Nachrichten aus Deutschland: Tuberkulose-Alarm an zwei Schulen: Mehr als 100 Infizierte

Bad Schönborn: Tuberkulose-Ausbruch an Schulen

In Bad Schönborn in Baden-Württemberg sind bislang vier Schüler an Tuberkulose erkrankt. “Die Gesamtzahl der infizierten Schüler und Lehrer an der Schule beläuft sich derzeit auf 109 Personen”, teilte das Landratsamt Karlsruhe auf seiner Webseite mit. Untersuchungen nach zunächst zwei Erkrankungen hatten “eine hohe Zahl von Ansteckungen” ergeben. Dabei wurden die zwei weiteren Erkrankungen entdeckt. Die “Badischen Neuesten Nachrichten” (BNN) berichten am Donnerstag, es handle sich um Schüler, Lehrer und Beschäftigte vor allem einer Gemeinschaftsschule. 

Nicht jeder, der angesteckt ist, wird auch krank. Zudem betont die Behörde: “Die Tuberkulose ist heute in der Regel eine behandelbare und heilbare Erkrankung.” Tuberkulosefälle gebe es immer mal wieder. So viele Ansteckungen über alle Klassenstufen hinweg seien allerdings “ungewöhnlich”, zitiert die Zeitung den Behördenarzt. Um auszuschließen, dass unter den Infizierten noch mehr Erkrankte sind, gibt es weitere Untersuchungen, unter anderem mit Röntgenaufnahmen. Die erste Erkrankung wurde vor den Pfingstferien bei einem Achtklässler der Gemeinschaftsschule festgestellt, die zweite Erkrankung “damit zusammenhängend” an einer Grundschule. Eine Übertragung der durch Bakterien ausgelösten Krankheit Tuberkulose findet nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) über Tröpfchen in der Luft statt. 

Quelle: dpa

Kleve: Sozialpädagoge zeigt sich selbst wegen Kindesmissbrauchs an

Wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs ermittelt die Staatsanwaltschaft im nordrhein-westfälischen Kleve gegen einen Sozialpädagogen aus Kevelaer. Der Anwalt des 49-jährigen Tatverdächtigten reichte Anfang Juli eine Selbstanzeige seines Mandanten bei der Strafverfolgungsbehörde ein, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Darin bezichtigte sich der Beschuldigte demnach selbst, bis 2002 einen Minderjährigen aus seiner Verwandtschaft wiederholt sexuell missbraucht zu haben.    

Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin beim Landgericht Kleve einen Haftbefehl gegen den Mann wegen 40 Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs in der Zeit von 1998 bis 2002. “Die Ermittlungen erstrecken sich auch auf mögliche Taten zum Nachteil weiterer Geschädigter”, erklärte der Behördensprecher. Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Quelle: AFP

Hamburg: Viereinhalb Tonnen Kokain im Hamburger Hafen beschlagnahmt

Der Zoll hat in einem Schiffscontainer im Hamburger Hafen die Rekordmenge von viereinhalb Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von fast einer Milliarde Euro beschlagnahmt. Die Drogen seien vor rund zwei Wochen bei einer Kontrolle entdeckt worden, teilte das Hamburger Hauptzollamt am Freitag mit. Es handle sich um die größte Kokainlieferung, die in Deutschland je entdeckt worden sei.

Quelle: AFP

Hude: Weltkriegsmine in See gesprengt

In der Nähe von Oldenburg ist eine drei Meter lange Weltkriegs-Torpedomine kontrolliert gesprengt worden. Die Seemine war am Donnerstag bei Bauarbeiten in der niedersächsischen Gemeinde Hude entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. Nachdem die Gegend evakuiert wurde, trennten Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes am späten Abend Treib- und Sprengkörper der Mine voneinander. Der Sprengkörper wurde dann zu einer Kiesgrube transportiert und dort in der Nacht auf Freitag gesprengt. Die Anwohner durften im Anschluss in ihre Häuser zurückkehren. Die Mine war laut Polizei vermutlich von deutschen Soldaten bei ihrem Rückzug eingegraben worden, um die Straße zu sprengen, wenn sie von alliierten Kräften benutzt worden wäre.

Quelle: dpa

Hauzenberg: Bürgermeisterin erhält Drohbriefe

Die Bürgermeisterin von Hauzenberg (Landkreis Passau), Gudrun Donaubauer, hat in den vergangenen Tagen mehrere Drohbriefe erhalten. Zwei der Briefe hätten eine tote Maus enthalten, sagte Donaubauer (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend. In einem dritten Brief sei eine pulverähnliche Substanz gewesen. Die Briefe seien sowohl an das Rathaus geschickt worden als auch zu ihr nach Hause. Donaubauer vermutet einen Zusammenhang mit geplanten Windrädern in der Gemeinde. Denn bei den Briefen seien kopierte Artikel zum Thema gewesen. Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. 

Donaubauer hat Anzeige erstattet. Die Polizei war am Abend für eine Stellungnahme nicht mehr zu erreichen. Hauzenberg ist eine rund 12 000 Einwohner zählende Gemeinde in Niederbayern. Zu den geplanten Windkrafträdern ist nach Angaben von Donaubauer noch keine Entscheidung gefallen.

Quelle: dpa

Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 1. August 2019

Langelsheim: 19-Jähriger soll Baby zu Tode geschüttelt haben

Ein junger Mann soll in Langelsheim am Harz den vier Monate alten Sohn seines Bruders zu Tode geschüttelt haben. Der 19-Jährige werde wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge dem Haftrichter vorgeführt, teilte die Polizei in Goslar am Donnerstag mit. Der Verdächtige habe die Tat bei der polizeilichen Vernehmung eingeräumt, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Der 19-Jährige hatte nach Angaben der Ermittler am 19. Juli auf die beiden Kinder seines älteren Bruders aufgepasst. Am Nachmittag habe er dann beim Rettungsdienst angerufen und diesen über den schlechten Gesundheitszustand des Säuglings informiert. Der kleine Junge war anschließend mit dem Hubschrauber in die Kinderklinik nach Hannover geflogen worden, wo er einen Tag später starb.

Die Obduktion habe ergeben, dass der Säugling als Folge einer Gewalteinwirkung gestorben ist, sagte der Polizeisprecher. Der aus Goslar stammende 19-Jährige, der zum Tatzeitpunkt in der Wohnung seines Bruders in Langelsheim lebte, wurde am Mittwoch festgenommen. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

Quelle: dpa

Hamburg: Schlange erschreckt Eisdielen-Besucher

Lange Schlangen vor Eisdielen sind bei den warmen Temperaturen nichts besonderes. Anders sieht es aus, wenn sich eine echte Schlange in der Toilette einer Eisdiele ringelt. So geschehen in einem Hamburger Eiscafé, wie die “Hamburger Morgenpost” berichtete. 

Dort fand ein Gast am Dienstagabend ein rund 70 Zentimeter langes Reptil, das sich an einem Fenster schlängelte. “Es war für alle eine Riesenschrecksekunde”, sagte Eisdielenbesitzer Boban Dimcic der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Polizei sei rasch vor Ort gewesen. “Die Kollegen haben dann einen Reptilienexperten hinzugezogen”, sagte ein Polizeisprecher.

