibt es eine weitere Neuwahl.

+++ 15.37 Uhr: Dänen ermahnen deutsche Eltern: Passt am Strand auf eure Kinder auf +++

Dänische Rettungsschwimmer haben deutsche Eltern dazu aufgerufen, an Stränden in Dänemark besser auf ihre Kinder aufzupassen. Am Mittwoch seien an einem Strand auf der westdänischen Insel Rømø nördlich von Sylt acht deutsche Kinder vorübergehend verschwunden, teilte die Rettungsschwimmerorganisation TrygFonden Kystlivredning mit. Erst nach größeren Suchaktionen der Rettungsschwimmer seien sie wiedergefunden worden.

“Wir erleben in diesen Tagen, dass richtig viele deutsche Touristen an unseren westlichen Badestränden in Dänemark sind. Darüber sind wir wirklich froh”, erklärte der Betriebsleiter der Organisation, Lasse Serup Jensby. Zugleich erlebten die Rettungsschwimmer aber auch, dass viele deutsche Kinder an den Stränden aus den Augen ihrer Eltern verschwänden. Häufig seien Eltern von ihren Mobiltelefonen oder anderem abgelenkt, so Serup Jensby. Auf Kinder aufzupassen sei nicht Aufgabe der Strandwächter.

+++ 15.13 Uhr: Bombendrohungen an Münchner Moscheen mit Neonazi-Gruppe unterzeichnet +++

Nach den Bombendrohungen an zwei Münchner Moscheen vor zwei Wochen gibt es Hinweise auf ein rechtsextremistisches Motiv. Die E-Mails mit den Drohungen seien mit “Blood & Honour” (Blut und Ehre), dem Namen einer verbotenen Neonazi-Gruppe, unterzeichnet gewesen, bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag. Zuerst hatte die “Süddeutsche Zeitung” darüber berichtet. 

Am 11. Juli hatte die Münchner Polizei wegen Drohungen zwei Moscheen räumen lassen. An beiden Gotteshäusern wurde nichts gefunden. Die Ermittlungen hat die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) übernommen. Bombendrohungen 18.52

Ein Zusammenhang mit Drohungen an Moscheen in Mannheim, Duisburg und Mainz sowie gegen die Linken-Parteizentrale in Berlin werde “intensiv geprüft”, hieß es bei der Generalstaatsanwaltschaft. Zwei der Schreiben waren mit “Combat 18″ unterzeichnet, einer Gruppe, die als bewaffneter Arm von “Blood & Honour” gilt. Die Polizei habe zudem besondere Vorkehrungen zum Schutz der beiden Moscheen in München angeordnet.

+++ 14.55 Uhr: Transitstreit: Deutschland und Österreich vereinbaren Maßnahmenplan +++

Deutschland und Österreich haben sich auf einen Zehn-Punkte-Plan für eine Entlastung des ständig wachsenden Transitverkehrs geeinigt. Ziel sei es, die Lage an der Grenze zu verbessern und den “Gesprächsstau” aufzulösen, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nach einem Krisentreffen mit seinen Amtskollegen aus Bayern und Österreich am Donnerstag in Berlin. 

Zu dem Plan gehören etwa eine stärkere Verlagerung des Autobahn-Verkehrs Richtung Brenner auf die Schiene, eine intelligentere Abfertigung, ein mobiles LKW-Leitsystem sowie bessere Terminals. Im kleinen Grenzverkehr sollten Pkw mautfrei fahren. Der Tiroler Landeschef Günther Platter will allerdings an Fahrverboten auf Ausweichrouten im Raum Innsbruck an Wochenenden sowie an der sogenannten Blockabfertigung an der Grenze festhalten. “Wir brauchen auch weiterhin diese Notmaßnahmen.” Der Verkehr über den Brenner habe enorm zugenommen und sei der mit Abstand am meisten belastete Übergang in den Alpen.

+++ 14.44 Uhr: Münchner Vermisstenfall: Ermittler gehen von Mord und Totschlag aus +++

Im Münchner Vermisstenfall gehen die Ermittler davon aus, dass der Tatverdächtige seine Ehefrau getötet und dann deren 16-jährige Tochter als Zeugin des Vorfalls ermordet haben könnte. Mit dieser Theorie sei der Haftbefehl beantragt worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Donnerstag. Zuerst hatte die “tz” darüber berichtet. Mutter Tochter München vermisst Festnahme Ehemann 0800 – neu: 1510

Seit Sonntag sitzt der 44-Jährige wegen des Verdachts auf “Totschlag in Tatmehrheit mit Mord” in Untersuchungshaft. Die beiden Frauen werden seit fast zwei Wochen vermisst. Der Tatverdächtige ist seit rund einem Jahr mit der Frau verheiratet und hatte widersprüchliche Angaben bei der Vermisstenmeldung gemacht.

+++ 14.43 Uhr: Video zeigt sechs entführte NGO-Mitarbeiter im Nordosten Nigerias +++

Mutmaßlich radikale Islamisten haben im Nordosten Nigerias sechs Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation Action Against Hunger entführt. In einer Presseerklärung bestätigte die Organisation am Donnerstag die Identität einer Frau, die am Vorabend in einem Video ihre Entführung bekanntgab. Demnach wurden die sechs Nigerianer bereits vor einer Woche nahe dem Ort Damasak im Bundesland Borno verschleppt, nachdem ihr Fahrer erschossen worden war. 

