Nachrichten aus Deutschland: Unbekannte streuen Reißzwecken auf Triathlon-Strecke – Dutzende müssen abbrechen

Mainz: Unbekannte streuen Reißzwecken auf Triathlon-Strecke 

Beim Mainzer City-Triathlon haben Unbekannte am Sonntag den Wettkampf sabotiert, indem sie eine Vielzahl von Reißzwecken auf der Radstrecke verteilten. Wie die Polizei mitteilte, wurden mehr als 50 der Spitzen Büromittel auf der Strecke gefunden. Die Beamten sammelten sie gemeinsam mit dem Veranstalter wieder ein. Trotzdem mussten dem Bericht nach etwa 40 Teilnehmer das Rennen wegen Pannen im Zusammenhang mit den Reißzwecken aufgeben. Auch ein Motorradfahrer war betroffen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. 

Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Nürnberg: Mütze fällt ins U-Bahn-Gleisbett – Vater bringt Kind in Gefahr

In einer Nürnberger U-Bahnstation hat ein Vater nach Polizeiangaben sein vier Jahre altes Kind und sich selbst in höchste Gefahr gebracht. Weil dem kleinen Jungen beim Aussteigen aus dem Zug seine Mütze ins Gleisbett gefallen sei, habe ihn der 28-Jährige so gehalten, dass er die Kappe vom Gleis fischen konnte. Der Junge sei nicht nur in Lebensgefahr gewesen, weil ein Zug hätte kommen können, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. “Er war der stromführenden Schiene gefährlich nahe.” Eine Berührung hätte tödlich enden können. Den Mann, der sich am Montagabend “unverantwortlich und höchst gefährlich” verhalten habe, erwarte nun eine Anzeige.

Quelle: dpa

Kulmbach: Brüderpaar hinterlässt Spur der Verwüstung 

Eine regelrechte Schneise der Verwüstung haben zwei kleine Brüder im oberfränkischen Kulmbach hinterlassen. Die beiden Brüder, vier und sechs Jahre alt, hätten zunächst “ihre Mutter ausgetrickst”, seien von zu Hause “ausgebüxt” und hätten Dinge von Grundstücken geklaut, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. 

Mit einem Gasbrenner und brennbaren Flüssigkeiten hätten die Jungs zunächst einen Carport angezündet. Auf der Suche nach Löschwasser öffneten sie anschließend einen Keller in der Nachbarschaft “und setzen den geöffneten Keller unter Wasser”. Dann bewaffneten sich die Brüder “mit den unterschiedlichsten Werkzeugen, die sie in der Nachbarschaft an sich nehmen konnten”, wie die Polizei mitteilte – darunter auch eine Spraydose mit weißem Lack.

Mit ihr besprühten sie ein Garagentor, eine Haustür und zwei Autos. Den Sachschaden, den die Brüder bei ihrem Streifzug verursachten, schätzte die Polizei auf 15.000 Euro. Anwohner des Ortsteils Ziegelhütten alarmierten am Montagnachmittag schließlich die Polizei, die die Kinder mit Hilfe des Jugendamtes “an ihre hellauf begeisterte Mutter” übergab, wie es hieß.

Quelle: dpa

Bremerhaven: Diebe stehlen zehntausend Babywindeln in Bremerhaven

Diebe haben in Bremerhaven rund zehntausend Babywindeln gestohlen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, entwendeten sie die Packungen verschiedener Marken und Größen aus dem Lagercontainer eines Drogeriemarkts.    

Die Tat ereignete sich demnach in der Nacht auf den vergangenen Samstag, der Container wurde dabei aufgebrochen. Die Polizei bat Zeugen um Hinweise – auch für den Fall, dass Windeln “unseriös angeboten werden”.

Quelle: AFP

Bensheim: Schüler haben eine Woche länger Ferien

Wegen einer defekten Brandmeldeanlage beginnt das neue Schuljahr für 300 Schüler in Hessen erst eine Woche später als geplant. Wie der Kreis Bergstraße mitteilte, verlängern sich für 17 Klassen der Karl-Kübel-Schule in Bensheim die Sommerferien. Am Wochenende vor Schulbeginn sei in einem Schulgebäude der Defekt entdeckt worden. Die Brandmeldeanlage müsse vollständig ausgetauscht werden. Für die Klassen, die das Gebäude nutzen, könnten für die Dauer der Reparatur keine Ersatzräume bereitgestellt werden. An den übrigen Standorten der Schule ist der Betrieb nach Angaben des Kreises nicht beeinträchtigt.

