News am Wochenende: Erneut Schüsse in Rot am See – Zusammenhang mit Bluttat von Freitag?

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Schon wieder Schüsse in Rot am See (14.20 Uhr)
  • Thüringer Grüne stimmen für Eintritt in Minderheitsregierung (12.58 Uhr)
  • Jeder Dritte wartet mehr als drei Wochen auf Facharzttermin (11.59 Uhr)
  • Israelischer Ex-Botschafter sieht keine Zunahme des Antisemitismus in Deutschland (8.23 Uhr) 
  • Autoindustrie hält an Nein zu Tempolimit fest (5.54 Uhr)
  • Viele Tote und fast 1000 Verletzte bei Erdbeben in Osttürkei (5.28 Uhr)

Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:

+++ 15.18 Uhr: Dutzende Luxus-Uhren des Königs von Marokko gestohlen: 15 Jahre Haft für Putzfrau +++

Weil sie dem König von Marokko dutzende wertvolle Uhren gestohlen hat, muss eine Putzfrauen für 15 Jahre in Haft. Ein Gericht in Rabat sprach die 46-Jährige des Diebstahls von insgesamt 36 Uhren für schuldig, wie ihr Anwalt mitteilte. 14 weitere Angeklagte, zumeist Goldhändler oder Mittelsmänner, müssen wegen Hehlerei zwischen vier und 15 Jahre hinter Gitter.

Die Putzfrau hatte in einem der Paläste von Mohammed VI. gearbeitet. Am Anfang ließ sie die Golduhren noch einschmelzen und verkaufte das geschmolzene Metall an Goldhändler, später aber ging sie dazu über, das Diebesgut im Originalzustand zu verkaufen. Ende 2019 wurden die 46-Jährige, ein mutmaßlicher Komplize sowie die anderen Verdächtigen festgenommen. Diese versicherten vor Gericht, von der Herkunft der Uhren nichts gewusst zu haben.

+++ 15.07 Drei kleine Geschwister tot in irischem Haus entdeckt +++

Drei Kinder sind tot in einem Haus im Großraum der irischen Hauptstadt Dublin entdeckt worden. Die Polizei fand die zwei Jungen und ein Mädchen nach einem Notruf. Die Jungen waren sieben und neun Jahre alt, das Mädchen erst drei, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete.

Eine verwirrte Frau, vermutlich die Mutter der Kinder, wurde auf der Straße entdeckt und in eine Klinik gebracht. Am Tatort soll Medienberichten zufolge eine Notiz gefunden worden sein. Die Mutter und ihre Kinder wohnten nach Angaben von Nachbarn seit etwa einem halben Jahr dort. Die Todesursache der Kinder war zunächst unklar. Die Polizei stand in Kontakt zu dem Vater und anderen Verwandten.

+++ 14.45 Uhr: Arbeiter ragt Kopf aus Gulli – Tödlicher Zusammenstoß in Japan +++

Tragischer Verkehrsunfall in Japan beim Reinigen eines Abwasserrohrs: Als ein Arbeiter in der Provinz Aichi nach getaner Arbeit seinen Kopf aus einem Gulli ragte, wurde er von einem Auto erfasst. Der Arbeiter sei drei Meter in die Tiefe gestürzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er in der Nacht zum Samstag seinen schweren Schädelverletzungen erlag, wie örtliche Medien berichteten.

Nach Angaben der Polizei hatte es am Ort des Unfalls, einer Kreuzung der Stadt Kariya, keine Absperrungen gegeben, die darauf hinwiesen, dass dort gerade gearbeitet wurde. Ein Wachmann sei zum Zeitpunkt des Unglücks gerade mit der Umleitung eines anderes Autos befasst gewesen. Der tragische Vorfall ist ungewöhnlich, da im sicherheitsbetonten Japan normalerweise selbst an kleinsten Baustellen oft erstaunlich viele Wachleute und Absperrungen stehen.

