Nachrichten aus Deutschland: Polizei muss Campingplatz wegen Feuer evakuieren – 68 Verletzte an der Nordsee

Kransburger See: Feuer bedroht Campingplatz – 68 Verletzte 

Nach einem Feuer an einem Campingplatz an der Nordseeküste mit 68 Verletzten ermittelt die Polizei nach der Brandursache. “Wahrscheinlich hat ein technischer Defekt in einem Mähdrescher den Brand ausgelöst”, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Der Brand war am späten Samstagnachmittag auf einem Getreidefeld in der Nähe des Campingplatzes am Kransburger See ausgebrochen. Als die Flammen aufloderten und dichte Rauchwolken durch die Luft zogen, befanden sich rund 1800 Gäste auf dem gut besuchten Campingplatz. 68 Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung – sieben von ihnen kamen in die Klinik. 300 Besucher mussten den Campingplatz während der Löscharbeiten vorübergehend verlassen. Rund 200 Rettungskräfte bekämpften die Flammen. Die Polizei beschlagnahmte den Mähdrescher, in dem das Feuer ausgebrochen sein soll. Die Maschine soll in der kommenden Woche untersucht werden.

Quelle: DPA

Bielefeld: Mann verfolgt Frau und rammt ihr Auto

Solche Szenen kennt man sonst nur aus Actionfilmen: In Bielefeld hat ein Autofahrer eine 21-Jährige am Samstagabend verfolgt und sie mehrfach von hinten gerammt. Wie die Polizei am Sonntagmorgen berichtete, wurden die Frau und ihre beiden 19 und 24 Jahre alten Insassen bei der Verfolgungsjagd leicht verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Als die Polizei nach dem Fahrzeug des Verfolgers fahndete, kam den Beamten das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Die Beamtin hinterm Steuer konnte jedoch ausweichen und so einen Zusammenstoß verhindern. Wenig später wurde der Mann nach einem Zeugenhinweis auf einem Parkplatz gestellt. Die Polizei vermutet, dass der 27-Jährige alkoholisiert war oder unter dem Einfluss anderer berauschender Substanzen stand.

Quelle:Polizei Bielefeld

 Nachrichten von Samstag, 27. Juli

Berlin: Auto rast in Geschäft – vier Verletzte

Ein Auto ist in Berlin-Mitte auf einen Gehweg und in ein Ladenlokal gefahren – vier Menschen sind dabei verletzt worden. Die Polizei und die Berliner Feuerwehr sprachen am Samstag von einem Verkehrsunfall. Er ereignete sich am Mittag in der Mohrenstraße im Bezirk Mitte. In der Gegend halten sich auch viele Touristen auf. Die Verletzten – darunter ein Betroffener mit schweren Verletzungen – wurden nach Angaben der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht. Ein Sprecher sagte, dass unter den Geschädigten auch der Autofahrer sei. Warum der Wagen auf den Gehweg fuhr und dann in dem Laden zum Stillstand kam, blieb zunächst unklar.

Ein Polizist markiert nach einem Verkehrsunfall in der Mohrenstraße E-Scooter
Auch zwei E-Scooter wurden umgefahren
© Jörg Carstensen

Quelle: DPA

Gleißenberg: Stier tötet Landwirt und dessen Vater

Ein wild gewordener Stier hat in der Oberpfalz einen Landwirt und dessen Vater getötet. Der 60-jährige Bauer sei am Samstag auf einer Weide in Gleißenberg von dem Tier attackiert worden, teilte die Polizei mit. Als der Mann nach einer Weile nicht nach Hause zurückkehrte, wollte sein etwa 80-jähriger Vater nachsehen und wurde dann von dem Stier ebenfalls getötet, sagte eine Polizeisprecherin.

Herbeigerufene Rettungskräfte konnten zunächst nicht zu den beiden Männern gelangen, weil der Stier sich weiterhin in deren Nähe aufhielt, wie eine Polizeisprecherin weiter mitteilte. Ein Polizist habe das Tier daraufhin erschossen. Warum der Stier auf den Landwirt und dessen Vater losging, war zunächst unklar.

Quelle: DPA / AFP

Melle: Biker umfährt Bahnschranke und wird von Zug erfasst

Ein Motorradfahrer ist an einem Bahnübergang im niedersächsischen Melle trotz geschlossener Halbschranke über die Gleise gefahren und dabei von einem Personenzug erfasst worden. Der 55-Jährige habe am Freitagabend das Rotlicht ignoriert und die Halbschranke umfahren, sagte eine Sprecherin der Polizei am Samstag. Er starb noch an der Unfallstelle. In dem Personenzug wurde ihren Angaben nach am Freitagabend niemand verletzt. Die Bahnstrecke von Osnabrück nach Bielefeld wurde wegen der Bergungsarbeiten für knapp zwei Stunden gesperrt. Zuvor hatten die “Neue Osnabrücker Zeitung” und der NDR berichtet.

Quelle: DPA / Polizei Osnabrück

Greven: Leichtflugzeug stürzt in Maisfeld – drei Verletzte

Ein Kleinflugzeug ist am Freitagnachmittag in der Nähe von Greven (Nordrhein-Westfalen) in ein Maisfeld gestürzt. Dabei wurden nach Angaben der Polizei Steinfurt die drei Insassen schwer verletzt. Die Maschine vom Typ Beechcraft Bonanza stürzte aus bisher ungeklärter Ursache in der Nähe des Regional-Flughafens Münster-Osnabrück ab. Ein Rettungshubschrauber brachte die Verletzten in Krankenhäuser. Weil wegen der großen Hitze die Gefahr bestand, dass der Acker in Brand gerät, bewässerte die Feuerwehr das Gebiet rund um die Absturzstelle. Das Reise- und Geschäftsflugzeug Beachcraft Bonanza G36 bietet Platz für insgesamt sechs Personen und hat eine Reichweite von etwa 1700 Kilometern.