Quelle: dpa

Lippstadt: Streit bei Eigentümerversammlung eskaliert - Mann schwer verletzt

Ein Streit bei einer Eigentümerversammlung in Nordrhein-Westfalen ist so eskaliert, dass ein Teilnehmer schwer verletzt ins Krankenhaus musste. Einer der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses hatte sich bei dem Treffen in Lippstadt über das Parkverhalten einer Bewohnerin beschwert, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. 

Zeugen berichteten den Beamten, dass sich der Mann bei der Versammlung am Montagabend sehr aggressiv verhalten habe. Einen anderen Teilnehmer, der wahrscheinlich schlichten wollte, habe er dann in den Schwitzkasten genommen und mehrfach auf ihn eingeschlagen, auch als sein Opfer am Boden lag. 

Bei der späteren Befragung durch die Beamten gab der mutmaßliche Täter an, dass er von dem Verletzten provoziert und selber angegriffen worden war. Er habe sich nur gewehrt. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe. Angaben zum Alter der beiden Männer wollten die Beamten nicht machen.

Quelle: dpa

Aalen: Dreijährige auf Campingplatz in Baden-Württemberg von Hund gebissen und verletzt

Eine Dreijährige ist am Montagabend auf einem Campingplatz in Ellwangen in Baden-Württemberg von einem Hund gebissen und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben fiel das Mädchen offenbar beim Spielen hin und stürzte in Richtung des Hunds, der Freunden der Familie gehört. Der Australian Shepherd packte das Kind im Nacken.    

Der Hund war zu diesem Zeitpunkt angeleint. Der Lebensgefährte der Besitzerin ging dazwischen, worauf ihn das Tier in die Hand biss. Wie die Beamten am Dienstag in Aalen mitteilten, wurde das Mädchen durch die Attacke schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Quelle: AFP

Heidelberg: Polizisten fahren mit entlaufenem Hund auf der Rückbank zu Einsatz

Einmal Polizeihund sein: Beamte haben in Heidelberg einen entlaufenen Hund eingefangen – und ihn spontan im Streifenwagen mit zu einem Einsatz genommen. Die Polizisten hatten über Funk von dem Ausreißer erfahren. Mit einem Leckerli lockten sie den Hund in ihren Wagen und fuhren dann in Richtung Tierheim, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Kurz darauf wurde dann aber ein Einbruch gemeldet. Also ging es am Montag zusammen mit dem Hund auf der Rückbank zu dem Einsatz – zwar mit Blaulicht, aber wegen des Vierbeiners nicht ganz so schnell. Es handelte sich den Angaben zufolge um einen Fehlalarm. Der Hund wurde wenig später von seinem Besitzer im Tierheim abgeholt.

Mit ihrem neuen Kollegen waren die Beamten zufrieden: ”Erster Bewerbertest mal brav bestanden. Wuff!”, hieß es in einem Beitrag der Polizei bei Facebook.

Quelle: dpa

Legden: Betrunkener fährt oben ohne zur Tankstelle

Im münsterländischen Legden in NRW kam es am Sonntag an einer Tankstelle zu einem eigentümlichen Vorfall: Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 70-Jähriger mit seinem Auto vor, stieg mit unbekleidetem Oberkörper aus und fiel unmittelbar danach einfach um. “Da er dabei leicht verletzt wurde, alarmierten Zeugen Rettungsdienst und Polizei”, heißt es in der Mitteilung. Es stellte sich heraus, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Die Polizisten nahmen ihm den Führerschein ab und untersagten die Weiterfahrt. Außerdem leiteten sie ein Strafverfahren ein. Ein Arzt entnahm dem Fahrer in der Folge eine Blutprobe. 

Quelle: Kreispolizeibehörde Borken

Ötigheim: Frau wird von eigenem Hund angefallen

Im baden-württembergischen Ötigheim ist eine Frau von ihrem Schäferhund angefallen worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, war die Frau am Montagmorgen gegen 7.45 Uhr mit dem Tier ihres Mannes Gassi, als dieser sie plötzlich anfiel, biss und schwer verletzte. Erst einem Zeugen gelang es den Hund von der Frau zu trennen. Die 29-Jährige musste nach notärztlicher Versorgung ins nächste Krankenhaus eingeliefert werden. 