Der Fachmann habe die Schlange als harmlose Kornnatter identifiziert, die eigentlich in Nordamerika beheimatet ist. Ein Polizeibeamter habe das Tier dann eingefangen und ins Tierheim gebracht. Wie die Schlange in die Toilette der Eisdiele kam, war zunächst nicht bekannt.

Quelle: dpa

Prittriching: Bundeswehr-Pilot mit Laser geblendet

Ein Pilot eines Bundeswehrhubschraubers ist in der Nähe des Fliegerhorstes Lechfeld in Bayern mit einem Laser geblendet und verletzt worden. Der 42-Jährige erlitt eine Netzhautablösung und ist derzeit nicht dienstfähig, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Soldat hatte am Montag bei Dämmerung die Gemeinde Prittriching in Oberbayern überflogen, als ihn ein grelles  weiß-bläuliches Blitzen blendete. Wenig später habe sich ein grauer Fleck im Sichtfeld gebildet. Der Pilot vermute, von einem Laserlicht vom Boden aus getroffen worden zu sein. Die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und gefährlicher Körperverletzung ein.

Quelle: dpa

Breitenburg: Hand eines Stahlarbeiters von Stange aufgespießt

Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich am Donnerstagmorgen im schleswig-holsteinischen Breitenburg. Eine 14 Meter lange Stahlstange bohrte sich durch die Hand eines Arbeiters einer ortsansässigen Stahlfirma. Der Vorfall ereignete sich während der Frühschicht. Rettungssanitäter und Feuerwehr leisteten erste Hilfe und mussten die Stahlstange durchtrennen. Der verletzte Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallklinikum Boberg gebracht, wie die “Mopo” berichtete.

Quelle: “Hamburger Morgenpost”

Offenburg: Mann ruft wegen Heuschrecke in Schlafzimmer die Polizei

 Weil sich ein mysteriöses Tier in sein Schlafzimmer verirrte, hat ein besorgter Mann aus Baden-Baden die Polizei zur Hilfe gerufen. Er habe den Beamten am Mittwoch telefonisch von einer “unheimlichen Begegnung” mit einem “ihm unbekannten Tier” berichtet, teilten die zuständigen Ordnungshüter in Offenburg am Donnerstag mit. Die Rede war von einer “größeren Spinne”, die aber “ganz anders” aussah. Da er besorgt war, dass es sich hierbei möglicherweise um eine gefährliche, eingeschleppte Art handelte, fing er es ein und verständigte die Polizei”, erklärten die Beamten. Diese rückten wenig später an und konnten den Mann beruhigen. “Sie entließen die Heuschrecke wieder auf freien Fuß”, hieß es im Polizeibericht.

Quelle: dpa

Kassel: 21-Jähriger auf offener Straße erschossen

In Kassel hat ein 26 Jahre alter Mann in der Nacht zum Donnerstag auf offener Straße einen 21-Jährigen erschossen. Spezialeinsatzkräfte konnten den mutmaßlichen Täter nach einem Zeugenhinweis in seiner Kasseler Wohnung festnehmen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. “Auch die mutmaßliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden”, heißt es in der Pressemitteilung. Auslöser der Tat war demnach offenbar ein eskalierender Streit in dessen Anschluss der Ältere auf den Jüngeren schoss. Der Getroffene verstarb am Tatort. Der mutmaßliche Schütze flüchtete zunächst.     

Der Tatverdächtige sollte noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Leichnam des Getöteten sollte obduziert werden.

Quelle: AFP, Polizeipräsidium Nordhessen    

Mannheim: Unbekannte stehlen in Heidelberg mehr als 40 Fensterläden

Ungewöhnliche Beute in größerem Umfang haben unbekannte Diebe im baden-württembergischen Heidelberg gemacht. An einem Haus wurden auf der gesamten Straßenseite mehr als 40 Fensterläden gestohlen, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Womöglich seien sie mit Hilfe eines Hockers oder einer Leiter abmontiert worden. Den Schaden bezifferte die Polizei auf mehrere tausend Euro.    

Ein Bewohner des Hauses bemerkte den Diebstahl demnach um kurz nach Mitternacht, als er den Klappladen seines Fensters schließen wollte. Dieser war aber seit der letzten Benutzung am früheren Mittwochabend abhanden gekommen. “Bei einer Überprüfung bemerkte er, dass im gesamten Bereich auf seiner Straßenseite die Klappläden fehlten”, erklärte die Polizei. Die Beamten hoffen nun auf Zeugen.     

Quelle: AFP

Rostock: “Marsimoto”-Statue gestohlen

Nachrichten aus Deutschland
Die Marsimoto-Statue in der Rostocker City stand gerade mal zwei Tage
© Screenshot Instagram/marsimoto

Nach dem Diebstahl einer Statue zu seinen Ehren hofft Rapper Marteria auf Fan-Mithilfe. “Wer hat mein geliebtes Marsi-Denkmal und Hansa’s Glücksbringer zum Sieg geklaut?”, fragte der Musiker aus Rostock in den sozialen Netzwerken. Für Hinweise versprach er eine “riesen Belohnung”. 

Die Statue war am Montag in der Rostocker Innenstadt aufgestellt worden und nach nur knapp zwei Tagen gestohlen worden. Sie zeigte die Marteria-Kunstfigur “Marsimoto” – einen Mann in Sneakern, Kapuzenjacke und mit Gesichtsmaske. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, wie ein Sprecher mitteilte. Neue Hinweise gab es am Donnerstag nach Polizeiangaben zunächst nicht.

Quelle: dpa, Instagram

Bad Doberan: 70-Jährige sexuell belästigt

Am Mittwoch wurde eine 70-jährige Frau in der Innenstadt von Bad Doberan sexuell belästigt. Wie die Polizei berichtet, trafen die Frau und ein ihr unbekannter Mann zunächst aufeinander. “In Folge wurde sie von ihm überwältigt und mit sexueller Absicht berührt. Passanten eilten ihr zur Hilfe. Daraufhin flüchtete  der Tatverdächtige”, heißt es im Polizeibericht. Im Rahmen einer sofortigen Fahndung wurde ein 21-Jähriger Mann als Tatverdächtiger festgenommen. 

Quelle:Polizei Rostock

Haltern: Zahl der Ertrunkenen in Deutschland gesunken

Die Zahl der Ertrunkenen in Deutschland ist in den ersten sieben Monaten leicht um 29 Todesfälle auf mindestens 250 Tote gesunken. Nach der am Donnerstag von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) veröffentlichten Zwischenbilanz lässt sich der Rückgang mit der Witterung erklären, der Frühling und der Juli als erster Sommermonat hätten weniger Badewetter gehabt als 2018. So ertranken im sehr warmen Mai 2018 mindestens 51 Menschen, in diesem Jahr 28.    