Nach Angaben der Frau befinden sich die Helfer in den Händen einer Splittergruppe der islamistischen Terrororganisation Boko Haram, der ISWAP. Sie fürchte um ihr Leben. In dem einer Lokalzeitung zugespielten Video waren alle sechs verschleppten Helfer zu sehen. Die Hilfsorganisation forderte ihre sofortige Freilassung. Die Entführten hätten Ihr Leben der Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen gewidmet.

+++ 14.24 Uhr: Johnson verspricht EU-Bürgern in Großbritannien Bleiberecht +++

Der britische Premierminister Boris Johnson hat den mehr als drei Millionen EU-Bürgern im Land ein Bleiberecht für die Zeit nach dem Brexit garantiert. Damit wiederholte der neue Regierungschef am Donnerstag in seiner ersten Parlamentsrede als Premier ein Versprechen, das er bereits vor der Amtsübernahme gegeben hatte. Er danke den 3,2 Millionen Staatsbürgern anderer EU-Länder, die in Großbritannien wohnten und arbeiteten, für ihren Beitrag zur britischen Gesellschaft und auch für ihre Geduld. Er könne den Betroffenen versichern, dass sie unter seiner Regierung absolute Gewissheit auf das Recht zum Bleiben hätten.

+++ 14.12 Uhr: Audi-Fahrer verklagt Bundesrepublik wegen Dieselskandal auf Schadenersatz +++

Wegen des Volkswagen-Dieselskandals hat ein Autobesitzer am Landgericht Hannover eine Schadenersatzklage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Wie das Gericht am Donnerstag mitteilte, fordert der Besitzer eines Audi in einem Zivilverfahren knapp 47.300 Euro. Seiner Argumentation zufolge habe der Staat die Typengenehmigung “leichtfertig” erteilt und es versäumt, “abschreckende Sanktionsmaßnahmen” zu verhängen. Audi Krise

Über mögliche Erfolgsaussichten oder Zeithorizonte äußerte sich das Gericht nicht. Die Klage werde nunmehr der Bundesrepublik als Beklagter zugestellt, danach werde das “schriftliche Vorverfahren” eingeleitet. In diesem werde der anhängige Rechtsstreit zunächst durch schriftliche Stellungnahmen beider Parteien “aufbereitet”. 

Der nicht näher identifizierte Kläger macht laut Gericht geltend, dass die “im Rückblick fehlerhafte Erteilung der Typengenehmigung” durch die Behörden und ein zu spätes Eingreifen des zuständigen Bundesverkehrsministeriums zu dem finanziellen Schaden führten.

+++ 14.04 Uhr: Sicherheitsdienste: Ukraine stoppt russischen Tanker in Hafen im Schwarzen Meer +++

Die ukrainischen Behörden haben in einem Hafen am Schwarzen Meer einen russischen Tanker festgehalten. Das Schiff habe im vergangenen November im Verband mit anderen russischen Schiffen vor der von Russland annektierten Halbinsel Krim an der Beschlagnahmung ukrainischer Marineschiffe teilgenommen, teilte der ukrainische Geheimdienst SBU am Donnerstag mit. Der Tanker “Nejma” liegt nun im ukrainischen Hafen von Ismail in der Region Odessa.    

Die ukrainische Krim-Halbinsel war im März 2014 nach einem umstrittenen Referendum von Russland ins eigene Staatsgebiet eingegliedert worden. Die Regierung in Kiew und der Westen sehen dies als völkerrechtswidrige Annexion an und betrachten die Krim weiter als Teil der Ukraine. Die EU und die USA verhängten wegen der Annexion Sanktionen gegen Moskau

+++ 14.03 Uhr: Weser zu warm: Atomkraftwerk Grohnde wird abgeschaltet +++

Das Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen soll wegen der steigenden Wesertemperatur voraussichtlich am Freitag gegen Mittag abgeschaltet werden. Dann werde für das Flusswasser die kritische Temperaturgrenze von 26 Grad erwartet, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums am Donnerstag. Zum Schutz des Ökosystems der Weser dürfe dann kein wärmeres Wasser mehr in den Fluss geleitet werden. Sobald sich die Weser nachhaltig abkühle, werde der Betrieb wieder aufgenommen, teilte die Betreibergesellschaft Preussen Elektra mit. Dies werde voraussichtlich am Sonntag der Fall sein.

Das Wasser der Weser wird in Grohnde zur Kühlung des Atommeilers genutzt und anschließend wieder in den Fluss geleitet. Weil die Weser derzeit vergleichsweise wenig Wasser führe, erhitze sie sich deutlich schneller als in Zeiten höherer Pegel, sagte die Ministeriumssprecherin.

+++ 14.02 Uhr: Nach Chefwechsel: Türkische Zentralbank senkt Leitzins deutlich +++

Die türkische Zentralbank hat das erste Mal seit 2015 die Leitzinsen gesenkt und kommt damit einer Forderung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nach. Der Zinssatz werde von 24 Prozent deutlich auf 19,75 gesenkt, teilte die Notenbank am Donnerstag mit. 06: Erdogan feuert Chef der türkischen Zentralbank – 7c688e253b216219

Es war die erste Sitzung unter dem neuen Zentralbankchef Murat Uysal. Erdogan hatte den vorherigen Chef Murat Cetinkaya Anfang Juli gefeuert. Cetinkaya hatte die Forderungen des Präsidenten nach niedrigen Zinsen nicht umgesetzt.

Investoren sorgen sich um die Unabhängigkeit der türkischen Währungshüter. Erdogan hatte dies nach dem Rauswurf Cetinkayas selbst befeuert und gesagt: Von nun an werde die Zentralbank das Wirtschaftsprogramm der Regierung “viel stärker unterstützen”.