Quelle:Polizei Offenburg

Frankfurt: Fernbahnhof wegen qualmender Zug-Bremse gesperrt

Wegen einer qualmenden Bremse an einem ICE ist der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen am Dienstagmorgen zeitweise gesperrt worden. Der Fernverkehr wurde über den Regionalbahnhof am Flughafen umgeleitet, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Weil die Ursache für die Rauchentwicklung zunächst unklar war, wurde die Feuerwehr alarmiert. Während des Einsatzes konnte der Fernbahnhof nicht angefahren werden. Vier Züge wurden zum Regionalbahnhof umgeleitet. Nach rund einer halben Stunde wurde die Sperrung laut Bahnangaben wieder aufgehoben. Nach ersten Erkenntnissen war an einem Wagen eine angezogene Handbremse heißgelaufen, was zu Rauch und Gestank führte.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Montag, 12. August

Salem: Vierjähriger ertrinkt bei Familienausflug

Bei einem Familienausflug an einen Badesee bei Salem in Baden-Württemberg ist ein Vierjähriger ertrunken. Nach Polizeiangaben vom Montag entfernte sich der kleine Junge am Sonntag unbemerkt von seinen Eltern und Geschwistern und ging im flach abfallenden Uferbereich unter. Er wurde noch wiederbelebt, starb aber später auf der Intensivstation im Krankenhaus.    

Wie die Beamten in Konstanz weiter mitteilten, hatte die Familie das Fehlen des Jungen bemerkt, den Bademeister alarmiert und so bereits eine Suchaktion durch Rettungsschwimmer ausgelöst. Etwa zeitgleich stieß ein anderer Badegast 20 Meter vom Ufer entfernt im See auf das unter Wasser treibende Kind und holte es heraus.    

Sofort begannen Rettungsschwimmer und Badegäste gemeinsam mit Reanimationsmaßnahmen, die von Rettungskräften und einem Notarzt fortgesetzt wurden. Ein Rettungshubschrauber flog das Kind in eine Klinik. Für dessen Landung wurde die Liegeweise teils geräumt. Den genauen Unglückshergang will die Polizei noch ermitteln.

Quelle: AFP

Magdeburg: Vier Tatverdächtige nach brutalem Angriff in Straßenbahn ermittelt

Nach einem brutalen Angriff in einer Magdeburger Straßenbahn hat die Polizei vier Tatverdächtige ermittelt. Gegen zwei junge Männer im Alter von 16 und 18 Jahren wurde Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts erlassen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei den beiden anderen Tatverdächtigen handelt es sich um 16-jährige junge Frauen.    

Sie sollen am Samstagabend in einer Magdeburger Straßenbahn einen 22-Jährigen aus Hamburg angegriffen und ihm durch Schläge sowie Tritte schwerste Kopfverletzungen zugefügt haben. Die Gruppe hatte zuvor in der Straßenbahn randaliert, der Mann war eingeschritten.

Quelle: AFP

Eschborn: Falsch getankt: Paar will Auto leerpumpen und setzt es in Brand

Falsch getankt – was nun? Der Versuch einer 55-Jährigen im südhessischen Eschborn, Benzin aus ihrem Diesel-Wagen zu pumpen, ist mächtig schiefgegangen. Ihr Auto brannte am Freitagabend vollkommen aus, wie die Polizei mitteilte. Was war passiert? Die Frau rollte den Wagen mit einem Passanten weg von den Tanksäulen, hin zur Staubsaugeranlage. Dort führten die beiden einen Gartenschlauch in den Tank. Ihre Idee: Das Benzin sollte in eine Metallwanne gefüllt werden.

Um den Kraftstoff abzuzapfen, nahmen sie kurzerhand noch einen Staubsauger zur Hilfe. Dabei kam es dann zur Verpuffung, wie es weiter hieß. Erst stand der Staubsauger in Flammen, dann auch das Auto. Der 20-jährige Helfer erlitt eine leichte Handverletzung.

nachrichten deutschland - auto abgefackelt
Der Pkw brannte nach einer Verpuffung vollständig aus
© Polizeipräsidium Westhessen

Quelle: DPA

Hessen: 21 Schafe bei Unfall mit Regionalbahn getötet

In Hessen sind bei einem Bahnunfall 21 Schafe getötet worden. Eine Regionalbahn fuhr am Montag in Nordhessen in die Herde, die offensichtlich von einer Weide auf die Gleise gelaufen waren, wie die Bundespolizei Kassel mitteilte. Fahrgäste wurden bei dem Unfall demnach nicht verletzt.    

