Nachrichten aus Deutschland: Elfjähriger wählt weinend den Notruf, weil er sich einsam fühlt

Berlin: Junger Mann schlägt Rentner bewusstlos +++ Emmerthal: Unbekannter entsorgt 10.000 Euro in Tasche mit alten Medikamenten +++ Gummersbach: Diebe klauen Klopapier aus Toilettenwagen +++ Saarbrücken: Frau erstochen – Täter auf der Flucht +++ Nachrichten aus Deutschland

Hinweis: Aktuelle Nachrichten zum Corona-Virus in Deutschland finden Sie hier

Ansbach: Junge ruft aus Einsamkeit die Polizei

Einen herzzerreißenden Anruf erhielt die Polizei in Mittelfranken am Mittwochmorgen. Wie die Beamten berichteten, rief ein elfjähriger Junge in der Einsatzzentrale an und brach in Tränen aus. Er erklärte, dass er sich plötzlich einsam fühle, da seine Mutter außer Haus sei. Eine Polizistin beruhigte den Jungen, während sich eine Streifenwagenbesetzung auf den Weg zu dem Jungen machte. Vor Ort schmierten ihm die Beamten ein leckeres Brot und warteten, bis die Mutter wieder nach Hause kam.

Polizei Mittelfranken

Quelle: Polizei Mittelfranken 

Berlin: Junger Mann schlägt Rentner bewusstlos

Im Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick hat ein junger Mann einen Rentner bewusstlos geschlagen und getreten. Wie die Beamten am Mittwoch berichteten, wartete der Senior am Dienstagvormittag vor einer Arztpraxis auf ein Rezept, als er mit dem Radfahrer in einen Streit geriet. Der Radfahrer fuhr dann weg, kehrte jedoch nach rund zehn Minuten zurück und schüttete dem Senior blaue Flüssigkeit ins Gesicht. Der Rentner soll den Mann daraufhin vom Fahrrad gezogen und ihm ins Gesicht geschlagen haben. Der junge Mann schlug dem 70-Jährigen ebenfalls ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden ging. Anschließend trat ihm der Fahrradfahrer gegen den Kopf, bis der alte Mann bewusstlos wurde. Bei der Attacke ging die Brille des Rentners zu Bruch und er verlor mehrere Zähne. Nachdem der Senior wieder zu sich kam, lief er in die Arztpraxis, wo das Personal einen Krankenwagen alarmierte. Rettungskräfte brachten ihn dann zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der junge Mann flüchtete nach der Tat. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle:Polizei Berlin

Straubing: Kind stirbt bei Brand in Haus von siebenköpfiger Familie 

Beim Brand eines von einer siebenköpfigen Familie bewohnten Einfamilienhauses in Niederbayern ist ein vier Jahre alter Junge gestorben. Die Mutter habe zusammen mit einem Kind noch aus dem brennenden Haus in der Gemeinde Bodenkirchen im Landkreis Landshut fliehen können, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing am Mittwoch mit. Der Vater und die vier weiteren Kinder hätten hingegen das brennende Haus nicht mehr verlassen können. Die Feuerwehr habe den Mann und die Kinder zwar bergen können. Trotz des Einsatzes einer Vielzahl von Rettungskräften sei der Vierjährige aber gestorben. Der 46 Jahre alte Vater und die drei anderen Kinder kamen schwer verletzt in verschiedene Krankenhäuser. Es waren mehrere Notärzte und Rettungshubschrauber im Einsatz. Zur Brandursache lagen zunächst keine Informationen vor.

Quelle: AFP

PAID Corona Heinsberg vier Wochen später 8.55

Emmerthal: Unbekannter entsorgt 10.000 Euro in Tasche mit alten Medikamenten

Mutmaßlich unabsichtlich hat ein bislang unbekannter Mann in Niedersachsen 10.000 Euro in einer Tasche mit Altmedikamenten entsorgt. Mitarbeiter einer Apotheke in der Gemeinde Emmerthal fanden das Geld, wie die Polizei in Hameln am Mittwoch mitteilte. Nun suchen die Beamten den Besitzer. Der Mann hatte die Tasche mit den alten Medikamenten demnach bereits vor rund drei Wochen am 5. März zur fachgerechten Entsorgung in der Apotheke abgegeben. Dort wurde sie am Dienstag ausgepackt, wobei die Mitarbeiter auch die 10.000 Euro zwischen den Packungen fanden. Die Polizei bat um Hinweise.

