Nachrichten aus Deutschland: Mädchen soll dreijährigen Halbbruder mit Messer getötet haben

Detmold: 15-Jährige soll Halbbruder erstochen haben

Ein 15-jähriges Mädchen soll nach Ermittlungen der Polizei am Mittwoch im nordrhein-westfälischen Detmold ihren dreijährigen Halbbruder mit einem Messer tödlich verletzt haben. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen berichtete, flüchtete sie danach in unbekannte Richtung. Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Bielefeld leiteten am Donnerstag eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Teenager ein. Die Suche mit Spürhunden und einem Hubschrauber verlief bisher erfolglos.

Das Mädchen ist laut Polizei 1,75 Meter groß, hat schulterlange, schwarze Haare und eine kräftige Figur. Zum Tatzeitpunkt soll sie eine schwarze Jacke, einen roten Pullover und schwarze Leggings getragen haben. Die Hintergründe der Tat seien derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen einer 15-köpfigen Mordkommission. Hinweise zur Tatverdächtigen nehmen die Polizei unter 110 oder das Kriminalkommissariat 11 unter 0521-5450 entgegen. 

Nachrichten aus Deutschland – das verdächtige Mädchen
Nach diesem Mädchen suchen die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld

Quelle: DPA / Polizei Bielefeld

Würzburg: Tödlicher Schuss auf Kollegen – Polizeischüler angeklagt

Nach dem tödlichen Schuss eines Polizeischülers auf einen Mitschüler hat die Staatsanwaltschaft den Schützen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der zur Tatzeit 19 Jahre alte Mann muss sich vor dem Jugendschöffengericht des Würzburger Amtsgerichts verantworten. 

“Die Anklage legt dem Beschuldigten zur Last, am 28.02.2019 fahrlässig die tödliche Verletzung eines damals zwei Jahre älteren Kollegen verursacht zu haben”, berichtete Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen am Dienstag. Das tödliche Geschehen sei “als Folge eines mehrfachen persönlichen Versagens des Beschuldigten zu bewerten”. Weitere Details nannte die Würzburger Staatsanwaltschaft nicht.

Der angeklagte Polizei-Azubi hatte damals in der Unterkunft der Bereitschaftspolizei in Würzburg mit seiner Dienstwaffe den Mitschüler getroffen. Der schwer verletzte junge Polizeibeamte war damals vom Notarzt noch in ein Klinik gebracht worden, wo er kurz darauf starb. Die Schussabgabe sei nach ersten Ermittlungen “unbeabsichtigt” gewesen, hieß es damals. Die Waffe sei nicht richtig entladen gewesen.

Quelle: DPA

Nachrichten von Mittwoch, den 6. November

Berlin: 16-Jährige als Mutter von totem Säugling identifiziert

Etwa einen Monat nach dem Fund einer Babyleiche an einem Berliner See haben Ermittler die mutmaßliche Mutter identifiziert. Der Verdacht gegen eine 16-Jährige sei durch einen DNA-Vergleich erhärtet worden, teilte die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt am Mittwoch mit. Weitere Einzelheiten nannte die Behörde nicht. Die Ermittlungen in dem Fall dauerten an, hieß es lediglich.

   

Ein Spaziergänger hatte den toten weiblichen Säugling am 7. Oktober im Stadtteil Lichtenrade entdeckt. Er verständigte die Polizei, eine Mordkommission ermittelte. Deren Arbeit führte zu der mutmaßlichen Mutter. Der Verdacht wurde durch einen Abgleich von DNA-Spuren an der Leiche und einer Decke bestätigt.

Quelle: AFP

Ellwangen: Unfall im Chemieunterricht – Schüler experimentierten mit Wachs 

Der Unfall im Chemieunterricht an einer Schule in Ellwangen hat sich bei Experimenten mit Wachs ereignet. Die 19 Achtklässler hätten mit Bunsenbrennern versucht, den Schmelzpunkt von Wachs herauszufinden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. An zwei Instrumenten seien dabei Rückstände aus früheren Experimenten in Brand geraten. Dabei entstanden Schwefeldämpfe, die zehn Schüler und zwei Lehrerinnen verletzten.

Eine Lehrerin wurde am Mittwoch noch im Krankenhaus behandelt, auch die zweite sei vorsorglich in eine Klinik gebracht worden, sagte der Sprecher. Eine Straftat sieht die Polizei bei dem Vorfall nicht.

Der Rektor der Schule hatte nach dem Unfall alle Schüler nach Hause geschickt. Mit Schutzausrüstung lüfteten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Chemiesaal. Der Raum konnte nach Polizeiangaben danach wieder gefahrlos betreten werden.

Quelle: DPA

Heidelberg: Student nach Partyabend vermisst

In Heidelberg wird seit dem frühen Dienstagmorgen ein 23 Jahre alter Student aus München vermisst. Hubertus K. habe am Montagabend mit Freunden in der Heidelberger Altstadt gefeiert, seit kurz nach Mitternacht fehle von dem jungen Mann jede Spur, teilte die Polizei mit. Demnach hatten Zeugen den alkoholisierten, aber nicht orientierungslos wirkenden Studenten zuletzt beim Verlassen eines Verbindungshauses in der Neuen Schloßstraße gesehen.

Laut Polizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Hubertus K. in einer hilflosen Lage befindet. Hinweise auf einen Suizid oder eine lebensbedrohliche Erkrankungen lägen hingegen nicht vor. Der 23-Jährige verfügt laut Ermittlungsstand über kein Auto. Sein Gepäck befindet sich demnach noch bei einer Freundin in Heidelberg. Das Mobiltelefon des Mannes ist ausgeschaltet.

Hubertus K. wird wie folgt beschrieben (ein Bild des Studenten finden Sie hier):

  • 1,90 bis 1,95 Meter groß
  • athletische Figur
  • kurze, blonde Haare mit Seitenscheitel
  • kleine Narbe auf der Nase
  • spricht Hochdeutsch
  • bekleidet mit beigefarbener Hose, hellblauem Hemd und brauner Jacke
  • er trug blaue Schuhe und ein sogenanntes Verbindungsband 

Hinweise auf den Vermissten erbitten sich die Ermittler über den Polizeinotruf 110 oder per Anruf beim Dauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg unter der Rufnummer 0621/174-4444.