+++ 14.20 Uhr: Erneut Schüsse in Rot am See +++

In dem baden-württembergischen Ort Rot am See sind Vormittag erneut Schüsse gefallen. Die Polizei sei mit “starken Kräften vor Ort”, unter anderem einem Spezialeinsatzkommando, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Ein Tatverdächtiger sei unverletzt festgenommen worden, er habe sich in einer Wohnung verschanzt, teilte die Polizei auf Twitter mit. Erkenntnisse über weitere Verletzte lägen derzeit nicht vor.

Ob ein Zusammenhang zur Bluttat mit sechs Toten vom Freitag bestehe, sei noch unklar, sagte der Sprecher. Am Freitag soll ein 26-jähriger Mann in Rot am See im Kreis Schwäbisch Hall sechs Menschen erschossen haben, darunter seine Eltern. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der mutmaßliche Schütze rief selbst die Polizei. Zum Motiv gab es zunächst keine Angaben.

+++ 14.03 Uhr: Angst vor Virus: Peking kappt seine Busverbindungen in die Provinz +++

Aus Angst vor einer Einschleppung des neuartigen Virus stoppt die chinesische Hauptstadt Peking ihren Busverkehr mit den Provinzen. Das kommunistische Parteiorgan “Volkszeitung” berichtete, dass die Unterbrechung der Busverbindungen in die Provinzen oder nahegelegenen Städte von Sonntag an gilt, um die Ausbreitung der Lungenkrankheit einzudämmen. In der Hauptstadt gibt es rund 30 bestätigte Fälle. Nicht alle könnten aber auch auf Besuche in der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina zurückgeführt werden, berichtete die Zeitung “Global Times”.

+++ 12.58 Uhr: Thüringer Grüne stimmen für Eintritt in Minderheitsregierung +++

Nach der SPD haben auch die Grünen für die Beteiligung an einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung in Thüringen gestimmt. Auf einem Parteitag in Apolda votierten nach kontroverser Diskussion über Chancen und Risiken 93 Delegierte in geheimer Abstimmung für das Regierungsmodell. Neun sprachen sich dagegen aus, sieben enthielten sich der Stimme.

Die Grünen sind nach einem schwachen Ergebnis bei der Landtagswahl mit nur 5,2 Prozent der kleinste Partner in dem Dreierbündnis, dem im Landtag vier Stimmen für eine Mehrheit fehlen. Die SPD hatte am Freitagabend in Erfurt mit großer Mehrheit ihren Einstieg in die von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) geplante Minderheitsregierung beschlossen.

+++ 12.51 Uhr: Iran: Chef eines großen Drogenkartells der Golfregion hingerichtet +++

Der Chef eines großen Drogenkartells in der Region des Persischen Golfes und sein Stellvertreter sind im Iran hingerichtet worden. Die beiden Männer seien im Zentralgefängnis der südiranischen Provinz erhängt worden, teilte die iranische Justiz laut der Nachrichtenagentur Isna mit. 18 weitere Mitglieder des unter dem Namen “Alligator des Persischen Golfs” bekannten Drogenkartells seien zu hohen Gefängnis- und Geldstrafen verurteilt worden.  

Der 36-jährige Kartellchef hatte immense über den Persischen Golf laufende Drogengeschäfte geleitet. Er war nach fünfjähriger Ermittlungsarbeit von der iranischen Rauschgiftfahndung in eine Falle gelockt worden. Bei seiner Verhaftung letztes Jahr wurden bei ihm mehr als 100 Tonnen Rauschgift beschlagnahmt. 

+++ 12.10 Uhr: Greenpeace-Aktionen gegen Billigfleisch vor Supermärkten +++

In Hamburg und vielen weiteren deutschen Städten haben Greenpeace-Aktivisten gegen Billigfleisch in Supermärkten protestiert. Die Umweltorganisation kritisiert, dass der ganz überwiegende Teil des angebotenen Frischfleischs von Tieren aus klimaschädlicher und tierschutzwidriger Haltung stamme. Dies habe eine Abfrage bei neun führenden deutschen Lebensmittelanbietern ergeben. Demnach seien 88 Prozent des Fleischs im Handel mit den Haltungsformen 1 oder 2 gekennzeichnet, unter denen die Tiere Greenpeace zufolge “unter qualvollen und häufig gesetzeswidrigen Bedingungen” gehalten werden.