+++ 13.56 Uhr: Flugverkehr nach Tank-Panne auf Flughafen Schiphol weiter eingeschränkt +++

Nach der Panne bei der Flugzeug-Betankung auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ist der Flugverkehr immer noch eingeschränkt. Dutzende Flüge von und nach Schiphol mussten auch am Donnerstag abgesagt werden, tausende Passagiere waren davon betroffen. Nach dem Ausfall am Mittwoch normalisiere sich die Lage langsam wieder, sagte eine Sprecherin der niederländischen Fluglinie KLM.    

Eine Panne im Betankungs-System des zuständigen Subunternehmers Aircraft Fuel Supply hatte am Vortag für Chaos gesorgt. Rund 300 Flüge mussten mitten in der Feriensaison abgesagt werden, zehntausende Passagiere waren betroffen. Einige von ihnen mussten im Flughafen übernachten. Zwar wurde die Panne am Abend behoben, doch dauerte es, bis sich der Flughafenbetrieb wieder normalisierte.

+++ 13.55 Uhr: EU-Kommission verklagt Ungarn wegen “Stop-Soros-Gesetz” +++

Ungarn muss sich wegen seines Umgangs mit Flüchtlingshelfern und Asylsuchenden vor dem Europäischen Gerichtshof verantworten. Die EU-Kommission kündigte am Donnerstag eine Klage gegen das Land an. Mit ihr will sie die Regierung des rechts-nationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban dazu zwingen, umstrittene Maßnahmen zurückzunehmen. Sie sehen unter anderem vor, Hilfeleistung bei Asylanträgen unter Strafe zu stellen und das Recht auf die Beantragung von Asyl weiter einzuschränken. Die EU-Kommission hält dies für unvereinbar mit EU-Recht. 

Die Regierung Orbans hatte die Bestimmungen gegen Flüchtlingshelfer im Vorjahr unter der Bezeichnung “Stop-Soros-Gesetz” vom Parlament beschließen lassen. Die Bezeichnung “Stop Soros” bezieht sich auf den liberalen US-Milliardär George Soros. Der aus Ungarn stammende Holocaust-Überlebende unterstützt mit seiner humanitären Stiftung zahlreiche Zivilorganisationen, die Flüchtlingen und Asylsuchenden helfen.

+++ 13.47 Uhr: EZB hält Leitzins im Euroraum auf Rekordtief von null Prozent +++

Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent. Das entschied der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) bei seiner turnusmäßigen Sitzung am Donnerstag in Frankfurt, wie die Notenbank mitteilte.

+++ 13.43 Uhr: Großrazzia wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in mehreren Bundesländern +++

In mehreren Bundesländern haben das Hauptzollamt Karlsruhe und die Staatsanwaltschaft Mannheim bei einer Großrazzia wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe rund 30 Wohnungen und Geschäfte durchsucht. 16 Beschuldigte sollen Löhne vorenthalten und Steuern hinterzogen haben, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Weitere Angaben zu den Beschuldigten machten die Ermittler nicht.

Seit 2017 sollen von zwei Unternehmen Bauaufträge ausgeführt worden sein, ohne dass die Arbeitnehmer bei den Sozialkassen und beim Fiskus gemeldet waren. Dadurch sollen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern in Höhe von 1,25 Millionen Euro hinterzogen worden sein.

+++ 13.13 Uhr: Brüssel schaltet EuGH wegen Kriminalisierung von Flüchtlingshilfe in Ungarn ein +++

Wegen des umstrittenen “Stopp-Soros-Gesetzes” in Ungarn ruft die Europäische Kommission den Europäischen Gerichtshof (EuGH) an. Die Gesetzgebung in Ungarn führe zu einer Kriminalisierung der Flüchtlingshilfe, erklärte die Kommission in Brüssel. Die Kommission wendet sich mit diesem Schritt gegen ein vor gut einem Jahr beschlossenes Gesetz, das Hilfeleistungen für Asylbewerber in Ungarn im Namen einer Organisation verbietet.

+++ 13.02 Uhr: Kleinkind stirbt nach Fenstersturz in Wien +++

Ein zehn Monate alter Junge ist in Wien bei einem Sturz aus dem Fenster einer Wohnung im vierten Stock gestorben. Polizisten und Sanitäter versuchten noch, das Baby wiederzubeleben. Für das Kind kam aber jede Hilfe zu spät. “Beide Eltern waren in der Wohnung anwesend”, sagte ein Polizeisprecher. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar. Fremdverschulden schloss die Polizei aus. Die schwer schockierten Eltern wurden psychologisch betreut.Boris Johnsons Grusel-Kabinett_10.10Uhr

+++ 13.01 Uhr: Johnson will Großbritannien zum großartigsten Land der Erde machen +++

Großbritanniens neuer Premierminister Boris Johnson hat seinem Land eine glorreiche Zukunft prophezeit. Seine Aufgabe sei es, die Briten aus der Europäischen Union zu führen und das Vereinigte Königreich zum großartigsten Land der Erde zu machen, sagte Johnson in seiner ersten Parlamentsrede als Premierminister im Unterhaus in London. Im Jahr 2050 könne Großbritannien die am meisten florierende Wirtschaft Europas und somit Zentrum eines neuen Netzwerks an Handelsabkommen sein.

+++ 12.43 Uhr: Kopflose Leiche von 81-jährigem Schweizer nahe Genf entdeckt +++

Die kopflose Leiche eines 81-jährigen Schweizers gibt der französischen Polizei Rätsel auf. Der leblose Körper mit abgetrenntem Kopf wurde in einem Feld in der französischen Grenzgemeinde Ferney-Voltaire nordwestlich von Genf entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der tote Mann trug weder eine Hose noch einen Slip.