Die Strecke wurde für die Bergungsarbeiten für rund dreieinhalb Stunden gesperrt. Laut den Ermittlern soll ein Teil des Zauns rund um die Weide gestohlen worden sein. Die Bundespolizei nahm Ermittlungen auf.

Quelle: AFP

Fürth: Aus Haft Entlassener nach Diebstahlversuch wieder hinter Gittern

Es sollte wohl ein kleines Freudenfest am Tag der Haftentlassung werden – aber für einen 25-Jährigen aus Fürth ging es gleich wieder zurück hinter Gitter. Der Mann wurde dabei beobachtet, wie er kurz nach Verlassen des Gefängnisses in einem Getränkemarkt mehrere Packungen Champagner stehlen wollte, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Montag mitteilte. Der Dieb wurde kurz nach der Tat am Freitag festgenommen, einen Tag später erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl. Jetzt sitzt der Mann wieder in Untersuchungshaft. Da er bei dem Champagner-Klau ein Messer bei sich hatte, läuft ein Verfahren wegen Diebstahls mit Waffen.

Quelle: DPA

Hildesheim: Suche nach Partnerin treibt Mann in die Arme von Erpresser

Der Versuch, über das Internet eine Frau zu finden, hat einen 46-Jährigen aus dem Raum Hildesheim in die Arme eines Erpressers getrieben. Zwar habe die Suche nach einer Partnerin über ein soziales Netzwerk zunächst zu zwei unverfänglichen Treffen mit einer Frau in Hannover geführt, teilte die Polizei am Montag mit. Dann aber meldete sich plötzlich der angebliche Ehemann der Frau und verlangte bei einem Treffen unter Androhung von Schlägen mehrere Tausend Euro. Der 46-Jährige ging darauf nicht ein und erhielt eine Weile später erneut über das soziale Netzwerk Kontakt, anscheinend zu einer Frau. Bei einem Treffen erschien aber erneut der angebliche Ehemann, der seine Geldforderung nun erhöhte.

Nun schaltete der bei der Partnerinnensuche glücklose 46-Jährige die Polizei ein. Zur vereinbarten Geldübergabe am vergangenen Donnerstag erschien er dann statt mit einem dicken Umschlag mit Beamten eines mobilen Einsatzkommandos. Diese nahmen den Erpresser, einen 24-Jährigen aus dem westfälischen Espelkamp, fest. Wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr kam der bereits einschlägig bei der Polizei bekannte Mann in Untersuchungshaft.

Quelle: DPA

Oldenburg: Wespen halten Flüchtenden in Schach

Aufgescheuchte Wespen haben der Polizei in Oldenburg bei der Verfolgung eines Mannes geholfen – bis die Beamten plötzlich selbst von den Tieren attackiert wurden. Deshalb konnte sich der Gesuchte losreißen und erneut fliehen. Weit kam er nicht, weil ihm die Wespen weiter zusetzten. Der 32-Jährige rettete sich schließlich per Sprung in ein Kinderplanschbecken vor den Stichen.

Nach Polizeiangaben vom Montag wollten die Polizisten den 32-Jährigen zu Hause abholen, weil er noch eine elfmonatige Haftstrafe zu verbüßen hatte. Der Gesuchte flüchtete auf den Balkon und sprang aus dem ersten Obergeschoss in die Tiefe. Er landete in einem Gebüsch, in dem die Wespen ihr Nest hatten. Beschäftigt mit dem Abwehren der Insekten konnte der 32-Jährige von den Beamten fixiert werden. Als diese selbst angegriffen wurden, riss sich der Mann los und tauchte in dem Planschbecken unter. Er wurde festgenommen und kam ins Gefängnis, wo seine Stiche medizinisch versorgt wurden. Die Beamten mussten sich ebenfalls von einem Arzt behandeln lassen.