Quelle: Polizei Mannheim

Grimmen: 85-Jähriger stürzt in Fluss – Jugendliche retten ihn

In Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern haben zwei Teenager einen 85-Jährigen aus dem Fluss Trebel gerettet. Der Senior sei auf einer regennassen Treppe ausgerutscht und in den Fluss gestürzt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Mann schlug den Angaben zufolge mit dem Kopf auf Beton auf, zog sich eine Platzwunde zu und rutschte vollständig ins Wasser. Die 16-Jährigen hatten den Sturz am Dienstag beobachtet, alarmierten den Notruf und retteten den 85-Jährigen aus dem Wasser. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sie sich um den Mann, der dann in ein Krankenhaus kam. 

“Die beiden Jugendlichen handelten bemerkenswert”, betonte die Polizeiinspektion Stralsund. Ihr couragiertes Verhalten, als ein Mensch dringend Hilfe benötigte, sei beispielgebend. “Durch ihr entschlossenes Einschreiten haben sie womöglich Schlimmeres verhindert”, hieß es.

Quelle: DPA

Hagen: Mörder erneut verurteilt: 14 Jahre Haft für 50-Jährigen

Ein bereits wegen Mordes verurteilter Mann ist am Mittwoch zu weiteren 14 Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Der 50-jährige Deutsche hatte nach Überzeugung der Richter nur rund drei Monate nach seiner Haftentlassung eine 72-jährige Frau aus Schwerte umgebracht. Der Fall hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt, weil der Angeklagte gefilmt und live bei Facebook übertragen hatte, wie die Polizei seine Wohnung stürmte.

Laut Urteil des Hagener Schwurgerichts hatte der Mann in der Nacht auf den 9. Januar 2019 mit einem Messer auf die Seniorin eingestochen, sie anschließend gewürgt und dann Feuer in der Wohnung gelegt. Die Hintergründe sind unklar. Richter Marcus Teich sprach am Mittwoch von einem “Martyrium” für das Opfer. Neben der Verurteilung haben die Richter außerdem die anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet. Der Angeklagte hat sich nicht zu den Vorwürfen geäußert, aber um “Vergebung” gebeten.

Quelle: DPA

Alpen: Autofahrerin durchbricht Gartenzaun und erfasst Mann – tot

Im nordrhein-westfälischen Alpen hat sich am späten Dienstagnachmittag ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang ereignet. Wie die Polizei mitteilte, kam eine 78-jährige Autofahrerin aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und durchbrach nachfolgend den Gartenzaun zum Grundstück eines Einfamilienhauses. 

Der 68-jährige Bewohner des Hauses hielt sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Grundstück auf, wurde vom Auto der Frau erfasst und tödlich verletzt. Er verstarb demnach noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Die Autofahrerin wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Nun soll ein Sachverständiger den genauen Unfallhergang auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve ermitteln.

Quelle:Polizei Wesel

Dortmund: Frau entdeckt Eule im Wohnzimmerkamin

Die Feuerwehr hat in Dortmund eine Eule aus einem Schornstein befreit. Eine Frau bemerkte am Dienstagabend ein Rascheln in ihrem Wohnzimmer und schaute vorsichtig nach, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Dabei blickte sie tief in die Augen einer Eule, die hinter der Glasscheibe ihres Kamins saß.    

Aufgeschreckt zog sich die Eule daraufhin zurück in den Schornstein. Herbeigerufenen Feuerwehrleuten gelang es, die Eule durch die Reinigungsöffnung des Kamins zu befreien. “Aus dem Kamin befreit erhob sich die Eule wie der Phoenix aus der Asche”, hieß es im Bericht der Feuerwehr.

Quelle: AFP

Gronau: Mann angeschossen – Fahndung an niederländischer Grenze

In Gronau an der deutsch-niederländischen Grenze ist ein Mann angeschossen und verletzt worden. Die Polizei fahndete nach der Tat am Mittwoch nach einem weißen Kleinwagen, in dem mehrere Menschen gesessen haben sollen. Das Auto habe ein niederländisches Kennzeichen, teilten die Beamten mit. Der Tatort, eine Straße in Gronau, blieb zunächst gesperrt. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, das Opfer und Täter sich kennen. Der Verletzte sei ansprechbar gewesen.

Quelle: DPA

Herzlake: Unbekannte stehlen 40 leere Bierfässer

Ob das so geplant war? Unbekannte Diebe haben in Niedersachsen 40 leere Bierfässer zu je 50 Litern vom Firmengelände eines Getränkehändlers in Herzlake gestohlen. In ihrer ersten Pressemitteilung hatte die Polizei berichtet, die Langfinger hätten bei ihrer Aktion 2000 Liter Bier entwendet. Diese Meldung wurde am Mittwochmittag korrigiert. Für den Transport der Fässer nutzten sie demnach ein Fahrzeug.    

Wie die Beamten in Lingen an der Ems weiter mitteilten, ereignete sich die Tat in der Nacht zu Dienstag. Die Unbekannten überwanden den Zaun um das Gelände und verluden die Fässer auf einem angrenzenden Acker in einen Wagen. Die Ermittler baten etwaige Zeugen um Hinweise.

Quelle: AFP

Würzburg: Zwölfjähriger Ausreißer will mit Zug zu Kumpel nach Nürnberg

Ein zwölf Jahre alter Junge aus Nordrhein-Westfalen hat sich ohne das Wissen seiner Eltern mit dem Zug auf den Weg zu einem Kumpel nach Nürnberg gemacht. Etwa hundert Kilometer vor dem Ziel war der Trip des Ausreißers allerdings zu Ende: “In Würzburg haben Beamte den Buben in Empfang genommen”, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Dem Zugpersonal sei der unbegleitete Junge aufgefallen, der obendrein nur mit einem Schülerticket des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr unterwegs gewesen sei.