Quelle: AFP

Gummersbach: Diebe klauen Klopapier aus Toilettenwagen

Im nordrhein-westfälischen Gummersbach sind Unbekannte in einen Toilettenwagen auf einem Schotterparkplatz eingebrochen. Wie die Polizei berichtet, hatten es die Diebe nur auf eines abgesehen: Klopapier. Insgesamt seien 20 Rollen verschwunden, heißt es. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. 

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

Saarbrücken: Frau erstochen – Täter auf der Flucht

In Saarbrücken fahndet die Polizei nach einem Mann, der im Verdacht steht, seine Ex-Freundin auf offener Straße erstochen zu haben. Wie die Polizei berichtete, wurde die 48-Jährige am Dienstagnachmittag gegen 14.30 Uhr vor ihrem Wohnhaus getötet. Im Verdacht steht der Ex-Freund der 48-Jährigen. Am Tatort konnten Spuren gesichert werden, die einen eindeutigen Rückschluss auf den Verdächtigen zulassen, heißt es. Der 46-Jährige soll der Frau in der Vergangenheit immer wieder nachgestellt haben. Die Frau verstarb noch am Tatort, der Täter ist bislang flüchtig.

Quelle: Landespolizei Saarland

Remagen: E-Roller-Werkstatt brennt – Feuerwehr warnt vor giftigen Rauchgasen

Im Industriegebiet von Remagen brennt die Werkstatt eines E-Roller-Herstellers. Wie die Polizei berichtet, brach das Feuer am Mittwochmorgen aus. Die Anwohner werden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten, da die Rauchgase giftig sein dürften.

Quelle:Polizei Remagen

Burbach- Niederdresselndorf: Frau verunglückt bei Ausritt

In Burbach- Niederdresselndorf in Nordrhein-Westfalen ist eine Frau von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei meldet, war die 45-Jährige zusammen mit einer 23-Jährigen mit ihren Pferden zu einem Ausritt unterwegs. Während die 23-Jährige mit ihrem Pferd über die Straße mit ritt, führte die 45-Jährige ihr Pferd am Zügel über die Fahrbahn. Als sie dann am Straßenrand weiterlief, wurde sie von einer 63-jährigen Autofahrerin erfasst. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die Autofahrerin und das Pferd blieben bei dem Unfall unverletzt. 

Quelle:Polizei Siegen-Wittgenstein

PAID STERN 2020_14 “Die Gefahr ist der Mensch, nicht das Virus”

Siegen: Reisebus prallt gegen Mittelleitplanke – zwei Verletzte

Im nordrhein-westfälischen Siegen ist ein Reisebus bei einer Leerfahrt verunglückt. Wie die Polizei am Mittwochmorgen berichtete, war neben dem 47-jährige Fahrer nur noch ein 34-jähriger Beifahrer im Bus, als dieser am Dienstagnachmittag auf dem Weg von Siegen in Richtung Kreuztal aus bisher ungeklärter Ursache in Höhe der Ausfahrt Weidenau nach links von der Fahrbahn abkam und gegen die Mittelleitplanke prallte. Das Fahrzeug schleuderte daraufhin mehrfach gegen die Schutzplanken auf beiden Seiten der Fahrbahn und blieb letztendlich in der Mittelleitplanke hängen. Dabei bohrte sich ein Teil der Schutzplanke von vorne mittig weit in den Bus hinein. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde ein Lastwagen leicht beschädigt. Der 47-Jährige wurde bei dem Unfall lebensgefährlich, sein 34-jähriger Beifahrer leicht verletzt. 

Quelle:Polizei Siegen-Wittgenstein

 Nachrichten von Dienstag, den 24. März

Passau: Schüler bestellte Waffen im Internet – Jugendamt erhielt Rechnung

In Passau meldete sich eine Sachbearbeiterin des Jugendamts bei der Polizei, nachdem sie eine verdächtige Mail von einem Jagd- und Sportwaffenhändler erhalten hatte. Wie die Beamten berichteten, hatte der Täter in ihrem Namen Waren im Wert von knapp 20.000 Euro, darunter mehrere Luftwaffen, bestellt. Das Fachkommissariat für Cybercrime ermittelte bei dem Online-Händler eine IP-Adresse, die zu einem Rechner einer Schule im Landkreis Passau führte. Wie sich herausstellte, hatte dort ein 13-jähriger Schüler in dem dortigen Internet-Café die Bestellung getätigt. Der Schüler räumte die Tat ein und gab an, dass er dem Jugendamt eins auswischen wollte. Die Daten für die Bestellung habe er rein zufällig ausgewählt und zuvor im Internet recherchiert.