Quelle:Polizei Steinfurt

Düsseldorf: Rheinbad erneut wegen Randale geräumt

Zum zweiten Mal binnen vier Wochen hat die Polizei am Freitag das beliebte Rheinbad in Düsseldorf geräumt. Eine größere Gruppe Jugendlicher habe “in der Form randaliert, dass sie unter anderem die Anweisungen der Bademeister nicht befolgten”, teilte die Polizei mit. Zudem soll es zu Beleidigungen und verbalen Bedrohungen gekommen sein, teilten die Beamten mit. Bei der Räumung selbst habe es keine weiteren Zwischenfälle gegeben. Nähere Angaben zu den etwa 60 Störern wollte die Polizei nicht machen. Nur soviel: Gegen einige wurden Verfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Bereits am letzten Juni-Wochenende wurde das Rheinbad wegen des aggressiven Verhaltens einiger Badegäste an zwei Tagen hintereinander vorzeitig geschlossen.

Quelle: DPA

Kühlungsborn: Viele Verletzte nach Brand in Wohnhaus

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses im Ostseebad Kühlungsborn sind am Freitagabend mindestens 20 Menschen verletzt worden. Wie die Polizei in der Nacht zum Samstag mitteilte, war das Feuer gegen 20.30 Uhr im Keller des Hauses ausgebrochen. Anwohner hörten dort demnach “mindestens zwei explosionsartige Knallgeräusche”, danach sei es zu starker Rauchentwicklung gekommen. Insgesamt 20 Menschen, die sich in dem Gebäude aufhielten, wurden den Polizeiangaben zufolge mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der leitende Notarzt vor Ort habe ihren Zustand aber nicht als lebensbedrohlich eingeschätzt. Zuvor mussten Feuerwehrleute in sämtliche Wohnungen des Hauses eindringen, um nach möglicherweise noch dort befindlichen Bewohnern zu suchen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten zunächst noch an.

Quelle: DPA

 Nachrichten aus Deutschland von Freitag, 26. Juli:

Sigmaringen: Mann bietet Kollegin mit Knallkörper präparierte Zigarette an

Weil er einer Arbeitskollegin eine Zigarette mit einem eingebauten Knallkörper gegeben haben soll, ermittelt die Polizei im baden-württembergischen Sigmaringen gegen einen 23-Jährigen. Es gehe um den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung, teilten die Beamten am Freitag mit. Der junge Mann soll der Kollegin die Zigarette schon am Mittwoch auf Nachfrage ausgehändigt haben. Nach dem Anzünden soll der Knaller explodiert sein. Die Frau erlitt vermutlich ein Knalltrauma.

Quelle: AFP

Osnabrück: Maserati-Fahrer schläft auf Standstreifen

Für ein Nickerchen hat der 55-jährige Fahrer eines Maserati auf der Abfahrt zu einem Autobahnparkplatz in Niedersachsen angehalten. Wie die Polizei in Osnabrück am Freitag mitteilte, entdeckten Zeugen den Mann dort am Donnerstagmorgen auf der A33 bei Hilter schlafend auf dem Fahrersitz. Sein Oberklassefahrzeug blockierte den Verzögerungsstreifen. Während des Polizeieinsatzes gebärdete sich der Betrunkene zudem zunehmend aggressiv und wurde ausfallend. Die Beamten beschlagnahmten Auto und Führerschein und brachten den 55-Jährigen zur Entnahme einer Blutprobe in eine Klinik. Dabei beleidigte er die Polizisten und griff sie sogar tätlich an. Zudem versuchte er, die Beamten mit der Aussicht auf alkoholische Getränke zu bestechen. Nach seiner Entlassung randalierte der Mann auf dem Krankenhausgelände und beleidigte auch Mitarbeiter der Klinik. Die Polizisten erteilten ihm einen Platzverweis. Er wird sich wegen diverser Delikte verantworten müssen, darunter Trunkenheit im Straßenverkehr, Bestechung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Quelle: AFP

Harburg: Frau stirbt bei Hausbrand, Gaffer zerrt an Feuerwehrschläuchen

Bei einem Hausbrand im Hamburger Stadtteil Harburg ist in der Nacht auf Freitag eine Frau ums Leben gekommen. Wie die “Hamburger Morgenpost” und andere lokale Medien berichteten, alarmierten Nachbarn gegen Mitternacht die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, soll der Dachstuhl des Hauses schon lichterloh gebrannt haben. Nach Hinweisen, es könnten sich noch Menschen im Haus befinden, bahnten sich Suchtrupps den Weg ins Innere. Aufgrund der großen Hitze musste die Suche aber schnell abgebrochen werden. Zudem soll das Haus stark einsturzgefährdet sein. Durch ein Fenster entdeckten Einsatzkräfte schließlich die Leiche der Frau – vermutlich eine Bewohnerin des Hauses.

Noch bevor die Feuerwehrleute den Brand bekämpfen konnten, behinderte ein Schaulustiger die Vorbereitungen. Demnach soll der 36 Jahre alte Gaffer nur in Unterhose bekleidet an Schläuchen gezerrt und den Rettungskräften im Weg gestanden haben. Polizisten überwältigten den portugiesischen Staatsbürger und brachten ihn auf eine Wache.