Den Beamten erzählte der Zwölfjährige, seine Reise tags zuvor im Internet geplant zu haben. Für den Trip sei er am Montagmorgen zuerst mit einem Bus zu einem Regionalbahnhof gefahren, dort per Regionalzug nach Essen gereist und schließlich in den ICE nach Nürnberg umgestiegen. Sein Kumpel – ein ehemaliger Schulfreund – habe über seine Reise angeblich Bescheid gewusst, hieß es.

Keine Ahnung von dem Ausflug ihres Sohnes hatten hingegen die Eltern. “Die Schule hat ihnen nicht Bescheid gegeben, dass der Bub nicht angekommen ist”, sagte der Polizeisprecher. “Sie haben erst durch uns erfahren, dass ihr Kind in Würzburg ist.” Der Vater holte den Jungen mit dem Auto ab.

Quelle: DPA

Erfurt: 16-Jähriger klettert in Raubkatzen-Gehege

Ein Teenager ist bei einem Schulausflug im Erfurter Zoo ins Geparden-Gehege geklettert. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, habe sich der 16-Jährige am Dienstagnachmittag einem Tier bis auf zehn Meter genähert. Dann habe er den Rückzug angetreten und sei ohne Hilfe wieder über den Zaun geklettert. Er blieb bei der Aktion unverletzt. Warum der Schüler den Geparden einen Besuch abstattete, blieb zunächst unklar. Die Polizei ermittelt gegen ihn nun wegen Hausfriedensbruch. Geparden gelten als die schnellsten Landtiere der Welt. Im Thüringer Zoopark in Erfurt kamen im Mai 2018 vier Jungtiere zur Welt. 

Quelle: DPA

Hannover: “Reichsbürger” bedroht Jugendliche mit Gewehr 

Ein sogenannter Reichsbürger soll in Hannover auf offener Straße zwei Jugendliche mit einem Gewehr bedroht haben. Spezialkräfte der Polizei nahmen den 44-Jährigen in der Nacht zum Dienstag in seinem Wohnhaus fest, wie die Beamten mitteilten. Dabei fanden sie außer einem Gewehr auch ein Schwert sowie etwas Marihuana. Dem Bericht zufolge hatten ein 17- und ein 18-Jähriger zunächst einen lauten Knall gehört und sich auf die Suche nach der Ursache begeben. Dabei trafen sie auf den 44-Jährigen, der anscheinend sie für dem Lärm verantwortlich machte und sie mit seinem Gewehr bedrohte. Die Jugendlichen flohen und riefen die Polizei. Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten zu dem in einem Haus in der Nähe gemeldeten Mann, der nach aktuellen Erkenntnissen des Staatsschutzes ein Anhänger der Reichsbürgerbewegung ist. Gegen Mitternacht drangen Spezialkräfte gewaltsam in dessen Haus ein, um es zu durchsuchen und den Mann vorläufig festzunehmen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung sowie wegen möglicher Waffen- und Drogendelikte ermittelt.Morgenlage 6.11._6.30Uhr

Quelle: AFP

Berlin: 40-Tonner verliert Wodka-Ladung auf Autobahn

Vermutlich mehrere hundert Liter Wodka hat ein Getränke-Transporter am Dienstagabend auf der Autobahn 10 verteilt. Der Laster kippte auf dem südlichen Berliner Ring um und verlor dabei den Großteil seiner alkoholhaltigen Ladung. “Da liegt eine Menge Wodka auf der Straße rum”, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen. Die dreispurige Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden. Der 40-Tonner sei wohl zwei langsamer werdenden Autos ausgewichen und dabei ins Wanken gekommen, sagte der Sprecher. Der Lkw-Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, sonst wurde niemand verletzt.

Quelle: DPA

Mannheim: Mann wegen Missbrauchs von Mädchen aus Südostasien vor Gericht

Ein 44-Jähriger muss sich am Mittwoch vor dem Landgericht Mannheim für schweren sexuellen Missbrauch verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, Mädchen in Südostasien schwer missbraucht sowie Kinderporno-Videos mitfinanziert haben. Während zwei Reisen des Beschuldigten in den Jahren 2012 und 2013 soll dem 44-Jährigen jeweils ein Mädchen unter 14 Jahren für sexuelle Handlungen vermittelt worden sein. Dabei seien ebenfalls Fotos und Videos gemacht worden. Die Staatsanwaltschaft klagt den Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs in vier Fällen an. In zwei weiteren Fällen soll er von sexuellen Handlungen Abstand genommen haben, weil die Mädchen vom verabreichten Valium bewusstlos gewesen seien.

Quelle: DPA

Nachrichten von Dienstag, den 5. November

Dortmund: Mädchen gekauft und zur Prostitution gezwungen – Angeklagte schweigt

Weil sie einer bulgarischen Mutter die 15-jährige Tochter für 100 Euro abgekauft und das Mädchen zur Prostitution gezwungen haben soll, muss sich eine 54-jährige Frau seit Dienstag vor Gericht verantworten. Die ebenfalls aus Bulgarien stammende Angeklagte habe das Mädchen 2006 nach Dortmund gebracht, um sie als Prostituierte arbeiten zu lassen. “Ich habe nur geweint”, sagte die heute 29-jährige Geschädigte als Zeugin vor Gericht. Die Angeklagte äußerte sich beim Prozessauftakt vor dem Dortmunder Landgericht nicht zu den Vorwürfen.

Laut Anklage musste die damals 15-Jährige in einem Dortmunder Bordell arbeiten. Die Angeklagte soll sie zuvor in die verschiedenen Praktiken eingewiesen und auch die Preise vorgegeben haben. Schon an ihrem ersten Abend soll das Mädchen acht Männern zugeführt worden sein. Sie selbst war nach ihren eigenen Angaben völlig ahnungslos. “Ich wusste nicht, was ich in Deutschland machen sollte”, sagte sie den Richtern. “Ich bin nur mitgefahren, weil meine Mutter das gesagt hat.”