Die Polizei konnte den Schweizer mit Hilfe der Ausweispapiere identifizieren, die er bei sich trug. “Er lag bereits mehrere Tage dort, die Leiche war im Zustand fortgeschrittener Verwesung”, erklärte die zuständige Staatsanwaltschaft in Bourg-en-Bresse.

Die Leiche wird nun in einem Institut für Rechtsmedizin in Lyon untersucht. Die Ermittler schließen eine natürliche Todesursache nicht aus. Den Angaben zufolge könnte der Mann “einem natürlichen Bedürfnis” nachgegangen sein und dabei einen Schwächeanfall erlitten haben. Der Kopf könnte später von einem Tier abgetrennt worden sein, hieß es.

+++ 12.20 Uhr: Kabarettist Manfred Uhlig ist tot +++

Millionen Fernsehzuschauer kennen ihn aus DDR-Zeiten von der Sendung “Ein Kessel Buntes”: Der Kabarettist und Moderator Manfred Uhlig ist tot. Das bestätigte das Leipziger Kabarett Pfeffermühle am Donnerstag unter Berufung auf seine Tochter. Der Leipziger Uhlig wurde 91 Jahre alt. 

Manfred Uhlig wurde bekannt durch den DDR-Unterhaltungsklassiker "Ein Kessel Buntes"
Manfred Uhlig wurde bekannt durch den DDR-Unterhaltungsklassiker “Ein Kessel Buntes”
© Dirk Kohl

Der Moderator war bekannt durch den DDR-Unterhaltungsklassiker “Ein Kessel Buntes”. In den 70er Jahren war er als Mitglied des satirischen Trios “Die drei Dialektiker” Gastgeber der TV-Show. Angefangen hatte er als Schauspieler, war dann von 1956 bis 1962 Mitglied des Kabarett-Ensembles der Pfeffermühle und kam darüber zum Rundfunk der DDR. 24 Jahre lang moderierte er auch die Hörfunksendung “Alte Liebe rostet nicht”.  

+++ 12.16 Uhr: Paris, Berlin und London wollen sich in Tanker-Krise abstimmen +++

ach der Festsetzung eines britischen Tankers durch den Iran wollen sich die Regierungen in Paris, Berlin und London militärisch enger abstimmen. Das sagte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly am Donnerstag der Zeitung “L’Est Républicain”. Die Entsendung zusätzlicher Streitkräfte sei bisher nicht vorgesehen. Iran britischer Tanker 8.45

Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Freitag vergangener Woche den unter britischer Flagge fahrenden Tanker “Stena Impero” beschlagnahmt.

Das Auswärtige Amt in Berlin hatte dazu erklärt, es sei “noch zu früh, über mögliche Formen einer deutschen Unterstützung und Beteiligung zu sprechen”. Nach Angaben aus Brüssel ist keine EU-Mission geplant.

+++ 12.15 Uhr: Tunesiens Präsident Essebsi ist tot +++

Tunesiens Präsident Béji Caïd Essebsi ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Wie das Präsidialamt in Tunis auf Facebook mitteilte, starb Essebsi am Donnerstag wenige Stunden nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Der Politik-Veteran war 2014 bei der ersten demokratischen Wahl Tunesiens zum Staatsoberhaupt gewählt worden und hatte im April seinen Verzicht auf eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im November erklärt.

+++ 12.11 Uhr: Israels Ex-Regierungschef sagt Schweiz-Reise wegen Strafverfolgung ab +++

Israels Ex-Ministerpräsident Ehud Olmert hat nach eigenen Angaben eine Reise in die Schweiz wegen einer drohenden Strafverfolgung abgesagt. Hintergrund ist der Vorwurf möglicher Kriegsverbrechen während Olmerts Amtszeit als Ministerpräsident von 2006 bis 2009. Die Schweizer Behörden hätten mitgeteilt, dass sie ihn “befragen wollten und möglicherweise auch festnehmen”, teilte Olmert am Donnerstag mit. Das schweizerische Außenministerium verwies an die Bundesanwaltschaft. Dort hieß es: “Die Bundesanwaltschaft führt zurzeit kein Strafverfahren gegen Ehud Olmert.”

+++12.10 Uhr: Nitrat im Grundwasser: EU-Kommission setzt Deutschland letzte Frist +++

Beim Schutz des Grundwassers vor zu viel Dünger und Nitrat verstößt Deutschland nach Ansicht der EU-Kommission noch immer gegen EU-Recht. Die Brüsseler Behörde setzte der Bundesregierung am Donnerstag eine letzte Frist von zwei Monaten, ehe der Fall erneut vor dem Europäischen Gerichtshof landen könnte und Geldstrafen in Millionenhöhe drohen. Das teilte der deutsche Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth mit.

+++ 12.03 Uhr: Nissan streicht nach Gewinneinbruch jeden elften Arbeitsplatz +++

Nach einem heftigen Gewinneinbruch streicht der japanische Renault-Partner Nissan etwa jeden elften Arbeitsplatz. Zum Endes des Geschäftsjahres 2022/23 (31. März) sollen die globalen Produktionskapazitäten um 10 Prozent gestutzt werden. Die Belegschaft wird um etwa 12.500 Stellen reduziert, wie Nissan am Donnerstag in Yokohama mitteilte.

Aktuelle Angaben zur Zahl der Beschäftigten liegen nicht vor, nach früheren Angaben waren es Ende März 2018 weltweit knapp 139.000. In Deutschland hat Nissan keine Produktion.