Quelle:Polizei Bayern

Kaiserslautern: Teenager überfällt Tankstelle mit Spiderman-Maske

In Kaiserslautern hat ein 14-Jähriger eine Tankstelle überfallen. Wie die Polizei berichtete, soll er die Tankstelle mit einer Spiderman-Maske maskiert betreten und die Kassiererin mit einer Art “Cowboy-Gewehr”, möglicherweise eine Spielzeugwaffe, bedroht haben. Zunächst forderte er Geld, erklärte dann jedoch, dass es sich um einen Spaß handele und verließ die Tankstelle ohne Beute. Kurz darauf kehrte er zurück, um sich bei der Kassiererin zu entschuldigen. Er habe die Tankstelle überfallen wollen, dann aber Angst bekommen. Die Kassiererin informierte die Polizei. Die Beamten nahmen den 14-Jährigen vorübergehend fest. 

Quelle:Polizei Kaiserslautern

Bremen: 500 Kilogramm Haschisch im Fahrzeugboden versteckt

Eine halbe Tonne Haschischplatten im Verkaufswert von etwa vier Millionen Euro hat der Zoll auf der Autobahn 1 bei Bremen beschlagnahmt. Wie das Hauptzollamt Bremen am Dienstag mitteilte, waren die Drogen im Fahrzeugboden eines Kleintransporters mit ungültiger schwedischer Zulassung versteckt. Die Fahrzeugkontrolle fand den Angaben nach bereits am 10. März statt. Der Großfund sei aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt mitgeteilt worden, sagte ein Zollsprecher.

Die Drogen waren im doppelten Boden des Kleinlasters deponiert
Die Drogen waren im doppelten Boden des Kleinlasters deponiert
© Zoll Bremen

Bei dem 39 Jahre alten Fahrer gab es Anzeichen, dass er selbst Drogen konsumiert hatte. Eine Fahrerlaubnis hatte er nicht. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen. Das Hauptzollamt Hannover ermittelt weiter. “Die Sicherstellung von 500 Kilogramm Haschisch ist ein großer Erfolg”, sagte die Leiterin des Hauptzollamts Bremen, Nicole Tödter. Der Fall zeige, dass die risikoorientierten Zollkontrollen des grenzüberschreitenden Verkehrs in der EU notwendig seien.

Quelle: DPA

Frankfurt: Zoll beschlagnahmt 600 Kilo Arznei- und Dopingmittel

Hessischen Zollbehörden ist ein Schlag gegen den internationalen Handel mit Arznei- und Dopingmitteln gelungen. Am Frankfurter Flughafen stellten sie zwei Sendungen mit insgesamt mehr als 600 Kilogramm teilweise verbotener Substanzen sicher, wie das Zollfahndungsamt in Frankfurt am Dienstag mitteilte. Zudem beschlagnahmten die Beamten fast 9000 Ampullen und 1200 Tabletten, darunter Wachstumshormone, Potenz- und Schmerzmittel. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt leitete 125 Ermittlungsverfahren ein.

Die beiden Sammelsendungen aus Hongkong enthielten mehr als 100 Pakete, die über eine Spedition aus dem Rhein-Main-Gebiet in Deutschland und weiteren 16 europäischen Ländern verteilt werden sollten. So wollten die Absender weitere Grenzkontrollen innerhalb von Europa umgehen. Im Zuge der Ermittlungen hoben die Behörden zudem drei illegale Labore aus, unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Die Sendung wurde bereits im September aus dem Verkehr gezogen. Wegen der umfangreichen Ermittlungen teilten die Behörden die Ergebnisse ihrer Arbeit jedoch erst jetzt mit.