Von ihren Einnahmen habe sie nichts behalten dürfen. Einmal habe sie 80 Euro in ihrem BH versteckt, da sei sie geschlagen worden. Wegzulaufen habe sie sich nicht getraut: “Ich hatte Angst.”

In einem früheren Verfahren war bereits der Ehemann der jetzt Angeklagten verurteilt worden. Gegen ihn waren unter anderem wegen Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung fünf Jahre und acht Monate Haft verhängt worden. Seine Frau war erst später festgenommen worden.

Quelle: DPA

Kreis Siegen-Wittgenstein: “Verängstigte” 18-Jährige aus Auto von betrunkenem Fahrer befreit 

Die Polizei selbst schreibt in ihrer Pressemitteilung von einer “Odyssee”, die eine 18-Jährige in der vergangenen Nacht erleben musste. Demnach erhielten die Beamten gegen 2.30 Uhr den Anruf einer besorgten Freundin der jungen Frau. Diese gab an, dass die 18-Jährige im Auto eines gleichaltrigen Bekannten sitze, der “vollkommen betrunken” und “halsbrecherisch” im Hilchenbacher Raum umherfahre und die Frau nicht aussteigen lassen wolle. 

Mehrere Streifenwagen machten sich daraufhin auf die Suche nach dem Fahrzeug des Mannes. Zeitgleich versuchte ein anderer Beamter, die junge Frau im Auto telefonisch zu erreichen – mit Erfolg. In dem Gespräch habe die 18-Jährige bestätigt, dass sie als Beifahrerin in dem Wagen sitze, sie seit geraumer Zeit zwischen verschiedenen Orten der Region hin und her pendele und der Fahrer sie nicht aussteigen lasse.

In der Zwischenzeit fiel das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fahrende Auto einer Streife in Hilchenbach auf, wenig später konnte es in Herzhausen dann gestoppt werden. Neben dem Fahrer habe man in dem Fahrzeug die “verängstigte, aber sichtlich erleichterte” 18-Jährige feststellen können, heißt es.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte die Frau abgeholt hatte, um eigentlich mit ihr nach Köln zu fahren. Daraus aber wurde nichts. Stattdessen soll der 18-Jährige in der Region geblieben und dabei zeitweise trotz Nebels und feuchter Straßen mit rund 160 Stundenkilometern herumgerast sein – mit Folgen. So kam er in der Nähe von Altenteich von der Fahrbahn ab und touchierte in der Folge auch eine Leitplanke, ehe er die Fahrt unbeirrt und erneut mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fortsetzte. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

Berlin: U-Bahn stoppt wegen bevorstehender Geburt 

Eine schwangere Frau hat für einen ungeplanten Stopp einer U-Bahn in Berlin gesorgt. Der ungewöhnliche Grund für den rund zwanzigminütigen Halt am Bahnhof Friedrichsfelde: eine “unmittelbar bevorstehende Geburt”, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmittag sagte. Ein Rettungswagen sei zum Bahnhof geschickt worden und von dort ins Krankenhaus gefahren. Er könne aber zunächst nicht sagen, ob es tatsächlich vor Ort, im Rettungswagen oder erst im Krankenhaus zu einer Geburt gekommen sei, sagte der Feuerwehrsprecher. Ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sagte, dass Fahrgäste am Bahnhof Friedrichsfelde aus dem Zug ausgestiegen seien und den Fahrer alarmiert hätten. Dieser habe die Feuerwehr kontaktiert.

Quelle: DPA

Ellwangen: Zwölf Verletzte bei missglücktem Experiment 

Bei einem missglückten Experiment im Chemieunterricht sind am Dienstag im baden-württembergischen Ellwangen zwölf Menschen verletzt worden. Die zwei Lehrerinnen und zehn Schüler erlitten die Verletzungen durch eingeatmete Dämpfe, wie das Polizeipräsidium in Aalen mitteilte. Demnach kam es zu einem Brand, als eine Lehrerin einer achten Klasse ein Experiment durchführen wollte. Dabei seien die Dämpfe freigesetzt worden.    

Die Lehrerin konnte den Brand selbst löschen und mit einer weiteren Lehrerin sowie 19 Schülern den Chemiesaal eigenständig verlassen. Feuerwehrkräfte in Schutzanzügen stellten Schwefeldämpfe in dem Unterrichtsraum fest, der nach einem Lüften wieder freigegeben werden konnte.    

Während die Lehrerin, die das Experiment durchführte, ins Krankenhaus kam, konnten die anderen elf Verletzten vor Ort behandelt werden. Wegen der Aufregung an der Schule durch den Zwischenfall stellte der Schulleiter den Unterricht der gesamten Schule ein und entließ die Schüler nach Hause. 

Quelle: DPA

Bückeburg: Pizzabote schleudert Kundin Pizza ins Gesicht

Erst ließ die Pizza lange auf sich warten, dann war sie überraschend schnell auf dem Weg zum Mund: Ein offensichtlich verärgerter Pizzabote hat einer Kundin im niedersächsischen Bückeburg ihre Pizza ins Gesicht geworfen. Weil der Frau die Lieferung am Montagabend zu lange dauerte, lehnte sie die Pizza schließlich ab, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Bote entnahm daraufhin die Pizza dem Karton und lieferte sie aus etwa einem Meter Entfernung auf ganz eigene Weise aus – ungalant, aber mundgerecht, wie die Polizei feststellte. Weil die Frau daraufhin ein “leichtes Brennen” im Gesicht verspürt habe, nahm die Polizei eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf.