+++ 11.51 Uhr: Regierung will Terrorverdächtigen die Rückkehr nach Australien temporär verbieten +++

Ein neues Anti-Terror-Gesetz erlaubt es der Regierung in Canberra, terrorverdächtigen Bürgern für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren die Rückkehr nach Australien zu verbieten. Der Senat verabschiedete das Gesetz am Donnerstag. Die neuen Regeln betreffen Australier über 14 Jahren, die verdächtigt werden, Extremisten zu sein oder Verbindungen zu terroristischen Organisationen zu haben. Sie gelten auch für Kämpfer in ausländischen Konflikten wie etwa Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Nach Ablauf des vorläufigen Einreiseverbots können die Betroffenen demnach eine Rückkehr beantragen. Das Innenministerium entscheidet dann über mögliche Auflagen.

Das Gesetz gilt als kontrovers. Mehrere australische Frauen und Kinder warten derzeit in Flüchtlingslagern in Syrien auf eine Rückführung nach Australien. Nach Angaben der Regierung in Canberra sind rund 230 Australier nach Syrien und Irak gezogen, um sich dem IS anzuschließen. Rund 100 von ihnen seien bisher in dem Konflikt getötet worden. 40 sind inzwischen nach Australien zurückgekehrt, darunter acht Kinder getöteter IS-Kämpfer.

+++ 11.35 Uhr: Waldbrand vernichtet riesige Waldflächen in Russland +++

Im Osten Russlands breiten sich Waldbrände aus. Nach Angaben der Forstverwaltung vom Donnerstag ist bereits eine Fläche von insgesamt mehr als zwei Millionen Hektar abgebrannt. Das entspricht etwa der Größe von Hessen. Aktuell gebe es 162 Brände auf einer Fläche von fast 150.000 Hektar. Am stärksten betroffen sei die Region Irkutsk am Baikalsee. In den meisten Fällen bestehe aber keine Bedrohung für Städte und Siedlungen, teilten die Behörden mit. 

Russischen Medienberichten zufolge brennen meist Wälder in schwer zugänglichen Gebieten. Dort zu löschen, käme teurer als der Schaden, den die Feuer anrichteten. Löschtrupps rücken demnach nur an, wenn Dörfer und Städte oder Infrastruktur gefährdet seien. Nach offiziellen Angaben bekämpfen derzeit mehr als 2300 Einsatzkräfte die Feuer. Auch Löschflugzeuge werden eingesetzt. Bilder aus den Regionen zeigen, wie der Himmel von Qualm bedeckt und die Sonne kaum zu sehen ist. In der Stadt Krasnojarsk rieten die Behörden den Einwohnern, nur dann nach draußen zu gehen, wenn dies wirklich notwendig sei. Rauchwolken seien mittlerweile bis zum Ural gezogen.

+++ 11.31 Uhr: Ferdinand von Bismarck ist tot +++

Der Urenkel des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck, Ferdinand von Bismarck, ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

Ferdinand von Bismarck ist der Urenkel des ehemaligen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck
Ferdinand von Bismarck ist der Urenkel des ehemaligen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck
© Franziska Krug

Das bestätigte die Familie des Fürsten der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Ferdinand von Bismarck lebte mit seiner Familie auf Schloss Friedrichsruh im Sachsenwald rund 20 Kilometer östlich von Hamburg. Er sei am 23. Juli im St. Adolf-Stift in Reinbek gestorben ist, sagte ein Sprecher der Familie am Donnerstag.

+++ 11.09 Uhr: USA schicken Kriegsschiff in Straße von Taiwan +++

Nach Drohungen Chinas gegen Taiwan haben die USA ein Kriegsschiff in die Straße von Taiwan geschickt. Nach Angaben der siebten US-Flotte vom Donnerstag handelte es sich bei der Durchfahrt der “USS Antietam” um einen Routineeinsatz in der Meerenge zwischen China und Taiwan. Die USA zeigten damit ihr “Engagement für einen freien und offenen Indischen und Pazifischen Ozean”, teilte die US-Flotte mit. Chinas Reaktion fiel verhalten aus.    

Peking sieht Taiwan, das sich 1949 von China abgespalten hatte, als abtrünnige Provinz, die eines Tages wieder mit dem Festland vereinigt werden soll – notfalls mit militärischer Gewalt. Am Mittwoch hatte China in seinem Weißbuch zur nationalen Verteidigungspolitik erneut gedroht, Unabhängigkeitsbestrebungen Taiwans gegebenenfalls mit militärischer Gewalt entgegenzutreten.

+++ 10.50 Uhr: Facebook macht Milliarden-Gewinn trotz Rekordstrafe +++

Facebook hat die Rekord-Datenschutzstrafe in den USA mit Leichtigkeit verdaut. Im zweiten Quartal machte das Online-Netzwerk immer noch einen Gewinn von gut 2,6 Milliarden Dollar – etwa halb so viel wie ein Jahr zuvor. Dabei hatte Facebook weitere zwei Milliarden Dollar als Belastung aus den Datenschutz-Ermittlungen der US-Behörde FTC verbucht. Der Umsatz stieg unterdessen im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar, wie Facebook nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. 

Facebook hatte sich bereiterklärt, fünf Milliarden Dollar zu zahlen, damit die FTC ihre Ermittlungen einstellt. Drei Milliarden Dollar hatte Facebook bereits im ersten Quartal zurückgelegt. Im zweiten Quartal stellte der Konzern zudem 1,1 Milliarden Dollar für möglicherweise höhere Steuerzahlungen als Folge eines anderen Rechtsstreits zurück.