+++ 12.02 Uhr: 15-Jähriger getötet – Polizei befragt Zeugen +++

Nach dem gewaltsamen Tod eines 15-Jährigen in Baden-Württemberg befragt die Polizei Familienmitglieder und Bekannte. Die Tat hatte sich in der Nacht zum Samstag in einem Wohnhaus auf einem Aussiedlerhof bei Güglingen im Landkreis Heilbronn zugetragen. “Der Vater und der Bruder sind unseren Ermittlungen zufolge die einzigen Personen, die während der Tat anwesend waren”, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Der 54-Jährige und sein 17-jähriger Sohn seien aufgrund ihrer schweren Verletzungen zunächst nicht vernehmungsfähig gewesen. Sie liegen im Krankenhaus.

Man gehe aktuell nicht davon aus, dass weitere Menschen in die Tat involviert waren, hieß es von der Polizei. Zur Mutter des toten Jungen wollte die der Behördensprecher zunächst keine Angaben machen.

+++ 11.49 Uhr: Jeder Dritte wartet mehr als drei Wochen auf Facharzttermin +++

Fast jeder dritte Krankenversicherte in Deutschland hat im vergangenen Jahr im Schnitt mehr als drei Wochen auf einen Termin beim Facharzt warten müssen. Das geht aus einer Antwort des Gesundheitsministerium auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die zuerst die “Saarbrücker Zeitung” berichtete.

Danach erhielt zwar mehr als die Hälfte innerhalb von drei Tagen einen Termin beim Hausarzt, beim Facharzt kam aber nur jeder Vierte so schnell zum Zuge. Beim Hausarzt konnten immerhin 37 Prozent der Patienten sofort vorbeikommen, beim Facharzt 16 Prozent. Die meisten warteten jedoch deutlich länger auf einen Termin beim Experten, 30 Prozent mussten sich mehr als drei Wochen gedulden. Beim Hausarzt waren es nur vier Prozent.

+++ 11.17 Uhr: Zahl der Toten nach Erdbeben in Osttürkei steigt auf 22 +++

Bei einem schweren Erdbeben sind im Osten der Türkei mindestens 22 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Das teilte Innenminister Süleyman Soylu am Morgen mit. Das Beben hatte nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad die Stärke 6,8. Es sei von rund 400 Nachbeben gefolgt worden, eines habe die Stärke 5,1 erreicht, sagte Soylu weiter.

Mehrere Gebäude stürzten ein. Behörden gingen davon aus, dass noch immer 22 Menschen von den Trümmern verschüttet seien, so Soylu. Insgesamt seien 382 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden, 34 von ihnen auf Intensivstationen, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Zuvor hatte die Katastrophenschutzbehörde Afad berichtet, mehr als 1000 Menschen hätten nach dem Beben Krankenhäuser aufgesucht. 

+++ 11.11 Uhr: Hongkong ruft wegen Coronavirus Notstand aus +++

Hongkong hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus den Notstand und damit die höchste Warnstufe der Stadt ausgerufen. “Bislang haben wir keine schweren und weitverbreiteten Infektionen. Aber wir nehmen das ernst und hoffen, der Epidemie einen Schritt voraus zu sein”, sagte Regierungschefin Carrie Lam. Alle Flüge und Zugverbindungen aus Wuhan, dem Zentrum des Virenausbruchs, würden vorerst eingestellt. Die Behörden von Wuhan schränkten derweil den Autoverkehr in der Stadt stark ein.

Für Reisende aus anderen chinesischen Städten verhängten die Hongkonger Behörden keine Einschränkungen. Allerdings müssen alle Passagiere bei ihrer Ankunft in der chinesischen Sonderverwaltungszone ein Gesundheitsformular ausfüllen. Lam zufolge werden zudem mehrere öffentliche Veranstaltungen, darunter eine Neujahrsgala und ein Marathon, abgesagt. Die Neujahrsferien an Schulen und Universitäten wurden bis zum 17. Februar verlängert.