Nach Bundesländern fiel die Entwicklung allerdings stark unterschiedlich aus. So stieg die Zahl der Badetoten in Bayern um 20 auf 65 Fälle, während es in Niedersachsen einen Rückgang um sieben Tote auf 29 gab. Unverändert sind ungesicherte Badestellen mit Abstand der häufigste Ort für tödliche Badeunfälle. Mindestens 231 Menschen kamen dort ums Leben, das sind über 90 Prozent der Gesamtzahl. 131 starben in Seen und Teichen, 76 in Flüssen, jeweils neun in einem Kanal oder Bach, fünf in Hafenbecken, einer in einem Graben. DLRG-Sprecher Achim Wiese erklärte, die Organisation sei weiterhin bereit, mit Kommunen oder Landkreisen zusammenzuarbeiten. “Ein simples Badeverbotsschild reicht eben nicht aus, um Menschen vom Sprung ins unbewachte und vor allem unbekannte Gewässer abzuhalten.” In Schwimmbädern starben nach der DLRG-Statistik sechs Menschen, in der Ostsee ebenfalls sechs, in der Nordsee ein Mensch. Im Geschlechtervergleich lag der Anteil der Frauen mit 19 Prozent deutlich unter dem der Männer. Die DLRG führt dies auf das Verhalten der Männer zurück. Hauptgründe für das Ertrinken seien das Baden an unbewachten Stränden sowie Alkohol, Leichtsinn und Selbstüberschätzung.

Quelle: AFP

Memmingen: Milchviehhöfe nach Tierquälerei-Vorwürfen durchsucht

Nach den Tierquälerei-Vorwürfen gegen Verantwortliche eines großen Allgäuer Milchviehbetriebs wird gegen neun Verdächtige ermittelt. Dies gaben Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch in Memmingen bekannt. Beim Polizeipräsidium in Kempten wurde eine 30-köpfige Sonderkommission gegründet. Nachdem die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe gegen den Betrieb in Bad Grönenbach seit drei Wochen prüft, sieht die Behörde den Verdacht von tierschutzrechtlichen Verstößen gegeben. Am Mittwoch wurden daher 21 Objekte durchsucht, darunter der Betrieb in Bad Grönenbach. Ermittelt wird gegen sechs Beschäftigte des Unternehmens und drei Tierärzte, die für das Wohl der Rinder in dem Betrieb verantwortlich waren. In dem Großbetrieb im Unterallgäu sollen Kühe misshandelt worden sein. Eine Tierrechtsorganisation hatte entsprechende Videoaufnahmen öffentlich gemacht. Das Unternehmen war auch am Mittwoch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Das Landratsamt belegte den betroffenen Milchviehbetrieb mit Auflagen, sieht von einer Schließung jedoch zunächst ab. “Unter anderem muss der Landwirt einen Tierschutzbeauftragten einsetzen”, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Unterallgäu in Mindelheim der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Dieser solle überwachen, dass Tierschutzgesetze eingehalten werden. Zudem sei dem Betrieb das Töten von Rindern bis auf Weiteres untersagt. Vor einem Transport zu einem Schlachthof müssen Tiere überdies von einem amtlichen Tierarzt untersucht werden, wie die Behörde auf ihrer Internetseite schrieb. ”Eine Betriebsschließung kommt im vorliegenden Fall zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Betracht”, sagte die Sprecherin. “Dadurch wäre auch den Tieren nicht geholfen. Diese sind und werden versorgt.”

Quelle: dpa

Flensburg: Regen setzt Straßen unter Wasser

Starker Regen hat am Mittwochnachmittag zahlreiche Straßen in der Flensburger Innenstadt überspült. Einige Straßen wurden wegen des hohen Wasserstands gesperrt, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle sagte. Besonders am Hafen gab es Probleme. Dort reichte das Wasser bis an die Gebäude ran. Verletzte oder Unfälle gab es nach Angaben der Leitstelle nicht. Einige Passanten waren barfuß unterwegs, ihnen reichte das Wasser bis an die Waden. Am Mittwochnachmittag galten Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Quelle: dpa

Wuppertal: Schwebebahn fährt wieder

Wuppertal hat seine Schwebebahn wieder: Nach achteinhalb Monaten Zwangspause haben die Hängezüge am Donnerstagmorgen ihren Betrieb wieder aufgenommen. “Wir fahren”, meldete Stadtwerke-Sprecher Holger Stephan. Um 05.12 Uhr verließ die erste Bahn den Bahnhof Vohwinkel.

“Wuppertal hängt an seiner Schwebebahn”, sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD). “Sie ist nicht nur unser wichtigstes Verkehrsmittel mit über 80 000 Fahrgästen am Tag und unser weltbekanntes Wahrzeichen. Die Schwebebahn ist auch ein Teil unseres Wuppertaler Lebensgefühls. Alle haben sie vermisst und den Neustart herbeigesehnt. Für Wuppertal ist es das Comeback des Jahres.”

Im November war eine Stromschiene auf mehreren Hundert Metern Länge vom Trägergerüst abgestürzt. Zwar wurde niemand verletzt, doch der Betrieb auf der 13,3 Kilometer langen Trasse wurde erstmal eingestellt. Nach Angaben der Stadtwerke wurden seitdem mehrere Sicherungen eingebaut. Als Ersatz setzte die Stadt Busse ein, doch die sind lange nicht so schnell, da die Schwebebahn rote Ampeln und Staus einfach überfliegen kann.

Quelle: dpa

Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 31. Juli 2019:

Wacken: Gelände von “Wacken Open Air” teilweise wegen Unwetters geräumt

Wegen Unwetters ist das “Wacken Open Air”-Gelände am Mittwochabend teilweise geräumt worden. Im Wackinger Village und im Bereich vor einer Bühne wurden die Fans aufgefordert, das Gelände zu verlassen und in den Fahrzeugen Schutz zu suchen, wie die Polizei mitteilte. Diese beiden Bereiche waren für die Besucher bereits zugänglich, das übrige Gelände wird am Donnerstag eröffnet.

Betroffen war auch der Auftritt der “Wacken Firefighters”. Die Show der örtlichen Feuerwehrkapelle gilt als inoffizieller Auftakt des Festivals. Sie wurde nach dem dritten Lied abgebrochen. Der Campingplatz war nicht betroffen.

Ludwigsburg: Dreijähriger von Hund ins Gesicht gebissen

Ein Dreijähriger ist in Baden-Württemberg von einem Hund ins Gesicht gebissen worden. Der Junge war mit seiner Familie auf einem Radweg in Ludwigsburg unterwegs, als ihnen ein 25-jähriger Radfahrer mit seinem angeleinten Hund entgegenkam, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Beim Passieren der Fußgänger riss sich die 14 Monate alte Mischlingshündin los und biss dem Kind ins Gesicht.    

Das Tier riss gleichzeitig den 25-Jährigen vom Fahrrad. Der Dreijährige wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Der Hund wurde von der Polizei beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht. Die Polizeihundeführerstaffel hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: dpa, Polizei Ludwigsburg

Offenburg: Mann findet verweste Leichen in Zelt in Wald

In einem Zelt in einem Waldstück bei Lauf in Baden-Württemberg hat ein Mann am Mittwoch zwei Leichen gefunden. Der Mann und die Frau seien aufgrund ihres Zustands nicht mehr zu identifizieren gewesen, teilten die Staatsanwaltschaft Baden-Baden und das Polizeipräsidium Offenburg am Mittwoch mit.