Nachrichten aus Deutschland – Von einem Teleskopmast aus bekämpft ein Feuerwehrmann den Brand
Gegen Mitternacht riefen Nachbarn die Feuerwehr zu einem Haus in Hamburg-Harburg. Behindert von einem Gaffer löschten die Einsatzkräfte dort den Brand – und entdeckten die Leiche einer Frau.
© Bodo Marks

Quelle:Hamburger Morgenpost

Starnberg: Rund 50 Schüler wollen Polizeiwache stürmen

Rund 50 Schüler haben im bayerischen Starnberg versucht, einen 15-Jährigen aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Dieser war betrunken und hatte zuvor am Donnerstagabend auf einer Schulabschlussfeier randaliert, wie die Polizei mitteilte. Der Sicherheitsdienst rief daraufhin die Polizei. Als die Beamten ihn nicht beruhigen konnten, entschieden sie sich für den Polizeigewahrsam. 

Kaum hatten sie den jungen Mann zur Wache gebracht, versuchte ein Mob aus Schülern, gewaltsam in die Polizeistelle einzudringen. Flaschen flogen gegen Fenster, eine Scheibe ging zu Bruch. Vergeblich versuchten die Jugendlichen, die Eingangstür aufzubrechen. Auch das Polizeischild am Eingang hielt stand. Mit massiver Unterstützung weiterer Polizisten wurde die Lage schließlich beruhigt. Mehrere Jugendliche wurden kontrolliert – drei von ihnen wurden vorläufig festgenommen. Ihnen wird Gefangenenbefreiung und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Quelle: DPA

München: Vom Vater überrolltes Kleinkind gestorben

Das versehentlich von seinem Vater mit dem Auto überrolltes Kleinkind ist tot. Die Einjährige sei nach dem Unfall vom Dienstagabend verstorben, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 42-Jährige war mit seinem SUV in die Tiefgaragenzufahrt seines Hauses im Münchner Stadtteil Pasing gefahren. Nachdem seine Ehefrau und die Tochter ausgestiegen und bereits außer Sichtweite waren, fuhr er den Wagen in die Tiefgarage, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. In diesem Moment drehte sich das Mädchen um und lief noch einmal zu dem fahrenden Wagen. Dabei stürzte es, geriet mit dem Oberkörper unter das Fahrzeug und wurde vom Hinterrad des Autos überrollt.

Das Mädchen erlitt dabei Quetschungen innerer Organe und Hirnblutungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein Sprecher hatte den Zustand der Kleinen zunächst als kritisch, aber stabil bezeichnet.

Quelle: AFP

Celle: 14-Jährige bei Badeunfall ertrunken

Nach einem Badeunfall in einem See ist in Niedersachsen eine 14-Jährige gestorben. Die Jugendliche sei am Donnerstagnachmittag im Silbersee in Garßen untergegangen und nicht wieder aufgetaucht, berichtete die Polizei in Celle. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft rückten demnach aus. Ein Feuerwehrmann barg das Mädchen etwa 15 Meter vom Ufer entfernt am Übergang vom flachen ins tiefere Wasser. Es wurde reanimiert und ins Krankenhaus nach Celle gebracht, wo es am Abend starb.

Quelle: AFP

 Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 25. Juli:

Wilhelmshaven: Frau malt TÜV-Plakette nach und klebt sie an ihr Auto

Selbst gemalte KfZ-Kennzeichen kommen einem im Straßenverkehr immer mal wieder unter. Auf die Idee, die TÜV-Plakette zu fälschen, sind aber noch nicht allzu viele Autofahrer gekommen.

Nachrichten aus Deutschland – das gefälschte Wilhelmshavener Kennzeichen
Wirklich geglückt sind der 32-jährigen Halterin die Kopien von TÜV- und Zulassungsstempel nicht. Einem Mitarbeiter des Ordnungsamts fielen die Fake-Plaketten auf.
© Polizeiinspektion Wilhelmshaven

Eine 32-Jährige schnappte sich in Wilhelmshaven jetzt ihre Buntstifte, entsann sich dem, was sie in der Schule im Kunstunterricht gelernt hatte und malte im Stile eines Drittklässlers sowohl den TÜV- als auch den Zulassungsstempel mit dem Landeswappen von Niedersachsen nach. Beide schnitt sie aus und klebte sie ans Kennzeichen ihres Autos, das laut Polizei Anfang Juli wegen fehlendem Versicherungsschutz stillgelegt worden war. Bei einer nachträglichen Kontrolle entdeckte ein Mitarbeiter des Ordnungsamts die selbst gestalteten Plaketten. Die Polizei leitete gegen die Halterin ein Verfahren wegen Urkundenfälschung ein.

Quelle:Polizei Wilhelmshaven

Wilhelmshaven: Badegast trägt scharfe Granate zur Wasserwacht

An einem Badestrand an der Nordsee ist eine sprengfähige Militärgranate aus dem Zweiten Weltkrieg aufgetaucht. Ein Badegast habe den eineinhalb Kilogramm schweren Explosivkörper am Dienstag aus Leichtsinn aufgehoben und zu einer Wachstation von Rettungsschwimmern gebracht, teilte die Polizei Wilhelmshaven am Mittwoch mit. Demnach sicherten Experten des Kampfmittelräumdienstes den explosiven Fund und entsorgten ihn fachgerecht. Blindgänger sind ein bekanntes Problem an den Stränden von Nord- und Ostsee. Geschätzte 1,6 Millionen Tonnen Munition wurden dort nach dem Ende der Kampfhandlungen im Ersten und Zweiten Weltkrieg versenkt.