+++ 10.25 Uhr: Deutsche Fahnder nehmen Intensivtäter in Thailand fest +++

Zielfahnder des bayerischen Landeskriminalamts haben einen auf Bewährung freien Intensivtäter in Thailand festnehmen lassen. Der 33 Jahre alte Mann aus Starnberg habe zunächst gegen Bewährungsauflagen während einer zweijährigen Haftstrafe wegen Drogendelikten verstoßen, teilten die Ermittler am Donnerstag in München mit. Deshalb sei Haftbefehl erlassen worden. Außerdem habe ein weiterer Haftbefehl wegen Drogenhandels und des Filmens von Frauen in einer Damentoilette bestanden.

Darüber hinaus sei der Mann durch rechtsmotivierte Hasspostings auf einer Internetplattform aufgefallen. Unter diesen Gesamtumständen und weil der Tatverdächtige bereits seit seinem zehnten Lebensjahr diverse Straftaten begangen hatte, leiteten die Ermittler im November eine internationale Fahndung ein und konnten den Mann schließlich im Juni durch die thailändische Polizei festnehmen lassen. Mittlerweile wurde er nach Deutschland überstellt.

+++ 10.23 Uhr: Zwei Bergsteiger am Matterhorn tödlich verunglückt +++

Am Matterhorn in der Schweiz sind zwei Bergsteiger abgestürzt und ums Leben gekommen. Es handele sich um einen Bergführer und einen Gast, teilte die Polizei im Kanton Wallis am Donnerstag mit. Die beiden seien durch einen Felsabbruch in die Tiefe gerissen worden. Aus welchem Land der Gast kam, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. 

Blick aufs Matterhorn
Blick aufs Matterhorn. Zwei Bergsteiger sind dort am Mittwoch abgestürzt.
© Dominic Steinmann / Keystone

Bergführer und Gast seien am Mittwoch als Zweierseilschaft oberhalb von 4250 Metern unterwegs gewesen. Das Unglück ereignete sich bereits am Morgen. Ein erster Rettungseinsatz musste am Mittwoch wegen akuter Steinschlaggefahr unterbrochen worden. Die Opfer wurden schließlich mit dem Helikopter aus der Ostwand des Matterhorns geborgen und nach Zermatt geflogen.

+++ 9.56 Uhr: Private chinesische Raumfahrtfirma schickt erstmals Rakete ins All +++

Erstmals ist einem privaten chinesischen Raumfahrtunternehmen der Start einer Trägerrakete in die Erdumlaufbahn gelungen. Die selbst entwickelte Rakete der Pekinger Firma iSpace hob am Donnerstag vom chinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan in der Wüste Gobi ab, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Demnach brachte die “Hyperbola-1″ zwei Satelliten in den Orbit.

Chinesische Staatsmedien bezeichneten den Start am Donnerstag als “Meilenstein” für Chinas private Raumfahrtindustrie. In China gibt es Dutzende Firmen, die versuchen, in der privaten Raumfahrt Fuß zu fassen. Der US-Raumfahrtbehörde Nasa zufolge führten diese Unternehmen allein 2018 etwa dreißig Raketenstarts durch.

+++ 9.44 Uhr: Bericht: “Raketenmann” Zapata scheitert bei Ärmelkanal-Überquerung“

“Raketenmann” Franky Zapata ist laut einem französischen Medienbericht bei seinem Versuch gescheitert, mit einer Turbo-Plattform den Ärmelkanal zu überqueren. Der 40-Jährige sei beim Auftanken gestürzt, berichtet der TV-Nachrichtensender BFMTV.

Zapata war von Nordfrankreich aus zu seinem Flug über den Ärmelkanal aufgebrochen. Er wollte auf seinem “Flyboard” die Strecke von rund 35 Kilometern bis zum britischen Küstenort St. Margaret’s Bay zurücklegen.

+++ 9.25 Uhr: Schweden erhebt Anklage gegen US-Rapper Asap Rocky +++

Die schwedische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den US-Musiker Asap Rocky erhoben. Nach einem gewalttätigen Zwischenfall vor rund dreieinhalb Wochen müssen sich der 30 Jahre alte Rapper und zwei weitere Personen nun wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten, wie die Stockholmer Staatsanwaltschaft mitteilte. 25: Schweden erhebt Anklage gegen USRapper AAP Rocky – 8e1af012231aa2c7

Sogar US-Präsident Donald Trump hatte sich in den Fall eingeschaltet. Promis wie Reality-TV-Persönlichkeit Kim Kardashian und Popstar Justin Bieber hatten die Freilassung von Asap Rocky gefordert.

+++ 9.11 Uhr: Einwohner Bremens am stärksten von Armut bedroht +++

Die Einwohner Bremens sind im vergangenen Jahr im Ländervergleich am häufigsten von Armut bedroht gewesen. 22,7 Prozent der Bevölkerung waren gefährdet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag auf Basis des sogenannten Mikrozensus mitteilte. Am geringsten war das Risiko in Bayern, dort waren 11,7 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Vor allem Alleinerziehende sind laut den Statistikern armutsgefährdet.

+++ 9.06 Uhr: Große Tank-Panne macht weiter Probleme am Amsterdamer Flughafen +++

Nach der großen Panne im Tank-System am Amsterdamer Flughafen Schiphol ist der Flugverkehr noch immer behindert. Reisende müssten weiter mit Verspätungen und Annullierungen rechnen, teilte der Flughafen mit. Am Mittwoch hatten schwere Probleme bei der Betankung der Flugzeuge ein Chaos ausgelöst. Zehntausende Passagiere waren gestrandet. Die Probleme waren erst nach mehr als acht Stunden am späten Abend behoben worden.