Die Polizei leitete Ermittlungen zur Todesursache sein, Rechtsmediziner sollten die sterblichen Überreste untersuchen. Es müsse auch geklärt werden, ob es einen Zusammenhang mit einem im Frühjahr über mehrere Wochen in dem Bereich abgestellten Auto gebe.

Quelle: AFP

Freiburg: Feuerwehrmann nach Brandstiftungen in Haft

Nach einer Serie von Brandstiftungen an Scheunen im baden-württembergischen Landkreis Emmendingen sitzt ein 20-Jähriger in Untersuchungshaft. Der Verdächtige sei aktives Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr gewesen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Freiburg mit. Ihm werden acht Brandstiftungen und eine versuchte Brandstiftung vorgeworfen. Nach Angaben der Ermittler gestand der Mann aus Herbolzheim, die Feuer seit Mitte Mai in der Umgebung seines Wohnorts gelegt zu haben. Eine aus knapp 30 Polizisten bestehende Ermittlungsgruppe hatte nach dem Brandstifter gesucht. Sie erhielt demnach viele Hinweise aus der Bevölkerung, auch auf den Tatverdächtigen. Er wurde am Montag festgenommen und sitzt seit Dienstag in Haft.

Zum Motiv gebe bislang “noch keine schlüssigen Erkenntnisse”, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Bei den Bränden war an Gebäuden, Inventar und landwirtschaftlichen Geräten ein Schaden von schätzungsweise mehr als einer Million Euro entstanden. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen.

Quelle: AFP

Frankfurt: Urnendiebstähle geben Polizei Rätsel auf

Sechs mysteriöse Urnendiebstähle beschäftigen die Polizei in Frankfurt am Main. Unbekannte öffneten in der vergangenen Woche mehrere Grabplatten auf einem Friedhof im Stadtteil Höchst, um die Urnen zu stehlen, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten.    

Laut einer Sprecherin ist nicht auszuschließen, dass Metalldiebe am Werk waren, denn in den Urnen sei Kupfer verarbeitet. Die Polizei ermittelt wegen Störung der Totenruhe sowie Diebstahls und hofft auf Zeugen.

Quelle: AFP

Saarbrücken: Evangelischer Pfarrer wegen Kinderpornos vor Gericht

Ein evangelischer Pfarrer im Saarland ist wegen des Verdachts auf Besitz von kinderpornografischen Bildern angeklagt worden. Er soll auch jugendpornografische Bilder besessen und sich beschafft haben, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte. Der Mann war nach Hinweisen von US-amerikanischen Stellen an deutsche Behörden ins Visier der Ermittler geraten. Der 65-Jährige soll laut Staatsanwaltschaft versucht haben, mindestens ein Bild über eine E-Mail-Adresse zu verschicken. Zuvor hatten mehrere Medien über die Anklage berichtet.

Den Angaben zufolge wurden bei einer Durchsuchung Ende Oktober 2018 entsprechende Bilder auf dem Computer des Geistlichen gefunden. Die Herkunft des Materials sei unbekannt, hieß es. Die Anklage wurde Mitte Juni erhoben.

Die Evangelische Kirche im Rheinland teilte mit, das Landeskirchenamt haben den Pfarrer beurlaubt und “einstweilen seines pfarramtlichen Dienstes enthoben”. Weitere Angaben könnten “aus Gründen der Fürsorge” nicht gemacht werden, hieß es von der Pressestelle in Düsseldorf.

Quelle: dpa

Oberfranken: Smart auf der A9 bis zum Anschlag beladen

In Oberfranken stoppte die Polizei am Dienstag einen Smart, der bis zum Dach mit den Habseligkeiten seines 52-jährigen Fahrers beladen war. ”Durch die Beladung des Fahrzeuges war die Sicht erheblich beeinträchtigt und somit die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben”, teilten die Beamten mit. Außerdem habe für den Smart seit Anfang 2019 keine gültige Zulassung und damit kein Versicherungsschutz mehr bestanden. Einen gültigen Führerschein hatte der Fahrer ebenfalls nicht dabei.  

Nachrichten aus Deutschland
Zweifelhafte Maßarbeit: In dem Smart war kaum noch Platz für den Fahrer selbst
© Polizei Oberfranken

Quelle:Polizei Oberfranken

Siegen: Waffenlager bei 68-Jährigem entdeckt

Bei einer Hausdurchsuchung im nordrhein-westfälischen Bad Berleburg haben Ermittler mehr als 30 Schuss- und Stichwaffen sowie rund 250 Kilogramm Munition gefunden. Unter den im Wohnhaus eines 68-Jährigen entdeckten Schusswaffen befanden sich auch Maschinenpistolen und Pumpguns, wie die Polizei am Mittwoch in Siegen mitteilte. Weitere Einzelheiten nannten die Ermittler zunächst nicht.    

Einem Polizeisprecher zufolge gab es aber in dem Fall keinen Bezug zur sogenannten Reichsbürgerszene. Waffen und die Munition wurden von der Polizei gesichert. Gegen den 68-Jährigen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ein.

Quelle: AFP

Düsseldorf: Geisterfahrer 60 Kilometer auf der Autobahn unterwegs

Auf drei Autobahnen in Nordrhein-Westfalen ist ein 72 Jahre alter Mann insgesamt rund 60 Kilometer lang in der falschen Richtung unterwegs gewesen. Beamte stoppten den Geisterfahrer am Mittwochmorgen auf der A46 am Kreuz Neuss-West, wie die Polizei mitteilte. Demnach war der Mann auf der A44 in Richtung Mönchengladbach auf die falsche Spur geraten und später auf die A61 in Richtung Venlo gewechselt. Danach habe er seinen Irrweg auf der A46 fortgesetzt. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der 72-Jährige verfahren. Zu Unfällen sei es nicht gekommen, hieß es. Zunächst hatte der WDR darüber berichtet.

Quelle: dpa

Frankfurt: Löwin im Zoo eingeschläfert

Die junge Löwin Mira aus dem Zoo in Frankfurt am Main ist wegen einer Schädelfehlbildung eingeschläfert worden. Wie es zu den Veränderungen am Kopf und im Gehirn kam, sei unklar, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Demnach hatte sich das im April 2018 geborene Jungtier gut entwickelt, bis im Alter von etwa zwölf Monaten erste Auffälligkeiten in der Bewegungskoordination aufgetreten seien. Trotz einer symptomatischen Behandlung sei keine Besserung eingetreten. Das Tier habe keine Infektion gehabt, auch die Blutwerte seien unauffällig gewesen. CT- und MRT-Untersuchungen zeigten jedoch eine Kleinhirnhernie, eine strukturelle Veränderung des Schädels. Auf diese Missbildung seien vermutlich die gestörten Bewegungsabläufe der Löwin und ihr gelegentlich abwesend wirkender Blick zurückzuführen gewesen.    

Über Monate habe es die Hoffnung gegeben, dass sich Miras Gesundheit durch medizinische Begleitung und Wachstum verbessern könnte. Sie habe Phasen gehabt, in denen keine Symptome sichtbar gewesen seien. Letztlich seien die Bemühungen der Zootierärzte und Tierpfleger aber ohne Erfolg geblieben.    