+++ 11.10 Uhr: Nach Schüssen in Rot am See: 68-Jähriger noch in Lebensgefahr +++

Nach dem Verbrechen in Rot am See mit sechs Toten schwebt ein angeschossener 68-Jähriger weiter in Lebensgefahr. “Er ist noch im selben kritischen Zustand”, sagte ein Polizeisprecher. Eine 64-jährige Frau, möglicherweise die Frau des Schwerstverletzten, wird wegen leichterer Schussverletzungen im Krankenhaus versorgt.

Der mutmaßliche Täter hatte am Freitag in dem kleinen Ort im Hohenlohischen sechs Verwandte erschossen, darunter seine Eltern, und danach die Polizei verständigt. Er soll überdies zwei 12 und 14 Jahre alte Jungen mit seiner Pistole bedroht haben, die beiden blieben aber unverletzt. Sie seien in psychologischer Betreuung, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittler tappen bei der Suche nach Beweggründen im Dunkeln. “Wir haben keinerlei Hinweise auf ein Motiv.”

+++ 10.08 Uhr: Wurstfirma Wilke wird abgewickelt +++

Nach dem Skandal um keimbelastete Wurst und damit möglicherweise in Verbindung stehenden Todesfällen wird der Hersteller Wilke abgewickelt. Der Insolvenzverwalter Mario Nawroth teilte mit, er habe keine Nachfolgelösung für den Geschäftsbetrieb der Firma in Nordhessen gefunden. Den 62 Beschäftigten sei gekündigt worden.

In Wurstwaren von Wilke waren im März 2019 schädliche Bakterien, sogenannte Listerien, festgestellt worden. Das Robert-Koch-Institut bringt damit mehrere Todesfälle in Verbindung. Am 1. Oktober 2019 hatte der Landkreis Waldeck-Frankenberg den Betrieb in Twistetal-Berndorf stillgelegt.

+++ 09.16Mindestens zwölf Tote nach Sturm “Gloria” in Spanien – Vier Menschen vermisst +++

Nach dem Wintersturm “Gloria” in Spanien ist die Zahl der Todesopfer seit vergangenem Sonntag auf mindestens zwölf gestiegen. Vier weitere Menschen werden laut Zivilschutz außerdem noch vermisst. Ministerpräsident Pedro Sánchez drückte seine “Solidarität mit den Familien der zwölf Opfer” aus und machte den Klimawandel für das extreme Wetter verantwortlich. “Gloria” war am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von mehr als hundert Stundenkilometern über den Osten Spaniens gefegt und dann weiter nach Norden gezogen. Der Wintersturm brachte Eisregen mit sich und verursachte massiven Wellengang. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt und Straßen unter Wasser gesetzt.

+++ 08.56 Uhr: 15 Jahre alter Junge in Baden-Württemberg getötet +++

Im Landkreis Heilbronn ist ein 15 Jahre alter Junge getötet worden. Die näheren Umstände sind noch unklar, wie ein Sprecher der Polizei Morgen mitteilte. Der 54 Jahre alte Vater des Jugendlichen und dessen 17 Jahre alter Bruder seien mit schwersten Verletzungen in Krankenhäuser gekommen. “Es sind noch viele Dinge unklar, wir gehen aktuell aber davon aus, dass sich die Tat innerhalb der Familie abgespielt hat”, sagte der Sprecher.

Die Tat habe sich in der Nacht in einem Wohnhaus auf einem Aussiedlerhof bei Güglingen zugetragen. Kurz nach ein Uhr sei die Polizei per Notruf darüber informiert worden, dass es in dem Haus zu einer Auseinandersetzung gekommen war und es mehrere Verletzte gibt. Die Kriminalpolizei ist vor Ort und sichert Spuren.

+++ 08.38 Uhr: Kampf gegen Virus: China verfügt landesweite Kontrollen im Transportwesen +++

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit in China hat die Regierung in Peking landesweit Kontrollen und Hygienemaßnahmen im Transportwesen angeordnet. An Flughäfen, Bahnhöfen, Busstationen und Passagierhäfen sollen Fiebermessgeräte installiert werden, kündigte der Staatsrat an. Für die Behandlung von Kranken soll es Notfallpläne geben. Auch müssten Vorkehrungen getroffen werden, wie Infizierte mit dem neuen Virus isoliert oder Verdachtsfälle beobachtet werden können.