Quelle: AFP

Mainz: Dreistes Diebes-Duo lädt Whirlpools ins Auto

Ein Pool- und Grillparty planten am Mittwoch offenbar zwei Männer aus Mainz. Doch daraus wurde nichts. Die Polizei kam den mutmaßlichen Dieben auf die Schliche, die aus einem Baumarkt in Mainz zwei Whirlpools gestohlen haben sollen. Die beiden seien von einer Kundin beobachtet worden, wie sie zwei vor dem Baumarkt stehende Whirlpools in ihren Kleinwagen luden und davon fuhren, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Da die Kundin sich das Kennzeichen des Wagens merkte, konnten die Beamten die Halterin ausfindig machen. Am Haus trafen sie auf den 43-jährigen Sohn und einen 36-Jährigen. In der Garage fanden die Beamten zwei Whirlpools, wie sie im Baumarkt gestohlen worden waren. Daneben wurden mehrere neue und verpackte Artikel, darunter Grills gefunden. Die beiden Verdächtigen gaben an, diese schon vor längerer Zeit gekauft zu haben.

Quelle: AFP

Olpe: Mönch nach Badeausflug mit Tretboot vermisst

Ein buddhistischer Mönch wird seit Mittwochnachmittag in einem See bei Olpe (Nordrhein-Westfalen) vermisst. Der Mann war laut Polizei mit zwei weiteren Mönchen in einem Tretboot über den Biggesee gefahren, um schwimmen zu gehen. Dabei ging offenbar einem der drei die Kraft aus. Der nun Vermisste soll ihm zu Hilfe gekommen, später aber selbst in Not geraten und untergegangen sein. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Bis in die Abendstunden suchten Taucher mit Hilfe einer Unterwasserdrohne den See nach dem Mann ab. Bisher ohne Erfolg. Am Donnerstag soll die Suche nach dem Vermissten fortgesetzt werden.

Quelle:Feuerwehr Olpe

Altena: Unbekannte klauen Skiklamotten

Überhaupt nicht cool. Ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres haben Unbekannte im nordrhein-westfälischen Altena Skibekleidung gestohlen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, stellte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Mittwoch zwei Kisten mit Skisachen vor seiner Kellertür ab. Als er sie etwas später in den Keller bringen wollte, waren sie weg. In den Kisten befanden sich den Angaben zufolge unter anderem drei Skihosen, mehrere Halstücher, Schals, Mützen und Brillen.

Quelle: AFP

Cloppenburg: Fast 90.000 Hühner in Stall verbrannt

Ein Brand in einem Hühnerstall im niedersächsischen Neuenkirchen-Vörden, bei dem rund 86.500 Tiere verendeten, ist entgegen erster Annahmen in dem Gebäude ausgebrochen. Das Feuer habe offensichtlich nicht von einem brennenden Feld auf die Anlage übergegriffen, sondern sei aus unklarer Ursache im Innern entstanden, teilte die Polizei in Cloppenburg am Mittwochabend mit. Erst danach sei es zum Flächenbrand auf dem abgeernteten Feld gekommen. Der Brand war am Mittwochnachmittag ausgebrochen. Zunächst war von rund 80.000 toten Hühnern die Rede. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei auf knapp drei Millionen Euro. Zur Brandbekämpfung waren fast 200 Feuerwehrkräfte und 40 Fahrzeuge im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: AFP

 Nachrichten von Mittwoch, 24. Juli

Offenburg: Beziehungsstreit eskaliert

Im baden-württembergischen Offenburg hat ein Mann das Motorrad seiner Ex-Freundin mit einem Kettenschloss verschlossen. Wie die Polizei berichtete, wollte er so mit ihr in Kontakt treten. Die Frau erschien gegen 21.30 Uhr zu dem so unfreiwillig herbeigeführten Gesprächstermin in Begleitung einer Freundin und deren Bruder. Nach einem verbalen Schlagabtausch, gab der Mittzwanziger das Motorrad wieder frei, woraufhin der begleitenden Bruder das Verschlussstück an sich nahm. Als der junge Mann sein Schloss zurückverlangte, soll er von ihm zu Boden gebracht und mit einem Werkzeug geschlagen worden sein. Als ein Unbeteiligter mit der Polizei drohte, ließ der Bruder von dem Mann ab und flüchtete mit seinem Auto. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Quelle:Polizei Offenburg

München: Vater überrollt einjährige Tochter mit SUV

In München hat ein Vater beim Einparken seines Autos seine einjährige Tochter überrollt und schwer verletzt. Der 42-Jährige war am Dienstagabend mit seinem SUV in die Tiefgaragenzufahrt seines Hauses im Stadtteil Pasing gefahren. Nachdem seine Ehefrau und die Tochter ausgestiegen und bereits außer Sichtweite waren, fuhr er den Wagen in die Tiefgarage, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. In diesem Moment drehte sich das Mädchen um und lief noch einmal zu dem fahrenden Wagen. Dabei stürzte es, geriet mit dem Oberkörper unter das Fahrzeug und wurde vom Hinterrad des Autos überrollt.

Das Mädchen erlitt dabei Quetschungen innerer Organe und Hirnblutungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei kritisch, aber stabil, sagte ein Sprecher.

Quelle: DPA

Hannover: Mann trinkt sich zu Tode, ein weiterer hat 6,55 Promille 

In Hannover ist ein Mann mit 6,55 Promille in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Wie die Polizei berichtete, lag er zusammen mit anderen Männern in einer Grünanlage. Als die Beamten bei einer routinemäßigen Kontrolle die Schlafenden wecken wollten, reagierten nur drei der fünf Männer. Bei einem 44-Jährigen leiteten sie umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, den anderen Mann brachten sie in eine stabile Seitenlage. Der 43-Jährige wurde unter Begleitung eines Notarztes zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht. Bei ihm wurde dort eine Alkoholisierung von 6,55 Promille festgestellt. Für den anderen Mann kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch vor Ort. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der hohe Alkoholkonsum zum Tod des Mannes geführt hat. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich bislang nicht. 