“Da nicht auszuschließen war, dass Mira auch unter starken Kopfschmerzen litt und eindeutig klar war, dass sie keine Chance auf ein normales soziales Löwenleben hatte, mussten wir in Abstimmung mit dem Zuchtbuch für Asiatische Löwen und den zuständigen Veterinärbehörden die Entscheidung treffen, Mira zu erlösen”, erklärte Zoodirektor Miguel Casares. In den vergangenen Wochen habe sich Mira taumelnd und unsicher bewegt. Es sei “sehr traurig”, Mira zu verlieren, teilte Casares mit. Da es aber keine Behandlungsmöglichkeiten mehr gegeben habe, sei “jede weitere Verzögerung nicht zu verantworten gewesen”.     

Quelle: AFP

Gedern: Badegäste retten Dreijährige aus See

Badegäste haben in Hessen einem dreijährigen Mädchen aus Sachsen-Anhalt das Leben gerettet. Das Kind trieb am Dienstagnachmittag leblos im Gederner See in Mittelhessen am Rand eines Schwimmbereichs, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Badegäste entdeckten das Mädchen, zogen es an Land und belebten es wieder. Rettungskräfte übernahmen die weitere Versorgung der Dreijährigen und brachten sie mit einem Hubschrauber in eine Klinik.

Wie es zu dem Notfall kommen konnte, wollen die Ermittler mit Hilfe von Zeugen klären. “Es besteht der Verdacht, dass das Kind unbeaufsichtigt mit weiteren Kindern am See spielte.” Wo die Eltern währenddessen waren, war zunächst unklar.

Quelle: dpa

Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 31. Juli

Ratingen: Tesla brennt aus ungeklärter Ursache komplett ab

Nachrichten aus Deutschland
Die Überreste des abgebrannten Tesla
© Polizei Mettmann

Von einem Tesla ist in einem Wohngebiet in Ratingen-Breitscheid im Kreis Mettmann in NRW nicht viel mehr als ein Haufen Asche übrig geblieben. Wie die Polizei berichtet, brannte das Elektroauto in der Nacht zum Dienstag auf einem Parkplatz komplett aus. Ein Anwohner hatte demnach in der Nacht einen lauten Knall wahrgenommen. “Als er auf die Straße lief um nachzuschauen, stellte er fest, dass dort ein Tesla brannte. Der Mann alarmierte umgehend die Feuerwehr, welche wiederum die Polizei über den Brand informierte”, teilen die Beamten mit. Die Einsatzkräfte fanden bei ihrem Eintreffen ein vollends in Flammen stehendes Auto vor. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, aber nicht verhindern, dass der Wagen völlig abbrannte.  Auch ein etwa vier Meter danebenstehender BMW sei durch die enorme Hitzeentwicklung beschädigt worden. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 50.000 Euro. 

Tesla 6.30Es ergaben sich dem Bericht zufolge vor Ort keinerlei Hinweise auf die Brandursache. Das Wrack wurde für die Ermittlungen sichergestellt. “Aufgrund der schwierigen Spurenlage vor Ort kann derzeit weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung ausgeschlossen werden”, heißt es. Hinweise auf Verdächtige Personen ergaben sich zunächst nicht. 

Quelle: Polizei Mettmann

Freiburg: Pilot stirbt bei Absturz von Segelflugzeug 

Beim Absturz eines Segelflugzeugs in Baden-Württemberg ist der Pilot ums Leben gekommen. Der Mann sei am Dienstagnachmittag bei Rickenbach nahe einem Golfklub abgestürzt, teilte die Polizei in Freiburg mit. Erkenntnisse zur Unfallursache lagen zunächst nicht vor. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen auf. Auch zur Identität des Toten wurden noch keine Angaben bekannt.

Quelle: AFP

München: Suche nach verschwundener Mutter und Tochter geht weiter

Im Fall einer seit gut zwei Wochen verschwundenen Mutter und ihrer Tochter hat die Polizei erneut in einem Wald im Südosten von München gesucht. Rund 100 Beamte seien am Dienstag unter anderem mit Suchstöcken und Schaufeln unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher. Auch Diensthunde wurden eingesetzt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Vermissten im Alter von 41 und 16 Jahren vom neuen Ehemann der Mutter getötet wurden. Der 44-Jährige sitzt seit Tagen unter anderem wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Welche Hinweise die Polizei hat, dass in dem Waldstück die Leichen der Vermissten versteckt sein könnten, blieb am Dienstag weiter unklar.

Quelle: dpa

Olpe: Schäferhunde verletzen Neunjährige schwer

In Nordrhein-Westfalen haben zwei Schäferhunde einem neunjährigen Mädchen schwere Bisswunden zugefügt. Die Hundebesitzerin ging mit ihren Tieren nach Polizeiangaben vom Dienstag im Wald in Hofolpe spazieren, als sie eine Feriengruppe bemerkte. Sie habe die Hunde noch anleinen wollen, jedoch seien sie direkt auf die Gruppe zugestürmt und hätten zwei Neunjährige angegriffen.    

Ein Junge stürzte demnach beim Fluchtversuch am Montag, konnte den angreifenden Hund jedoch abwehren. Daraufhin griffen beide Schäferhunde das Mädchen an, wie es hieß. Auch die Hundebesitzerin habe ihre Tiere nicht von dem Kind zerren können. Sie hätten erst von dem Mädchen abgelassen, als ein Mann zu Hilfe gekommen sei. Ein Rettungswagen brachte das Kind in ein Krankenhaus.

Quelle: AFP

Solingen: Wanderer bei Pinkelpause von Wespen attackiert

Bei einer Pinkelpause im Wald ist ein Mann bei Solingen in Nordrhein-Westfalen einem Wespennest zu nahe gekommen und von den Tieren derart bedrängt worden, dass er sich auf der Flucht leicht verletzte. “Die schwarz-gelben Tiere starteten unverzüglich einen Angriff auf den Wanderer, der im Laufschritt flüchtete”, teilte die Polizei in Wuppertal am Montagabend mit. Demnach stürzte der von den Wespen verfolgte 37-jährige Spaziergänger über eine Baumwurzel und lädierte sich das Bein. Zudem bekam er mehrere Wespenstiche ab. Ende Juli und August ist die Volksstärke eines Wespennestes am Größten, heißt es in der Polizeimeldung.     

Ein Rettungswagen brachte den Wanderer in ein Krankenhaus. Der Vorfall ereignete sich am Montag in einem Wald bei Solingen. Der Polizei wurde ein Verletzter nach einem Unfall im Wald gemeldet. Beamte machten sich auf die Suche und stießen auf dem am Boden liegenden Spaziergänger. “Die Wespen waren bei Eintreffen der Polizei bereits geflüchtet”, heißt es von Seiten der Beamten.