Quelle: DPA

Waldkraiburg: Jugendliche rauben Taxi und stoßen Fahrerin raus

Zwei 14 und 15 Jahre alte Jugendliche haben in Bayern ein Taxi geraubt und die Fahrerin aus dem rollenden Auto gestoßen. Die 67-Jährige sollte die Brüder in eine Jugendeinrichtung fahren, wie die Polizei am Montag mitteilte. Während der Fahrt hätten die Teenager die Fahrerin nahe Waldkraiburg östlich von München angegriffen und aus dem langsam fahrenden Wagen gestoßen, sagte eine Sprecherin.

Die Brüder fuhren am Freitag mit dem Taxi noch ein Stück, stellten es dann ab und wollten per Anhalter weiter. An der Autobahnanschlussstelle Mühldorf-West nahmen Polizisten das Duo fest. Ein Richter schickte die beiden in Untersuchungshaft.

Weil die Jugendlichen ohne Begleitung aus Serbien nach Bayern eingereist waren, sollte die Taxifahrerin sie in die Einrichtung bringen. Ein Kollege fuhr die verletzte Frau in ein Krankenhaus.

Quelle: DPA

Bremerhaven: Junge durch selbstgebauten Böller schwer verletzt

Bei der Explosion eines selbstgebauten Böllers ist in Bremerhaven ein in etwa 30 Metern Entfernung spielender Junge verletzt worden. Der Zehnjährige kam wegen starker Ohrenschmerzen in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Gegen den 26 Jahre alten Hobbybastler wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt.

Der Mann hatte am Sonntag seinen Sprengkörper zwischen Wohnblocks auf einer Wiese entzündet. Nach eigenen Angaben hatte er den übergroßen Böller nach Anleitungen aus dem Internet gebastelt – mit Schwarzpulver aus alten Silvesterknallern, einem Pappkern aus einer Teppichrolle, einem Plastikrohr und Gewebeband. Die Detonation sei weithin hörbar gewesen.

Quelle: DPA

Solingen: Fünfjähriger verliert nach Hundebiss Teil eines Ohrs

Ein fünfjähriger Junge hat in Nordrhein-Westfalen nach einem Hundebiss einen Teil seines Ohrs verloren. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Sonntag auf einer Sportanlage in Solingen, als der Junge stürzte. Dabei sei der Pinscher, eine kleine Hunderasse, offenbar so aufgeschreckt worden, dass dieser das Ohr des Jungen mit den Zähnen schwerwiegend verletzte. Mehrere Zeitungen berichteten. Der Hund war laut Polizei angeleint und konnte beim Halter bleiben, weil er keine Aggressionen zeigte. Der Halter erhielt eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: DPA

Magdeburg: Mann bei Attacke lebensgefährlich verletzt – erste Hinweise auf Täter

Nach einer Attacke auf einen jungen Mann aus Hamburg in einer Magdeburger Straßenbahn hat die Polizei erste Hinweise auf die mutmaßlichen Täter. Es hätten sich viele Zeugen gemeldet, sagte eine Polizeisprecherin in Magdeburg am Montagmorgen: “Die Hinweise sind sehr vielversprechend.” Auch Videoaufnahmen gebe es von der Tat. Diese würden nun – wie die Zeugenhinweise – ausgewertet. Der 22-Jährige schwebt den Angaben zufolge in Lebensgefahr. 

Wie die Polizei berichtete, hatte er am Sonntag in der Straßenbahn Männer und Frauen zur Rede gestellt, die dort das Inventar demolierten. Dafür habe er Schläge und Tritte kassiert – erst in der Bahn, später an einer Haltestelle in der Nähe des Magdeburger Hauptbahnhofs. Laut Polizei erlitt der Mann schwerste Kopfverletzungen. Die Polizei ging von insgesamt vier bis sieben Angreifern aus.

Quelle: DPA

Rathen: Kletterer stürzt von Felsen und stirbt

Ein Mann ist beim Klettern in der Sächsischen Schweiz von einem Felsen gestürzt und an seinen Verletzungen gestorben. Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen, wie die Polizei in Dresden am Montagmorgen mitteilte. Der 34-Jährige, der laut Polizei auch beruflich kletterte, war am Sonntagmittag mit einem Freund am kleinen Gansfelsen in der Nähe von Rathen unterwegs gewesen. Aus zunächst ungeklärter Ursache stürzte der Mann 10 bis 12 Meter in die Tiefe. Der 34-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber geborgen, der Kletterfreund wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 5. bis 11. August 2019 lesen Sie hier.

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