Quelle:Polizei Hannover

Rudolstadt: Streit in Dönerimbiss eskaliert

Im thüringischen Rudolstadt ist ein Streit unter Mitarbeitern in einem Dönerimbiss eskaliert. Wie die Beamten berichtete, riefen Zeugen gegen 21 Uhr die Polizei, nachdem die Angestellten mit Fäusten und einem Messer aufeinander eingewirkt und sich gegenseitig verletzt haben sollen. Die beiden 23 und 33 Jahre alten Männer erlitten mehrere leichte Verletzungen, die ambulant behandelt wurden. Zuvor war der 33-jährige Tatverdächtige vor Eintreffen der Polizei zu Fuß geflüchtet. Die Beamten konnten ihn aber wenig später stellen. Ersten Aussagen zufolge sollen die Männer über die Aufgabenverteilung gestritten haben. Die Polizei ermittelt. 

Quelle:Thüringer Polizei

A5: Mäusebussard bleibt auf geteerter Straße kleben – Polizeieinsatz

Eine Autofahrerin meldete am Dienstagnachmittag einen “festgeklebten” Mäusebussard auf einer Baustelle auf der A 5. Wie die Polizei berichtete, war der Bereich mit einer frischen, klebrigen Schicht Bitumen überzogen worden, was dem Raubvogel schon kurz nach der Landung zum Verhängnis wurde. Eine Streife der Autobahnpolizei Südhessen eilte dem Tier zur Hilfe. Die Beamten befreiten das Tier, jedoch blieben sie selber in der dunklen Teermasse hängen. Schließlich mussten sie Ihre Dienstschuhe an der Einsatzstelle zurücklassen, weil sie sich nicht mehr von der Asphaltdecke lösten. Während des Einsatzes staute sich der Verkehr kurzzeitig im Baustellenbereich. Der verletzte Vogel wurde anschließend mit dem Polizeiauto zur Wildtierhilfe in Dreieich chauffiert.

Die Schuhe mussten die Beamten in der klebrigen Teermasse zurücklassen 
Die Schuhe mussten die Beamten in der klebrigen Teermasse zurücklassen
© Polizeiautobahnstation Südhessen

Quelle:Polizei Südhessen

Wittlich: Mann fährt brennendes Auto von Tankstelle

Durch sein mutiges Handeln hat ein Autofahrer im rheinland-pfälzischen Wittlich möglicherweise ein schweres Unglück verhindert. Wie die Polizei am Mittwochmorgen berichtete,  war der Mann am Dienstagabend auf dem Weg von Saarbrücken auf dem Weg nach Leipzig. In Wittlich fuhr der 44-Jährige gegen 22.40 Uhr mit seinem Anhänger von der Autobahn ab, um zu tanken und eine Pause zu machen. Als er ausstieg, bemerkte er Qualm aus dem Motorraum. Er öffnete die Haube und Flammen schlugen ihm entgegen. Geistesgegenwärtig stieg er wieder ein und fuhr den Wagen einige Meter vorwärts, um von den Zapfsäulen weg zu kommen. Erst dann brachte er sich in Sicherheit. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Der Sachschaden wird auf rund 3000 Euro geschätzt.

Quelle:Polizei Wittlich

 Nachrichten von Dienstag, 23. Juli

Göttingen: Autofahrer kracht in Kinderwagen, Säugling schwer verletzt

Ein Autofahrer hat auf einer Landstraße im niedersächsischen Kerstlingerode einen Kinderwagen erfasst und dabei einen sechs Wochen alten Säugling lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei am Dienstag in Göttingen mitteilte, schob die Mutter den Kinderwagen am Montagabend kurz hinter dem Ortsausgang am Straßenrand entlang. Dort erfasste der 26-Jährige ihn mit seinem Auto. Zudem überfuhr er auch einen von zwei Hunden der Frau.

Die 35-jährige Mutter des Mädchens erlitt leichte Verletzungen und einen Schock, der Autofahrer blieb unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand er unter Alkoholeinfluss und war möglicherweise abgelenkt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde unter anderem auch sein Mobiltelefon beschlagnahmt. Ein Rettungshubschrauber brachte das Baby in das Göttinger Universitätskrankenhaus.

Quelle: AFP

Arkebek: Polizei stoppt betrunkene Mutter mit drei Kindern im Auto

Eine Polizeistreife im schleswig-holsteinischen Arkebek hat eine betrunkene Mutter mit drei Kindern aus dem Verkehr gezogen. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, bemerkten sie gegen 23 Uhr die auffallend schnelle und riskante Fahrweise der Frau. Also sie den Wagen stoppten, stellten sie bei der Fahrerin deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest, dem sie nur widerwillig zustimmte, lieferte ein Ergebnis von 1,3 Promille. Einen Führerschein besaß die Dame auch nicht. Auf Nachfrage räumte sie gegenüber den Beamten nach einigen Ausflüchten ein, diesen nach einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2018 nicht mehr zu besitzen. Die Frau erwartet nun eine Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, außerdem eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Missachtens von Zeichen und Weisungen von Polizeibeamten.