Quellen: dpa, Polizei Wuppertal

Duisburg: Mann will Feuerwehrleute aus verrauchter Wohnung schubsen

Ein 39-Jähriger in Duisburg hat Feuerwehrleute aus seiner Wohnung schubsen wollen, aus der sie ihn gerade retten wollten. Laut Polizei hatte es am Montag stark gequalmt – die von Nachbarn alarmierten Feuerwehrleute scheiterten aber zunächst damit, den Mann raus zu holen. Die Polizei kam dazu, der 39-Jährige kam schließlich mit auf die Straße. Dort habe der Mann die Rettungskräfte beleidigt und an den Absperrungen vorbei wieder in die Wohnung gewollt, so die Polizei in einer Mitteilung vom Dienstag. Letztlich legten ihm die Beamten Handschellen an und brachten ihn zur Wache. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung gelüftet hatte, durfte der Mann wieder nach Hause gehen. Ursache für den Qualm war angebranntes Essen in einer Pfanne. Der Mann soll eine Anzeige wegen Widerstands bekommen.

Quelle: dpa

Bremen: Vermeintliche Geiselnahme durch Zwölfjährigen mit Waffe löst Polizeieinsatz aus

Eine vermeintliche Geiselnahme durch einen Zwölfjährigen hat in Bremen einen Einsatz von Spezialkräften der Polizei ausgelöst. Mehrere Zeugen beobachteten nach Angaben der Beamten vom Dienstag, wie ein Junge am späten Montagabend einer Frau im Stadtteil Burglesum eine Waffe an den Kopf hielt und anschließend mit ihr in einem Wohnhaus verschwand. Die Polizei löste Großalarm aus und zog zahlreiche Einsatzkräfte zusammen. Auch Spezialkräfte wurden entsandt.    

Vor Ort klärte sich die Lage allerdings schnell auf, sie erwies sich als völlig harmlos. Der Junge im Alter von zwölf Jahren hatte mit einer Spielzeugpistole auf der Straße gespielt, die mutmaßlich bedrohte Frau war seine 24-jährige Schwester. Die Polizei wollte nach eigenen Angaben prüfen, ob die Familie eventuell die Einsatzkosten tragen muss.

Quelle: AFP

Bad Bentheim: Güterzug fährt in Kuhherde

Ein mehr als 2000 Tonnen schwerer Güterzug ist in der Nacht zum Dienstag in Niedersachsen in eine Kuhherde gefahren und hat zwei Tiere getötet. Nach Angaben der Bundespolizei in Bad Bentheim stand eine aus 16 Kühen bestehende Herde bei Delmenhorst auf den Gleisen, als der Zug gegen Mitternacht die Stelle passierte. Die Lok des 561 Meter langen und rund 2100 Tonnen schweren Zugs wurde bei dem Aufprall beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Eine Ersatzlok musste diesen in den Güterbahnhof von Delmenhorst zurückschieben.    

Die Bahnstrecke zwischen Bremen und Oldenburg war laut Bundespolizei in der Nacht rund fünf Stunden gesperrt. Die überlebenden Kühe flohen und kehrten selbstständig auf den Hof ihres Besitzers zurück. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

Quelle: AFP

Konstanz: Leichtes Erdbeben am Bodensee

In der Nähe des Bodensees hat in der Nacht zum Dienstag die Erde spürbar gebebt. Etwa elf Kilometer nordwestlich von Konstanz ereignete sich um 1.17 Uhr laut Erdbebendienst Südwest ein leichtes Erdbeben der Stärke 3,7. Vorausgegangen war ein kleineres Beben etwa zehn Minuten zuvor mit der Stärke 2,7. Bei der Polizei hätten etwa 100 besorgte Menschen aus dem Kreis Konstanz und dem westlichen Bodenseekreis angerufen, sagte ein Sprecher am Vormittag. Es waren zunächst keine Schäden infolge der Erdstöße bekannt. Den Angaben nach wurde auch niemand verletzt.

Quelle: dpa

Kirchardt: 5000 Puten sterben bei Hofbrand

Nachrichten aus Deutschland
Ein Putenhof in Kirchardt im Landkreis Heilbronn steht in Flammen
© Julian Buchner/Einsatz-Report24

Bei einem Brand auf einem Geflügelhof im baden-württembergischen Kirchardt sind rund 5000 Puten verendet. Wie die Polizei am Dienstagmorgen in Heilbronn mitteilte, brannte der Stall in der Nacht völlig nieder. Feuerwehrleute hätten durch ihren schnellen Einsatz verhindert, dass die Flammen auf einen weiteren Putenstall übergriffen. Die Brandursache war zunächst unklar, der Schaden wurde auf dreieinhalb bis vier Millionen Euro geschätzt.    

Die Einsatzkräfte waren nach Angaben der Beamten in der Nacht zum Dienstag gegen 23 Uhr alarmiert worden. Auch eine Lagerhalle mit rund 500 Tonnen Getreide und 200 Strohballen brannte nieder. Die Feuerwehr musste Schlauchleitungen über eine Strecke von mehr als zwei Kilometern legen, um ihre Wasserversorgung zu sichern.  

145 Feuerwehrleute waren auf dem Bauernhof im Einsatz, letzte Nachlöscharbeiten dauerten am Dienstagmorgen laut Polizei noch an. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf. Den Angaben der Beamten zufolge kam es während des Einsatzes in der Nacht zu Behinderungen durch Schaulustige. Die Polizei rief unter anderem über den Kurzbotschaftendienst Twitter dazu auf, sich von der Brandstelle zu entfernen und die Helfer nicht zu stören. 

Quelle: AFP

Hofheim: 1000 brennende Strohballen beeinträchtigen Bahn- und Autoverkehr in Hessen

Rund 1000 brennende Strohballen haben in der Nacht zum Dienstag bei Hofheim am Taunus in Hessen zu erheblichen Verkehrsstörungen geführt. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten nach Angaben der Polizei eine Autobahn und eine ICE-Strecke der Deutschen Bahn zeitweise sogar ganz gesperrt werden.    

Nach Angaben der Deutschen Bahn kam es wegen der andauernden Löscharbeiten am Dienstagmorgen noch immer zu Verspätungen. Betroffen war demnach die ICE-Trasse von Köln in Richtung Frankfurt am Main. Aus Rücksicht auf die Einsatzkräfte am Brandort verkehrten Züge mit reduzierter Geschwindigkeit und hatten 15 bis 20 Minuten Verspätung, erklärte das Unternehmen. Die brennenden Strohballen befanden sich nach den Angaben der Polizei auf einem Feld der Gemeinde Hofheim am Taunus östlich von Frankfurt am Main. Autofahrer hatten die Flammen gegen 23 Uhr von der nahen Autobahn 66 und einer Landstraße aus gesehen und den Notruf gewählt. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Beamten schlossen Brandstiftung nicht aus und baten um Zeugenhinweise.

Quelle: Hofheim

Juli trotz Hitzerekorden kein außergewöhnlicher Wettermonat

Trotz gleich mehrerer Hitzerekorde ist der Juli in Sachen Temperatur kein außergewöhnlich heißer Monat gewesen. Im Schnitt lagen die Temperaturen zwar rund zwei Grad über dem vieljährigen Mittel, dies sei aber nicht rekordverdächtig, sagte Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. In anderen Jahren habe es im Juli noch höhere Durchschnittswerte gegeben, etwa 2003 oder 2015. 

Vergangene Woche war mit 42,6 Grad in Lingen ein neuer Hitzerekord für Deutschland aufgestellt worden. Auch an zahlreichen anderen Messstationen wurde die 40-Grad-Marke deutlich überschritten. Allerdings war es in der ersten Julihälfte ungewöhnlich kühl, was den Monatsschnitt drücke, sagte Friedrich. 