Quelle: DPA

nachrichten deutschland - prozess hildesheim
Die Angeklagte (l.) sitzt vor Prozessbeginn mit ihrer Anwältin im Gerichtssaal
© Sina Schuldt

Hildesheim: Frühere Freundin verbrüht – aus Rache für getöteten Hund

Eine 29-Jährige hat gestanden, eine frühere Freundin mit kochendem Wasser übergossen zu haben. An dem Abend Anfang 2018 sei ihr klar geworden, dass die Frau ihren geliebten Mini-Chihuahua Mila brutal getötet habe, sagte die Angeklagte im Landgericht Hildesheim. Der Hund sei für sie und ihren Ehemann Kindersatz gewesen. Das Tier war ein halbes Jahr zuvor blutüberströmt, ausgeweidet und mit abgeschnittener Zunge in der Wohnung der Bekannten entdeckt worden. Die 29-Jährige ist wegen schwerer und lebensgefährlicher Körperverletzung angeklagt. Ihr Opfer sollte noch am Dienstag als Zeugin gehört werden, die Frau erlitt schwerste Verbrühungen und war zeitweise in Lebensgefahr.

Quelle: DPA

nachrichten deutschland - obduktion zu axt-mann
Polizisten stehen vor einem mit Flatterband abgesperrten Bereich in Hoppstädten-Weiersbach
© Reiner Drumm

Hoppstädten-Weiersbach: Mit Axt Bewaffneter durch Kopfschuss getötet

Ein mit einer Axt bewaffneter 26-Jähriger aus Rheinland-Pfalz ist nach Angaben der Ermittler von einem Polizisten mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. “Wir gehen davon aus, dass er sofort tot war”, sagte Oberstaatsanwalt Michael Brandt am Montag nach der Obduktion in Bad Kreuznach. Der Schuss habe den Kopf des Mannes von vorne getroffen. Um die Umstände des tödlichen Schusswaffengebrauchs gehe es nun bei den weiteren Ermittlungen. 

Der Eritreer war am Samstag stundenlang mit einer Axt in der Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach unterwegs gewesen und hatte den Ermittlungen zufolge einen Menschen bedroht und auf ein Auto eingeschlagen. Nach einer Großfahndung wurde der laut Staatsanwaltschaft aggressive Mann dann von einem Polizisten erschossen. Die Beweggründe des 26-Jährigen waren am Montag noch völlig unklar.

Quelle: DPA

Raubling: Autofahrer mit Kokain im Wert von einer halben Million Euro gestoppt

Kokain im Wert von einer halben Million Euro haben Fahnder in Bayern sichergestellt. Ein 48-Jähriger habe 8,8 Kilo des Rauschgifts in seinem Auto versteckt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Er wurde auf der A8 auf Höhe Raubling nahe dem Chiemsee gestoppt und kontrolliert. Der Mann sei auf dem Weg nach Osteuropa gewesen. Er kam in Untersuchungshaft, die Polizei ermittelt.

Quelle: DPA

Bonn: Unbekannter schlägt Seitenscheiben an 28 Autos ein

Ein Unbekannter hat in Bonn an insgesamt 28 Autos Seitenscheiben eingeschlagen. Zudem wurden in der Nacht zum Dienstag drei Schaufenster zerstört, wie die Polizei mitteilte. Demnach ereigneten sich die Taten in der Innenstadt und mehreren anderen Stadtteilen.    

Die Polizei leitete Ermittlungen und eine Fahndung ein, in deren Verlauf sich Hinweise auf einen dunkel gekleideten Radfahrer ergaben, der mit dem Tatgeschehen in Verbindung stehen könnte. Die Beamten baten mögliche Zeugen um Hinweise.

Quelle: AFP

Frankfurt: Flixbus fängt Feuer

In Frankfurt (Main) ist in der vergangenen Nacht ein Flixbus in Flammen aufgegangen. Wie der Radiosender FFH berichtete, habe der Busfahrer allein im Bus gesessen, als das Feuer ausbrach. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Das Feuer war demnach im Motorraum ausgebrochen. Ersten Ermittlungen zufolge könnte ein technischer Defekt die Ursache gewesen sein. Die Fahrbahn musste während der Löscharbeiten stadteinwärts zwischenzeitlich komplett gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

Ein Flixbus steht mit ausgebranntem Heck auf der Friedberger Landstraße im Nordosten der Stadt.
Warum der Flixbus plötzlich Feuer fing, ist noch unklar
© Frank Rumpenhorst

Quelle:Hit-Radio FFH

A30: Lkw durchbricht Leitplanke – Autobahn einseitig gesperrt

Nach einem Unfall hat ein Lkw auf der A30 die Leitplanke durchbrochen und damit eine halbseitige Sperrung der Autobahn verursacht. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Dienstag bei Salzbergen nahe der Grenze zu den Niederlanden, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Unklar war zunächst, warum der mit Abfall beladene Lastwagen von der Fahrspur in Richtung Grenze abkam und die äußere Leitplanke durchbrach. Der Fahrer des Sattelzugs, der quer zur Fahrbahn an einem Abhang zum Stehen kam, zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Bis der Laster geborgen werden könne, bleibe die A30 in Richtung Niederlande gesperrt, sagte der Polizeisprecher.

Quelle: DPA

Nachrichten von Montag, den 4. November

Ellerbek: Zeugenaufruf nach versuchter Vergewaltigung

In Ellerbek (Schleswig-Holstein) ist eine 23 Jahre alte Frau am Sonntag nur knapp einer Vergewaltigung entgangen. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau in den frühen Morgenstunden auf dem Weg nach Hause, als sich ihr ein Mann aus unbekannter Richtung näherte.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand berührte der Unbekannte die 23-Jährige zunächst, ehe er sie zu Boden zog. Demnach wehrte sich die Frau im weiteren Verlauf massiv gegen ihren Angreifer und biss diesem dabei eine Fingerkuppe ab. Anschließend konnte das Opfer fliehen, der Täter entfernte sich ebenfalls vom Tatort.

Um den mutmaßlichen Täter zu ermitteln, hofft die Polizei nun auf Hinweise von Zeugen. Aufgrund der Dunkelheit liegt laut Polizeiangaben nur eine vage Beschreibung des Mannes vor, der von der 23-Jährigen als eher jung, klein und von dünner Statur beschrieben wurde. Die abgebissene Fingerkuppe werde derzeit kriminaltechnisch untersucht, schreibt die Polizei. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 04101-2020 entgegen.