Quelle: DPA

Cuxhaven: Feuer auf einem Campingplatz

In Cuxhaven sind auf einem Campingplatz mehrere Wohnwagen abgebrannt. Wie die Polizei meldete, brach das Feuer aus bislang noch ungeklärter Ursache gegen 23 Uhr aus. Die Wohnwagen waren zum Zeitpunkt des Brandes unbewohnt. Etwa zehn Wohnwagen seien durch das Feuer komplett zerstört worden, heißt es. Weitere in der Nähe befindliche Wohnwagen wurden durch die starke Hitzeentwicklung beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Quelle:Polizei Cuxhaven

Corona-Datencenter- 9.35

Ingelfingen: Mutmaßlicher Unfallverursacher rettet Frau aus Fluss

Eine 65-jährige Frau ist mit ihrem Auto nach einem Unfall in Baden-Württemberg im Fluss Kocher gelandet. Nach Angaben der Polizei kam der Fahrerin am frühen Montagmorgen an einer Kreuzung bei Ingelfingen ein 34-jähriger Mann mit seinem Wagen entgegen. Der Mann wollte nach ersten Erkenntnissen nach links abbiegen und bemerkte dabei das Auto der Frau zu spät. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen, woraufhin das Auto der Frau eine Böschung hinunter rutschte, in den Fluss fuhr und darin zum Stehen kam. Der Mann sprang ins Wasser und befreite die verletzte Frau aus ihrem Auto. Sie kam in ein Krankenhaus. Es entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro.

Quelle: DPA

Bielefeld: Mutter verunglückt mit fünfjährigem Sohn im Auto

Schwerer Unfall in Bielefeld: Dort war eine 38-Jährige am Montagabend gegen 21 Uhr kurz nach der Ausfahrt eines Tunnels von der Straße abgekommen und mit einem Brückenpfeiler kollidiert. Wie die Beamten am Dienstagmorgen berichteten, überschlug sich der VW-Polo daraufhin. Auf dem Beifahrersitz saß zum Unfallzeitpunkt der fünfjährige Sohn der Frau. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer eilten den beiden zu Hilfe und halfen den Schwerverletzten aus dem Wagen. Sie wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. 

Quelle:Polizei Bielefeld 

PAID Homeoffice Expertin gibt Tipps 11.05

Berlin: Kein Mindestabstand – Supermarkt muss nach Polizeieinsatz schließen

Ein Supermarkt im Berliner Stadtteil Charlottenburg musste am Montagabend nach einem Polizeieinsatz schließen. Der Markt war so voll, dass es den Menschen nicht möglich war, den gebotenen Mindestabstand einzuhalten. Wie die “B.Z.” berichtete, mussten die Beamten gleich mehrmals anrücken, um Kunden aufzufordern, auf Abstand zu gehen. Schließlich entschloss sich der Betreiber dazu, den Laden zu schließen.

Quelle: Polizei Berlin, “B.Z.”

Walldürn: Mann klaut Goldmünzen im Wert von mehreren Zehntausend Euro 

Im baden-württembergischen Walldürn hat ein Mann Goldmünzen im Wert von mehreren Zehntausend Euro geklaut. Wie die Polizei berichtete, hatte ein Mann diese auf Ebay angeboten und ein Treffen mit einem interessierten Käufer vereinbart. Bei dem Treffen am Montagabend brachte er den Bieter unter einem Vorwand dazu den Raum zu verlassen und nutzte die Möglichkeit um insgesamt 41 Goldmünzen zu stehlen. Jetzt sucht die Polizei den Täter, der wie folgt beschrieben wird: 

  • etwa 1,78 Meter groß
  • circa 30 Jahre alt
  • schlank
  • schwarze Haare
  • Vollbart
  • helle Haut

Er sprach akzent- und dialektfrei Deutsch und hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild. Wer den Mann gesehen hat oder Hinweise auf ihn geben kann, wird gebeten, sich bei dem Polizeiposten Walldürn, Telefonnummer 06282/926660, zu melden.

Quelle:Polizei Heilbronn

 Nachrichten von Montag, den 23. März

Lingen: Zweijähriger auf Bauernhof von Radlader erfasst und getötet

Ein zweijähriger Junge ist am Montag im niedersächsischen Haren bei einem Unfall auf einem Bauernhof ums Leben gekommen. Er wurde nach Angaben der Polizei in Lingen an der Ems von einem Radlader erfasst, der von seinem eigenen Vater gesteuert wurde. Der Vater und die übrige Familie stünden “massiv unter Schock”, wie die Beamten weiter mitteilten. Der Junge starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei nahm Ermittlungen zum genauen Hergang des Geschehens auf.