Der Juli 2019 war den vorläufigen Angaben des DWD zufolge auch zu trocken, es fielen demnach nur um die 78 Prozent des Monatssolls an Regen. Die Sonnenscheindauer lag mit etwa 112 Prozent dagegen etwas über dem vieljährigen Mittel. Der DWD legt an diesem Dienstag seine Monatsbilanz vor.

Quelle: dpa

Nachrichten aus Deutschland von Montag, 30. Juli 2019:

Velbert: Zwölfjähriger setzt Autos mit Unkrautbrenner in Flammen

Nachrichten aus Deutschland
Drei Autos und eine Hecke fielen dem Unkrautbrenner zum Opfer
© Kreispolizeibehörde Mettmann

Ein Zwölfjähriger, der im nordrhein-westfälischen Velbert Unkraut verbrennen sollte, hat versehentlich drei Autos und eine Hecke in Brand gesetzt. Wie die Polizei und lokale Medien berichten, war durch den “fahrlässigen Umgang mit einem Unkrautbrenner” zunächst eine 20 Meter lange Hecke in voller Ausdehnung in Brand gesetzt worden. Die Flammen griffen auf drei Autos über. Die Fahrzeuge brannten komplett aus. Vier weitere Fahrzeuge wurden durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. 

Durch die bei dem Brand entstandene Hitze wurden der Polizei zufolge darüber hinaus die Fensterscheibe eines Wohnhauses sowie die Seitenwand einer Garage beschädigt. Auch ein Stück Gartenzaun eines weiter entfernten Wohnhauses hätte Schaden aufgrund des starken Funkenflugs genommen. Nach rund eineinhalb Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. In Velbert herrschten am Freitag Temperaturen um 37 Grad.

Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann, “RP Online”, “Accuweather

Voerde: Tatverdächtiger hatte Kokain im Blut

Bei dem Tatverdächtigen, der vor gut einer Woche eine Frau im niederrheinischen Voerde vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet haben soll, gibt es Hinweise auf Kokain-Konsum. Es seien bei ihm Abbauprodukte von Kokain im Blut nachgewiesen worden. “Das heißt aber nicht, dass er konkret unter Kokaineinfluss stand”, sagte der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer am Montag. Weitere Untersuchungen sollten detaillierte Erkenntnisse bringen.

Der 28-jährige Tatverdächtige, der wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft sitzt, schweigt demnach weiterhin zu den Tatvorwürfen. Zeugen hatten geschildert, dass sich der Mann der ihm unbekannten 34-Jährigen von hinten genähert und sie wortlos ins Gleisbett gestoßen habe. Der in Deutschland geborene Serbe ist nach Polizeiangaben Vater von neun Kindern. Für die Polizei war er auch schon vor der Tat kein Unbekannter. Er war unter anderem wegen Diebstahls, Körperverletzung und kleinerer Vergehen zu Geldstrafen verurteilt worden. 

Die 34-jährige Frau soll im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt werden, sagte eine Polizeisprecherin. Eine öffentliche Trauerfeier werde es nach Angaben der Familie nicht geben. Das Opfer hinterlässt eine Tochter. 

Quelle: dpa

Celle: Polizisten überwältigen 81-Jährigen mit Pistole

Ein 81-Jähriger mit Schreckschusspistole hat im niedersächsischen Celle nach einer Auseinandersetzung einen anderen einen Autofahrer bedroht. Beim folgenden Polizeieinsatz verhielt sich der Senior zudem derart “seltsam”, dass Beamte ihn überwältigten und fesselten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach reagierte er zuvor auch nicht auf Aufforderungen, die Hände hochzunehmen.    

Laut Beamten waren der 81-Jährige sowie ein weiterer 37-Jähriger Autofahrer am Sonntagnachmittag zunächst in einem Streit über ihre jeweilige Fahrweise geraten. Beide hielten an und stiegen aus, wobei der ältere Mann im Laufe des Streits eine Waffe zog. Dann fuhr er davon. Der jüngere Beteiligte rief daraufhin die Polizei.    

Beamte entdeckten den 81-Jährigen kurz darauf ganz in der Nähe auf einem Grundstück. Sein Auto hatte er verlassen. “Er verhielt sich seltsam und begab sich in eine Scheune”, erklärte die Polizei. Als der Mann nicht auf Ansprachen reagieren, hätten die Einsatzkräfte ihn zu Boden gebracht und ihm Handschellen angelegt. Er hatte eine Schreckschusswaffe in der Hosentasche, eine weitere lag im Auto.    

Den Polizisten erklärte der Rentner demnach, “er fühle sich in Deutschland nicht mehr sicher”. Im Streit mit dem anderen Fahrer habe er die Waffe gezogen, weil er sich bedroht gefühlt habe. Über den nötigen Waffenschein verfügte der Mann nicht. Seine Waffen wurden beschlagnahmt und entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: dpa

Berlin: Polizist zu Geldstrafe verurteilt – illegal Schlagringe in Wohnung

Ein Berliner Polizist ist wegen illegalen Besitzes von zwei Schlagringen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verhängte in seinem Urteil am Montag 20 Tagessätze zu je 85 Euro. Schon der Besitz von Schlagringen ist nach dem Waffengesetz verboten. Polizisten seien nicht anders zu behandeln als andere Bürger, sagte der Richter. Gegen den 51-jährige Polizist wird seit längerem wegen einer Unfallfahrt mit tödlichem Ausgang ermittelt. 

Die Ringe waren bei einer Hausdurchsuchung im April bei dem Beamten in einer Truhe entdeckt worden. Sie wurden nach Angaben des Verteidigers nur für Fotos verwendet. Laut Urteil hätte man dafür aber keine echten Schlagwerkzeuge nehmen müssen. Die Verteidigung wollte eine Einstellung des Verfahrens, scheiterte damit aber. 

Der Beamte wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft verdächtigt, vor genau anderthalb Jahren alkoholisiert am Steuer eines Streifenwagens das Auto einer 21-Jährigen gerammt und sie dadurch tödlich verletzt zu haben. In dem Fall wird noch mit längeren Ermittlungen gerechnet. Eine Anklage gibt es bislang nicht. Der Hauptkommissar darf seit Monaten nicht zum Dienst kommen.

Zu der Kollision kam es im Januar 2018 in der Nähe des Alexanderplatzes. Der Polizeiwagen soll mit überhöhter Geschwindigkeit in das Auto der jungen Frau geknallt sein. Der Fall hatte öffentlich Wellen geschlagen. Ein Alkoholtest am Unfallort wurde nicht gemacht.