Quelle:Polizei Bad Segeberg

Fürth: Feuerwehr rettet Biber aus Kläranlage

Die Feuerwehr in Fürth hat einen Biber aus misslicher Lage befreit. Die Rettungskräfte mussten dafür am Montag in das Nachklärbecken einer ehemaligen Kläranlage steigen. Mit Hilfe einer Schaufel bugsierten die Helfer den Nager in eine Kleintierbox und brachten ihn in Sicherheit. Weitestgehend sei der Biber sogar selbst in die Box geschwommen, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Nachdem die Biber-Beauftragte der Stadt Fürth grünes Licht gegeben hatte, sei das erschöpfte, aber am ansonsten unverletzte Tier wieder in die Freiheit entlassen worden.

Quelle: DPA

Bad Wörishofen: Vermisster Dreijähriger hatte sich nur versteckt

Weil ein 16-Jähriger seinen kleinen Bruder nicht finden konnte, musste die Polizei im schwäbischen Bad Wörishofen anrücken. Der große Bruder sollte auf den Jungen aufpassen, schlief allerdings am Sonntagnachmittag ein, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nachdem er wieder aufgewacht war, suchte er das ganze Haus ab, konnte den Dreijährigen aber nirgends finden. Noch bevor die Streife bei der Wohnadresse eingetroffen war, entdeckte der Teenager seinen kleinen Bruder doch noch. Er hatte sich unter einer Bettdecke versteckt.

Quelle: DPA

Völklingen: Kinder bewerfen Pfandsammler mit Steinen

Unter den Augen ihrer Mutter haben drei Schüler im saarländischen Völklingen am Sonntagnachmittag zwei Flaschensammler mit Steinen beworfen und leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, sollen die acht- bis zehnjährigen Kinder den Mann und die Frau auf dem Gelände eines Supermarktes zunächst verbal beleidigt haben. Danach warfen sie demnach mit Steinen und Flaschen nach dem Paar und trafen die Frau am Kopf. Die Mutter der Kinder soll nicht eingegriffen haben, sondern nach dem Vorfall mit den mutmaßlichen Steinewerfern weitergegangen sein. Die Polizei hat bisher keine weiteren Hinweise zu den Kindern und ihrer Mutter. Die soll schwarzes, schulterlanges Haar haben und zur Tatzeit einen Rucksack getragen haben. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Völklingen entgegen. 

Quelle: AFP

Darmstadt: 18-Jähriger nach tödlichem Unfall wegen Mordes verurteilt

Nach einem tödlichen Unfall auf einem Autobahnparkplatz in Südhessen ist ein 18-Jähriger wegen Mordes verurteilt worden. Das Landgericht Darmstadt verhängte gegen ihn am Montag eine Jugendstrafe von sechs Jahren und vier Monaten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Er war im Dezember mit seinem Wagen in das parkende Auto einer Familie gerast. Die 39-jährige Mutter kam dabei ums Leben.    

Ihr Sohn wurde bei dem Unfall zudem schwer verletzt. Der Angeklagte war zuvor vor der Polizei geflüchtet, weil er ohne Führerschein unterwegs war. Auf einem Parkplatz auf der Autobahn 5 bei Heppenheim fuhr er dabei in den Wagen der Familie.

Quelle: AFP

Leipzig: Mutmaßlich Linke überfallen Angestellte von Immobilienfirma

Mutmaßlich zwei vermummte Linksextremisten haben in Leipzig die Mitarbeiterin einer Immobilienfirma in ihrer Wohnung angegriffen und verletzt. Die 34-Jährige sei bei der Tat am Sonntagabend von Faustschlägen getroffen worden, teilte das Landeskriminalamt am Montag mit. Die Angreifer flüchteten. Die Immobilienfirma baut derzeit im alternativen Stadtteil Connewitz ein Haus mit teuren Eigentumswohnungen. Auf einer linksextremen Internetseite erschien ein Text, der den “Hausbesuch” bei der Frau als Widerstand gegen das Bauprojekt darstellt.

Der Autor drohte, den Bauherren müsse klar sein, “dass sie sich an einem Angriff auf einen Raum der radikalen Linken beteiligen, und dass dieser Angriff beantwortet werden wird”. Die Polizei vermutet deshalb einen linksextremistischen Hintergrund. 

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verurteilte die Tat scharf. Eine Grenze sei überschritten. “Die von der linksextremen Szene verbreitete Mär, man sei nur gegen Sachen und staatliche Institutionen gewalttätig, nicht aber gegen Personen, ist entlarvt als das, was es immer war: eine Lüge.” Der Rechtsstaat müsse sich auch gegen linke Gewalt durchsetzen.

Quelle: DPA

Dresden: Mann baut sich Hakenkreuz aus LED-Lichtern für seine Wohnung

Ein Mann hat sich in seiner Wohnung in Dresden ein Hakenkreuz aus LED-Lichtern an die Wand gebaut. Passanten riefen die Polizei, nachdem sie das einen Quadratmeter große Nazisymbol in der Nacht zum Montag von außen leuchten sahen, wie die Polizei in Dresden mitteilte.    

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 39-Jährigen fanden die Beamten anschließend noch eine Armbrust, die Nachbildung eines Sturmgewehrs sowie Aufkleber und Bücher mit nationalsozialistischem Inhalt. Der Mann muss sich nun wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Quelle: AFP

Plettenberg: Mann klaut Notarzt im Einsatz das Handy

Während Notfallsanitäter in einem Haus im brandenburgischen Plettenberg um das Leben eines Patienten kämpften, hat ihnen am Donnerstag ein 32-Jähriger das Dienst-Handy geklaut. Wie die Polizei berichtete, beobachtete ein Zeuge den Mann dabei, wie er in den RTW stieg, wieder herauskam, etwas im Gebüsch versteckte und in einem Haus verschwand. Die Rettungsdienst-Mitarbeiter bemerkten erst beim Verladen des Patienten, dass das Handy fehlt. Der Zeuge informierte vor Ort die Polizei, die dem Unbekannten nachging. Als die Polizeibeamten an dem Haus klingelten, versteckte sich der Tatverdächtige auf dem Dachboden. Mit dem Vorwurf konfrontiert, leugnete der Verdächtige die Tat zunächst. Schließlich knickte er doch ein und zeigte den Beamten die Stelle, an der er das Smartphone versteckt hatte. Die Polizei stellte es sicher und übergab es wieder der Besatzung des Rettungswagens.