Quelle: AFP

Verden: Jäger tötet Kollegen durch Schuss

Ein Jäger hat in Niedersachsen einen Kollegen während der Jagd mit einem Schuss getroffen und dadurch getötet. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden am Montag sagte, ereignete sich der Vorfall am Sonntag in der Gemeinde Marklohe. Ein 64 Jahre alter Mann sei der Schütze, ein 44-Jähriger das Opfer gewesen. Zu den näheren Umständen machte der Sprecher keine Angaben.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur waren die beiden Männer am Sonntagabend unabhängig voneinander und ohne Kenntnis über die Pläne des jeweils anderen in einem Waldstück auf der Jagd gewesen. Gegen 19 Uhr habe der 64-Jährige in größerer Entfernung etwas gesehen, was er in der Dämmerung für ein Stück Wild hielt, und daraufhin einen Schuss abgefeuert. Dabei traf er den anderen Jäger.

Der 64-Jährige habe selbst die Polizei gerufen, hieß es. Als die Beamten und Rettungskräfte in dem Waldstück eintrafen, war der 44-Jährige bereits tot. Sein Leichnam soll obduziert werden. Gegen den 64-Jährigen wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Der Mann befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß.

Quelle: DPA

München: Mann leckt Fahrkartenautomat an, um das Coronavirus zu verbreiten

Ein nach eigener Darstellung mit dem Coronavirus infizierter Mann hat in München im Bereich der U-Bahn einen Fahrkartenautomaten, eine Haltestange und den Handlauf einer Rolltreppe abgeleckt. Der 33-Jährige habe dies jeweils gefilmt, dabei behauptet, mit dem Coronavirus infiziert zu sein und davon ein Video in den sozialen Medien verbreitet, teilte die Münchner Polizei am Montag mit.    

Aufgrund einer Anzeige sei der Mann ermittelt und dann vorläufig festgenommen worden. Gegen ihn werde nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Ob er sich tatsächlich ansteckte oder nur einen üblen Scherz machte, war zunächst unklar.    

Wie die Polizei weiter mitteilte, nahm sie in München von Sonntag bis Montag 4000 weitere Kontrollen zur in Bayern geltenden Ausgangssperre vor. Dabei seien über 200 Verstöße festgestellt worden, in 61 Fällen habe die Polizei Anzeige erstattet.     

Quelle: AFP

Burg: Mann findet Schädel und Knochen

Bei Gartenarbeiten hat ein Mann in Burg in Sachsen-Anhalt einen menschlichen Schädel und mehrere Knochen entdeckt. Der Mann habe die sterblichen Überreste am Samstag in einer Tiefe von etwa 1,50 Meter gefunden und am Sonntag gemeldet, teilte die Polizei mit. Ein Rechtsmediziner stellte an den Knochen zunächst keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen fest. Die Gebeine sind demnach bereits mehrere Jahre alt. Die Kriminalpolizei versucht nun die Herkunft zu ermitteln.

Quelle: DPA

Brandenburg: Totes Baby an Flussufer gefunden

In Brandenburg ist ein totes Baby gefunden worden. Ein Spaziergänger entdeckte die Leiche am Sonntagnachmittag an einem Flussufer in der Nähe von Hohenfelde im Landkreis Uckermark, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Am Montag sollte der Leichnam obduziert werden. Es wurden bereits Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts aufgenommen.

Quelle: AFP

Morsbach-Rhein: Toter bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

In der Nacht zum Montag wurde bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Morsbach-Rhein ein Mensch getötet. Bei dem Toten handelt es sich offenbar um einen 46-jährigen Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Feuer in seinem Zimmer ausgebrochen sein. Die Bewohner der Unterkunft mussten aufgrund der Brandschäden nun anderweitig untergebracht werden. Sechs Bewohner waren zuvor von den Rettungskräften vor Ort behandelt worden, weil sie Rauchgase eingeatmet hatten. Die Ermittlungen zur Brandursache werden weiter fortgesetzt. Brandstiftung wird zunächst ausgeschlossen. 

Quelle: Polizei Oberbergischer Kreis

Hannover: Schutzmaterial aus Uniklinik in Niedersachsen gestohlen

Unbekannte haben aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Sonntag nach Angaben des Wissenschaftsministeriums in Niedersachsen große Mengen an Schutzmasken und Desinfektionsmitteln gestohlen. Die MHH habe daraufhin ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht und den Diebstahl zur Anzeige gebracht. Konkret handele es sich um 40 Liter Flächendesinfektionsmittel, 100 Masken der Schutzklasse FFP2, 500 Mund-Nasenschutz-Masken sowie 150 Schutzbrillen.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 16. bis 22. März lesen Sie hier.

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