Quelle: dpa

Frankfurt: Offenbar Kind vor Zug gestoßen und getötet

+++ Hinweis: Aktuelle Informationen zum untenstehenden Vorfall finden Sie hier +++ 

Im Frankfurter Hauptbahnhof hat es am Montag einen tödlichen Zwischenfall mit einem Kind gegeben. Das Kind sei nach ersten  Erkenntnissen auf die Gleise geraten und offenbar von einem einfahrenden Zug überrollt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Vormittag. Die genauen Umstände waren zunächst noch unklar. Es sei jedoch ein Mann festgenommen worden. Die “Hessenschau” hatte übereinstimmend mit der “Frankfurter Rundschau” berichtet, dass ein Mann das Kind vor den einfahrenden ICE gestoßen hatte. Die Beschreibung passte den Berichten zufolge auf den Festgenommenen. Ob und inwiefern er etwas mit dem Vorfall zu tun habe, müsse noch geklärt werden. Am Hauptbahnhof sei es zu einem “massiven Polizeieinsatz” gekommen. Wie es dem Kind geht, war zunächst unklar. Es handle sich um einen achtjährigen Jungen, sagte ein Sprecher der Polizei in der Mainmetropole am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Mittlerweile bestätigte die Polizei bei Twitter seinen Tod. 

Auch auf den Bahnverkehr hatte der Vorfall Auswirkungen. Vier Gleise seien gesperrt worden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn.

Quelle: dpa, AFP, “Hessenschau“, “Frankfurter Rundschau

Köln: Toter und Verletzte bei Krankenhausbrand

In der Nacht zum Montag ist bei einem Brand in einem Krankenhaus in Köln ein Mensch ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden bei dem Feuer im Krankenhaus Köln-Merheim leicht verletzt, wie eine Kliniksprecherin am Montagmorgen sagte. “Zur Brandursache können wir noch nichts sagen.” Die Polizei war wegen der unübersichtlichen Lage zunächst von elf Verletzten ausgegangen, der Kliniksprecherin zufolge wurden nach ersten Untersuchungen jedoch nur bei vier Menschen leichte Verletzungen festgestellt. Unter anderem verletzte sich eine Krankenschwester leicht, als sie aus dem ersten Stock sprang, um sich zu retten. Eine unmittelbar nach dem Brand als vermisst geltende Patientin sei inzwischen gefunden worden.

Das Feuer brach nach Angaben der Kliniksprecherin ersten Erkenntnissen zufolge in einem Patientenzimmer in einer Station für Infektionskrankheiten aus und führte zu starker Rauchentwicklung in einem Flur mit weiteren angrenzenden Patientenzimmern. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben um 4.05 Uhr durch eine Brandmeldeanlage und das Personal alarmiert worden. Sie habe das Todesopfer in “einem völlig ausgebrannten Zimmer vorgefunden”, so eine Mitteilung vom Montagmorgen. Die Identität blieb zunächst unklar, die Polizei ging aber davon aus, dass es sich um einen Patienten handelt. Gegen 5.30 Uhr war der Brand gelöscht.

“Alle Verletzten wurden in der Notaufnahme behandelt”, so die Klinik-Sprecherin. Unter ihnen seien sowohl Klinikpersonal als auch Patienten. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Angaben.

Quelle: dpa

Darmstadt: Autofahrer mit 4,6 Promille nimmt in Hessen Polizeiwagen die Vorfahrt

Mit beachtlichen 4,6 Promille Alkohol im Blut ist in Hessen ein 50-jähriger Autofahrer erwischt worden. Die Polizei wurde am Samstagvormittag auf den Mann aufmerksam, weil er einem Streifenwagen in Pfungstadt die Vorfahrt nahm, wie die Beamten am Montag mitteilten. Bei einer anschließenden Kontrolle stellte die Streife Alkoholgeruch bei dem Mann fest.    

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,6 Promille. Der 50-Jährige musste zu einer Blutentnahme mit auf die Wache, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den 50-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: AFP

Göttingen: Polizei packte Salz und Taschentücher ins Drogen-Paket 

Mithilfe von Streusalz und Papiertaschentüchern haben Fahnder in Niedersachsen Drogenhändler überführt. Den 31 und 38 Jahre alten Männern wird die unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen, wie das Landgericht Göttingen mitteilte. Laut Anklage sollen die Männer im Februar dieses Jahres zwei Pakete mit zusammen rund 55 Kilogramm Marihuana bei einer Spedition in Rom aufgegeben haben. Lieferanschrift war eine Adresse in Bad Lauterberg im Südharz. Die Drogen sollten in Deutschland weiter verkauft werden.

Die Polizei hatte laut Gericht von dem geplanten Drogen-Versand Wind bekommen, so dass Interpol die Pakete noch vor der Auslieferung sicherstellen konnte. Die Ermittler, die grenzübergreifend zusammenarbeiteten, brachten die Pakete dann zwar wieder auf den Weg. Sie tauschten aber die Drogen gegen Streusalz und Papiertaschentücher aus. Als die Angeklagten die Lieferung am 4. März im Harz in Empfang nehmen wollten, wurden sie festgenommen. Sie sitzen seither in Untersuchungshaft.

Quelle: dpa

Brunnthal: Mutter und Kind nach Unfall in kritischem Zustand

Nach dem schweren Unfall einer fünfköpfigen Familie aus den Niederlanden auf der Autobahn 8 sind die Mutter und zwei Kinder weiterhin in kritischem Zustand. Sie würden in verschiedenen Münchner Krankenhäusern behandelt, sagte ein Polizeisprecher am Montag. “Wir müssen auf die Ärzte vertrauen.”

Der Kleinbus der Familie hatte sich am Sonntag hinter der Ausfahrt Brunnthal bei München überschlagen und war gegen einen Baum geprallt. Der 44-jährige Vater und ein 4-jähriges Mädchen kamen ums Leben. Die 39-jährige Mutter, eine 11-Jährige und ein 12-Jähriger wurden lebensgefährlich verletzt. Zum Unfallhergang war gab es nach Polizeiangaben zunächst keine neuen Erkenntnisse. Ein Gutachter prüfe den Fall, hieß es.

Quelle: dpa

Wiesbaden: Wettrennen auf A3 soll Karambolage mit vier Verletzten ausgelöst haben

Ein illegales Wettrennen soll auf der Autobahn 3 bei Wiesbaden zu einer Massenkarambolage mit vier Verletzten geführt haben. Nach Angaben mehrerer unabhängiger Zeugen hätten sich am Sonntag vier Fahrzeuge ein Rennen geliefert, teilte die Polizei mit. Die Fahrer hätten alle drei Streifen genutzt, um sich und andere Verkehrsteilnehmer rechts und links zu überholen.

Wegen erhöhten Verkehrsaufkommens zwischen der Rastanlage Medenbach und dem Wiesbadener Kreuz geriet der Verkehr auf der A3 ins Stocken – und ein 26-Jähriger, der an dem mutmaßlichen Rennen beteiligt war, fuhr auf dem linken Fahrstreifen auf einen Wagen auf. Dieser wurde nach vorne geschleudert und prallte auf einen Wagen mit Anhänger. Der Anhänger riss ab und wurde gegen weitere drei Fahrzeuge geschleudert. Die anderen drei Beteiligten des mutmaßlichen Rennens fuhren nach dem Unfall weiter.

Das Teilstück der Autobahn wurde zeitweise gesperrt. Am Abend gab es einen bis zu 20 Kilometer langen Stau. Die Polizei sucht Zeugen.

Quelle: dpa

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 22. bis 28. Juli 2019 lesen Sie hier: Nachrichten aus Deutschland

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