Quelle:Polizei Märkischer Kreis

Schwerin: Reiterhof-Familie wegen bandenmäßigen Drogenhandels vor Gericht

Wegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Drogenhandels müssen sich drei Mitglieder einer Familie vor dem Landgericht in Schwerin verantworten. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt die 54 und 53 Jahre alten Eheleute und deren 34-jährige Tochter zwischen 2013 und 2016 auf ihrem Reiterhof im Landkreis Ludwigslust-Parchim im großen Stil Cannabis angebaut und das daraus gewonnenen Marihuana verkauft zu haben. In diesem Zeitraum sollen sie für mindestens 140 Kilogramm Drogen etwa 597.000 Euro eingenommen haben.

Das Gericht regte zu Beginn des Prozesses am Montag ein sogenanntes Verständigungsgespräch an. Dabei wird die Bereitschaft ausgelotet, gegen die Zusicherung einer Höchststrafe ein Geständnis abzulegen. Der angeklagte Ehemann und ein Sohn der Familie waren wegen ähnlicher Delikte bereits Ende 2017 zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt worden.

Quelle: DPA

Kirchheim: Uber testet Fahrdienst auf dem Land

Der Fahrdienstvermittler Uber ist in Deutschland in sechs Großstädten unterwegs – jetzt wagt er sich erstmals auch aufs Land. In der Kleinstadt Kirchheim im Landkreis München bietet Uber nun Fahrten zum Festpreis von fünf Euro an, auch zwischen Kirchheim und fünf Nachbarorten. Von Mitternacht bis fünf Uhr früh fahre Uber für 15 Euro Festpreis auch nach München oder zurück, sagte Deutschlandchef Christoph Weigler am Montag.

“Mit dem Pilotprojekt wollen wir verstehen, wie ein On-Demand-Fahrservice auch in weniger dicht besiedelten Regionen und unter den Herausforderungen des aktuellen deutschen Rechtsrahmens funktionieren kann”, sagte Weigler. In ländlichen Gegenden und im Umland der Metropolen gebe es kaum Alternativen zum eigenen Auto. Der Test soll mindestens drei Monate laufen. Öffentliche Zuschüsse gebe es nicht, betonte ein Unternehmenssprecher.

Quelle: DPA

Moers: Wütender Radfahrer attackiert Autofahrer beim Ausladen 

In einer Keilerei endete am Samstag in Moers der Streit zwischen einem Radfahrer und einem Autofahrer. Laut Polizei hielt ein 42-jähriger Moerser mit einem Auto auf dem Geh- und Radweg, um sein Auto zu entladen. Einen vorbeifahrenden Radfahrer regte das derart auf, dass er seinen Drahtesel zu Boden warf und den Autofahrer würgte. Der wehrte sich gegen den Angriff, so dass der Radfahrer stürzte, sich aber wieder aufrappelte und flüchtete. Die Polizei sucht nun einen Mann, der so beschrieben wurde:

50 bis 55 Jahre alt, 180-185 cm groß, südländisches Aussehen, graue Haare, grauer Schnurrbart. Er trug eine Jeans und eine beigefarbene Winterjacke. Er war unterwegs mit einem silberfarbenen Herrenrad. Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 02841 / 171-0.

Quelle: Polizei Moers

Striegistal: Toter bei Explosion in Wohnhaus

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus im sächsischen Striegistal mit einem Toten ermittelt die Kriminalpolizei. Anwohner riefen am Sonntag die Polizei, nachdem sie einen lauten Knall von einem benachbarten Grundstück gehört hatten, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. In dem Wohnhaus entdeckten Rettungskräfte und Polizei Anzeichen einer Detonation und fanden eine Leiche. Ebenfalls im Wohnhaus befunden, habe sich ein 21-Jähriger, der leicht verletzt wurde und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden sei. Weitere Details lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen waren am Abend noch nicht abgeschlossen.

Quelle: DPA

Albstadt: Leichtes Erdbeben auf der Schwäbischen Alb

Ein leichtes Erdbeben hat in der Nacht zum Montag Teile der Schwäbischen Alb erschüttert. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 3,8 lag nördlich von Albstadt (Zollernalbkreis), wie der Erdbebendienst Südwest am Montag mitteilte. Die Erdstöße um 1.59 Uhr seien vermutlich im Umkreis von etwa 30 Kilometern zu spüren gewesen. Die Polizei im gut 40 Kilometer entfernten Tuttlingen teilte auf Twitter mit, dass sich mehrere Bürger gemeldet hätten. 

Schäden waren der Polizei zufolge zunächst nicht bekannt. Erst im Sommer hatte die Erde in der Bodenseeregion mehrmals gebebt. Das stärkste Erdbeben erreichte Ende Juli einen Wert von 3,7.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 28. Oktober bis 3. November lesen Sie hier.