180 Flüge waren annulliert worden und mehr als 100 hatten Verspätungen, da die Maschinen nicht voll aufgetankt werden konnten. Fluggesellschaften und Flughafen rechneten damit, dass sich die Lage im Laufe des Tages normalisieren werde.

+++ 8.41 Uhr: Frau in den USA wegen Tötung ihrer kleinen Tochter zu 25 Jahren Haft verurteilt +++

Wegen des Mordes an ihrer kleinen Tochter ist eine Frau im US-Bundesstaat Kalifornien zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Die dreijährige Maiya war gestorben, nachdem sie bei heißen Temperaturen fast zehn Stunden lang in einem Auto zurückgelassen worden war. Die Mutter hatte nach Angaben der Ermittler angegeben, ihrer Tochter “die Dämonen austreiben” zu wollen. Das Strafmaß wurde am vergangenen Freitag verkündet, wie die Staatsanwaltschaft in Sacremento mitteilte.

+++ 8.40 Uhr: Brand in Hühnerstall mit zehntausenden toten Tieren brach in Gebäude aus +++

Ein Brand in einem Hühnerstall im niedersächsischen Neuenkirchen-Vörden, bei dem rund 86.500 Tiere verendeten, ist entgegen erster Annahmen in dem Gebäude ausgebrochen. Das Feuer habe offensichtlich nicht von einem brennenden Feld auf die Anlage übergegriffen, sondern sei aus unklarer Ursache im Innern entstanden, teilte die Polizei in Cloppenburg mit. Erst danach sei es zum Flächenbrand auf dem abgeernteten Feld gekommen.

Der Brand war am Mittwochnachmittag ausgebrochen. Zunächst war von rund 80.000 toten Hühnern die Rede. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei auf etwa 2,8 Millionen Euro. Zur Brandbekämpfung waren fast 180 Feuerwehrkräfte und 40 Fahrzeuge im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.25: Medien MissbrauchsAngeklagter Epstein verletzt aufgefunden – 53a56f46a60eb6de

+++ 8.40 Uhr: Medien: US-Unternehmer Epstein verletzt in Haftzelle gefunden +++

Der wegen Missbrauchs minderjähriger Mädchen angeklagte US-Unternehmer Jeffrey Epstein ist laut Medienberichten verletzt in seiner Gefängniszelle in New York gefunden worden. Der 66-Jährige habe am Mittwoch (Ortszeit) halb bewusstlos mit Spuren an seinem Hals auf dem Zellenboden der Haftanstalt in Manhattan gelegen, berichteten US-Medien unter Berufung auf nicht genauer genannte Quellen aus dem Umfeld der Ermittlungen. Wie er sich die Verletzungen zugezogen habe, war noch unklar. Anwälte für den Geschäftsmann wollten sich laut Medienberichten zunächst nicht zu der Sache äußern.

+++ 8.37 Uhr: Grüne fordern “Recht auf Homeoffice” bei Hitzewellen +++

Ein “Recht auf Homeoffice” für Büroangestellte und ein “Recht auf Hitzefrei” für Arbeitnehmer mit Freiluftberufen fordern die Grünen für künftige Hitzeperioden. Die Klimakrise sei eine Gefahr für die menschliche Gesundheit, heißt es in einem “Hitzeaktionsplan” der Partei, über den “Spiegel online” berichtete. Das Recht auf Arbeit von Zuhause solle demnach für alle Beschäftigten gelten, “sofern dem keine betrieblichen Gründe entgegenstehen”. Der Bericht zitiert Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter mit den Worten: “Wir brauchen dringend einen koordinierten Hitzeaktionsplan, um unsere Gesellschaft auf die extreme Hitze vorzubereiten und unsere Gesundheit zu schützen.”Hitze Deutschland Donnerstag_6.50Uhr

+++ 8.30 Uhr: Bericht: Ministerien und Behörden buchten 229.116 Inlandsflüge +++

Die Mitarbeiter der Bundesministerien und ihrer nachgeordneten Behörden haben einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr 229.116 Flüge im Inland absolviert. Dies berichtete “Welt” am Donnerstag unter Berufung auf das Innenministerium, das diese Dienstreisen erfasst. Eine Abfrage bei den Ministerien ergab zudem, dass bei mehreren von ihnen die Zahl dieser Flugreisen in den ersten Monaten 2019 gestiegen ist. Auch in angegliederten Institutionen wie Bundesamt für Migration, Bundesbank oder Kreditanstalt für Wiederaufbau gehören demnach Reisen per Flugzeug zum Arbeitsalltag.

Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Und angesichts der Erderhitzung sind gerade Inlandsflüge umstritten, weil es oftmals umweltfreundliche Alternativen gibt, etwa die Bahn. 2018 flogen laut Statistischem Bundesamt 23,5 Millionen Passagiere im Inland.

Bei den Ministerien gehört das Verteidigungsressort dem Bericht zufolge zu den größten Vielfliegern. Seine Mitarbeiter flogen 2018 insgesamt 13.437 Mal inländisch, also 1119 Mal pro Monat.