Quelle:Polizei Itzehoe

Lippstadt: Sechsjähriger in Freizeitbad ertrunken

In einem Freizeitbad in Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) ist am Vormittag ein sechsjähriger Junge ertrunken. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, bemerkte ein Bademeister das Kind in einem separaten Schwimmbecken. Demnach wurden sofort Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und der Notarzt mit dem Rettungswagen und einem Rettungstransporthubschrauber angefordert. Trotz der sofort eingeleiteten Maßnahmen verstarb der Junge kurz darauf. Drei Notfallseelsorger kümmerten sich um die Eltern und den Bademeister. Die Kriminalpolizei ermitteln nun die näheren Todesumstände.

Quelle:Kreispolizeibehörde Soest

Cuxhaven: Nach Tod bei Deichbrand-Festival: Polizei schließt Fremdverschulden aus

Nach dem Tod einer 26-Jährigen während eines Musikfestivals bei Cuxhaven in Niedersachsen hat die Obduktion keine Hinweise auf ein Verbrechen oder eine sonstige unnatürliche Ursache erbracht. Wie die Polizei in Cuxhaven am Dienstag mitteilte, war damit weiter von einem “tragischen Sterbefall” auszugehen. Ein “Fremdverschulden” sei auszuschließen. Die junge Frau war am Sonntagmorgen von Freunden leblos in ihrem Zelt auf dem Gelände des sogenannten Deichbrand-Festivals entdeckt worden, erste Ermittlungen der Polizei ergaben keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen oder Drogenmissbrauch. Zur Sicherheit wurde eine Obduktion angeordnet. Das Deichbrand-Festival ist eine der größten Open-Air-Musikveranstaltungen im Norden, in diesem Jahr feierten dort nach Angaben der Polizei mehr als 50.000 Besucher.

Quelle: dpa

Hamburg: Rentner gibt Betrügern 27.000 Euro fürs Heckeschneiden

Mega-Abzocke durch falsche Gartenarbeiter: Für einmal Hecke schneiden und Rasenmähen hat ein 73 Jahre alter Hamburger nach Polizeiangaben einem falschen Handwerker-Trio 27 000 Euro bezahlt. Der Rentner gab den Männern das Geld in bar schon vor Beginn der Arbeiten auf seinem Grundstück, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Die Arbeiten hatte der Senior wenige Tage zuvor mit einem der Männer an der Haustür vereinbart. Kurz nach Arbeitsbeginn am 17. Juli sei den Männern im Blaumann allerdings angeblich eingefallen, dass sie noch weitere Geräte und Material für ihre Arbeiten bräuchten. “Sie versprachen, am nächsten Tag wiederzukommen, haben ihre Werkzeuge zusammengepackt und sind weggefahren”, sagte der Sprecher. Am nächsten Tag wartete der 73-Jährige vergebens auf deren Rückkehr. Zuvor hatte die Hamburger “Morgenpost” berichtet.

Quelle: DPA

Greifswald: Kind stirbt an Verbrühung - Mutter vor Gericht

Neun Monate nach dem Tod eines dreijährigen Mädchens, das an Verbrühungen starb, hat die Justiz in Mecklenburg-Vorpommern Anklage gegen die Mutter erhoben. Der damals 27 Jahre alten Frau wird fahrlässige Tötung vorgeworfen, wie Martin Cloppenburg, Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sie habe die kleine Emma Anfang Oktober 2018 in Wolgast offensichtlich zu heiß gebadet. “Wir gehen nicht von einer vorsätzlichen Tat aus.”

Die Frau hatte das Kind nach einem “Erkältungsbad” Schlafen gelegt. Am nächsten Morgen lag es tot im Bett. Eine Obduktion ergab als Todesursache großflächige Verbrühungen, wie der Sprecher sagte. Gutachtern zufolge sollen bis zu 30 Prozent der Haut verbrüht gewesen sein. Die Frau war damals mit dem Mädchen und einem drei Monate alten Baby allein zu Hause. Die Anklage stütze sich darauf, was die Mutter einem psychiatrischen Gutachter sagte. Dieser habe bei der Frau eine “eingeschränkte Einsichtsfähigkeit” festgestellt, sagte Cloppenburg.

Quelle: DPA

A5: Falsche Polizisten überfallen Geldtransporter

Zwei unbekannte Männer haben einen Geldtransporter an der A5 bei Karlsruhe überfallen. Wie die Polizei berichtete, wurden die beiden Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens gegen 14.45 Uhr offenbar von einer falschen Polizeistreife gestoppt. So sollen sie von einem silbergrauen Mercedes mit Polizei-Leuchtschrift im Heck angehalten worden sein. Zwei Männer mit Polizeiunform und vorgehaltenen Schusswaffen stiegen aus und forderten sie auf, das Geld herauszugeben. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen in unbekannte Richtung.

Quelle: Polizei Karlsruhe

Wächtersbach: Polizei prüft nach Schüssen auf Eritreer fremdenfeindliches Motiv

Nach Schüssen auf einen 26-jährigen Eritreer im südhessischen Wächtersbach prüfen die Ermittler einen möglichen rechtsextremen Hintergrund der Tat. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main erklärte am Montagabend, ein fremdenfeindliches Motiv sei “in Betracht zu ziehen”. Laut dem “Spiegel” wurden bei einer Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen Gegenstände gefunden, die auf eine Zugehörigkeit des nach den Schüssen tot aufgefundenen Mannes zur rechtsextremen Szene hindeuten. Der mutmaßliche Täter hatte nach Angaben von Generalstaatsanwaltschaft und hessischem Landeskriminalamt am Montagmittag aus einem Auto heraus auf den 26-Jährigen geschossen und war dann zunächst geflüchtet. Der Eritreer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und operiert. Sein Zustand soll sich inzwischen stabilisiert haben. Im Zuge der Fahndung nach dem Schützen fand die Polizei dann am Nachmittag im benachbarten Biebergemünd in einem Fahrzeug einen “augenscheinlich leblosen” Mann. Der 55-Jährige aus dem Main-Kinzig-Kreis, ein deutscher Staatsbürger, starb später in einem Krankenhaus. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Toten um den mutmaßlichen Schützen. Der Tod des Mannes sei nicht von der Polizei verursacht worden, betonten Generalstaatsanwaltschaft und LKA. Dem “Spiegel” zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann sich selbst erschoss.