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Nachrichten aus Deutschland: 43-Jähriger soll Ex-Freundin auf Parkplatz mit Küchenmesser getötet haben
Frankfurt: 43-Jähriger soll Ex-Freundin auf Parkplatz erstochen habenAuf einem Supermarktparkplatz im Frankfurter Stadtteil Bornheim soll ein Mann am Donnerstagabend eine 24-Jährige mit Messerstichen ...
weiterlesen
Bochum: Polizei soll Vergewaltigung geheim gehalten habenWie die "Rheinische Post" berichtet, soll in Bochum eine Frau vergewaltigt worden sein. Die 33-Jährige wurde demnach am ...
weiterlesen
Eine 29-Jährige im US-Staat Tennessee wird beschuldigt, ihre vier kleinen Kinder mit einem Schlachtermesser getötet zu haben. Wie der «Commercial Appeal» und ...
weiterlesen
Nachrichten aus Deutschland: Achtjähriges Mädchen bei Unfall mit Polizeimotorrad schwer verletzt
Hagen: Kind bei Unfall mit Polizeimotorrad schwer verletztEin achtjähriges Mädchen ist bei einem Unfall mit einem Polizeimotorrad schwer verletzt worden. Wie die ...
weiterlesen
Vor vier Wochen ist der kleine Flüchtlingsjunge Mohamed verschwunden. Jetzt hat die Polizei im Auto eines Verdächtigen die Leiche gefunden. Der Täter ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Fünffacher Vater soll seine Ehefrau getötet haben (17.34 Uhr)EU will Strohhalme und Einweggeschirr aus Plastik verbieten (11.51 Uhr)Tod ...
weiterlesen
Ein 23 Jahre alter Mann muss sich von heute an vor dem Landgericht Hof wegen Totschlags verantworten. Er soll Ende März 2011 ...
weiterlesen
Säugling stirbt an Kopfverletzungen – Vater soll Baby getötet haben
Ein Baby kommt mit Atemproblemen ins Krankenhaus und stirbt kurz darauf. Jetzt zeichnet sich ab: Offenbar handelt es sich nicht um einen ...
weiterlesen
Bericht über Tunneleinsturz: Nordkoreanischer Atomtest soll 200 Menschen getötet haben
Der nordkoreanische Atomtest im September hatte offenbar schwerwiegendere Folgen als angenommen. Auf dem Testgelände Punggye Ri sind laut einem japanischen TV-Bericht mindestens ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:Mann soll Ex-Freundin mit Unfall absichtlich getötet haben (11.27 Uhr)Ex-Bundesarbeitsminister Herbert Ehrenberg gestorben (9.05 Uhr)Vier Tote bei Explosion in ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:AfD-Bundesspitze entmachtet Landesvorstand in Niedersachsen (19.40 Uhr)Sterbenden Gaffer gefilmt - Geldstrafe (15.48 Uhr)Waffenhändler vom Münchner Amoklauf zu sieben ...
weiterlesen
Nachrichten aus Deutschland: Fast zwei Promille: 13-jähriges Mädchen stark betrunken auf offener Straße aufgegriffen
Braunschweig: 13-Jährige stark betrunken auf offener Straße aufgegriffenEin 13-jähriges Mädchen ist im niedersächsischen Braunschweig stark betrunken aufgegriffen und ins Krankenhaus gebracht worden. Passanten ...
weiterlesen
Syrien und Irak: IS soll chinesische Deserteure getötet haben
Auch Chinesen haben sich dem "Islamischen Staat" angeschlossen. Jetzt berichtet eine chinesische Zeitung, dass die Terrormiliz drei abtrünnige Kämpfer getötet haben soll. SPIEGEL ...
weiterlesen
Ein Vater im niedersächsischen Kreis Peine soll seine vier Kinder getötet haben. Die Polizei entdeckte die Leichen des Mädchens und der drei ...
weiterlesen
+++ Deutschland-Ticker +++ – Mit Messer verletzt: Mädchen geht auf Klassenkameradin los
In Deutschland ereignen sich im Minutentakt dramatische, traurige, bestürzende, kuriose und auch heitere Geschichten. FOCUS Online sammelt diese Nachrichten aus allen ...
weiterlesen
Nachrichten aus Deutschland: 43-Jähriger soll Ex-Freundin auf Parkplatz
Nachrichten aus Deutschland: Medienbericht: Polizei soll mehrfache Vergewaltigung
Mutter in USA soll vier Kinder getötet haben
Nachrichten aus Deutschland: Achtjähriges Mädchen bei Unfall mit
Verdächtiger gesteht: Dieser Mann soll Mohamed und Elias
News des Tages: Fünffacher Vater soll Ehefrau mit
23-Jähriger soll Obdachlosen getötet haben
Säugling stirbt an Kopfverletzungen – Vater soll Baby
Bericht über Tunneleinsturz: Nordkoreanischer Atomtest soll 200 Menschen
News des Tages: Mann soll Ex-Freundin und sich
News des Tages: Israels Geheimdienst Mossad soll 3000
Nachrichten aus Deutschland: Fast zwei Promille: 13-jähriges Mädchen
Syrien und Irak: IS soll chinesische Deserteure getötet haben
Kinderleichen in Niedersachen entdeckt – Vater soll seine
+++ Deutschland-Ticker +++ – Mit Messer verletzt: Mädchen

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. Nachrichten aus Deutschland: 43-Jähriger soll Ex-Freundin auf Parkplatz mit Küchenmesser getötet haben
  2. Nachrichten aus Deutschland: Medienbericht: Polizei soll mehrfache Vergewaltigung geheim gehalten haben
  3. Mutter in USA soll vier Kinder getötet haben
  4. Nachrichten aus Deutschland: Achtjähriges Mädchen bei Unfall mit Polizeimotorrad schwer verletzt
  5. Verdächtiger gesteht: Dieser Mann soll Mohamed und Elias getötet haben
  6. News des Tages: Fünffacher Vater soll Ehefrau mit Axt getötet haben
  7. 23-Jähriger soll Obdachlosen getötet haben
  8. Säugling stirbt an Kopfverletzungen – Vater soll Baby getötet haben
  9. Bericht über Tunneleinsturz: Nordkoreanischer Atomtest soll 200 Menschen getötet haben
  10. News des Tages: Mann soll Ex-Freundin und sich selbst absichtlich mit Autounfall getötet haben
  11. News des Tages: Israels Geheimdienst Mossad soll 3000 Menschen getötet haben
  12. Nachrichten aus Deutschland: Fast zwei Promille: 13-jähriges Mädchen stark betrunken auf offener Straße aufgegriffen
  13. Syrien und Irak: IS soll chinesische Deserteure getötet haben
  14. Kinderleichen in Niedersachen entdeckt – Vater soll seine vier Kinder getötet haben
  15. +++ Deutschland-Ticker +++ – Mit Messer verletzt: Mädchen geht auf Klassenkameradin los