+++ 8.07 Uhr: Bahnverkehr in Bielefeld nach Feuer eingeschränkt +++

Nach einem Feuer am Bielefelder Hauptbahnhof in der Nacht müssen sich Bahnfahrer auf Einschränkungen einstellen. Eine Regionalbahnlinie konnte den Bahnhof am Morgen nicht anfahren, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Bei allen weiteren Zügen sei zwar nicht mit Ausfällen, aber mit Verspätungen zu rechnen, da die Gleise eins bis vier vollständig gesperrt worden seien. Über Bielefeld führen zum Beispiel die viel genutzten ICE-Verbindungen von Köln übers Ruhrgebiet nach Hannover und Berlin. Einem Sprecher der Bundespolizei zufolge war das Feuer gegen 3 Uhr am Dach zwischen den Gleisen eins und zwei ausgebrochen. Dort gebe es Dachstuhlarbeiten. Die Bundespolizei schätzte den Schaden auf etwa 250 000 Euro.

+++ 6.11 Uhr: Gouverneur von Puerto Rico kündigt nach Massenprotesten Rücktritt an +++

Nach Massenprotesten hat der umstrittene Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rosselló, seinen Rücktritt angekündigt. Er werde das Amt am 2. August niederlegen, sagte Rosselló in einer Videobotschaft. Der Gouverneur des US-Außengebiets war durch das Bekanntwerden von Textbotschaften, in denen er und Mitglieder seiner Regierung sich über Journalisten, Homosexuelle und Hurrikan-Opfer lustig machten, unter Druck geraten.

+++ 5.44 Uhr: Nordkorea provoziert mit neuen Raketentests +++

Mit neuen Raketentests hat Nordkorea seine Nachbarländer und die USA provoziert. Nordkorea feuerte am Morgen nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte zwei Kurzstreckenraketen ab. Die Raketen flogen demnach rund 430 Kilometer weit und stürzten dann ins Meer. Die Waffentests erfolgten inmitten des Ringens um eine Wiederaufnahme der Atomgespräche mit Washington und vor geplanten Militärübungen der USA mit Südkorea.

+++ 4.53 Uhr: Erdrutsch in China: Zahl der Toten steigt auf 15 +++

Nach dem großen Erdrutsch in Südwestchina sind bis Donnerstag 15 Leichen geborgen worden. Rund 30 Menschen wurden weiter vermisst, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Erdmassen hatten am Dienstagabend 21 Häuser eines Dorfes bei der Stadt Liupanshui (Provinz Guizhou) verschüttet.

+++ 5.34 Uhr: DAK: Arbeitsausfälle wegen psychischer Probleme mehr als verdreifacht +++

Die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdreifacht. Das geht aus einer Langzeituntersuchung der DAK-Gesundheit hervor. In ihrem “Psychoreport 2019″ hat die Krankenkasse die Fehltage ihrer Versicherten seit 1997 ausgewertet. Die Krankschreibungen von Arbeitnehmern wegen psychischer Leiden erreichten demnach im Jahr 2017 einen Höchststand. 

Im Schnitt fiel 2017 jeder Versicherte wegen psychischer Probleme für 2,5 Tage auf der Arbeit aus. Zwanzig Jahre vorher waren es im Schnitt nur 0,7 Krankheitstage pro Versichertem. Erst 2018 ging die Zahl der Fehltage wegen psychischer Leiden nach stetigem Anstieg erstmals wieder leicht zurück.

DAK-Vorstandschef Andreas Storm führt die Entwicklung auch auf einen offeneren Umgang mit psychischen Problemen zurück: “Vor allem beim Arzt-Patienten-Gespräch sind psychische Probleme heutzutage kein Tabu mehr.”

+++ 4.49 Uhr: Kommissarische SPD-Chefin Schwesig offen für bundesweites Zentralabi +++

Die kommissarische SPD-Chefin Manuela Schwesig ist offen für ein einheitliches Abitur in Deutschland. “Die Schulsysteme und auch die Schulabschlüsse der Länder müssen vergleichbar sein. Ein Zentralabitur wäre sicherlich eine Lösung dafür”, sagte die Regierungschefin Mecklenburg-Vorpommerns dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Zumindest brauchen wir möglichst viele gemeinsame Standards.” Darauf wirke Mecklenburg-Vorpommern in der Kultusministerkonferenz hin.

+++ 3.33 Uhr: Zentralrat der Juden ruft vor Landtagswahl zu Isolierung der AfD auf +++

Der Zentralrat der Juden hat die Parteien vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland dazu aufgerufen, die AfD politisch zu isolieren. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”, die Koalition einer Partei mit der AfD wäre ein “fatales Signal”. Er hoffe sehr, dass sich die Parteien ihrer Verantwortung bewusst seien und nicht jeder nur auf die eigenen Vorteile schaue.

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, hält ein Mikrofon
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
© Roland Weihrauch

“Es geht darum, sich von Positionen der AfD ganz deutlich zu distanzieren und die AfD politisch zu isolieren”, sagte Schuster. In Sachsen und Brandenburg werden am 1. September neue Landtage gewählt, Thüringen wählt am 27. Oktober. Umfragen sehen die Rechtspopulisten in Brandenburg und Thüringen bei rund 20 Prozent, in Sachsen sogar bei rund 25 Prozent.

+++ 1.45 Uhr: “Blade Runner”-Star Rutger Hauer gestorben +++

Der niederländische Hollywood-Star Rutger Hauer ist tot. Der Schauspieler starb bereits am Freitag nach kurzer Krankheit im Alter von 75 Jahren, wie die von ihm gegründete Aids-Stiftung am Mittwoch mitteilte. Hauer hatte durch seine Rolle in dem Science-Fiction-Film “Blade Runner” (1982) mit Harrison Ford weltweite Bekanntheit erlangt.

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