Norbert Thomas. Kein Zufall

Die Geometrie war nie aus dem Rennen. Ihre Verwendung war seit den bahn-brechenden Neuerungen der Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts essentiell. Konstruktivismus, de Stijl und Bauhaus bedienten sich der Unterstützung dieses mathematischen Gebiets für ihre Kunst, doch schien es, als hätten Entwicklungen wie Expressionismus und, nach dem Zweiten Weltkrieg, Tachismus und Informel diese mathematische Struktur als sichtbare Basis der Kunst verdrängt.

Tatsächlich jedoch hat sie sich bis heute als Grundlage in der Kunst neben vielen nicht-geometrischen Strömungen behauptet, ohne als „Mainstream“ zu gelten. Denn nach wie vor widmen sich Künstler beharrlich der Frage, wie sich Form und Farbe mit Hilfe von Spiegelung, Drehung oder Verschiebung, von Folgen und Reihen und anderen mathematisch inspirierten Verfahrensweisen spannungsvoll in Szene setzen lassen.

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