+++ 08.23 Uhr: Israelischer Ex-Botschafter sieht keine Zunahme des Antisemitismus in Deutschland +++

Der Antisemitismus in Deutschland und Europa hat nach Ansicht des früheren israelischen Botschafters in Deutschland, Avi Primor, nicht zugenommen. Die Judenfeindlichkeit werde zwar oft von Zuwanderern aus dem Nahen Osten geschürt, sagte Primor dem RBB-Inforadio laut vorab veröffentlichter Auszüge. Die meisten Deutschen seien aber keine Antisemiten. Dies liege daran, dass sie nach Krieg und Holocaust mit anderen Werten und humanistischen Ideen aufgewachsen seien.Was würde Tempolimit bringen_8.10

+++ 05.54 Uhr: Autoindustrie hält an Nein zu Tempolimit fest +++

Die Autoindustrie hält an ihrem Nein zu einem generellen Tempolimit auf Autobahnen fest. Die Haltung sei unverändert, sagte ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA) der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies auf eine Mitteilung von Ende Dezember. Damals hatte der VDA erklärt, die Debatte über ein generelles starres Tempolimit auf deutschen Autobahnen sei “nicht hilfreich”. Der Bundesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Burkhard Stork, sagte der DPA: “Für uns ist Sicherheit die oberste Maxime im Verkehr. Bisher hat aber maximale Geschwindigkeit Priorität – das funktioniert nicht zusammen.”

Die Diskussion hatte erneut Fahrt aufgenommen, weil der ADAC “nicht mehr grundsätzlich” gegen ein Tempolimit ist, wie der ADAC-Vizepräsident Verkehr, Gerhard Hillebrand, der Deutschen Presse-Agentur gesagt hatte. Der ADAC ist mit gut 21 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub Deutschlands.

+++ 05:28 Uhr: Viele Tote und fast 1000 Verletzte bei Erdbeben in Osttürkei +++

Bei einem schweren Erdbeben sind im Osten der Türkei mindestens 19 Menschen getötet und mehr als 900 verletzt worden. Das teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad am Morgen mit. Das Beben habe die Stärke 6,8 gehabt und sei von mehr als hundert kleineren Nachbeben gefolgt worden. Mehrere Gebäude stürzten ein, staatliche Medien berichteten von rund 30 Menschen, die unter den Trümmern verschüttet liegen sollen.

Viele Tote bei Erdbeben in der Türkei
Viele Menschen werden nach dem schweren Beben der Stärke 6,8 noch unter den Trümmern vermutet
© Uncredited/IHA

+++ 04.17 Uhr: Weniger Passagiere auf Inlandsflügen 2019 +++

Auf Flügen innerhalb Deutschlands waren 2019 zum zweiten Mal in Folge weniger Menschen unterwegs. Die Zahl der Passagiere sank um 1,9 Prozent auf 47,1 Millionen, wie aus Daten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen hervorgeht. Seit August gehen die Zahlen kontinuierlich zurück. Innerdeutsch flogen damit im vergangenen Jahr nur knapp ein Prozent mehr Menschen als noch vor zehn Jahren.

+++ 02.15 Uhr: IS-Rekrutierer in Frankreich zu 22 Jahren Haft verurteilt +++

In Paris ist ein ehemaliger IS-Rekrutierer zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Der 35-jährige Mourad Farès soll Dutzende Jugendliche für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angeworben und selbst eine Gruppe französischsprachiger Kämpfer angeführt haben. Die Staatsanwaltschaft hatte das Strafmaß wegen seiner “entscheidenden” Rolle bei der Rekrutierung vieler, auch sehr junger Menschen gefordert und dem Angeklagten Mangel an “echter Reue” vorgeworfen.

+++ 01.21 Uhr: Zahl der Todesfälle durch Coronavirus in China steigt auf 41 +++

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist auf 41 gestiegen. Die Behörden in der schwer betroffenen Provinz Hubei meldeten am Samstag 15 weitere Tote durch das Virus. Seit dem Ausbruch der Atemwegserkrankungen Ende vergangenen Jahres wurden in China nach Behördenangaben 830 Infektionen bestätigt, mehr als tausend weitere Verdachtsfälle werden überprüft.

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