Quelle: AFP

Gronau: Kind fällt beim Spielen aus Fenster

Ein Kind ist im nordrhein-westfälischen Gronau aus dem Fenster sechs Meter in die Tiefe gestürzt. Wie die Polizei mitteilte, fiel der Junge aus dem zweiten Stock. Er wurde schwer verletzt. Die Verletzungen seien jedoch nicht lebensgefährlich, hieß es. 

Quelle:Polizei Borken

 Nachrichten von Montag, den 22. Juli

Euskirchen: Mann erschlägt Hahn seines Nachbarn

Ein Mann hat in Hellenthal in der Nordeifel den Hahn seines Nachbarn erschlagen, weil das Federvieh auf seinem Grundstück gescharrt haben soll. Der Mann tötete den Hahn mit einer Schaufel, wie die Polizei in Euskirchen am Montag mitteilte. Der Eigentümer des Hahns hatte demnach am Samstagnachmittag ungewöhnlichen Lärm gehört und bemerkt, dass sein Nachbar hinter einer Hecke mehrmals zuschlug. Herbeigerufene Polizisten fanden den toten Hahn am Tatort und nahmen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz auf. Unterschiedliche Angaben machten die Beteiligten zu der Frage, ob der Nachbar das Grundstück des Hühnereigentümers betreten hatte. Die Beamten ermitteln daher auch wegen möglichen Hausfriedensbruchs.

Quelle: AFP

Aachen: Hund gerettet, dann überrollt ihn ein Auto 

Kurz nach seiner Rettung aus einem glühend heißen Auto ist ein Hund in Aachen von einem Auto überrollt und getötet worden. Wie die Behörde am Montag mitteilte, war der Vierbeiner am Sonntag bei fast 30 Grad Außentemperatur in einem Auto mit Düsseldorfer Kennzeichen eingesperrt. Die Fenster seien mit schwarzen Handtüchern verhangen gewesen, “dem Hund im Inneren des Fahrzeugs ging es aber sichtlich schlecht”, so die Polizei: “Da keine Zeit zu verlieren war, griffen die Beamten durch einen Fensterspalt und öffneten die Fahrertür.” 

Bevor einer der Beamten den Hund packen konnte, sei er aus dem Wagen gesprungen und auf die Straße gelaufen. Der Hund “wurde dort von einem vorbeifahrenden Pkw überrollt und getötet”, teilte die Polizei mit. “Der Fahrer fuhr einfach weiter” – und werde daher nun gesucht. Die Besitzerin des Hundes meldete sich erst am Abend bei der Polizei, um sich nach ihrem Haustier zu erkundigen. Gegen sie wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Quelle: DPA

Hannover: Ehepaar verhindert mögliche Entführung

Ein Mann hat in Hannover versucht, eine 16-Jährige gewaltsam in sein Auto zu zerren. Ein Ehepaar verhinderte dies, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Eheleute waren demnach im Auto unterwegs als sie sahen, wie der 57-Jährige das Mädchen festhielt. Der Ehemann stoppte und forderte den Fremden auf, die Schülerin loszulassen. Diese sagte, dass sie den Mann nicht kenne und ihm erst kurz zuvor begegnet sei. Der 57-Jährige ließ von der 16-Jährigen ab und flüchtete mit seinem Auto. Das Ehepaar verfolgte den Wagen am Sonntag und informierte die Polizei. Kurz darauf stoppten die Beamten den Verdächtigen und nahmen ihn fest. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Freiheitsberaubung.

Quelle: DPA

Überlingen: Oma ertrinkt vor den Augen ihrer Familie

Es sollte ein fröhlicher Badeausflug werden, doch er endete für eine 80-jährige Frau aus dem Bodenseekreis tödlich. Wie die Polizei berichtete, war die Frau mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihrer Enkelin am Samstag gegen 14.30 Uhr im Uferbereich beim Überlinger Osthafen schwimmen. Plötzlich verlor die Frau aus bislang noch ungeklärter Ursache das Bewusstsein. Die Enkelin entdeckte ihre bewusstlos im Wasser treibende Großmutter und rief um Hilfe. Mehrere Passanten zogen die Frau gemeinsam aus dem Wasser und begannen sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. Erst die alarmierten Rettungskräfte konnten die 80-Jährige schließlich erfolgreich wiederbeleben. Anschließend wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht, wo sich ihr Zustand jedoch nicht stabilisierte. Sie verstarb noch in derselben Nacht.

Quelle:Polizei Baden-Württemberg

Fridingen an der Donau: Rottweiler beißt Chihuahua tot

Im baden-württembergischen Fridingen an der Donau hat ein Rottweiler einen Chihuahua totgebissen. Wie die Polizei berichtete, war der Besitzer des Chihuahua im Bereich des Bahnhofes spazieren und begegnete einem anderen Hundehalter, der einen Rottweiler und einen Mischlingshund bei sich führte. Alle Hunde wurden von ihren Besitzern an der Leine geführt. Beim Aufeinandertreffen der Vierbeiner riss sich der Rottweiler-Hund los und attackierte den Chihuahua. Trotz einer sofort verständigten Tierärztin konnte der kleine Hund nicht mehr gerettet werden. Die Polizei ermittelt.

Quelle: Polizei Tuttlingen

Neumünster: Balkon bricht ab – drei Verletzte

In Neumünster sind am Sonntagabend drei Menschen verletzt worden, nachdem der Balkon eines Mehrfamilienhauses abgebrochen war. Wie die Polizei berichtete, hielten sich die drei jungen Leute im Alter von 18, 19 und 20 Jahren gegen 20.30 Uhr auf dem Balkon im ersten Obergeschoss auf, als dieser auf die Straße stürzte. Während zwei junge Männer mit leichten Verletzungen davon kamen, erlitt eine 18-Jährige Knochenbrüche und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Bei dem Abbruch wurde auch ein abgestellter Opel Astra beschädigt. Der Pkw wurde abgeschleppt, der Gehweg gesperrt. Warum der Balkon einstürzte, ist bislang noch unklar.

Quelle:Polizei Neumünster

Rudolstadt: Fahrradfahrer ist selbst zum Schieben zu betrunken

Sogar zum Schieben zu betrunken war ein Radfahrer am Sonntag im thüringischen Rudolstadt. Passanten verständigten die Polizei, nachdem der Mann gegen 16 Uhr alkoholbedingt so stark schwankte, dass er beim Schieben seines Fahrrades mehrmals zu Boden fiel. Die Beamten bestellten einen Rettungswagen, mit dem der Volltrunkene zur Behandlung seines Rausches ins Krankenhaus kam. Ein Atemtest ergab bei dem 39-Jährigen 3,14 Promille. Da er seinen Drahtesel nur schob und nicht fuhr, bleibt ihm eine Strafanzeige diesmal erspart.

Quelle:Thüringer Polizei

Bremen: Betrunkener wirft am Bahnhof Schlange in die Luft

Mit einer Kornnatter hat ein betrunkener Mann am Bremer Hauptbahnhof Passanten erschreckt. Angeblich wollte die etwa 70 Zentimeter lange Schlange dort nur “spazieren gehen”, wie der 38-Jährige der Polizei sagte. Er warf die Schlange in die Luft und hielt sie nach Polizeiangaben vom Montag Vorbeilaufenden für Fotos hin. Dass Kornnattern ungiftig sind, konnte eine Frau nicht wissen, die sich erschrak und schreiend flüchtete.

Die Polizei brachte das Tier nach dem Vorfall am Samstag in einer Tierpraxis unter. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Verfahren nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes eröffnet. Der stellt das Quälen oder anlasslose Töten von Wirbeltieren unter Strafe. In ihrer amerikanischen Heimat werden Kornnattern bis zu 150 Zentimeter lang. Sie ernähren sich von Mäusen, Fröschen und Vögeln.

Quellen: Polizei Bremen, DPA

Berlin: Party in Ferienwohnung eskaliert

In Berlin ist am Wochenende eine Party mit rund 50 Gästen in einer Ferienwohnung eskaliert. Wie die Polizei mitteilte, begannen am Samstag im Stadtteil Prenzlauer Berg einzelne Personen zu randalieren, leerten Feuerlöscher vor der Tür, beschädigten das Mobiliar und warfen Gegenstände auf die Straße. Zudem sollen einige Gäste die Wohnung geplündert haben. Sie trugen elektronische Geräte wie Fernseher und Klimageräte raus und verluden sie in Autos. Zeugen alarmierten die Polizei. Als das unter den Gästen bekannt wurde, flüchteten sie. Eine Sofortfahndung blieb erfolglos. Zurück blieb eine völlig verwüstete Wohnung. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs.

Quelle:Polizei Berlin

Kolbow: Feuer in Schweinestall – bereits mehr als 1000 Tiere verendet

In Kolbow, einem Ortsteil der Gemeinde Zierzow (Mecklenburg-Vorpommern), brennt ein Schweinestall. Wie die Polizei am Montagmorgen berichtete, sollen sich rund 10.000 Tiere darin befunden haben. Ersten Informationen zufolge sollen bereits mehr als 1.000 an den Folgen des Brandes verendet sein. Die Rettungskräfte versuchen derzeit, so viele Tiere wie möglich ins Freie zu bringen.

Quelle: Polizei Ludwigslust

Mainz: Unbekannter schießt mit Luftgewehr auf Rettungswagen

In Mainz ist am späten Sonntagabend gegen 23 Uhr ein Rettungswagen mit einem Luftgewehr oder einer Luftpistole beschossen worden. Wie die Polizei am Montag berichtete, wurde ein 24-jähriger Sanitäter leicht verletzt. Die Beamten konnten in der Nähe ein weiteres Geschoss eines Luftgewehrs auffinden. Offenbar wurde auch ein Verkehrsspiegel beschossen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. 

Quelle:Polizei Mainz

Darßer Ort: Motorjacht gesunken – zwei Männer aus Ostsee gerettet

Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Sonntag zwei Männer aus der Ostsee gerettet. Gegen 16.30 Uhr meldete der Skipper einer Motorjacht starken Wassereinbruch. Das Boot musste rund vier Kilometer westlich vom Darßer Ort wegen eines Motorschadens ankern. Durch den hohen Wellengang geriet jedoch Wasser ins Heck und das Boot sank. Die beiden 40-Jährigen trieben mit Rettungswesten in der Ostsee und hielten sich aneinander fest, als die Seenotretter sie entdeckten und unversehrt aus dem Wasser ziehen konnte.  

Quelle:Die Seenotretter

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 15. bis 21. Juli 2019 lesen Sie hier: Nachrichten aus Deutschland – KW29_0820

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